3D Pen von CoLiDo ausgepackt und getestet

Endlich wieder einmal ein lustiges Unboxing-Video mit Friedbert und mir, den Geschäftsführern von TONERDUMPING. Diesmal ein 3D Pen von CoLiDo, den wir zusammen mit dem passenden Filament in unserem Onlineshop verkaufen. Und eines gleich vorweg: Auch wenn man Anfangs Geduld und Experimentierfreude benötigt, macht es nach etwas Übung richtig Spaß mit diesem kreativen Gerät. Jetzt schaut euch erst einmal das Auspackvideo an. Friedbert und ich hatten den Fehler gemacht den 3D Pen mit den ABS-Filamenten zu testen. Das soll zwar laut Packungsangabe funktionieren, es hat sich allerdings als äußerst schwierig herausgestellt. Mit PLA funktioniert es besser. Das könnt ihr dann im zweiten Video darunter sehen.

Unboxing-Video 3D-Pen von CoLiDo und erste Experimente mit ABS

Zweiter Versuch. Dieses Mal mit PLA. Mit etwas Übung und Geduld klappt es mit der Brille.

Warnhinweis für Eltern

Folgendes möchte ich noch ergänzen: Es ist zwar eine unterhaltsame Spielerei, aber ich möchte explizit darauf hinweisen, dass für kleine Kinder unter 6 Jahren der 3D Pen nicht geeignet ist. Eine akute Brandgefahr besteht vermutlich nicht, aber für kleine Kinder ist das nichts. Kinder von 6 bis 14 sollten auf jeden Fall ausschließlich unter Aufsicht von Erwachsenen das Gerät bedienen. Und es ist wirklich eine ordentliche Portion Geduld erforderlich. Für den Zappel-Phillipp, ist ein 3D-Pen nicht das passende Spielzeug.

PLA oder ABS?

Richtig Freude kommt eben wirklich erst mit dem PLA auf. Aus diesem Grund wird es bei TONERDUMPING ausschließlich PLA Filament für den 3D-Pen angeboten werden. Die 50 Stangen ABS könnt ihr getrost in die Tonne werfen. Die Schmelztemperatur ist bei ABS deutlich höher. Daher dauert es ein paar Sekunden länger bis es wieder hart geworden ist. Und das ist bei der Verarbeitung sehr lästig. Weiches Plastik bewegt sich mit dem Stift noch eine Zeit lang mit. Bei PLA gelingt das deutlich besser, weil es schneller erhärtet.

PLA nachkaufen ist nicht teuer

Für meine Brille habe ich 8 Stangen Filament verbraucht. 100 Stangen kosten 16,99. Das Material für die Brille hat also ca. 1,50 gekostet. Wenn man den Spaßfaktor dazu rechnet, dann ist das kein teurer Zeitvertreib und auf jeden Fall ein Hin-Gucker!

Tupftechnik und anschließend Bügeln!

Eine "3D-Brille" selbst gemacht.

Eine „3D-Brille“ selbst gemacht.

Anstatt längere Fäden zu ziehen, sollte man in 2mm-Abständen das Plastik tupfen. Das hat bei mir den besten Erfolg erzielt. Die groben Strukturen, die dann erzeugt werden, könnte man mit einem Bügeleisen glätten. Vorher natürlich ein Blatt Papier darunter legen, damit das Zeug nicht am Bügeleisen kleben bleibt.

Auf dem Foto auf der rechten Seite könnt ihr sehen, dass ich die Brille anschließend nicht gebügelt habe. Die Struktur ist sehr grob, aber das macht vielleicht auch den Charme aus. Erst so eine grobe Struktur gibt einer Brille erst den richtigen Charakter.

Im diesen Sinn, probiert es selbst aus. Es macht auf jeden Fall eine Menge Spaß! Hier nochmal der Link zum 3D-Pen, hier der Link zum PLA-Filament Standardfarben und hier der Link zum PLA-Filament Pastellfarben.

Als nächstes werden wir einen richtigen 3D-Drucker von CoLiDo testen: Den CoLiDo Compact.

Wieso unsere Refillpatrone achtmal so viel druckt wie die Original HP 304

Im Tonerdumping-Testlabor musste sich letzte Woche unsere neue Refill-Druckerpatrone bewähren, die als Ersatz für die originale HP 304 Druckerpatrone dient. Dabei kam unser Testleiter bei der Refill-Druckerpatrone auf eine Druckleistung von 975 Seiten. Wenn man sich anschaut, dass die Original HP 304 eine Leistung von 120 Seiten erbringen soll, dann druckt unser Ersatz also mehr als ACHTMAL so viel.

Äußerlich die gleiche Patrone, innen viel Luft beim Original

Um das ganze nicht nur in Textform zu erklären, und den Eindruck zu erwecken es handle sich um reines Marketing, haben wir eine HP 304 und unsere Refill-Druckerpatrone geöffnet. Die Tinte wird heutzutage in den meisten Druckkopfpatronen in einem Schwamm gespeichert. Unsere Abbildungen zeigen recht deutlich die Unterschiede zwischen dem Schwamm der Originalpatrone von HP, und unserer Refill-Druckerpatrone.
Im direkten Vergleich wirkt der Schwamm der Originalpatrone geradezu winzig.

Die genauen Abmessungen der Tintenschwämme im Vergleich:

19 x 14 x 27mm bei der OriginalHP 304

45 x 28 x 26mm bei unserer Refill-Druckerpatrone

Das ist ca. die sechsfache Größe beim Schwamm. Den Rest zur höheren Reichweite trägt die Befüllung mit mehr Tinte bei. Deutlich zu erkennen, bei beiden leer gedruckten Patronen: der HP-Tintenschwamm hat im oberen Bereich noch nie Tinte enthalten.

Heiße Luft bei der Originalpatrone, satte Tintenfüllung bei Tonerdumping!

Der nur mit Luft gefüllte Bereich in der Original HP 304 ist rot hervorgehoben.

So wird klar, dass es sich bei der achtfachen Seitenleistung nicht um Marketinggeschrei oder unhaltbare Versprechen handelt, sondern Tonerdumping schlicht weniger Luft ausliefert als HP. Die Patronengröße der HP Originalpatrone passt nicht wirklich zum Tintenreservoir, man hat eine Patronengröße beibehalten, die seit Jahren bekannt ist, und baut einfach nur Kunststoff-Spacer ein, um die kleine Füllung und den kleinen Schwamm zu kaschieren.

Nicht so bei Tonerdumping: unsere Patrone ist randvoll. Das sorgt nicht nur für wesentlich mehr Reichweite, man muss auch nicht so häufig einen Ausrichtungstest vornehmen wie beim Original, der ja bei jedem Patronenwechsel ansteht.

Das zeigt sich denn auch im Vergleich der Druckkosten:

Nachteile beim selbst refillen

Wer sich die Originalpatrone anschaut, erkennt auch, dass es beim refillen zu Problemen kommen kann. Nämlich dann, wenn man versehentlich nicht in den Schwamm, sondern die Kunststoffkammer Tinte einfüllt. Aber dank des günstigen Preises unserer Refill 304 lohnt sich das selbst refillen bei den meisten Nutzern sowieso nicht – und wir geben 3 Jahre Garantie auf unsere Refill-Patrone für den HP DeskJet 3720! Das sollten genug Argumente für eine sinnvolle Kaufentscheidung sein.

Update 04.03.2017

Dank einer Erwähnung bei golem – einer der wichtigsten deutschen Seiten für IT-News – haben wir sehr viele Rückmeldungen erhalten. Dabei gibt es relativ viele Anmerkungen, wir hätten statt der „kleinen“ HP-Patrone die XL-Variante öffnen sollen. Wir kennen das Ergebnis, holen das aber als Beweis am kommenden Montag nach, und liefern entsprechendes Bildmaterial.

Qualität, die sich weiterentwickelt

Es begann mit einem Regal. Heute befinden sich im Testlabor mehr als 160 Drucker.

Es begann mit einem Regal (links)l. Heute befinden sich im Testlabor mehr als 160 Drucker (rechts).

TONERDUMPING ist ein nach ISO9001 zertifizierter Betrieb mit dem Ziel die Qualität der Produkte laufend zu verbessern. Im Oktober 2012 haben wir begonnen unser Testlabor aufzubauen. Damals waren es nur wenige Drucker, heute sind es mehr als 160.

Seit es TONERDUMPING gibt, vertrauen wir Lieferanten, dass diese nach unseren Vorgaben eine vernünftige Qualität produzieren. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. Umso mehr wir selbst kontrollieren, desto mehr fällt auf, wie wichtig das ist. Zehntausende Tonerkartuschen haben wir wegen negativer Qualitätstests retourniert. Toner, die bei unseren Kunden zu einer Reklamation geführt hätten.

Seitenzahl-Reichweitentests nach ISO. Mit Tintenstrahldruckern (links) und Laserdruckern (rechts).

Seitenzahl-Reichweitentests nach ISO. Mit Tintenstrahldruckern (links) und Laserdruckern (rechts).

Die Toner, die aus unserer Berliner Produktion stammen sind zu hundert Prozent getestet. Kaufen wir Toner von anderen Lieferanten, dann verlangen wir das auch von ihnen. Und das prüfen wir stichprobeweise nach. Vor allem dort, wo Reklamationen gehäuft auftreten.

So sieht der Standard-Qualitätstest bei TONERDUMPING aus.

So sieht der Standard-Qualitätstest bei TONERDUMPING aus.

In dieser grafischen Darstellung wird der Prozess gezeigt, wie ein Qualitätstest im TONERDUMPING-Testlabor abläuft (wenn man auf die Grafik klickt, wird sie größer). Der Ablauf ist dabei immer gleich. Dadurch lassen sich unterschiedliche Produkte miteinander vergleichen. Dabei werden Testseiten abgeheftet, digitalisiert und ein Testprotokoll wird angelegt. Über eine Datenbank kann man auch noch Jahre später sämtliche Tests nachvollziehen.

ISO/IEC 19752 Druckvorlage

ISO/IEC 19752 Druckvorlage

Bei der Reichweitenmessung von Schwarzweiß-Laserdruckern nach ISO/IEC 19752 wurden folgende Testkriterien festgelegt:

  • Verwendung des Standard-Testdokuments (siehe Bild rechts).
  • Der Druck erfolgt auf normalem Kopierpapier
  • Die Seite wird so lange gedruckt, bis der nutzbar Tonervorrat aufgebraucht ist (max. 3 x Toner hin- und herbewegen wenn helle Streifen in Laufrichtung auftreten, und „Toner fast leer“ oder „Toner leer“ Meldungen am Display werden ignoriert).
  • Die Vorlage selbst hat einen Deckungsgrad von ca. 4,2 %.
Der Test nach DIN 33870-1

Der Test nach DIN 33870-1

Neben der Laufzeit-Messung testen wir auch die Druckqualität nach DIN 33870-1. Hierfür werden unter anderem getestet:

  • Graustufen und Schwarzflächen werden auf Gleichmäßigkeit und Vollständigkeit geprüft. (Felder 1 + 2 + F)
  • Richtig schwierig ist der Grauflächentest bei Volldruck (Prüfvorlage B.2). Hier versagen auch die meisten Originaltoner. Im Ergebnis reicht es uns schon, wenn das alternative Produkt mindestens genauso gut (oder schlecht) druckt, wie der Toner des Druckerherstellers.
  • Diese Prüfseiten werden in vorgegebenen Abständen während des Reichweitentests gedruckt und bewertet: Beim Start, Nach 50 Druckseiten, nach 50 %, nach 75 % und nach 90 % der zu erwartenden Druckleistung.
Die 5 ISO-Seiten für den Farbdruck-Reichweitentest.

Die 5 ISO-Seiten für den Farbdruck-Reichweitentest.

Reichweitentests nach ISO/IEC 24712 bei Tintenstrahldruckern und Farblaserdruckern.

Auch bei Farbdruckern gibt es einen DIN-Test

Auch bei Farbdruckern gibt es einen DIN-Test

Wir verwenden die ISO-Vorlage – ein fünfseitiges Dokument. Jede Farbe hat dabei einen Deckungsgrad von 20 Prozent (4 x 5 %). Die 5 Seiten werden so lange gedruckt, bis die Testseiten verblassen oder der Drucker den Weiterdruck verweigert. Gedruckt wird auch hier auf normalem Kopierpapier, ohne Veränderung der Druckeinstellungen.

Auch bei Farbdruckern wird nicht nur die Reichweite, sondern auch die Qualität gemessen. Nach DIN 33870-2 werden die Farbabstufungen untersucht (die Felder 1, 2 und F), es erfolgt auch wieder ein Volldruck aller Farben (Prüfvorlage B.2 bis B.5). Auch hier werden diese Qualitätsprüfungen beim Start, nach 50 Seiten, nach 50 %, 75% und 90 % der zu erwartenden Druckleistung gedruckt.

Testergebnisse werden in unserer Datenbank abgelegt.

Testergebnisse werden in unserer Datenbank abgelegt.

Am Ende werden alle Testergebnisse in einer Datenbank erfasst und werden dann entweder gesperrt – oder erhalten das Siegel „TONERDUMPING – Geprüfte Qualität“.

Wird ein Artikel gesperrt, gehen die betroffenen Produkte zu unserem Lieferanten zurück und der Lieferant muss sich mit einer besseren Charge erneut beweisen, wenn er das Produkte auch in Zukunft an uns liefern möchte.

So sieht der Eintrag in unserem internen Reklamationsprogramm "Defi" aus.

So sieht der Eintrag in unserem internen Reklamationsprogramm „Defi“ aus.

Am Ende werden die Testergebnisse in unserem hauseigenen Reklamationsprogramm „Defi“ hinterlegt. Sämtliche relevanten Fotos zum Produkt werden gespeichert und für unsere Mitarbeiter in den Läden und im Kundendienst zugänglich gemacht. Auch der Wareneingang erhält Zugang zu allen wichtigen Informationen um beim Wareneingang auffällige Ware aussortieren zu können.

Auch im Wareneingang gibt es eine genaue Sichtprüfung. Es gibt dazu in einem speziellen Ordner alle wichtigen Hinweise zu jedem Produkt, das bereits in der Vergangenheit schon einmal auffällig war. Hierbei geht es nicht nur um Produktqualität, sondern auch um eine Prüfung, ob Patente der Druckerhersteller verletzt wurden. Tintenpatronen und Toner werden gewogen, um auf eine Füllmenge schließen zu können.

Insgesamt wurden bis Mitte 2015 23.611 Artikel im Wareneingang als defekt erkannt und wurden an unsere Lieferanten zurück gesandt. Die Top-4 der Ursachen:

  • 3.306 x Toner oder Tintenpatrone hatte keinen Chip oder er war falsch herum montiert.
  • 3.239 x Tinte / Toner mit zu geringer Füllmenge.
  • 1.732 x Falscher Karton, falscher Chip.
  • 868 x patentverletzende Zahnräder entdeckt.

Zu einem guten Qualitätsmanagement gehört auch die Auswertung der Reklamationsursachen und der Zuordnung zu den entsprechenden Lieferanten. Ist ein Produkt bei einem Lieferanten auffällig, wird das Produkt intensiv getestet und dann ggf. gesperrt und wo anders beschafft.

Beispiel die schwarze, kompatible Druckerpatronen, die die HP 364 ersetzt, haben wir in 12 Monaten 22.500 x eingekauft. Diese Patrone haben wir bei zwei Herstellern und drei Importeuren gekauft. Die beiden Hersteller kamen auf 0,3 und 0,6 % Defektenquote. Die drei Wiederverkäufer kamen auf ca. 3 %. Aus diesem Grund kauft TONERDUMPING verstärkt Tintenpatronen nur noch direkt von den Herstellerfirmen und nicht mehr bei Zwischenhändlern.

Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPhone

Was soll geladen werden? Micro-USB oder ein iPhone?

Was soll geladen werden? Micro-USB oder ein iPhone?

Heute morgen haben wir uns gefreut. Endlich kamen die coolen Zipper-Ladekabel an, die sowohl für micro-USB, als auch für die Lightning-Schnittstelle von Apple passen sollen. Die Kabel sehen sorgfältig verarbeitet aus, wurden in vier trendigen Farben geliefert und ein erster Test mit meinem iPhone 6 hat ergeben – es lädt. Ja, das ist schon etwas Besonderes. Ein nicht originales Lightning-Kabel, das trotzdem von einem iPhone mit neuestem Betriebssystem (iOS 9.0.1) akzeptiert wird – einfach genial.

Frisches Design, hochwertig verarbeitet, supergünstiger Preis, aber…

Es sieht schon cool aus, dieses 2-in-1-Ladekabel.

Es sieht schon cool aus, dieses 2-in-1-Ladekabel.

Auch bei den Kollegen kamen die Ladekabel gut an. Dieser Reissverschluss ist einfach sehr cool und der Verkaufspreis von 4,99 ist für ein so hochwertiges Ladekabel supergünstig.

Doch dann kam alles ganz anders. Beim iPhone 6 meines Geschäftspartners stand plötzlich eine Fehlermeldung:

„Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPhone“.

Fehlermeldung. Auf diesem Handy funktionierte das Kabel nicht.

Fehlermeldung. Auf diesem iPhone 6 Plus funktionierte das Kabel nicht.

2 x iPhone 6 Plus mit identischer Firmware – bei einem geht’s beim anderen nicht

Und das war ein und dasselbe Kabel, das bei meinem iPhone 6 noch funktioniert hatte. Ein Blick in meine Einstellungen ergab auch, dass auch in meinem iPhone das iOS 9.0.1 installiert war. Es lag also nicht an einem Update.

Die Lösung: Zubehörhersteller müssen am MFi-Programm teilnehmen

Mit diesem Logo auf der Packung sollte es funktionieren.

Mit diesem Logo auf der Packung sollte es funktionieren.

Eine weitere Recherche ergab (danke an die Apple-Fans-Deutschland-Facebook-Gruppe), dass es ein Lizenzmodell von Apple im Januar 2005 eingeführt wurde. Das sogenannte MFi-Programm (Made for iPod/iPhone/iPad). Zum einen erkennt man zertifizierte Produkte am MFi-Logo. Doch wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann auch den Hersteller selbst prüfen. Apple veröffentlicht hier eine Liste von Herstellern, die zur Zeit am Lizensierungsprogramm teilnehmen.

Gibt es eine Gebühr um am MFi-Programm teilzunehmen?

Auf der FAQ-Seite des MFi-Programms wird diese Frage so beantwortet:

„There is no program fee at this time. However, all program applicants must purchase and complete a company identity verification through a secure, third party Web-site.“

Übersetzt bedeutet das, dass es zur Zeit keine Gebühr für dieses Programm gibt. Abgesehen davon, müssen alle Teilnehmer eine Identitäts-Überprüfung bezahlen.

Ersatzpatronen für PGI-1500xl und PGI-2500xl sind verfügbar

Die PGI-2500-Ersatzpatrone

Die PGI-2500-Ersatzpatrone

Nachdem wir auch schon eine nicht funktionierende nachgebaute PGI-1500XL in unserem Testlabor testen durften – und dann selbstverständlich nicht ins Sortiment aufgenommen hatten – hat es nun mit den Patronen von Ninestar funktioniert. Ninestar selbst hat uns diese Patronen direkt mit dem Flugzeug von China nach Berlin geschickt, damit Tonerdumping der erste Anbieter in Europa ist, der diese Patronen liefern kann.

Die Original PGI-2500 Patrone im Vergleich

Die Original PGI-2500 Patrone im Vergleich

Sowohl die Anzahl der gedruckten Seiten, als auch die Füllmenge ist mit den Originalangaben von Canon nahezu identisch. Bei der Schwarzpatrone liegt die Seitenzahl etwas über dem Original, bei den Farbpatronen ist die Ergiebigkeit etwas geringer. Die Ergebnisse im Einzelnen findet ihr unten in der Tabelle.

Das Aussehen und das Innenleben weicht aber deutlich vom Original ab, da Ninestar eingetragene Patente von Canon mit kleineren Umbauten umgangen hat. Beispielsweise ist das System mit der Gegenbelüftung komplett anders gelöst. Canon verwendet einen Beutel, während Ninestar ein Labyrinth an Tintenkanälen angeordnet hat. Im Endeffekt funktionieren beide Lösungen gleich gut.

Der Preisvorteil zum Original ist nicht ganz so hoch, wie gewohnt. Schließlich lässt sich Ninestar den Aufwand ihrer Patentanwälte und Ingenieure auch bezahlen. Aber wer auf eine zuverlässige Qualität wert legt, liegt bei unseren TONERDUMPING-Patronen nicht verkehrt.

Etwas größer ist der Preisunterschied bei der PGI-2500XL-Alternative, die Tonerdumping anbietet. Der Seitenzahltest ergab, dass die Alternativpatronen eine etwas höhere Seitenleistung haben, als beim Original.

Hier eine Übersicht der angebotenen Produkte:

Anbieter

Farbe

Seitenzahl

kompatibel für

Preis inkl. MWST.

Canon bei tonerdumping.de schwarz 1.200 Maxify MB2050, MB2350 23,99
Canon bei tonerdumping.de cyan 1.020 Maxify MB2050, MB2350 14,49
Canon bei tonerdumping.de magenta 780 Maxify MB2050, MB2350 14,49
Canon bei tonerdumping.de gelb 935 Maxify MB2050, MB2350 14,49
Ninestar bei tonerdumping.de schwarz 1.480 Maxify MB2050, MB2350 19,99
Ninestar bei tonerdumping.de cyan 845 Maxify MB2050, MB2350 11,99
Ninestar bei tonerdumping.de magenta 680 Maxify MB2050, MB2350 11,99
Ninestar bei tonerdumping.de gelb 705 Maxify MB2050, MB2350 11,99
Canon bei tonerdumping.de schwarz 2500 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 29,99
Canon bei tonerdumping.de cyan 1755 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 24,99
Canon bei tonerdumping.de magenta 1295 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 24,99
Canon bei tonerdumping.de gelb 1520 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 24,99
Ninestar bei tonerdumping.de schwarz 2622 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 24,99
Ninestar bei tonerdumping.de cyan 2009 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 17,99
Ninestar bei tonerdumping.de magenta 1412 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 17,99
Ninestar bei tonerdumping.de gelb 1570 Maxify iB4050, MB5050, MB5350 17,99
Einblicke in die Produktion von Peach in Tschechien

Qualitätskontrolle bei Peach in Český Brod

Die TONERDUMPING-Geschäftsführer Friedbert Baer und Daniel Orth waren vor einer Woche zu Besuch bei der tschechischen Tintenpatronen-Produktion von Peach. Dabei konnten wir den kompletten Produktionsablauf begutachten. Angefangen beim Leerguteingang. Viele kleine, aber auch ein paar namhafte große Tintenpatronen-Händler schicken ihr gesamtes Tinten-Leergut zu Peach nach Tschechien, um es dort befüllen zu lassen. Besonders imponiert hat uns dass jede einzelne Patrone, bevor sie befüllt wird, mit dem Elektronenmikroskop nach feinen Rissen untersucht wird und anschließend geprüft wird, ob die elektro-Kontakte noch funktionieren.

Wichtig ist auch, dass nach dem Befüllen jede einzelne Patrone kurz getestet wird. Nach genauen Vorgaben entscheidet dann die Mitarbeiterin, ob die Qualität okay ist, oder ob die Patrone für den Weiterverkauf ungeeignet ist.

Insgesamt hatten wir einen sehr guten Einblick und einen guten Eindruck mitgenommen. TONERDUMPING wird vor allem beim Zukauf von wiederbefüllten Druckkopf-Tintenpatronen von HP bei Peach zukaufen und den Befüllservice in Anspruch nehmen. Vorbereitungen dazu laufen bereits.

Handyzubehör als Sortimentserweiterung

Weihnachten rückt näher und viele wissen vermutlich immer noch nicht, was man seinen Liebsten unter den Baum legen soll. Und bei TONERDUMPING fragen wir uns, welche Produkte sonst noch ins Sortiment passen könnten. Was nahezu jeder bereits besitzt ist ein Smartphone. Und für diesen Bereich gibt es eine Reihe an Handy-Zubehör, das nützlich sein könnte. Ich möchte heute einmal einen kleinen Einblick geben, wie bei TONERDUMPING die Entscheidung fällt, welches Produkt tauglich ist, und welches eher ein Reinfall wäre.

Ich besitze ein Samsung Galaxy Note 3, und da ich zwei Schulkinder habe, die mein Smartphone jeden Abend in die Hände nehmen, sollte man sich vor Kratzern schützen. Also muss eine Schutzfolie her.

Billig und schwierig anzubringen. Schützt nur vor Kratzern.

Billig und schwierig anzubringen. Schützt nur vor Kratzern.

Der Markt für Schutzfolien ist groß und wir haben von ein paar Lieferanten Testmuster herbestellt.

Erster Testkandidat war die Folie von „ScreenGUARD“ – eine billige Schutzfolie. Im Lieferumfang ist neben der Folie ein recht grobes Microfasertuch. Die Folie wird durch zwei weitere Folien geschützt. Die erste Folie wird vor dem Anbringen abgezogen, die zweite danach. Leider zieht diese Folie Staub an und trotz mehreren Versuchen und vorheriger gründlicher Reinigung des Handys, gelang es mir nicht die Folie staubfrei, also blasenfrei, anzubringen. Zudem ist die Folie sehr dünn und hält vermutlich nur kleinere Kratzer ab. Das Touchgefühl war ok und die Folie ist komplett durchsichtig. Da ich an der Montage scheiterte, scheitert das Produkt auch bei der Entscheidung, ob wir es ins Sortiment aufnehmen. Wir hätten das Produkt gerne für 1,99 verkauft, aber die Montage ist zu kompliziert.

Ultimate Professional Panzerglas

Ultimate Professional Panzerglas

Zweiter Kandidat: Ultimate Shock Absorbtion Screen Protector. Diese dicke Folie wirbt damit, dass man es mit Cuttermesser, Hammer, Bohrmaschine und Taschenmesser bearbeiten kann. Da ich mein Smartphone mag, habe ich das nicht getestet.

Bei der Montage hatte ich auch mit dieser Folie Probleme. Das Material ist flexibel wie eine Folie, aber deutlich dicker. Die Oberfläche ist richtig klebrig. Ein Säubern mit dem Mikrofasertuch führte dazu, dass gerade dadurch Staub daran festklebte. Die Aussparung des Handyknopfes ist sehr großzügig, was mir persönlich nicht so sehr gefällt. Von unserer Kalkulation her, würden wir das Produkt für 2,99 Euro verkaufen können. Da auch

GLASS PREMIUM, unser Testsieger

GLASS PREMIUM, unser Testsieger

hier die Installation zu kompliziert ist, lehnen wir auch das Produkt in der goldenen Verpackung ab.

Zu guter letzt versuchte ich mich am sehr hübsch verpackten „GLASS PREMIUM TEMPERED GLASS SCREN PROTECTOR“. Und vom Preis her könnte das Produkt bei 5,99 Euro liegen. Diesen Preis ist es aber auch wert. Dieses Produkt hat neben dem Mikrofasertuch auch noch ein feuchtes, alkoholgetränktes Tuch mit dem man das Handy erst einmal entfetten kann. Es handelt sich auch nicht um eine Folie, sondern um eine starre Glas-Folie. Die Installation war staubfrei und ohne Luftbläschen. Optisch sieht der Bildschirm glasklar aus und meine Finger fühlen sich richtig wohl auf der Oberfläche. Ein richtiges Premiumprodukt, dass wir gerne verkaufen werden. Ins Sortiment wird es vermutlich erst Anfang Januar aufgenommen werden.

Weitere Testprodukte sind bereits bestellt, vielleicht werden es ja noch mehr Folien…

Neue HP-Envy-Drucker wollen keine alten Patronen

Vorsicht: Die HP 301-Druckerpatrone von HP macht bei aktuellen HP Envy-Geräten Probleme. Alle HP 301-Schwarz-Tintenpatronen, die bei der aufgedruckten Seriennummer mit einer „1“ beginnen, werden nicht mehr erkannt – egal, ob Originalpatrone oder wiederbefüllt. Tintenpatronen, bei denen die Seriennummer mit einer „2“ beginnen, machen keine Probleme. Die meisten Leerguthändler haben das Problem erkannt und sammeln nur noch HP-301-Tintenpatronen, deren Seriennummer mit einer „2“ beginnen.

Seriennummer beginnend mit 2 sind ok

Aufpassen: Seriennummer beginnend mit 1 passen nicht mit den neuen Envy Geräten

Auf der Suche nach der perfekten HP 301 Druckerpatrone

Eine der meistverkauften Refill-Tintenpatronen ist die wiederbefüllte HP 301 Tinte. Bei dieser Druckerpatrone eine vernünftige Qualität und gleichzeitig einen billigen Preis zu erzielen, ist aus mehreren Gründen nicht so einfach:

  1. Die Qualität der HP-Originalpatrone ist auf eine einmalige Verwendung optimiert. HP möchte, dass der Anwender nur bei dem Drucken als Originalpatrone mit der Qualität zufrieden ist.
  2. Die Elektronik, also die Leiterplatten auf der Druckerpatrone, ist sehr empfindlich. Beim Transport und Sortieren des Leerguts gehen viele Patronen kaputt. Bei der HP 301 ist fast jede zweite leere Tintenpatrone nicht mehr verwendbar.
  3. Zwischen dem Tintenschwamm und den Druckerpatronendüsen befindet sich noch ein kleiner Filter. Hier sammelt sich oft Luft und restliche Tinte verklumpt dort gerne. Eine typische Konstruktion, um die Haltbarkeit einer leeren Tintenpatrone zu verringern.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Tonerdumping hat nach langer Recherche nun endlich die perfekten Produkte für diesen Drucker zusammen gestellt. Zum einen gibt es auch bei Tonerdumping Original-Tintenpatronen in den Ausführungen HP 301 und HP 301XL.

Dann bieten wir ein Inktec-Refillset an. Das hat den Vorteil, dass man das Leergut nicht irgendwohin schickt, unterwegs gehen dann 50 Prozent kaputt und wenn es zu lange lagert, sind weitere Patronen verstopft. Beim Selbernachfüllen, füllt man sofort, nachdem die Patrone weiße Streifen zeigt, etwas Tinte nach und der Drucker druckt wie gewohnt weiter. Wer selber nachfüllt, kann das oft vier oder fünf mal machen. Spätestens dann, setzen einige Druckerdüsen aus und eine neue Original-Druckerpatrone muss her.

Und seit neuesten haben wir sogenannte Rebuilt-Tintenpatronen im Testlabor. Der Test ist am Freitag beendet worden und das Ergebnis war erstaunlich. Beim „Rebuilt“-Verfahren, wird nicht nur einfach Tinte mit einer Spritze eingefüllt. Nein, der Patronendeckel wird geöffnet, Schamm und Filter werden durch einen neuen Schwamm und einen neuen Filter ersetzt. Der Bereich zwischen Filter und Druckerdüsen wird komplett gereinigt. Ein Verklumpen ist daher nicht mehr das Problem und die Lagerung des Produkts ist somit auch länger möglich, als bei Refillpatronen. Und zu guter letzt werden alle Hohlräume aufgefräst, damit die Patrone deutlich mehr drucken kann, als das Original.

Die Rebuilt-Tintenpatrone mit doppelter Laufleistung

Die Rebuilt-Tintenpatrone mit doppelter Laufleistung

Das Testergebnis der schwarzen Rebuilt-Druckerpatrone war mehr als erstaunlich. HP gibt für die XL-Patrone eine Reichweite von 480 Seiten an. Mit einer herkömmlichen Refillpatrone konnten wir bereits 670 Seiten erzielen. Nutzbar waren 15 ml Tinteninhalt. Doch bei der Rebuilt-Druckerpatrone, die wir testen durften, konnte man – sage und schreibe – 25,4 ml Tinteninhalt nutzen. Mit der schwarzen Druckerpatrone konnten wir 975 Seiten drucken. Das sind etwas mehr als doppelt so viel Seiten, wie mit der XL-Originalpatrone.

Der Hinweis auf der HP 301XXL-Patrone

Der Hinweis auf der HP 301XXL-Patrone

Unser Qualitätsmanager Michael Schneider meint zu dieser Druckerpatrone: „Die Lieferung erfolgte im Antistatik-Beutel. Leider war keine Einkerbung vorhanden, man muss also eine Schere zur Hilfe nehmen. Der Drucker erkennt die Rebuilt-Tintenpatrone als gebrauchte Patrone. Der Füllstand wird als niedrig dargestellt. Auf der Tintenpatrone steht der Hinweis, dass man so lange drucken soll, bis erste weiße Streifen das Druckbild stören. Erst dann ist es sinnvoll die Patrone zu tauschen. Die Druckqualität ist gut. Die Farben sind intensiv und originalgetreu. Bei den Farbflächen gibt es kaum Verläufe. Das schwarz ist wirklich tiefschwarz. Nur kleine Ausfransungen und leichte Streifen sind mit dem Vergrößerungsglas zu erkennen.“

Die HP 301 Tintenpatronen passen unter anderem in folgende Drucker:

 

TONERDUMPING jetzt auch nach ISO9001 und ISO14001 zertifiziert

Nach einem ISO14001 und ISO9001 Qualitäts- und Umweltmanagement arbeiten wir schon seit einigen Monaten. Das hatte uns im September 2012 ein ISO-Auditor der Firma Ökosolution bestätigt. Da aber die Firma Ökosolution nicht mehr existiert, haben wir eine international agierende Zertifizierungsfirma beauftragt, unsere beiden Managementsysteme zu überprüfen und zu zertifizieren. Die MS CERT hat nach einem Auditbesuch ohne Beanstandungen unsere Systeme für gut befunden und sowohl das ISO 9001:2008 Qualitätsmanagementsystem, als auch das ISO 14001:2004 Umweltmanagementsystem zertifiziert.

Auf der Seite http://www.mscertification.net/ kann man unter den Zertifikatsnummern

  • GER/TUR(A)/QMS/00003
  • GER/TUR(A)/E/00002

die Echtheit der Zertifikate überprüfen.

Hier sehen Sie die Zertifikate:

ISO 9001:2008 Zertifikatsnummer: GER/TUR(A)/QMS/00003

ISO 9001:2008 Zertifikatsnummer: GER/TUR(A)/QMS/00003

ISO 14001:2004 Zertifikatsnummer: GER/TUR(A)/E/00002

ISO 14001:2004 Zertifikatsnummer: GER/TUR(A)/E/00002