HP blockiert erneut Alternativpatronen durch Firmware-Update

Der Zwang zu Originalpatronen greifen zu müssen, macht den Druck mit den betroffenen Druckern zu einem teuren Vergnügen

Zum wiederholten Male hat HP durch ein Firmware-Update einiger Drucker die Nutzung von Alternativpatronen in selbigen unterbunden. HP sperrt Alternativpatronen aus – da war doch schon mal was?

In der Tat: diese Blockade günstiger Druckerpatronen hat bei HP inzwischen geradezu Tradition. In der Vergangenheit wurde teils nach massivem Medienecho eingelenkt. Betroffen sind nach unserem aktuellen Wissenstand die folgenden Geräte in denen HP 302 und HP 304 Druckerpatronen zum Einsatz kommen:

Betroffene Drucker mit HP 304 Druckerpatronen

  • HP DeskJet 2220
  • HP DeskJet 2620
  • HP DeskJet 2630
  • HP DeskJet 2632
  • HP DeskJet 2633
  • HP DeskJet 2634
  • HP Envy 5020
  • HP Envy 5030
  • HP Envy 5032
  • HP Envy 5055

Betroffene Drucker mit HP 302 Druckerpatronen

  • HP OfficeJet 5220
  • HP OfficeJet 5230
  • HP OfficeJet 5232
  • HP OfficeJet 5255

Die HP Firmware der Version 1802B ist verantwortlich

Im März diesen Jahres gab es ein Firmware-Update mit der Versionsnummer 1802B. Seit diesem Update brechen die betroffenen Drucker den Druck sofort mit der Meldung »Problem mit den Patronen« ab. Besonders ärgerlich ist diese Blockade, wenn man sich vor Augen führt welch massive Einsparungen Nutzer gerade bei diesen Druckerpatronen erzielen können.

Viel Luft in den HP-Originalpatronen

Im letzten Jahr belegten wir mit eindrucksvollen Bildern geöffneter HP 304 Original- und Alternativpatronen wie HP seinen Kunden minimale Tintenmengen in – zu großen Teilen hohlen – teuren Original-Druckerpatronen verkauft. Zahlreiche Medien nahmen unsere »Enthüllung« zur teuren Luft in HP Druckerpatronen auf.

Lenkt HP ein?

Man kann nur hoffen, das HP einlenkt, und mit einem weiteren Firmware-Update die Nutzung alternativer Druckerpatronen wieder ermöglicht. Alles andere ist wenig kundenfreundlich.

Jetzt noch einfacher die günstigsten Toner oder Druckerpatronen finden

Shopansicht mit den günstigsten AngebotenSie möchten einfach nur so günstig wie möglich drucken? Das machen wir Ihnen jetzt um einiges einfacher. Denn während Sie schon bisher bis zu über 90% mit unseren kompatiblen Druckerpatronen und Tonern sparen konnten, war unser Sortiment doch für den einen oder anderen Kunden ein wenig unübersichtlich.

Daher verraten wir Ihnen jetzt in fast allen Kategorien gleich zu Anfang mit welchem Produkt Sie die größte Ersparnis beim Kauf von Tinte oder Toner erzielen können!

Der Seitenpreis ist entscheidend

Das Produkt mit dem günstigsten Seitenpreis erscheint hervorgehoben ganz oben in der Produktübersicht. Intern sprechen wir hier in bestem Denglisch vom „Superbuy“.
So ersparen wir vielen Kunden den Preisverleich der einzelnen Produkte untereinander, und machen den Kauf des günstigsten Druckerzubehörs noch einfacher!

Unserem Ziel Ihnen den Einkauf bei Tonerdumping so bequem wie möglich zu machen, sind wir damit ein weiteres Stück näher gekommen. Und wenn Sie Vorschläge, Wünsche oder Anregungen für den Shop haben, wir haben jederzeit ein offenes Ohr!

Die ersten Epson 202XL und Epson 378XL kompatiblen Druckerpatronen sind da

Heute traf in unserem Zentrallager in Berlin Tempelhof die erste Lieferung unserer neuesten Patronen ein: kompatible Alternativen zu den Epson 202XL und 378XL.

Wieder die erste Alternative am Markt

Und unsere Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer zahlt sich hier erneut im Sinne der Kunden aus: wir sind nicht nur die ersten, die diese Alternativen anbieten können, wir bieten sie auch zu einem erstklassigen Preis an.

Epson 202XL kompatible Patronen in allen 5 Farben

Selbstverständlich bieten wir unsere Epson 202XL kompatiblen Druckerpatronen von Anfang an in allen Varianten an. Das bedeutet, Sie bekommen bei uns die Patronen mit 13,2ml Füllmenge in Schwarz, Cyan, Magenta, Gelb und Fotoschwarz.

Epson 378XL kompatible Patronen inklusive Light-Cyan und Light-Magenta

Auch bei den Epson 378XL kompatiblen Patronen mit einer Füllmenge von je 12ml bieten wir Ihnen das komplette Sortiment von Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, Light-Cyan und Light-Magenta.

Spiegel Online über »China«-Druckerpatronen bei Amazon


Gestern fand sich in unserem Blog ein Artikel zum Vorgehen Canons gegen Patentverletzer bei Amazon. Als wäre es abgesprochen veröffentlicht nun heute Spiegel Online einen Artikel über billige »China«-Patronen bei Amazon. Da wir in dem Artikel erwähnt werden, wollen wir das ganze nicht unkommentiert lassen.

China-Patronen sind nicht gleich China-Patronen

So wie nicht jedes Produkt aus einer deutschen, französischen, amerikanischen Fabrik den selben Qualitätstandards genügt, so wenig kann man alle Druckerpatronen und Toner die aus China kommen über einen Kamm scheren. Mit Ninestar haben wir einen starken Partner, der weltweit Tausende von eigenen Patenten hält, und als chinesisches Unternehmen in China Druckerzubehör herstellt, welches man bedenkenlos als »State-of-the-Art« bezeichnen kann.

Wir setzen hier ganz bewusst auf chinesisches Know-How, und sind stolz mit dem Unternehmen Ninestar zusammenarbeiten zu können. Da wird im Spiegel-Online Artikel ein wenig undifferenziert über Patronen aus China geschrieben.

Billigpatronen bei Amazon

Richtig ist zweifellos, dass sowohl bei Amazon als auch bei eBay massenhaft Druckerpatronen zu absoluten Billigpreisen angeboten werden, bei denen selbst wir als Anbieter der das »Dumping« im Namen trägt nicht mithalten können. Die Qualität und Zuverlässigkeit dieser Produkte ist jedoch absolut nicht mit einem qualitativ hochwertigen Alternativprodukt zu vergleichen. Diese Feststellung müssen denn auch viele Kunden machen, die dennoch zu diesen »Extremangeboten« greifen.

Differenzierte Betrachtung wünschenswert

Nun mag ein großer Teil dieser extrem billigen Produkte aus China kommen. Weder kann man deshalb »China-Druckerpatronen« generell verteufeln, noch bedeutet die Herkunft aus einem anderen Land als China automatisch eine bessere Qualität. Hier wäre eine etwas differenziertere Betrachtung in dem Spiegel-Online Artikel wünschenswert gewesen. Geht es doch eigentlich nicht um die Herkunft, sondern um den Verkauf von minderwertigen Produkten die unter fragwürdigen Bedingungen und unter Missachtung von Schutzrechten produziert werden.
Ob die nun aus China, aus dem Ostblock, aus Kanada oder aus einer Hinterhofwerkstatt einer deutschen Großstadt kommen.

 

IFA 2017: EPSON ET-16500 A3 Ecotank Drucker für Heimbüros

Auf der Internationalen Funkaustellung – vom 1.-6. September in Berlin – hat Epson sein neuestes Druckermodell der Ecotank-Reihe vorgestellt: den EPSON Workforce ET-16500 – einen A3-duplexfähigen 4-in-1-Tintenstrahler. Neu ist jedoch nur der Marktstart in Deutschland, in den USA ist das Gerät bereits seit einem guten Jahr erhältlich. Und selbstverständlich kann man bei Tonerdumping auch Ecotank Tinte kaufen.

Touchscreenbedienung und perfekte Konnektivität

Über einen 10,1-Zentimeter-Touchscreen kann der ET-16500 komfortabel bedient werden. In der Konnektivität lässt er keine Wünsche offen: WLAN, Ethernet und USB stehen zur Verfügung, und über Epsons iPrint-App ist auch die Verbindung mit einem Android- oder iOS-Gerät kein Problem. Epson Connect ist ebenfalls an Bord, was Remote-Druckertreiber und E-Mail-Druck ermöglicht. Zu guter letzt wird noch Googles Cloud-Print unterstützt, womit sich wirklich für jeden Bedarf die passende Verbindung finden sollte.

Scanner mit 1200dpi, integriertes Fax

Der ET-16500 ist ein klassisches 4-in-1-Multifunktionsgerät, bietet also die Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen. Dank ordentlicher 1.200 dpi Scanauflösung sollte die Qualität im Alltag kaum Wünsche offen lassen. Mit dem Fax eignet der ET-16500 sich für kleinere Büros oder das HomeOffice.

Epson liefert den ET-16500 mit zwei Tintenpaketen für bis zu 10.500 DIN-A4-Seiten in Schwarz-Weiß oder 11.300 A4-Seiten-in Farbe. Beim Drucktempo gibt Epson zehn Seiten pro Minute in Farbe und 18 Seiten pro Minute in Schwarz-Weiss an. Zum deutschen Preis des ab November 2017 erhältlichen Geräts hat sich EPSON bisher nicht geäußert, laut epson.com beträgt der Preis in den USA 999,99 US-Dollar.

Kaum Kostenvorteile durch Ecotank-Tintenflaschen

Epson Tintenflaschen

© Seiko Epson Corporation

Die Ecotank-Drucker die von Epson seit einigen Jahren angeboten werden könnten theoretisch durch den Wegfall der teuren Tintenpatronen bedeutende Kostenersparnisse bringen.

Da die Anschaffungspreise jedoch deutlich höher als für klassische Patronendrucker angesetzt werden, kommt dieser theoretische Vorteil über die normale Lebensdauer des Druckers nicht wirklich zum tragen.

In Ausnahmefällen könnte sich das Prinzip rechnen, bei den meisten Nutzern egalisiert der hohe Anschaffungspreis aber die geringeren Verbrauchskosten.

Druckertest: HP DeskJet 3636 Testbericht

Der HP DeskJet 3636
Ein Multifunktions-Tintenstrahldrucker für 44€, kann der etwas taugen? Diese Frage stellten wir uns, als kürzlich HP selbst beim großen Onlinehändler mit dem kleinen »a« seinen HP DeskJet 3636 verschleuderte. Also wurde der kleine Tausendsassa bestellt, und bei uns einem Test unterzogen.

Was bietet der HP DeskJet 3636 fürs Geld?

Vor einigen Wochen hatten wir mit dem DeskJet 3720 den kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt im Test. Und waren etwas enttäuscht. Der Einzugsscanner war nur als Notlösung zu gebrauchen, so richtig multifunktional ist der Drucker also nicht. Beim DeskJet 3636 setzt HP glücklicherweise auf einen klassischen DIN A4-Flachbettscanner. Damit lassen sich auch schon mal Buchseiten oder Fotos einscannen.

Ansonsten bietet der 3636 noch WLAN und unterstützt AirPrint und Mopria – kann also direkt vom Smartphone oder Tablet drucken.

Das war es dann aber auch schon an Ausstattung – für den Preis ist das aber völlig in Ordnung.

Der DeskJet 3636 kommt sogar inklusive - sehr kurzem - Druckerkabel

Alles drin, alles dran. Der DeskJet 3636 kommt sogar inklusive – sehr kurzem – Druckerkabel

Gehäuse und Verarbeitung

Runde, organische Formen bestimmen die Optik des HP 3636. Luigi Colani könnte sich damit sicher ebenso anfreunden, wie er niemandem im Auge schmerzt, oder schnell veraltet wirken würde.

Ja, das Design ist gelungen. Eine Papierschublade gibt es nicht, der 3636 verfügt nur über den hinteren Einzug. Wer wenig druckt sollte immer nur das Papier einlegen, das er benötigt, sonst kann am Papiereinzug auf Dauer eine Menge Staub eindringen.

Die Bedienung erfolgt über Folientasten an der Oberseite des Druckers, ein kleines Display gibt dem Nutzer Rückmeldungen zum Druckerstatus.

Die Bedienung des HP DekJet 3630 ist kinderleicht

Die Bedienung des HP DekJet 3630 ist kinderleicht

Die Kunststoffe machen einen soliden Eindruck – gemessen am Preis – und die Verarbeitung ist wie meist bei HP einwandfrei. Bei einem Drucker für 44€ muss man natürlich auf robuste Details wie Metallscharniere am Scannerdeckel verzichten, das tut der Funktion aber keinen Abbruch.
Nicht besonders sinnvoll ist die Kabelführung an der Rückseite, das Netzkabel ragt mittig aus dem Gerät heraus – das hätte man kompakter lösen können.

Installation und Inbetriebnahme

HP liefert eine Schnellstartanleitung mit, und wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, dann ist der HP 3636 auch schnell aufgebaut. Windows installiert automatisch Basistreiber, wer die volle Funktionsvielfalt des DeskJet 3636 nutzen will, der muss aber die Treiber von CD installieren, oder sich aktuelle Treiber bei HP herunterladen.

Die Installation verlief einfach, HP versucht aber penetrant einem das Instant-Ink-Abo aufzudrängen. Mit einem Gratismonat will man möglichst viele Kunden zum Abschluss des Tintenabos bewegen. Damit schneiden sich die Anwender aber ins eigene Fleisch, denn HP nimmt so das für alternative Tintenpatronen benötigte Leergut aus dem Kreislauf – kein Leergut = keine günstigen Refill-Druckerpatronen

Drucken vom Smartphone oder Tablet

Dank WiFi-Direct kann man den Drucker auf direkt vom Smartphone oder Tablet ansteuern. Das klappte im Test problemlos, und ist im Alltag ein klares Plus an Komfort.

Drucken – Druckqualität des HP Deskjet 3636

Einfach das Bild anklicken, um es in voller Größe zu sehen, oder unten die Testdruck-Scans in 1200dpi herunterladen

Einfach das Bild anklicken, um es in voller Größe zu sehen, oder unten die Testdruck-Scans in 1200dpi herunterladen

Wir haben die Druckqualität mit den Original-Setup-Patronen getestet. Dabei waren die Ergebnisse wie erwartet ordentlich, aber auch nicht mehr als das. Beim Foto- und Grafikdruck auf Normalpapier zeigen sich horizontale Streifen in den Farbflächen, in der Qualitätseinstellung »Optimal« fallen diese nicht mehr ganz so ins Gewicht. Die Farben zeigen allgemein ein gewisses Rauschen.

Texte werden ordentlich gedruckt, zeigen aber Ausfransungen am Rand, und wirken allgemein etwas verwaschen – auf Fotopapier sind detailierte Schriften in kleinen Größen deutlich schärfer.

Für den Fotodruck ist der 3636 mit seiner Kombipatrone für Cyan, Magenta und Gelb nicht wirklich geeignet. Für unsere Testseite benötigte der DeskJet 3636 etwas über 5 Minuten, die Qualität scheint dabei erst einmal ausreichend für den gelegentlichen Fotodruck. Auf unserem Fotopapier bildete sich jedoch eine feine Schicht »Farbstaub« auf den schwarzen Flächen. Der lässt sich einfach abwischen, damit ist der Druck aber nicht sonderlich haltbar.

Hier die Scans der Testdrucke zum Download in 1200dpi:

Testdruck auf Normalpapier in Entwurfseinstellung

Testdruck auf Normalpapier in Normaleinstellung

Testdruck auf Foto-Glanzpapier in Einstellung »Optimal«

Scannen und kopieren – ein klassischer Scanner, mit wenig Einstellmöglichkeiten

Der Scanner reicht für einfache Scans und Kopien vollkommen aus. Die Detailqualität reicht jedoch nicht für Vergrößerungen oder hochwertige Fotoscans aus. Dafür bietet die Scansoftware von HP eine übersichtliche, einsteigerfreundliche Oberfläche. Der Kenner ärgert sich über fehlende Einstellmöglichkeiten, die jedoch den Normalnutzer kaum interessieren dürften.

Patronenempfehlung: Tonerdumping HP 302 Refill-Patronen mit mehr als doppelter Reichweite!

Die HP 302 Druckerpatronen im HP DeskJet 3636Wir empfehlen als Patronen unsere Refill-302, die in der schwarzen Variante auf satte 1030 Seiten, statt der 480 Seiten der Original HP 302 XL kommt. Bei der dreifarbigen sind es immerhin 370 statt 330. Die Standardpatronen von HP sollte man nicht in Betracht ziehen, diese haben eine geringe, kaum praxistaugliche Reichweite.

Fazit: Multifunktionsgerät für Gelegenheitsnutzer

Der HP DeskJet 3636 dürfte vielen Gelegenheitsnutzern voll und ganz ausreichen. Dank WLAN-Unterstützung ist er schnell ins Heimnetz eingebunden, das Gehäuse ist angenehm kompakt und ansehnlich, und die Druck- und Scanbedürfnisse von Wenignutzern werden abgedeckt. Wenn man auf unsere Refill-Druckerpatronen setzt, sind sogar die Druckkosten in einem erträglichen Rahmen, auf den Fotodruck sollte man jedoch verzichten – das wird sonst teuer.

Warum sich viele Billigdrucker nicht für Fotos eignen

Wir hatten kürzlich einen HP DeskJet 3720 im Test. Den kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt – auch wenn wir den Einzugscanner eher als Spielerei betrachten. Seit einigen Tagen nun steht ein HP DeskJet 3636 im Testlabor, und zugleich laufen Tests mit Druckerpatronen für den Canon PIXMA MG2450. Was haben all diese Drucker gemeinsam? Sie setzen auf Druckkopfpatronen.

Druckkopfpatronen – Cyan, Magenta und Gelb in einer Patrone

Druckkopfpatronen sind wenn man so will der Klassiker unter den Drucker-Tintenpatronen. In unserem Know-How-Bereich erklären wir zum Thema Druckerzubehör die Vor- und Nachteile von Druckkopfpatronen. Einer der wichtigsten Nachteile, vor allem im Bezug auf den Druck von Grafiken und Fotos: Cyan, Magenta und Gelb werden in einer einzigen Patrone zusammengefasst. Damit disqualifizieren sich diese Geräte für den Foto- und Grafikdrucker mehr oder weniger von selbst.

Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz = alle Farben

Viel Luft in der HP 62 – und Cyan, Magenta und Gelb kombiniert

Im Druck kommt das Prinzip der subtraktiven Farbmischung zum Einsatz. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: durch das mehr oder minder starke überlagern von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz lassen sich unzählige Farben aufs Papier zaubern. Hochwertige Fotodrucker verfügen mitunter über zusätzliche Farben wie Hellmagenta, Hellcyan, zusätzliche Grautöne, um eine noch bessere Farbdarstellung zu erzielen, aber hier soll es um einfache Billigdrucker gehen, die nur eine Trennung in Schwarz- und CMY-Patrone aufweisen.

Wer druckt so, dass alle Farben gleichmäßig verbraucht werden?

Beim genutzten Beispielbild, der Nahaufnahme eines Grashüpfers, wurden die Kanäle einzeln ausgegeben, um die Anteile von Cyan, Magenta und Gelb zu verdeutlichen. Es fällt zunächst mal auf, dass auch dort, wo wir nur schwarz sehen, alle Prozessfarben verdruckt werden. Das ist nicht einmal ein Fehler. Auch im professionellen Offsetdruck wird dem Schwarz z.B. Cyan beigemischt, um ein tiefes, sattes schwarz zu erzeugen.

Was aber vor allem auffällt: bei dem Bild wird wesentlich mehr Gelb und Magenta verbraucht, als Cyan. Die Farben werden also nicht gleichmäßig, sondern sehr ungleichmäßig verbraucht.

Ein paar Fotos und eine halbvolle Patrone landet im Müll

Stellen wir uns nun vor, wir wollen von diesem Foto eine handvoll Abzüge für Familienmitglieder drucken, oder wir drucken eine Einladungskarte mit pinker Schrift, einige Fotos vom blauen Himmel über der Ostsee: in allen Fällen wird die Farbe in unserer Kombipatrone sehr ungleichmäßig verbraucht.

Sitzt im Drucker eine Patrone mit so lächerlich geringer Reichweite wie etwa die Original HP 304 Color mit ihren ca. 100 Seiten – die bei Fotos aufgrund des viel höheren Farbauftrags im Vergleich zum Messverfahren zur Ermittlung der Reichweite nie erreicht werden -, dann kann es einem passieren, dass bereits nach einigen Fotos die Patrone meldet sie sei leer.

Tinte ist extrem teuer – und dann soll man sie einfach wegwerfen?

Dieses Preisschild ist bei Twitter aufgetaucht und machte Schlagzeilen.

Dieses Preisschild ist bei Twitter aufgetaucht und machte Schlagzeilen.

Nicht erst, seit ein MediaMarkt-Preisschild versehentlich den Literpreis von 7.998€ für Epson-Tinte anzeigte, wissen wir, was für eine teure Flüssigkeit Druckertinte ist. Freiwillig dürfte die also niemand wegwerfen. Bei Druckkopfpatronen die Cyan, Magenta und Gelb kombinieren muss man das aber. Denn wenn auch nur eine der Farben aufgebraucht ist, lässt die Patrone sich nicht länger benutzen.

Deshalb ist das Drucken von Fotos und bunten Grafiken mit Billigdruckern nicht nur aufgrund der teuren Patronen nicht zu empfehlen! Denn man zahlt nicht nur die hohen Patronenpreise, sondern wirft auch noch einen mehr oder minder großen Teil des investierten Geldes einfach in den Müll.

Wer Fotos oder bunte Grafiken druckt, sollte einen Drucker mit Einzeltinten wählen

Wenn man also vor der Kaufentscheidung steht, und die Wahl zwischen einem Drucker mit Druckkopfpatronen und einem mit Einzeltinten hat, dann sollte man sich Gedanken darüber machen, ob die Kombipatrone mit Cyan, Magenta und Gelb zum eigenen Druckverhalten passt. Und ob die Ersparnis von oft nur 10-20€ zum Drucker mit Einzeltinten die deutlich höheren Folgekosten rechtfertigt. Wir empfehlen außer für Nutzer die wirklich sehr, sehr selten drucken immer Drucker mit Einzeltinten!

Enttäuschend: die drei neuen Epson-Workforce Drucker

Epson stellt drei neue Workforce, beziehungsweise drei neue Workforce PRO-Modelle vor. Der Hinweis auf das »Pro« im Namen ist wichtig, denn Epsons Annahme was ein Profi-Gerät auszeichnet haben sich zum Nachteil der Kunden gewandelt.

Epson Workforce Pro WF-3720DWF, Pro WF-4720DWF und Pro WF-4740DTWF

In der Vergangenheit hat Epson – sicher nicht zuletzt wegen des Abschieds vom Laser – die Ausstattung und Fähigkeiten seiner Workforce-Pro Drucker ständig optimiert. Die Geräte zeichneten sich durch Funktionen aus, die im Büroalltag eine spürbare Produktivitätssteigerung ermöglichten.
Bei den drei neuen Pro-Modellen hat Epson jedoch spürbar den Rotstift angesetzt und beliebte Ausstattungsmerkmale gnadenlos gestrichen.

Kein hinterer Einzug mehr

Alle drei Modelle verfügen über keinen hinteren Papiereinzug mehr. Dieser war bei den günstigeren Modellen bisher als 1-Blatt-Einzug zum Beispiel für Fotopapier vorgesehen, bei den Workforce-Pro 46xx sogar als vollwertiger zusätzlicher Einzug mit einer Kapazität von immerhin 80 Blatt ausgelegt. Epson geht wohl davon aus, dass das keiner braucht, also wird es gestrichen

Kein Ziffernblock mehr

Nicht nur bei Computertastaturen greift dieser Trend um sich, auch Epson hat bei seinen neuen Workforce-Pro auf den – physischen – Ziffernblock verzichtet. Dabei war der etwa bei der Eingabe von Faxnummern deutlich angenehmer zu bedienen als ein Touchpad. Nun versenden Privatpersonen kaum noch Faxe, im Büroumfeld ist das aber immer noch Gang und Gäbe.

Kein Duplex-ADF mehr bei Workforce Pro WF-3720DWF und Pro WF-4720DWF

Alle drei Geräte bieten automatischen Duplexdruck. Die beiden kleineren Geräte jedoch keinen Duplex-ADF mehr. Wer also den Komfort schätzt doppelseitig bedruckte Originale einfach einscannen, kopieren oder faxen zu können, der muss jetzt zum teuersten Modell, dem Pro WF-4740DTWF greifen.

Neue »Golfball«-Patronen mit geringerer Reichweite beim Workforce Pro WF-3720DWF

Während der Vorgänger des WF-3720 auf die Epson 27 »Wecker«-Patronen setzte, bei der eine XXL-Schwarzpatrone mit 2.200 Seiten Reichweite verfügbar war, kommen im neuen WF-3720 jetzt Epson 34 »Golfball«-Patronen zum Einsatz, bei denen die Reichweite verringert wurde, und so z.B. der Preis im SW-Druck mal eben nahezu verdoppelt wird. Bei den XL-Farbpatronen in Cyan, Magenta und Gelb reduziert sich die Reichweite von 1.100 auf 950 Seiten.

»Zahlenschloss«-Patronen für die WF-47xx Drucker

Auch in den beiden großen Brüdern kommen neue Patronen zum Einsatz, die Epson 35 »Zahlenschloss«-Patronen. Die Reichweite ist hier in etwa gleich geblieben, die Druckkosten nur wenig höher als bisher.

Resttintentanks austauschbar, Preise geringfügig günstiger

Positiv erwähnen muss man, das die Resttintentanks bei den drei neuen Workforce-Pros weiterhin einfach auszutauschen sind. Hier werden die Drucker dem »Pro«-Anspruch also durchaus gerecht.
Die Preise hat Epson ebenfalls etwas nach unten korrigiert, statt bei ca. 200€ geht es jetzt schon bei etwa 170€ los. Ob das die gestrichenen Funktionen aufwiegt, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Snapseed 2.16 für Android und iOS mit Neuerungen

Snapseed zählt unzweifelhaft zu den beliebtesten und besten Bildbearbeitungs-Apps für Smartphone und Tablet. In der neuesten Version hat Google der App einige interessante Neuerungen spendiert, die noch mehr spannende Möglichkeiten bieten. Damit kann man seine Bilder jetzt noch besser und einfacher bearbeiten bevor man sie teilt, oder auf dem heimischen Drucker ausgibt.

Neu: Looks erstellen und teilen

Neben vielen Detailverbesserungen gibt es auch eine große Neuerung: die sogenannten »Looks«. Hierbei handelt es sich um Stilvorlagen, die man bequem auf mehrere Bilder anwenden, speichern, und per QR-Code sogar teilen kann. Eine spannende, hilfreiche neue Funktion über die viele Nutzer dankbar sein dürften.

Selektive Korrektur: jetzt auch Struktur selektiv anpassen

Konnte man bisher nur Helligkeit, Kontrast und Sättigung selektiv anpassen, funktioniert das nun unter Snapseed 2.16 auch mit der Struktur. So kann man noch besser als bisher einzelne Bereiche eines Bildes betonen und hervorheben.

Video: vom Schnappschuss zum druckreifen Foto mit Snapseed

Automatische Perspektivkorrektur unter Android

Die Android-Version von Snapseed verfügt nun auch über die Möglichkeit einer automatischen Perspektivkorrektur. Dabei kann man natürlich auch noch von Hand nachregeln, bis einem das Ergebnis zu 100% zusagt.

»Tipps & Tricks« jetzt auch unter Android

iOS-User kennen den »Tipps & Tricks«-Bereich schon länger. Jetzt kommen auch Android-User in den Genuss der Anleitungen, Videos und Looks die sich dort finden.

Aktuelle Versionen per automatischem Update, oder Snapseed installieren

Wer Snapseed bereits auf seinem Smartphone oder Tablet installiert hat, der erhält das Update automatisch. Wer bisher noch kein Snapseed nutzt, der sollte sich die App unbedingt anschauen!

Preisschock nach dem Kauf: extrem hohe Druckkosten beim HP DeskJet 3636

Über diverse Webportale wie chip.de wird recht unreflektiert zur Zeit der HP DeskJet 3636 beworben. Ein Multifunktionstintenstrahldrucker für zeitweise nur 44€ statt der UVP von 79,99€. Das klingt erst einmal nach einem unglaublich günstigen Angebot. Und der Drucker bietet in der Tat einiges: Drucken, Scannen, Kopierfunktionen und WLAN. Da erscheint der Preis geradezu absurd niedrig.

Die böse Überraschung folgt beim Patronenkauf: teure HP 302 Druckerpatronen

Im DeskJet 3636 setzt HP wie bei all seinen Einsteigerdruckern auf Druckkopfpatronen. Im Falle des DeskJet 3636 auf die Serie HP 302. Sowohl von der schwarzen HP 302 als auch von der bunten 302 sind optional sogenannte XL-Varianten erhältlich. Wie man sich eine XL-Patrone von HP vorstellen muss, das haben wir mit unserer Patronenöffnung der HP 304 kürzlich deutlich gemacht.

Die HP 302 Standardpatronen bieten in schwarz 190 und in Farbe 165 Seiten Reichweite. Gemessen nach ISO sind diese Werte nur im Vergleich aussagekräftig, denn je nach Druckverhalten kann die Seitenleistung auch deutlich geringer ausfallen. Wer zum Beispiel viele Fotos druckt, der verbraucht entsprechend mehr Tinte und kommt auf weniger Druckseiten. Zudem muss die dreifarbige HP 302 auch dann ausgetauscht werden, wenn nur eine der Farben aufgebraucht ist.

HP 302 XL – 330 und 480 Seiten

Die XL-Varianten der HP 302 kommen auf Seitenleistungen von 330 Seiten bei der Cyan-Magenta-Gelb-, und 480 Seiten bei der Schwarzpatrone. Im Vergleich zu den Standardpatronen erscheint das als deutlicher Vorteil. Wenn man jedoch berücksichtigt, das unsere Refill-HP 302 in Schwarz auf ca. 1.030 Seiten nach ISO kommt, dann wird klar, dass HP die 302 XL besser 302 M genannt hätte.

Wie schon bei der HP 304 verkauft HP auch bei der 302 viel Luft an seine Kunden. Die Patronengehäuse sind groß wie eh und je – der Inhalt wurde immer weniger.

Ist der HP DeskJet 3636 ein schlechter Drucker?

Bedeutet das nun, dass man den DeskJet 3636 auf keinen Fall kaufen sollte? NEIN! Der Drucker ist ohne jeden Zweifel ein Schnäppchen für 44€. Allerdings sollte man vor dem Kauf sorgfältig abwägen, ob man so wenig druckt, dass die hohen Folgekosten nicht so sehr ins Gewicht fallen, oder nicht doch lieber zu einem Gerät greift für dessen Patronen man nicht so tief in die Tasche greifen muss.

Druckkosten senken beim HP DeskJet 3636

Wer sich für den DeskJet 3636 entscheidet, und dennoch seine Druckkosten reduzieren will, dem empfehlen wir als erste und in unseren Augen beste Möglichkeit, zu unseren Refill-Druckerpatronen zu greifen. Für handwerklich geschickte Nutzer kommt natürlich auch die Möglichkeit in Betracht zu unseren Refill-Sets für die HP 302 zu greifen. Alle passenden Produkte finden sich im Shop.