Spitzer im Test – einfach spitze!

Was ist beim Spitzerkauf zu beachten? Spitzen alle Spitzer, egal ob Marke oder nicht, gleich gut? Spitzt der Doppellochspitzer wirklich alle Stifte?

Diesen Fragen gehe ich in diesem Beitrag nach. Folgende Spitzer habe ich für euch getestet:

Wichtig bei der Auswahl sollte schon sein, dass er leichtgängig und schnell spitzt, die Stifte reinpassen, die ich schärfen möchte und das Entleeren möglichst keine komplizierte Kunst darstellt.

Spitzertest Staedtler Mars

Das Metallmesser spitzt schnell und einfach von der Hand. Die Schutzklappe verhindert einen ungewollten Stiftschnipsel-Regen und auch die Öffnungen passen für dick und dünn. Das Müllentleeren versteht sich bei diesem Modell von selbst: einfach Kappe abheben – fertig. Ich kann also nichts anderes schreiben als: einfach toll!

Bewertung: 5 von 5.

Spitzertest Staedtler Noris Club

Auch dieses Spitzmesser zeugt von scharfer Qualität. Das Spitzen ist in kürzester Zeit erledigt – spitzer geht nicht. Jedoch passt nicht jeder Jumbo-Dreikant exakt in das große Loch. Die Klappe verhindert auch bei dem Modell ungewollten bunten Regen. Zum Entleeren wird auf eine geriffelte Fläche mit der Aufforderung „PRESS“ gedrückt.

Die Verarbeitung vermittelt eine lange Haltbarkeit: finde ich sehr gut!

Bewertung: 4.5 von 5.

Spitzertest Faber-Castell GRIP

Diesmal gibt es 3 Öffnungen: „Colour“, „Jumbo“ und „Graphite“ werden sie genannt. Aufgeklappt wird er in der Mitte, wo auch die zwei Pfeile die erwünschte Bewegung dazu anzeigen. Für das Entleeren gibt es auf gegenüberliegender Seite den Hinweis „Clean“. Doch ganz so einfach lassen sich die beiden Hohlräume für Grundschüler doch nicht öffnen.

Hier ein kurzer Hinweis zur Spitzer-Müllentleerung:

Die Öffnung für die Buntstifte schafft nur mit etwas Mühe die Drehung einer Dreikantform eines normalen Buntstiftes. Dazu gibt es eine einfache Lösung: Man spitze alle Sonderformen im „Jumbo-Loch“.;-)

Das zeitlose Gripdesign rettet den GRIP2001 auf:

Bewertung: 2.5 von 5.

Spitzertest Stabilo easy

Der Stabilo-Spitzer ist zunächst einmal in einem sehr weichen Kunststoff angefertigt und trägt auf der Kappe entweder das Linke-Hand-Symbol oder Rechte-Hand-Symbol. Entweder passt also der Dosenspitzer anliegend in die rechte Faust oder in die linke Faust. Die Spitzrichtung bleibt die gleiche.

Als weitere Besonderheit kann dieses Modell auch Druckbleistiftminen anspitzen (dies macht aber nur bei einer Dicke ab 1mm Sinn). Für Jumbo-Dreikant-Bleistifte von Faber-Castell ist dieser Spitzer weniger geeignet, ansonsten passt aber jede andere Art problemfrei. Das Spitzmesser spitzt wunderbar:

Bewertung: 4.5 von 5.

Spitzertest Stylex Doppelspitzer-Dose TONNE

Das Design ist hier weniger aufregend als seine Anschärf-Funktion. Diese ist nämlich bei dem preisgünstigen Gerät einwandfrei. Er spitzt wirklich alle Stiftstärken schnell und einfach. Auch das Entleeren ist selbsterklärend: Kappe auf, Müll hinaus. Einziger kleiner Makel: er besitzt keine Kappe. Wenn er aber auf dem Tisch stehen soll, braucht er sie aber auch nicht unbedingt. Für den günstigen Unaufgeregten gibt es:

Bewertung: 4 von 5.

Spitzertest Stylex Doppelspitzer mini

Der offensichtliche Vorteil der praktischen Größe für die Federtasche wird leider schnell minimiert. Das kleine Spitzloch wird etwas überdeckt von der Außenhülle, sodass nicht alle schmalen Größen problemlos passen. Dafür eignet sich aber dann das große Loch, in dem sich trotz Überhang der Hülle alle Stifte schnell und einfach anschärfen lassen.

Leider ist hier der Buntstiftregen am Auffälligsten, was in der Federtasche zu überraschender Einfärbung führt:

Das Messer ist sehr gut, auch das Müllentleeren keine Kunst, doch allgemein ist der Mini-Doppelspitzer etwas falsch konstruiert:

Bewertung: 3 von 5.

Spitzertest Keyroad 2-in-1

Auf der einen Seite wird gespitzt und auf der anderen radiert. Die Idee ist ja nicht schlecht. Auch das Design macht was her. Jedoch ist das Öffnen der Kappe für das Radieren so nahe und leichtgängig, wie das Öffnen des Müll-Auffangbehälters. Und dies könnte bei kurzer Unachtsamkeit zu einem Spitzerschnipselmalheur auf dem Arbeitsplatz führen.

Ansich spitzt der 2-in1-Spitzer schnell, jedoch nur schmale Bunt- und Bleistifte. Er erhält von mir:

Bewertung: 2.5 von 5.

Spitzertest S-Cool Minidosenspitzer

Dieser Spitzer hat ein wirklich handliches und überzeugendes Design. So passt er auch in jede Feder- oder Kramtasche. Durch die Schutzkappe wird auch ein Auslaufen des Spitzmülls verhindert. Leider muss dieser aber schnell entleert werden, da das verspitzte Holz nur auf einer Seite an die Außenhülle gedrückt wird, sodass nach zwei angespitzten Stiften der Druck so groß ist, dass er nicht mehr spitzt. Da macht eine Spitzerdose leider nicht mehr so viel Sinn.

Für die ganz dicken Jumbos passt das große Loch leider auch nicht exakt. Dafür gibt es insgesamt:

Bewertung: 2 von 5.

Spitzertest Keyroad Sand Clock

Eindeutig ist der Sand Clock der Spitzer mit dem lustigsten Aussehen: ähnlich einer Sanduhr eben. Jedoch hat er leider die schon angesprochenen Dreikant-Spitzprobleme. Auch gegen ungewollten Spitzmüllregen gibt es keinen Schutz. Und die Spitzgeschwindigkeit ist bei diesem sehr preisgünstigen Gerät vergleichsweise die langsamste. Aber immerhin sieht er gut aus:

Bewertung: 1 von 5.

Und nun wünsche ich noch fröhliches Spitzen, denn spitzen ist ja bekanntlich spitze! 🙂

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