HP blockiert erneut Alternativpatronen durch Firmware-Update

Der Zwang zu Originalpatronen greifen zu müssen, macht den Druck mit den betroffenen Druckern zu einem teuren Vergnügen

Zum wiederholten Male hat HP durch ein Firmware-Update einiger Drucker die Nutzung von Alternativpatronen in selbigen unterbunden. HP sperrt Alternativpatronen aus – da war doch schon mal was?

In der Tat: diese Blockade günstiger Druckerpatronen hat bei HP inzwischen geradezu Tradition. In der Vergangenheit wurde teils nach massivem Medienecho eingelenkt. Betroffen sind nach unserem aktuellen Wissenstand die folgenden Geräte in denen HP 302 und HP 304 Druckerpatronen zum Einsatz kommen:

Betroffene Drucker mit HP 304 Druckerpatronen

  • HP DeskJet 2220
  • HP DeskJet 2620
  • HP DeskJet 2630
  • HP DeskJet 2632
  • HP DeskJet 2633
  • HP DeskJet 2634
  • HP Envy 5020
  • HP Envy 5030
  • HP Envy 5032
  • HP Envy 5055

Betroffene Drucker mit HP 302 Druckerpatronen

  • HP OfficeJet 5220
  • HP OfficeJet 5230
  • HP OfficeJet 5232
  • HP OfficeJet 5255

Die HP Firmware der Version 1802B ist verantwortlich

Im März diesen Jahres gab es ein Firmware-Update mit der Versionsnummer 1802B. Seit diesem Update brechen die betroffenen Drucker den Druck sofort mit der Meldung »Problem mit den Patronen« ab. Besonders ärgerlich ist diese Blockade, wenn man sich vor Augen führt welch massive Einsparungen Nutzer gerade bei diesen Druckerpatronen erzielen können.

Viel Luft in den HP-Originalpatronen

Im letzten Jahr belegten wir mit eindrucksvollen Bildern geöffneter HP 304 Original- und Alternativpatronen wie HP seinen Kunden minimale Tintenmengen in – zu großen Teilen hohlen – teuren Original-Druckerpatronen verkauft. Zahlreiche Medien nahmen unsere »Enthüllung« zur teuren Luft in HP Druckerpatronen auf.

Lenkt HP ein?

Man kann nur hoffen, das HP einlenkt, und mit einem weiteren Firmware-Update die Nutzung alternativer Druckerpatronen wieder ermöglicht. Alles andere ist wenig kundenfreundlich.

Apex knackt den Brother TN-2420 Chip

Apex ist wieder einmal der Schnellste

Apex ist wieder einmal der Schnellste

Apex Microelectronics, eine Tochterfirma der Ninestar Corporation, hat als erster Chiphersteller den Brother Tonerchip des TN-2420/ TN-2410 Toners entschlüsselt und bringt nun einen kompatiblen Chip auf den Markt. Der Chip sei jetzt bereits verfügbar und kann auch für recycelte Tonerkartuschen verwendet werden.

Somit wird auch die Ninestar Corporation Tochter Ninestar Image mit Ihrer G&G Marke den Toner inklusive Chip in wenigen Tagen anbieten können. Bei TONERDUMPING gab es bisher nur eine Variante ohne Chip. Diese funktioniert allerdings wenn man den Chip der leeren Brother Originalkartusche abnimmt und dann auf den TONERDUMPING-Toner platziert. Das funktioniert im Übrigen sogar mit dem Chip der Brother-Starter-Tonerkartusche – wir haben es in unserem Testlabor getestet.

Nun ist das Chiptauschen zwar ein relativ einfacher Vorgang, allerdings will die Mehrheit der Verbraucher beim Tonereinsetzen einfach nur den alten Toner entfernen und den neuen Toner einsetzen. Und das wird jetzt demnächst mit dem G&G Toner möglich sein.

Die Apex-Chips haben ein ASIC Design und daher eine gleichbleibende Leistung.

Am Anfang sind Alternativtoner immer relativ teuer – vor allem wenn sie zuerst auf den Markt kommen und es noch keine andere Alternative gibt. Solange auch nur Apex den Chip im Sortiment hat, werden auch spätere Alternativtoner relativ teuer sein.

Der Chip hat übrigens nur die Funktion, dass er meldet, dass der Toner eingesetzt ist. Mit dem Tonerfüllstand hat der Chip nichts zu tun. Der Tonerfüllstand wird über eine Zahnrad-Rücksetz-Mechanik an der Seite der Tonerkartusche gesteuert – so wie das Brother mit seinen Tonern eigentlich fast immer schon gemacht hat.

Der Chip für den europäischen Markt heißt ALB-TN2410 und ist für 1.200 Seiten ausgelegt. Der 3.000 Seiten Chip nennt sich ALB-TN2420 und passt ebenfalls für die europäischen Modelle. Apex beliefert die Chip auch für alle anderen Regionen der Welt (TN-730, TN-760, TN-2415, TN-2445, TN2449, TN-2430,…)

TONERDUMPING als Aussteller bei der CEBIT

Die ersten 10er-Sets im G&G Design

Die ersten 10er-Sets im G&G Design

In der vergangenen Woche gab es in Hannover wieder eine CEBIT. Dieses Jahr nicht im März, sondern das erste mal im Juni. TONERDUMPING war als Aussteller mit einem kleinen Stand als Unteraussteller beim IT-Distributor api vertreten. TONERDUMPING zeigte ausschließlich das Sortiment der Marke G&G.

api ist mit einem Jahresumsatz von ca. 900 Millionen € einer der größten IT-Distributoren Europas. Ca 200 Außendienst- und Telefonverkäufer betreuen ca. 12.000 Kunden – vorwiegend den IT-Fachhandel und Systemhäuser. api hat nun in seinem Lager is Bäsweiler ein großes Sortiment an G&G Tintenpatronen-Multipacks, Toner-Multipacks und G&G Schriftbänder vorrätig.

Als Messeneuheit konnten wir das 10er-Tinten-Set in der G&G Aufmachung zeigen. Viele Messebesucher waren allerdings auch an den Schriftbändern für Brother P-Touch und Dymo interessiert. Insgesamt konnten wir einige neue Kontakte knüpfen und zwei große Aufträge an Land ziehen. Ninestar hat auf ihrer Seite ebenfalls über unseren Messestand berichtet.

Auf dem großen api-Stand fehlten in diesem Jahr KMP, Peach, Clover und Embatex. Neben G&G war als weiterer Toner/Tinten-Hersteller nur noch PRP (Printrite-Pelikan) vertreten. Dort zeigte man die neu gestaltete Pelikan-Toner-Packung.

Da wir von TONERDUMPING mit dem Druckerhersteller Pantum ganz gut befreundet sind, statteten wir einen Besuch in Halle 15 ab. Dort gab es die neuesten Laserdrucker zu sehen – unter anderem einen Farblaserdrucker, der um die 400 € kosten soll. Die Mono-Laserdrucker gab es mit modernsten Schnick-Schnack – zB WLAN, Mobile printing und NFC. Mein persönlicher Favorit ist aber weiterhin der Pantum P2500W – ein superkompakter Schwarzweißlaserdrucker mit robustem Metallrahmen. Nicht kaputt zu kriegen, günstig im Verbrauch und er passt in jede Reisetasche.

Die Patentlösung von Aster

Canon erwirkt einstweilige Verfügung gegen einen weiteren amazon-Tonerhändler

Canon gibt heute bekannt, dass Canon eine einstweilige Verfügung gegen die „Inkjets Toners and Cartridges Ltd.“ am Düsseldorfer Amtsgericht erwirkt hat. Laut der Canon-Presseerklärung habe die Gegenseite mit dem Verkauf von kompatiblen Tonern bei amazon gegen das europäische Patent EP2087407 verstoßen. Die betreffenden Produkte wurden von amazon umgehend gelöscht. Es handelt sich um Alternativtoner, die mit dem HP CE255X, CE505A, CF280X und CF280A kompatibel sind. Canon hält die Patente dieser HP-Tonerkartuschen.

Die einstweilige Verfügung des Amtsgerichts Düsseldorf ist noch nicht rechtskräftig. Beklagte haben die Möglichkeit, Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einzulegen. Da jedoch die Zustellung an die Beklagten durchgeführt wurde, kann Canon diese Entscheidung durchsetzen.

Hintergrund: beim Patent EP2087407 ist der Knackpunkt ein Zahnrad auf einer beweglichen Kugel-Gelenk. Diese 360-Grad-Beweglichkeit ist von Canon als Erfindung gesichert. Im Moment gibt es zwei Lösungen auf dem Markt dieses Patent zu umgehen:

  1. Man nutzt das Original Canon-Gear – löst es von der Trommel und ersetzt die Trommel durch eine neue Trommel. Das gilt als zulässige Reparatur – das wurde bereits durch die oberste Instanz in Karlsruhe bestätigt. KMP und WTA konnten sich mit dieser Lösung gegen eine Canon-Klage durchsetzen.
  2. Man verwendet ein Zahnrad, dass durch einen komplizierten Mechanismus sich erst dann nach außen bewegt, wenn der Nutzer die Klappe des Druckers schließt. Das Donglegear ist dann ein nondongling Donglegear. Diese Lösung wird von Aster und Ninestar (G&G) verkauft.
Die Lösung von G&G Ninestar die BlueDrive Technologie

Die Lösung von G&G Ninestar die BlueDrive Technologie

Es gibt allerdings weiterhin sehr billige 1:1 Klone auf dem Markt bei denen die Canon-Lösung einfach kopiert wurde. Diese sind mit einer großen Sicherheit patentverletzend und werden immer noch im großen Stil bei amazon und ebay verkauft. Canon mahnt diese Händler allerdings Stück für Stück ab. Wegen der Hohen Rechtsstreitkosten ist das Anbieten von Tonerklonen für Marketplace Händler ein existenzbedrohendes Risiko. Amazon und ebay kooperieren mit Canon in diesen Fällen auch anstandslos. Neben der Rechtskosten riskiert der Marketplace-Händler auch eine komplette Verkäufer-Kontosperrung.

Der Brother P-Touch color VC-500W

Brother Etikettendrucker mit Zink-Technologie: VC-500W

HP hat es mit dem Sprocket vorgemacht, jetzt stellt auch Brother einen Etikettendrucker mit Zink-Technologie vor: Den Brother P-touch Color VC-500W. Im Gegensatz zu den üblichen P-Touch-Geräten kann man mit dem VC-500W nicht nur einfarbige Beschriftungen anfertigen, sondern fotorealistische Farbetiketten erstellen. Nachteil: Die Folgekosten sind schon sehr hoch. Bei einem 50 x 76 mm großem Etikett kommt man bei HP auf ca. 60 Cent, bei Brother kostet ein solches Etikett fast einen Euro. Das Gerät selbst wird etwas mehr als 200 € kosten und kommt im Juni in Deutschland auf den Markt.

Werbespot für den Brother VC-500W

Verbrauchsmaterialien für den Brother P-touch Color VC-500W

Im Moment gibt es 5 verschiedene Etikettenrollen, die sich durch die Breite unterscheiden: 9mm, 12mm, 19mm, 25mm und 50mm. Die Rollen sind immer 5 m lang. Zusätzlich gibt es noch eine 50mm breite Reinigungsrolle. Alle 20 bis 30 Etiketten sollte man einen Reinigungsvorgang durchführen, damit die Druckqualität nicht unter Verschmutzungen leidet. Im Moment sind die Etikettenrollen noch nicht lieferbar. Interessant ist, dass das Verbrauchsmaterial einen Chip hat. Das erschwert die Entwicklung kompatibler Etikettenrollen.

Das Zink-Verfahren

Beim Zink-Druck wird keine Tintenflüssigkeit oder Tonerpulver verwendet. Die Farbe steckt bereits im Papier. Abhängig von der Temperatur wird das Papier cyan, magenta oder gelb gefärbt. Damit sind zur Zeit 300 dpi als Druckauflösung bei Brother möglich. Einzelne Pixel sind bei dieser Auflösung auch ohne Vergrößerung sichtbar.

Turbon 2017-Zahlen: Umsatzeinbruch und 1,1 Millionen € Verlust

Turbon hat im Jahr 2017 seinen größten Kunden verloren und damit ein deutliches Umsatzminus verzeichnen müssen. Das meldet die Turbon AG in einer Pressemitteilung. Aus gut unterrichteter Quelle haben wir erfahren, dass Lyreco nicht mehr bei Turbon, sondern künftig bei Clover seine Toner einkaufen wird. Damit stieg der Jahresverlust auf 1,1 Millionen Euro und Turbon muss nun mit Umstrukturierungen den Konzern komplett umbauen. Im Vorjahr lag der Jahresgewinn vor Zinsen und Steuern bei 6,5 Millionen Euro. Doch nicht nur die Umsätze schrumpfen, auch die Marge ist von 25,7 % auf 21,1 Prozent gesunken. Als Grund gibt Turbon einmalige Aufwendungen an, die auf Grund von Restrukturierungen angefallen sind.

Wenn die freundliche Mitarbeiterin bei Pen&Paper das 10er-Tintenset anbietet, freuen sich die Kunden über die große Ersparnis.

Interview mit den Inhabern von Pen&Paper

Im Juni 2017 hat TONERDUMPING 2 Regalmeter voll mit TONERDUMPING Druckerpatronen an den Kölner Schreibwarenhändler Pen&Paper verschickt. Seitdem freuen wir uns über häufige Nachbestellungen der Tintenpatronen und haben uns gefragt, warum Druckerpatronen aus Berlin in Köln so gut verkauft werden. Anlass genug um einmal nachzufragen bei den beiden Pen&Paper Chefs.

Daniel Orth: Markus und Heinz-Peter, wie kamt ihr auf die Idee Schreibwaren und Schulbearfs-Artikel zu verkaufen?

Markus Vey: Die Faszination von Schreibwaren hat uns schon immer begeistert. Schulartikel sind hierbei eine gute Ergänzung. In den 10 Jahren unserer Selbstständigkeit haben wir unsere Sortimente immer weiter optimiert und den Sortimentsbereich Büroartikel mit integriert.

Mit Schulranzen, einem wichtigen Segment, gewinnen wir eine Vielzahl neuer Kunden, die wir dann teilweise, während der gesamten Schul- und Studienzeit begleiten.

Pen&Paper – 500 Quadratmetern für Büro und Schule im Kölner Einkaufszentrum Galerie Wiener Platz

Daniel Orth: Warum meint ihr, dass auch Druckerpatronen gut in euer Sortiment passen?

Heinz-Peter Vey: In den vergangenen Jahren stiegen die Anforderungen unserer Kunden an das Sortiment stetig. Deshalb sind wir im letzten Jahr von einem Ladenlokal mit 240m² Verkaufsfläche in ein neues Geschäft mit ca. 500m² umgezogen.

Mit dieser Vergrößerung konnten wir vielen Kundenwünschen nachkommen und haben unter Anderem auch den Bereich Druckerpatronen in unserem Sortiment erweitert.

Auf einer beeindruckenden Fläche von 500 Quadratmetern bietet Pen&Paper ein Riesensortiment für Büro und Schule an.

Auf einer beeindruckenden Fläche von 500 Quadratmetern bieten Pen&Paper ein Riesensortiment für Büro und Schule an.

Umstieg von Pelikan zu TONERDUMPING

Daniel Orth: Im letzten Jahr seid ihr von Pelikan-Druckerpatronen auf TONERDUMPING-Druckerpatronen umgestiegen. Welche Erfahrungen habt ihr mit der Umstellung gemacht?

Markus Vey: Der Wettbewerb mit Druckerpatronen wurde immer aggressiver. Wir haben einen Lieferanten gesucht, der qualitativ gute Druckerpatronen liefert, uns eine ständige Präsenz des Sortiments sichert und gleichzeitig aggressive Verkaufspreise garantiert, um diesem Wettbewerb begegnen zu können.

Mit Tonerdumping haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, der diese Voraussetzungen erfüllt. Da Pelikan den Direktvertrieb der Druckerpatronen zwischenzeitlich eingestellt hat werden wir uns in Zukunft nur noch mit dem umfangreichen Sortiment von Tonerdumping bedienen.
Mit diesen 2 Tegoregal-Metern können Schreibwarenläden mehr als 95 % der Tintenstrahldrucker-Kundenwünsche erfüllen.

Mit diesen 2 Tegoregal-Metern können Schreibwarenläden mehr als 95 % der Tintenstrahldrucker-Kundenwünsche erfüllen.

Die Paperworld wird internationaler

Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING

Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING

In diesem Jahr war TONERDUMPING mit einer sechsköpfigen Mannschaft bei der Paperworld in Frankfurt vertreten. Teilweise als Aussteller am Messestand von Ninestar, teilweise als Besucher verschiedener Schreibwaren- und Bürolieferanten für die Planung unserer Schulaktion.

Mehr Original-, weniger Alternativ-Aussteller in Halle 6.0

In der Halle 6.0 befand sich erneut die Halle der Tintenpatronen und Tonerkartuschenhändler. Unter den deutschen Originaldistributoren waren beispielsweise die beiden Hamburger Händler Imcopex und Axro vertreten. Der Imcopex-Stand war der einzige zweistöckige Messestand in der Halle 6.0 und dort war vor allem gegen Ende der Messetage eine gute Partystimmung wahrzunehmen. Bei Axro wurde die kompatible Marke AgfaPhoto vorgestellt, die in Deutschland bislang nur von Despec vertrieben wurde. Despec war wiederum nur durch seine österreichische Muttergesellschaft item vertreten. Als weiterer deutscher Original-Distributor ist uns noch Winterholdt & Hering aufgefallen.

KMP und Emstar/Turbon fehlten diesmal

Große Traditions-Unternehmen der europäischen Toner-Recycling-Industrie fehlten allerdings in diesem Jahr. So waren KMP und Emstar/Turbon in diesem Jahr nicht vertreten. Dafür wieder neu dabei war die PRP Solutions GmbH, eine Tochterfirma der Printrite, die sich um den Vertrieb der Pelikan Toner kümmern soll. Farbbänder und Tintenpatronen gab es bei PRP nicht zu sehen. Dafür gibt es das erste Mal Newbuilt-Toner in Pelikan-Schachteln, die von Printrite produziert werden und deshalb sicher einigen europäischen Mitbewerbern Kopfschmerzen bereiten werden. Große Messestände hatte der Thüringer Tonerrecycler WTA und der Messestand von Petro Schöller.

Zahlreiche Neuheiten bei Ninestar

Im Zentrum der Messehalle 6.0 waren die Stände von Ninestar, Apex/Static Control und Pantum. Hier zeigten wir als Team von TONERDUMPING die neuen Tintenschachteln für G&G Patronen und hatten viele Termine mit den wichtigen Vertretern aller gängigen Verkaufskanäle. Die Rückmeldung unserer Kunden fließt jetzt noch einmal ein, um das Design der Verpackung zu optimieren. Bei Ninestar gab es dann auch noch die Ersatzpatronen für die EPSON 378 und 202 zu sehen, sowie die Brother LC-3211/ und LC-3213.

Neue Toner bei Aster, Zolleinsatz bei Printrite

Bei Aster gab es ein paar neue Toner zu sehen, vor allem auch die Tonerserien, die Ninestar ebenfalls heraus gebracht hat. Ein kompatibler TN2420 war auch zu sehen, allerdings mit einem aufgeklebten Brother-Chip. Eine Lösung, die für den Endkunden mehr als unpraktisch ist. Beim Printrite Stand war dann auch ein etwas länger andauernder Einsatz von Zoll-Beamten mit dem Ergebnis, dass eine Beklebung, auf der Tonerkartuschen abgebildet wurden, von einem Zollbeamten entfernt wurde.

Die Messe wird internationaler

Die Zahl der Besucher stieg nur sehr leicht an, von 85.500 auf 87.000. Die Ausstellerzahl wuchs von 2920 auf 3023 an. 65 Prozent der Besucher waren international, vor allem aus Italien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, Polen, USA, Brasilien, Russland, China und der Türkei. Im Vorjahr waren 62 Prozent der Besucher aus dem Ausland angereist. Auf der Ausstellerseite lag die Auslandsquote bei sogar 82 Prozent.

Die nächste Paperworld…

Die nächste Paperworld findet erneut in Frankfurt statt: Vom 26. bis 29. Januar 2019.

Erster Messeauftritt von TONERDUMPING am G&G Stand der Paperworld

Das Regal ist fertig. Es fehlt nur noch die Ware.

Das Regal ist fertig. Es fehlt nur noch die Ware.

Die Distribution der Marke G&G nimmt nun immer mehr Form an. Letzte Woche ging die Website (www.gg-image.de) online. Eine Facebookseite (www.facebook.com/ggimagede) ist ebenfalls schon fertig und dank einer Stoff-Pinguin-Verlosung, sind bereits über 300 „Gefällt mir“-Abos eingesammelt. Ein Newsletter wurde bereits eingerichtet. Die Produkte mit einer Verpackung, die für den deutschen Markt geeignet sind, ist fertig gestellt. Einige Druckerpatronen, Toner und Beschriftungsbänder sind bereits mit dem Flugzeug von China unterwegs in die TONERDUMPING-Firmenzentrale.

Ein Wandregal ist bereits fertig gestaltet, Prototypen von zwei Karton-Displays sind ebenfalls rechtzeitig fertig gestellt worden. Seit heute ist eine deutschsprachige G&G Image-Broschüre im Druck und wird ebenfalls rechtzeitig vor der Messe fertig. Der Messe-Terminkalender ist bereits fast vollständig mit Terminen gefüllt und wir freuen uns schon auf spannende Gespräche. Namhafte Retail-Kunden, Distributoren und Branchen-Zeitschriften haben sich Termine gesichert – sie wollen von Anfang an dabei sein.

Zahlreiche Neuheiten – fast alles zuerst von G&G

Wir zeigen brandheiße Neuheiten, die bisher noch keiner der bekannten Markenanbieter im Sortiment hat. Da ist zum Beispiel die gesamte Brother-Tintenserie im Programm: Die Ersatzpatronen der LC-3211, LC-3213, LC-3217 und LC-3219 werden wir bei der Messe vorstellen und ab Mitte Februar schon ausliefern können.

Neu gestaltete Verpackungen für Tinte, Toner und Schriftbänder

Neu gestaltete Verpackungen für Tinte, Toner und Schriftbänder

Auch bei den EPSON-Patronen hat Ninestar mit seiner Marke G&G die Nase vorn. Hier zeigen wir die Alternativen zur EPSON Zahlenschloss-, Eichhörnchen-, Golfball– und Kiwi-Patronen. Patronen, die es bei ARMOR, KMP oder Embatex noch nicht gibt.

Neu ist auch ein riesiges Sortiment an Schriftbändern für Beschriftungsgeräte und Etikettenrollen für Etikettendrucker. Außerdem zeigen wir beim Messestand auch die Tonerneuheiten. Die gibt es vor allem für HP Laserdrucker zu sehen. Auch ein kompatibler Toner als Ersatz für Brother TN-2420 wird ausgestellt – allerdings ohne Chip, den muss der Anwender dann selbst umsetzen. Das soll aber sehr einfach sein.

Neue Verpackung mit dem Clou

Vorstellen werden wir nicht nur neue Produkte, sondern auch eine Verpackung, die in der Produktion sehr aufwändig und teuer ist – aber dafür die Hochwertigkeit und die Qualität der neuen G&G Marke unterstützen soll. Was dabei der besondere Clou ist, erfährst du in Frankfurt in der Hallo 6.0, am Stand C41 (das ist so ziemlich in der Mitte der Messehalle).

Fast 1500 Likes, fast 1000 Kommentare und fast 500 x geteilt, die Pinguin-Verlosung auf der Facebook-Seite von G&G…

Donglegear-Patentstreit: Nachbauen kann weiterhin Patente verletzen

eines der 108 Bilder zu diesem Patent

eines der 108 Bilder zu diesem Patent

Seit heute liegt die Urteilsbegründung des BGH im Fall Canon gegen KMP und WTA vor. Entscheidend ist in der Urteilsbegründung, dass es nicht patentverletzend ist, wenn man die Canon– oder HP-Kupplung von der leeren Tonerkartusche wieder verwendet und nur die Trommelwalze ersetzt. Canon hatte argumentiert, dass Kupplung und Trommel eine Einheit ist. Die Karlsruher Richter sehen das anders. Die Besonderheit dieses Patents ist nicht die Trommelwalze, sondern die Kupplung darauf. Wenn die Kupplung nun nicht durch ein Neuteil getauscht wird, dann handelt es sich um eine Reparatur und diese sind durch das Patentrecht nicht abgedeckt.

Die beiden Instanzen vor Karlsruhe (Landgericht und Oberlandesgericht Düsseldorf) vertraten die Auffassung der Canon-Anwälte. Erst in letzter Instanz kippte das BGH die beiden Vorentscheidungen. Die Entscheidung wurde am 24. Oktober gefällt und ist seitdem rechtskräftig und nicht anfechtbar.

Das bedeutet, dass die Recycling-Industrie nicht nur weiter HP Toner der Reihe 05A/ 05X/ 80A/ 80X bedenkenlos wieder herstellen kann, sondern dass die Billigkonkurrenz aus Fernost weiterhin das Patent verletzt, wird die Kupplung einfach nachgebaut.

Für den Händlerkunden, der neben der Originalkartusche noch eine Alternative anbieten will, bedeutet das, er kann nun wählen zwischen einem Rebuilt-Toner mit gebrauchter Original-Kupplung, oder einer kompatiblen Kartusche, bei dem das Canon-Patent umgangen wurde. Dies ist nach unseren Informationen bei G&G Ninestar, Aster und bei Printrite der Fall. Diese drei Lieferanten sind auch die Hersteller der TONERDUMPING-Tonerkartuschen. Zudem bietet TONERDUMPING auch G&G-Markentoner an, bei denen sowieso die Patentfrage oberste Priorität hat.

Fazit: Jetzt können Rebuilt-Anbieter wie KMP oder WTA nicht nur wieder bedenkenlos ihre Produkte vermarkten, Canon wird gleichzeitig die Billigkonkurrenz aus Fernost durch Abmahnungen und Patentklagen aus den Amazon- und Ebayshops verdrängen.