2 Terabyte USB-Sticks gibt es nur gefälscht

In der aktuellen c’t (Heft 11, 2015) fand ich heute einen interessanten Beitrag über gefälschte USB-Sticks und micro-SD-Karten. Diese wurden bei Aliexpress und bei eBay verkauft. Ab 10 Euro inklusive Versandkosten aus China gibt es diese Speichermedien mit der unglaublichen Kapazität. Und dabei handelt es sich um Produkte, die den Markennamen von HP, Samsung oder SanDisk tragen. Tatsächlich hat der USB-Stick mit der aktuell größten Speicherkapazität 1 TB und kosten ca. 1.000 Euro (Kingston HyperX Predator) Dieser USB-Stick ist dann allerdings auch deutlich größer als man es von USB-Sticks normalerweise kennt.

Bei Micro-SD-Karten ist nach aktuellem Stand der Technik bei 200 GB Schluss. So eine 200 GB Micro-SD-Karte gibt es von SanDisk (Ultra microSDXC UHS-I) und kostet etwa 250 Euro.

Bei mehreren Testkäufen stellte sich heraus, dass die meisten Anbieter gar nicht erst liefern. Bei den wenigen Speichermedien, die angekommen sind, ist dann statt der 2 TB nur 8 GB speicherbar. Der Windows Explorer meldet zwar tatsächlich, dass 2 TB frei sind, versucht man den Stick dann zu befüllen, funktioniert das nur 7,6 GB. Speichert man danach weitere Daten, werden wahllos alte Daten überschrieben.

Mein Tipp: verkauft ein Händler einen USB-Stick deutlich unter dem normalen Preis, handelt es sich oft um Fake-Ware. Beträgt die Speicherkapazität mehr als 1 TB bei USB-Sticks oder mehr als 200 GB bei Micro-SD-Karten, kann das Angebot nach aktuellem Stand der Technik nur eine Fälschung sein. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, kaufen Sie bei einem deutschen Onlineshop, der die gesetzlichen Anforderungen beim Rückgaberecht und bei der Gewährleistung erfüllt. Am besten kaufen Sie den USB-Stick bei Ihrem Fachgeschäft Ihres Vertrauens – also bei Tonerdumping 😉

Tonerdumping vertraut seit vielen Monaten dem Hersteller MediaRange. Die Reklamationsraten sind verschwindend gering und die Preise sind Top.

Hier findet ihr die USB-Sticks und die SD-Karten in unserem Onlineshop.

Neue Brother-Tinten LC-223 / LC-225 / LC-227XL

ct-Ausgabe 18

ct-Ausgabe 18

In der Ausgabe 18 vom 9. August testete die c´t drei Officedrucker, die auf Tintenbasis basieren: Den Brother MFC-J4620DW, den Epson WorkForce WF-3620DWF und den HP Officejet Pro 8620 e-All-in-One. Der Brother MFC-J4620DW ist dabei so neu, dass Brother noch keine Informationen auf seiner Internetseite zu diesem Gerät bereit gestellt hat. Zum Erscheinen der c´t-Ausgabe soll es im Handel sein, dazu findet man auf der Internetseite von Brother nichts. Gut versteckt bei den technischen Daten im c´t-Artikel findet man dann die Patronenbezeichnungen: LC-223BK (550 Seiten, LC-227XLBK (1.200 Seiten), LC-223C,M,Y (je 550 Seiten) und LC-225C,M,Y (je 1.200 Seiten). Bei einem unserer Lieferanten fanden wir bereits diese Tintenpatronen und als Kompatibilität wurde der MFC-J4420DW angegeben. Somit sind für diese Tintenserie sowohl der MFC-J4620DW, als auch der MFC-J4420DW geeignet. Auch über den MFC-J4420DW findet man heute noch keine Information bei brother.de – auch über die neue Tintenserie ist noch nichts zu finden.

Der Brother MFC-J4620dw © heise.de

Der Brother MFC-J4620dw © heise.de

Selbst in der Google-Bildersuche gibt es zu diesen neuen Patronen noch kein Bild zu finden. Wir dürfen also gespannt sein.

Zum Test selbst nur soviel: Die Redaktion der c´t spricht eine Kaufempfehlung für den HP Officejet Pro 8620 aus, da die Geschwindigkeit hoch ist und sowohl Grafiken, als auch Texte in einer ordentlichen Qualität gedruckt werden. Auch die Druckkosten sind dank der XL-Tinten gering. Eine Einschränkung machen die Autoren: Wer einen vernünftigen Fotodruck benötigt, wird mit dem HP-Drucker nicht glücklich werden. Für Fotofans wird der Epson Workforce WF-3620DWF empfohlen. Für den Brother-Drucker spricht eigentlich nur, dass man über den Einzelblatteinzug auch DIN-A3 bedrucken kann – und das obwohl dieser Drucker der kompakteste ist, der getestet wurde.

Zum Brother MFC-J4620DW gibt es ein gut gemachtes Werbevideo, das die Fähigkeiten des Druckers anschaulich darstellt. Sehr informativ – wenn man der englischen Sprache mächtig ist.

ct testet 3D-Drucker und Multifunktionsdrucker

Als Abonnent der c’t konnte ich die aktuelle Ausgabe Nr.15 lesen und für Leute, die sich für 3D-Drucker interessieren, oder überlegen einen Multifunktionsdrucker für das Büro zu kaufen, lohnt sich der Kauf dieser Ausgabe ganz besonders.

6 Schwarzweiß-Multifunktionsdrucker für das Büro getestet

Für unseren Blog ist der interessanteste Artikel der Vergleichstest von sechs Multifunktionsdruckern ab Seite 92.

Mit Original-Tintenpatronen kommt man mit dem Epson WorkForce Pro WP-M495DNF zu den günstigsten Seitenpreisen. Die anderen Drucker basieren auf Laserdruck-Technologie.

Bei der Druckgeschwindigkeit war der Epson mit 17 Seiten pro Minute der langsamste Drucker im Test. Den schnellsten Druck schaffte der HP LaserJet Pro 400 MFP M425dn mit 30 Seiten pro Minute. Beim Ausdruck großer Dateien, schwächelt die Geschwindigkeit des HP-Druckers.

Sehr unzufrieden waren die c’t-Tester mit der Handhabung des Kyocera Ecosys M2530dn. Das Bedienpanel sei zu verwirrend, Tonerkartuschen verklemmten sich beim Einsetzen und überhaupt: „auf den Schreibtsich möchte man den wuchtigen M2530dn nicht mehr stellen“, stellten die Tester fest. Negativ wurde auch der „Laserdrucker-Geruch“ bewertet und auch die Druckqualität überzeugte nicht.

Beim Lexmark MX310DN freute man sich über die geringe Standfläche. Gute Druckqualität kann man beim Drucken, eher schlechtere Qualität beim Kopieren erwarten.

Auch beim Samsung Xpress M2875FW störte der „penedrante Geruch“ das Testteam. Im Gegensatz zum HP-Kandidaten war der Samsung-Drucker bei kleinen Dokumenten etwas langsamer, bei einem 200-seitigem PDF-Dokument aber deutlich schneller. Die Kopierqualität Grafik/Foto wurde mit „schlecht“ bewertet. Sehr gut gab es für den Textdruck.

Zu groß für den Schreibtisch ist der Xerox WorkCentre 3325DN. Grafiken druckt er gut, Fotos sehr schlecht. Gefreut hat die c’t-Tester, dass nicht nur PDFs und JPEG über einen USB-Stick gedruckt werden können, sondern auch TIF und BMP-Bilder.

Wer einen billigen Seitenpreis, niedrigen Stromverbrauch will und auf Laserdruckergeruch verzichten möchte, der sollte sich für den WorkForce Pro WP-M4595DNF entscheiden. Schlusslicht war der Epson-Drucker beim Kopieren von Texten. Wenn Druckgeschwindigkeit entscheidend ist, dann sollte ein Laserdrucker bevorzugt werden. Die Aufwärmzeiten sind erheblich kürzer, als die Düsenkopf-Reinigungszeiten.

Großer 3D-Drucker-Test für Einsteiger

Für Technikfans, Designer und Bastler ist es ein brandheißes Thema: 3D-Drucker. Die c’t stellt ab Seite 126 die aktuellen Einstiegsgeräte vor – also 3D-Drucker unter 700 Euro. Ein gutes Testergebnis bekam der Neo von German RepRap, er „überzeugt mit hoher Zuverlässigkeit und guter Druckqualität“, meint c’t-Redakteur Philip Steffan. Der NEO ist ein Fertiggerät und kann bis zu 15 x 15 x 15 cm große Objekte drucken.

Außerdem wurde auch der daVinci von XYZprinting getestet. Die Qualität der Drucke waren aber nur „zufriedenstellend“. Der MakiBox A6 von Makible druckt in einer „schlechten“ Qualität. Der NEO und der Printrbot Simple Black drucken „gut“. Wer in das Thema 3D-Druck einsteigen möchte, dem lege ich dieses Testartikel ans Herz. Die 4,20 Euro, die die c’t kostet, machen sich alleine schon wegen diesen Testartikels bezahlt.

Weitere spannende Artikel der Ausgabe 15:

Auf Seite 20 fand ich eine spannende Top-10-Liste der schnellsten Supercomputer der Welt. China führt diese Liste mit einem 33,9 Terraflops schnellen Rechner an – dem Tianhe-2. Der Stromverbrauch beträgt 17.800.000 Watt – das sind ca. 300.000 60-Watt-Glühbirnen. Die USA besetzt die Ränge 2 und 3. Einmal mit 17,6 und einer mit 17,2 Terraflops. Der Stromverbrauch ist auch dort beeindruckend. Der Titan (2. Platz) verbraucht 8,2 Megawatt und der Sequoia 7,8 Megawatt. Der schnellste deutsche Supercomputer JuQUEEN belegt den achten Platz mit 5 Terraflops und 2,3 Megawatt Stromverbrauch.

Auf Seite 28 testet die c’t Amazons erstes Smartphone – das Fire Phone. Es basiert auf einer Amazon-Varriante von Android – dem FireOS. Nachteil: die Google-Play-Appsammlung steht nicht zur Verfügung und es existieren für FireOS deutlich weniger Apps. Für Hardcore-Amazons-Fans bietet das Handy sicher ein paar nette Funktionen, die für Normaluser den hohen Preis von 650 Dollar nicht rechtfertigen.