Wie alles begann… Teil 1 (Januar bis Juni 2003)

Ich starte heute einmal eine neue Serie anlässlich des 15jährigen Bestehens von Tonerdumping. Was ist also vor genau 15 Jahren passiert?

Dazu muss ich etwas zurück gehen in den Januar 2003. Es muss Ende Januar gewesen sein, als der Geschäftsführer der Firma, bei der ich vor meiner Selbstständigkeit angestellt war, mich in sein Büro bat. Er teilte mir mit, dass man mich innerhalb der Probezeit kündigen wollte. Ende Februar würde dann das Arbeitsverhältnis zu Ende sein. Zum ersten Mal war ich arbeitslos. Und das ganze 6 Wochen lang. Vom 1. März 2003 bis zum 16. April 2003. So richtig arbeitslos war ich allerdings nicht. Ich bereitete tage- und nächtelang meine Selbstständigkeit vor. Den Onlineshop hatte ich gleich nach meiner Kündigung aufgesetzt. Noch während ich bei meinem Arbeitgeber angestellt – aber bereits freigestellt war, bastelte ich am Onlineshop und versuchte im Google-Ranking von Anfang an mich nach vorne zu arbeiten.

2003 war die Zeit von Geiz-ist-geil und ich wusste ich kann mich mit meiner Firma erst dann behaupten, wenn ich preislich attraktiver bin. Daher suchte ich nach einem passenden Namen. Die Domainnamen Tonerdiscounter und Tonerbilliger waren schon vergeben. Nach vielen Versuchen fand ich Tonerdumping. Ich registrierte die Domain mit und ohne Bindestrich. Als Onlineshop setzte ich – so wie auch schon bei meinem Arbeitgeber, der eine Internetapotheke betrieben hat – auf die kostenlose Software OSCommerce. Es gab viele Erweiterungen dafür und alles war kostenlos. Super, dachte ich mir. Die Installation war aber trotzdem nicht einfach gewesen.

Wichtig war für mich, dass Kunden mich immer erreichen konnten. Ich schrieb auf meiner Website, dass ich von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr an das Telefon gehen kann. Das war in Wirklichkeit ein Handy bei Genion (später O2). Da gab es eine Homezone, wenn man sich dort befand, war man mit seinem Handy unter einer Festnetz-Telefonnummer erreichbar. Ich war also Onlineshopgestalter, Produktmanager, Kundendienstmitarbeiter, Lagerarbeiter und vor allem Suchmaschinenoptimierer.

Ein Blick in die WayBackMachine zeigt, wie die Seite von Toner-dumping.de damals aussah. Das Design war noch sehr monochrom. Das passte zum Produktsortiment. Ich begann schwarzweiß-Rebuilt-Toner anzubieten. Der erste Schnappschuss, den man in der WayBackMachine sehen kann, stammt vom 16. Februar 2003 und zeigt im Grunde nur eine Fehlermeldung. Vermutlich lief bei der Installation noch nicht alles rund. Den nächsten Einblick sieht man leider erst im April. Fehlerfrei ist der Schnappschuss erst im Juni 2003. Bis dahin mussten aber schon ein paar Bestellungen eingegangen sein. Auf meinem privaten Bankkonto ging die erste Vorkassenbestellung am 26. Februar ein. Die erste Lieferantenrechnung habe ich am 24. Februar überwiesen.

Die Startseite von TonerΔdumping.de im Juni 2003

Die Startseite von TonerΔdumping.de im Juni 2003

Eine kleine Suchfunktion rechts unten war kaum zu erkennen. Die Seite war grundsätzlich eher für Google gebaut, als für den Endkunden. Google sollte sofort die Druckerhersteller-Begriffe gewichten und Zusätzlich kam das Wort Toner in der Hauptüberschrift zwei mal vor. Auch im Domainnamen steckte das Wort „Toner“ – damals Grund genug für Google die Seite von Anfang an sehr gut zu bewerten.

Das Logo war damals noch etwas eigentümlich. Die 12 pyramidenförmig aufgebauten, schwarzen Kugeln, sollten Tonerpulver symbolisieren. Der Nachteil war, dass die Kunden nicht recht wussten, welche Domain das nun war. Toner minus Dumping de?

Die ersten Rechnungen, die ich bezahlt hatte waren zwei Rechnungen bei IKEA. Es waren IVAR-Regale, die ich für mein Arbeitszimmer bestellt hatte. In der Eldenaer Straße 29, im obersten Stockwerk befand sich meine Wohnung. Das Arbeitszimmer hatte etwa eine Fläche von zwanzig Quadratmetern. Neben dem ca. 2,5 Meter langem IVAR Regal befand sich auf der anderen Seite des Zimmers ein kleiner Computertisch.

Erst einmal nur Schwarz-Weiß-Rebuilt Toner

Der erste Lieferant war die Firma 1A-EDV-Zubehör. Aufmerksam wurde ich auf diese Firma durch Werbeanzeigen bei PCWelt und CHIP. Die Marke die auf dem Toner stand war „Uprint“. Die Einkaufspreise waren damals zumindest so gut, dass ich eine Gewinnspanne von 60 bis 80 Prozent aufschlagen konnte. Für ca. 1.700 € habe ich meine erste Lieferung im Voraus bezahlt. Diese muss dann Ende Februar angekommen sein.

Im ersten halben Jahr kamen weitere Lieferanten dazu: Emstar Deutschland, KMP und LDZ. Mit dem Lieferant Emstar kamen auch die ersten kompatiblen Tintenpatronen ins Sortiment.

Eine kleine Erbschaft, das Überbrückungsgeld und eine weiterer Werbeauftrag finanzierten den Start

Als meine Großmutter ihr Haus verkaufte, erhielt mein Vater 10 Prozent des Kauferlöses und hat daraufhin mir 10 Prozent von seinem Anteil gegeben. Das waren immerhin 2.000 €. Damit konnte man schon einmal ein paar Toner einkaufen.

Hilfe gab es auch vom Vater Staat. Ich habe ein Überbrückungsgeld in der Höhe meines letzten Angestelltengehalts für 6 Monate erhalten. Voraussetzung dafür war ein Beratungstermin bei einem Steuerberater, der meine Rentabilitätsvorschau, mein Gründungskonzept und meinen Liquiditätsplan absegnen musste.

Mein vorheriger Arbeitgeber hat mich in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit noch mit der Pflege eines Google-Adwords-Kampagne beauftragt. Auch das hat sehr geholfen.

Was richtig gut funktioniert hat

  • Das Ranking bei Google ging sehr schnell nach oben. Das lag an der Manipulierbarkeit von Google, aber auch an den schlecht gemachten Webseiten der Konkurrenz, die ein Suchmaschinenoptimierung nicht für nötig hielten.
  • Die Konkurrenz schlief im Jahr 2003. Toner wurden in erster Linie beim Versandhändler Printus oder Otto Office zu überhöhten Preisen eingekauft. Amazon begnügte sich mit dem Versand von Büchern, Filmen auf  DVD und CDs. Toner konnte man bei Amazon im Jahr 2003 noch keine finden.
  • Die Warenwirtschaft war eine einfache Access-Datenbank. Die Buchhaltung war mit Lexware schnell erledigt. Dank Einnahmen-Überschuss-Rechnung musste man fast nur den Bankkonto-Auszug verbuchen.

Die Schwierigkeiten am Anfang

  • Eigentlich war nie genug Geld da, um beispielsweise eine Werbung schalten zu können. Das verdiente Geld wurde gleich wieder in weitere Produkte investiert.
  • Es gab keine Möglichkeit für mich die Bonität der Kunden zu prüfen, daher hatte ich anfangs nur Vorauskasse akzeptiert, später auch Bankeinzug. Das führte aber bald zu vielen Rücklastschriften. Ich würde schätzen, dass 3 Prozent aller Kunden ihre Rechnung einfach nicht bezahlt hatten.
  • Die Qualität der Rebuilt-Toner waren leider nicht so gut wie heute. Das Austauschen von defekten Tonern hat sich als sehr kostspielig herausgestellt. Jeder neue Lieferant versprach es besser zu machen, was dann aber nicht wirklich eintrat. Ich hatte mit einer Defektenquote von 2 bis 3 Prozent. Das Abholen der Ware vom Kunden und das Zurückschicken zum Lieferanten war teuer und oft hatten die Lieferanten eine Gutschrift verweigert, weil die Toner angeblich leer gedruckt waren oder von einem anderen Lieferanten stammten.
  • Am 25. März gab es ein Problem mit der Datenbank bei 1und1.de. Das führte dazu, dass der Onlineshop neu aufgesetzt werden musste. Sehr ärgerlich.
Klickte man auf der Startseite auf "in den Shop", kam man auf diese Seite.

Klickte man auf der Startseite auf „in den Shop“, kam man auf diese Seite. Rechts oben kann man ein Bild von mir sehen.

Erst in die Postfiliale, später GLS und UPS

Eine interessante Episode war mein erster Versandtag. Ich sammelte die ersten Bestellungen aus dem Februar und Anfang März und fuhr damit zur Postfiliale in Berlin-Friedrichshain. Ich musste lange anstehen und als ich an die Reihe kam, wollte der Postbeamte meine Pakte nicht mehr annehmen, weil die Postfiliale schließen musste. Es hat mich etwas Überzeugungsarbeit gekostet, doch noch meine Pakete dort los zu werden.

Die erste Abholung mit GLS war am 13. März 2003. Es waren 6 Pakete.

Die erste Abholung mit GLS war am 13. März 2003. Es waren 6 Pakete.

Der erste Versanddienstleister, mit dem ich einen Abholvertrag vereinbart hatte war GLS. Es gab damals noch keine Versandsoftware – ich hatte Formulare ausfüllen müssen. Der Fahrer musste dann die Stufen bis in das oberste Stockwerk nach oben laufen und brachte mir einen leeren Sack und nahm den vollen Sack Pakete wieder mit nach unten. Mit UPS war der Ablauf etwas professioneller, hier kam der Fahrer mit einer Sackkarre die Stufen hochgelaufen.

Wenn Ware ankam, kam sie meistens in großen Kisten an. Diese hatten die Paketfahrer auch nach oben getragen. Kam aber hin und wieder eine Palette an, dann musste ich die Palette im Hausflur auspacken und die Toner dann einzeln nach oben tragen. Die leere Palette hatte ich dann in meinen Keller „entsorgt“.

Fortsetzung folgt…

WDR Westpol berichtet über krankmachende Feinstäube aus Laserdruckern

Am 28. Januar berichtete die Sendung Westpol über die Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz durch den Einsatz von Laserdruckern. Eine Lösung für das Problem sind Feinstaubfilter für Laserdrucker. Diese filtern einen Großteil der gefährlichen Qanopartikel.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westpol/video-gefahr-durch-laserdrucker-100.html

Die Paperworld wird internationaler

Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING

Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING

In diesem Jahr war TONERDUMPING mit einer sechsköpfigen Mannschaft bei der Paperworld in Frankfurt vertreten. Teilweise als Aussteller am Messestand von Ninestar, teilweise als Besucher verschiedener Schreibwaren- und Bürolieferanten für die Planung unserer Schulaktion.

Mehr Original-, weniger Alternativ-Aussteller in Halle 6.0

In der Halle 6.0 befand sich erneut die Halle der Tintenpatronen und Tonerkartuschenhändler. Unter den deutschen Originaldistributoren waren beispielsweise die beiden Hamburger Händler Imcopex und Axro vertreten. Der Imcopex-Stand war der einzige zweistöckige Messestand in der Halle 6.0 und dort war vor allem gegen Ende der Messetage eine gute Partystimmung wahrzunehmen. Bei Axro wurde die kompatible Marke AgfaPhoto vorgestellt, die in Deutschland bislang nur von Despec vertrieben wurde. Despec war wiederum nur durch seine österreichische Muttergesellschaft item vertreten. Als weiterer deutscher Original-Distributor ist uns noch Winterholdt & Hering aufgefallen.

KMP und Emstar/Turbon fehlten diesmal

Große Traditions-Unternehmen der europäischen Toner-Recycling-Industrie fehlten allerdings in diesem Jahr. So waren KMP und Emstar/Turbon in diesem Jahr nicht vertreten. Dafür wieder neu dabei war die PRP Solutions GmbH, eine Tochterfirma der Printrite, die sich um den Vertrieb der Pelikan Toner kümmern soll. Farbbänder und Tintenpatronen gab es bei PRP nicht zu sehen. Dafür gibt es das erste Mal Newbuilt-Toner in Pelikan-Schachteln, die von Printrite produziert werden und deshalb sicher einigen europäischen Mitbewerbern Kopfschmerzen bereiten werden. Große Messestände hatte der Thüringer Tonerrecycler WTA und der Messestand von Petro Schöller.

Zahlreiche Neuheiten bei Ninestar

Im Zentrum der Messehalle 6.0 waren die Stände von Ninestar, Apex/Static Control und Pantum. Hier zeigten wir als Team von TONERDUMPING die neuen Tintenschachteln für G&G Patronen und hatten viele Termine mit den wichtigen Vertretern aller gängigen Verkaufskanäle. Die Rückmeldung unserer Kunden fließt jetzt noch einmal ein, um das Design der Verpackung zu optimieren. Bei Ninestar gab es dann auch noch die Ersatzpatronen für die EPSON 378 und 202 zu sehen, sowie die Brother LC-3211/ und LC-3213.

Neue Toner bei Aster, Zolleinsatz bei Printrite

Bei Aster gab es ein paar neue Toner zu sehen, vor allem auch die Tonerserien, die Ninestar ebenfalls heraus gebracht hat. Ein kompatibler TN2420 war auch zu sehen, allerdings mit einem aufgeklebten Brother-Chip. Eine Lösung, die für den Endkunden mehr als unpraktisch ist. Beim Printrite Stand war dann auch ein etwas länger andauernder Einsatz von Zoll-Beamten mit dem Ergebnis, dass eine Beklebung, auf der Tonerkartuschen abgebildet wurden, von einem Zollbeamten entfernt wurde.

Die Messe wird internationaler

Die Zahl der Besucher stieg nur sehr leicht an, von 85.500 auf 87.000. Die Ausstellerzahl wuchs von 2920 auf 3023 an. 65 Prozent der Besucher waren international, vor allem aus Italien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, Polen, USA, Brasilien, Russland, China und der Türkei. Im Vorjahr waren 62 Prozent der Besucher aus dem Ausland angereist. Auf der Ausstellerseite lag die Auslandsquote bei sogar 82 Prozent.

Die nächste Paperworld…

Die nächste Paperworld findet erneut in Frankfurt statt: Vom 26. bis 29. Januar 2019.

HP mahnt zahlreiche Amazon-Händler ab

1. Problem: Recyclingindustrie darf nur noch Leergut aus eigener Region befüllen

Die aufgesägte HP 304 Patrone sorgte für ein Medienecho. Jetzt wollen die HP Anwälte die Recycling-Industrie bekämpfen.

Die aufgesägte HP 304 Patrone sorgte für ein Medienecho. Jetzt wollen die HP Anwälte die Recycling-Industrie bekämpfen

Wie wir aus zahlreichen Gesprächen auf der Paperworld erfahren haben, hat HP eine Abmahnwelle gegen Tintenpatronen-Händler ausgelöst. Betroffen sind diesmal wiederbefüllt Druckkopfpatronen der Serien 302 und 304. Grund der Abmahnung: HP ist der Auffassung, dass ein Patent verletzt wird, wenn die für das Wiederbefüllen verwendete Druckerpatrone eine Patrone ist, die nicht in Europa zuerst verkauft wurde. In der Praxis kaufen Druckerpatronen-Befüller leere Tintenpatronen beim Leergut-Händler. Dieser sortiert diese in der Regel nicht nach Regionen und liefert gerade bei den knapp werdenden Produkten erst einmal das, was er bekommt.

2. Problem: US-Markt kauft europäisches Leergut weg

Die Situation hatte sich zudem zugespitzt seitdem gerade in den USA ein höchstrichterliches Urteil diese Abmahnpraxis unterbunden hatte. Für US-amerikanische Recycling-Firmen ist es also rechtlich möglich auf Leergut zuzugreifen, das weltweit verkauft wurde. Kurz gesagt: Die Amerikaner kaufen weltweit das Leergut weg und Europäer sind nun ausschließlich auf europäisches Leergut angewiesen.

TONERDUMPING ist von Abmahnung nicht betroffen, hat aber vorsorglich den Verkauf wiederbefüllter HP 302 und 304 eingestellt

Die gute Nachricht für TONERDUMPING ist, dass wir von dieser Abmahnwelle nicht betroffen sind. Wahrscheinlich einfach nur deshalb, weil wir diese Druckerpatronen bei amazon nicht verkauft haben. Die Druckerpatronen, die TONERDUMPING verkauft wurden in Fernost befüllt. Aus diesem Grund haben wir vorsorglich den Verkauf wiederbefüllter HP 302 und 304 eingestellt. Wir werden nun ein Schreiben von unseren Lieferanten einfordern, das bestätigt, dass bei der Herstellung dieser Patronen ausschließlich Leergut aus Europa verwendet wurde. Erst wenn diese Bestätigungen vorliegen, aktivieren wir den Verkauf dieser Patronen wieder.

Der Gesetzgeber ist gefordert einzuschreiten

Das Verbot Originalpatronen aus anderen Regionen wieder zu befüllen löst bei normal denkenden Menschen Kopfschütteln aus. Es basiert auch nicht auf einem Gesetz, sondern ausschließlich auf eine traditionell merkwürdige und typisch deutsche Rechtssprechung. Im Zweifel gilt in Deutschland nicht das Recht für den Angeklagten, sondern leider zu oft für den großen Konzern, der die Patente hält.

So merkwürdig es auch klingt, der Gesetzgeber muss ausdrücklich definieren, dass jegliches Wiederaufbereiten von Verbrauchsmaterialien als Reparatur zu werten ist und deshalb sämtliche Patente als erschöpft gelten müssen. Egal woher das leer gedruckte Rohmaterial stammt. Hier sollte die Etira (Verband der Toner und Tintenrecyclingindustrie) auf die Bundesregierung den dafür nötigen Druck aufbauen. Hier geht es nicht nur um die Interessen der heimischen Industrie, sondern vor allem auch für einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz.

Also bitte teilt diesen Beitrag auf Facebook, damit wir erneut ein ordentliches Medienecho erhalten und diese Forderung in die Kreise der Politik vordringen kann.

Warum werden ausgerechnet immer öfter amazon-Händler abgemahnt?

Vermutlich einfach deshalb, weil amazon ohne zu Zögern bei einer Abmahnung den betroffenen Artikel des Händler löscht. Unabhängig davon ob die Abmahnung eine gerichtsfeste Grundlage hat, oder nicht. Zum anderen ist die Marktmacht von amazon so groß, dass ein Auslöschen eines gut rankenden amazon-Händlers auf den Markt insgesamt einen sehr großen Effekt hat. Ein dritter Grund könnte sein, dass sich bei amazon tatsächlich viele schwarze Schafe tummeln, die nicht nur Patentrechte missachten, sondern auch beim Markenschutz oder Wettbewerbsrecht nicht immer alles richtig machen.

Die ersten Epson 202XL und Epson 378XL kompatiblen Druckerpatronen sind da

Heute traf in unserem Zentrallager in Berlin Tempelhof die erste Lieferung unserer neuesten Patronen ein: kompatible Alternativen zu den Epson 202XL und 378XL.

Wieder die erste Alternative am Markt

Und unsere Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer zahlt sich hier erneut im Sinne der Kunden aus: wir sind nicht nur die ersten, die diese Alternativen anbieten können, wir bieten sie auch zu einem erstklassigen Preis an.

Epson 202XL kompatible Patronen in allen 5 Farben

Selbstverständlich bieten wir unsere Epson 202XL kompatiblen Druckerpatronen von Anfang an in allen Varianten an. Das bedeutet, Sie bekommen bei uns die Patronen mit 13,2ml Füllmenge in Schwarz, Cyan, Magenta, Gelb und Fotoschwarz.

Epson 378XL kompatible Patronen inklusive Light-Cyan und Light-Magenta

Auch bei den Epson 378XL kompatiblen Patronen mit einer Füllmenge von je 12ml bieten wir Ihnen das komplette Sortiment von Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, Light-Cyan und Light-Magenta.

Erster Messeauftritt von TONERDUMPING am G&G Stand der Paperworld

Das Regal ist fertig. Es fehlt nur noch die Ware.

Das Regal ist fertig. Es fehlt nur noch die Ware.

Die Distribution der Marke G&G nimmt nun immer mehr Form an. Letzte Woche ging die Website (www.gg-image.de) online. Eine Facebookseite (www.facebook.com/ggimagede) ist ebenfalls schon fertig und dank einer Stoff-Pinguin-Verlosung, sind bereits über 300 „Gefällt mir“-Abos eingesammelt. Ein Newsletter wurde bereits eingerichtet. Die Produkte mit einer Verpackung, die für den deutschen Markt geeignet sind, ist fertig gestellt. Einige Druckerpatronen, Toner und Beschriftungsbänder sind bereits mit dem Flugzeug von China unterwegs in die TONERDUMPING-Firmenzentrale.

Ein Wandregal ist bereits fertig gestaltet, Prototypen von zwei Karton-Displays sind ebenfalls rechtzeitig fertig gestellt worden. Seit heute ist eine deutschsprachige G&G Image-Broschüre im Druck und wird ebenfalls rechtzeitig vor der Messe fertig. Der Messe-Terminkalender ist bereits fast vollständig mit Terminen gefüllt und wir freuen uns schon auf spannende Gespräche. Namhafte Retail-Kunden, Distributoren und Branchen-Zeitschriften haben sich Termine gesichert – sie wollen von Anfang an dabei sein.

Zahlreiche Neuheiten – fast alles zuerst von G&G

Wir zeigen brandheiße Neuheiten, die bisher noch keiner der bekannten Markenanbieter im Sortiment hat. Da ist zum Beispiel die gesamte Brother-Tintenserie im Programm: Die Ersatzpatronen der LC-3211, LC-3213, LC-3217 und LC-3219 werden wir bei der Messe vorstellen und ab Mitte Februar schon ausliefern können.

Neu gestaltete Verpackungen für Tinte, Toner und Schriftbänder

Neu gestaltete Verpackungen für Tinte, Toner und Schriftbänder

Auch bei den EPSON-Patronen hat Ninestar mit seiner Marke G&G die Nase vorn. Hier zeigen wir die Alternativen zur EPSON Zahlenschloss-, Eichhörnchen-, Golfball– und Kiwi-Patronen. Patronen, die es bei ARMOR, KMP oder Embatex noch nicht gibt.

Neu ist auch ein riesiges Sortiment an Schriftbändern für Beschriftungsgeräte und Etikettenrollen für Etikettendrucker. Außerdem zeigen wir beim Messestand auch die Tonerneuheiten. Die gibt es vor allem für HP Laserdrucker zu sehen. Auch ein kompatibler Toner als Ersatz für Brother TN-2420 wird ausgestellt – allerdings ohne Chip, den muss der Anwender dann selbst umsetzen. Das soll aber sehr einfach sein.

Neue Verpackung mit dem Clou

Vorstellen werden wir nicht nur neue Produkte, sondern auch eine Verpackung, die in der Produktion sehr aufwändig und teuer ist – aber dafür die Hochwertigkeit und die Qualität der neuen G&G Marke unterstützen soll. Was dabei der besondere Clou ist, erfährst du in Frankfurt in der Hallo 6.0, am Stand C41 (das ist so ziemlich in der Mitte der Messehalle).

Fast 1500 Likes, fast 1000 Kommentare und fast 500 x geteilt, die Pinguin-Verlosung auf der Facebook-Seite von G&G…

HP und Canon erhöhen Tintenpreise, Samsung erhöht Tonerpreise

HP erhöht Preise für Samsung Toner

Eigentlich müsste die Überschrift korrekt heißen: HP erhöht Tintenpreise und Samsung Toner. HP hat ja die Druckersparte von Samsung übernommen und ersetzt die Samsung Originaltoner nun durch HP Originaltoner für Samsung Drucker. Dies hat zur Folge, dass die Preise hier deutlich nach oben gehen werden. Nachteil für die Händler: EAN-Codes und Artikelbezeichnungen ändern sich. Die höhere Gewinnspanne soll vermutlich den Kaufpreis, den HP bezahlt hat wieder hereinspielen.

HP Tinten bis zu 10 Prozent teurer

Erhöht hat HP teilweise mit mehr als 10 Prozent die Preise für Original HP Tintenpatronen. Offiziell soll die Preiserhöhung erst am 1. Februar über die Bühne gehen, sämtliche Großhändler und Distributoren haben aber schon einmal vorweg die Preise angezogen, damit nicht gegenseitig die Läger leergekauft werden. Bei manchen Toprennern ist selbst der teure Onlineshop von hp.com zur Zeit nicht lieferbar. Die Distributoren decken sich also jetzt ordentlich mit billiger Ware ein, geben aber jetzt schon die höheren Preise ab. Das ist dann der Zeitpunkt, wo der Großteil des Jahresgewinns erwirtschaftet wird.

Canon erhöht Preise für Tinten Multipacks

Bei Canon Original Tinten geht es nicht ganz so drastisch nach oben, dafür sind die Preise rückwirkend zum 1. Januar erhöht worden. Somit haben sich nicht nur die Einkaufspreise für die Händler und Distributoren schon nach oben bewegt, sondern auch die unverbindlichen Verkaufspreise. Die Toprenner PG-540, CL-541, PG-545 und CL-546 sind von der Erhöhung nicht betroffen. Besonders stark erhöht wurden dafür Doppelpacks und Multipacks. Manche Zweierpacks hat Canon gleich aus dem Sortiment genommen. Auf der shop.canon.de findet man beispielsweise keine PGI-570BK- und PGI-550BK-Doppelpackungen mehr.

TONERDUMPING gibt Erhöhungen vorerst nur zum Teil weiter

Bei TONERDUMPING haben wir auch noch größere Mengen zum günstigeren Preis einkaufen können, mussten aber schon bei einigen Artikeln den Preis nach oben korrigieren. Ärgerlich ist bei HP, dass zwar unsere Einkaufspreise jetzt schon erhöht wurden, die UVPs weiterhin die alten geblieben sind. Die UVPs werden sich dann erst ab 1. Februar ändern.

Fotopapier: Jetzt noch mehr Auswahl bei TONERDUMPING

Wenn man einmal die Restposten nicht mitzählt (Originalpapier von EPSON und Brother), gibt es aktuell elf verschiedene Fotopapiersorten von MediaRange bei TONERDUMPING. Seit mehreren Jahren schwören wir auf die MediaRange-Marke. Die Qualität von MediaRange-Fotopapier ist einfach gleichbleibend gut. Der Markt für Fotopapiere geht zwar seit Jahren deutlich zurück, dafür gibt es auch immer weniger Markenanbieter. Folgedessen steigt bei TONERDUMPING der Absatz an Fotopapiere seit ein paar Monaten wieder an.

2 neue Fotopapiersorten von MediaRange verfügbar

Neu: Fotopapier 140g stark, beidseitig matt beschichtet.

Neu: Fotopapier 140g stark, beidseitig matt beschichtet.

Jetzt hat TONERDUMPING zwei neue Sorten aufgenommen. Neu ist ein 250g starkes Glanzpapier für Tintenstrahlrucker in der Größe DIN-A4. 50 Blätter kosten 5,99 €. Das ist das stärkste Fotopapier von MediaRange. Als zweite Neuheit bietet TONERDUMPING eine Packung mit 140g starkem, beidseitig matt beschichteten Papier an. In der Packung befinden sich 100 Blätter und das Produkt kostet 6,99 €.

Neu: Filtermöglichkeit in Fotopapier-Kategorie

Damit die Übersicht gewahrt bleibt, haben wir hinter den Fotopapierprodukten verschiedene Produkteigenschaften hinterlegt: Papierstärke, Doppelseitiger Druck, Hersteller, DIN-Format und Beschichtungsart (matt oder glänzend). Wenn man in der Fotopapier-Kategorie nun auf „Nach Hersteller, Farbe oder Produkteigenschaften filtern“ klickt, kann man beispielsweise alle doppelseitig beschichteten Papiere in der Größe DIN-A4 filtern. Das geht deutlich schneller, als sich jede Produktbeschreibung durchzulesen.

Ich hoffe, dass diese Funktion etwas mehr Komfort beim Bestellen bringt und auch für unsere Verkäufer in den Filialen wird es nun einfacher im Beratungsgespräch das passende Papier heraus zu suchen.

Wenn man nach 13x18 cm filtert, bleibt nur noch ein Produkt übrig.

Wenn man nach 13×18 cm filtert, bleibt nur noch ein Produkt übrig.

Donglegear-Patentstreit: Nachbauen kann weiterhin Patente verletzen

eines der 108 Bilder zu diesem Patent

eines der 108 Bilder zu diesem Patent

Seit heute liegt die Urteilsbegründung des BGH im Fall Canon gegen KMP und WTA vor. Entscheidend ist in der Urteilsbegründung, dass es nicht patentverletzend ist, wenn man die Canon– oder HP-Kupplung von der leeren Tonerkartusche wieder verwendet und nur die Trommelwalze ersetzt. Canon hatte argumentiert, dass Kupplung und Trommel eine Einheit ist. Die Karlsruher Richter sehen das anders. Die Besonderheit dieses Patents ist nicht die Trommelwalze, sondern die Kupplung darauf. Wenn die Kupplung nun nicht durch ein Neuteil getauscht wird, dann handelt es sich um eine Reparatur und diese sind durch das Patentrecht nicht abgedeckt.

Die beiden Instanzen vor Karlsruhe (Landgericht und Oberlandesgericht Düsseldorf) vertraten die Auffassung der Canon-Anwälte. Erst in letzter Instanz kippte das BGH die beiden Vorentscheidungen. Die Entscheidung wurde am 24. Oktober gefällt und ist seitdem rechtskräftig und nicht anfechtbar.

Das bedeutet, dass die Recycling-Industrie nicht nur weiter HP Toner der Reihe 05A/ 05X/ 80A/ 80X bedenkenlos wieder herstellen kann, sondern dass die Billigkonkurrenz aus Fernost weiterhin das Patent verletzt, wird die Kupplung einfach nachgebaut.

Für den Händlerkunden, der neben der Originalkartusche noch eine Alternative anbieten will, bedeutet das, er kann nun wählen zwischen einem Rebuilt-Toner mit gebrauchter Original-Kupplung, oder einer kompatiblen Kartusche, bei dem das Canon-Patent umgangen wurde. Dies ist nach unseren Informationen bei G&G Ninestar, Aster und bei Printrite der Fall. Diese drei Lieferanten sind auch die Hersteller der TONERDUMPING-Tonerkartuschen. Zudem bietet TONERDUMPING auch G&G-Markentoner an, bei denen sowieso die Patentfrage oberste Priorität hat.

Fazit: Jetzt können Rebuilt-Anbieter wie KMP oder WTA nicht nur wieder bedenkenlos ihre Produkte vermarkten, Canon wird gleichzeitig die Billigkonkurrenz aus Fernost durch Abmahnungen und Patentklagen aus den Amazon- und Ebayshops verdrängen.

Beschriftungsgeräte: Brother oder Dymo? Wer ist die Nummer 1?

Die beiden größten Anbieter auf dem deutschen Markt für Beschriftungsgeräte sind Brother und Dymo. Beide haben interessante Lösungen, die auch für kleinere Büros oder sogar für den Privatbereich brauchbar sind. Doch wer hat die Nase vorne? Welches ist das beste Beschriftungsgerät?

2 Konzepte: Schriftbandkassette oder Etikettenrolle

Sowohl bei Brother, als auch bei Dymo gibt es eine Lösung mit Schriftbandkassetten und eine Lösung für Etikettenrollen. Sowohl die Auswahl an Geräten, als auch die Auswahl an passendem Zubehör ist riesig, ich würde sogar sagen, sehr unübersichtlich. Wir wollen den Jungle an Beschriftungskassetten und Etikettenrollen etwas lichten.

Brother P-touch – bekannt aus der Fernsehwerbung

Mit einem riesigen Werbeetat versucht Brother gerade in Deutschland massiv seine Marktführung auszubauen. Das erfolgreichere Konzept sind Handgeräte der P-touch-Serie. Diese gibt es zu einem Einstiegspreis von ca. 35 € und sind deshalb auch für Privatanwender interessant. Das tolle an diesen Geräten ist die Kompatibilität. Das heißt, dass im Prinzip alle TZe-Schriftbänder mit allen Farben und Formen in alle P-touch-Geräte passen. Es gibt also keine besondere Passform oder irgend einen merkwürdigen Chip, der das verhindern würde. Das macht es für den Benutzer einfach – allerdings auch für Drittanbieter von kompatiblen Schriftbandkassetten.

Was man aber bei der Auswahl der richtigen TZe-Kassette dennoch beachten muss, ist die Breite des Schriftbandes. So passen beim derzeitigen Einstiegshandheld-Beschriftungsgerät P-touch H105 ausschließich Bandbreiten von 3,5 mm, 6 mm, 9 mm und 12 mm. Breitere Bänder passen nicht. Die 18 mm, 24 mm oder 36 mm Schriftbandkassetten sind also teureren Beschriftungsgeräten vorbehalten.

TZe-Bänder – das gesamte Sortiment im Überblick

Obwohl nur vier unterschiedliche Bandbreiten in den Brother P-touch H105 nur 4 Bandbreiten hineinpassen, gibt es aktuell von Brother 71 verschiedene Bänder im Angebot. Um sich schneller zurecht zu finden: Hinter der Bezeichnung TZe kommen meist drei Ziffern. Die erste Ziffer steht für die Farbe des Etiketts. Die zweite Ziffer steht für die Etikettenbreite. Die dritte Ziffer steht für die Farbe der Beschriftung. Besondere Merkmale des Labels befinden sich vor der Etikettenzahl als Buchstabe.

Im Normalfall sind TZe-Etikettenbänder immer 8 Meter lang. Nur 4 Meter lang sind Schriftbänder, die nach der Zahlencodierung ein „S“ stehen haben (zB das Brother TZe-231S).

Die Codierung für besondere Etiketteneigenschaften:

Ohne Buchstabe = Standardetikett, glänzend und laminiert.

S = besonders stark haftendes, laminiertes Etikett.

FX = ist besonders flexibel und daher sehr gut für die Beschriftung von Kabeln geeignet.

N = nicht laminiert und daher etwas preiswerter.

M = laminiertes Band, aber ohne Glanz, also matt.

Die Codierung der Etikettenfarbe:

  • 1 = transparent
  • 2 = weiß
  • 4 = rot
  • 5 = blau
  • 6 = gelb
  • 7 = grün
  • 9 = silber
  • MQP = berripink
  • MQG = limonengrün

Die Codierung der Etikettenbreite:

  • 0 = 3,5 mm
  • 1 = 6 mm
  • 2 = 9 mm
  • 3 = 12 mm
  • 4 = 18 mm
  • 5 = 24 mm
  • 6 = 36 mm

Die Codierung der Schriftfarbe:

  • 1 = schwarz
  • 2 = rot
  • 3 = blau
  • 5 = weiß

Neu sind bei Brother Signalfarben. Diese leuchten noch kräftiger haben aber nur 5 Meter Etikettenlänge. Das TZe-B31 hat die Farbe orange und ist 12 mm breit.

Das TZe-231 der Klassiker und das meistverkaufte Schriftband für Brother P-touch

Das Brother TZe-231 Original Schriftband

Das Brother TZe-231 Original Schriftband

Wie sieht ein TZe-231-Etikett aus? Also mal nachsehen… Etikettenfarbe = 2, also weiß… Etikettenbreite = 3, also 12 mm hoch… Schriftfarbe = 1, also schwarz. Das meistverkaufte Schriftband ist also ein weißes Etikett, 12 mm hoch und mit schwarzer Schrift. Was ebenfalls gerne gekauft wird, ist das TZe-221, es gleicht dem TZe-231 nur mit dem Unterschied, dass es statt 12 mm nur 9 mm breit ist. Gerne gekauft wird außerdem noch das Beschriftungsband mit gelben oder transparentem Etikett. Unangefochtene Nummer ein ist und bleibt für lange Zeit das TZe-231 – es passt einfach für fast alle Anwendungen perfekt.

Aufbau eines TZe-Schriftbandes: 6 dünne Schichten sorgen für eine langlebige Beschriftung

Die laminierten Brother P-touch TZe-Schriftbänder bestehen aus sechs Lagen verschiedener Materialien, die ein dünnes und extrem festes, strapazierfähiges Band ergeben. Die Schrift wird durch ein Thermotransfer-Verfahren auf die Unterseite der Schutzschicht gedruckt. Von zwei Schichten eines Polyester- Filmes (PET) eingeschlossen, sind die Schriftbänder wisch-, wetter- und kratzfest.

Wie ist die Handhabung beim Kassettenwechsel und beim Etikettendruck? Welche Verschleißteile werden noch benötigt?

Bei den P-Touch-Geräten gibt es eigentlich nur die Beschriftungskassette. Die billigen Einstiegsgeräte werden zudem mit normalen AAA-Batterien betrieben, die je nachdem wie stark das Gerät beansprucht wird, nach ein paar Monaten getauscht werden müssen. Das Messer, das die Etiketten schneidet hält bei den Handgeräten vermutlich ein Geräteleben lang. Zumindest lässt sich das Messer nicht nachkaufen und dürfte somit mindestens die 3jährige Brother Garantie lang halten.

Dem großen Vorteil der praktischen Handhabung und des einfachen Wechselns der Kassette stehen zwei große Nachteile gegenüber: Erstens sind die Schriftbandkassetten teuer. Sie kosten als Brother-Originale zwischen 15 und 20 € pro Stück. Zum anderen entsteht wegen dem vielen Plastik rund um das Schriftband jede Menge Müll. Hier sollte jeder selbst entscheiden, ob diese Müllmenge ein 8 Meter langes Beschriftungsband rechtfertigt.

Kompatible Schriftbänder als Kostenbremse für den Kunden und Profitbremse für Brother

Den Nachteil der hohen Folgekosten steht in einer freien Marktwirtschaft der Wettbewerb gegenüber. Und es gibt mittlerweile eine Reihe von chinesischen Anbietern, die dem Brother-Original mit niedrigeren Preisen Paroli bieten wollen. Wer jetzt aber das große Geschäft wittert, sollte aufpassen: Brother hat seine Beschriftungsgeräte und Schriftbandkassetten durch einige Patente schützen lassen. Daher sollte man als Wiederverkäufer auf Markenprodukte zurück greifen, bei denen die Patente durch geschickt geänderte Design-Details umgangen wurden. Uns ist bisher nur die Marke G&G bekannt, die wirklich mit großem Aufwand dem Wiederverkäufer die Sicherheit gibt, nichts illegales zu verkaufen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber nicht, dass nicht Anbieter wie Aster ebenfalls gute Produkte anbieten.

TONERDUMPING hat die Schriftband-Fertigung von G&G Ninestar in China besucht

Bei G&G haben wir allerdings auch die Fertigung in China besucht und waren vom Aufwand der hier beim Qualitätsmanagement betrieben wurde sehr beeindruckt. Die Reissfestigkeit und der Abrieb wurden durch speziell für diese Tests entwickelte Maschinen getestet. Fotos durften wir davon leider nicht machen. Zu groß war die Angst, ein chinesischer Wettbewerber könnten die ausgefeilten Testmethoden kopieren.

Weitere Lösungen von Brother: QL-Etikettendrucker

Der Einstiegsetikettendrucker bei Brother ist der QL-700.

Der Einstiegsetikettendrucker bei Brother ist der QL-700.

Neben den Beschriftungsgeräten der P-Touch-Serie bietet Brother auch Etikettendrucker an, bei denen keine Kassette verwendet wird, sondern eine Thermo-Etikettenrolle eingesetzt wird. Das ist auf jeden Fall deutlich umweltfreundlicher, da bei dieser Lösung keine Plastikkassette nach 8 Metern Beschriftungsband weggeworfen werden muss. Der Nachteil bei den QL-Geräten ist der hohe Anschaffungspreis. Es geht derzeit mit dem Brother QL-700 oder dem Brother QL-800 für 149 € UVP los. Für Privatanwender, die hin und wieder etwas beschriften, ist das keine sinnvolle Lösung. Auch die einfachsten QL-Etikettendrucker verfügen über eine Barcode-Funktion. Für kleinere Geschäfte oder Firmen, die einen EAN-Code benötigen ist das eine flexible Lösung. Für den Massenbetrieb ist allerdings die Brother-Etikettenrolle sehr teuer. Auch hier sollte man daher kompatibles Verbrauchsmaterial kaufen, um Kosten zu sparen.

Die Nummer 2 auf dem deutschen Markt: Dymo

Dymo hat folgende Produktgruppen:

Die Dymo LabelManager Serie verwendet das D1 Beschriftungsband

LabelManager – Das sind Beschriftungsgeräte, die mit der D1 Schriftbandkassette bestückt werden. Diese gibt es in den Breiten 6mm, 9mm und 12mm. Das D1 Band ist 7 Meter lang, also einen Meter kürzer als das Gegenstück bei Brother. Es kostet laut UVP knapp 20 €. Im Handel ist es aber auch deutlich günstiger zu haben. Das originale Dymo 12 mm breite D1 Band, schwarz auf weiß (45013) kostet bei TONERDUMPING statt 19,76 UVP nur 13,99 €.

Das kompatible Band von G&G Ninestar kostet im Vergleich zum Original-D1-Band nur 9,99 €. Auch hier ist die Einsparung noch einmal ganz gut.

Das ideale Beschriftungsgerät für Privatanwender heißt LetraTag

Das Dymo LetraTag LT-100H Beschriftungsgerät hat sehr kleine Schriftbandkassetten. Diese sind nur 4 Meter lang, kosten dafür aber auch deutlich weniger als die D1-Bänder. Es gibt Metallic-Etiketten für ca. 10 €, Papieretiketten für knapp 8 € und Bügeletiketten für Textilien für etwas mehr als 9 €. Die Auswahl richtet sich also für Privatanwender, die eine große Anwendungsvielfalt schätzen, aber kein 8 Meter-Band benötigen. Mit ca. 30 € ist das LetraTag LT-100H auch vergleichsweise günstig zu haben.

Aktuelles Schnäppchen bei Dymo: Der LabelWriter 450 – ein Etikettendrucker

Auch bei Dymo gibt es Etikettendrucker – sie heißen LabelWriter. Die Dymo LabelWriter sind wie bei Brother deutlich teurer als die Beschriftungsgeräte, mit einer Ausnahme: Der Dymo LabelWriter 450 wird aktuell statt für 131,21 € UVP für 59,99 € bei TONERDUMPING verkauft. Und da sind sogar noch 3 Etikettenrollen mit dabei. Allerdings nur solange der Vorrat reicht – die Aktion scheint aber ein voller Erfolg gewesen zu sein und damit hat Dymo seinen Marktanteil bei Etikettendruckern deutlich erhöht. Die Etikettendrucker werden per USB-Kabel an den PC angeschlossen und dann können die Etiketten gedruckt werden. Etwas teurere Geräte unterstützen auch den Druck über WLAN.

Auch bei Dymo Etikettenrollen ist die Auswahl groß. Es gibt sie in allen möglichen Längen und Breiten. Auch von G&G werden Etiketten angeboten und auch von Avery Zweckform, dem Etiketten-Spezialisten schlechthin.

Fazit: Wer hat die Nase vorne? Brother oder Dymo?

Für das Büro, den Logistikbereich, für IT-Techniker, die Kabel beschriften oder für den Handel würde ich Brother P-Touch-Geräte empfehlen. Privatanwender sind mit dem Dymo LetraTag sicher sehr zufrieden. Auf der anderen Seite ist der Dymo LabelWriter 450 mit seinem aktuellen Sonderpreis deutlich interessanter als die Brother QL-Etikettendrucker.

Richtig günstig druckt man aber Etiketten mit dem Laserdrucker und vorgefertigten Etiketten-Bögen auf A4. Hier ist es etwas kompliziert die richtige Vorlage zu gestalten, aber durchaus machbar. Bei TONERDUMPING verkaufen wir sehr hochwertige Etiketten in Packungen von A4-100 Bögen für 7,98 €. Dann haben wir Packungen zu je 50 Bögen von MediaRange für 4,99 € und als Premiumprodukt Etiketten der Marke Avery Zweckform. Hier kostet eine 100-Bögen-Packung leider 24,99 € (immerhin deutlich günstiger als der UVP von 32,09 €).

Wer mehr als 1000 Stück Auflage benötigt und das Ergebnis nicht sofort fertig haben will, sollte sich an eine professionelle Druckerei wenden.