Welcher Farblaserdrucker ist der Beste?

Wer einen neuen Drucker kauft, steht vor der Frage: Tinte oder Laser? schwarz/weiß oder Farbe. Die Antwort lautet: Kommt drauf an. Nämlich darauf, worauf man am meisten Wert legt: Qualität, Geschwindigkeit, Preis? Will man vor allem Fotos drucken oder meistens nur Text? Vor ein paar Monaten haben wir schon mal ein paar Tipps gegeben, welcher Drucker für wen der richtige ist. Wer viel Text zu drucken hat, gern auch in farbig, der entscheidet sich meistens für einen Farblaserdrucker. Die Stiftung Warentest hat jetzt 13 davon getestet (Ausgabe 09/2019).

13 Farblaserdrucker im Test

Ihr grundlegendes Fazit: „Schnell sind alle, scharf drucken sie vor allen Dingen Text und günstig druckt keiner.“ Das mag sein, wenn man ausschließlich den Preis der Originaltoner zu Grunde legt. Aber zum Glück gibts ja auch Alternativen und da sieht das mit dem Preis schon anders aus.

Stärken: Textdruck und Geschwindigkeit

Grundsätzlich gilt: die Stärken der Laserdrucker liegen im Textdruck und in der Geschwindigkeit. Während bei Tintenstrahldruckern der Text gerne mal ein wenig ausfranst, wird er mit Laser gestochen scharf. Dabei schneiden ausnahmslos alle Drucker im Test gut oder sehr gut ab. Die besten Schwarz-Textdruckergebnisse liefern laut Stiftung Warentest die Multifunktionsgeräte Canon i-sensys MF633Cdw und HP Color Laserjet Pro MFP M281fdw sowie die damit verwandten Drucker ohne Multifunktion, das sind dann der Canon i-Sensys LBP613Cdw und der HP Color Laserjet Pro M254dw. Beide verwenden das gleiche Druckwerk und die gleichen Toner wie ihre großen Multifunktionsgeschwister – deshalb sollte die Qualität natürlich auch die gleiche sein.

Schwäche: Fotodruck

Beim farbigen Textdruck schneiden die beiden Canongeräte am besten ab. Da gibts von der Stiftung Warentest jeweils ein gut. Fotos können Farblaserdrucker natürlich auch drucken, aber an die Brillanz von Tintenstrahldruckern kommen sie nicht heran. Das ist jedoch keine ganz neue Erkenntnis. Am besten unter den Farblasern schneidet bei der Stiftung Warentest der HP Color Laserjet Pro M254dw ab. Kurioserweiser aber nicht der verwandte Multifunktionsdrucker – der bekommt beim Fotodruck eine Note schlechter (nur ein befriedigend) – warum das so ist, bleibt ein Geheimnis der Warentester.

Eine Seite in 2 Sekunden

In Sachen Druck-Geschwindigkeit trumpfen Brother, Canon und Oki auf. Am schnellsten waren die beiden Brother-Geräte im Test: der DCP-L88410CDW als Multifunktionsgerät und der Nur-Drucker HL-L8260CDW. Die drucken eine Textseite in 2 Sekunden. Tintenstrahler brauchen mindestens doppelt so lange, eher noch länger. „Eklatant endet der Wettlauf beim Fotodruck“, schreiben die Tester. Da braucht der Sieger im Tintenstrahldruckertest (der Epson Ecotank ET-2750) fast 3 Minuten für ein A4-Bild. Der Canon-Farblaserdrucker schafft das dagegen in 15 Sekunden.

Eine Eigenschaft spricht noch besonders für Laserdrucker: ihre Ausdrucke sind deutlich wasser- und lichtbeständiger als die von Tintenstrahlern. Auch da gibts für alle Drucker im Test ausnahmlos gute und sehr gute Testurteile. Sieger in diesem Bereich sind wiederum die beiden Brother-Drucker – mit jeweils sehr guter Bewertung.

Stromverbrauch: gut bis sehr gut

Natürlich spielen bei der Stiftung Warentest immer auch die Gebrauchsanleitung, die Verpackung und einige andere Punkte eine große Rolle. Ob die im Alltag so entscheidend sind, muss jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall wichtig ist der Stromverbrauch. Da schneiden die Laserdrucker inzwischen längst nicht mehr so schlecht ab, wie noch vor einigen Jahren als sie als wahre Stromfresser galten. Inzwischen sind die Geräte deutlich sparsamer geworden, so dass die strengen Warentester da jetzt auch ein paarmal ein „sehr gut“ vergeben haben: nämlich an die Geräte von Canon, Brother, Kyocera und Oki. Die letzten beiden waren nur mit Nur-Druckern im Test. Bei Canon und Brother werden sowohl die Multifunktions- als auch die Nur-Drucker beim Stromverbrauch mit „sehr gut“ bewertet.

Große Unterschiede bei Druckkosten

Bleiben die Druckkosten. Da man meistens einen Drucker so lange behält, wie er funktioniert, sollten die Folgekosten bei der Kaufentscheidung eine ganz zentrale Rolle spielen – und zwar eine wichtigere als der Gerätepreis. Im Laufe eines Druckerlebens werden die Verbrauchskosten viel stärker zu Buche schlagen. Laut Stiftung Warentest schneiden die Farblaserdrucker in Sachen Tonerpreis nicht besonders gut ab. Die Seitenpreise liegen im Test für einen schwarz/weiß-Textausdruck zwischen 2,0 Cent (Brother) und sogar 8,0 Cent (Kyocera) – dafür könnte man in der Tat fast in den Copyshop gehen. Aber – wie gesagt – Stiftung Warentest hat lediglich Originaltoner verwendet.

Viel Sparen mit Alternativtonern

Mit dem Seitenpreisvergleich von TONERDUMPING lässt sich schnell und einfach vergleichen, wie hoch die tatsächlichen Verbrauchspreise sind – und zwar sowohl für Original- als auch für Alternativtoner. Wir geben bei jedem Toner den Seitenpreis für eine schwarz/weiß-Seite an. Bei den von Stiftung Warentest getesteten Druckern schneiden bei uns die beiden Brother Geräte DCP-L 8410 CDW und Brother HL-L8260CDW mit einem Seitenpreis von gerade mal 0,44 Cent am besten ab. Das ist nochmal weniger als ein Viertel des von Stiftung Warentest ermittelten Originalpreises.

Gesamtsieger im Farb-Laserdruckertest werden bei der Stiftung Warentest die beiden Canon-Geräte i-sensys MF633Cdw und LBP613Cdw. Auch da liegen die Seitenpreise der TONERDUMPING-Alternativtoner bei weniger als der Hälfte des Originalpreises. Die Warentester geben den Seitenpreis mit 3,0 Cent an. Bei uns liegt er bei gerade mal 1,43 Cent. (Alle angegebenen TONERDUMPING-Preise stammen vom 18.4.2019)

Muss es ein Multifunktionsgerät sein?

Fazit: Wer vor allem Text druckt, wer viel druckt und deshalb die Druckgeschwindigkeit wichtig ist und wer Dokumente braucht, die beständig sind und nicht verblassen – für den sind Laserdrucker die beste Wahl. Ob es zwingend ein Farblaserdrucker sein muss, entscheidet der Geldbeutel, der Platz und sicher auch der Nutzen: VW hat gerade entschieden, dass die Zahl der Farbausdrucke deutlich reduziert werden soll – schwarz/weiß tut es meistens auch, da sind die Geräte und oft auch die Toner günstiger.

Farblaserdrucker sind naturgemäß auch deutlich größer, weil ja auch immer vier Tonerkartuschen hineinpassen müssen. Für ein Multifunktionsgerät braucht man dann noch ein bisschen mehr Platz. Meistens kann man Dokumente inzwischen aber ohnehin mit Apps vom Smartphone aus scannen – dadurch hat man auch gleich einen mobilen Kopierer dabei. Und weil alle neuen Drucker inzwischen auch vom Handy aus steuerbar sind, lassen sich die gescannten Dokumente super von dort ausdrucken. Ein Multifunktionsgerät muss deshalb eigentlich nicht mehr sein.

Das ist der beste Farblaserdrucker

Deshalb unser Tipp: wer Farbausdrucke möchte, dem empfehlen wir einen Nur-Drucker. Testsieger bei Stiftung Warentest ist da der Canon i-sensys LBP613Cdw. Wer doch auf Multifunktion nicht verzichten mag: dann wäre es der Canon i-sensys MF633Cdw. Auf dem zweiten Platz landet bei den Warentestern der Brother HL-L8260CDW (der große Multifunktionsbruder dazu heißt DCP-L8410CDW). Die Canon-Drucker liegen bei der Druckqualität vor den Brother-Geräten. Bei denen sind die Ausdrucke dagegen etwas wasser- und lichtbeständiger und sie sind beim Textdruck schneller. Fotos drucken die Canongeräte schneller – und auch etwas besser. In Sachen Stromverbrauch liegen beide Marken etwa gleichauf. Bei den Toner-Verbrauchspreisen hat Brother die Nase vorn – schon bei den Originaltonern kostet die Seite nur 2 statt 3 Cent bei Canon. Mit den Alternativen von TONERDUMPING schaffen die Brother-Geräte einen Seitenpreis von gerade mal 0,44 Cent. Unschlagbar.

Der Sieger im Test: Canon i-sensys LBP613Cdw – Foto: Stiftung Warentest

Insofern würden wir der Stiftung Warentest in ihrem Gesamturteil nur zum Teil zustimmen: schnell sind die Drucker, scharf drucken sie auch – aber dass sie nicht günstig sind, stimmt nicht. Mit unseren Tonern sind sie auch das.

Die nächste Canon Patent-Klagewelle kommt ins Rollen

Seit ein paar Tagen beobachten wir, dass Canon einige Amazon-Händler in Spanien und Italien wegen vermeintlicher Patentverletzungen abgemahnt hat. Amazon reagierte so wie immer: Die betroffenen Angebote wurden entfernt. Nun hat es auch einen der größten Office-Onlineshops aus den USA getroffen: LD Products.

Welche Tonerkartuschen sind betroffen?

Es betrifft im Grunde HP Farblasertoner der Serien HP 131A, aber auch ältere Farblasertoner wie zB HP 128A oder HP 125A.

Welche Funktion hat das Patent?

Es gibt an den Farb-Tonern einen kleinen Hebel, den der Drucker auslösen kann. Wird der Hebel vom Drucker ausgelöst, werden für den kommenden Ausdruck die Farbtoner deaktiviert. Das hat den Sinn, dass bei reinen Schwarzweiß-Ausdrucken weniger Toner bewegt werden – was zu weniger Energieverbrauch und weniger Lärm führt, aber eben auch sicherstellt, dass kein Farbpartikel auf einem Schwarz-weiß-Ausdruck landet. Druckt der Anwender hauptsächlich Schwarz-Weiß könnte auch der Resttonerbehälter der Tonerkartuschen überlaufen, wenn diese Funktion deaktiviert ist.

Man könnte also in diesem Fall wirklich sagen – es handelt sich um eine sinnvolle Erfindung.

Wie können Drittanbieter as Patent umgehen?

Der chinesische Tonerhersteller Aster hat es vor kurzem auf seiner Internetseite erklärt, dass zur Zeit keine Patentumgehung mit Newbuilt-Produkten möglich ist. Deshalb bietet Aster seit einiger Zeit für diese Modelle nur nur wiederaufbereitete – sogenannte Rebuilttoner – an. Auch Printrite hat zur Zeit diese Toner auf Rebuilt umgestellt. Clover, KMP und WTA setzen von je her auf Rebuilt und sind von einer Patentklage erst einmal geschützt. Der große Nachteil an Rebuilt ist allerdings die minderwertige Qualität im Vergleich zu Original- oder Newbuilt-Produkten. Bei fabrikneuen Produkten erfolgt die Fertigung oft vollautomatisch, während Rebuilt-Toner noch ein richtiges Handwerk ist.

Eine zweite Lösung ist, man verzichtet beim Newbuilt einfach auf diesen Hebel. Das kann allerdings ebenfalls zu Qualitätsproblemen führen, wie beispielsweise ein überlaufender Resttonerbehälter.

G&G / Ninestar hat eine patentsichere Newbuilt-Version vorgestellt

Wo andere Newbuilt-Hersteller die Segel streichen und auf Rebuilt umstellen, setzt Ninestar auf eine Umgehung des Patents. Diese Version ist bereits fertig entwickelt und Ninestar produziert diese patentsicheren, fabrikneuen Toner bereits auf Hochtouren.

Canon erwirkt einstweilige Verfügung gegen Print-Klex

Canon berichtet über eine einstweilige Verfügung, die man am Landgericht Düsseldorf gegen den Tonerhändler Print-Klex erwirken konnte. Dabei geht es um Patentansprüche des EU-Patents EP 2087407, das Canon als verletzt ansieht. Mit dieser einstweiligen Verfügung wird dem Onlinehändler Print Klex verboten folgende kompatible Toner zu verkaufen: HP CF226X und CF287A. Bei dem Patent geht es wieder einmal um das Dongle-Gear. Wenn die Kupplung 360 Grad-beweglich ist, ist bei einem Newbuilt-Toner einer sehr starkes Canon Patent verletzt. Print-Klex hat diese Toner bei Amazon, Ebay und bei seinem eigenen Onlineshop verkauft.

Nicht so bei Rebuilt: WTA und KMP konnten sich gegen eine Patentklage von Canon erfolgreich wehren. Dabei wurde die Original-Kupplung von HP wieder verwendet und auf eine neue kompatible Trommelwalze gesteckt.

Eine weitere Möglichkeit sind nicht patentverletzende Newbuilt-Produkte. Diese werden von G&G (Ninestar), Aster oder von Printrite (Pelikan) angeboten.

15 Jahre Tonerdumping (Teil 4)

Im Jahr 2003 fing es mit Tonerdumping an. Hier der vierte Teil des Rückblicks. Die ersten drei Teile verlinke ich hiermit:

15 Jahre TONERDUMPING Teil 1 (2003 Februar bis Juni)

15 Jahre TONERDUMPING Teil 2 (2003 Juli bis Dezember)

15 Jahre TONERDUMPING Teil 3 (2004)

3 Firmenlogos in 2 Jahren

Im Jahr 2005 war das Firmenlogo von Tonerdumping blau. Dementsprechend viel blaue Lackfarbe hatten wir bei unseren ersten Ladenbau-Projekten verbraucht.

Unsere erster Eigenmarke Tonerkarton.

Das blaue Logo wurde auch deutlicher Bestandteil der Tonerschachtel. Diese wurde von der österreichischen Firma Emstar/Embatex hergestellt. Damals einer unserer wichtigsten Lieferanten für Tonerkartuschen.

Ein Geburtstagsgeschenk für Tom

Es war der 24. Februar, als wir im Jahr 2005 ein Vorstellungsgespräch mit einem Mitarbeiter hatten, den wir seit Anfang März 2005 einstellen durften: Tom. Auch heute ist er für Tonerdumping tätig und ist mittlerweile hauptverantwortlich für unsere Filialen als Filialmanager. Ach ja, am 24. Februar hat Tom Geburtstag!

März 2005: Eröffnung Müllerstraße

Die Berliner Handelskette Foto Radio Wegert musste im Januar 2005 Insolvenz anmelden. In der Müllerstaße 30 wurde einer ihrer letzten Filialen geschlossen. Das Foto-Wegert-Geschäft hatte noch eine volle Ladenausstattung. Tego-Verkaufsregale, einen Verkaufstresen und einen riesigen Tresor befanden sich im Laden, als wir den Mietvertrag übernommen hatten. In Rekordzeit und zu extrem niedrigen Kosten konnten wir somit den neuen Laden im Berliner Bezirk Wedding eröffnen.

Preisschilder in der Auslage und ein riesiger Leuchtkasten - so sah die Müllerstraße 30 zu ihrer Eröffnung aus.
Preisschilder in der Auslage und ein riesiger Leuchtkasten – so sah die Müllerstraße 30 zu ihrer Eröffnung aus.

In den nächsten Jahren wurde die Müllerstraße zum Flag-Ship-Store mit Tom Badura (heute Rosenmüller) als Filialleiter.

Billig verkaufen ohne Risiko – der Drehregalständer für Fachhändler

Ein tolles Angebot gab es ab dem Jahr 2005 für Fachhändler, die ebenfalls Tonerdumping-Produkte verkaufen wollen. Das Tonerdumping-Drehregal.
Ein tolles Angebot gab es ab dem Jahr 2005 für Fachhändler, die ebenfalls Tonerdumping-Produkte verkaufen wollen. Das Tonerdumping-Drehregal.

Ein dreiseitiges Regal mit 72 Haken, 200 Druckerpatronen, Kompatibilitässoftware, 1 Plakat – alles gratis. Bezahlen muss der Fachhändler am Ende nur die Patronen, die er verkauft hat. Von den Fachhändlern, die damals ein Regal bestellt hatten, ist Henry Bertz in Brandenburg noch immer ein Tonerdumping-Fachhändler.

Express-Lieferservice inherhalb Berlins

Neu war im Jahr 2005 auch der Express-Lieferservice. Damals kostete dieser Service 15 Euro. Ausgeliefert wurde die Ware dann mit einem Fahrrad-Kurier innerhalb Berlins.

Radio-Werbung auf Radio Paradiso

Für die Berliner Läden produzierte Radio Paradiso 4 Radio-Spots:

Radio Paradiso-Radiospot für die Müllerstraße aus dem Jahr 2005

Das fünfte Geschäft eröffnet Tonerdumping in der Spandauer Altstadt

In der Carl-Schurz-Str. eröffnet Tonerdumping seine 5. Filiale im Dezember 2005
In der Carl-Schurz-Str. eröffnet Tonerdumping seine 5. Filiale im Dezember 2005

Als Besonderheit am Ladenbau der Spandauer Altstadt waren die Denkmalschutzauflagen. Ein großer Alu-Leuchtkasten wurde uns nicht genehmigt. Stattdessen durften wir unser hübsches Metall-Logo indirekt beleuchten.

Tonerkartuschen: Gift im Plastikgehäuse?

Der europäische Verband der Tonerkartuschen-Recycler (Etira) hat mit Hilfe der LGA festgestellt, dass die gelbe Tonerkartusche, die wir als Tonerdumping-Toner (als Ersatz für HP CF412X) verkauft haben, aus einem Plastik besteht, das den Stoff DecaBDE in einer so hohen Konzentration enthält, dass künftige Grenzwerte der EU überschritten werden. Die Etira hat die LGA mit dem Test mehrerer Tonerkartuschen von verschiedenen Händlern in ganz Deutschland beauftragt – nahezu alle enthielten den Stoff DecaBDE. Das Magazin Digital Imaging hat darüber berichtet. Das Inverkehrbringen dieses Stoffes ist ab kommendem Jahr, genauer ab dem 2. März 2019, in der EU nicht mehr erlaubt. TONERDUMPING selbst ist deshalb bereits seit mehreren Monaten mit seinen Lieferanten in intensiven Gesprächen, um sicherzustellen, dass diese EU-Vorgaben sicher eingehalten werden können.

Der Test der Etira ergab, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt bei mindestens dem getesteten Toner noch nicht der Fall ist. Getestet wurden Toner, die vom Tonerhersteller „Static Control“ stammen – einem Lieferanten, bei dem wir nur einen sehr kleinen Teil unseres Sortiments beziehen und mit dem wir aktuell gar nicht mehr zusammenarbeiten. Nichtsdestotrotz ist einer unserer Tonerkartuschen betroffen. Dies nehmen wir sehr ernst und reagieren entsprechend. Im Folgenden möchten wir ausführlich darstellen, wie wir mit dem Ergebnis umgehen und vor allem, wie wir die geforderte Einhaltung von Grenzwerten sicherstellen. So sehen die von uns verkauften und im Auftrag der Etira getesteten Toner aus:

Die betroffenen Static Control Toner wurden von uns in diesen beiden Schachteln ausgeliefert.
Die betroffenen Static Control Toner wurden von uns in diesen beiden Schachteln ausgeliefert.
Erkennen kann man den Static Control Toner an seinem Etikett, auf dem sich auf schwarzem Hintergrund eine weiße durchgestrichene Mülltonne befindet.
Erkennen kann man den Static Control Toner an seinem Etikett, auf dem sich auf schwarzem Hintergrund eine weiße durchgestrichene Mülltonne befindet.

TONERDUMPING bietet allen betroffenen Kunden einen Umtausch an. Eine Gesundheits-Gefährdung beim üblichen Gebrauch der Tonerkartuschen besteht jedoch nicht.

Was ist DecaBDE und warum wird es demnächst verboten?

Decabromdiphenylether (DecaBDE) ist ein Flammschutzmittel und gehört zur Gruppe der polybromierten Diphenylether. Kunststofftypen, bei denen es zur Anwendung kommt, sind beispielsweise Polyethylen, Polypropylen oder ungesättigte Polyester. Wenn man Plastik aus Erdöl gewinnt, ist es gleichmäßig stabil und einfach zu verarbeiten. Wenn jedoch bereits verwendetes Plastik recycelt werden soll, um es erneut als Plastik zu verwenden, ist es nicht mehr so stabil und benötigt einen Stabilisator, um annähernd die gleichen Eigenschaften wie neues Plastik zu gewährleisten. Da die Wiederverwertung von Alt-Plastik lange Zeit als umweltverträglicher galt als die Produktion neuer Plastikteile wurde und wird bis heute recyceltes Plastik in vielen Produkten verwendet – u.a. in Tonerkartuschen. Inzwischen sind die stabilisierenden Inhaltsstoffe jedoch umstritten. Zu diesen Stoffen gehört das Flammschutzmittel DecaBDE, das in das Plastikgranulat verarbeitet wird.

DecaBDE ist nur in seiner Reinform äußerst giftig. Gebunden in Plastik stellt es nach dem Stand der Forschung keine Gefahr für die Gesundheit dar. Erst wenn das belastete Plastik verbrannt wird, können giftige Dioxine frei werden. Um jedoch von vornherein jede Gefährdung auszuschließen, ist es das Ziel der EU, diesen Stoff langfristig aus dem Verkehr zu nehmen. Deshalb ist das Inverkehrbringen bestimmter Produkte, die Plastik enthalten, das mehr als 0,1 % DecaBDE enthält, ab dem 2. März 2019 in der EU nicht mehr erlaubt. Für Produkte aus der Automobilbranche gelten Ausnahmeregelungen. Bei Produkten aus der Luftfahrtindustrie gilt der Grenzwert sogar erst ab dem Jahr 2027.

Wie stellt Tonerdumping sicher, dass keine belasteten Tonerkartuschen verkauft werden?

Wir haben bereits vor einigen Monaten begonnen, mit allen unseren großen Tonerkartuschen-Lieferanten das Thema zu besprechen und wir haben Schritte eingeleitet, um sicherzustellen, dass künftig kein Plastikteil mehr die vorgeschriebenen Grenzwerte überschreitet. Als wichtigste Maßnahme hat unser größter Lieferant mitgeteilt und nachgewiesen, dass bereits vor einigen Monaten die Umstellung auf unbelastetes Plastik erfolgt ist. RoHs und Reach-Tests liegen uns bereits von ersten Tonerkartuschen vor, die das belegen können.

TONERDUMPING bestellt nur noch bei Zulieferern, die nachweislich keine belasteten Plastikteile verwenden. Die genannte EU-Kommissions-Verordnung 2017/227 tritt am 2. März 2019 in Kraft – wir sind dann sehr gut darauf vorbereitet.

Ist die Verwendung von DecaBDE-Tonerkartuschen gefährlich?

Die Verwendung der Tonerkartusche ist nicht gefährlich. Das Tonergehäuse selbst wird nicht heißer als 50 Grad. Der Schmelzpunkt von DecaBDE liegt bei 304 Grad, es handelt sich ja um ein Flammschutzmittel.

Sind nur Tonerkartuschen belastet, die in China hergestellt werden?

Der Bericht der Digital Imaging legt nahe, dass ausschließlich Tonerkartuschen aus chinesischer Produktion von der EU-Verordnung betroffen sind und die darin geforderten Grenzwerte bisher deutlich überschreiten. Um zu dieser generellen Feststellung zu gelangen, wurde jedoch nur eine vergleichweise geringe Stichprobe in den Test einbezogen.

Es ist in der Tat nicht unwahrscheinlich, dass zurzeit noch der Großteil der in Deutschland verkauften Tonerkartuschen DecaBDE enthält – unabhängig von ihrer Herkunft. Die Verwendung von recyceltem Plastik ist nicht nur billiger in der Herstellung, sie galt noch vor einiger Zeit als energieeffizienter als die Verwendung von neuem Plastik. Deshalb sind auch nicht nur Tonerkartuschen, sondern auch viele andere Plastikprodukte betroffen.

Sind Originaltoner sicherer? Was ist mit Rebuilt-Tonern?

Beim Test der Etira wurden auch vereinzelt Original-Toner getestet und bei denen lag der DecaBDE-Wert unter dem Grenzwert. Die Druckerhersteller haben offenbar schon früher auf hochpreisiges Plastikgranulat umgestellt. Ob dies wirklich repräsentativ für alle Hersteller ist, darüber kann aufgrund der kleinen Stichprobe kein abschließendes Urteil gefällt werden. Ob heute bereits alle Original-Hersteller ausschließlich unbelastetes Plastik verwenden, ist in diesem Test nicht untersucht worden. Man darf aber mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass auch Originalhersteller in der Vergangenheit – ebenso wie andere Plastikhersteller – recyceltes Plastik verwendet haben.

Bei Rebuilt-Tonern ist die Frage der DecaBDE-Belastung deshalb nicht so eindeutig zu beantworten. Kein Rebuilt-Hersteller testet das Original-Leergut, ob es belastet ist, bevor es verarbeitet wird. Rebuilt-Hersteller wissen vermutlich auch nicht den Zeitpunkt, ab dem der Original-Hersteller besseres Plastik verwendet hat oder ob er das schon immer getan hat. Denkbar wäre, dass älteres Leergut belastet ist, neueres nicht belastet ist. Zudem kaufen auch Rebuilt-Toner-Hersteller Plastikteile in China ein – wie zum Beispiel größere Tonerbehälter um XL-Tonerkartuschen herstellen zu können.

Warum auch künftig Newbuilt-Toner von Tonerdumping die sicherste Wahl sind

Wir sind der Etira für diesen Test ausdrücklich sehr dankbar. TONERDUMPING ist ein mittelständisches Unternehmen mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin – wir arbeiten mit vielen Toner- und Tintenlieferanten in Deutschland und in vielen Ländern der Welt zusammen. Für uns ist die Einhaltung von Vorgaben und Regeln ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. So verfahren wir in Patentrechtsfragen, genauso werden wir auch bei der Einhaltung von Grenzwerten verfahren. Nur so ist ein fairer und guter Wettbewerb möglich. Und so können wir Kunden sichere und qualitativ hochwertige Produkte anbieten. Dies allein ermöglicht langfristige Kundenbeziehungen. Genau so handeln wir seit mehr als 15 Jahren und genau so handeln wir auch in Zukunft.

Der Etira-Test hat gezeigt, dass es ein Problem gibt. Uns war es bisher nicht möglich, die einzelnen Bestandteile eines Plastikgehäuses zu testen. Dies ist ein sehr aufwändiger Prozess. Er hat ergeben, dass auch eine von uns vertriebene Kartusche noch DecaBDE enthält. Dies nehmen wir sehr ernst. Wir stellen transparent die Herkunft der Kartusche dar und haben diese Information auch dem Journalisten der Digital Imaging zur Verfügung gestellt. Vor allem aber haben wir in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit unseren Lieferanten geführt. Wir benötigen von allen unseren Lieferanten Garantien und Nachweise, dass die geforderten Grenzwerte eingehalten und unterschritten werden – ansonsten werden wir keine Ware von dort beziehen. U.a. arbeiten wir mit dem größten Hersteller kompatibler Tinten- und Tonerkartuschen zusammen, sind selbst regelmäßig vor Ort, lassen uns die Produktion zeigen. Wir stehen in engem Kontakt mit der Führungsebene des Herstellers. Deshalb können wir unabhängige Tests und Nachweise über die Produktion einfordern. Dies tun wir. Dank des Etira-Tests nun auch nochmals verstärkter als bereits zuvor. Wir arbeiten mit diesem Lieferanten auch an einer gesonderten Kennzeichnung des Plastikgehäuses, so dass Verbraucher in Zukunft deutlich erkennen können, ob es sich um Material handelt, das die Grenzwerte einhält. Der Toner-Hersteller, der das Plastikgranulat erwirbt, kann leichter testen, ob das Material sicher ist, oder nicht – und entsprechende Garantien abgeben.

Schwarze Schafe kann man auch am Preis erkennen…

Daneben gibt es natürlich die vielen ungenannten schwarzen Schafe, die sich bei Ebay oder im Amazon-Marketplace tummeln. Und es wird auch weiterhin chinesische Hersteller geben, die zwar in der Lage sind „RoHs“ und „Reach“ auf einen Karton zu drucken, aber am Ende dann doch stark belastetes Material liefern werden. Und hier wird sich dann die Spreu vom Weizen trennen. Das könnte dann auch ein Grund sein, warum bei TONERDUMPING nicht jeder Preis unterboten werden kann. Denn wenn ein Plastikgehäuse nicht mehr 50 Cent, sondern 2 Euro kostet, dann kann die Tonerkartusche eben nicht für 9 € versandkostenfrei angeboten werden. Auf einen solchen Preiskampf auf Grundlage unsauberer Methoden werden wir uns nicht einlassen. Darauf können sich unsere Kunden schon immer verlassen – und auch in Zukunft.

Das war das Jahr 2018

Januar

Für Tonerdumping begann das Jahr 2018 sehr erfreulich. Die Testergebnisse der Kunden-Zufriedenheitsbefragung lagen vor. Vom TÜV-Saarland durchgeführt wurde ermittelt, dass 94 Prozent der befragten Kunden Tonerdumping weiterempfehlen würden. Gegenüber der letzten Befragung war das eine Steigerung um 2 Prozent. Am Ende verfehlten wir mit der Schulnote 1,6 die Note „sehr gut“ nur um Haaresbreite. Aber ein geprüfter „guter“ Kundenservice ist ja auch einiges wert.

KMP und WTA gewinnen in der letzten Instanz vor dem BGH einen Patentstreit gegen Canon. Das Wiederverwenden der Kupplung beim Dongle-Gear ist auch erlaubt, wenn man eine neue Trommelwalze verwendet. Das BGH kippte damit alle vorhergehenden Urteile.

Tonerdumping ist das erste Mal als Aussteller bei der Paperworld vertreten und zwar zusammen mit dem Messestand von G&G/Ninestar. Zum ersten Mal können wir Schriftbänder und Tinten-Multipacks in einer hochwertigen, deutschsprachigen Verpackung zeigen.

Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING
Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING

Februar

Im Februar wurde Tonerdumping 15 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es hier eine neue Serie mit dem Titel „15 Jahre Tonerdumping„.

Die erste Abholung mit GLS war am 13. März 2003. Es waren 6 Pakete.
Die erste Abholung mit GLS war am 13. März 2003. Es waren 6 Pakete.

Im Februar 2018 war dann auch klar, dass Xerox von der Bildfläche verschwinden wird. Fujifilm verschaffte sich bei Xerox die Aktienmehrheit.

April

Im April veröffentlichten wir den zweiten Teil unserer Firmengeschichte. Zweites Highlight im April: Am 25. April ist Weltpinguin-Tag. Die Pinguine von G&G heißen Gustav und Gloria und wir konnten im April einige Schriftbänder verlosen.

Mai

Das erste Mal fand die G&G EMEA Distributors Conference in Hamburg statt und Tonerdumping durfte Seine Holland bei der Gastgeberrolle unterstützen. Die Top-Themen bei der Konferenz: Die neue MPS-Software von Ninestar, die Dongle-Gear-Patentklage in den USA und Abmahnungen von HP wegen nicht europäischem Leergut.

Juni

G&G und TONERDUMPING stellen das erste Mal (und wie sich später herausstellt, auch das letzte Mal) bei der CeBit in Hannover aus.

Unser Stand auf der CEBIT – Halle 13, Stand E58.

Ein Firmwareupdate von HP blockiert HP 302 und HP 304 Patronen. Auch unsere Patronen waren davon betroffen und wir mussten zahlreiche Patronen austauschen. In der Zwischenzeit funktionieren unsere Patronen wieder, da die Chips in den Patronen nun auf das Firmwareupdate eingestellt sind.

Juli

Die Stiftung Warentest hat das erste Mal TONERDUMPING Druckerpatronen bei einem Test berücksichtigt. Für den Bereich Druckqualität – der mit 75 Prozent in die Wertung einging – gab es ein „gut“, auch bei der Handhabung – die mit 20 Prozent gewichtet wurde – gab es ebenfalls ein „gut“. Nur bei der Verpackung gab es ein „ausreichend“ – diese ging mit 5 Prozent Gewichtung in der Wertung. Am Ende steht TONERDUMPING mit der Schulnote 2,6 nur knapp hinter KMP, die mit 2,4 bewertet wurden. Besser ist dann nur noch das Original mit einer 2,1. Auf dem vierten Platz landete Ink Swiss mit der Note 3,1.

August / September

TONERDUMPING ist erstmals Aussteller bei der IFA. Wir zeigten Patronen von TONERDUMPING und G&G. Zudem auch ein Schriftband-Sortiment und Toner-Multipacks.

TONERDUMPING Geschäftsführer Daniel Orth beim Flyerverteilen am IFA-Stand.
Am Ende eines langen Messetages: Geburtstagsfeier von Marco (rechts im Bild)
Am Ende eines langen Messetages: Geburtstagsfeier von Marco (rechts im Bild)

Oktober

Brother zeigt neue Tintenstrahldrucker und eine neue Tintenpatronen-Generation: Die LC-3233, LC-3237 und die LC-3239. Druckerpatronen mit einer beeindruckend hohen Seitenreichweite.

Die LC-3239XLBK druckt 6.000 Seiten.

Im Oktober haben wir auch eine Übersicht von Druckern vorgestellt, die in der Lage sind CDs oder DVDs zu bedrucken.

November

Im November stellt TONERDUMPING kompatible HP 302 und 304 Patronen vor, die selbst für das aktuellste Firmwareupdate von HP funktionieren.

Steht das „V2“ hinter der Patronenbezeichnung, wird die Patrone von den aktuellen HP Druckern erkannt.
Steht das „V2“ hinter der Patronenbezeichnung, wird die Patrone von den aktuellen HP Druckern erkannt.

Dezember

Vor exakt 15 Jahren stellte TONERDUMPING die erste Mitarbeiterin ein.

Am 1. Dezember 2003 stellte Tonerdumping seine erste Mitarbeiterin ein. Jana ist seit 15 Jahren für unsere Kunden am Telefon da.
Am 1. Dezember 2003 stellte Tonerdumping seine erste Mitarbeiterin ein. Jana ist seit 15 Jahren für unsere Kunden am Telefon da.

Ist eine leere Druckerpatrone oder ein leerer Toner Elektroschrott im Sinne des ElektroG?

Nach den Vorschriften des Elektrogesetzes, ist jeder Verbraucher verpflichtet elektronische Geräte selbst zu entsorgen. Dafür kann er entweder die kommunalen Sammelstellen nutzen, oder den Elektro-Schrott an einen Händler zurück geben. Bei Geräten, die kleiner als 25 cm sind, ist jeder Händler, der eine Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern hat verpflichtet, den Elektromüll entgegenzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Doch ist eine Druckerpatrone überhaupt ein Elektrogerät? Und wie sieht es mit Tonerkartuschen aus?

Wenn eine Druckerpatrone ausschließlich ein Behälter mit Tintenflüssigkeit ist, oder ein Toner lediglich mechanisch bewegliche Teile enthält, dann ist es per Definition nicht ein Elektrogerät. Befindet sich allerdings ein Chip auf der Kartusche, der beispielsweise die Seitenzahl speichert oder eine Füllstandsanzeige bereitstellt, dann wird aus der leeren Druckerpatrone Elektroschrott.

Tipp: Entfernen Sie den Chip um die Entsorgung zu vereinfachen

Bei vielen Druckerpatronen und Tonern ist der Chip einfach nur aufgesteckt und kann somit sehr einfach entfernt werden. Handwerklich begabte Anwender können auch mit Hilfe eines Schraubendrehers den Seitenchip herunter brechen. Dann muss nämlich nur noch der Chip gesondert entsorgt werden. Die restliche Kartusche kann dann über den Hausmüll entsorgt werden.

Kann man den Chip von der Patrone lösen, muss der Verbraucher nur noch den Chip als Elektronik-Schrott entsorgen.

Tipp: Senden Sie die komplette Kartusche zu Tonerdumping

Umweltfreundlicher als die Entsorgung einer Druckerkartusche in den Hausmüll, ist das Zurücksenden der Leerpatrone zu Tonerdumping. Dort werden die Druckerpatronen sortiert und entweder fachgerecht entsorgt, oder zu einer Fabrik geschickt. Dort wird die Patrone wiederbefüllt. Bei ausgewählten Druckerpatronen gibt es dafür auch noch eine Gutschrift, die mit der nächsten Bestellung verrechnet werden kann.

Sie ist seit 15 Jahren für unsere Kunden da

Am 1. Dezember 2003 stellte Tonerdumping seine erste Mitarbeiterin ein. Jana ist seit 15 Jahren für unsere Kunden am Telefon da. Sie kennt hunderte  Kunden persönlich. Manche Kunden begleitet sie seit vielen Jahren mit ihrer ansteckenden gut gelaunten Telefonstimme. Die beiden Geschäftsführer Friedbert Baer und Daniel Orth überreichten als Dank eine kleine Aufmerksamkeit.

TONERDUMPING bezahlt für leere Druckerpatronen bis zu 4 €

Nie war die Liste der leeren Druckerpatronen, für die TONERDUMPING eine Gutschrift ausstellen kann so lang wie heute. Und die Preise sind rekordverdächtig hoch.

Gutgeschrieben werden allerdings ab sofort nur noch Druckerpatronen. Für Tonerkartuschen gibt es keine Gutschriften mehr. Trotzdem nehmen wir gerne leere Toner an. Bei größeren Mengen übernehmen wir auch gerne die Versandkosten.

Das Innenleben der HP 62. So ähnlich sieht es dann auch in der HP 303 aus.
Das Innenleben der HP 62. Vergütet bekommt man nur die XL-Version.

Den Rekordwert von 4 € erhalten Sie bei leeren Canon CL546, für die CL541 und für die HP 62XL. Die Leergut-Vergütungen verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und sind nicht als Pfand, sondern ein Rabatt für künftige Bestellungen zu verstehen.

Das erste Mal in der Liste befinden sich auch Druckerpatronen ohne Druckkopf: Die HP 903, 907, 953 und 913 Druckerpatronen. Und das erste Mal gibt es auch eine Vergütung für bereits wiederbefüllte Patronen. Wichtig dabei ist, dass die Elektronik nicht beschädigt ist. 

Der Ablauf ist einfach: Leergutliste ausdrucken, die Menge die man dem Paket beigepackt hat notieren und ganz wichtig: Kundennummer mit aufschreiben. Dann erhalten Sie eine Gutschrift, die Sie bei der Begleichung von offenen Rechnungen verwenden können.

Oder für unsere Filial-Kunden: Einfach Patronen mit bringen und den entsprechenden Wert beim Neukauf von Patronen abziehen. Wir belohnen also Ihr Umwelt-Engagement!

Toner-Fälscher aus Hessen müssen hinter Gitter

Wie BusinessPartner PBS heute berichtet, sind mehrere Tonerfälscher teilweise zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Sie hatten zwischen 2014 und 2017 etwa 10.000 leere Kyocera Tonerkartuschen wieder befüllt und als Original-Kyocera-Toner verkauft.

Leider alles andere als Fälschungssicher: Der Kyocera-Karton ist braun mit blauem Aufdruck. Für Fachhändler sind diese Fälschungen nur schwer zu erkennen.

2 Millionen € Umsatz

Das Landgericht Darmstadt stufte den Betrug als gewerbsmäßig ein. Es handelt sich bei den Verurteilten um Männer zwischen 34 und 53 Jahren, die Ihre Geschäfte über drei Firmen mit Niederlassungen in Frankfurt, Bad Homburg, Groß-Umstadt, Dieburg und Freihafen Hamburg betrieben haben. Dabei wurde ein Umsatz von 2 Millionen € erzielt.

Der Zoll gab den entscheidenden Hinweis

Die Werkstätten wurden bei einer Razzia am 2. August 2017 ausgehoben. Die Ermittler sind Hinweisen des Zolls nachgegangen. Im Hamburger Hafen war ihnen eine Lieferung leerer Kyocera-Kartons aufgefallen, die sich als Fälschungen erwiesen hatten.

4 Jahre Haft für die Drahtzieher

Die Drahtzieher des Fälscherrings, zwei Brüder im Alter von 49 und 53 Jahren, gestanden sofort nach der Anklageverlesung. Da Sie nicht das erste Mal mit Markenrechtsverletzungen aufgefallen waren (damals kamen sie mit einer Bewährungsstrafe davon), wirkte sich das Geständnis nicht strafmildernd aus – sie erhielten die Höchststrafe von 4 Jahren Haft. Ein 35jähriger Mitangeklagter muss zwei Jahre und 9 Monate ins Gefängnisse, die anderen Mitangeklagten kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Kyocera-Kartons sind leicht zu fälschen

Leider sind die Original-Kartons von Kyocera sehr leicht zu fälschen. Der Karton ist braun und der Aufdruck ist simpel. Es fehlen Hologramme und auch die Tonerkartusche selbst ist ja eine leer gedruckte Originalkartusche. Der Tonerchip lässt sich elektronisch zurücksetzen. Dass sich das Fälschen von Kyocera-Tonern am Ende nicht lohnt, sieht man am aktuellen Fall.

Wie können Kunden und Händler gefälschte Kyocera-Toner erkennen?

Für den Fachhändler gilt die Regel: Ist der angebotene Toner deutlich billiger als der Toner beim offiziellen Distributor angeboten wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Toner gefälscht ist.

Am schwierigsten lassen sich gefälschte Toner an Hand der Verpackung unterscheiden. Am ehesten noch an Gebrauchsspuren an der Tonerkartusche. Befinden sich Kratzer auf dem Plastik, dann ist der Toner mit Sicherheit nicht mehr neu, sondern war schon einmal in einem Drucker. 

Eine andere Möglichkeit ist, dass deutlich billigere Toner aus Projektgeschäften stammen. Beim Weiterverkauf von Projekttonern begeht der Händler keine Straftat. Stellt Kyocera den Verkauf von Projekt-Tonern fest, ist Kyocera berechtigt das Projekt zu schließen und den gewährten Rabatt nach zu berechnen. Wer also wegen einer Ausschreibung an günstige Kyocera-Originaltoner kommt und diese Toner auch an andere Kunden weiter verkaufen will, der riskiert einen derben Verlust und das Ende einer Partnerschaft mit Kyocera.

Neutral verpackte Kyocera-Toner

Eines gleich vorweg: Kyocera verkauft keine neutral verpackten Kyocera-Toner. Aus diesem Grund handelt es sich bei diesem Produkt nicht um ein Original-Kyocera-Produkt. Es gibt aber durchaus die legale Option ein Originalprodukt, bei dem die Verpackung verschmutzt oder beschädigt ist, in eine neutrale Verpackung umzupacken. Der Endkunde sollte aber auch hier kontrollieren, ob die Tonerkartusche möglicherweise wieder befüllt wurde. Denn das eigentliche Produkt, ist schließlich das Original-Kyocera-Tonerpulver. Wer dem Kunden vorgaukelt, dass das Pulver von Kyocera stammt, aber Fremdpulver verwendet, der betrügt seine Kunden. Auch hier sind Kratzspuren am Tonergehäuse ein sichtbares Zeichen für einen Betrugsversuch. Wenn man dann noch eine abweichende Druckqualität fest stellt, dann sollte man das Produkt reklamieren und Kyocera auf diesen Fall aufmerksam machen.

Legales Wiederbefüllen und Nachbauen

Nicht alles, was nicht Original ist, ist illegal. Die bereits angesprochenen neutral verpackten „Original“-Toner sind legal, wenn es sich tatsächlich um Originaltoner handelt, bei denen die Verpackung nicht mehr verkaufsfähig war und aus diesem Grund umverpackt wurden.

Was ebenfalls erlaubt ist, ist das Nachfüllen von Kyocera-Tonern und diese dann als wiederbefüllte Toner zu deklarieren. Gebräuchliche Begriffe dafür sind „Rebuilt-Toner“, „Refilltoner“ oder „Remanufactured-Toner“. Diese müssen aber auf der Tonerkartusche das Kyocera-Logo entfernen. Auch auf dem Karton muss eindeutig erkennbar sein, dass es sich beim Produkt nicht um einen Original-Toner handelt.

Auch das Nachbauen des Tonergehäuses ist erlaubt. Es darf allerdings nicht genauso aussehen. Kyocera schützt sein Tonergehäuse-Design mit zahlreichen Geschmacksmustern. Tonerhersteller wie zB Printrite oder Ninestar machen das allerdings mit der Liebe zum juristischem Detail.