Gerücht: Künftig bald keine Pelikan-Farbbänder erhältlich?

Arnald Ho (links), CEO von Printrite, gratuliert seinem Europachef Doherty Andrew zu seinem neuen Posten.

Arnald Ho (links), CEO von Printrite, gratuliert seinem Europachef Doherty Andrew zu seinem neuen Posten.

Aus einer recht zuverlässigen Quelle haben wir erfahren, dass die neuen Pelikan-Hardcopy Eigentümer PRP Solutions GmbH in naher Zukunft keine Farbbänder mehr unter der Marke „Pelikan“ anbieten wird. Der Grund der vermutlich dahinter steckt: Die Lizenzgebühren, die PRP an Pelikan bezahlen muss ist vermutlich so hoch, dass es für den Eigentümer von PRP Solutions, den Chinesischen Hersteller Printrite, wohl günstiger ist Farbbänder unter der eigenen Hausmarke zu verkaufen.

Sollte das stimmen, verschwindet ein weiterer großer Farbbandhersteller in Europa. Somit gibt es als namhafte Farbbandhersteller nur noch KMP, Turban, Printrite und Ninestar Image.

Außerdem sei bereits die Pelikan Tonerfabrik in Tschechien geschlossen worden. Die Geräte für die Herstellung von Farbbändern stehen also nicht mehr zur Verfügung. Pelikan-Druckerzubehör wird daher – sobald ältere Lagerbestände abgebaut sind – fast ausschließlich in China hergestellt werden.

Wir hatten vor ein paar Monaten Toni Mills, damals General Manager von Printrite Europe um ein Email-Interview gebeten und leider keine Antworten erhalten. Neuer General Manager bei Printrite Europe ist seit letzter Woche Andrew Doherty. Ob Toni Mills weiterhin für Print-Rite arbeitet, geht aus der Pressemeldung von Printrite Europe nicht hervor. Auf der Seite print-rite.com/about/ ist Toni Mills noch als Executive gelistet.

Hoh-Hoh-Hohe Preise gibts woanders: TONERDUMPING macht Weihnachten bunt – und günstig

Es weihnachtet sehr in unseren Filialen – da ist auf jeden Fall für jeden was dabei.

Supergünstige Druckerpatronen gibts bei TONERDUMPING schon immer. Seit ein paar Jahren kann man sich drauf verlassen, wir bieten auch alles für Büro und Schule zum besten Preis an. Und jetzt werden die TONERDUMPING-Filialen auch für alle Weihnachtsfans zum perfekten Anlaufpunkt.

Bis zu 70 % sparen – dann reichts noch für Extra-Geschenke

Da freut sich nicht nur der Weihnachtsmann: bei TONERDUMPING ist es bis zu 70 % billiger.

Jetzt wo es draußen immer ungemütlicher wird, haben wir die Weihnachtsaktion gestartet und in unseren Läden alles aufgebaut, was man für die schönste und festlichste Zeit des Jahres braucht:

Ob Lichterketten oder Weihnachtsbaumkugeln, ob Geschenkpapier oder Geschenktüten, Adventskalender, Kerzen und Servietten, dazu natürlich passende Geschenkbänder und ganz viel zum Basteln, Schmücken und Gestalten. Alles gibts bei TONERDUMPING zum gewohnt supergünstigen Preis.

Bei manchen Artikeln können wir sogar richtige Superschnäppchen anbieten – beispielsweise gibts bei uns ganz hochwertiges Geschenkpapier, das eigentlich 3,50 Euro kostet, für gerade mal 99 Cent – also satte 70 Prozent billiger. Und das ist nur ein Beispiel. Auch bei vielen anderen Artikeln gilt: Vorbeischauen lohnt sich.

Was man bei uns spart, kann man in noch tollere Geschenke investieren. Wie wärs dieses Jahr zum Beispiel mit einem tollen 3D-Stift von Polaroid. Für unter 40 Euro kann man damit Kreatives Gestalten in ganz moderner Form verschenken.

Im Laden oder online: mit TONERDUMPING wirds ein Fest

Die perfekte Geschenkidee für alle großen und kleinen Bastler: der 3D-Pen von Polaroid für unter 40 Euro!

Wie immer gibts alle unsere Angebote in einem bunten Prospekt – erhältlich in allen unseren Filialen. Er liegt auch unseren Versandpaketen bei und ist über unsere Seite bei kaufda abrufbar. Und natürlich sind fast alle Weihnachtsartikel bei TONERDUMPING auch online bestellbar – passend zum Fest heißt unsere Aktionskategorie jetzt natürlich „Weihnachten“ – echte Weihnachtsmänner klicken dort – und die Weihnachtsfrauen natürlich auch.

Alle Angebote auf einen Blick in unserem Weihnachtsprospekt.

TONERDUMPING in „das Schloß“ wird gebaut

TONERDUMPING Filialen gibt es im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf schon in der Schloßstraße und zwar mit der Hausnummer 116. Gar nicht so weit entfernt davon bauen wir gerade ein neues Lädchen.

Das Einkaufscenter „das Schloß“ befindet sich in der Ecke Schloßstraße / Grunewaldstraße und bietet auf drei Ebenen und 80 Geschäften jede Menge Shopping-Spaß. Das Center hat als Besonderheit einen mit 78 Beamern angestrahlte Decke. Zu sehen sind Unterwasserwelten mit Korallen, Fischen und Perlentauchern.

Geöffnet hat „das Schloß“ Montag bis Samstag zwischen 10:00 und 20:00 und an verkaufsoffenen Sonntagen (die nächsten sind am 3. und 17. Dezember). Das Parken kostet 1,50 pro angefangene Stunde. Gut erreichbar ist das Center auch mit dem Bus, der S-Bahn S1 und der U-Bahn U9. Die Haltestelle heißt Rathaus Steglitz.

Damit ihr schon einmal sehen könnt, wie so ein noch überhaupt nicht fertiger Laden aussieht, gibt es hier die ersten drei Fotos:

Die Wände sind schon einmal weiß gestrichen. Einen Boden gibt es allerdings noch nicht.

Die Wände sind schon einmal weiß gestrichen. Einen Boden gibt es allerdings noch nicht.

Die Deckenkonstruktion ist bereits montiert. Am Montag beginnt die Sprinkler-Firma für den nötigen Brandschutz zu sorgen.

Die Deckenkonstruktion ist bereits montiert. Am Montag beginnt die Sprinkler-Firma für den nötigen Brandschutz zu sorgen.

Was hier außer der Sprinkler-Anlage noch fehlt sind Gipskartonplatten und die nötige Beleuchtung.

Was hier außer der Sprinkler-Anlage noch fehlt sind Gipskartonplatten und die nötige Beleuchtung.

Ninestars Quartalsgewinn steigt auf 655 Millionen €

Mit einem Rekordgewinn überrascht die Ninestar Corporation seine Investoren. Im dritten Quartal stieg der operative Gewinn um 554 Prozent auf 655 Millionen €. In den ersten drei Quartalen klettert der Gewinn nun auf 2,07 Milliarden €. Und das sind 634 Prozent mehr als noch im gleichen Zeitraum 2016.

Zieht man jedoch den Verlust des außergewöhnlichen Geschäftes ab, so entsteht ein anderes Bild. Im dritten Quartal bleibt als Nettogewinn zumindest noch ein Gewinn von 65 Millionen € übrig. Im Jahr 2017 steht allerdings damit ein Gesamtverlust von 65 Millionen €. Das ist vermutlich damit begründet, dass Ninestar viel Geld in die Übernahme von Firmen bezahlt hat.

Positiv für den Konzerngewinn haben sich die drastischen Preiserhöhungen in der Tonerchip-Sparte ausgewirkt. Vor allem bei Tonerchips für Lexmark-Drucker gingen die Preise für Chips von Static Control und Apex deutlich nach oben.

 

Lexmark stellt Lieferung von Tintenpatronen ein

Die Lexmark Originalpatrone mit dem größten Umsatz ist die Lexmark 36XL

Die Lexmark Originalpatrone mit dem größten Umsatz ist die Lexmark 36XL

Ab dem 22. Dezember 2017 wird Lexmark keine Tintenpatronen mehr versenden. Das hat TONERDUMPING heute aus Großhandelskreisen erfahren. Damit ist das Ende der Lexmark-Tinten-Ära besiegelt. Mit zahlreichen Preiserhöhungen hatte Lexmark in den vergangenen Jahren die Kundennachfrage fast vollständig abgewürgt.

Keine neuen Lexmark-Tintenstrahldrucker seit 2013

Vor dem Verkauf von Lexmark an Ninestar hatte Lexmark das Tintenstrahldrucker-Geschäft an Funai Electric Company Ltd. für 100 Millionen Dollar verkauft. Das hat 1.500 Tintenpatente beinhaltet. Seit 1997 hatte Funai bereits für Lexmark Tintenstrahldrucker produziert. Seit April 2013 kamen schließlich keine Lexmark Tintenstrahldrucker mehr auf den Markt. Nun endet auch der Support und die Auslieferung von Original-Druckerpatronen.

Lexmark-Originalpatronen weiterhin bei TONERDUMPING lieferbar

TONERDUMPING hat bereits auf diese Nachricht reagiert und etwa einen Jahresbedarf an Lexmark-Original-Tinten bestellt. Somit können wir ein weiteres Jahr Lexmark-Original-Tinten ausliefern. Die vorrätige Menge kann in unserem Onlineshop für jeden transparent eingesehen werden.

Die am meisten verkaufte Lexmark-Original-Druckerpatrone ist die Nr. 105. Diese ist deshalb so beliebt, weil sie ca. 500 Seiten druckt und ca. 5 € kostet. Ein bislang ungeschlagener Seitenpreis für ein Original-Tintenprodukt. Den meisten Umsatz hatten wir mit der Lexmark 36XL Tinten gemacht.

In den TONERDUMPING-Läden gibt es übrigens keine Lexmark-Originalpatronen mehr. Diese können aber mit einer Kundenbestellung bestellt werden.

Druckerverkäufe gehen weiterhin zurück

Die Marktforscher von Contextworld haben ermittelt, dass der Verkauf von Single-Function-Laserdruckern im dritten Quartal 2017 um 15 Prozent zurück ging – im Vergleich zum dritten Quartal 2016. Multifunktions-Tintenstrahldrucker wurden im gleichen Vergleichszeitraum um neun Prozent zurück. Der Trend geht bei Laserdruckern immer mehr in Richtung Multifunktionsgerät. Der Absatz von Farblaser-MFPs ist um 2 Prozent gestiegen.

Bei den Umsätzen sieht es noch gravierender aus. Schließlich sind die Preise um zwei Prozent bei Mono-MFPs und um drei Prozent bei Farb-MFPs gesunken.

Fazit: Das Schrumpfen des Druckermarktes geht vor allem im privaten Segment ungebremst weiter. Das Ausdrucken von Fotos ist seit Facebook und Instagram nicht mehr so wichtig, wie noch vor 10 Jahren. Auch das Kino- oder Flugticket lässt sich heute bequem auch mit dem QR-Code auf dem Smartphone-Display vorzeigen. Der Privatuser ist also immer mehr mit seinem Smartphone online und das auch EU-weit. Ein Tintenstrahldrucker wird im Privatbereich dann etwas für Hobbykünstler, die ihre Fotos an die Wand hängen wollen. Ähnlich wie heute der Plattenspieler bei einer kleinen Zielgruppe wieder total angesagt ist.

Im Büro hingegen ist der Drucker noch nicht weg zu denken. Das papierlose Büro ist zwar schon in Ansätzen vorhanden, aber noch immer nicht in allen Firmen vorhanden. Langfristig werden aber auch hier Digitalisierung und Dokumenten-Managementsysteme immer mehr verbreitet sein. Der Drucker wurde jetzt zum MFP. Das Scannen wird den Übergang vom gedruckten zum digitalen Dokument einleiten und letztendlich werden Dokumente nur noch elektronisch erstellt, elektronisch übermittelt und schließlich elektronisch in der Cloud archiviert. Wer braucht dann noch eine Druckerpatrone?

Brother LC900 Original-Tintenpatronen sind nicht mehr lieferbar

Der erste DCP-Drucker von Brother: Der DCP-110C aus dem Jahr 2005 verwendet die legendäre LC900-Serie

Der erste DCP-Drucker von Brother: Der DCP-110C aus dem Jahr 2005 verwendet die legendäre LC900-Serie

Mit den LC900 Druckerpatronen gelang bei Brother im Jahr 2005 der Durchbruch und gewann ordentlich Marktanteile. Der Brother DCP-110c der in diesem Jahr erschien, war das erste Gerät mit der Bezeichnung DCP auf Tintenbasis. Erfolgreich war dieses Drucker wegen seiner damals vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten und weil es sehr schnell Alternativpatronen gab, mit denen die Druckkosten extrem niedrig waren.

Jetzt hat sich Brother entschieden die Produktion der Tintenpatronen für diese 12 Jahre alte Druckerpatronenserie LC900 einzustellen. Bei ebay kann man vermutlich noch eine gewisse Zeit lang nicht mehr ganz so frische Patronen erhalten. Patronen die mindestens genauso gut sind, sind unsere Patronen der TONERDUMPING-Eigenmarke, die wir noch deutlich länger anbieten können.

Brother P-touch TV-Kampagne 2017 jetzt bei Youtube

TONERDUMPING bietet 2 Beschriftungsgeräte an

Brother hat seine witzigen Werbespots für seine P-touch Beschriftungsgeräte bei Youtube veröffentlicht. Zeitgleich zu dieser neuen Kampagne gibt es bei TONERDUMPING nun ein preiswertes Handgerät zu kaufen: Den Brother P-touch H105. Das dazu passende Verbrauchsmaterial, die Beschriftungskassetten, sind zum Glück seit Jahren immer die gleichen. Ebenfalls noch vorrätig ist das kompakte Beschriftungsgerät Brother P-touch D200BW. Beide Geräte kosten deutlich weniger als der von Brother empfohlene Verkaufspreis, nämlich jeweils 29,99 €.

Das Besondere bei den Brother Beschriftungsetiketten ist die Laminierung. Das bedeutet, dass die Beschriftung extrem lange hält daher für zahlreiche Anwendungen geeignet ist. Beispiele dafür gibt es in den TV-Spots zu sehen:

Zahlreiche Bandkassetten in vielen Farben und Größen lieferbar

Das meistverkaufte Beschriftungsband ist bei Brother das TZe-231. Es ist 12 mm hoch, 8 Meter lang und hat die Schreibfarbe schwarz und die Etikettenfarbe weiß. Natürlich sind auch zahlreiche andere Farben und Schrifthöhen verfügbar. In die preiswerten Geräte passen allerdings nur die 3,5 mm, 6 mm, 9 mm und 12 mm hohen Etiketten.

Bei TONERDUMPING gibt es Originale und Alternativ-Beschriftungsbänder

Das günstiger Alternativband kostet nur halb so viel, wie das Original von Brother.

Das günstiger Alternativband kostet nur halb so viel, wie das Original von Brother.

Nachgebaute und preiswertere Beschriftungskassetten gibt es übrigens auch bei TONERDUMPING. Diese stammen von chinesischen Herstellern, die diese Bänder nicht 1:1 nachbauen, sondern darauf achten, dass geschützte Geschmacksmuster anders konstruiert sind. Somit erspart sich der Händler eine böse Patentabmahnung.

Das kompatible Schriftband von TONERDUMPING kostet beim Beispiel TZe-231 nur 5,99 €, während das Original bei TONERDUMPING nur 11,99 € kostet. Allerdings ist auch der Preis für das Original-Beschriftungsband extrem günstig. Der unverbindliche Verkaufspreis von Brother liegt nämlich bei 15,99 €.

Die Qualität der kompatiblen Schriftbänder konnten wir bereits in unseren eigenen Filialen testen. Sowohl das Einsetzen, als auch die Haftung der Etiketten ist von den Originalen nicht zu unterscheiden. Und auch die Schriftbandlänge ist beim Alternativ gleich. 8 Meter sind eben auch beim TONERDUMPING-Produkt 8 Meter.

Fast wie ein Adelstitel: TONERDUMPING eröffnet im Dezember im „Schloss“

Der Mietvertrag ist unterschrieben, jetzt können die Bauarbeiten beginnen: Noch vor Weihnachten eröffnet TONERDUMPING die nächste Filiale in Berlin. Diesmal wirds ganz elitär, denn wir ziehen ins Schloss. Genauer: ins Shoppingcenter „das Schloss“ in Berlin-Steglitz.

Noch vor Weihnachten gibts dann auf 65 Quadratmetern direkt neben REWE im Untergeschoss supergünstige Druckerpatronen und Toner. Und natürlich auch das andere TONERDUMPING-Sortiment: alles für Büro und Schule.

Zweimal TONERDUMPING in Steglitz

Neben unserem Laden in der Schloßstraße 116 wird das dann der zweite TONERDUMPING in Steglitz. Wer schonmal auf der größten Einkaufsmeile im Südwesten Berlins shoppen war, der weiß, da gibt es Platz und Kunden für mehr als nur eine TONERDUMPING-Filiale.

Und weil es ja „das Schloss“ ist, dürfen wir schon jetzt in Sachen Ladeneinrichtung einige Überraschungen versprechen. In Sachen Preis bleibt aber alles beim alten: supergünstig – auch im Schloss.

Noch wird der Laden mit schicker Beklebung kaschiert, aber auf dieser Fläche eröffnet im Dezember der neue TONERDUMPING.

WTA und KMP gewinnen Rechtsstreit gegen Canon in Karlsruhe

Da werden heute in Suhl und in Eggenfelden die Sektkorken geknallt haben. Wie heute der Branchen-Newsdienst PBS-Business berichtet, kippte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Canon-Patentklage gegen WTA und KMP. Bei der angeblichen Patentverletzung ging es um das sogenannte „Dongle-Gear“, einem beweglichen Kupplungszahnrad an der Tonerkartusche. In den beiden Vorinstanzen ist bislang Canon als Sieger hervor gegangen. In der nun letzten Instanz wurde die Klage abgewiesen.

Eine Revision ist nicht möglich

Die Kosten dieses Verfahren und die Kosten der letzten Instanzen inklusive aller Anwaltskosten muss nun Canon bezahlen. Mit einem solchem Urteil im Rücken könnten WTA und KMP auch Schadenersatz gegen Canon einklagen. Schließlich wurde ihnen mehrere Jahre verboten Toner einiger HP-Laserdrucker zu verkaufen.

Urteilsbegründung liegt noch nicht vor

Eine Urteilsbegründung liegt im Moment noch nicht vor. Die Begründung der Klageabweisung könnte durchaus interessant werden. WTA und KMP haben ja beim Recyceln der Toner die Original-Dongle-Gears weiter verwendet und nur die Trommelwalze getauscht. Das Produkt wurde sozusagen repariert. In den Instanzen vor der BGH-Entscheidung wurde die Trommeleinheit und das Zahnrad als ein ganzes Teil betrachtet, das patentrechtlich geschützt sei. Zumindest in diesem Punkt müsste der BGH nun widersprochen haben.

Ist jetzt das Dongle-Gear Patent tot?

Denkbar wäre aber auch, dass der BGH das ganze Patent als zu schwach einstuft. Schließlich ist ein bewegliches Zahnrad keine wirkliche technische Errungenschaft im 21. Jahrhundert. In diesem Fall wäre als nächster logischer Schritt eine Patentnichtigkeitsklage. In diesem Fall wäre dann auch für den chinesischen Billig-Toner-Anbieter die Türe wieder weit geöffnet und Canon müsste seine einstweiligen Verfügungen der letzten Monate wieder zurückziehen.

Eine von 108 Abbildungen zum betreffenden EU-Patent

Eine von 108 Abbildungen zum betreffenden EU-Patent