Die Bleistift-Härtegrade und was sie bedeuten

unterschiedliche Härtegrade

Der Bleistift. Das wohl nützlichste Schreib- und Zeichengerät aller Zeiten. Vor 5000 Jahren füllten die Ägypter tatsächlich Blei in Schilf- oder Bambusrohre um damit zu schreiben. Auch in der Antike wurde noch Blei verwendet. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieses giftige Schwermetall durch Graphit ersetzt.

Trotzdem heißt der Bleistift auch heute noch Bleistift, da wohl Namen wissenschaftliche Weiterentwicklungen gerne überdauern.

Was bedeuten die Bezeichnungen H, HB, B,…?

Auf den einzelnen Bleistiften ist meistens ein Großbuchstabe wie „H“ oder „HB“,… auf dem Schaft aufgedruckt. Doch was heißt das eigentlich genau?

Dies bezeichnet den Härtegrad des Stiftes, „H“ kann man kurz mit „hard“ oder „hart“ deuten. „B“ wird meist mit „black“ oder „schwarz“ übersetzt.

Grundsätzlich merken sollte man sich:

Je höher die H-Zahl, desto härter der Strich, je höher die B-Zahl, desto weicher und schwärzer der Strich.

Die Kombination „HB“ bezeichnet die mittlere Härte, manchmal auch mit „F“ gekennzeichnet, wie „firm“ („fest“ oder auch „passend“).

Leider sind diese Härtegrade nicht genormt, jedoch gibt es zwischen den unterschiedlichen Herstellern kaum Unterschiede, sodass diese Einteilung schon seinen Sinn erfüllt.

Doch wie unterscheiden die Härtegrade sich nun genau? Hier eine kurze Vorstellung der Härtegrade 2H – 2B:

Vorstellung der Härtegrade 2H, H, HB, B, 2B

Welcher Härtegrad eignet sich für was?

Am häufigsten von Grundschullehrer/innen empfohlen werden die Bleistifthärten:

  • B zum Schreiben/ Rechnen
  • H und HB zum Zeichnen

In höheren Schulstufen bzw. im Kunstunterricht wird die Palette schon größer:

  • 2B zum geometrischen Kennzeichnen sichtbarer Kanten
  • B zum Skizzieren
  • HB zum Schreiben/ für den Geometrieunterricht
  • H zum genaueren Zeichnen im Geometrie- oder Kunstunterricht
  • 2H für unsichtbare Kanten im Geometrieunterricht
Beispiele der harten und weichen Härtegrade

Hier habe ich beispielhaft alle zu erwerbenden Härtegrade für euch ausprobiert. Was man nur auf der rechten Seite mit den weichen Härtegraden erkennt: über die enge Schraffierung bin ich mit meinem Finger zweimal darüber gestrichen, um ein Verwischen (ob gewollt oder auch nicht) auszutesten.

Meist reicht es für die Schule Bleistifte mittlerer Härtegrade anzuschaffen. Also die Härten H, HB und B.

Wer aber Spaß hat am geometrischen Zeichnen oder sich künstlerisch austoben will, könnte an der größeren Palette Freude finden. Übrigens: In unseren Tonerdumping-Läden sind meist alle Bleistift-Härtegrade käuflich zu erwerben 😉 .

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