TONERDUMPING-Onlineshop: zahlreiche Produktfotos erneuert

Das Auge isst ja schließlich mit. Bei der Gestaltung eines Onlineshops ist die Qualität von Produktfotos so wichtig, wie noch nie. In der vergangenen Woche haben wir daher wieder einmal einige Fotos erneuert.

Doch warum sind gute Produktfotos so wichtig?

  • What you see is what you get!

Viele Kunden wollen vorher sehen, wie ihr Produkt aussieht. Kommt dann die Ware an, so sollte das Produkt auch so aussehen, wie es im Onlineshop abgebildet wurde. Das vermeidet Enttäuschungen und damit auch die Anzahl von Kunden-Rücksendungen.

  • Tolle Produktbilder schaffen Vertrauen

Ein gut gemachtes Produktfoto oder eine ganze Foto-Galerie zu einem Produkt hebt die Darstellungsqualität. Deutlich mehr Besucher sind dann bereit Kunde zu werden. Auch die Bereitschaft per Vorauskasse zu bestellen steigt, bei höherem Vertrauen.

  • Bilder vermitteln Sicherheit

Hat der Website-Besucher endlich seinen passenden Toner gefunden, kann ein Produktbild noch einmal eine Bestätigung geben, dass man tatsächlich auch das richtige Produkt gefunden hat.

  • Echte Fotos sind besser als 3D-Programm-Bastelleien

Negativ-Beispiele gibt es genug – beispielsweise sind sämtlichen offiziellen HP-Produktabbildungen in einem Grafikprogramm entstanden. Realistischer sieht im Gegensatz dazu ein gut fotografiertes Produktbild aus. Hier ein Beispiel:

Ein typisches Produktbild eines HP Original-Toners

Ein typisches Produktbild eines HP Original-Toners

Positiv: HP-Produktbilder sind sehr einheitlich, sieht man mehrere HP-Toner-Bilder in einer Produktliste, ist der Eindruck ordentlich und harmonisch.

Negativ: Wenn man aber genauer hinsieht, merkt man, dass die Abbildung nicht von einem Foto stammt, sondern aus einem einfachen Grafikprogramm. Die Seitenfläche ist ein perfektes Rechteck. Es gibt keine Schattenwürfe, das Bild sieht einfach nicht echt aus. Zweiter Minuspunkt: Man kann die Tonerkartusche nicht sehen.

Hier ein positives Beispiel eines TONERDUMPING-Toners:

BUSINESSTONER für Samsung-Drucker

BUSINESSTONER für Samsung-Drucker

Hier kann man ganz deutlich erkennen, dass dieses Produkt fotografiert wurde. Der Focus liegt auf der Tonerkartusche, weiter unten sieht man, dass mit Tiefenunschärfe gearbeitet wurde. Das Produkt sieht dadurch sehr plastisch aus. Der Kunde kann also genau sehen, was er bekommt.

  • Google wertet das Nutzerverhalten aus

Wenn Website-Besucher sich auf einer Seite länger aufhalten, dann wertet das Google positiv. Das wirkt sich dann mittelfristig gut auf die Position in den Suchergebnissen aus.

Welche Ausstattung benötigt man für Produktfotos?

Bei uns arbeiten wir mit einer gewölbten, milchglasfarbigen Plexiglasscheibe. Diese wird von unten, von oben und von beiden Seiten beleuchtet. Wir wollen nämlich keine Schatten auf unseren Bildern sehen. Fotografiert wird mit einer digitalen Spiegelreflexkamera von Canon. Gespeichert werden die Fotos auf eine 64 GB SD-Karte von MediaRange, die es übrigens auch bei uns für 17,99 € zu kaufen gibt. Bei der Karte gefällt mir nicht nur der große Speicherplatz, sondern auch die schnelle Übertragungsgeschwindigkeit. Wichtig ist auch ein preiswertes Stativ, damit beim Auslösen nichts verwackelt wird.

Last but not least, eine tolle Fotografin

Die beste Ausstattung bringt nichts, wenn der Fotograf sein Handwerk nicht versteht. Wir sind stolz drauf, dass wir mit Jacqueline Tittmann eine tolle Fotokünstlerin gefunden haben.

Nachbearbeitung mit Photoshop

Abgespeichert werden die Bilder nämlich als RAW-Dateien, die mehr als 20 MB pro Bild benötigen. Nachbearbeitet werden die Bilder dann mit Photoshop. Das kostenlose Programm GIMP kann leider mit RAW nicht umgehen. Bei Photoshop hilft vor allem der magische Radiergummi, um Produkte in wenigen Sekunden freizustellen. Beim Abspeichern der Bilder legen wir auch großen Wert drauf, dass die Bilder dann schnell geladen werden. In der Regel haben unsere Produktbilder eine Auflösung von 500 x 400 Pixel und benötigen dank der guten Komprimierfunktion von Photoshop nur noch 25 bis 35 KB.

SEO: Wie sinnvoll sind Webkataloge?

Als ich 2003 mit Tonerdumping angefangen habe, waren Webkataloge das Zaubermittel, um bei Google relativ schnell und kostengünstig nach oben zu kommen. Ich kann mich noch gut an die vielen Nächte erinnern, als ich in mühsamer Arbeit unseren Onlineshop in Webkatalogen, Linklisten und Shopping-Portalen eingetragen habe.

Bald kamen Eintrageprogramme auf den Markt. Mit ein paar Mausklicks konnte man seine Internetseite bei hunderten Webkatalogen eintragen. Webkataloge wurden daraufhin mit Einträgen zugeschüttet. Google hat dann irgendwann entschieden, dass Links aus Webkatalogen fast nichts mehr wert sind.

Was bringen Webkataloge für das Suchmaschinenoptimeren?

Wie sieht es heute aus? Es gibt durchaus sinnvolle Webkataloge – diese sind nett gestaltet, man hat eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Seiten und wenn man den Eindruck hat, der Webkatalog ist nicht in erster Linie für Google, sondern für echte Menschen gestaltet worden, dann bringt das letztendlich auch etwas für das Googleranking.

Am Ende des Tages zählt die Qualität der eigenen Internetseite. Hat man interessanten Content, also auf gut deutsch: gute Texte, anschauliche (selbst gemachte) Bilder, interessante Videos auf seiner Seite, dann hat man die halbe Miete bereits bezahlt. Dann sind die wirklich guten Webkataloge auch bereit diese Internetseite einzutragen. Und dann lohnt sich auch der Aufwand.

Folgende Tipps solltet ihr beachten:

  • Wählt die Webkataloge sorgsam aus. Schaut euch den Alexa-Rang an (= die Weltrangliste aller Internetseiten, zu finden auf alexa.com). Ist der Alexa-Rang niedriger als 500.000, lohnt sich die Arbeit einen individuellen Eintragetext zu verfassen. Ist der Rang niedriger als 100.000, ist auch eine einmalige Eintragegebühr von bis zu 15 Euro durchaus ok.
  • Ideal sind Webkataloge, die einen do-follow-Link anbieten, ohne einen Backlink zu fordern. Solche Webkataloge gibt es aber meist nicht. Ist der Alexa-Rang unter 400.000, kann man durchaus auch einen Backlink setzen (Beispiel: http://www.schauinsnetz.de/ oder www.suchmaschinen-linkverzeichnis.de)
  • Verzichten Sie auf Angaben, die in einem Jahr unaktuell sein könnten. Ich habe den Fehler gemacht im Jahr 2006 ein paar Einträge zu machen, bei denen steht, dass Tonerdumping 6 Filialen in Berlin hat. Stimmt heute natürlich nicht mehr.