Canon stellt 6 neue Pixma Drucker und eine neue Tintenserie vor

Die Neuheiten an diesen Druckern lassen sich in drei Punkte zusammenfassen:

  1. Es gibt eine neue Druckerpatronen-Serie PGI-580/ CLI-581 (und somit erst einmal nur Original-Patronen)
  2. Bei den Druckerpatronen gibt es erstmals drei Füllmengen: Standard, XL und XXL.
  3. Zwei der neuen Drucker heißen das erste Mal Pixma TR-XXXX.

Fangen wir erst einmal mit dem billigsten Gerät an:

Canon Pixma TS-5150

Günstiger Einstiegsdrucker mit Druckkopfpatronen: Canon Pixma TS5150

Günstiger Einstiegsdrucker mit Druckkopfpatronen: Canon Pixma TS5150

Normalerweise hat ein Pixma-Drucker mit einer Modellnummer über 5000 immer einen Druckkopf mit separat auswechselbaren Einzelfarben. Beim Canon Pixma TS-5150 ist das anders. Hierfür hat Canon das Druckkopfpatronen-Paar PG-540, CL-541 aus der Mottenkiste ausgegraben. Eigentlich wurden diese Patronen längst von den PG-545 und CL-546 abgelöst – für den TS-5150 wird diese vorletzte Generation wieder aktiviert – warum auch immer…

Größter Nachteil ist folgerichtig, dass die Druckkosten extrem teuer werden, wenn man häufiger drucken möchte. Eigentlich lohnt sich die Anschaffung nur für Anwender, die eher das Problem haben, dass Tintenpatronen wegen Nichtbenutzung eintrocknen, als Tintenpatronen, die leer werden. Wer also im Monat höchstens 20 Blätter druckt, lohnt sich die Anschaffung. Bei längeren Druckpausen kann ein Druckkopfreiniger eine sehr lohnenswerte Anschaffung sein.

Druckkosten sparen dank TONERDUMPING-Alternativpatronen

Die Druckkosten kann man allerdings mit TONERDUMPING Druckerpatronen deutlich reduzieren. Die schwarze wiederbefüllte Patrone druckt 765 Seiten und somit kommt man mit der Alternativpatrone auf einen Seitenpreis von 2,61 Cent. Die Original XL-Patrone von Canon kostet normalerweise 27,99 – bei TONERDUMPING kostet sie nur 22,99. Diese druckt 600 Seiten und erzielt somit einen Seitenpreis von 4,66 Cent. Die Standard PG-540 Originalpatrone hat einen Seitenpreis von 10,55 Cent. Das Sparpotential ist also enorm.

Dank TONERDUMPING Patronen können die Druckkosten reduziert werden.

Dank TONERDUMPING Patronen können die Druckkosten reduziert werden.

Wer also nun selten druckt, der wird sich an der doch eher langsamen Druckgeschwingigkeit von 6,8 Farbseiten pro Minute nicht sonderlich stören. Die maximale Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi reicht für gute Fotos auf Fotopapier, wobei hier nicht ganz die Laborqualität erreicht wird. Zudem ist beim Fotodruck die Farbpatrone ganz besonders schnell leer. Nach 69 10×15-Fotos ist Schluss. Die XL-Farbpatrone schafft immerhin 150 Fotos.

An sonsten wäre zu erwähnen, dass der TS-5150 nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren kann – allerdings nur vom Vorlageglas. Das kann bei mehreren Seiten etwas lästig sein – aber wie gesagt, für das private Homeoffice ist das okay.

Modern zeigt sich der Pixma mit seiner Internetanbindung. Apple AirPrint, Google Cloud Print und das Drucken über eine Canon-Android App ist möglich. Dann lässt sich der Drucker über WLAN oder USB ansteuern.

Das Papier lässt sich in zwei Zufuhren platzieren. Automatischer Duplexdruck wird dabei unterstützt. In die geschlossene Papierkassette passen 100 Blatt Standardpapier. In den hinteren Papiereinschub kommen bis zu 20 Blatt Fotopapier oder noch einmal 100 Blatt Kopierpapier. Für einen Drucker für den Privatgebrauch reicht die Kapazität aus.

Den Canon Pixma TS5150 wird es in den Farben schwarz oder weiß geben. Markteinführung ist Anfang September und der unverbindliche Verkaufspreis wird bei 105 € liegen.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TS5150

Die Vorteile:

  • Günstiger Anschaffungspreis für einen Multifunktionsdrucker
  • Gute Druckqualität
  • Mit jeder neuen Patrone gibt es frische Druckdüsen
  • Ideal für zu Hause
  • Alternativpatronen verfügbar, Patronen lassen sich nachfüllen
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN und Bluetooth
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Keine Einzelfarbenpatronen
  • Teurer Fotodruck
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)

Canon Pixma TS-6150 – eine neue Druckerpatronen-Generation kommt…

Neu beim TS-6150: Die Patronen

Neu beim TS-6150: Die Patronen

Beim Canon Pixma TS-6150 hat der Druckerpatronen-Käufer eine große Auswahl an Produkten. Aber egal, welches Angebot mal nimmt, im Moment ist die neue Druckerpatronen-Generation nur als Canon-Original verfügbar. Dementsprechend teuer sind die Druckkosten. Diese werden erst mit der Verfügbarkeit von Alternativpatronen sinken.

Wer also einen guten Fotodrucker von Canon will und sofort billiger drucken will, sollte auf die vorherige Tintengeneration setzen (PGI-570/ CLI-571) oder – noch günstiger – auf Drucker mit der PGI-550/ CLI-551 Patronen. Vereinzelt sind noch Canon Pixma IP7250 oder MX925 erhältlich. Bei diesen Druckern sind die Alternativpatronen äußerst preiswert.

Neue PGI-580 und CLI-581 Druckerpatronen

Zurück zum TS-6150 und der neuen Druckerpatronen-Generation. Es handelt sich um die PGI-580 und CLI-581 Patronen. PGI steht für „Pigmented Ink“ und CLI steht für „Chromalife Ink“. Die pigmentierte Tinte eignet sich sehr gut für den Textdruck auf Normalpapier. Die Farbstoffteilchen legen sich auf das Papier, dringen also nicht so tief ein. Ein Ausfransen der Schrift wird dadurch verhindert. Es gibt also keinen Löschblatt-Effekt. Aber das kennen wir schon von den Vorgänger-Generationen.

Drei Füllmenge: Standard, XL und XXL

Neu an der PGI-580 und CLI-581 Generation ist, dass diesmal nicht nur zwei verschiedene Füllmengen lieferbar sind, sondern dass man auf drei Kapazitäten zurückgreifen kann: Standard, XL und XXL. Canon hat bislang für die Druckerpatronen noch keine unverbindlichen Verkaufspreise bekannt gegeben. Einer unserer Großhändler hat bereits Preise gelistet. So können wir zumindest schon einmal einen TONERDUMPING-Verkaufspreis nennen.

Wir haben uns entschieden für die PGI-580 auch wirklich alle drei Füllmengen anzubieten. Bei den Farbpatronen werden wir vorerst nur XL und XXL anbieten. Die PGI-580 PGBK kostet bei TONERDUMPING 11,99 und druckt 200 Seiten. Der Seitenpreis beträgt daher 6 Cent. Die PGI-580 PGBK XL Patrone kostet 14,99 und druckt 400 Seiten. Der Seitenpreis geht damit auf 3,75 Cent zurück. Am günstigsten druckt man mit der PGI-580 PGBK XXL. Sie kostet bei TONERDUMPING 20,99 € und sie druckt 600 Seiten. Das ergibt einen Seitenpreis von 3,5 Cent.

Die CLI-581XXL kosten jeweils 19,99 €. Die CLI-581XL bietet TONERDUMPING für 13,99 € an. Canon plant auch die Einführung zahlreicher Multipacks in unterschiedlichen Füllmengen. Das sind also eine große Menge neuer Produkte für ausgesprochen wenige Produkte. Bei einem rückläufigen Markt wird der Platz auf dem Verkaufsregal besonders eng.

10 Farbseiten pro Minute, 7,5 cm großes Display und Duplexdruck

Nun was kann der TS-6150? Auch hier bekommt man ein Multifunktionsgerät wahlweise in schwarz oder weiß. Das Papiermanagement ist identisch zum TS-5150. Auch hier ist Duplexdruck möglich und es stehen zwei Papiereinschübe zur Verfügung zu jeweils 100 Blatt. Unterschiede gibt es bei der Druckgeschwindigkeit. Beim Canon Pixma TS-6150 sind es 10 Farbseiten oder 15 Monoseiten pro Minute. Etwas größer geraten ist das Touch-Display – seine Diagonale misst 7,5 cm.

Die CLI-581 Patronen gibt es in den Farben schwarz, cyan, magenta und gelb. Dazu kommt noch die PGI-580 Patrone für schwarze Texte.

Für 145 € bekommt man das Gerät ab September. Wer etwas mehr Fotos druckt, sollte den 40 € Aufpreis investieren. Aber wie gesagt sind die Vorgänger-Drucker wegen der Alternativpatronen vorerst vorzuziehen.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TS6150

Die Vorteile:

  • Günstiger Anschaffungspreis für einen Multifunktionsdrucker
  • Gute Druckqualität
  • Einzelfarbenpatronen
  • Ideal für zu Hause
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN und Bluetooth
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Im Moment noch keine Alternativpatronen verfügbar
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)

Canon Pixma TS-8150 und TS-9150 – die Drucker mit der blauen Extra-Tinte

Der Canon Pixma TS-8150 ist beim Fotodruck deutlich schneller als der TS-6150. Das randlose 10×15 Foto ist bereits nach 17 Sekunden gedruckt. Beim TS-6150 sind es 37 Sekunden. Beim Normaldruck auf Standardpapier sind es aber ebenfalls 10 Farb- oder 15 Monoseiten pro Minute. Der TS-8150 richtet sich also an den Fotofreund. Das merkt man auch an einer weiteren Tintenpatrone, die nur in den TS-8150 und TS-9150 passt: Die Patrone mit der Farbe fotoblau. Canon schreibt dazu in seiner Pressemitteilung:

„Das neue Sechsfarbsystem der PIXMA TS8150 und PIXMA TS9150 Modelle ermöglicht den Druck noch natürlicher wirkender und leuchtender Fotos. Das Pigment-Schwarz sorgt für gestochen scharfe Texte und das neue Fotoblau reduziert die Körnigkeit beim Fotodruck besonders bei Farbverläufen von Blau bis Weiß. Dieser Effekt wird unter speziellen Druckeinstellungen sichtbar.“

Mit dem TS-8150 gelingen nicht nur tolle Ausdrucke, auch der Scanner ist top.

Mit dem TS-8150 gelingen nicht nur tolle Ausdrucke, auch der Scanner ist top.

Scanner mit sehr hoher optischer Auflösung

Beim Scanner bekommt der TS-8150 Anwender die doppelte Auflösung spendiert. Statt 1.200 x 2.400 dpi wie beim TS-6150, sind es beim TS-8150 2.400 x 4.800 Bildpunkte pro Inch. Gemeint ist die tatsächliche, optische Auflösung. Das bedeutet, dass man mit dem TS-8150 nicht nur einen guten Fotodrucker, sondern auch einen professionellen Scanner erhält.

CD-Druck und SD-Kartenslot

Beim Canon Pixma TS-8150 gibt es zudem auch noch eine Kassette mit der man CDs direkt bedrucken kann. Dann gibt es ein SD-Karten-Slot mit dem man beispielsweise seine Fotos auch ohne PC ausdrucken kann. Und ein weiterer Unterschied ist ein noch größeres Touch-Display mit einer Diagonale von 10,8 cm.

Der TS-8150 kostet 195 € und für ambitionierte Hobby-Fotografen, die einen Fotodrucker und einen guten Scanner benötigen eine gute Wahl.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TS8150/ TS9150

Die Vorteile:

  • Gute Druckqualität
  • Einzelfarbenpatronen
  • Ideal für Hobbyfotografen danke Extra-Fotoblaupatrone
  • Gute Scanauflösung
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN und Bluetooth
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Im Moment noch keine Alternativpatronen verfügbar
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)
  • Etwas zu hoher Anschaffungspreis – besonders was den TS-9150 betrifft.
Das Design des Pixma TS-9150 zeigt klare Kante.

Das Design des Pixma TS-9150 zeigt klare Kante.

Beim Canon Pixma TS-9150 gibt es erst einmal einen optischen Unterschied. Das Design ist kantiger und wirkt daher wertiger als beim TS-8150. Dazu gibt es auch noch eine LAN-Schnittstelle für eine kabelgebundene Netzwerkanbindung. Das Touchdisplay ist mit 12,6 cm etwas größer als beim TS-8150. Doch rechtfertigen diese Unterschiede noch einmal einen Aufpreis auf 245 €? Scheinbar richtet sich dieser Drucker an Kunden, die einfach immer das teuerste kaufen wollen und auf Design großen Wert legen – und auch diese Kunden soll es geben. Das wusste auch schon Steve Jobs.

Zwei neue 4-in-1 Geräte: Canon Pixma TR7550 und TR8550

Canon Pixma TR7550. Ein 4-in-1-Gerät für 195 €.

Canon Pixma TR7550. Ein 4-in-1-Gerät für 195 €.

Diese 4-in-1 Multifunktionsgeräte lösen den Pixma MX725 und MX925 ab. Der Canon Pixma TR7550 und der Pixma TR8550 überspringen die PGI-570/ CLI-571 Tinten und verwenden gleich die neuesten Tinten PGI-580 und CLI-581. Eine fotoblau-Patronen findet man aber bei beiden Geräten nicht. Dafür gibt es eine Faxfunktion, eine automatische Dokumentenzufuhr. Zielgruppe dieser Geräte ist also das Homeoffice, mit Betonung auf „Office“.

Canon hat seine Drucker geschrumpft

Aber auch Fotos gelingen auf Fotopapier in einer Qualität, die für Laien ausreichend ist. Im Vergleich zu den Vorgängern wurde am Volumen der Drucker deutlich gespart. Ein gutes Argument für die enge Studentenbude. Die Standfläche ist 20 Prozent kleiner und das Volumen misst 35 % weniger als bei den Vorgänger-Modellen.

Das Druckwerk beim TR7550 entspricht dem des TS6150. Die Druckgeschwindigkeit ist beim Normal- und Fotodruck gleich schnell wie beim TS6150.

Doch was sind die Unterschiede zwischen TR7550 und TR8550?

Der TR8550 hat mit 10,8 cm das größere Touch-Display. Die Diagonale des TR7550 beträgt nur 7,5 cm. Der TR8550 hat eine LAN-Schnittstelle und einen Slot für SD-Karten. Beides Dinge, die dem TR7550 fehlen. Der UVP des TR7550 beträgt 195 € für nur 20 € mehr bekommt man den TR8550. Mir scheint, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim TR8550 etwas besser. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TR7550/ TR8550

Die Vorteile:

  • Gute Druckqualität
  • Einzelfarbenpatronen
  • Ideal für das Home-Office dank Faxfunktion und ADF
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Im Moment noch keine Alternativpatronen verfügbar
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)
  • Etwas zu hoher Anschaffungspreis

Fazit: Lohnt sich die Neuanschaffung?

Meine Antwort, ganz klar: Nein. Die Druckkosten sind einfach viel zu hoch für die Drucker der PGI-580 und CLI-581 Generation. Wer dringend einen Canon-Drucker braucht, sollte jetzt noch schnell einen Canon TS-5050 kaufen, wer eine Faxfunktion benötigt greift zum Canon Pixma MX725 oder MX925, von denen wir noch ein paar Restbestände in unserem Onlineshop anbieten können. Wer keinen Kopierer oder Scanner braucht – schließlich gibt es gute Smartphones, die Dokumente und Bilder gut abfotografieren können – der nimmt den Canon Pixma IP7250. Supergünstig in der Anschaffung, CD-Druckfunktion, druckt schnell und macht Superbilder – und das zu niedrigen Druckkosten dank der TONERDUMPING-Alternativpatronen.

Eine weitere Option ist abwarten. Vermutlich dauert es kein halbes Jahr und die Entwicklungsabteilung von Apex bringen demnächst einen kompatiblen Chip auf den Markt. Und dann gibt es günstigere Alternativpatronen von G&G bei TONERDUMPING.

DVDs bedrucken mit dem Canon IP7250

Dieses Hobby mag schon fast ausgestorben sein, jedoch kam aus meinem Schwarzenburger Verein nun die Anfrage an mich, die in etwa so klang: „Du arbeitest doch bei Tonerdumping – kannst du uns nicht unsere >Schwarzenburger Schulmuseum-DVDs< bedrucken? Du kennst dich sicherlich damit aus…“

Naja, in Wahrheit habe ich mich noch nie mit dem Thema des CD-Bedruckens befasst. Und der Schluss, dass ich mich damit auskennen müsste, weil ich in einer Firma arbeite, die Druckerzubehör verkauft, finde ich sehr niedlich. Aber warum eigentlich nicht einen Versuch wagen und einen unserer aktuellen Drucker Canon IP7250, der gerade erst neu reinkam und zufälligerweise auch CDs/ DVDs bedrucken kann, testen?

Dank zwei netter Kollegen (einer arbeitet im Gesundbrunnen- und einer im A10-Center) erfuhr ich vom Geheimversteck des CD-Trays, dass sich an der Unterseite des CD-Faches befindet. Es ist leider auf Anhieb so schwer zu finden, dass ich mir nach zunächst erfolgsloser Suche im Internet das Ersatzteil für 15 EUR bestellte. Damit diese Dummheit keiner kopiert – hier noch ein Bild zur Aufklärung:

Ansicht des Druckers von unten: nach Herausschieben des Papierfaches kommt sie zum Vorschein: die CD-Tray!

Die Anschaffung der bedruckbaren DVDs war hingegen einfacher, da wir diese für 7,99 EUR in unserem Sortiment haben: www.toner-dumping.de

Als nächstes brauchte man noch ein hübsches Bildprogramm, mit dem die gewünschten Bilder in das CD-Format gebracht werden konnten: My Image Garden. –> Herunterzuladen bei www.canon.de

Nun konnte es losgehen: Ich presche bei solchen Vorgängen immer gerne mal vor mit der inneren Einstellung: „Die Reihenfolge ist doch ganz logisch – DVD rein – Druckbefehl – los geht’s!“, so war das CD-Fach des IP7250 schnell gefunden, die CD-Tray reingeschoben, die DVD richtig laut Markierung auf dem CD-Tray nach den 2 weißen Pfeilen ausgerichtet. Nach Starten des Druckvorgangs bemerkte ich etwas verärgert, dass der Drucker doch eine andere Reihenfolge vorsieht und ein geschlossenes CD-Fach zur Vorbereitung des Druckvorgangs benötigt.

Nagut, also dann, erst einmal war Durchatmen angesagt – und das mit einer guten Tasse Kaffee. Und so machte ich mich erneut ans Werk, nahm die CD-Tray wieder raus aus dem Fach und schloss das CD-Fach – so wie mein IP7250 es von mir verlangte.

Bevor ich es vergesse – so bereitete ich mit dem „My Image Garden“-Programm mein Bildmotiv vor:

Dazu wählt man „Ereignis“ – „neues Kunstwerk“ und definiert noch das Format mit „Datenträgeretikett“. Dann kann man zwischen verschiedenen Designs wählen – für den Anfang wählte ich „einfach“ – das war klar.

Ich wählte mir nun ein Probebild aus, das auf fast jedem windowsbasiertem PC ab Werk vorhanden ist (die tanzenden Pinuine) und zog das Bild auf das vorher gewählte CD-Format (ich wählte die voll schraffierte Fläche, da ich die DVD auch vollbedruckt haben wollte).

Nun wurden die Druckeinstellungen festgesetzt – das war auch schnell getan:

Dazu musste der der Drucker ausgewählt, der Medientyp: „Bedruckbarer Datenträger (empf.)“ und die Papierquelle: „CD-Fach“ eingestellt werden.

Nun durfte ich endlich den Druckbefehl geben (natürlich bei geschlossenem CD-Fach).

Erst nach Aufforderung des Druckers, öffnete ich das CD-Fach und schob den CD-Tray in das Fach…

…bis sich die zwei weißen Pfeile begegneten und drückte den FORTSETZEN-Knopf am Drucker.

Das Wunder begann – und das Ergebnis gefiel:

Viel Spaß!

Druckertest: HP DeskJet 3636 Testbericht


Ein Multifunktions-Tintenstrahldrucker für 44€, kann der etwas taugen? Diese Frage stellten wir uns, als kürzlich HP selbst beim großen Onlinehändler mit dem kleinen »a« seinen HP DeskJet 3636 verschleuderte. Also wurde der kleine Tausendsassa bestellt, und bei uns einem Test unterzogen.

Was bietet der DeskJet 3636 fürs Geld?

Vor einigen Wochen hatten wir mit dem DeskJet 3720 den kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt im Test. Und waren etwas enttäuscht. Der Einzugsscanner war nur als Notlösung zu gebrauchen, so richtig multifunktional ist der Drucker also nicht. Beim DeskJet 3636 setzt HP glücklicherweise auf einen klassischen DIN A4-Flachbettscanner. Damit lassen sich auch schon mal Buchseiten oder Fotos einscannen.

Ansonsten bietet der 3636 noch WLAN und unterstützt AirPrint und Mopria – kann also direkt vom Smartphone oder Tablet drucken.

Das war es dann aber auch schon an Ausstattung – für den Preis ist das aber völlig in Ordnung.

Alles drin, alles dran. Der DeskJet 3636 kommt sogar inklusive – sehr kurzem – Druckerkabel

Gehäuse und Verarbeitung

Runde, organische Formen bestimmen die Optik des HP 3636. Luigi Colani könnte sich damit sicher ebenso anfreunden, wie er niemandem im Auge schmerzt, oder schnell veraltet wirken würde.

Ja, das Design ist gelungen. Eine Papierschublade gibt es nicht, der 3636 verfügt nur über den hinteren Einzug. Wer wenig druckt sollte immer nur das Papier einlegen, das er benötigt, sonst kann am Papiereinzug auf Dauer eine Menge Staub eindringen.

Die Bedienung erfolgt über Folientasten an der Oberseite des Druckers, ein kleines Display gibt dem Nutzer Rückmeldungen zum Druckerstatus.

Die Bedienung des HP DekJet 3630 ist kinderleicht

Die Kunststoffe machen einen soliden Eindruck – gemessen am Preis – und die Verarbeitung ist wie meist bei HP einwandfrei. Bei einem Drucker für 44€ muss man natürlich auf robuste Details wie Metallscharniere am Scannerdeckel verzichten, das tut der Funktion aber keinen Abbruch.
Nicht besonders sinnvoll ist die Kabelführung an der Rückseite, das Netzkabel ragt mittig aus dem Gerät heraus – das hätte man kompakter lösen können.

Installation und Inbetriebnahme

HP liefert eine Schnellstartanleitung mit, und wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, dann ist der HP 3636 auch schnell aufgebaut. Windows installiert automatisch Basistreiber, wer die volle Funktionsvielfalt des DeskJet 3636 nutzen will, der muss aber die Treiber von CD installieren, oder sich aktuelle Treiber bei HP herunterladen.

Die Installation verlief einfach, HP versucht aber penetrant einem das Instant-Ink-Abo aufzudrängen. Mit einem Gratismonat will man möglichst viele Kunden zum Abschluss des Tintenabos bewegen. Damit schneiden sich die Anwender aber ins eigene Fleisch, denn HP nimmt so das für alternative Tintenpatronen benötigte Leergut aus dem Kreislauf – kein Leergut = keine günstigen Refill-Druckerpatronen

Drucken vom Smartphone oder Tablet

Dank WiFi-Direct kann man den Drucker auf direkt vom Smartphone oder Tablet ansteuern. Das klappte im Test problemlos, und ist im Alltag ein klares Plus an Komfort.

Drucken – Druckqualität des HP Deskjet 3636

Einfach das Bild anklicken, um es in voller Größe zu sehen, oder unten die Testdruck-Scans in 1200dpi herunterladen

Wir haben die Druckqualität mit den Original-Setup-Patronen getestet. Dabei waren die Ergebnisse wie erwartet ordentlich, aber auch nicht mehr als das. Beim Foto- und Grafikdruck auf Normalpapier zeigen sich horizontale Streifen in den Farbflächen, in der Qualitätseinstellung »Optimal« fallen diese nicht mehr ganz so ins Gewicht. Die Farben zeigen allgemein ein gewisses Rauschen.

Texte werden ordentlich gedruckt, zeigen aber Ausfransungen am Rand, und wirken allgemein etwas verwaschen – auf Fotopapier sind detailierte Schriften in kleinen Größen deutlich schärfer.

Für den Fotodruck ist der 3636 mit seiner Kombipatrone für Cyan, Magenta und Gelb nicht wirklich geeignet. Für unsere Testseite benötigte der DeskJet 3636 etwas über 5 Minuten, die Qualität scheint dabei erst einmal ausreichend für den gelegentlichen Fotodruck. Auf unserem Fotopapier bildete sich jedoch eine feine Schicht »Farbstaub« auf den schwarzen Flächen. Der lässt sich einfach abwischen, damit ist der Druck aber nicht sonderlich haltbar.

Hier die Scans der Testdrucke zum Download in 1200dpi:

Testdruck auf Normalpapier in Entwurfseinstellung

Testdruck auf Normalpapier in Normaleinstellung

Testdruck auf Foto-Glanzpapier in Einstellung »Optimal«

Scannen und kopieren – ein klassischer Scanner, mit wenig Einstellmöglichkeiten

Der Scanner reicht für einfache Scans und Kopien vollkommen aus. Die Detailqualität reicht jedoch nicht für Vergrößerungen oder hochwertige Fotoscans aus. Dafür bietet die Scansoftware von HP eine übersichtliche, einsteigerfreundliche Oberfläche. Der Kenner ärgert sich über fehlende Einstellmöglichkeiten, die jedoch den Normalnutzer kaum interessieren dürften.

Patronenempfehlung: Tonerdumping HP 302 Refill-Patronen mit mehr als doppelter Reichweite!

Wir empfehlen als Patronen unsere Refill-302, die in der schwarzen Variante auf satte 1030 Seiten, statt der 480 Seiten der Original HP 302 XL kommt. Bei der dreifarbigen sind es immerhin 370 statt 330. Die Standardpatronen von HP sollte man nicht in Betracht ziehen, diese haben eine geringe, kaum praxistaugliche Reichweite.

Fazit: Multifunktionsgerät für Gelegenheitsnutzer

Der DeskJet 3636 dürfte vielen Gelegenheitsnutzern voll und ganz ausreichen. Dank WLAN-Unterstützung ist er schnell ins Heimnetz eingebunden, das Gehäuse ist angenehm kompakt und ansehnlich, und die Druck- und Scanbedürfnisse von Wenignutzern werden abgedeckt. Wenn man auf unsere Refill-Druckerpatronen setzt, sind sogar die Druckkosten in einem erträglichen Rahmen, auf den Fotodruck sollte man jedoch verzichten – das wird sonst teuer.

Druckertest: HP DeskJet 3720 Testbericht

»Na der ist aber süß«, so oder ähnlich dürften viele Reaktionen beim ersten Anblick des HP DeskJet 3720, dem kleinsten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker der Welt, lauten. Und in der Tat ist HP ein sehr ansehnliches Design gelungen. Ähnlich wie vor gut 20 Jahren der erste Apple iMac einen Weg weg von den grauen Kisten beschritt und mit organischer Form und farblichen Akzenten neue Ansätze verfolgte, wirkt der DeskJet 3720 erfrischend anders.

Überzeugt der HP DeskJet 3720 auch auf den zweiten Blick?

Ein hübsches äußeres ist zwar ein netter Bonus, aber ein Drucker soll in erster Linie gut und zuverlässig drucken, und ein Multifunktionsgerät sich beim scannen und kopieren bewähren. Entsprechend hat sich unser Druckerexperte Michael Schneider nicht blenden lassen, und dem DeskJet 3720 genau unter die Haube geschaut – und dort glänzte dann nicht mehr alles ganz so hell.

Nehmen wir uns als erstes dem Alleinstellungsmerkmal der kleinste Multifunktionsdrucker der Welt zu sein an. Im ungenutzten Zustand, alle Klappen geschlossen, stimmt das. Dafür zahlt man allerdings mit dem Nachteil eines reinen Einzugscanners. Um mal einen Brief oder eine andere einseitige Vorlage einzuscannen reicht das aus, wer versucht ein Buch oder auch nur eine Zeitschrift durch den Einzug zu befördern, der steht vor einer unlösbaren Aufgabe.

Auch beim drucken relativiert sich der Größenvorteil. Sind die Klappen für Papiereinzug und -ausgabe geöffnet, ergibt sich eine Grundfläche von 40x50cm bei 30 Zentimeter in der Höhe. Kompakt, ohne Frage, aber die Stellfläche ist nicht kleiner als bei vergleichbaren Druckern.

Gehäuse und Verarbeitung

Der DeskJet 3750 kommt in einem schicken Kunststoffgehäuse daher. Während das weiße Grundgehäuse und die bunte, halbtransparente Applikation oben eine leicht raue Oberfläche aufweisen glänzt das Kunstoffmaterial der Oberfläche der Scaneinheit, die bügelförmig das Gehäuse überspannt. Das sieht gut und für den Preis durchaus hochwertig aus, allerdings auch etwas modisch, und man könnte sich eventuell schnell daran satt sehen.

Die Verarbeitung ist ordentlich, man merkt dem DeskJet 3720 aber auch deutlich an, dass er nicht für den harten Büroalltag, sondern für Gelegenheitsdrucker konzipiert wurde. Besonders beim etwas ruckelig von statten gehenden Patronenwechsel verwinden sich einzelne Teile deutlich hör- und spürbar. Aber für die Preisklasse hält sich das alles im Rahmen.

Installation und Inbetriebnahme

Der Patronenwechsel gestaltet sich wie bereits erwähnt etwas ruckelig, das gilt natürlich auch beim einsetzen der ersten Patronen. Die Treiberinstallation ist hingegen ebenso einfach wie die Einbindung ins WLAN, man merkt HP die jahrzehntelange Erfahrung im Druckergeschäft hier deutlich an. Das Bedienpanel am Drucker ist ebenso einfach und übersichtlich geraten wie die Software.

Nach dem Einsetzen der Patronen ist ein Ausrichtungstest fällig, um bestmögliche Druckqualität zu garantieren, und der macht nicht wirklich Spaß. Von HPs Kompetenz merkt man an dieser Stelle nämlich nichts mehr, der Ausrichtungstest beim DeskJet 3720 erinnerte unseren Tester an Klassiker wie den seligen DeskJet 550C. Das löst HP bei anderen Druckern wesentlich besser.

Besonders unschön ist das im Zusammenspiel mit der geringen Reichweite der kleinen Original HP 304, die Schwarzpatrone kommt auf 120 ISO-Seiten, die bunte gar nur auf 100. Wer also den Drucker häufiger nutzt sollte alleine schon wegen des aufwändigen Ausrichtungstests zumindest zu den Original HP 304XL-Patronen greifen, die kommt in Schwarz und Bunt wenigstens auf 300 Seiten.

Drucken – Druckqualität des HP Deskjet 3720

Nach dem etwas nervigen Ausrichtungstest kann man dann losdrucken. Was bietet der DJ 3700 hier an Qualität? Wir wurden nicht enttäuscht, aber auch nicht überrascht. Texte und Dokumente druckt der DeskJet 3720 in ordentlicher Qualität, allerdings bei – mit Originalpatronen – happigen Druckkosten.  HP empfiehlt den DeskJet 3720 allerdings auch nur für ein monatliches Druckvolumen von 50 bis 200 Seiten.

Als Fotodrucker disqualifiziert sich der DeskJet 3720 alleine schon wegen der exorbitanten Druckkosten und der Kombipatrone für Cyan, Magenta und Gelb. Wer dennoch mal ein Foto mit dem kleinen HP druckt erhält eine erträgliche Qualität, die allerdings im Detail nicht an aktuelle Mittelklasse-Tintenstrahldrucker heranreicht. Beim Drucktempo des HP DeskJet 3720 empfiehlt sich ein ausreichender Tee-Vorrat, denn das Drucktempo kann im Fotodruck nicht überzeugen.

Satte 6:35 Minuten benötigte der 3720 für unsere DIN A4-Testseite im Fotodruck. Abwarten, Tee trinken, und in Anbetracht der Druckkosten den Bankberater bezüglich einer Erweiterung des Dispos ansprechen.

1200dpi Scans der Ausdrucke herunterladen

Druck auf Fotopapier

Druck auf Normalpapier 

Scannen und kopieren – was taugt der Einzugscanner?

Rechts der für den Notfall noch akzeptable Scan von Normalpapier, links der verzerrte Scan von Fotopapier.

Gleich vorweg: der Scanner des DeskJet 3720 konnte uns nicht überzeugen. Um die DeskJet3700-Serie zu den kleinsten Multifunktionsdruckern der Welt machen zu können, setzt HP auf einen Einzugscanner. Das sorgt für massive Einschränkungen bei den möglichen Scanvorlagen. Eine Seite aus einem Buch oder einer Zeitschrift scannen? Unmöglich. Andere gebundene Dokumente scannen? Unmöglich.

Es besteht wirklich ausschließlich die Möglichkeit einseitige Dokumente zu scannen. Und dabei wiederum konnte uns die Scanqualität nicht überzeugen. Die Scan- und Kopierfunktion ist weder Fisch noch Fleisch, erlegt dem Nutzer im Alltag sehr unschöne Beschränkungen auf, und bleibt so leider wirklich nur eine reine Notlösung.

Während die Scan-Qualität bei Normalpapier noch für eine schnelle Kopie ausreicht, sorgt Fotopapier für stark verzerrte Scans.

Originalscans zum Download – unbearbeitet:

Originalscan Normalpapier mit dem DeskJet 3720

Originalscan Fotopapier mit dem DeskJet 3720

Patronenempfehlung: Tonerdumping HP 304 Refill-Patronen mit dreifacher Reichweite!

Zusammen mit dem Drucker haben wir auch unsere neuen HP 304 Refill-Druckerpatronen getestet. Dabei erreichte die schwarze Patrone sensationelle 975 Seiten nach ISO. Damit sinkt der Seitenpreis von 8,32 Cent mit der Original HP 304 auf nur noch 2,56Cent! Eine Ersparnis von knapp 70%, das ist für einen Druckkopfpatronen-Drucker geradezu rekordverdächtig.

Bei der Farbpatrone mit Cyan, Magenta und Gelb kamen wir im Test auf immerhin 345 Seiten, 45 mehr als das Original verspricht. Hier bewegt sich dann die Ersparnis im Bereich von 25% im Vergleich zur normalen HP 304 Originalpatrone

Fazit: Drucker für Gelegenheitsnutzer, Scanner als Notlösung

Der DeskJet 3720 hat bei uns einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Einerseits überzeugen Design, Konnektivität und Preis, andererseits erkauft sich HP das Alleinstellungsmerkmal des kleinsten Multifunktionsdruckers der Welt durch einen im Alltag kaum nützlichen Scanner. Das Prinzip des Einzugscanners macht für Dokumentenscanner Sinn, für Privatanwender schränkt es die Nutzung unschön ein.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, der erhält für einen Straßenpreis von aktuell knapp unter 70€ einen Drucker der für das gelegentliche ausdrucken von Briefen oder anderen Dokumenten ausreicht. Als Fotodrucker eignet der DeskJet 3720 sich nicht, allein schon aufgrund der Druckkosten, aber auch die Druckqualität und das Tempo können hier nicht überzeugen. Gut gefällt uns die hervorragende Konnektivität und die simple Installation.

Abraten müssen wir von den HP 304 Standardpatronen. Mit einer ISO-Reichweite von 100 Seiten bei der Farb- und 120 Seiten bei der Schwarzpatrone sind diese sehr schnell verbraucht, und der bei jedem Patronenwechsel fällige Ausrichtungstest ist ein Ärgernis sondergleichen, das hätte man besser lösen können.

Und jeder der sich dennoch für den DeskJet 3720 entscheidet, sollte regelmäßig die Innenseite der Patronenklappe öffnen. Dort lagerte sich bei unserem Testgerät eine Menge Tintennebel ab.

In Kürze erhältlich: Refill HP 304 Druckerpatronen

Mit der HP DeskJet 3700 Serie hat HP den weltweit kleinsten Multifunktions-Tintenstrahldrucker im Sortiment. Da wir dieses Gerät momentan im Testlabor haben, können wir aus erster Hand bestätigen, dass er äußerst kompakt, und hübsch anzusehen ist.

HP 304 in Kürze als Refill-Variante verfügbar

Beim DeskJet 3720 und DeskJet 3730 setzt HP auf eine neue Patronenfamilie, die HP 304. Wie bei all seinen Einsteigergeräten setzt HP auch bei den 3700 DeskJets auf Druckkopfpatronen. Mit den bekannten Nachteilen.

Zunächst einmal sind Druckkopfpatronen durch den integrierten Druckkopf natürlich deutlich teurer als reine Tintentanks wie etwa die HP 364-Patronen. Dazu kommt, dass in der Farb-Patrone die 3 Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb zusammengefasst sind. Ist eine der Farben leer, muss in jedem Fall die komplette Druckerpatrone ausgetauscht werden.

Da wohl niemand alle Farben gleichmäßig verbraucht, wirft man mitunter erhebliche Mengen an Tinte einfach ungenutzt weg

Keine kompatiblen Druckerpatronen für den HP Deskjet 3720/3730

Die vielen Patente die Hersteller wie HP auf Ihre Druckkopfpatronen haben, verhindern kostengünstige Nachbaupatronen. Es bleibt also nur Leergut zu sammeln, und neu zu befüllen. Das hat mit dem eigenhändigen Refill der Druckerpatronen wenig zu tun, hier kommt wahre High-Tech zum Einsatz.

Um nun aber nach der Einführung einer neuen Patronengeneration Refill-Druckerpatronen anbieten zu können, benötigt man erst einmal Leergut in entsprechender Menge! Daher vergeht je nach Marktbedeutung eines Patronentyps auch mal einige Zeit, bis Refill-Druckerpatronen verfügbar sind.

Refill-Druckerpatronen für den HP DeskJet 3720/3730 im Tonerdumping Testlabor

Dank unserer engen Zusammenarbeit mit einem der weltweit führenden Produzenten und Refiller, können wir zur Zeit in unserem Druckertest des HP DeskJet 3720 auch gleich die Refill-Druckerpatronen für dieses Modell testen. Sobald unser Qualitäts-Manager Michael Schneider sein Ok gibt, nehmen wir diese ins Sortiment auf!

Vergleichstest: Billige Einstiegs-Laserdrucker mit WLAN

Wir haben uns vier verschiedene Einstiegs-Monochrom-Laserdrucker angesehen und verglichen:

Druckgeschwindigkeit – Brother liegt vorn

Hier hat der Brother HL-L2340dw die Nase vorn. Mit 26 Seiten pro Minute leistet er bereits einen Wert, den man nicht von einem Einstiegsgerät, sondern von einem Mittelklasse-Drucker erwarten kann. Der Ricoh SP150 und der Pantum P2500W kommen auf 22 Seiten pro Minute. Beim Samsung SL-M2026W sind es immerhin noch 20 Seiten und das Schlusslicht bei der Druckgeschwindigkeit ist der HP LaserJet Pro M12W mit nur 18 Seiten pro Minute.

Druckauflösung – Samsung und Pantum auf Platz 1

Das wichtigste Kriterium bei der Druckqualität ist die Druckauflösung. Umso höher diese ist, also umso mehr Bildpunkte pro Zoll gedruckt werden können, desto feiner und desto schärfer sehen Grafiken und Schwarzweißfotos aus. Eine Auflösung von 600 x 600 dpi ist eigentlich nur für Textdruck zu gebrauchen. Graustufen sind bei Grafiken noch ganz okay, aber für Schwarzweißfotos ist so eine Auflösung nicht mehr zu gebrauchen. Diese niedrige Auflösung und damit die Rote Laterne teilen sich der Ricoh SP150 und der HP LaserJet Pro M12W. Den Spitzenwert von 1.200 x 1.200 dpi erreicht der Pantum P2500W und der Samsung SL-M2026W. Einen ähnlichen Wert erzielt man mit dem Brother HL-L2340dw, wobei hier die Punkte ungleich verteilt sind: 2.400 x 600 dpi.

Druckerspeicher – Pantum hat den meisten Speicherplatz

Beim Ricoh SP150 gab es nach einer ersten Internet-Recherche keine Angabe über die Größe des Druckerspeichers, deshalb findet er keine Berücksichtigung bei diesem Kriterium. An sonsten führt der Pantum P2500W mit 128 MB das Speicher-Ranking an, gefolgt von Samsung SL-M2026W mit 64 MB. Bei 1.200 x 1.200 dpi oder 2.400 x 600 dpi sind 32 MB die Untergrenze. Diese erreicht der Brother HL-L2340dw. Die 8 MB, die es beim HP LaserJet Pro M12W gibt, ist ebenfalls eine Untergrenze für die Auflösung von 600 x 600 dpi.

Papiermanagement – Brothers Papierfach ist am größten

Richtig armselig ist das Papiermanagement beim Ricoh SP150. Zum einen passen hier nur 50 Blätter in das Papierfach, zum anderen gibt es gar kein Papierausgabefach. Ausgedruckte Blätter fallen einfach heraus – im schlimmsten Fall auf den Boden. Am großzügigsten ist hier der Brother HL-L2340dw. Neben einem großen Papierfach von 250 Blatt gibt es auch noch eine automatische Duplexfunktion – also beidseitiges Drucken. Im Mittelfeld befinden sich Pantum und Samsung mit je 150 Blättern. Bei der Papierausgabe sind Brother, HP, Pantum und Samsung mit 100 Blättern gleich auf.

Maximale monatliche Druckmenge – Pantum vorn, Ricoh hinten

Bei Ricoh fehlt auch hier beim deutschen Onlineauftritt jede Angabe über die einmalige, maximale Druckmenge pro Monat. Wir vermuten – vermutlich nicht ohne Grund. Transparenter ist es bei HP. Hier werden 5000 Seiten angegeben – und damit ist das auch schon der niedrigste Wert. Samsung und Brother versprechen 10.000 Seiten und bei Pantum sind es sogar 15.000 Seiten. Pantum begründet das mit einer intelligenten Sensor-Technologie, die bei hoher Temperatur eine Pause verordnet und somit auch Papierstaus verhindert.

Druckkosten – Pantum bei Original vorne, Brother bei Alternativtonern

Betrachtet man nur die Druckkosten mit der Verwendung von Original-Tonern, liegt hier der Pantum P2500W klar vorne. Man kommt auf 3,12 Cent. Der Originaltoner druckt 1.500 Seiten und kostet knapp 50 €. Knapp dahinter 3,18 Cent liegt Ricoh, wenn man den XL-Toner mit 2.200 Seiten nimmt. Allerdings ist dieser im Moment gar nicht lieferbar. Im Moment gibt es nur den 700 Seiten Toner und mit diesem kommt man auf 5,71 Cent. Beim Brother muss man neben der Tonerkartusche auch die separate Trommel dazurechnen, die nach 12.000 Seiten erneuert werden muss. Dafür gibt es bei Brother den Originaltoner mit der höchsten Reichweite. Der TN-2320 druckt 2.600 Seiten. Trommel und Toner zusammen kommen auf einen Seitenpreis von 3,3 Cent. Der Samsung D111S-Toner hat einen Seitenpreis von 5 Cent. Bei HP kommt man mit dem 79A-Toner auf 6,3 Cent pro Seite.

Unter Berücksichtigung von Alternativtonern kommt man mit dem Brother HL-L2340DW auf supergünstige 0,77 € – Toner und Trommel bereits berücksichtigt. Der kompatible Samsung D111S-Toner als Alternativmodell kommt auf 1,67 €. Und beim HP LaserJet Pro M12A kommt man auf 2,7 Cent pro Seite. Für den Pantum und den Ricoh gibt es noch keine Alternativtoner, also bleibt es auf den relativ hohen Kosten für die Originaltoner.

Zwei Testsieger

Als Testsieger können wir den Brother HL-L2340DW und den Pantum P2500W küren. Der Brother hat die Nase vorn bei Geschwindigkeit und bei den Druckkosten mit Alternativtonern. Der Pantum P2500W ist dafür bei Auflösung und Speicher, bei der Verarbeitung vorne und kostet etwas weniger.

Einer der beiden Testsieger: Der Pantum P2500W

Einer der beiden Testsieger: Der Pantum P2500W

 

Schulnoten (1 = sehr gut, 6 = nicht genügend) Brother HL-L2340dw HP Laserjet M12W Pantum P2500W Ricoh SP150 Samsung M2026W
Geschwindigkeit 1 3 2 2 2
Auflösung/ Speicher 3 4 1 k.A. 2
Papiermanagement 2 3 3 6 3
Verarbeitung (max Druckvolumen) 2 3 1 k.A. 2
Druckkosten Original 3 6 3 3 5
Druckkosten Alternativ 1 2 k.A. k.A. 2
Gesamtwertung 2 (gut) 3,5 (mangelhaft) 2 (gut) 3 (befriedigend) 3,2 (befriedigend)

Druckerberatung 2016 Teil 1: Canon

Canon tendiert zum Tintenstrahldrucker

Okay, Canon hat sowohl Laserdrucker, als auch Tintenstrahldrucker. Aber: Canon produziert die allermeisten Laserdrucker für HP und verkauft deutlich weniger Geräte unter der eigenen Marke. Ganz anders sieht es bei den Tintenstrahldruckern aus. Hier glänzt Canon vor allem durch leistungsfähige Geräte mit niedrigen Anschaffungskosten und relativ günstigen Folgekosten.

Canon Pixma MX495 – für „Wenigdrucker“ ideal

Sehr beliebt sind die ganz billigen Canon-Tintenstrahldruckern, in denen die PG-545 und CL-546 Druckkopfpatronen eingesetzt werden. Zumindest werden die Patronen sehr stark bei uns nachgefragt, was auf eine weite Verbreitung der Drucker zurückzuführen ist.

Ein 4-in-1-Gerät für unter 60 € ist wirklich ein Schnäppchen. Doch Vorsicht: nur für Anwender die wenig drucken.

Ein 4-in-1-Gerät für unter 60 € ist wirklich ein Schnäppchen. Doch Vorsicht: nur für Anwender die wenig drucken.

Da wäre zum Beispiel ein Multifunktionsgerät für unter 60 Euro: Der Canon Pixma MX495. Dieser Drucker ist der ideale Drucker für Anwender, die eigentlich nur einen Scanner benötigen, hin und wieder drucken und kopieren. Als Bonbon ist auch noch ein Faxgerät verbaut. Praktisch: der automatische Dokumenteneinzug. Bei anderen Druckermarken gibt es das erst im höheren Preissegment.

Ideal ist der MX495 dann, wenn zwischen 1 bis 20 Seiten pro Monat gedruckt werden, also über das Jahr maximal 250 Seiten. Wer mehr druckt, sollte lieber einen Drucker mit einzelnen Farbtanks kaufen. Der MX495 hat nämlich eine Farb-Kombi-Patrone. Der Vorteil ist, dass wenn die Düsen eintrocknen, eine neue Patrone wieder mit neuen Druckdüsen geliefert wird. Da damit das wichtigste Verschleißteil mit jedem Patronenkauf gewechselt wird, kann ein solcher Drucker gut 5 Jahre oder noch länger in Betrieb sein.

Zum Drucker selbst: Er druckt relativ gute Fotos. 4.800 x 1.200 dpi ist eine Auflösung, die an Laborqualität nicht ganz heran kommt, aber für den Hobbyfotografen reicht es aus. Für diese Preisklasse ist die automatische Duplexfunktion eine echte positive Überraschung. Dann unterstützt das Gerät alle möglichen Späßchen, die ein moderner Drucker zu bieten hat: WLAN, drucken aus der Cloud über Apple Air Print oder Google Cloud Print. Natürlich kann der MX495 auch ganz klassisch mit einem USB-Kabel betrieben werden.

Da sich das Gerät an Anwender richtet, die sowieso nur wenige Ausdrucke machen, ist die langsame Druckgeschwindigkeit akzeptabel. Der MX495 druckt 8,8 Monochromseiten oder 4,4 Farbseiten pro Minute. Ein randloses 10 x 15 Foto ist nach 70 Sekunden fertig. Das ist auch besser so, wäre das Foto schneller fertig, wäre man versucht mehr zu drucken, und das ginge dann doch sehr bald ins Geld.

Bei den Druckerpatronen kommt die PG-545 als Schwarzpatrone und die CL-546 als Farbpatrone zum Einsatz. Beide Patronen gibt es auch noch einmal als XL-Variante. Dann gibt es für die Sparfüchse ein Nachfüllset, mit dem man die Patronen relativ einfach selber nachfüllen kann. Leider nicht immer lieferbar, weil der Produzent auf Leergut angewiesen ist, sind die wiederbefüllten TONERDUMPING-Patronen.

Canon Pixma MG5750 – der Drucker für „zu Hause“

Canon Pixma MG5750 ein Allrounder für wenig Geld

Canon Pixma MG5750 ein Allrounder für wenig Geld

Eine Preisklasse darüber gefindet sich der aktuelle Canon-Topseller, der Canon Pixma MG5750. Er ist nicht mehr der neueste aber immer noch erhältlich. Im Gegensatz zum MX495 hat der MG5750 keine Faxfunktion. Die maximale Druckauflösung beträgt auch hier 4.800 x 1.200 dpi. Die Nase vorn hat der MG5750 bei der Druckgeschwindigkeit. Ein 10 x 15 Foto ist schon nach 41 Sekunden fertig. Pro Minute schafft der MG5750 12,6 Monochromseiten oder 9 Farbseiten. Im Farbdruck ist der Pixma MG5750 etwa doppelt so schnell wie der MX495.

Da im MG5750 Einzelfarbpatronen verbaut sind und diese auch als preisgünstige Nachbauten verfügbar sind, sind die Folgekosten deutlich niedriger als beim MX495. Allerdings ist der Druckkopf im Gerät und wird nicht mit jeder Patrone gewechselt. Das heißt, dass die Druckerdüsen von Jahr zu Jahr älter werden. Reinigungsläufe nehmen mit der Zeit zu und nach zwei bis vier Jahren ist so dein Druckkopf dann auch verschlissen. Umso weniger man druckt, desto häufiger die Reinigungsläufe. Diesen Drucker sollte man daher nur dann kaufen, wenn man keine mehrwöchigen Pausen einlegt, sondern wirklich regelmäßig druckt. Ideal ist beim MG5750 ein Druckvolumen von 25 bis 100 Seiten pro Monat.

Die Druckerpatronen heißen PGI-570 und CLI-571. Auch hier gibt es beim Original eine Standardbefüllung und eine XL-Version. Bei den TONERDUMPING-Patronen gibt es ausschließlich die Version mit der vollen XL-Befüllung. Das günstigste Angebot ist das 10er-Set.

Zu den Funktionen des MG5750: Canon hat auch hier die modernen Anschlüsse verbaut: WLAN, Google Cloud Print und Apple Air Print sind mit an Board. Über USB kann ebenfalls gedruckt werden. Beim Scannen und Kopieren muss man sich mit dem Vorlagenglas begnügen. Einen Dokumenteneinzug für mehrseitige Scans gibt es nicht. Dafür gibt es den automatischen Duplexdruck – also doppelseitiges Drucken. Mit einer Canon-App kann man auch mit dem Smartphone oder Tablet drucken.

Wer auf Fax- und Einzelblatteinzug verzichten kann und einen flotten Farbdrucker braucht, kann mit dem MG5750 ein günstiges Schnäppchen machen. Wer mehr als 100 Seiten pro Monat druckt, sollte bei der Anschaffung etwas tiefer in die Tasche greifen.

Canon Pixma IP7250 – doppelte Auflösung, doppelte Geschwindigkeit, niedrigere Druckkosten

Canon Pixma IP7250 ein Fotodrucker mit günstigen Folgekosten

Canon Pixma IP7250 ein schneller Fotodrucker mit günstigen Folgekosten

Für die Fotofreunde ist der Canon Pixma IP7250 gedacht. Volle 9.600 x 2.400 dpi bringen einfach perfekte Fotos auf das Fotopapier. Toll ist beim IP7250 auch die etwas ältere Tintenpatronen-Generation. Die Alternativpatronen zu den PGI-550 und CLI-551 sind derzeit deutlich günstiger als bei den aktuellen PGI-570 bzw. CLI-571 Ersatzpatronen. Somit sind auch die Folgekosten deutlich niedriger als beim MG5750. Ob eine CD-Druck-Funktion sinnvoll ist, kann jeder selbst entscheiden. Mit dem IP7250 kann man zumindest bedruckbare CDs in den Drucker einlegen und bedrucken. Das geht beim MG5750 nicht. Dann ist die Druckgeschwindigkeit noch einmal deutlich höher – vor allem beim Fotodruck. Ein 10 x 15 cm randloses Foto ist schon nach 21 Sekunden fertig. Doppelt so schnell wie beim MG5750. Pro Minute schafft der IP7250 15 Schwarzweißseiten oder 10 Farbseiten.

Das große Manko ist beim IP7250 dass damit nur gedruckt werden kann. Wer häufig Fotos druckt, kann vermutlich über die fehlende Kopierfunktion hinweg sehen und schafft sich für den Notfall noch einen kleinen, billigen Kopierer als Zweitgerät an.

Wir empfehlen den IP7250 für Anwender, die zwischen 100 und 300 Seiten – oder ca. 10 bis 50 Fotos pro Monat drucken. Für diese Anwendergruppe ist der IP7250 perfekt geeignet.

 

Fortsetzung folgt: Das nächste Mal schauen wir uns aktuelle Drucker von Brother an.

Welcher Drucker ist der Richtige?

Es ist jetzt schon über ein Jahr her nachdem wir ausführlich aktuelle Drucker verschiedener Hersteller vorgestellt haben. Jetzt gibt es hier einmal ein Update und wieder einmal fragen wir uns…

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?

Hier gehen die Meinungen weiterhin auseinander. Epson bleibt auf seinem „Good bye, Laser“-Kurs, HP und Brother fahren weiterhin zweigleisig, bieten also Drucker mit beiden Technologien an. Samsung, Kyocera, Konica-Minolta, Lexmark und Xerox schwören weiterhin auf die gute, alte Lasertechnik. Geändert hat sich allerdings, dass die Druckersparte von Samsung und das Unternehmen Lexmark verkauft wurden. Die Samsung-Drucker ging an HP, die ganze Firma Lexmark wurde von einem chinesischen Investmentfond übernommen, der auch bei Lenovo und Apex Beteiligungen hält. Zu Apex gehört der chinesische Druckerhersteller Pantum und die Druckerpatronen-Marke G&G. Ricoh war in den letzten drei Jahren mit seiner Geljet-Technologie deutlich erfolgreicher als mit seinen Laserdruckern. In vielen Behörden wurden Laserdrucker durch Geljet-Drucker ersetzt. Hier waren der niedrigere Energieverbrauch, die günstigen Folgekosten und der fehlende Feinstaub-Ausstoß die Hauptargumente für einen Umstieg. Punktsieg also für die Tintentechnik. Doch wie sieht es bei kleinen und mittleren Unternehmen aus?

Welche Technologie ist für welche Anwendung empfehlenswert?

Ich persönlich habe neben meinem Schreibtisch einen HP Color LaserJet Pro MFP M476nw. Ich drucke relativ wenig. Das meiste läuft bei mir elektronisch ab. Hier unterstützt mich das Multifunktionsgerät mit einer einfachen Scan-to-USB-Funktion. Die Ausdrucke sehen immer einwandfrei aus. Obwohl ich seit einem Jahr den Hinweis erhalte, dass das Verbrauchsmaterial so gut wie leer sei, drucke ich immer noch ohne Probleme mit den Original-Starterpatronen. Manchmal steht das Gerät für drei Wochen still und wenn ich den Drucker dann benötige, druckt er ohne Probleme in perfekter Qualität. Nun bin ich aber auch kein Foto-Freak. Sicher, Fotos sehen mit 1.200 dpi passabel aus. Eine feine Rasterung ist allerdings mit dem freien Auge, bei genauerem Hinsehen, erkennbar. Hobbyfotografen benötigen also zwingend einen Tintenstrahldrucker.

Bei mir zu Hause befindet sich ein Ricoh Aficio SG2100. Ein Geljet-Drucker der ebenfalls gut zu meinen Ansprüchen passt. Jeden Abend meldet er sich kurz zu Wort, macht ein paar Geräusche und schläft dann wieder ein. Das ist die tägliche Düsenreinigung, die den Drucker am Leben hält. Sie verbraucht ein bisschen Tinte, dafür druckt auch der Geljet jedes Mal auf neue immer wie ein Neugerät. Auch hier ist der Drucker perfekt auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Auch hier eignen sich die Ausdrucke selbst auf Fotopapier eher weniger für den Fotodruck. Für alle anderen Anwendungen ist das Teil aber perfekt. Hin und wieder hätte ich mir einen Scanner gewünscht, aber ich kann auch auf Arbeit scannen oder verwende einfach mein iPhone als Scanner und schicke mir die Datei dann per Email an mein MacBook und drucke dann die Datei aus. Die Qualität ist nicht mit einem richtigen Scanner vergleichbar, aber für einen Unterschriftsnachweis auf einem Vertrag ist es allemal eine ausreichend gute Methode.

In der Vergangenheit hatte ich Brother-Tintenstrahldrucker und Canon-Tintenstrahldrucker im privaten Gebrauch. Bei Canon hat mir die Fotoqualität besonders gut gefallen. Als dann aber nach vier Jahren der Druckkopf von einem Tag auf den anderen defekt war – vermutlich ein Elektronikfehler der auf einen mehr oder weniger geplanten Verschleiß zurück zu führen war – hat mich zum Umstieg zu einer anderen Marke gebracht aber auch bei Brother waren die oft verstopften Druckkopfdüsen mit der Zeit sehr ärgerlich.

An den Vor- und Nachteilen von Tinte und Laser hat sich nichts geändert.

Für Laserdruck spricht:

  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Schnelle Druckergebnisse
  • Präzise Text- und Grafikdrucke möglich
  • In der Regel seltener Verbrauchsmaterialwechsel

Gegen Laserdruck spricht:

  • Hoher Energieverbrauch
  • Größerer Platzbedarf
  • Feinstaub-Emission
  • Schwächen beim Fotodruck

Für Tintenstrahldruck spricht:

  • Niedriger Energieverbrauch
  • Kleinere Stellfläche
  • Kein Toner-Feinstaub
  • Guter bis sehr guter Fotodruck möglich

Gegen Tintenstrahldrucker spricht:

  • Tinte trocknet nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf dem Druckkopf.
  • Viele Tintendrucker wackeln beim Druck, weil der Druckkopf hin- und herflitzt.
  • Kurzlebigkeit – viele Tintenstrahldrucker sind nach 2 bis 4 Jahren nicht mehr brauchbar.
  • Die Folgekosten sind oft höher als beim Laserdrucker, zumindest müssen Verschleißteile in der Regel häufiger getauscht werden.

Und was ist mit Business-Inkjet-Druckern oder Geljet-Geräten?

Hier sind die Vor- und Nachteile normaler Tintenstrahldrucker auf beiden Seiten abgeschwächt. Auf der einen Seite sind die Folgekosten niedriger und Verschleißteile müssen nicht so häufig getauscht werden. Allerdings ist der Fotodruck nicht mehr so deutlich besser als bei modernen Farblaserdruckern. Für die Business-Geräte spricht dann noch der niedrige Energiebedarf und die fehlenden Feinstaubpartikel.

Singlefunction oder Multifunction?

Der Trend geht eindeutig zum Multifunktionsgerät. Sicher, Drucker, die nur drucken brauchen etwas weniger Platz und manche können auf eine Scan- und Kopierfunktion verzichten. Ein weiterer Grund, der für Singlefunction spricht, ist der Anschaffungspreis, der niedriger als bei einem Multifunktionsgerät ist. An sonsten überwiegen die Vorteile der 3-in-1 oder 4-in-1-Geräte. Vor allem Privatkunden oder kleine Büros schätzen die kleinen Alleskönner.

Ein weiterer Trend ist aber die Abkehr von großen Abteilungsdruckern wieder hin zu Arbeitsplatzgeräten. Hier haben die Chefs erkannt, dass das Laufen zum Gerät zu ungewollten Arbeitsunterbrechnungen führen kann. Auch ein Mitarbeiterstau vor einem Gerät ist unproduktiv. Allerdings kann der informelle Informationsaustausch von Mitarbeitern am Gang-Kopierer auch das Betriebsklima positiv beeinflussen.

Bei einer Druckerberatung eines Berliner Radiosenders konnte ich den Alles-Könner-A3-Farbkopier-Scanner-Fax-Xerox durch drei Geräte ersetzen. Die Redaktion eines Radiosender benötigt weder ein A3-Gerät, noch einen Farbdrucker. Also bekam die Redaktion ein A4-4-in-1-Gerät von Brother. Der Vertrieb muss hin und wieder auch schöne Farbausdrucke erstellen. Beispielsweise um Kunden mit farbigen Charts davon zu überzeugen, dass sich die Schaltung eines Werbespots lohnt. Auch hier reicht ein A4-4-in-1-Gerät. Da das Druckvolumen trotzdem sehr hoch ist, ist hier ein Gerät der obersten Klasse bei Brother die richtige Wahl gewesen. Für die wenigen A3-Ausdrucke habe ich noch ein A3-Tintenstrahlgerät empfohlen. Das Risiko dass ein Drucker ausfällt und dass dann eine ganze Firma blockiert wird, ist bei der Verwendungen von zwei oder mehr geraten deutlich geringer. Die Wege sind auch kürzer wenn jede Abteilung sein eigenes Gerät verwenden kann.

Fortsetzung folgt noch in dieser Woche. Wir schauen uns die aktuellen Geräte von Brother und Canon an. In der nächsten Woche werfen wir einen Blick auf Lexmark, Samsung und HP und übernächste Woche nehmen wir die Drucker von Epson, Ricoh, Pantum und Kyocera unter die Lupe.

Der kleinste All-in-One der Welt: HP Deskjet 3700

Nachdem HP ja schon den LaserJet neu erfunden hat, verspricht HP dies nun auch mit dem HP Deskjet 3700, dem kleinsten Multifunktionsgerät der Welt für ca. 70 US-Dollar. HP will mit diesem kompakten Gerät die Verknüpfung mit Internet-Anwendungen perfektionieren. Das Drucken aus Facebook oder Instagram soll so einfach wie möglich gehalten sein. Egal ob vom PC, Tablet oder vom Smartphone. Zielsetzung: Wenn das Drucken einfach ist, wird auch wieder mehr gedruckt. Per App kann der Benutzer kopieren, scannen und drucken. Diese kostenlose App gibt es für Apple, Android und Windows-Geräte.

Tolle Farben, kleine Stellfläche

Der HP Deskjet 3700

Dabei macht der Deskjet 3700 auch ein deutliches Design-Statement. Ob es gefällt, bleibt natürlich Geschmacksache. Mit knallig leuchtenden neon-Farben, liegt der Deskjet 3700 zumindest im Moment im Trend. HP bezeichnet die Farbvarianten mit den Begriffen „electric blue“, „sea grass green“ oder „stone“. Weitere Farbversionen kommen im Sommer dazu.

Scaneinheit mit großen Schwächen

Leider gibt es nur einen Einzelblatt-Scaneinzug. Bücher einscannen oder mehrseitige Dokumente? Das geht leider nicht. Beim Einzug sollte man darauf achten, dass die Seite wirklich gerade eingelegt wird. Wohl eher eine Spielerei, als ein sinnvolles Arbeitsinstrument. Auf der Negativseite liegt leider auch der fehlende Randlosdruck.

Sehr hohe Verbrauchskosten

Das Multifunktionsgerät ist bereits im Handel für knapp 80 € verfügbar. Die Druckerpatronen sind zwar auf den ersten Blick günstig (9,99 € für die schwarze oder farbige Patrone), wenn man dann aber die Seitenreichweite sieht (100 Farbseiten bzw. 120 Monchromseiten), kommt man auf sehr hohe Seitenpreise. Damit sind die HP 304 Druckerpatronen die derzeit vermutlich die teuersten Patronen auf den Markt – wenn man den Seitenpreis betrachtet. Mit den HP 304XL-Patronen lässt sich etwas an Druckkosten einsparen. Diese drucken in etwa die dreifache Seitenzahl und kosten das Doppelte. Wer nur gelegentlich druckt, der wird mit diesem kompakten und formschönen Drucker zufrieden sein. Wer häufiger druckt, sollte sich überlegen, besser einen Drucker mit vier oder fünf Einzelfarbpatronen zu kaufen.

Fazit:

Am Ende wird dieses Gerät vermutlich trotz seiner Schwächen zum Verkaufsrenner werden. Der Drucker sieht einfach zuckersüß aus, braucht wenig Platz und kostet wenig. Das bittere Erwachen kommt erst, wenn die ersten 100 Seiten gedruckt sind und der Deskjet 3700 Hunger nach neuer Tinte bekommt.

2 neue Tintenstrahldrucker von Brother: DCP-J785DW und MFC-985DW

Brother verspricht mit den neuen Tintenstrahldruckern Brother DCP-J785DW und MFC-J985DW „mehr Tinte, mehr Ausdrucke, mehr Kostenersparnis“. Zwar sind die Anschaffungskosten von 349 für das 3-in-1-Gerät bzw. 399 Euro für das 4-in-1-Gerät etwas höher, dafür sind die Folgekosten dank der neuen LC-22U-Tintenpatronen sogar mit Originalpatronen sehr niedrig. Mit den LC-22U-Patronen kann man 2.400 Schwarzweißseiten oder 1.200 Farbseiten drucken. Bei TONERDUMPING kostet die schwarze Patrone 20,99 und die Farbpatrone 12,99 Euro pro Stück. Somit kostet die Schwarzweißseite weniger als einen Cent. Die Farbseite kostet 4,1 Cent – auch das ist sehr günstig. Brother nennt das den „Inkbenefit“.

Inkbenefit bei brother

… mehr Tinte, mehr Ausdrucke, mehr Kostenersparnis mit inkbenefit

Dank Tintenstrahl-Technologie sind die Geräte deutlich sparsamer beim Stromverbrauch als vergleichbare Laserdrucker. Die Umweltstandards des „Blauen Engel“ und des aktuellen „Energy Star“ werden erfüllt. Mit der PTS-Zertifizierung sind Ausdrucke mit diesen Geräten auch dokumentenecht. Ein wichtiges Kriterium bei Anwälten, Steuerberatern oder Notariatskanzleien.

Das DCP-Modell kann drucken, kopieren und scannen. Das MFC-Gerät kann zusätzlich auch noch faxen. Beide Maschinen haben einen automatischen, beidseitigen Druck – das spart Papier. Neben dem USB-Anschluss besteht auch die Möglichkeit den Drucker in ein kabelloses Netzwerk einzubinden. Auch das mobile Drucken über ein Smartphone ist bei diesen Brother-Modellen möglich.

Bei einem genaueren Blick auf die technischen Daten, fällt die Druckgeschwindigkeit als Manko auf. 10 Farbseiten pro Minute (nach ISO-Standard) sind nur halb so schnell wie Laserdrucker der Einstiegsklasse. Auch das Papierfach ist mit 100 Blatt etwas klein bemessen. Zumindest gibt es noch ein weiteres Papierfach, das 20 Blatt Fotopapier aufnehmen kann.

Das DCP-Modell ist schon seit Mai verfügbar, das MFC-Modell kam diese Tage auf den Markt.

Fazit: Positiv sind die niedrigen Folgekosten. Negativ sind die niedrige Druckgeschwindigkeit und das zu kleine Papierfach.