TONERDUMPING-Chefs besuchen Ninestar

Irgendwie fühlt sich so ein Besuch in Zhuhai wie ein kleiner Urlaub an. 27 Grad im Schatten – und das Mitte November. Aber nicht nur das Wetter war bemerkenswert. Auch die Gespräche mit den Freunden aus der Ninestar-Zentrale in Zhuhai waren wieder einmal von einer konstruktiven und partnerschaftlichen Atmosphäre geprägt.

Im November mit dem T-Shirt herum rennen. Eine tolle Sache. Im Hintergrund: 70 Jahre Volksrepublik China. Links: Daniel Orth, Rechts: Friedbert Baer.

Zum ersten Mal konnten wir beispielsweise den Gründer von Ninestar persönlich kennen lernen: Wei Yan. Er erzählte uns bei einem gemeinsamen Mittagessen dass er und Jackson Wang so etwas wie beste Freunde sind. Sie waren Arbeitskollegen bei einer großen Klimaanlagen-Firma. Später gründete Wei Yan eine Computer-Handelsfirma. Jackson Wang stieg als Co-Chef später ein, als es darum ging die Handelsfirma in eine Produktion zu umzuwandeln. Da gab es also schon ein paar Ähnlichkeiten mit TONERDUMPING. Auch hier gründete erst Daniel Orth die Firma und sein bester Freund Friedbert Baer kam dann ein halbes Jahr später dazu.

Zwischen Daniel Orth und Friedbert Baer: Der Ninestar-Gründer Wei Yan

Zudem haben wir uns viele neue spannende Neuheiten und die automatische Produktion angesehen. Mit der automatischen Fertigungsstraße werden die Kapazitäten vervielfacht, die Kosten gesenkt und die Qualität erhöht. Das sah schon sehr beeindruckend aus.

Hier werden Tonerkartuschen vollautomatisch zusammengeschraubt.
Die Mitarbeiter am Förderband müssen jetzt nur noch die Toner in Drucker stecken, um Testdrucke anzufertigen.

Und dann ware da die Gespräche zwischen Ninestar und Tonerdumping, bei denen es um eine noch engere Partnerschaft ging. Und die Ergebnisse sehen für beide Seiten sehr gut aus. Man kann also sagen, dass Tonerdumping und Ninestar in den nächsten Jahren noch enger zusammen arbeiten werden – vor allem um auch die Marke G&G in Deutschland noch bekannter zu machen.

Das beeindruckend riesige Bürogebäude von Ninestar

TONERDUMPING begrüßt den neuen Auszubildenden Johannes

Auch in diesem Jahr bildet TONERDUMPING wieder einen Einzelhandelskaufmann aus. Er heißt Johannes und wird die nächsten drei Jahre alle Geheimnisse des Handels mit Druckerpatronen und Schreibwaren kennenlernen.

Geschäftsführer Daniel Orth, Johannes in der Mitte und Filialmanager Tom Rosenmüller.

Wir suchen übrigens noch ganz spontan und kurzfristig einen Auszubildenden (m/w/d) als E-Commerce-Kaufmann/ -Kauffrau. Wen das Thema Onlinehandel als Berufswunsch interessiert, kann sich gerne bei uns melden (bewerbung@toner-dumping.de)

Xerox will HP kaufen

HP bestätigt, dass Xerox ein Angebot für eine Übernahme vorgelegt hat. Demnach hat Xerox vor den IT-Giganten HP für umgerechnet 29,4 Milliarden Euro zu übernehmen.

Xerox bietet somit 22 US-Dollar je HP Aktie – also 12 Prozent mehr, als der aktuelle Börsenkurs. HP hat bereits angekündigt das Angebot ernsthaft zu prüfen. Laut CNBC will Xerox Dreiviertel des Kaufpreises in bar bezahlen und das letzte Viertel mit eigenen Aktien. Am Ende würden dann die bestehenden Aktionäre von HP 48 Prozent der neuen Firma halten.

Über so viele Barreserven verfügt Xerox nicht. Da reichen dann auch die 2,3 Milliarden Dollar nicht aus, die Xerox durch den Verkauf der Fujifilm einspielen konnte. Laut Bloomberg könnte allerdings die Citigroup die noch fehlenden 20 Milliarden Dollar finanzieren, die Xerox benötigt, um HP zu übernehmen.

In vielen Medienberichten taucht im Zusammenhang mit der Übername immer wieder der Name Carl Icahn auf. Er besitzt bereits zehn Prozent von Xerox und soll den Deal vorgeschlagen haben.

Icahn soll auch für die Rückabwicklung der Fuji-Beteiligung von Xerox eingefädelt haben.

HP ist – verglichen mit Xerox – deutlich größer. HP ist mehr wert und erzielt höhere Umsätze. Aber HP kam in ein schwieriges Fahrwasser. Gewinn brachen ein und HP kündigte erst neulich an tausende Mitarbeiter zu entlassen. HP war auch negativ in die Schlagzeilen geraten, weil HP mit Firmwareupdates die Funktionalität ihrer Drucker in Verbindung mit Alternativ-Druckerpatronen einschränkt. Ein Verhalten, was weltweit für Klagen von Verbraucherschützern mit sich zog.