Die nächste Canon Patent-Klagewelle kommt ins Rollen

Seit ein paar Tagen beobachten wir, dass Canon einige Amazon-Händler in Spanien und Italien wegen vermeintlicher Patentverletzungen abgemahnt hat. Amazon reagierte so wie immer: Die betroffenen Angebote wurden entfernt. Nun hat es auch einen der größten Office-Onlineshops aus den USA getroffen: LD Products.

Welche Tonerkartuschen sind betroffen?

Es betrifft im Grunde HP Farblasertoner der Serien HP 131A, aber auch ältere Farblasertoner wie zB HP 128A oder HP 125A.

Welche Funktion hat das Patent?

Es gibt an den Farb-Tonern einen kleinen Hebel, den der Drucker auslösen kann. Wird der Hebel vom Drucker ausgelöst, werden für den kommenden Ausdruck die Farbtoner deaktiviert. Das hat den Sinn, dass bei reinen Schwarzweiß-Ausdrucken weniger Toner bewegt werden – was zu weniger Energieverbrauch und weniger Lärm führt, aber eben auch sicherstellt, dass kein Farbpartikel auf einem Schwarz-weiß-Ausdruck landet. Druckt der Anwender hauptsächlich Schwarz-Weiß könnte auch der Resttonerbehälter der Tonerkartuschen überlaufen, wenn diese Funktion deaktiviert ist.

Man könnte also in diesem Fall wirklich sagen – es handelt sich um eine sinnvolle Erfindung.

Wie können Drittanbieter as Patent umgehen?

Der chinesische Tonerhersteller Aster hat es vor kurzem auf seiner Internetseite erklärt, dass zur Zeit keine Patentumgehung mit Newbuilt-Produkten möglich ist. Deshalb bietet Aster seit einiger Zeit für diese Modelle nur nur wiederaufbereitete – sogenannte Rebuilttoner – an. Auch Printrite hat zur Zeit diese Toner auf Rebuilt umgestellt. Clover, KMP und WTA setzen von je her auf Rebuilt und sind von einer Patentklage erst einmal geschützt. Der große Nachteil an Rebuilt ist allerdings die minderwertige Qualität im Vergleich zu Original- oder Newbuilt-Produkten. Bei fabrikneuen Produkten erfolgt die Fertigung oft vollautomatisch, während Rebuilt-Toner noch ein richtiges Handwerk ist.

Eine zweite Lösung ist, man verzichtet beim Newbuilt einfach auf diesen Hebel. Das kann allerdings ebenfalls zu Qualitätsproblemen führen, wie beispielsweise ein überlaufender Resttonerbehälter.

G&G / Ninestar hat eine patentsichere Newbuilt-Version vorgestellt

Wo andere Newbuilt-Hersteller die Segel streichen und auf Rebuilt umstellen, setzt Ninestar auf eine Umgehung des Patents. Diese Version ist bereits fertig entwickelt und Ninestar produziert diese patentsicheren, fabrikneuen Toner bereits auf Hochtouren.

Canon erwirkt einstweilige Verfügung gegen Print-Klex

Canon berichtet über eine einstweilige Verfügung, die man am Landgericht Düsseldorf gegen den Tonerhändler Print-Klex erwirken konnte. Dabei geht es um Patentansprüche des EU-Patents EP 2087407, das Canon als verletzt ansieht. Mit dieser einstweiligen Verfügung wird dem Onlinehändler Print Klex verboten folgende kompatible Toner zu verkaufen: HP CF226X und CF287A. Bei dem Patent geht es wieder einmal um das Dongle-Gear. Wenn die Kupplung 360 Grad-beweglich ist, ist bei einem Newbuilt-Toner einer sehr starkes Canon Patent verletzt. Print-Klex hat diese Toner bei Amazon, Ebay und bei seinem eigenen Onlineshop verkauft.

Nicht so bei Rebuilt: WTA und KMP konnten sich gegen eine Patentklage von Canon erfolgreich wehren. Dabei wurde die Original-Kupplung von HP wieder verwendet und auf eine neue kompatible Trommelwalze gesteckt.

Eine weitere Möglichkeit sind nicht patentverletzende Newbuilt-Produkte. Diese werden von G&G (Ninestar), Aster oder von Printrite (Pelikan) angeboten.

15 Jahre Tonerdumping (Teil 4)

Im Jahr 2003 fing es mit Tonerdumping an. Hier der vierte Teil des Rückblicks. Die ersten drei Teile verlinke ich hiermit:

15 Jahre TONERDUMPING Teil 1 (2003 Februar bis Juni)

15 Jahre TONERDUMPING Teil 2 (2003 Juli bis Dezember)

15 Jahre TONERDUMPING Teil 3 (2004)

3 Firmenlogos in 2 Jahren

Im Jahr 2005 war das Firmenlogo von Tonerdumping blau. Dementsprechend viel blaue Lackfarbe hatten wir bei unseren ersten Ladenbau-Projekten verbraucht.

Unsere erster Eigenmarke Tonerkarton.

Das blaue Logo wurde auch deutlicher Bestandteil der Tonerschachtel. Diese wurde von der österreichischen Firma Emstar/Embatex hergestellt. Damals einer unserer wichtigsten Lieferanten für Tonerkartuschen.

Ein Geburtstagsgeschenk für Tom

Es war der 24. Februar, als wir im Jahr 2005 ein Vorstellungsgespräch mit einem Mitarbeiter hatten, den wir seit Anfang März 2005 einstellen durften: Tom. Auch heute ist er für Tonerdumping tätig und ist mittlerweile hauptverantwortlich für unsere Filialen als Filialmanager. Ach ja, am 24. Februar hat Tom Geburtstag!

März 2005: Eröffnung Müllerstraße

Die Berliner Handelskette Foto Radio Wegert musste im Januar 2005 Insolvenz anmelden. In der Müllerstaße 30 wurde einer ihrer letzten Filialen geschlossen. Das Foto-Wegert-Geschäft hatte noch eine volle Ladenausstattung. Tego-Verkaufsregale, einen Verkaufstresen und einen riesigen Tresor befanden sich im Laden, als wir den Mietvertrag übernommen hatten. In Rekordzeit und zu extrem niedrigen Kosten konnten wir somit den neuen Laden im Berliner Bezirk Wedding eröffnen.

Preisschilder in der Auslage und ein riesiger Leuchtkasten - so sah die Müllerstraße 30 zu ihrer Eröffnung aus.
Preisschilder in der Auslage und ein riesiger Leuchtkasten – so sah die Müllerstraße 30 zu ihrer Eröffnung aus.

In den nächsten Jahren wurde die Müllerstraße zum Flag-Ship-Store mit Tom Badura (heute Rosenmüller) als Filialleiter.

Billig verkaufen ohne Risiko – der Drehregalständer für Fachhändler

Ein tolles Angebot gab es ab dem Jahr 2005 für Fachhändler, die ebenfalls Tonerdumping-Produkte verkaufen wollen. Das Tonerdumping-Drehregal.
Ein tolles Angebot gab es ab dem Jahr 2005 für Fachhändler, die ebenfalls Tonerdumping-Produkte verkaufen wollen. Das Tonerdumping-Drehregal.

Ein dreiseitiges Regal mit 72 Haken, 200 Druckerpatronen, Kompatibilitässoftware, 1 Plakat – alles gratis. Bezahlen muss der Fachhändler am Ende nur die Patronen, die er verkauft hat. Von den Fachhändlern, die damals ein Regal bestellt hatten, ist Henry Bertz in Brandenburg noch immer ein Tonerdumping-Fachhändler.

Express-Lieferservice inherhalb Berlins

Neu war im Jahr 2005 auch der Express-Lieferservice. Damals kostete dieser Service 15 Euro. Ausgeliefert wurde die Ware dann mit einem Fahrrad-Kurier innerhalb Berlins.

Radio-Werbung auf Radio Paradiso

Für die Berliner Läden produzierte Radio Paradiso 4 Radio-Spots:

Radio Paradiso-Radiospot für die Müllerstraße aus dem Jahr 2005

Das fünfte Geschäft eröffnet Tonerdumping in der Spandauer Altstadt

In der Carl-Schurz-Str. eröffnet Tonerdumping seine 5. Filiale im Dezember 2005
In der Carl-Schurz-Str. eröffnet Tonerdumping seine 5. Filiale im Dezember 2005

Als Besonderheit am Ladenbau der Spandauer Altstadt waren die Denkmalschutzauflagen. Ein großer Alu-Leuchtkasten wurde uns nicht genehmigt. Stattdessen durften wir unser hübsches Metall-Logo indirekt beleuchten.

Welcher Drucker ist der Richtige?

Große Kaufberatung – Stand Ende 2018.

Was gibt es außer Laser und Tinte noch?

Sicherlich gibt es auch andere Drucktechnologien. Sie spielen aber nur eine untergeordnete Rolle. Beispielsweise wäre da der Nadeldrucker, der wegen seiner Fähigkeit Durchschläge zu drucken, findet man Nadeldrucker noch in manchen Arztpraxen und in Logistikunternehmen. Bei Nadeldruckern hat mittlerweile OKI seinen Konkurrenten Epson überholt.

Dann gibt es auch noch die Zink-Technologie, bei dem die Farbe bereits im Papier befindet. Hier sind die Ausdrucke allerdings äußerst teuer. Somit fristet diese Technologie sein Dasein nur im Fun-Segment. Als Beispiel wäre der HP Sprocket zu nennen.

Muss es ein Multifunktionsgerät sein?

Grundsätzlich bleiben dann als geläufige Technologien die Tintenstrahldrucker und die Laserdrucker. Der große Trend im Jahr 2018 geht in Richtung Multifunktion. Kaum ein Anwender gibt sich heute noch mit einem Singe-Function-Drucker zufrieden. Heute soll ein Drucker auf jeden Fall auch kopieren und scannen können. Selbst eine Faxfunktion erwarten heute noch viele Kunden. Das ist übrigens eine deutsche Spezialität. In vielen anderen Ländern hat die Email das Fax bereits vollständig abgelöst. In Deutschland hat das Faxgerät immer noch seine Daseinsberechtigung.

Tipp: Eigentlich ist heute ein Scanner oder ein Kopierer für den Privat-Anwender gar nicht mehr notwendig. Es gibt mittlerweile sehr gute Scan-Ergebnisse mit dem Smartphone. Besonders wenn es um das Einscannen von Fotos geht, sind moderne Smartphones besser als preiswerte Scanner. Auch wenn es um das Kopieren geht, ist das mit der Smartphone-Drucker-Kombination durchaus machbar. Android und iOS bieten schon in der Grundausstattung ganz gute Bildbearbeitungsfunktionen an. Selbstverständlich ist aber das Kopieren mit einem richtigen Kopierer deutlich komfortabler, als mit einer Handy-Drucker-Kombination. Wer aber nur ein paar Mal im Jahr eine Kopie benötigt, für den reicht das Zusammenspiel mit dem Smartphone aus.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Eigentlich hängt das ganz klar von den Ansprüchen des Kunden ab. Wer einen schnellen Ausdruck benötigt, aber eigentlich nur Flugtickets, Internetseiten und Word-Dateien druckt, für den ist der Laserdrucker das ideale Druckgerät für zu Hause. Soll hin und wieder ein Foto gedruckt werden, kommt man an einem Tintenstrahldrucker nicht vorbei. Der Tintenstrahldrucker hat den Nachteil, dass er eine sehr zeitintensive Druckkopfreinigung durchführt sobald man ihn einschaltet. Ist der Drucker dann endlich druckbereit, sind mit dem Laserdrucker bereits die ersten 20 Seiten gedruckt.

Vorteile von Business-Tintenstrahldrucker gegenüber Farblaserdruckern

Früher hieß es, wer viel druckt oder einen Drucker für das Büro braucht, der kauft einen Laserdrucker. Das gilt heute nicht mehr. Heute drucken sogenannte Business-Tintenstrahldrucker äußerst schnell und zu günstigen Seitenpreisen. Diese Drucker gibt es von Brother, Canon, Epson und HP. Sie sind ab ca. 250 € zu haben. Die Vorteile gegenüber Farblaserdrucker: Sie brauchen deutlich weniger Strom, sie werden nicht heiß, sind wartungsarm und meistens auch bei den Druckkosten günstiger als Laserdrucker der gleichen Preiskategorie.

Die Vorteile der Laserdrucker

Was selbst bei Business-Tintenstrahldruckern lästig ist, ist das Reinigen der Druckkopfdüsen. Und das kostet wirklich oft eine Menge Zeit. Moderne HP Laserdrucker wärmen sich binnen weniger Sekunden auf und sind sofort druckbereit. Ist der Tintenstrahldrucker den ganzen Tag über beschäftigt, dann fallen die morgentlichen Reinigungsläufe nicht mehr ins Gewicht. Ein Laserdrucker hat meistens auch ein schärferes Druckbild. Ein Druckbild, das Tintenstrahldrucker meistens nur in der besten Qualitätseinstellung nachahmen können. Dafür sind dann aber wirklich Original-Druckerpatronen oder Markenpatronen notwendig, die die dazu wichtigen Farbpigmente enthalten, die das Ausfransen des Schriftbildes verhindern.

Wohin geht der Trend?

Brother erweitert sein Buiness-Ink-Sortiment

Brother und HP setzen weiterhin auf beide Technologien. Brother erweitert sein Sortiment aber derzeit im Tintenbereich auf das Business-Segment. Bislang gab es für Privat-Anwender das Tintenstrahl-Multifunktionsgerät von Brother. Firmenkunden hatten bei Brother bislang ausschließlich auf Laserdrucker zurück gegriffen. Heute steht dem Office-Kunden auch der Business-Tintenstrahldrucker zur Verfügung. Bei Brother geht der Trend also schon einmal leicht von Laserdruck zu Tintenstrahl.

HP will in allen Bereichen punkten

HP hat mit der Übernahme der Samsung-Druckersparte seinen Laserdrucker-Bereich deutlich ausgebaut. Gleichzeitig entwickelt HP seine Officejet-Pro-Serie weiter und bietet auch Tintenstrahldrucker für den Privatanwender. HP bringt in allen Druck-Segmenten ein passendes Angebot auf den Markt. Angefangen von billigen Tintenstrahldruckern, die zwei Druckkopfpatronen ausgestattet sind. Hier ist der Anschaffungspreis eines Multifunktionsgerät dann bei 60 € – der Seitenpreis erreicht dafür ungeahnte Höhen. Der Zugang zum Alternativmarkt ist hier nur beschränkt verfügbar. Nachgefüllte HP 62 oder HP 304 Druckerpatronen sind leider nur wenig preiswerter als HP Originalpatronen. Bei den großen Officejet Pro X-Tintenstrahldruckern kommen Druckerpatronen zum Einsatz, die so breit sind wie ein DIN-A4-Blatt. Die Druckgeschwindigkeit ist schneller als die meisten Laserdrucker schaffen. Die Druckköpfe sind robust und halten fast ewig. Und die Alternativ-Druckerpatronen von G&G oder TONERDUMPING sind deutlich preiswerter als die Originalpatronen von HP. Alles gute Gründe, die bei HP-Freunde für einen HP Officejet Pro-X Drucker sprechen.

Die superschnellen HP Officejet Pro X Geräte

Die neuen Mittelklasse-HP Laserdrucker gehören zu den besten Laserdruckern auf den Markt. HP bewirbt sie mit dem Slogan „reinvented“. Und das ist nicht ganz falsch. Das Tonerpulver wurde so verändert, dass es bereits bei niedrigeren Temperaturen schmilzt. Das verkürzt die Aufwärmzeit und senkt gleichzeitig den Energieverbrauch des Geräts.

Canon ist weiterhin bei Tintenstrahl spitze

Bei Canon liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Tintenstrahl-Technologie. Sicher, Canon bietet auch eine Reihe von Laserdruckern an. Merkwürdigerweise kaufen die deutschen Kunden die Canon Laserdrucker-Technologie lieber nur dann, wenn ein HP-Logo auf dem Drucker klebt.

Ansprechendes Design und tolle Fotos bietet der Canon Pixma TS-8250.

Bei Canon gibt es weiterhin die Pixma-Serie. Leider steigen mit jedem Generationenwechsel die Seitenpreise und für das gleiche Geld erhält man weniger Funktionen. Beispielsweise kann man DVDs nur noch mit den teuersten Tintenstrahldruckern bedrucken. Vor ein paar Jahren ging das auch mit Druckern im 80-€-Segment. Auch bei Canon gibt es Multifuntionsgeräte, bei denen man mit jeder neuen Druckerpatrone den Druckkopf immer mittauscht, da die Druckdüsen auf der Patrone sitzen. Diese Geräte kosten in der Anschaffung nur 60 € und auch hier sind die Seitenpreise äußerst hoch. Günstiger wird es dann mit den Single-Ink-Patronen. Aber auch hier ist die neueste Generation im Seitenpreis sehr hoch. Auch die Alternativpatronen von G&G sind vergleichsweise teuer.

Nur noch für kurze Zeit gibt es ein gutes Canon Multifunktionsgerät: Den Canon Pixma TS5050. Die Druckerpatronen-Generation ist nicht die neueste und deshalb sind hierfür schon preiswertere Alternativen lieferbar. Der Drucker ist kompakt und sehr gut für den Fotodruck geeignet. 10 Patronen von TONERDUMPING (also 2 komplette Sätze) in XL-Befüllung kosten übrigens nur 49,99 €.

Der Canon TS5050 benötigt die PGI-570 und CLI-571 Druckerpatronen.
Der Canon TS5050 benötigt die PGI-570 und CLI-571 Druckerpatronen.

Richtig günstig werden die Druckkosten mit den Maxify-Geräten. Die Reichweite ist ähnlich wie bei den Brother Business-Tintenstrahldruckern sehr hoch. Die PGI-2500 Druckerpatronen gibt es nicht nur von Canon, sondern auch deutlich preiswerter von G&G.

Epson holt sich am liebsten seinen Gewinn beim Druckerkauf

Epson hat sich schon vor Jahren von der Laser-Technologie verabschiedet. Epson möchte mit den Ecotank-Druckern vom Wettbewerb abheben. Das Prinzip dahinter: Der Kunde kauft einen Drucker und bekommt gleich Tinte für 6.000 Seiten dazu. Danach kauft er keine Druckerpatronen mehr nach, sondern Tinte in Flaschen, die dann in den Tintentank des Druckers gefüllt wird. Der Nachteil dabei: Die Anschaffung des Druckers ist so hoch, dass sich das Geschäft für den Kunden nur dann rechnet, wenn er hunderte Seiten pro Monat druckt.

Als besonderes Schnäppchen erweist sich hier der EPSON Ecotank ET-2600, der bei Tonerdumping aktuell nur 199,99 € kostet. Der UVP lag vor kurzem noch bei 299,99 € – jetzt geht das Modell „end of life“ und wird somit deutlich billiger. Der ET-2600 ist in allen Belangen ein solider Drucker für den Homeoffice-Anwender. Der Tinte, die bereits im Lieferumfang mitgegeben wird, reicht schon für ein paar Tausend Seiten. Die Herstellerangaben sind aber mit Vorsicht zu genießen, da bei der Erstinstallation der Tinte, einiges an Tinte für das Befüllen der Schläuche verwendet wird. Die Original-Tintenflaschen kosten aber nur 9,99 € und enthalten bereits jeweils 70 ml pro Flasche und Farbe. Die Alternativflaschen von G&G kosten übrigens nur halb so viel.

Beim EPSON Ecotank ET2600 sind die Tintentanks nun im Drucker versteckt.

Epson hat aber auch weiterhin Drucker im niedrigeren Preissegment und dafür normale Druckerpatronen – so wie gehabt. Und hier kommen dann die Alternativpatronen-Anbieter wieder zum Zug. Es gibt selbst zu den neuesten Epson 202 Druckerpatronen bereits eine Alternative von der Druckerpatronenmarke G&G.

Wer für einen Drucker weniger als 80 € ausgeben will, der ist vielleicht mit dem Epson Expression Home XP442 ganz gut beraten. Ein paar Restbestände kann man bei Tonerdumping übrigens erwerben. Im großen und ganzen kann der XP442 etwa das gleiche wie der ET-2600, nur dass man beim XP442 Tintenpatronen nachkaufen muss und eben keine Tintenflaschen. Hier ist die Rechnung einfach: Das 10er-Set kostet bei TONERDUMPING 49,99 €. Der Preisunterschied zum ET beträgt ca. 120 €. Wer also in den nächsten 3 Jahren für Druckerpatronen mehr als 120 € ausgibt, der sollte zum ET-2600 greifen.

Der Epson Expression Home XP442 kostet keine 80 € benötigt aber Druckerpatronen - im Gegensatz zum ET-2600.
Der Epson Expression Home XP442 kostet keine 80 € benötigt aber Druckerpatronen – im Gegensatz zum ET-2600.

Im Business-Bereich bietet Epson ebenfalls ein sehr breites Sortiment an. Hier lohnt sich ein näherer Blick auf jeden Fall. Auch aus dem Gesichtspunkt, dass bei Tintenstrahldruckern eben wirklich kaum andere Verschleißteile gewechselt werden müssen.

Lexmark und Pantum setzen auf Laserdrucker

Und da wäre noch der chinesische Player Pantum / Lexmark. Offiziell soll Lexmark sich für den Profibereich mit großen, schnellen Geräten kümmern und Pantum soll den Privatbedarf an Laserdruckern decken. In der Realität deckt Pantum weiterhin den Ostasiatischen und Afrikanischen Markt ab, während Lexmark in Nordamerika und Europa mit seinen Druckern seine Märkte findet. Lexmark ist in den letzten Jahren zudem mit sehr billigen Farblaserdruckern aufgefallen. Leider waren dann die Toner sehr, sehr teuer und Alternativen sind erst seit kurzem verfügbar. Und Pantum gibt es eigentlich nur als Schwarzweißdrucker. Der Farblaserdrucker von Pantum ist baugleich mit einem Lexmark-Modell, das allerdings um ein Vielfaches teurer ist, als der Lexmark-Farbdrucker. Und der zweite Nachteil bei Pantum sind die Verbrauchskosten. Zwar ist der Seitenpreis meist billiger als bei der Konkurrenz – allerdings nur wenn man Originaltoner mit Originaltonern vergleicht. Für Pantum Drucker gibt es nämlich noch immer kein Alternativprodukt. Für Pantum spricht seine robuste Verarbeitung. Selbst der billigste Einstiegsdrucker basiert auf einem stabilen Metallrahmen. Bei HP und Samsung findet man in den Einstiegsgeräten deutlich mehr Plastikteile verbaut.

Der Pantum P2500W ist zumindest in der Anschaffung sehr preiswert. Der Monochrom-Laserdrucker kostet 79,99 € und ist nicht nur relativ schnell (22 Seiten pro Minute), sondern auch noch sehr kompakt und daher auch ganz gut zu transportieren, wenn mal ein Drucker irgendwo gebraucht wird. Der Toner selbst kostet 49,99 und hält für 1.600 Seiten. Günstig für einen Originaltoner – leider aber alternativlos.

Superkompakt: Der Pantum P2500W. Laserdruckertechnologie made in China.
Superkompakt: Der Pantum P2500W. Laserdruckertechnologie made in China.

Ricoh und Xerox sind mit Großgeräten stark – doch wer braucht die noch?

Zu guter letzt wäre für einen kompletten Marktüberblick auch Marken wie Ricoh, Xerox oder Kyocera zu erwähnen. Leider hat Ricoh sich von der sehr erfolgreichen Geljet-Technologie verabschiedet. Und für die nicht mehr ganz so billigen Ricoh-Laserdrucker ist das Interesse gering. Ricoh bietet nichts, was nicht andere Anbieter bieten können. Vor ein paar Jahren waren die Geljet-Drucker ein Alleinstellungsmerkmal. Oder ein Laserdrucker, der unter 50 € angeboten wurde war natürlich ein Hingucker. Beides hat Ricoh aus seinem Sortiment gestrichen. Das macht Ricoh zu einem soliden Anbieter großer Kopiermaschinen – nicht mehr und nicht weniger. Diese Geräte sind wartungsintensiv und deshalb langfristig nicht mehr marktgerecht. Das gleiche gilt auch für Xerox-Geräte.

Kyocera füllt eine Nische mit langlebigen Laserdruckern

Bei Kyocera gibt es zumindest noch die solide Verarbeitung der Trommeleinheit. Bei Kyocera tauscht man im Grunde meist nur ein billiges Tonermodul. Die Trommel hält dann oft 100.000 Seiten lang. Und das garantiert Kyocera sofern man Original-Toner verwendet. Nachgebaute Tonermodule, die Tonerpulver aus Japan verwenden (zB von Mitsubishi oder Tomoegawa) sind aber mindestens genauso gut wie das Kyocera-Original.

OKI ein hidden Champion?

OKI ist ein wirklicher Geheimtipp, wenn es um richtig guten Farblaser-Druck geht. Unser Designer-Team bei Tonerdumping setzt daher auf einen OKI Farblaserdrucker. Auch der Etikettendruck gelingt mit OKI erstaunlich gut. Die Anschaffungspreise sind vergleichsweise niedrig und die Verfügbarkeit ausgezeichneter Alternativtoner ist ebenfalls gewährleistet. Mit TONERDUMPING oder G&G Tonern bemerken wir mit unserem OKI Gerät keinen Unterschied.

Tonerkartuschen: Gift im Plastikgehäuse?

Der europäische Verband der Tonerkartuschen-Recycler (Etira) hat mit Hilfe der LGA festgestellt, dass die gelbe Tonerkartusche, die wir als Tonerdumping-Toner (als Ersatz für HP CF412X) verkauft haben, aus einem Plastik besteht, das den Stoff DecaBDE in einer so hohen Konzentration enthält, dass künftige Grenzwerte der EU überschritten werden. Die Etira hat die LGA mit dem Test mehrerer Tonerkartuschen von verschiedenen Händlern in ganz Deutschland beauftragt – nahezu alle enthielten den Stoff DecaBDE. Das Magazin Digital Imaging hat darüber berichtet. Das Inverkehrbringen dieses Stoffes ist ab kommendem Jahr, genauer ab dem 2. März 2019, in der EU nicht mehr erlaubt. TONERDUMPING selbst ist deshalb bereits seit mehreren Monaten mit seinen Lieferanten in intensiven Gesprächen, um sicherzustellen, dass diese EU-Vorgaben sicher eingehalten werden können.

Der Test der Etira ergab, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt bei mindestens dem getesteten Toner noch nicht der Fall ist. Getestet wurden Toner, die vom Tonerhersteller „Static Control“ stammen – einem Lieferanten, bei dem wir nur einen sehr kleinen Teil unseres Sortiments beziehen und mit dem wir aktuell gar nicht mehr zusammenarbeiten. Nichtsdestotrotz ist einer unserer Tonerkartuschen betroffen. Dies nehmen wir sehr ernst und reagieren entsprechend. Im Folgenden möchten wir ausführlich darstellen, wie wir mit dem Ergebnis umgehen und vor allem, wie wir die geforderte Einhaltung von Grenzwerten sicherstellen. So sehen die von uns verkauften und im Auftrag der Etira getesteten Toner aus:

Die betroffenen Static Control Toner wurden von uns in diesen beiden Schachteln ausgeliefert.
Die betroffenen Static Control Toner wurden von uns in diesen beiden Schachteln ausgeliefert.
Erkennen kann man den Static Control Toner an seinem Etikett, auf dem sich auf schwarzem Hintergrund eine weiße durchgestrichene Mülltonne befindet.
Erkennen kann man den Static Control Toner an seinem Etikett, auf dem sich auf schwarzem Hintergrund eine weiße durchgestrichene Mülltonne befindet.

TONERDUMPING bietet allen betroffenen Kunden einen Umtausch an. Eine Gesundheits-Gefährdung beim üblichen Gebrauch der Tonerkartuschen besteht jedoch nicht.

Was ist DecaBDE und warum wird es demnächst verboten?

Decabromdiphenylether (DecaBDE) ist ein Flammschutzmittel und gehört zur Gruppe der polybromierten Diphenylether. Kunststofftypen, bei denen es zur Anwendung kommt, sind beispielsweise Polyethylen, Polypropylen oder ungesättigte Polyester. Wenn man Plastik aus Erdöl gewinnt, ist es gleichmäßig stabil und einfach zu verarbeiten. Wenn jedoch bereits verwendetes Plastik recycelt werden soll, um es erneut als Plastik zu verwenden, ist es nicht mehr so stabil und benötigt einen Stabilisator, um annähernd die gleichen Eigenschaften wie neues Plastik zu gewährleisten. Da die Wiederverwertung von Alt-Plastik lange Zeit als umweltverträglicher galt als die Produktion neuer Plastikteile wurde und wird bis heute recyceltes Plastik in vielen Produkten verwendet – u.a. in Tonerkartuschen. Inzwischen sind die stabilisierenden Inhaltsstoffe jedoch umstritten. Zu diesen Stoffen gehört das Flammschutzmittel DecaBDE, das in das Plastikgranulat verarbeitet wird.

DecaBDE ist nur in seiner Reinform äußerst giftig. Gebunden in Plastik stellt es nach dem Stand der Forschung keine Gefahr für die Gesundheit dar. Erst wenn das belastete Plastik verbrannt wird, können giftige Dioxine frei werden. Um jedoch von vornherein jede Gefährdung auszuschließen, ist es das Ziel der EU, diesen Stoff langfristig aus dem Verkehr zu nehmen. Deshalb ist das Inverkehrbringen bestimmter Produkte, die Plastik enthalten, das mehr als 0,1 % DecaBDE enthält, ab dem 2. März 2019 in der EU nicht mehr erlaubt. Für Produkte aus der Automobilbranche gelten Ausnahmeregelungen. Bei Produkten aus der Luftfahrtindustrie gilt der Grenzwert sogar erst ab dem Jahr 2027.

Wie stellt Tonerdumping sicher, dass keine belasteten Tonerkartuschen verkauft werden?

Wir haben bereits vor einigen Monaten begonnen, mit allen unseren großen Tonerkartuschen-Lieferanten das Thema zu besprechen und wir haben Schritte eingeleitet, um sicherzustellen, dass künftig kein Plastikteil mehr die vorgeschriebenen Grenzwerte überschreitet. Als wichtigste Maßnahme hat unser größter Lieferant mitgeteilt und nachgewiesen, dass bereits vor einigen Monaten die Umstellung auf unbelastetes Plastik erfolgt ist. RoHs und Reach-Tests liegen uns bereits von ersten Tonerkartuschen vor, die das belegen können.

TONERDUMPING bestellt nur noch bei Zulieferern, die nachweislich keine belasteten Plastikteile verwenden. Die genannte EU-Kommissions-Verordnung 2017/227 tritt am 2. März 2019 in Kraft – wir sind dann sehr gut darauf vorbereitet.

Ist die Verwendung von DecaBDE-Tonerkartuschen gefährlich?

Die Verwendung der Tonerkartusche ist nicht gefährlich. Das Tonergehäuse selbst wird nicht heißer als 50 Grad. Der Schmelzpunkt von DecaBDE liegt bei 304 Grad, es handelt sich ja um ein Flammschutzmittel.

Sind nur Tonerkartuschen belastet, die in China hergestellt werden?

Der Bericht der Digital Imaging legt nahe, dass ausschließlich Tonerkartuschen aus chinesischer Produktion von der EU-Verordnung betroffen sind und die darin geforderten Grenzwerte bisher deutlich überschreiten. Um zu dieser generellen Feststellung zu gelangen, wurde jedoch nur eine vergleichweise geringe Stichprobe in den Test einbezogen.

Es ist in der Tat nicht unwahrscheinlich, dass zurzeit noch der Großteil der in Deutschland verkauften Tonerkartuschen DecaBDE enthält – unabhängig von ihrer Herkunft. Die Verwendung von recyceltem Plastik ist nicht nur billiger in der Herstellung, sie galt noch vor einiger Zeit als energieeffizienter als die Verwendung von neuem Plastik. Deshalb sind auch nicht nur Tonerkartuschen, sondern auch viele andere Plastikprodukte betroffen.

Sind Originaltoner sicherer? Was ist mit Rebuilt-Tonern?

Beim Test der Etira wurden auch vereinzelt Original-Toner getestet und bei denen lag der DecaBDE-Wert unter dem Grenzwert. Die Druckerhersteller haben offenbar schon früher auf hochpreisiges Plastikgranulat umgestellt. Ob dies wirklich repräsentativ für alle Hersteller ist, darüber kann aufgrund der kleinen Stichprobe kein abschließendes Urteil gefällt werden. Ob heute bereits alle Original-Hersteller ausschließlich unbelastetes Plastik verwenden, ist in diesem Test nicht untersucht worden. Man darf aber mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass auch Originalhersteller in der Vergangenheit – ebenso wie andere Plastikhersteller – recyceltes Plastik verwendet haben.

Bei Rebuilt-Tonern ist die Frage der DecaBDE-Belastung deshalb nicht so eindeutig zu beantworten. Kein Rebuilt-Hersteller testet das Original-Leergut, ob es belastet ist, bevor es verarbeitet wird. Rebuilt-Hersteller wissen vermutlich auch nicht den Zeitpunkt, ab dem der Original-Hersteller besseres Plastik verwendet hat oder ob er das schon immer getan hat. Denkbar wäre, dass älteres Leergut belastet ist, neueres nicht belastet ist. Zudem kaufen auch Rebuilt-Toner-Hersteller Plastikteile in China ein – wie zum Beispiel größere Tonerbehälter um XL-Tonerkartuschen herstellen zu können.

Warum auch künftig Newbuilt-Toner von Tonerdumping die sicherste Wahl sind

Wir sind der Etira für diesen Test ausdrücklich sehr dankbar. TONERDUMPING ist ein mittelständisches Unternehmen mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin – wir arbeiten mit vielen Toner- und Tintenlieferanten in Deutschland und in vielen Ländern der Welt zusammen. Für uns ist die Einhaltung von Vorgaben und Regeln ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. So verfahren wir in Patentrechtsfragen, genauso werden wir auch bei der Einhaltung von Grenzwerten verfahren. Nur so ist ein fairer und guter Wettbewerb möglich. Und so können wir Kunden sichere und qualitativ hochwertige Produkte anbieten. Dies allein ermöglicht langfristige Kundenbeziehungen. Genau so handeln wir seit mehr als 15 Jahren und genau so handeln wir auch in Zukunft.

Der Etira-Test hat gezeigt, dass es ein Problem gibt. Uns war es bisher nicht möglich, die einzelnen Bestandteile eines Plastikgehäuses zu testen. Dies ist ein sehr aufwändiger Prozess. Er hat ergeben, dass auch eine von uns vertriebene Kartusche noch DecaBDE enthält. Dies nehmen wir sehr ernst. Wir stellen transparent die Herkunft der Kartusche dar und haben diese Information auch dem Journalisten der Digital Imaging zur Verfügung gestellt. Vor allem aber haben wir in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit unseren Lieferanten geführt. Wir benötigen von allen unseren Lieferanten Garantien und Nachweise, dass die geforderten Grenzwerte eingehalten und unterschritten werden – ansonsten werden wir keine Ware von dort beziehen. U.a. arbeiten wir mit dem größten Hersteller kompatibler Tinten- und Tonerkartuschen zusammen, sind selbst regelmäßig vor Ort, lassen uns die Produktion zeigen. Wir stehen in engem Kontakt mit der Führungsebene des Herstellers. Deshalb können wir unabhängige Tests und Nachweise über die Produktion einfordern. Dies tun wir. Dank des Etira-Tests nun auch nochmals verstärkter als bereits zuvor. Wir arbeiten mit diesem Lieferanten auch an einer gesonderten Kennzeichnung des Plastikgehäuses, so dass Verbraucher in Zukunft deutlich erkennen können, ob es sich um Material handelt, das die Grenzwerte einhält. Der Toner-Hersteller, der das Plastikgranulat erwirbt, kann leichter testen, ob das Material sicher ist, oder nicht – und entsprechende Garantien abgeben.

Schwarze Schafe kann man auch am Preis erkennen…

Daneben gibt es natürlich die vielen ungenannten schwarzen Schafe, die sich bei Ebay oder im Amazon-Marketplace tummeln. Und es wird auch weiterhin chinesische Hersteller geben, die zwar in der Lage sind „RoHs“ und „Reach“ auf einen Karton zu drucken, aber am Ende dann doch stark belastetes Material liefern werden. Und hier wird sich dann die Spreu vom Weizen trennen. Das könnte dann auch ein Grund sein, warum bei TONERDUMPING nicht jeder Preis unterboten werden kann. Denn wenn ein Plastikgehäuse nicht mehr 50 Cent, sondern 2 Euro kostet, dann kann die Tonerkartusche eben nicht für 9 € versandkostenfrei angeboten werden. Auf einen solchen Preiskampf auf Grundlage unsauberer Methoden werden wir uns nicht einlassen. Darauf können sich unsere Kunden schon immer verlassen – und auch in Zukunft.

Das war das Jahr 2018

Januar

Für Tonerdumping begann das Jahr 2018 sehr erfreulich. Die Testergebnisse der Kunden-Zufriedenheitsbefragung lagen vor. Vom TÜV-Saarland durchgeführt wurde ermittelt, dass 94 Prozent der befragten Kunden Tonerdumping weiterempfehlen würden. Gegenüber der letzten Befragung war das eine Steigerung um 2 Prozent. Am Ende verfehlten wir mit der Schulnote 1,6 die Note „sehr gut“ nur um Haaresbreite. Aber ein geprüfter „guter“ Kundenservice ist ja auch einiges wert.

KMP und WTA gewinnen in der letzten Instanz vor dem BGH einen Patentstreit gegen Canon. Das Wiederverwenden der Kupplung beim Dongle-Gear ist auch erlaubt, wenn man eine neue Trommelwalze verwendet. Das BGH kippte damit alle vorhergehenden Urteile.

Tonerdumping ist das erste Mal als Aussteller bei der Paperworld vertreten und zwar zusammen mit dem Messestand von G&G/Ninestar. Zum ersten Mal können wir Schriftbänder und Tinten-Multipacks in einer hochwertigen, deutschsprachigen Verpackung zeigen.

Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING
Auf dem Gruppenbild die Mitarbeiter von Ninestar und TONERDUMPING

Februar

Im Februar wurde Tonerdumping 15 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es hier eine neue Serie mit dem Titel „15 Jahre Tonerdumping„.

Die erste Abholung mit GLS war am 13. März 2003. Es waren 6 Pakete.
Die erste Abholung mit GLS war am 13. März 2003. Es waren 6 Pakete.

Im Februar 2018 war dann auch klar, dass Xerox von der Bildfläche verschwinden wird. Fujifilm verschaffte sich bei Xerox die Aktienmehrheit.

April

Im April veröffentlichten wir den zweiten Teil unserer Firmengeschichte. Zweites Highlight im April: Am 25. April ist Weltpinguin-Tag. Die Pinguine von G&G heißen Gustav und Gloria und wir konnten im April einige Schriftbänder verlosen.

Mai

Das erste Mal fand die G&G EMEA Distributors Conference in Hamburg statt und Tonerdumping durfte Seine Holland bei der Gastgeberrolle unterstützen. Die Top-Themen bei der Konferenz: Die neue MPS-Software von Ninestar, die Dongle-Gear-Patentklage in den USA und Abmahnungen von HP wegen nicht europäischem Leergut.

Juni

G&G und TONERDUMPING stellen das erste Mal (und wie sich später herausstellt, auch das letzte Mal) bei der CeBit in Hannover aus.

Unser Stand auf der CEBIT – Halle 13, Stand E58.

Ein Firmwareupdate von HP blockiert HP 302 und HP 304 Patronen. Auch unsere Patronen waren davon betroffen und wir mussten zahlreiche Patronen austauschen. In der Zwischenzeit funktionieren unsere Patronen wieder, da die Chips in den Patronen nun auf das Firmwareupdate eingestellt sind.

Juli

Die Stiftung Warentest hat das erste Mal TONERDUMPING Druckerpatronen bei einem Test berücksichtigt. Für den Bereich Druckqualität – der mit 75 Prozent in die Wertung einging – gab es ein „gut“, auch bei der Handhabung – die mit 20 Prozent gewichtet wurde – gab es ebenfalls ein „gut“. Nur bei der Verpackung gab es ein „ausreichend“ – diese ging mit 5 Prozent Gewichtung in der Wertung. Am Ende steht TONERDUMPING mit der Schulnote 2,6 nur knapp hinter KMP, die mit 2,4 bewertet wurden. Besser ist dann nur noch das Original mit einer 2,1. Auf dem vierten Platz landete Ink Swiss mit der Note 3,1.

August / September

TONERDUMPING ist erstmals Aussteller bei der IFA. Wir zeigten Patronen von TONERDUMPING und G&G. Zudem auch ein Schriftband-Sortiment und Toner-Multipacks.

TONERDUMPING Geschäftsführer Daniel Orth beim Flyerverteilen am IFA-Stand.
Am Ende eines langen Messetages: Geburtstagsfeier von Marco (rechts im Bild)
Am Ende eines langen Messetages: Geburtstagsfeier von Marco (rechts im Bild)

Oktober

Brother zeigt neue Tintenstrahldrucker und eine neue Tintenpatronen-Generation: Die LC-3233, LC-3237 und die LC-3239. Druckerpatronen mit einer beeindruckend hohen Seitenreichweite.

Die LC-3239XLBK druckt 6.000 Seiten.

Im Oktober haben wir auch eine Übersicht von Druckern vorgestellt, die in der Lage sind CDs oder DVDs zu bedrucken.

November

Im November stellt TONERDUMPING kompatible HP 302 und 304 Patronen vor, die selbst für das aktuellste Firmwareupdate von HP funktionieren.

Steht das „V2“ hinter der Patronenbezeichnung, wird die Patrone von den aktuellen HP Druckern erkannt.
Steht das „V2“ hinter der Patronenbezeichnung, wird die Patrone von den aktuellen HP Druckern erkannt.

Dezember

Vor exakt 15 Jahren stellte TONERDUMPING die erste Mitarbeiterin ein.

Am 1. Dezember 2003 stellte Tonerdumping seine erste Mitarbeiterin ein. Jana ist seit 15 Jahren für unsere Kunden am Telefon da.
Am 1. Dezember 2003 stellte Tonerdumping seine erste Mitarbeiterin ein. Jana ist seit 15 Jahren für unsere Kunden am Telefon da.

Ist eine leere Druckerpatrone oder ein leerer Toner Elektroschrott im Sinne des ElektroG?

Nach den Vorschriften des Elektrogesetzes, ist jeder Verbraucher verpflichtet elektronische Geräte selbst zu entsorgen. Dafür kann er entweder die kommunalen Sammelstellen nutzen, oder den Elektro-Schrott an einen Händler zurück geben. Bei Geräten, die kleiner als 25 cm sind, ist jeder Händler, der eine Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern hat verpflichtet, den Elektromüll entgegenzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Doch ist eine Druckerpatrone überhaupt ein Elektrogerät? Und wie sieht es mit Tonerkartuschen aus?

Wenn eine Druckerpatrone ausschließlich ein Behälter mit Tintenflüssigkeit ist, oder ein Toner lediglich mechanisch bewegliche Teile enthält, dann ist es per Definition nicht ein Elektrogerät. Befindet sich allerdings ein Chip auf der Kartusche, der beispielsweise die Seitenzahl speichert oder eine Füllstandsanzeige bereitstellt, dann wird aus der leeren Druckerpatrone Elektroschrott.

Tipp: Entfernen Sie den Chip um die Entsorgung zu vereinfachen

Bei vielen Druckerpatronen und Tonern ist der Chip einfach nur aufgesteckt und kann somit sehr einfach entfernt werden. Handwerklich begabte Anwender können auch mit Hilfe eines Schraubendrehers den Seitenchip herunter brechen. Dann muss nämlich nur noch der Chip gesondert entsorgt werden. Die restliche Kartusche kann dann über den Hausmüll entsorgt werden.

Kann man den Chip von der Patrone lösen, muss der Verbraucher nur noch den Chip als Elektronik-Schrott entsorgen.

Tipp: Senden Sie die komplette Kartusche zu Tonerdumping

Umweltfreundlicher als die Entsorgung einer Druckerkartusche in den Hausmüll, ist das Zurücksenden der Leerpatrone zu Tonerdumping. Dort werden die Druckerpatronen sortiert und entweder fachgerecht entsorgt, oder zu einer Fabrik geschickt. Dort wird die Patrone wiederbefüllt. Bei ausgewählten Druckerpatronen gibt es dafür auch noch eine Gutschrift, die mit der nächsten Bestellung verrechnet werden kann.

Sie ist seit 15 Jahren für unsere Kunden da

Am 1. Dezember 2003 stellte Tonerdumping seine erste Mitarbeiterin ein. Jana ist seit 15 Jahren für unsere Kunden am Telefon da. Sie kennt hunderte  Kunden persönlich. Manche Kunden begleitet sie seit vielen Jahren mit ihrer ansteckenden gut gelaunten Telefonstimme. Die beiden Geschäftsführer Friedbert Baer und Daniel Orth überreichten als Dank eine kleine Aufmerksamkeit.

TONERDUMPING bezahlt für leere Druckerpatronen bis zu 4 €

Nie war die Liste der leeren Druckerpatronen, für die TONERDUMPING eine Gutschrift ausstellen kann so lang wie heute. Und die Preise sind rekordverdächtig hoch.

Gutgeschrieben werden allerdings ab sofort nur noch Druckerpatronen. Für Tonerkartuschen gibt es keine Gutschriften mehr. Trotzdem nehmen wir gerne leere Toner an. Bei größeren Mengen übernehmen wir auch gerne die Versandkosten.

Das Innenleben der HP 62. So ähnlich sieht es dann auch in der HP 303 aus.
Das Innenleben der HP 62. Vergütet bekommt man nur die XL-Version.

Den Rekordwert von 4 € erhalten Sie bei leeren Canon CL546, für die CL541 und für die HP 62XL. Die Leergut-Vergütungen verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und sind nicht als Pfand, sondern ein Rabatt für künftige Bestellungen zu verstehen.

Das erste Mal in der Liste befinden sich auch Druckerpatronen ohne Druckkopf: Die HP 903, 907, 953 und 913 Druckerpatronen. Und das erste Mal gibt es auch eine Vergütung für bereits wiederbefüllte Patronen. Wichtig dabei ist, dass die Elektronik nicht beschädigt ist. 

Der Ablauf ist einfach: Leergutliste ausdrucken, die Menge die man dem Paket beigepackt hat notieren und ganz wichtig: Kundennummer mit aufschreiben. Dann erhalten Sie eine Gutschrift, die Sie bei der Begleichung von offenen Rechnungen verwenden können.

Oder für unsere Filial-Kunden: Einfach Patronen mit bringen und den entsprechenden Wert beim Neukauf von Patronen abziehen. Wir belohnen also Ihr Umwelt-Engagement!

Toner-Fälscher aus Hessen müssen hinter Gitter

Wie BusinessPartner PBS heute berichtet, sind mehrere Tonerfälscher teilweise zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Sie hatten zwischen 2014 und 2017 etwa 10.000 leere Kyocera Tonerkartuschen wieder befüllt und als Original-Kyocera-Toner verkauft.

Leider alles andere als Fälschungssicher: Der Kyocera-Karton ist braun mit blauem Aufdruck. Für Fachhändler sind diese Fälschungen nur schwer zu erkennen.

2 Millionen € Umsatz

Das Landgericht Darmstadt stufte den Betrug als gewerbsmäßig ein. Es handelt sich bei den Verurteilten um Männer zwischen 34 und 53 Jahren, die Ihre Geschäfte über drei Firmen mit Niederlassungen in Frankfurt, Bad Homburg, Groß-Umstadt, Dieburg und Freihafen Hamburg betrieben haben. Dabei wurde ein Umsatz von 2 Millionen € erzielt.

Der Zoll gab den entscheidenden Hinweis

Die Werkstätten wurden bei einer Razzia am 2. August 2017 ausgehoben. Die Ermittler sind Hinweisen des Zolls nachgegangen. Im Hamburger Hafen war ihnen eine Lieferung leerer Kyocera-Kartons aufgefallen, die sich als Fälschungen erwiesen hatten.

4 Jahre Haft für die Drahtzieher

Die Drahtzieher des Fälscherrings, zwei Brüder im Alter von 49 und 53 Jahren, gestanden sofort nach der Anklageverlesung. Da Sie nicht das erste Mal mit Markenrechtsverletzungen aufgefallen waren (damals kamen sie mit einer Bewährungsstrafe davon), wirkte sich das Geständnis nicht strafmildernd aus – sie erhielten die Höchststrafe von 4 Jahren Haft. Ein 35jähriger Mitangeklagter muss zwei Jahre und 9 Monate ins Gefängnisse, die anderen Mitangeklagten kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Kyocera-Kartons sind leicht zu fälschen

Leider sind die Original-Kartons von Kyocera sehr leicht zu fälschen. Der Karton ist braun und der Aufdruck ist simpel. Es fehlen Hologramme und auch die Tonerkartusche selbst ist ja eine leer gedruckte Originalkartusche. Der Tonerchip lässt sich elektronisch zurücksetzen. Dass sich das Fälschen von Kyocera-Tonern am Ende nicht lohnt, sieht man am aktuellen Fall.

Wie können Kunden und Händler gefälschte Kyocera-Toner erkennen?

Für den Fachhändler gilt die Regel: Ist der angebotene Toner deutlich billiger als der Toner beim offiziellen Distributor angeboten wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Toner gefälscht ist.

Am schwierigsten lassen sich gefälschte Toner an Hand der Verpackung unterscheiden. Am ehesten noch an Gebrauchsspuren an der Tonerkartusche. Befinden sich Kratzer auf dem Plastik, dann ist der Toner mit Sicherheit nicht mehr neu, sondern war schon einmal in einem Drucker. 

Eine andere Möglichkeit ist, dass deutlich billigere Toner aus Projektgeschäften stammen. Beim Weiterverkauf von Projekttonern begeht der Händler keine Straftat. Stellt Kyocera den Verkauf von Projekt-Tonern fest, ist Kyocera berechtigt das Projekt zu schließen und den gewährten Rabatt nach zu berechnen. Wer also wegen einer Ausschreibung an günstige Kyocera-Originaltoner kommt und diese Toner auch an andere Kunden weiter verkaufen will, der riskiert einen derben Verlust und das Ende einer Partnerschaft mit Kyocera.

Neutral verpackte Kyocera-Toner

Eines gleich vorweg: Kyocera verkauft keine neutral verpackten Kyocera-Toner. Aus diesem Grund handelt es sich bei diesem Produkt nicht um ein Original-Kyocera-Produkt. Es gibt aber durchaus die legale Option ein Originalprodukt, bei dem die Verpackung verschmutzt oder beschädigt ist, in eine neutrale Verpackung umzupacken. Der Endkunde sollte aber auch hier kontrollieren, ob die Tonerkartusche möglicherweise wieder befüllt wurde. Denn das eigentliche Produkt, ist schließlich das Original-Kyocera-Tonerpulver. Wer dem Kunden vorgaukelt, dass das Pulver von Kyocera stammt, aber Fremdpulver verwendet, der betrügt seine Kunden. Auch hier sind Kratzspuren am Tonergehäuse ein sichtbares Zeichen für einen Betrugsversuch. Wenn man dann noch eine abweichende Druckqualität fest stellt, dann sollte man das Produkt reklamieren und Kyocera auf diesen Fall aufmerksam machen.

Legales Wiederbefüllen und Nachbauen

Nicht alles, was nicht Original ist, ist illegal. Die bereits angesprochenen neutral verpackten „Original“-Toner sind legal, wenn es sich tatsächlich um Originaltoner handelt, bei denen die Verpackung nicht mehr verkaufsfähig war und aus diesem Grund umverpackt wurden.

Was ebenfalls erlaubt ist, ist das Nachfüllen von Kyocera-Tonern und diese dann als wiederbefüllte Toner zu deklarieren. Gebräuchliche Begriffe dafür sind „Rebuilt-Toner“, „Refilltoner“ oder „Remanufactured-Toner“. Diese müssen aber auf der Tonerkartusche das Kyocera-Logo entfernen. Auch auf dem Karton muss eindeutig erkennbar sein, dass es sich beim Produkt nicht um einen Original-Toner handelt.

Auch das Nachbauen des Tonergehäuses ist erlaubt. Es darf allerdings nicht genauso aussehen. Kyocera schützt sein Tonergehäuse-Design mit zahlreichen Geschmacksmustern. Tonerhersteller wie zB Printrite oder Ninestar machen das allerdings mit der Liebe zum juristischem Detail.