G&G Distributor Conference in Hamburg: Drucker, MPS-System und Patent-News aus erster Hand

Die diesjährige G&G EMEA Distributor Conference stand ganz im Zeichen von Managed Print Service. G&G wird zwei Lösungen anbieten: Eine In-House-Lösung, die auf dem Server großer Kunden installiert werden. Und eine Cloud-basierende Lösung. Der Cloud-Server wird hierbei in Europa liegen. Die Cloud-Lösung sei die beste Variante für Kunden, die weniger als 200 Drucker im Betrieb nutzen. Die Software ist fertig, jetzt fehlen nur noch die abgeschlossenen Verträge und ein Drucker, mit dem man mögliche Altgeräte ersetzen kann.

MPS fähiger Drucker von G&G basiert auf der Pantum M7300 Serie

Kompakt mit ADF, Touchscreen und 250-Blatt-Papierfach

Kompakt mit ADF, Touchscreen und 250-Blatt-Papierfach

Der G&G Laserdrucker wird ein robustes Schwarzweiß-Multifunktionsgerät mit großem Touch-Display sein. Es basiert auf dem Pantum M7300FDW oder Pantum M7300FDN. Dieser hat folgende Eigenschaften:

  • Sehr kompaktes Design
  • 4-in-1 Gerät (drucken, scannen, kopieren und faxen)
  • Duplexdruckfunktion
  • 33 Seiten pro Minute Druckgeschwindigkeit
  • Sicheres Drucken
  • Kein Papierstau mehr
  • Robuste Verarbeitung dank stabilen Metallrahmens – 60.000 Seiten pro Monat einmalige Spitzenauslastung
  • 256 MB Speicher
  • 600 MHz Prozessor
  • 24 Seiten pro Minute Scangeschwindigkeit
  • Netzwerkanbindung auch wireless und mit NFC
  • USB-Direktdruck
  • Silentmode druckt besonders energiesparsam und leise
  • Toner (TL-410) und Trommel (DL-410) getrennt austauschbar, daher günstige Folgekosten

Details: http://global.pantum.com/global/pdf/Leaflet/M7300.pdf

2018 G&G EMEA Distributors Conference fand im Hamburg statt

Jason Wang, CEO von Ninestar Image begrüßt die Teilnehmer mit den Piunguinen Gloria und Gustav.

Jason Wang, CEO von Ninestar Image begrüßt die Teilnehmer mit den Pinguinen Gloria und Gustav.

Ninestar Image hat auch dieses Jahr wieder zur Distributor Conference eingeladen. Das Event fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Die Firma TONERDUMPING hatte die Ehre die Veranstaltung mit vorzubereiten. Karl Kallinger durfte unter anderem die Markenstrategie von G&G in Deutschland vorstellen.

Friedbert Baer und Daniel Orth, die Geschäftsführer von TONERDUMPING durften in ihrer Begrüßungsrede die wunderschöne Stadt Hamburg vorstellen.

Interessanter Vortrag von Patentanwältin Dr. Katja Dauster

Neben dem MPS Thema waren auch die aktuellen Patentklagen im Focus. Die renommierte Patentanwältin Dr. Katja Dauster gab einen groben Überblick zum Thema und klärte über die Fälle in den USA auf. Die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Vortrag: Recycling schützt nicht vor Patentklagen. Die Frage ist immer, ob es sich beim Tonerkartuschen-Rebuilt-Verfahren um eine zulässige Reparatur handelt, oder ob es sich um eine weitgehende Rekonstruktion handelt.

Als Beispiele aus der Automobilwelt unterschied Dr. Dauster zwischen einer Reifenpanne und einem Totalschaden. Bei der Reifenpanne wird nur der zerstörte Reifen ersetzt, was in der Regel keine Patentverletzung ist. Wird bei einem Totalschaden der Motor und die halbe Karosserie getauscht, dann handelt es sich um eine Rekonstruktion. Umso mehr Verschleißteile beim Rebuilt-Verfahren durch Neuteile getauscht werden, desto eher handelt man sich eine Patentklage ein. Auch das Wiederbefüllen von patentverletzenden Klonen ist nicht erlaubt. Sowieso verboten sind Counterfeit-Kartuschen, bei denen nicht nur der Markenname des Druckerherstellers auf der Kartusche ist, sondern auch die Verpackung der einer Originalkartusche gleicht. Bei Newbuilt-Produkten gibt es Clone-Kartuschen, die Patente ignorieren und ebenfalls illegal sind. Bei G&G werden Newbuil-Toner allerdings so produziert, dass die Ansprüche aus Patenten umgangen werden.

Dongle-Gear: Sonderfall USA nicht auf Europa übertragbar

In den USA wurde neben dem bekannten Dongle-Gear-Patent nun ein weiteres Patent eingetragen. Hier wird nicht die 360-Grad-Beweglichkeit des Dongle-Zahnrades geschützt, sondern nur der Abstand zwischen vor und nach dem Einsetzen in den Drucker. Dieses nachträglich eingereichte Patent bereitet in den USA sämtlichen Newbuilt-Lösungen großes Kopfzerbrechen. In Europa hätte – so Dr. Dauster – ein solches Patent keine Chance. Schließlich existiert zwischen dem ersten und dem zweiten Patent gar keine technische Weiterentwicklung, somit könne es in Europa nicht eingetragen werden. Der Verkauf der Tonerkartuschen von G&G seien daher in Europa überhaupt kein Problem.

Regionalisierung von Refillpatronen

In Europa spricht man von einem Binnenmarkt. Innerhalb dieses Binnenmarktes gilt: Ist ein Produkt verbraucht, sind auch die Patente für dieses Produkt verbraucht. Der Kunde darf damit also machen, was er will. Beispielsweise darf der Kunde die Druckerpatrone nachfüllen. Oder er lässt sie nachfüllen. Auch das industrielle Nachfüllen von Druckköpfen ist zulässig. Mit zwei Einschränkungen: Das Leergut muss in Europa gekauft worden sein. Da ein Händler das kaum nachprüfen kann, ist es umso wichtiger mit einem seriösen Produzenten zusammen zu arbeiten. Anhand einer Nummer auf der Patrone kann der Ninestar-Kunde nachvollziehen, woher das Leergut stammt. Dieses Wissen ist allerdings nur für Ninestar-Kunden zugänglich. In den USA war die letzte Gerichtsentscheidung auf der Seite der Recycling-Industrie. Dort darf man nun auch Leergut aus anderen Regionen verwenden. Das setzt den Markt für europäisches Leergut noch einmal zusätzlich unter Druck. Bei der Ninestar-Image Niederlassung in Malaysia wird das Leergut professionell nach Regionen getrennt und sicher gestellt, dass kein Distributor ein wiederbefüllten Produkt erhält, dass von einer außereuropäischen Quelle stammt.

Kompatibler CF244A Toner von G&G bereits verfügbar

Da bringt HP im Februar neue Schwarzweißlaserdrucker mit dem passenden Toner CF244A auf den Markt und nicht einmal 4 Monate später kann G&G bereits kostengünstigere Alternativen anbieten. Wie ist das möglich? Die Toner sind heute in der Europazentrale von Ninestar angekommen. Bei TONERDUMPING können die Toner ab sofort bestellt werden. Für den Endkunden kostet die Tonerkartusche 39,99 € inkl. MWST. Verglichen zum UVP der HP Originalkartusche (54,99 €) ist das eine schöne Ersparnis. Wer gleich zwei Stück bestellt erhält übrigens 10 Prozent Rabatt. Bei einer Bestellmenge von 4 Stück beträgt der Rabatt sogar 15 Prozent.

Ein Foto der Tonerkartusche aus dem Ninestar-Lager

Ein Foto der Tonerkartusche aus dem Ninestar-Lager

Dass G&G diesen Alternativtoner so schnell liefern kann, hängt auch damit zusammen, dass G&G sehr eng mit seiner Tochterfirma Apex zusammenarbeitet, die den kompatiblen Chip für die Tonerkartusche entwickelt haben.

Die erste Liefermenge ist noch sehr gering, wird aber bald deutlich angehoben werden. Das ist verständlich, schließlich ist der HP LaserJet Pro M15a noch kaum im Umlauf – und wenn, dann ist der Startertoner vermutlich noch gar nicht leer gedruckt. Sobald eine größere Menge verfügbar ist, werden auch das von TONERDUMPING aufgebaute Fachhändler- und Distributorennetz diese Tonerkartusche ins Sortiment aufnehmen.

Die Vorzüge des HP LaserJet M15w

Der Absatz der HP LaserJet 15w Laserdrucker ist aber bereits schon ganz gut angelaufen. In der amazon-Beststeller-Liste ist der LaserJet 15w schon einmal an die zweite Stelle in der Kategorie „Laserdrucker“ gelandet. Damit ist der HP LaserJet 15w der derzeit am häufigsten verkaufte Schwarzweiß-Laserdrucker bei amazon und vermutlich auch bei anderen Fachhändlern.

Verglichen mit einem billigen Tintenstrahldrucker sind die 18 Seiten pro Minute eine ordentliche Geschwindigkeit. Damit ist der HP LaserJet M15w aber auf einem Level mit Einstiegslaserdruckern anderer Marken wie Pantum oder Samsung. Ein richtiger Hingucker ist das Gerät wegen seines kompakten Designs. 19 x 34 x 16 cm misst der Drucker und ist damit in etwa so groß wie ein DIN A4-Papier. Seine 3,8 kg sind so wenig, dass das Gerät ohne Probleme als Reisedrucker geeignet ist – auch wenn er nicht mit Akku, sondern mit normalem Netzstecker betrieben werden muss. Bei amazon kostet dieses Gerät ca. 89 €.

Alternative zum HP-Drucker: Der Pantum P2500W

Als Alternative schneidet der Pantum P2500W etwas besser ab. Er wiegt etwas mehr, ist dafür robuster gebaut und mit 22 Seiten pro Minute etwas schneller. Der Pantum-Preis liegt dafür 10 € unter dem HP Preis. Der Originaltoner PA210 ist mit 49,99 € nicht nur 5 € billiger als der HP 44A Original-Toner, er druckt mit 1.600 Seiten auch 60 % mehr als der HP-Toner. Somit sind auch die Folgekosten beim Pantum P2500W billiger.

Der kompatible CF244A Toner von G&G. Ausgestattet mit der Leidenschaft der Pinguine.

Der kompatible CF244A Toner von G&G. Ausgestattet mit der Leidenschaft der Pinguine.

Der EPSON Expression XP-355 ist weiß und hat ein Kartenlesegerät.

6 neue EPSON Tintenstrahldrucker ab 1. Juni verfügbar

Die sechs neuen EPSON Multifunktionsdrucker kosten zwischen 80 und 100 €. Ausgestattet sind sie alle mit Wi-Fi Direct – sie können per einfach Knopfdruck in ein WLAN eingebunden werden. Auch das Drucken mit dem Smartphone ist mit den drei Druckern problemlos möglich.

Die Bezeichnungen der neuen Drucker heißen

Preise: zwischen 80 und 100 €

Was alle sechs gemeinsam haben sind die Druck-, Scan- und Kopierfunktion. Dann ist da auch noch die Epson Connect Funktion für Smartphones und Tablets. Die Scan-to-Cloud-Funktion gibt es nur bei den 100 € teuren XP-452 und XP-457 Geräten. Apple Air Print und Google Cloud Print funktionieren nicht bei den 80 € billigen XP-255 und XP-257 Druckern. Die 90 € Modelle XP-352 und XP-357 haben einen 3,7 cm Bildschirm. Der XP-452 und der XP-455 haben einen 6,8 cm Bildschirm.

4 Einzelpatronen (3 x Dye, 1 x Pigment)

Die neuen Tintenstrahldrucker drucken mit drei Dye-Farbtinten und einer schwarzen Pigmentpatrone. Der Speicherkartensteckplatz befindet sich nicht in den XP-255 und XP-257 Modellen.

Die XP-255, XP-352 und XP-452 Drucker haben ein schwarzes Gehäuse, die XP-275, XP-355 und XP-455 Modell sind weiß.

Langsame Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit sind für die Preisklasse erwartungsgemäß niedrig. Die billigen XP-255 und XP-257 sind 8 Monochromseiten oder 4 Farbseiten pro Minute möglich. Die XP-352, XP-355, XP-452 und XP-455 schaffen 10 Monochromseiten oder 4,5 Farbseiten pro Minute. Gemessen wurde nach der aktuellen ISO-Methode.

Weiterhin Erdbeer-Druckerpatronen

Keine Veränderung gibt es bei dem Einsatz der Druckerpatronen. Bei den Originalpatronen werden die Erdbeer-Druckerpatronen verwendet, die 29 oder die 29XL Serie. Alternativpatronen zu den Erdbeeren sind schon länger auf dem Markt. Ob diese auch mit den neuen Geräten funktionieren werden erste Tests zeigen, sobald die Drucker Anfang Juni auf den deutschen Markt kommen.

Turbon 2017-Zahlen: Umsatzeinbruch und 1,1 Millionen € Verlust

Turbon hat im Jahr 2017 seinen größten Kunden verloren und damit ein deutliches Umsatzminus verzeichnen müssen. Das meldet die Turbon AG in einer Pressemitteilung. Aus gut unterrichteter Quelle haben wir erfahren, dass Lyreco nicht mehr bei Turbon, sondern künftig bei Clover seine Toner einkaufen wird. Damit stieg der Jahresverlust auf 1,1 Millionen Euro und Turbon muss nun mit Umstrukturierungen den Konzern komplett umbauen. Im Vorjahr lag der Jahresgewinn vor Zinsen und Steuern bei 6,5 Millionen Euro. Doch nicht nur die Umsätze schrumpfen, auch die Marge ist von 25,7 % auf 21,1 Prozent gesunken. Als Grund gibt Turbon einmalige Aufwendungen an, die auf Grund von Restrukturierungen angefallen sind.