3D Pen von CoLiDo ausgepackt und getestet

Endlich wieder einmal ein lustiges Unboxing-Video mit Friedbert und mir, den Geschäftsführern von TONERDUMPING. Diesmal ein 3D Pen von CoLiDo, den wir zusammen mit dem passenden Filament in unserem Onlineshop verkaufen. Und eines gleich vorweg: Auch wenn man Anfangs Geduld und Experimentierfreude benötigt, macht es nach etwas Übung richtig Spaß mit diesem kreativen Gerät. Jetzt schaut euch erst einmal das Auspackvideo an. Friedbert und ich hatten den Fehler gemacht den 3D Pen mit den ABS-Filamenten zu testen. Das soll zwar laut Packungsangabe funktionieren, es hat sich allerdings als äußerst schwierig herausgestellt. Mit PLA funktioniert es besser. Das könnt ihr dann im zweiten Video darunter sehen.

Unboxing-Video 3D-Pen von CoLiDo und erste Experimente mit ABS

Zweiter Versuch. Dieses Mal mit PLA. Mit etwas Übung und Geduld klappt es mit der Brille.

Warnhinweis für Eltern

Folgendes möchte ich noch ergänzen: Es ist zwar eine unterhaltsame Spielerei, aber ich möchte explizit darauf hinweisen, dass für kleine Kinder unter 6 Jahren der 3D Pen nicht geeignet ist. Eine akute Brandgefahr besteht vermutlich nicht, aber für kleine Kinder ist das nichts. Kinder von 6 bis 14 sollten auf jeden Fall ausschließlich unter Aufsicht von Erwachsenen das Gerät bedienen. Und es ist wirklich eine ordentliche Portion Geduld erforderlich. Für den Zappel-Phillipp, ist ein 3D-Pen nicht das passende Spielzeug.

PLA oder ABS?

Richtig Freude kommt eben wirklich erst mit dem PLA auf. Aus diesem Grund wird es bei TONERDUMPING ausschließlich PLA Filament für den 3D-Pen angeboten werden. Die 50 Stangen ABS könnt ihr getrost in die Tonne werfen. Die Schmelztemperatur ist bei ABS deutlich höher. Daher dauert es ein paar Sekunden länger bis es wieder hart geworden ist. Und das ist bei der Verarbeitung sehr lästig. Weiches Plastik bewegt sich mit dem Stift noch eine Zeit lang mit. Bei PLA gelingt das deutlich besser, weil es schneller erhärtet.

PLA nachkaufen ist nicht teuer

Für meine Brille habe ich 8 Stangen Filament verbraucht. 100 Stangen kosten 16,99. Das Material für die Brille hat also ca. 1,50 gekostet. Wenn man den Spaßfaktor dazu rechnet, dann ist das kein teurer Zeitvertreib und auf jeden Fall ein Hin-Gucker!

Tupftechnik und anschließend Bügeln!

Eine "3D-Brille" selbst gemacht.

Eine „3D-Brille“ selbst gemacht.

Anstatt längere Fäden zu ziehen, sollte man in 2mm-Abständen das Plastik tupfen. Das hat bei mir den besten Erfolg erzielt. Die groben Strukturen, die dann erzeugt werden, könnte man mit einem Bügeleisen glätten. Vorher natürlich ein Blatt Papier darunter legen, damit das Zeug nicht am Bügeleisen kleben bleibt.

Auf dem Foto auf der rechten Seite könnt ihr sehen, dass ich die Brille anschließend nicht gebügelt habe. Die Struktur ist sehr grob, aber das macht vielleicht auch den Charme aus. Erst so eine grobe Struktur gibt einer Brille erst den richtigen Charakter.

Im diesen Sinn, probiert es selbst aus. Es macht auf jeden Fall eine Menge Spaß! Hier nochmal der Link zum 3D-Pen, hier der Link zum PLA-Filament Standardfarben und hier der Link zum PLA-Filament Pastellfarben.

Als nächstes werden wir einen richtigen 3D-Drucker von CoLiDo testen: Den CoLiDo Compact.

Wir packen die neuen 3D Drucker von CoLiDo aus

Die Menschen drucken weniger als früher. Das hat auch der chinesische Tonerhersteller Printrite erkannt und bringt schon seit längerer Zeit auch 3D Drucker auf den Markt. Heute kamen bei uns drei günstigeren Modelle an und wir werden am Mittwoch ein Unboxing-Video drehen.

3D-Pen CoLiDo EU ein hochwertiger 3D-Stift für ABS und PLA

Für 79,99 € wird es diesen Qualitäts-3D-PEN von CoLiDo bei TONERDUMPING in einer Woche zu kaufen geben.

Die Eigenschaften kurz zusammengefasst:

  • Portabel – Erschaffe dein 3D-Design wann und wo du willst
  • Einfach zu bedienen – So einfach wie ein normaler Kugelschreiber
  • Hohe Qualität – Damit gelingen glatte und nahtlose 3D-Bilder
  • Sicher – Verhindert das unbeabsichtige Berühren des beheizten Druckkopfes
  • Umweltfreundlich – Ungiftiges und biologisch abbaubares Filament

Wir sind gespannt. Am Mittwoch wissen wir mehr darüber. Hier ein Video von CoLiDo als Vorgeschmack:

3D-P CoLiDo D1315 – der preiswerte Einstieg in den 3D-Druck

CoLiDo D1315. Ein richtiger 3D Drucker für 219,99 €.

CoLiDo D1315. Ein richtiger 3D Drucker für 219,99 €.

Endlich ein Preis für einen 3D-Drucker, der für den Massenmarkt kompatibel ist. 219,99 € wird der 3D-P CoLiDo D1315 bei TONERDUMPING kosten. Befüllt wird der preiswerte 3D-Drucker mit Standard PLA-Filament. Die Verbrauchskosten sind also vergleichsweise günstig. 500g PLA kosten bei TONERDUMPING nur 14,99 €. Für den Anfang haben wir blau und rot als Farben im Angebot, werden das Sortiment sehr bald auf zahlreiche Farben erweitern.

Mit diesem Einsteiger-Gerät können Objekte mit einem maximalen Durchmesser von 13 cm und einer maximalen Höhe von 15 cm gedruckt werden. Als Druckauflösung sind 0,05 mm dünne Layer möglich. CoLiDo bewirbt das Gerät als einen besonders schnellen 3D Drucker.

Seit 14. Juni gibt es übrigens neben der Software für Windows erstmals auch eine 3D-Drucker-Software für MacOS Anwender.

Auch diesen Drucker werden wir am Mittwoch erst einmal auspacken und das Unboxing-Video veröffentlichen. Und auch für diesen 3D-Drucker gibt es schon einmal ein kleines Werbevideo von CoLiDo:

CoLiDo Compact – ein solider 3D-Drucker für 399,99 €

Die Vorteile des CoLiDo Compact: Transparentes Gehäuse, leiser Druck und Plug-n-Play.

Die Vorteile des CoLiDo Compact: Transparentes Gehäuse, leiser Druck und Plug-n-Play.

Der CoLiDo hat schon einmal ein sehr kompaktes und hochwertiges Design und kann Objekte bis zu einer maximalen Größe von 13 x 13 x 13 cm drucken. Die Druckauflösung ist mit 0,1 mm pro Layer relativ fein. Das Gerät ist mit 60 dBA deutlich leiser als andere 3D Drucker seiner Preisklasse.

CoLiDo verspricht zudem, dass der CoLiDo einfach ausgepackt, angeschlossen wird und dann sofort startklar ist. Wir werden nachprüfen, ob das wirklich so ist. Das wäre ein richtiger Fortschritt, denn normalerweise muss so ein Drucker erst aufwändig eingestellt werden. Etwas nichts sagend ist das CoLiDo Video zum CoLiDo Compact. Man sieht eigentlich nur einen tanzenden Roboter, der vermutlich mit diesem 3D-Drucker gedruckt wurde.

Bei TONERDUMPING wird dieses Gerät erst einmal 399,99 € kosten. Das passende Filament kostet nur 14,99 € pro 500g-Spule.

Die Paperworld 2017 in Frankfurt.

TONERDUMPING Geschäftsführung bei der Paperworld 2017

Vom 28. bis 31. Januar fand auch in diesem Jahr die Paperworld-Messe in Frankfurt statt. Neben den Schreibwaren und Schulbedarfsartikel lag das Interesse unseres Besuchs der RemanExpo, die sich in Halle 6.0 befand. Dort konnte man die wichtigsten Hersteller für Drucker-Verbrauchsmaterial besuchen. Die nächste Paperworld findet vom 27. – 30.1.2018 statt.

Ninestar und TONERDUMPING intensivieren Zusammenarbeit

Am Vorabend hatten Friedbert Baer und Daniel Orth mit den Mitarbeitern der Apex-Gruppe eine chinesische Neujahrs-Feier. Dabei ergaben sich spannende Gespräche mit Jason Wang, Senior Vice President von Apex-Technology Co. Ltd. Die Apex Technology Co. Ltd ist die Konzernmutter von Ninestar (mit der Marke G&G), Pantum und Lexmark.

Senior Vice President der Apex Technology Co. Ltd, Jason Wang und Geschäftsführer von TONERDUMPING, Friedbert Baer unterhalten sich während der chinesischen Neujahresfeier am Vorabend der Messe

Senior Vice President der Apex Technology Co. Ltd, Jason Wang und Geschäftsführer von TONERDUMPING, Friedbert Baer unterhalten sich während der chinesischen Neujahresfeier am Vorabend der Messe

Mit Helena Huang sprach Daniel Orth über die Chancen die sich für Ninestar ergeben, seit dem die Marke Lexmark genutzt werden kann.

Mit Helena Huang sprach Daniel Orth über die Chancen die sich für Ninestar ergeben, seit dem die Marke Lexmark genutzt werden kann.

Helena Huang, die Chefin der Marketing-Abteilung von Ninestar Image Tech Ltd. diskutierte mit Daniel Orth, Geschäftsführer von TONERDUMPING über Apex‘ Erfolge des letzten Jahres. Vor allem die Übernahme des bekannten Druckerherstellers Lexmark hat Daniel Orth besonders beeindruckt. Das Öffnen von virtuellen, roten Geldumschlägen über die chinesische App „WeChat“ durfte schließlich auch nicht fehlen.

Am Samstag ging es dann ganz offiziell los. Während Daniel Orth sich hautpsächlich in der Tinten-Toner-Halle umsah, stöberte Friedbert Baer nach Stiften, Schulranzen und bunten Ordnern. Diese Aufzählung ist selbstverständlich keineswegs vollständig.

Die wirklich wichtigen Termine haben Friedbert Baer und Daniel Orth dann aber doch zusammen gemacht. Dazu zählte natürlich der Besuch bei Ninestar. Stolz zeigte man uns dort das neue Verpackungsdesign und wir diskutierten über weitere Möglichkeiten noch enger und erfolgreicher zusammen zu arbeiten. Ninestar ist heute der wichtigste Lieferant für kompatible Tintenpatronen. Vor allem weil die Qualität stimmt und Ninestar einer der wenigen chinesischen Hersteller ist, der auch bei patentrechtlichen Fragen, gute Antworten liefern kann.

Pantum bringt 2017 Farblaserdrucker auf den Markt

Neuigkeiten gab es auch von Pantum. Pantum bringt im Sommer zum ersten Mal auch Farblaserdrucker auf den Markt. Bereits jetzt verfügbar sind neue, schnellere Monochromdrucker. Da ist zum Beispiel der Pantum P3010. Mit 30 Seiten pro Minute gehört das Gerät zur Mittelklasse. Wie bei brother sind auch hier Trommel und Tonerkartusche getrennt zu wechseln. Wer dazu noch doppelseitigen Druck und etwas mehr Geschwindigkeit will (33 Seiten pro Minute), der holt sich den P3300. Beide Geräte können über LAN, WLAN und NFC drucken – und selbstverständlich auch über USB. Als Multifunktionsgerät (4-in-1) gibt es den P7200. Auch hier gibt es Toner und Trommel getrennt. Bei diesen drei Geräten druckt die Trommel 12.000 Seiten, dann gibt es noch drei verschiedene Toner-Reichweiten: 1.500 Seiten, 3.000 Seiten und 6.000 Seiten. Bei dieser Geräteklasse gibt Pantum eine einmalige Auslastung von 25.000 Seiten pro Monat an. Wer also regelmäßig um die 100 Seiten pro Tag druckt, für den lohnt sich die Anschaffung.

TONERDUMPING-Geschäftsführer Friedbert Baer links und Daniel Orth vor dem großen Messestand der Apex-Gruppe.

TONERDUMPING-Geschäftsführer Friedbert Baer links und Daniel Orth vor dem großen Messestand der Apex-Gruppe.

Aster nimmt sich den deutschsprachigen Markt vor

Markus Telosen, das deutsche Gesicht bei Aster.

Markus Telosen, das deutsche Gesicht bei Aster.

Bei Aster konnten wir ein deutsches Branchengesicht treffen: Markus Telosen ist dort der neue Business Development Manager für den deutschsprachigen Raum (DACH). Zuvor arbeitete Telosen bei XPS, die später von Pelikan Hardcopy übernommen wurden. Damit verfügt der chinesische Tonerkartuschenhersteller über ein deutsches Sprachrohr und wird seine Erfahrung einbringen, um in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Kunden zu gewinnen.

Am Abend konnten wir dann mit ihm und anderen Aster-Holland-Mitarbeitern bei einem Frankfurter Italiener unsere Gespräche vertiefen. Besonders anregend unterhielten wir uns über die patentrechtlichen Lösungen, die Aster bei HP-Kartuschen anbietet. Bei Samsung-Farbtonern setzt Aster hingegen ab sofort auf Rebuilt-Ware. Die „Bastellösungen“ mit versetzten Chips, die andere Hersteller verwenden, findet Telosen nicht ideal. Die Qualität sei gut, was übrigens auch das TONERDUMPING-Testlabor bereits bestätigen kann. Hoffen wir, dass die Verfügbarkeit so gut bleibt. Denn das ist die Achillesferse bei Rebuilt.

Peach laminiert weiter

Peach hatte wieder spannende Aktenvernichter und Laminiergeräte als Messeangebot. Hier haben wir auch wieder zugeschlagen und werden da in Kürze ein schnelles A3-Laminiergerät verkaufen, das preislich nicht zu schlagen ist. Zudem verkauft Peach ein Tinten-Bundle-Angebot. Kaufe 8 Sets HP 364XL Patronen und erhalte 2 Sets HP 903XL Patronen. Beide sind recycelte Originalpatronen und vom Leergut her ja baugleich. Nur der Chip ist bei der HP 903 neu. Da dieser Chip allerdings noch nicht lieferbar ist, verzögert sich die Auslieferung um vermutlich ein halbes Jahr. Auf Spielereien wie den Tisch-Staubsauger oder einen batteriebetriebenen Anspitzer haben wir in diesem Jahr verzichtet. Bei Reinigungsmitteln versucht sich Peach nun auch mit Desinfektionstücher. Eine gute Idee, allerdings als Giveaway etwas zu teuer für unseren Geschmack.

Printrite

Der DIY 3D-Drucker von Printrite

Der DIY 3D-Drucker von Printrite

Bei Printrite hatte Daniel Orth die Ehre mit Tony Mills zu plaudern. Tony ist der Chief Executive von Printrite-Europa. Wir konnten uns über die Situation am Markt unterhalten und haben dabei das Thema Brexit nicht ausgeschlossen. Printrite ist vor allem bei Kopiertonern und bei den Druckermarken aus der zweiten Reihe stark (also Dell, Kyocera, Utax,…). In den meisten Fällen handelt es sich um Newbuilt-Kartuschen bei denen die Bauform, aus patentrechtlichen Gründen, vom Original abweicht.

Am Messestand konnten wir dann noch die 3D-Drucker von Printrite bewundern, die vor allem im unteren Preissegment für Aufregung sorgen. So gibt es einen 3D-Drucker bereits für ca. 150 €. Sicher kann man bei so einem Preis keine Profi-Ergebnisse erzielen. Für Schulen oder für den Hobbybereich ist das Gerät auf jeden Fall einen intensiveren Blick wert.

Natürlich gab es auch hochwertigere und teurere Geräte zu sehen, aber das bieten auch andere Hersteller.

Als Verbrauchsmaterial setzt man auf Standard-Filament. Ganz ohne Kartuschen, also universal einsetzbar.

Emstar / Embatex / Turbon / IBM

Die Marke IBM konnte man am Messestand von Turbon / Embatex finden.

Die Marke IBM konnte man am Messestand von Turbon / Embatex finden.

Daniel Orth besuchte den Messestand von Turbon/ Embatex. Hier war man stolz darauf exklusiv die Marke IBM als Tonermarke vorstellen zu können. Dabei handelt es sich um recycelte Tonerkartuschen, die von Turbon hergestellt wird. Diese würden allerdings nach den Qualitätsmaßstäben von IBM überwacht. Zudem soll es nur für HP-Geräte IBM-Kartuschen geben und diese dürften auch nur für ca. 20 Prozent unter dem HP-Originalpreis an Endkunden verkauft werden. Auf der Messe suchte Embatex einen exklusiven Distributor für die IBM-Ware.

Pinguine gab es nicht nur bei Ninestar, sondern auch bei der Christmas-World.

Pinguine gab es nicht nur bei Ninestar, sondern auch bei der Christmas-World.

Kurzer Abstecher zur Christmasworld

LED-Kerzen und Teelichter bei TONERDUMPING? Warum nicht?

LED-Kerzen und Teelichter bei TONERDUMPING? Warum nicht?

Gemeinsam konnten wir es uns aber nicht nehmen auch noch bei der Christmas-World vorbei zu schauen. LED-Kerzen und Teelichter konnte man dort gleich für 650 € einkaufen.

Chef der 3D-Abteilung bei HP, Ramon Pastor, neben dem HP Jet Fusion 3D 4200

HP liefert 3D-Drucker aus

Mitte November hat HP die 3D-Drucker bei der formnext Messe in Frankfurt ausgestellt und jetzt ist es soweit: Die ersten HP Jet Fusion 3D 4200 Drucker werden ausgeliefert. EMEA Verkaufsdirektor der 3D-Druck-Division Emilio Juarez: „HP erweitert die Anzahl der Kunden, Partner und Wiederverkäufer, inklusive einiger deutscher Wiederverkäufer. Wir expandieren mit der alles verändernden Multi Jet Fusion Technologie. HP hilft diese Industrie vom Prototyping hin zur vollen Herstellung zu entwickeln.“

In Zusammenarbeit mit BASF und Evonik entwickelt HP dabei völlig neue Plastik-Materialien. Das Rohmaterial ist dabei ein spezielles Pulver, das sehr flexibel ist. Die Technologie ist dabei 10 mal schneller und kostet nur die Hälfte gegenüber vergleichbaren 3D-Druck-Systemen. Weitere Informationen gibt es unter hp.com/de/de/printers/3d-printers.html

Die Paperworld im Schatten der Patentangst

Europäische Tonerkartuschenhersteller konnte man fast an einer Hand abzählen. WTA, Pedro Schöller, DCI-Jettec, Pelikan, Peach und Armor waren mit einem Messestand vertreten. Große Player wie MSE, KMP und Clover haben sich die Messegebühr gespart. Die Messehalle der Toner- und Tintenhändler war in diesem Jahr auch relativ gut versteckt und vor allem chinesische Tinten- und Tonerproduzenten waren in diesem Jahr noch stärker vertreten, als in den Jahren davor.

TONERDUMPING auch in diesem Jahr Besucher der Paperworld

TONERDUMPING auch in diesem Jahr Besucher der Paperworld

Die TONERDUMPING-Geschäftsführung, Friedbert Baer und Daniel Orth waren am Montag und Dienstag als Messebesucher vor Ort. Wir hatten gehört, dass am Wochenende bereits der Zoll wieder für actionreiche Szenen gesorgt haben soll. Übrig geblieben sind bei den chinesischen Tintenhändlern vor allem noch Anbieter, die selbst Brother-, Canon und Epsonpatronen nachfüllen. In China hat man erkannt, dass es vor allem in Deutschland einen Markt für wiederbefüllte Orginaltinten gibt.

Das Düsseldorfer Landgericht entscheidet über die Zukunft der Tonerrecycling-Industrie

Die Stimmung beim Messestand von WTA war – trotz der schwierigen Patentstreitsituation mit Canon – gelassen. Man sieht dem Gerichtstermin im April optimistisch entgegen. Bei WTA ist man schließlich der Ansicht, dass man das Canon-Patent nicht verletzt hat, weil man die Tonerkartusche recycelt hat. Wir vermuten, dass Canon mit den Gerichtsprozessen ausloten will, wie die Rechtssprechung die Kraft der Canon-Patente bewertet. Die Düsseldorfer Richter dürfen nämlich dann entscheiden, ob es okay ist, eine Trommelkupplung gegen eine neue auszutauschen, oder ob es besser ist, die Original-Kupplung zu verwenden. Im Schlimmsten Fall – aus der Sicht der Tonerrecycler – wäre es, wenn das Gericht beide Lösungen verbieten würde. Das würde den Recyclinggedanken und den Verbraucherschutz konterkarieren. Bei den Nespresso-Kapseln hatte der EU-Gerichtshof bereits für den Wettbewerb, für den Verbraucher und gegen die Patente entschieden.

Weniger Toneraussteller, weniger Besucher

Weniger Toneraussteller, weniger Besucher

Beim chinesischen Tintenpatronen-Marktführer Ninestar – die wieder einen riesigen Messestand hatten – ist man sich sicher, sowohl bei Canon, Samsung als auch bei HP-Tintenpatronen alle Patente umgangen zu haben. In den USA habe man sich mit Canon bereits geeinigt, mit dem Ergebnis, dass Ninestar ihre neue Lösung verkaufen dürfen. Auch das wäre ein schwerer Schlag für die Toner-Recycling-Industrie. Auf der einen Seite klagen Druckerhersteller gegen Recycler, auf der anderen Seite entwickeln Newbuilt-Anbieter Tonerkartuschen, die erfolgreich Patente umgehen können. Selbstverständlich hat Ninestar ihre Innovation ebenfalls patentrechtlich abgesichert. Wer also die Lösung von Ninestar kopiert, riskiert eine Klage von Ninestar.

3D-Drucker bei Peach für unter 500 Euro

Bei Peach gab es allerdings auch andere interessante Innovation abseits vom Druckerpatronenmarkt. Beispielsweise konnte uns Herr Wirch von einem Aktenvernichter mit automatischen Blatteinzug begeistern. Man steckt bis zu 60 Blätter in den Einzug und kann dann entweder genüsslich beobachten, wie der Shredder Blatt für Blatt zerbröselt, oder man kann sich wichtigeren Aufgaben widmen. Zum anderen gab es ein Laminiergerät zu sehen, dass nur unwesentlich mehr kostet, wie das Einsteigergerät, dafür aber doppelt so schnell laminieren kann. Ab Mai soll es bei Peach zudem einen 3D-Drucker geben, der zum Kampfpreis von 499 Euro angeboten wird. Auch das Filament dazu soll sehr preiswert sein (ca. 20 bis 25 Euro pro kg). Und zu guter letzt will Peach in den Plottermarkt einsteigen. Man baue zur Zeit ein Service-Team auf und nach intensiver Qualitätstests will Peach Großformatdrucker für 1.500 Euro anbieten, die in ähnlicher Qualität bei anderen Herstellern für den zehnfachen Preis angeboten werden.

3D-Kopierer von XYZprinting ist lieferbar

Wer bisher mit dem Thema 3D-Druck geliebäugelt hat und bislang sich darüber geärgert hat, dass es auf dem Markt keinen erschwinglichen 3D-Kopierer gibt, der darf sich ab sofort freuen: Der da vinci 1.0 AIO ist ab sofort lieferbar. Für 799,99 Euro erhält man ein robustes Gerät, mit dem über Einen LED-Laser und zwei Digitalkameras ein Objekt gescannt werden kann. Als zweiten Schritt kann man das Objekt mit einem 3D-Programm optimieren und schließlich kann das Objekt ausdrucken.

HP Multi Jet Fusion: HP gibt Details zu seinen 3D-Druckern bekannt

©HP

©HP

Bereits vor längerer Zeit kündigte HP den Einstieg in den Markt der 3D-Drucker an. Nun gibt es Details zum genutzten Druckverfahren und den anstehenden Geräten.

Shapeways CEO spricht von einer Revolution im 3D Druck

Geht man nach der Aussage von Shapeways CEO Peter Weijmarshausen – Shapeways ist einer der führenden 3D-Druckdienstleister weltweit – steht da ein echter Kracher ins Haus:

»HP hat das Potential den 3D-Druck zu revolutionieren. Von ihrer neuen Technologie werden alle profitieren.«

Auch andere bedeutende Persönlichkeiten der 3D-Drucker-Szene äußern sich überschwänglich zu HPs 3D-Druckern, was entweder bedeutet, dass HPs Marketing ganze Arbeit leistet, oder aber, dass da wirklich spannende Produkte zu erwarten sind.

HPs 3D-Druckverfahren

Beispielobjekte aus dem HP 3D-Drucker - Quelle: HP Multi Jet FusionTM technology ©HP

Beispielobjekte aus dem HP 3D-Drucker – Quelle: HP Multi Jet FusionTM technology Whitepaper ©HP

HP setzt auf eine Lösung bei der ein Pulver als Trägermaterial dient auf das Flüssigkeiten aufgetragen und mit Hitze fixiert werden. Dabei kommen Druckköpfe ähnlich denen in einem Tintenstrahldrucker zum Einsatz. Die zu druckenden Objekte werden Schicht für Schicht aufgebaut, und HP spricht von einem bis zu zehnmal höheren Tempo verglichen mit heute üblichen Lösungen.

3D-Druck in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz?

HPs »Thermal Inkjet Technologie« soll nicht nur auch sehr komplexe 3D-Gegenstände möglich machen, es ist auch von Anfang an der Farbdruck möglich. Auch im Bezug auf Präzision und Stabilität will Hewlett Packard mit Multi Jet Fusion einen deutlichen Vorsprung vor klassischen 3D-Druckverfahren bieten.

Alles andere als nur dekorative Spielereien

Wie stabil ein mit der Mulit Jet Fusion-Technik gedrucktes Objekt sein kann, demonstriert HP in einem Video mit einem im 3D-Druck hergestellten Kettenglied, an dem man einen Lexus baumeln lässt. Das Kettenglied wiegt ca. 1/4 Pfund, kann aber laut HP bis zu 10.000 Pfund tragen:

Der nächste Schritt in den Massenmarkt?

Seit mehreren Jahren schon wird der Durchbruch des 3D-Drucks in den Massenmarkt angekündigt. Bisher ist 3D-Druck aber immer noch vorwiegend im Bereich des Rapid-Prototyping und anderen professionellen Anwendungsbereichen zu finden. Und wird für mehr oder minder kreative Spielereien genutzt die alles andere als eine erneute industrielle Revolution darstellen.
Mit einem Big-Player wie HP könnte sich hier entscheidendes verändern. In welche Richtung sich 3D-Druck in den nächsten Jahren nun wirklich entwickelt steht in den Sternen, aber womöglich sorgt HP hier für einen neuen Entwicklungssprung!

Mehr Infos direkt bei HP: http://www8.hp.com/us/en/commercial-printers/floater/3Dprinting.html

Eindrücke von der iFA 2014

Fernseher werden immer größer und neuerdings auch kurviger. Dieser hier ist laut SAMSUNG der größte, gebogene Fernseher der Welt.

Fernseher werden immer größer und neuerdings auch kurviger. Dieser hier ist laut SAMSUNG der größte, gebogene Fernseher der Welt.

Die Geschäftsführer von TONERDUMPING, Friedbert Baer und Daniel Orth, waren auch in diesem Jahr wieder auf der iFA. Ja, so ein Heimvorteil, der ist schon genial – von unserem Zentrallager in Tempelhof zum Messeglände nach Charlottenburg braucht man gerade mal 15 Minuten.

Wir haben dieses Jahr folgende Trends festgestellt: Wieder einmal tief beeindruckend war für uns die große Samsung-Halle. Schade, dass Apple nicht gerne Messestände baut – gerne hätten wir uns auch das neue iPhone 6 gesehen – so konnte wir aber das edge und das Note 4 bewundern. Und wieder einmal jede Menge große und neuerdings gebogene Fernseher.

Aber als Druckerexperten waren wir ja eigentlich wegen der Drucker dort. Drucker sind nur leider nicht ganz so sexy wie Armbanduhren mit denen man telefonieren kann. Deshalb stehen Drucker immer etwas am Rand.

Dafür hat Samsung einen Design-Preis bekommen: Eine umweltfreundliche Tonerschachtel in Eierschachtelanmutung. Nur dass Samsung seine Toner künftig wirklich so verpackt, ist eher unwahrscheinlich.

Dafür hat Samsung einen Design-Preis bekommen: Eine umweltfreundliche Tonerschachtel in Eierschachtelanmutung. Nur dass Samsung seine Toner künftig wirklich so verpackt, ist eher unwahrscheinlich.

Auch dieses Jahr stellte Samsung in einer Vitrine allerlei schlaue Ideen rund ums Drucken aus, für die die Koreaner Designpreise gewonnen haben. Zum Beispiel: Eine Tonerverpackung, die ganz ohne Plastik auskommt und wo das Innere an einen Eierkarton erinnert. Oder ein Drucker ganz aus Holz, den hatten wir allerdings auch schon im letzten Jahr hinter einer Vitrine bewundert. Und damals hatte uns auch eine nette Frau von Samsung erklärt, dass diese Dinge vornehmlich hergestellt werden, um einen Designpreis zu gewinnen. Für den Massenmarkt bestimmt sind nur die wenigsten dieser hübschen Ideen.

Aber Samsung hatte auch Sachen zu zeigen, die man wirklich kaufen kann. So konnten wir beispielsweise die mobile Anbindung eines Samsung-Schwarzweiß-Laserdruckers testen. Angebunden vermutlich über WLAN konnte man mit einem Handy (natürlich ein Samsung Smartphone) sowohl drucken, als auch Dokumente auf das Handy scannen. Hier seht ihr ein kurzes Video davon:

Der EPSON-Stand lud ebenfalls zum Ausprobieren ein. EPSON hat ja zur iFA diverse neue Geräte vorgestellt – darüber haben wir hier im TONERDUMPING-Blog auch schon ausführlich berichtet. Wir haben diverse EPSON-Flyer kopiert – ganz flink mit den Workforce-Tintenstrahl-Multifunktionsgeräten. Und schließlich konnten wir auch den – laut EPSON – kleinsten Tintenstrahldrucker der Welt begutachtet. Wirklich mini, das Teil. Für Versicherungsvertreter werden hier Träume wahr. Jetzt passen Laptop, Tablet und Drucker sehr bequem in eine Aktentasche. Dank Batterie und WLAN-Anbindung kann man mit dem Mini-WorkForce auch komplett ohne Kabel  drucken.

Der passt auch in die Aktentasche: Der Epson Workforce WF-100w

Der passt auch in die Aktentasche: Der Epson Workforce WF-100w

Beim Brotherstand wurde das Motto „print 3.0“ ausgerufen. Spektakuläres gab es dort allerdings nicht zu sehen. Den Messestand durfe man nur betreten, wenn man einen Termin hatte und am Tresen lagen diverse Flyer zu den aktuellen Druckern aus. Alles weitere könne man sich aus dem Internet herunterladen, hieß es von der freundlichen Dame am Stand. Vielleicht ist es das ja, was Brother unter Print 3.0 versteht: Selbst die Drucker sind jetzt virtuell.

Beim Brother iFA-Stand hieß es "Print 3.0"

Beim Brother iFA-Stand hieß es „Print 3.0“

Die heimlichen Stars der iFA waren aber diesmal die 3D-Drucker. Es gab kaum eine Halle, in der nicht in irgendeiner Ecke ein Stück Plastik ausgedruckt worden ist. Noch ist das eine Technologie, die nicht wirklich massentauglich ist. Der Druck dauert vergleichsweise lange und die Auflösung ist recht grob, so dass man vor allem geriffelte Skulpturen drucken kann. Wer mal eben einen Dübel ausdrucken will, um etwas aufzuhängen, braucht dafür mit einem 3D-Drucker  mehr Zeit als wenn er mal schnell zum Baumarkt fährt. Zumal der selbstgedruckte Dübel bisher auch noch ein Vielfaches von dem kostet, was man im Baumarkt bezahlen muss. Das sollte in nächster Zeit unbedingt noch besser werden. Aber hübsch anzusehen, ist die 3D-Druckerei schon jetzt, wir haben hier mal ein bisschen was zusammengeschnitten:

Den aufwändigsten und mit Abstand größten 3D-Drucker-Messestand hatte XYZprinting. Hier konnte man nicht nur die preiswerten 3D-Drucker da Vinci 1.0 begutachten (den wir auch in unserem TONERDUMPING-Geschäft im A10-Center ausstellen), sondern auch einen 3D-Kopierer, der allerdings vermutlich erst Anfang 2015 auf den Markt kommen wird. Der 3D-Kopierer scannt Gegenstände und druckt diese dann anschließend aus. Das interessante dabei ist, dass der Drucker nur 599 Euro kostet und der Kopierer nur 799 Euro kosten wird. Die Auflösung ist mit 0,1 mm noch etwas grob – hier erklärt sich auch der sehr günstige Preis.

Bei iGo3D.com konnten wir die Ultimaker-Serie in Aktion bewundern. Der Ultimaker 2 druckt in einer sehr hohen Auflösung von 0,02 mm und macht einen ordentlichen Eindruck. Die Auswahl an Druckmatierialien ist beim Ultimaker 2 sehr groß. So kann man mit PLA, ABS, Innovolve oder Innoflex drucken. Zudem ist der Drucker von iGo3D.com ca. 50 % schneller als die meisten anderen Geräte (bis zu 300 mm/s).

Äußerst sympathisch war der Inhaber der Firma noDNA GmbH, der seinen UP! 3d printer vorstellte. In Aktion sahen wir den UP! plus2, der eine Auflösung von 0,15 mm schafft. Der Drucker wird wie ein normaler Drucker installiert und die Handhabung war denkbar einfach.

Fazit: Sehr viel spektakulär Neues gab es auf der iFA diesmal nicht zu sehen, alles ist noch etwas größer, stylischer und neuerdings kurviger. Und wenn sich die 3D-Drucker demnächst auch noch etwas weiter entwickeln: Schneller werden, besser aufgelöst und dann auch noch preislich interessanter, dann könnte das durchaus eine spannende Technologie für den Hausgebrauch werden.

da Vinci 3D-Drucker eingetroffen

Der erste 3D-Drucker bei TONERDUMPING

Der erste 3D-Drucker bei TONERDUMPING

Heute kam ein 3D-Drucker von XyzPrinting an, der da Vinci 3D-Printer. Bevor wir dieses Gerät in das Sortiment aufnehmen, muss der 3D-Drucker erst einmal unsere Experten aus dem Tonerdumping-Testlabor überzeugen. Näheres erfahrt ihr natürlich hier im Blog – am besten gleich ein Lesezeichen zu unserem 3D-Blog-Kategorie setzen.

Sollte der Drucker unsern Erwartungen entsprechen, wird das Gerät für 599,99 Euro verkauft werden. Richtig genial ist, dass nach Herstellerangaben kaum Aufbauarbeit notwendig ist – der Drucker ist also kein Bausatz, sondern ein Fertiggerät. Für diese Preisklasse ist das schon einmal nicht schlecht. Sollte ein erster Test erfolgreich sein, wird der Drucker in unserer Filiale im A10-Center begutachtet werden. Also, bleibt am Ball!

Der 3D-Drucker da Vinci 1.0

Der da Vinci 1.0

Die technischen Daten, die der Hersteller angibt, sind zumindest für seine Preisklasse nicht schlecht. Der da Vinci 1.0 kann Modelle in einer Größe bis zu 20 x 20 x 20 cm drucken. Als Material kommt ein ABS-Plastik-Filament zum Einsatz, das es in zwölf verschiedenen Farben zu kaufen gibt. Die Preise liegen wie bei anderen 3D-Druckern auch bei etwas mehr als 30 Euro pro kg. Im Fine-Modus schafft der da Vinci eine Auflösung von 0,1 mm. Das ist ein ordentlicher Wert. Der Durchmesser des Filaments beträgt 1,75 mm. Die Druckgeschwindigkeit beträgt 150 mm pro Sekunde. Der Druckkopf hat eine einzige Düse. Mehrfarbige Objekte sind somit nicht möglich.

XYZprinting meint, dass die 3D-Software einfach zu bedienen sei und dass es über 1000 Objekte über eine Online-Community gratis verfügbar sind. Gerade das Design von 3D-Objekten könnte bei einer weiteren Verbreitung von 3D-Druckern zu einem interessanten Geschäft werden.

Hier ein Video von OMTEC-3D, bei dem man sieht, wie der da Vinci 1.0 ausgepackt wird.