EPSON stellt Fernglas-Tintenpatronen vor

Ein Fernglas auf einem Holzstativ. Das Motiv der Epson 502 Druckerpatronen.

Ein Fernglas auf einem Holzstativ. Das Motiv der Epson 502 Druckerpatronen.

Ab Anfang April werden neue EPSON Druckerpatronen verfügbar sein. Die Serie nennt sich 502 und hat als Symbol ein Fernglas (siehe Abbildung).

Einzelfarben helfen beim Druckkosten-Sparen

Es gibt von dieser EPSON Druckerpatronen-Serie vier verschiedene Farben: schwarz, cyan, magenta und gelb. Zudem gibt es sie in jeweils zwei Füllmengen (Standard und XL).

Die EPSON 502 bzw. 502XL Druckerpatronen passen für folgende Drucker:

Kleine Füllmenge und mittlere Füllmenge verfügbar

Die in Indonesien hergestellten Originalpatronen haben folgende Seitenreichweiten: 210 Seiten schwarz bzw. 165 Farbseiten. Nimmt man die XL-Patronen kommt man auf 550 Monoseiten und 470 Farbseiten.

Epson 502 Tinten-Füllmengen ab 3,3 ml

Die von EPSON angegebene Tintenmenge beträgt für die schwarze Patrone 4,6 ml und 3,3 ml jeweils für die Farbpatronen. Bei den XL-Patronen betragen die Füllmengen 9,2 ml bei der Schwarzpatrone und jeweils 6,4 ml bei den einzelnen Farbdruckerpatronen.

Canon Pixma TS205 und TS305 – Kopierer ohne Scanfunktion

Der wohl zur Zeit billigste Canon Drucker auf dem Markt ist der Canon Pixma TS205. Sein UVP liegt bei derzeit 39 €. Dank der Canon App kann man mit diesem kleinen Drucker relativ komfortabel auch Dokumente einscannen, als PDF abspeichern oder gleich ausdrucken. Also kopieren ohne Scanfunktion. Beim Canon Pixma TS305 gibt es sogar noch ein Raster, mit dem man das zu scannende Dokument passend hin legen kann. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wer also nur hin und wieder scannen und kopieren will, ist mit so einer Lösung gut beraten.

Nachteil: Hohe Druckkosten

Hier kommt das kopierte Ergebnis aus dem Drucker

Hier kommt das kopierte Ergebnis aus dem Drucker

Die Vorlage muss nicht exakt von oben fotografiert werden.

Die Vorlage muss nicht exakt von oben fotografiert werden.

Der Canon Pixma TS305 hat eine gepunktete Oberfläche als Kopierauflage.

Der Canon Pixma TS305 hat eine gepunktete Oberfläche als Kopierauflage.

Ein Multifunktionsgerät für 39 €? Wo ist der Haken? Zum einen gibt es eben keine Scanfunktion. Wer scannen oder kopieren möchte, der braucht auf jeden Fall immer ein Smartphone. Das ist etwas umständlich. Zum anderen sind die Druckkosten sehr hoch. Zum Einsatz kommen die PG-545 Schwarzpatronen und CL-546 Farbpatronen. Diese gibt es dann optional auch noch in einer XL-Befüllung. Ob eine Reichweite von 400 Seiten ein richtiges XL ist? Zumindest wenn man die PG-545XL mit der Standardpatronen vergleicht. Diese druckt nämlich nur 180 Seiten. Somit kommt man bei der Standard PG-545 Patrone auf einen Seitenpreis von über 8 Cent. Bei der XL sind es etwas mehr als 5 Cent pro Seite.

Vom Fotodruck wollen wir erst gar nicht reden. Hier explodieren die Kosten regelrecht.

Für wen lohnt sich der Drucker?

Ganz klar, für alle, die ihre Dokumente auf Arbeit ausdrucken und einscannen können und nur im Notfall hin und wieder etwas privat zu Hause kopieren, scannen oder drucken müssen. Dass beide Drucker sehr langsam sind, passt gut ins Bild. 4 Farbseiten oder 7,7 Schwarzweißseiten schafft der TS305 pro Minute. Man muss aber auch fair bleiben, schließlich kostet beide Drucker kaum mehr als 2 Standard-Originalpatronen und die sind ja schließlich im Lieferumfang mit dabei.

Stellungnahme von Ninestar zur Canon Patentklage in den USA

Wir hatten ja darüber berichtet, dass Canon in den USA zahlreiche Importeure und Händler wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt hat. Heute hat Ninestar seine Kunden per Email darüber informiert, dass sich Ninestar sicher ist, dass deren Produkte keine Canon Patente verletzen. Ninestar werde weiterhin hinter ihren Produkten und Kunden stehen.

Hier die Erklärung im Wortlaut:

Dear Customer,

You are likely aware that Canon Inc. has filed proceedings against dozens of companies before the US International Trade Commission and United States District Court central District of California claiming certain cartridges sold by the respondents/defendants infringe Canon’s certain US patents. Ninestar does not believe that any of our products infringe any valid Canon patents.

We will continue to stand behind all of our products and our customers.  As always, if you have concerns please let us know.

Ninestar Image Tech Limited

Merkwürdige Bilder im Clover Newsletter

Am 6. März hatte Clover seine Kunden über Canons Patentklage informiert. In diesem Newsletter bildete Clover Toner ab, die Canon an die US-Bezirksgerichte übermittelt hat. Interessant ist beim letzten Bild unten, dass hier ein Karton abgebildet wurde, der womöglich von Ninestar stammen könnte. Allerdings ist diese Artikelnummer seit vielen Jahren nicht mehr bei Ninestar erhältlich und wurde durch ein anderes Produkt ersetzt, das keine Canon-Patente verletzt. Abgebildet ist eine kompatible HP 05A Tonerkartusche. Die aktuelle Artikelnummer bei Ninestar heißt „NT-PH505C“ und nicht „NH-CE505A“. Das „P“ in der Artikelbezeichnung steht für patentsicher.

Beispielbilder aus einem Clover Newsletter

Wenn die freundliche Mitarbeiterin bei Pen&Paper das 10er-Tintenset anbietet, freuen sich die Kunden über die große Ersparnis.

Interview mit den Inhabern von Pen&Paper

Im Juni 2017 hat TONERDUMPING 2 Regalmeter voll mit TONERDUMPING Druckerpatronen an den Kölner Schreibwarenhändler Pen&Paper verschickt. Seitdem freuen wir uns über häufige Nachbestellungen der Tintenpatronen und haben uns gefragt, warum Druckerpatronen aus Berlin in Köln so gut verkauft werden. Anlass genug um einmal nachzufragen bei den beiden Pen&Paper Chefs.

Daniel Orth: Markus und Heinz-Peter, wie kamt ihr auf die Idee Schreibwaren und Schulbearfs-Artikel zu verkaufen?

Markus Vey: Die Faszination von Schreibwaren hat uns schon immer begeistert. Schulartikel sind hierbei eine gute Ergänzung. In den 10 Jahren unserer Selbstständigkeit haben wir unsere Sortimente immer weiter optimiert und den Sortimentsbereich Büroartikel mit integriert.

Mit Schulranzen, einem wichtigen Segment, gewinnen wir eine Vielzahl neuer Kunden, die wir dann teilweise, während der gesamten Schul- und Studienzeit begleiten.

Pen&Paper – 500 Quadratmetern für Büro und Schule im Kölner Einkaufszentrum Galerie Wiener Platz

Daniel Orth: Warum meint ihr, dass auch Druckerpatronen gut in euer Sortiment passen?

Heinz-Peter Vey: In den vergangenen Jahren stiegen die Anforderungen unserer Kunden an das Sortiment stetig. Deshalb sind wir im letzten Jahr von einem Ladenlokal mit 240m² Verkaufsfläche in ein neues Geschäft mit ca. 500m² umgezogen.

Mit dieser Vergrößerung konnten wir vielen Kundenwünschen nachkommen und haben unter Anderem auch den Bereich Druckerpatronen in unserem Sortiment erweitert.

Auf einer beeindruckenden Fläche von 500 Quadratmetern bietet Pen&Paper ein Riesensortiment für Büro und Schule an.

Auf einer beeindruckenden Fläche von 500 Quadratmetern bieten Pen&Paper ein Riesensortiment für Büro und Schule an.

Umstieg von Pelikan zu TONERDUMPING

Daniel Orth: Im letzten Jahr seid ihr von Pelikan-Druckerpatronen auf TONERDUMPING-Druckerpatronen umgestiegen. Welche Erfahrungen habt ihr mit der Umstellung gemacht?

Markus Vey: Der Wettbewerb mit Druckerpatronen wurde immer aggressiver. Wir haben einen Lieferanten gesucht, der qualitativ gute Druckerpatronen liefert, uns eine ständige Präsenz des Sortiments sichert und gleichzeitig aggressive Verkaufspreise garantiert, um diesem Wettbewerb begegnen zu können.

Mit Tonerdumping haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, der diese Voraussetzungen erfüllt. Da Pelikan den Direktvertrieb der Druckerpatronen zwischenzeitlich eingestellt hat werden wir uns in Zukunft nur noch mit dem umfangreichen Sortiment von Tonerdumping bedienen.
Mit diesen 2 Tegoregal-Metern können Schreibwarenläden mehr als 95 % der Tintenstrahldrucker-Kundenwünsche erfüllen.

Mit diesen 2 Tegoregal-Metern können Schreibwarenläden mehr als 95 % der Tintenstrahldrucker-Kundenwünsche erfüllen.

Die letzten Canon Pixma IP7250 kosten jetzt nur noch 59,99 €

Solange der Vorrat reicht…

Es ist ja eigentlich schon erstaunlich wie oft sich der Canon Pixma IP7250 in den letzten Monaten verkauft hat. 231 Stück hatten wir von diesem Tintenstrahldrucker verkauft über einen sehr, sehr langen Zeitraum. Die ersten IP7250 Geräte gingen mit dem Weihnachtsgeschäft aus dem Jahr 2013 über den Ladentisch. Die letzten 100 Drucker verkaufen wir jetzt noch einmal günstiger – nämlich für nur noch 59,99 €. Wer also gerade ein Schnäppchen sucht, kann mit diesem Angebot schon einmal wenig falsch machen.

Gründe die für den Canon Pixma IP7250 sprechen

Neben dem wirklich sehr günstigen Anschaffungspreis von nur noch 59,99 €, spricht für den Kauf des IP7250 die sehr geringen Folgekosten. Die Tintenpatronen-Serie dieses Canon-Druckers wurden in den letzten 4 Jahren zwei mal bereits ersetzt. Dementsprechend günstig sind die Alternativpatronen für den Canon Pixma IP7250. Die CLI-551 und PGI-550 Patronen kosten als Ersatzpatronen im 10er-Set bei TONERDUMPING nur 44,99 € – also ca. 4,50 € pro Patrone. Kauft man zweimal das Zehnerset, dann gibt es 10 Prozent Rabatt. Wer vier Zehnersets kauft, sogar 15 % Rabatt. Die Nachfolgegeneration ist bereits deutlich teurer. Ersatzpatronen für die CLI-571 und PGI-570 kosten fast die Hälfte mehr. Das Zehnerset kostet 64,99 €. Und die Nachfolgepatronen der Nachfolgepatronen sind die CLI-581 und PGI-580 – von denen es bisher überhaupt keine Alternativpatronen gibt. Die Originalpatronen kosten ein halbes Vermögen – also mindestens doppelt so viel, wie die CLI-571/ PGI-570 und dreimal mehr als die CLI-551/ PGI-550. Wer also jetzt die Chance nutzt, kann sich günstige Folgekosten beim Drucken für die nächsten Jahre sichern.

Für den IP7250 spricht auch seine gute mobile Anbindung. Egal ob Apple oder Android – das Drucken mit dem Smartphone funktioniert sehr gut. Der Textdruck ist für einen Tintendrucker gut und Fotos sehen auf glänzendem Fotopapier dank der hohen Auflösung von 9600 x 1200 dpi ausgezeichnet aus. Als kleines Highlight bietet der IP7250 auch die direkte Bedruckung von CDs oder DVDs. Wie das mit dem Bedrucken von CDs funktioniert, hatten wir schon einmal im Blog geschrieben.

Gründe die gegen den Pixma IP7250 sprechen

Gut, der IP7250 ist leider kein Multifunktionsgerät. Wer also seitenweise Dokumente scannen möchte, sollte sich ein Multifunktionsgerät mit automatischen Dokumenteneinzug anschaffen. Dafür ist der IP7250 nicht geeignet. Da beim IP7250 die Smartphone-Anbindung sehr gut gelöst ist, kann die Handykamera die Funktion eines Scanners gut ersetzen. Mit etwas Übung gelingen auch gute Kopien, aber komfortabel ist das natürlich nicht und nur wirklich dann okay, wenn man eben nur hin und wieder etwas kopieren will. Dann ist das Papierfach etwas dünn. Für die wöchentlichen 20 Ausdrucke passt das schon. Wer diese Menge täglich druckt, dem wird das kleine Papierfach dann doch sehr bald auf die Nerven gehen. Vom Einschalten des Druckers, bis zum ersten Ausdruck können auch schon einmal zwei Minuten vergehen. Bevor der Canon Drucker den Druckjob startet, will es erst einmal die Druckerdüsen mit Tinte durchspülen. Das kostet Zeit und Tinte, verlängert dafür das Leben des kostbaren Druckkopfs. Das größte Gegenargument ist der teure Canon Druckkopf. Wer mit dem IP7250 mehrere Monate nicht druckt, der riskiert einen defekten Druckkopf. Auch nach zwei bis drei Jahren intensiver Nutzung gibt irgendwann der Druckkopf seinen Geist auf. Vorzugsweise leider erst nachdem die Gewährleistung von zwei Jahren abgelaufen ist.

Aber was will man für 59,99 € erwarten? Man erhält einen soliden Drucker mit günstigen Folgekosten, der seine Stärken im Privatsektor hat. Denn beim Fotodruck ist der IP7250 wirklich ein Meister seiner Klasse. Was die Druckqualität betrifft ist es natürlich egal, ob TONERDUMPING-Druckerpatronen oder Canon Druckerpatronen verwendet wurden. Das bestätigt nicht nur unser Test im hauseigenen Testlabor, das können auch unsere vielen zufriedenen Kunden bestätigen. Und die fehlende Kopierfunktion lässt sich dank der gelungenen Anbindung an das Smartphone gerne verschmerzen.

Ach, was erzähl ich hier eigentlich, schaut euch doch einfach mal das Werbevideo von Canon an…

Safescan Produkte jetzt bei TONERDUMPING

Das mit der Falschgeldprüfung klappt auch mit anderen Währungen.

Das mit der Falschgeldprüfung klappt auch mit anderen Währungen.

Seit dieser Woche gibt es im Onlineshop 12 Produkte der Firma Safescan zu kaufen. Bisher hatten wir schon den Geldscheinprüfstift Safescan 30 im Angebot. Von diesem Geldscheinprüfer haben wir jetzt auch ein Dreierpack im Angebot, mit dem sich noch einmal etwa ein weiterer Euro einsparen lässt. So ein Stift schreibt quasi unsichtbar auf dem echten Geldschein. Bei Falschgeld wird der geschriebene Strich sichtbar. Das klappt zumindest bei Falschgeld, bei dem das Papier schlecht nachgemacht wurde.

Etwas sicherer sind die UV-Lampen, bei denen diverse unsichtbare Geheimzeichen auf dem Geldschein plötzlich sichtbar werden. Mit so einer Lampe kann man auch Sicherheitsmerkmale von Kreditkarten oder Reisepässen überprüfen. Diese UV-Geldscheinprüfer gibt es von Safescan als batteriebetriebenes Gerät in der Größe eines USB-Sticks, oder als etwas größeres Handgerät – ebenfalls batteriebetrieben. Die USB-Stick-Größe kostet bei TONERDUMPING 10,99 €. Das größere Handgerät kostet 12,99 €.

Wer es mit der UV-Prüfung dauerhaft versuchen will, sollte den Safescan 50 kaufen. Für 29,99 € erhält man eine leuchtstarke UV-Lampe, deren Lampe dreimal länger leuchtet als herkömmliche Lampen. Die Ersatzlampe kostet 16,99 €.

Die meistverkaufte Geldscheinprüfer Deutschlands ist der Safescan 155-S. Mit diesem Gerät werden nicht nur die UV-Sicherheitsmerkmale geprüft, sondern auch die Merkmale Infrarottinte, magnetische Tinte, Metallfaden, Farbe, Größe, Dicke und Wasserzeichen – und das zusammen in einer halben Sekunde. Das 99,99 € teure Gerät wird per Netzgerät an die Steckdose angeschlossen. Wer dieses Gerät mobil nutzen möchte – zB im Taxi oder beim Flohmarkt – der kann einen optionalen Akku für 17,99 € kaufen. Mit dem Akku kann man ca. 30 Stunden lang Geldscheine prüfen.

Safescan bietet nicht nur Geldscheinprüfgeräte, sondern auch Kassenschubladen an. Bei TONERDUMPING gibt es zwei dieser Schubladen zu kaufen. Bei der etwas teureren Schublade bieten wir auch eine Montagehalterung an.

Safescan ist auch bekannt für seine Geldzählgeräte. Wir starten dieses Sortiment mit einem Münzzählgerät. Oben kippt man die Münzen hinein. Unten werden die Münzen dann sortiert ausgeworfen und gezählt. Einen Report kann man über ein Display ablesen, oder über einen externen Bonducker ausdrucken. Den Bondrucker bieten wir ebenfalls an.

Dongle-Gear-Patent: Canon räumt in den USA auf

In einer Pressemitteilung hat Canon verlautbart, dass man gegen 49 Toner-Hersteller und Toner-Händler bei der ITC (US International Trade Commission) Beschwerde eingelegt hat. Gleichzeitig kündigt Canon an gegen diese Händler bei zahlreichen Bezirksgerichten eine Klage einzureichen. Laut der Canon-Verlautbarung verletzten die Firmen gegen folgende US-Patente: 9746826, 9836021, 9841727, 9841728, 9841729, 9857764, 9857765, 9869960 und 9874846. In der Erklärung veröffentlicht Canon auch die Liste der Firmen, gegen die man gerichtlich vorgehen wird. In dieser Liste finden sich nicht nur mittelständische Online-Händler, sondern auch namhafte Niederlassungen großer chinesischer Alternativtoner-Anbieter wie Aster, Printrite (der neue Eigentümer von Pelikan Hardcopy) und Ninestar. Und das macht die Geschichte brisant. Schließlich haben diese drei Hersteller bereits neue Produkte entwickelt, die die genannten Patente umgehen sollen. Wir haben heute bei Ninestar nachgefragt und man arbeite gerade an einer offiziellen Stellungnahme, die wir dann sobald diese verfügbar ist, hier veröffentlichen werden.

2014 gab es schon einmal eine Abmahnwelle zu den gleichen Produkten. Damals lauteten die Patentnummern aber etwas anders. Damals waren folgende US Patentnummern betroffen: 8280278, 8433219, 8437669, 8494411, 8630564, 8676090, 8682215 und 8688008. Unterschiede zwischen beiden Patentserien lassen sich auf dem ersten Blick erst einmal nicht erkennen.

Das Vorgehen von Canon war noch nie so aggressiv wie dieses Mal. Vermutlich will Canon einen großen Rundumschlag gegen die gesamte Konkurrenz per Gericht ausfechten. Vermutlich entscheidet dann die Kriegskasse, welche Seite sich am Ende bis zur höchsten Instanz durchkämpfen möchte. WTA und KMP hatten es in Deutschland vorgemacht, dass es nicht klug ist, gleich klein bei zu geben. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die betroffenen Hersteller sich zusammentun und eine Nichtigkeitsklage gegen das Patent anstreben. Schließlich ist die letztendliche Erfindung des Laserdruckers schon sehr alt und die aktuellen Patente stellen eigentlich keine wirkliche neue Errungenschaft dar.

Hier ein Vergleich: Eine Abbildung aus dem aktuell abgemahnten Patentanspruch aus dem Patent 9746826 und aus dem Patent 8280278:

Das Dongle Gear Patent

Abb. aus dem Dongle Gear Patent 8280278

Das Dongle Gear Patent 9746826

Abb. aus dem Dongle Gear Patent 9746826