Canon Pixma GM2050 – 18.000 Seiten inklusive

Da hat sich Canon etwas ganz besonderes ausgedacht. Ein Tintenstrahldrucker für knapp 300 €. Im Drucker befinden sich zwei Druckkopf-Patronen: Die CL-541 für den Farbdruck und einen nachfüllbaren Druckkopf für den Schwarzweißdruck. Für die 300 € bekommt man aber auch gleich noch drei Tintenflaschen insgesamt 405 ml pigmentierter, schwarzer Tinte. Das soll dann für 18.000 Seiten reichen. Da kann man nur hoffen, dass der Druckkopf – den es vorerst nicht nachzukaufen gibt – nicht vorher eintrocknet.

Ein großer, wuchtiger aber auch robust anmutender Drucker ist der Canon Pixma GM2050. Kopieren und Scannen kann das Gerät allerdings nicht.

Interessant ist, dass man die Tinte nicht in einer Kammer drückt, so wie das bei Ecotank-Druckern von Epson der Fall ist. Nein, man drückt die Farbe in einen Druckkopf, der so ähnlich aussieht, wie eine PG-540-Patrone. Die Tintenflaschen nennen sich übrigens GI-50PGBK.

Die Kostenfalle hinter diesem Konzept ist allerdings die Farbpatrone. Diese ist weiterhin mit geringer Reichweite und teurem Tintenzubehör möglich. Daher ist der GM2050 nur dann ein sparsames Gerät, wenn man soweit wie möglich auf den Farbdruck verzichtet.

Das Papierfach ist großzügig. Optional kann man auch einen manuellen Papiereinzug nutzen.

Das Papierfach ist übrigens mit ca 350 Blättern sehr großzügig. Die Druckgeschwindigkeit ist mit 13 ISO-Seiten pro Minute für einen Tintendrucker recht flott.

Da ist sie, die Flasche. Vorrat hat man ja erst einmal genug.

Ich bin gespannt, ob ein Leser diesen Drucker gekauft hat und uns berichten möchte, wie die Handhabung des Nachfüll-Vorgangs funktioniert. Ist es eine Kleckerei wie mit einem Refillset? Oder ist es ähnlich einfach wie bei einem Ecotank-Drucker von Epson?

Ein Gedanke zu „Canon Pixma GM2050 – 18.000 Seiten inklusive

  1. Ich habe in 15 Jahren Erfahrung mit Canon single-ink Druckköpfen keinen gehabt, der mehr als 10.000 Seiten geschafft hat. 18.000 Seiten mit einem 540-like DK können die nur Gläubigen verkaufen. Aber das werden ja immer mehr, weil nicht wissen = glauben ist.

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