Apex knackt den Brother TN-2420 Chip

Apex ist wieder einmal der Schnellste

Apex ist wieder einmal der Schnellste

Apex Microelectronics, eine Tochterfirma der Ninestar Corporation, hat als erster Chiphersteller den Brother Tonerchip des TN-2420/ TN-2410 Toners entschlüsselt und bringt nun einen kompatiblen Chip auf den Markt. Der Chip sei jetzt bereits verfügbar und kann auch für recycelte Tonerkartuschen verwendet werden.

Somit wird auch die Ninestar Corporation Tochter Ninestar Image mit Ihrer G&G Marke den Toner inklusive Chip in wenigen Tagen anbieten können. Bei TONERDUMPING gab es bisher nur eine Variante ohne Chip. Diese funktioniert allerdings wenn man den Chip der leeren Brother Originalkartusche abnimmt und dann auf den TONERDUMPING-Toner platziert. Das funktioniert im Übrigen sogar mit dem Chip der Brother-Starter-Tonerkartusche – wir haben es in unserem Testlabor getestet.

Nun ist das Chiptauschen zwar ein relativ einfacher Vorgang, allerdings will die Mehrheit der Verbraucher beim Tonereinsetzen einfach nur den alten Toner entfernen und den neuen Toner einsetzen. Und das wird jetzt demnächst mit dem G&G Toner möglich sein.

Die Apex-Chips haben ein ASIC Design und daher eine gleichbleibende Leistung.

Am Anfang sind Alternativtoner immer relativ teuer – vor allem wenn sie zuerst auf den Markt kommen und es noch keine andere Alternative gibt. Solange auch nur Apex den Chip im Sortiment hat, werden auch spätere Alternativtoner relativ teuer sein.

Der Chip hat übrigens nur die Funktion, dass er meldet, dass der Toner eingesetzt ist. Mit dem Tonerfüllstand hat der Chip nichts zu tun. Der Tonerfüllstand wird über eine Zahnrad-Rücksetz-Mechanik an der Seite der Tonerkartusche gesteuert – so wie das Brother mit seinen Tonern eigentlich fast immer schon gemacht hat.

Der Chip für den europäischen Markt heißt ALB-TN2410 und ist für 1.200 Seiten ausgelegt. Der 3.000 Seiten Chip nennt sich ALB-TN2420 und passt ebenfalls für die europäischen Modelle. Apex beliefert die Chip auch für alle anderen Regionen der Welt (TN-730, TN-760, TN-2415, TN-2445, TN2449, TN-2430,…)

Der Brother P-Touch color VC-500W

Brother Etikettendrucker mit Zink-Technologie: VC-500W

HP hat es mit dem Sprocket vorgemacht, jetzt stellt auch Brother einen Etikettendrucker mit Zink-Technologie vor: Den Brother P-touch Color VC-500W. Im Gegensatz zu den üblichen P-Touch-Geräten kann man mit dem VC-500W nicht nur einfarbige Beschriftungen anfertigen, sondern fotorealistische Farbetiketten erstellen. Nachteil: Die Folgekosten sind schon sehr hoch. Bei einem 50 x 76 mm großem Etikett kommt man bei HP auf ca. 60 Cent, bei Brother kostet ein solches Etikett fast einen Euro. Das Gerät selbst wird etwas mehr als 200 € kosten und kommt im Juni in Deutschland auf den Markt.

Werbespot für den Brother VC-500W

Verbrauchsmaterialien für den Brother P-touch Color VC-500W

Im Moment gibt es 5 verschiedene Etikettenrollen, die sich durch die Breite unterscheiden: 9mm, 12mm, 19mm, 25mm und 50mm. Die Rollen sind immer 5 m lang. Zusätzlich gibt es noch eine 50mm breite Reinigungsrolle. Alle 20 bis 30 Etiketten sollte man einen Reinigungsvorgang durchführen, damit die Druckqualität nicht unter Verschmutzungen leidet. Im Moment sind die Etikettenrollen noch nicht lieferbar. Interessant ist, dass das Verbrauchsmaterial einen Chip hat. Das erschwert die Entwicklung kompatibler Etikettenrollen.

Das Zink-Verfahren

Beim Zink-Druck wird keine Tintenflüssigkeit oder Tonerpulver verwendet. Die Farbe steckt bereits im Papier. Abhängig von der Temperatur wird das Papier cyan, magenta oder gelb gefärbt. Damit sind zur Zeit 300 dpi als Druckauflösung bei Brother möglich. Einzelne Pixel sind bei dieser Auflösung auch ohne Vergrößerung sichtbar.

Beschriftungsgeräte: Brother oder Dymo? Wer ist die Nummer 1?

Die beiden größten Anbieter auf dem deutschen Markt für Beschriftungsgeräte sind Brother und Dymo. Beide haben interessante Lösungen, die auch für kleinere Büros oder sogar für den Privatbereich brauchbar sind. Doch wer hat die Nase vorne? Welches ist das beste Beschriftungsgerät?

2 Konzepte: Schriftbandkassette oder Etikettenrolle

Sowohl bei Brother, als auch bei Dymo gibt es eine Lösung mit Schriftbandkassetten und eine Lösung für Etikettenrollen. Sowohl die Auswahl an Geräten, als auch die Auswahl an passendem Zubehör ist riesig, ich würde sogar sagen, sehr unübersichtlich. Wir wollen den Jungle an Beschriftungskassetten und Etikettenrollen etwas lichten.

Brother P-touch – bekannt aus der Fernsehwerbung

Mit einem riesigen Werbeetat versucht Brother gerade in Deutschland massiv seine Marktführung auszubauen. Das erfolgreichere Konzept sind Handgeräte der P-touch-Serie. Diese gibt es zu einem Einstiegspreis von ca. 35 € und sind deshalb auch für Privatanwender interessant. Das tolle an diesen Geräten ist die Kompatibilität. Das heißt, dass im Prinzip alle TZe-Schriftbänder mit allen Farben und Formen in alle P-touch-Geräte passen. Es gibt also keine besondere Passform oder irgend einen merkwürdigen Chip, der das verhindern würde. Das macht es für den Benutzer einfach – allerdings auch für Drittanbieter von kompatiblen Schriftbandkassetten.

Was man aber bei der Auswahl der richtigen TZe-Kassette dennoch beachten muss, ist die Breite des Schriftbandes. So passen beim derzeitigen Einstiegshandheld-Beschriftungsgerät P-touch H105 ausschließich Bandbreiten von 3,5 mm, 6 mm, 9 mm und 12 mm. Breitere Bänder passen nicht. Die 18 mm, 24 mm oder 36 mm Schriftbandkassetten sind also teureren Beschriftungsgeräten vorbehalten.

TZe-Bänder – das gesamte Sortiment im Überblick

Obwohl nur vier unterschiedliche Bandbreiten in den Brother P-touch H105 nur 4 Bandbreiten hineinpassen, gibt es aktuell von Brother 71 verschiedene Bänder im Angebot. Um sich schneller zurecht zu finden: Hinter der Bezeichnung TZe kommen meist drei Ziffern. Die erste Ziffer steht für die Farbe des Etiketts. Die zweite Ziffer steht für die Etikettenbreite. Die dritte Ziffer steht für die Farbe der Beschriftung. Besondere Merkmale des Labels befinden sich vor der Etikettenzahl als Buchstabe.

Im Normalfall sind TZe-Etikettenbänder immer 8 Meter lang. Nur 4 Meter lang sind Schriftbänder, die nach der Zahlencodierung ein „S“ stehen haben (zB das Brother TZe-231S).

Die Codierung für besondere Etiketteneigenschaften:

Ohne Buchstabe = Standardetikett, glänzend und laminiert.

S = besonders stark haftendes, laminiertes Etikett.

FX = ist besonders flexibel und daher sehr gut für die Beschriftung von Kabeln geeignet.

N = nicht laminiert und daher etwas preiswerter.

M = laminiertes Band, aber ohne Glanz, also matt.

Die Codierung der Etikettenfarbe:

  • 1 = transparent
  • 2 = weiß
  • 4 = rot
  • 5 = blau
  • 6 = gelb
  • 7 = grün
  • 9 = silber
  • MQP = berripink
  • MQG = limonengrün

Die Codierung der Etikettenbreite:

  • 0 = 3,5 mm
  • 1 = 6 mm
  • 2 = 9 mm
  • 3 = 12 mm
  • 4 = 18 mm
  • 5 = 24 mm
  • 6 = 36 mm

Die Codierung der Schriftfarbe:

  • 1 = schwarz
  • 2 = rot
  • 3 = blau
  • 5 = weiß

Neu sind bei Brother Signalfarben. Diese leuchten noch kräftiger haben aber nur 5 Meter Etikettenlänge. Das TZe-B31 hat die Farbe orange und ist 12 mm breit.

Das TZe-231 der Klassiker und das meistverkaufte Schriftband für Brother P-touch

Das Brother TZe-231 Original Schriftband

Das Brother TZe-231 Original Schriftband

Wie sieht ein TZe-231-Etikett aus? Also mal nachsehen… Etikettenfarbe = 2, also weiß… Etikettenbreite = 3, also 12 mm hoch… Schriftfarbe = 1, also schwarz. Das meistverkaufte Schriftband ist also ein weißes Etikett, 12 mm hoch und mit schwarzer Schrift. Was ebenfalls gerne gekauft wird, ist das TZe-221, es gleicht dem TZe-231 nur mit dem Unterschied, dass es statt 12 mm nur 9 mm breit ist. Gerne gekauft wird außerdem noch das Beschriftungsband mit gelben oder transparentem Etikett. Unangefochtene Nummer ein ist und bleibt für lange Zeit das TZe-231 – es passt einfach für fast alle Anwendungen perfekt.

Aufbau eines TZe-Schriftbandes: 6 dünne Schichten sorgen für eine langlebige Beschriftung

Die laminierten Brother P-touch TZe-Schriftbänder bestehen aus sechs Lagen verschiedener Materialien, die ein dünnes und extrem festes, strapazierfähiges Band ergeben. Die Schrift wird durch ein Thermotransfer-Verfahren auf die Unterseite der Schutzschicht gedruckt. Von zwei Schichten eines Polyester- Filmes (PET) eingeschlossen, sind die Schriftbänder wisch-, wetter- und kratzfest.

Wie ist die Handhabung beim Kassettenwechsel und beim Etikettendruck? Welche Verschleißteile werden noch benötigt?

Bei den P-Touch-Geräten gibt es eigentlich nur die Beschriftungskassette. Die billigen Einstiegsgeräte werden zudem mit normalen AAA-Batterien betrieben, die je nachdem wie stark das Gerät beansprucht wird, nach ein paar Monaten getauscht werden müssen. Das Messer, das die Etiketten schneidet hält bei den Handgeräten vermutlich ein Geräteleben lang. Zumindest lässt sich das Messer nicht nachkaufen und dürfte somit mindestens die 3jährige Brother Garantie lang halten.

Dem großen Vorteil der praktischen Handhabung und des einfachen Wechselns der Kassette stehen zwei große Nachteile gegenüber: Erstens sind die Schriftbandkassetten teuer. Sie kosten als Brother-Originale zwischen 15 und 20 € pro Stück. Zum anderen entsteht wegen dem vielen Plastik rund um das Schriftband jede Menge Müll. Hier sollte jeder selbst entscheiden, ob diese Müllmenge ein 8 Meter langes Beschriftungsband rechtfertigt.

Kompatible Schriftbänder als Kostenbremse für den Kunden und Profitbremse für Brother

Den Nachteil der hohen Folgekosten steht in einer freien Marktwirtschaft der Wettbewerb gegenüber. Und es gibt mittlerweile eine Reihe von chinesischen Anbietern, die dem Brother-Original mit niedrigeren Preisen Paroli bieten wollen. Wer jetzt aber das große Geschäft wittert, sollte aufpassen: Brother hat seine Beschriftungsgeräte und Schriftbandkassetten durch einige Patente schützen lassen. Daher sollte man als Wiederverkäufer auf Markenprodukte zurück greifen, bei denen die Patente durch geschickt geänderte Design-Details umgangen wurden. Uns ist bisher nur die Marke G&G bekannt, die wirklich mit großem Aufwand dem Wiederverkäufer die Sicherheit gibt, nichts illegales zu verkaufen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber nicht, dass nicht Anbieter wie Aster ebenfalls gute Produkte anbieten.

TONERDUMPING hat die Schriftband-Fertigung von G&G Ninestar in China besucht

Bei G&G haben wir allerdings auch die Fertigung in China besucht und waren vom Aufwand der hier beim Qualitätsmanagement betrieben wurde sehr beeindruckt. Die Reissfestigkeit und der Abrieb wurden durch speziell für diese Tests entwickelte Maschinen getestet. Fotos durften wir davon leider nicht machen. Zu groß war die Angst, ein chinesischer Wettbewerber könnten die ausgefeilten Testmethoden kopieren.

Weitere Lösungen von Brother: QL-Etikettendrucker

Der Einstiegsetikettendrucker bei Brother ist der QL-700.

Der Einstiegsetikettendrucker bei Brother ist der QL-700.

Neben den Beschriftungsgeräten der P-Touch-Serie bietet Brother auch Etikettendrucker an, bei denen keine Kassette verwendet wird, sondern eine Thermo-Etikettenrolle eingesetzt wird. Das ist auf jeden Fall deutlich umweltfreundlicher, da bei dieser Lösung keine Plastikkassette nach 8 Metern Beschriftungsband weggeworfen werden muss. Der Nachteil bei den QL-Geräten ist der hohe Anschaffungspreis. Es geht derzeit mit dem Brother QL-700 oder dem Brother QL-800 für 149 € UVP los. Für Privatanwender, die hin und wieder etwas beschriften, ist das keine sinnvolle Lösung. Auch die einfachsten QL-Etikettendrucker verfügen über eine Barcode-Funktion. Für kleinere Geschäfte oder Firmen, die einen EAN-Code benötigen ist das eine flexible Lösung. Für den Massenbetrieb ist allerdings die Brother-Etikettenrolle sehr teuer. Auch hier sollte man daher kompatibles Verbrauchsmaterial kaufen, um Kosten zu sparen.

Die Nummer 2 auf dem deutschen Markt: Dymo

Dymo hat folgende Produktgruppen:

Die Dymo LabelManager Serie verwendet das D1 Beschriftungsband

LabelManager – Das sind Beschriftungsgeräte, die mit der D1 Schriftbandkassette bestückt werden. Diese gibt es in den Breiten 6mm, 9mm und 12mm. Das D1 Band ist 7 Meter lang, also einen Meter kürzer als das Gegenstück bei Brother. Es kostet laut UVP knapp 20 €. Im Handel ist es aber auch deutlich günstiger zu haben. Das originale Dymo 12 mm breite D1 Band, schwarz auf weiß (45013) kostet bei TONERDUMPING statt 19,76 UVP nur 13,99 €.

Das kompatible Band von G&G Ninestar kostet im Vergleich zum Original-D1-Band nur 9,99 €. Auch hier ist die Einsparung noch einmal ganz gut.

Das ideale Beschriftungsgerät für Privatanwender heißt LetraTag

Das Dymo LetraTag LT-100H Beschriftungsgerät hat sehr kleine Schriftbandkassetten. Diese sind nur 4 Meter lang, kosten dafür aber auch deutlich weniger als die D1-Bänder. Es gibt Metallic-Etiketten für ca. 10 €, Papieretiketten für knapp 8 € und Bügeletiketten für Textilien für etwas mehr als 9 €. Die Auswahl richtet sich also für Privatanwender, die eine große Anwendungsvielfalt schätzen, aber kein 8 Meter-Band benötigen. Mit ca. 30 € ist das LetraTag LT-100H auch vergleichsweise günstig zu haben.

Aktuelles Schnäppchen bei Dymo: Der LabelWriter 450 – ein Etikettendrucker

Auch bei Dymo gibt es Etikettendrucker – sie heißen LabelWriter. Die Dymo LabelWriter sind wie bei Brother deutlich teurer als die Beschriftungsgeräte, mit einer Ausnahme: Der Dymo LabelWriter 450 wird aktuell statt für 131,21 € UVP für 59,99 € bei TONERDUMPING verkauft. Und da sind sogar noch 3 Etikettenrollen mit dabei. Allerdings nur solange der Vorrat reicht – die Aktion scheint aber ein voller Erfolg gewesen zu sein und damit hat Dymo seinen Marktanteil bei Etikettendruckern deutlich erhöht. Die Etikettendrucker werden per USB-Kabel an den PC angeschlossen und dann können die Etiketten gedruckt werden. Etwas teurere Geräte unterstützen auch den Druck über WLAN.

Auch bei Dymo Etikettenrollen ist die Auswahl groß. Es gibt sie in allen möglichen Längen und Breiten. Auch von G&G werden Etiketten angeboten und auch von Avery Zweckform, dem Etiketten-Spezialisten schlechthin.

Fazit: Wer hat die Nase vorne? Brother oder Dymo?

Für das Büro, den Logistikbereich, für IT-Techniker, die Kabel beschriften oder für den Handel würde ich Brother P-Touch-Geräte empfehlen. Privatanwender sind mit dem Dymo LetraTag sicher sehr zufrieden. Auf der anderen Seite ist der Dymo LabelWriter 450 mit seinem aktuellen Sonderpreis deutlich interessanter als die Brother QL-Etikettendrucker.

Richtig günstig druckt man aber Etiketten mit dem Laserdrucker und vorgefertigten Etiketten-Bögen auf A4. Hier ist es etwas kompliziert die richtige Vorlage zu gestalten, aber durchaus machbar. Bei TONERDUMPING verkaufen wir sehr hochwertige Etiketten in Packungen von A4-100 Bögen für 7,98 €. Dann haben wir Packungen zu je 50 Bögen von MediaRange für 4,99 € und als Premiumprodukt Etiketten der Marke Avery Zweckform. Hier kostet eine 100-Bögen-Packung leider 24,99 € (immerhin deutlich günstiger als der UVP von 32,09 €).

Wer mehr als 1000 Stück Auflage benötigt und das Ergebnis nicht sofort fertig haben will, sollte sich an eine professionelle Druckerei wenden.

Brother Toner TN-2420 hat einen Chip

Auf der Brother TN-2420 befindet sich ein Chip

Auf der Brother TN-2420 befindet sich ein Chip

Für Branchenkenner ist es eine kleine Sensation. Das erste Mal verwenden Brother einen Chip auf der Kartusche. Gleichzeitig gibt es an der Seite der Kartusche auch ein Reset-Gear. Vermutlich teilt das Resetgear dem Drucker mitteilt, dass der Toner voll ist. Der Drucker verändert dann die Position des Tonerzahnrads und zählt dann 3.000 Seiten herunter und meldet dann: „Toner leer“. Der Chip hat vermutlich nur die Funktion dem Drucker mit zu teilen, dass es sich um einen Brother-Originaltoner handelt.

Es könnte daher sein, dass dieser Chip beim Tonerrecyceln gar nicht getauscht werden muss. Dann würde das bedeuten, dass Brother mit diesem Chip nicht das Tonerrecyceln, sondern das Nachbauen des Toners verhindern möchte. Sollte das stimmen oder nicht stimmen? Schreibt es bitte in die Kommentare. Danke!

Die Recycling-Industrie ist für Brother nicht so schmerzhaft wie die Newbuilt-Anbieter. Der Recycler ist nämlich vom Verkaufserfolg des Originals abhängig um mittelfristig an günstiges Orignal-Leergut kaufen zu können. Der Newbuilt-Anbieter kann liefern soviel er will und zu einem deutlich niedrigeren Preis.

Es ist aber vermutlich auch nur eine Frage der Zeit, bis die Ninestar Konzerntöchter Apex oder Static Control einen kompatiblen Chip für den Brother TN-2420 auf den Markt bringen.

 

Kompatible LC3211 und LC3213: Ninestar ist wieder der erste Anbieter

Ninestar hat uns heute mitgeteilt, dass in einer Woche kompatible Druckerpatronen für die neuesten Einstiegs-Tintenstrahldrucker von Brother verfügbar sein werden.

Die G&G Druckerpatronen von Ninestar haben bei der schwarzen Patrone pigmentierte Tinte, also Everbrite-Tinte. Bei den Farbpatronen handelt es sich um Dye-Tinte, also um Gloria-Tinte. Die schwarzen Patronen eignen sich daher besonders gut für den Textdruck auf Normalpapier und die Farbpatronen sind besonders gut geeignet für den Fotodruck auf Fotopapier.

Die Seitenreichweite gibt Ninestar genauso hoch an wie beim Original von Brother. Bei der NP-B-3213BK, die die LC-3213BK von Brother ersetzt, sind es 400 Seiten. Genauso verhält es sich bei den Farbpatronen. Diese drucken ebenfalls 400 Seiten wie bei Brother.

Bei der Patrone mit der kleineren Füllmenge schafft Ninestar mit seiner NP-B-3211BK und die Farbpatronen NP-B-3211C, NP-B-3211M und NP-B-3211Y nur halb soviele Seiten, also 200 Seiten. Bei den Brother LC-3211BK, LC-3211C, LC-3211M und LC-3211Y sind es ebenfalls nur 200 Seiten.

Beim Preis kann man mit den G&G Druckerpatronen von Ninestar ca. 40 Prozent sparen – im Vergleich zum UVP von Brother. So kosten die NP-B-3211BK 9,99 €, die Farbpatronen von G&G kosten 5,99 €.

Die G&G Patronen mit der größeren Füllmenge, die NP-B-3213BK kostet 12,99 €. Die Farbpatronen kosten jeweils 9,99 €. Somit ist die Ersparnis mit diesen XL-Patronen vor allem bei der schwarzen G&G Patrone besonders groß. Für beide Serien gibt es von G&G auch jeweils ein 4er-Set.

Anfragen von Fachhändlern wenden sich einfach an kundenservice@toner-dumping.de, wir senden Ihnen dann gerne eine Preisliste zu. Wir haben eine größere Menge bereits bestellt. Diese dürfte allerdings bald ausverkauft sein. Wer zuerst bestellt, bekommt zuerst.

Auch TONERDUMPING wird die XL-Variante dieser Druckerpatronen mit der Marke TONERDUMPING in sein Sortiment aufnehmen.

Brother P-touch TV-Kampagne 2017 jetzt bei Youtube

TONERDUMPING bietet 2 Beschriftungsgeräte an

Brother hat seine witzigen Werbespots für seine P-touch Beschriftungsgeräte bei Youtube veröffentlicht. Zeitgleich zu dieser neuen Kampagne gibt es bei TONERDUMPING nun ein preiswertes Handgerät zu kaufen: Den Brother P-touch H105. Das dazu passende Verbrauchsmaterial, die Beschriftungskassetten, sind zum Glück seit Jahren immer die gleichen. Ebenfalls noch vorrätig ist das kompakte Beschriftungsgerät Brother P-touch D200BW. Beide Geräte kosten deutlich weniger als der von Brother empfohlene Verkaufspreis, nämlich jeweils 29,99 €.

Das Besondere bei den Brother Beschriftungsetiketten ist die Laminierung. Das bedeutet, dass die Beschriftung extrem lange hält daher für zahlreiche Anwendungen geeignet ist. Beispiele dafür gibt es in den TV-Spots zu sehen:

Zahlreiche Bandkassetten in vielen Farben und Größen lieferbar

Das meistverkaufte Beschriftungsband ist bei Brother das TZe-231. Es ist 12 mm hoch, 8 Meter lang und hat die Schreibfarbe schwarz und die Etikettenfarbe weiß. Natürlich sind auch zahlreiche andere Farben und Schrifthöhen verfügbar. In die preiswerten Geräte passen allerdings nur die 3,5 mm, 6 mm, 9 mm und 12 mm hohen Etiketten.

Bei TONERDUMPING gibt es Originale und Alternativ-Beschriftungsbänder

Das günstiger Alternativband kostet nur halb so viel, wie das Original von Brother.

Das günstiger Alternativband kostet nur halb so viel, wie das Original von Brother.

Nachgebaute und preiswertere Beschriftungskassetten gibt es übrigens auch bei TONERDUMPING. Diese stammen von chinesischen Herstellern, die diese Bänder nicht 1:1 nachbauen, sondern darauf achten, dass geschützte Geschmacksmuster anders konstruiert sind. Somit erspart sich der Händler eine böse Patentabmahnung.

Das kompatible Schriftband von TONERDUMPING kostet beim Beispiel TZe-231 nur 5,99 €, während das Original bei TONERDUMPING nur 11,99 € kostet. Allerdings ist auch der Preis für das Original-Beschriftungsband extrem günstig. Der unverbindliche Verkaufspreis von Brother liegt nämlich bei 15,99 €.

Die Qualität der kompatiblen Schriftbänder konnten wir bereits in unseren eigenen Filialen testen. Sowohl das Einsetzen, als auch die Haftung der Etiketten ist von den Originalen nicht zu unterscheiden. Und auch die Schriftbandlänge ist beim Alternativ gleich. 8 Meter sind eben auch beim TONERDUMPING-Produkt 8 Meter.

Neue Tintenpatronen und Tintenstrahldrucker von Brother

Brother stellt die Tintenserien LC3211 (Orangen) und LC3213 (Eis am Stiel) vor

Für seine neue Tintenstrahldrucker-Multifunktionsgeräte stellt Brother wieder einmal eine neue Tintenserie vor. Die LC3211 Druckerpatrone ziert eine Orange, die LC3213 Druckerpatronen werden mit einem Eis am Stiel als Symbol verbunden.

Jetzt im Plastikbeutel

Neu ist dass Brother seine Druckerpatronen nicht mehr im Plastikblister oder im Papierkarton verkauft, sondern in Plastikbeuteln. Das spart zumindest beim Händler Lagerplatz, ist sicher auch irgendwie bei den Transportkosten effizienter und auch etwas umweltfreundlicher als bisher. Selbst der Karton war nicht besser, da im Karton die Patrone wieder in einer Plastikfolie verschweißt war. Bei der aktuellen Verpackung ist keine weitere Folie mehr notwendig. Somit ist die Packung auch wasserdicht und schützt gut.

Kleine und mittlere Reichweite

Die gelbe LC3211 sieht ähnlich aus wie seine Vorgänger

Die gelbe LC3211 sieht ähnlich aus wie seine Vorgänger

Die LC3211 drucken 200 Seiten, die LC3213 drucken 400 Seiten. Man kann also durchaus von kleiner und mittlerer Reichweite sprechen. Ein kompletter Satz mit niedriger Reichweite kostet 41,96 € (14,99 € für die schwarze, 8,99 jeweils für die drei Farbpatronen). Damit kommt man auf einen Seitenpreis von 21 Cent. Die Schwarzweißseite kostet 7,5 Cent. Die Preise im TONERDUMPING-Onlineshop liegen etwas unter dem hier genannten unverbindlichen Herstellerpreis. Trotzdem sollte man hier auf Alternativpatronen warten, oder auf die Patronen mit mittlerer Füllmenge zugreifen.

Die LC3213 ist die Patrone mit der mittleren Füllmenge und kostet 19,99 als Schwarzpatrone und jeweils 14,99 € für die Einzelfarben. Der Farbseitenpreis kommt somit auf 16,25 €. Die Schwarzweißseite auf 5 Cent. Auch das ist nicht gerade billig.

Alternative Druckerpatronen werden erst auf den Markt kommen, wenn ein Chiphersteller den Brother Chip geknackt und nachahmen kann. Und das dauert in der Regel mindestens ein paar Monate. Die beiden führenden Chiphersteller für Druckerpatronen sind übrigens APEXMIC und Static Control. Beides Tochterfirmen der Ninestar Group. Da TONERDUMPING eine strategische Partnerschaft mit Ninestar hat, werden wir mit Sicherheit wieder einer der ersten Händler sein, die kompatible Patronen für diese Serien anbieten kann.

Brother DCP-J772DW ist schwarz, der DCP-J774DW ist weiß

Wenn man von der Gehäusefarbe einmal absieht, sind der Brother DCP-J772DW und der Brother DCP-J774DW absolut identisch. Auch der UVP liegt bei beiden bei 179 €. Für Drucker mit doch relativ hohen Druckkosten, ist der Preis nicht gerechtfertigt. Hier versucht Brother nicht nur mit den Patronen Geld zu verdienen, sondern auch mit dem Drucker. Mal sehen, wie lange der Preis so hoch bleibt…

Auf jeden Fall kann das 3-in-1-Gerät drucken, kopieren und scannen. Als idealen Einsatzgebiet würde ich das Zuhause definieren. Für den Büroalltag ist der Drucker nur dann geeignet, wenn wirklich wenig damit gedruckt wird.

Dementsprechend passend ist auch die etwas zu kleine Papierkassette. Hier passen nur 100 Blätter. Immerhin gibt es eine zweite Papierkassette für Fotopapier und einen Einzelbaltteinzug, der immerin Papier in einer Stärke von bis zu 300 g/m2 verarbeiten kann.

Als großen Pluspunkt gibt es die komfortable Bedienung zu bemerken. Das Farb-Touch-Display misst 6,8 cm Diagonale und die automatische, doppelseitigen Druckfunktion spart Papier. Heute schon selbstverständlich: Die Möglichkeiten auch Smartphones und Tablets kabellos anzubinden.

Den Brother MFC-J890DW gibts erst mal nur in schwarz

Und er kostet 20 € mehr, als der DCP-J772DW und DCP-J774DW. Dafür bekommt man allerdings auch einiges mehr. Zum einen gibt es eine NFC-Schnittstelle, die Papierkassette ist etwas größer und fasst 150 Blätter. Und ein MFC ist bei Brother immer ein Gerät, dass neben kopieren, scannen und drucken auch noch faxen kann. Außerdem gibt es einen automatischen Dokumenteneinzug. Die Druckerpatronen sind aber weiterhin die gleichen wie bei den DCP-J772 und J774. Deshalb ist auch hier erstmal nur ein Einsatz für das Zuhause geeignet.

Neue Brother-Monolaser bei der iFA vorgestellt

Neue Toner und Trommel: Brother TN-2410, TN-2420 und DR-2400

Jetzt mit 3.000 Seiten Kapazität: Der TN-2420 von Brother

Jetzt mit 3.000 Seiten Kapazität: Der TN-2420 von Brother

Der Startertoner der neuen HL-L2300er-, DCP-L2500er-, und MFC-L2700er-Serie druckt 700 Seiten, der neu eingeführte TN-2410 Toner schafft 1.200 Seiten und der TN-2420 sogar 3.000 Seiten. Das ist etwas mehr als beim Vorgänger TN-2320, der nur 2.600 Seiten gedruckt hat. Die passende Trommeleinheit ist ebenfalls neu und heißt DR-2400. Diese druckt 12.000 Seiten.

Brother HL-L2310D ein Drucker der doppelseitig drucken kann

Die Einstiegs-Monochrom-Laserdrucker werden jetzt schneller. Der Brother HL-L2310D ist sehr kompakt. Leider fehlen AirPrint und Google Cloud Print. Man vermisst auch WLAN, angeschlossen wird das Gerät ganz normal über ein USB-Kabel.  Als Sonderfunktion bleibt dem Einstiegsgerät die Duplexfunktion. Der HL-L2310D hat kein Display. Das Papierfach hat Platz für 250 Blätter. Der Druckerspeicher beträgt 32 MB. Die Auflösung wurde auf echte 1.200 x 1.200 dpi erhöht und mit 30 Seiten pro Minute ist der HL-L2310D sehr flott für ein Einstiegsmodell.

Der Brother HL-L2350DW druckt auch ohne Datenkabel

Wer auf der Couch mit dem Laptop arbeitet, kann über WLAN bequem Druckaufträge zum Brother HL-L2350DW schicken. Zudem ist der Druckerspeicher mit 64 MB doppelt so groß. Es gibt zumindest ein einzeiliges Display und die Druckersoftware unterstützt Apple AirPrint und Google Cloud Print.

Flotter Einstiegs-Duplexkopierer: Der DCP L-2510D

Auch hier sind es 64 MB Druckerspeicher. Allerdings fehlen beim Brother DCP-L2510D die kabellosen Optionen, es wird also über ein USB-Kabel gedruckt. Über das DIN-A4-Vorlagenglas kann man Dokumente scannen und kopieren. Das zweizeilige Display ist hintergrundbeleuchtet.

Kopierer mit kabellosem Druck: DCP-L2530DW

Zusätzlich zu den Ausstattungsmerkmalen des DCP-L2510D hat der Brother DCP-L2530DW wiederum eine WLAN-Einheit verbaut mit dem AirPrint und CloudPrint genutzt werden können.

Zusätzlich mit Fax und automatischem Kopiereinzug: MFC-L2710DW

Beim Brother MFC-L2710DW gibt es noch einen automatischen 50 Blatt Vorlageneinzug (ADF) und eine Faxfunktion.

Weitere Geräte dieser Serie

Mit kleineren Anpassungen gibt es auch weitere Modelle, zu denen Brother noch keine Merkmale bekannt gegeben hat. Diese lauten HL-L2370DN – vermutlich mit LAN-Anbindung, HL-L2375DW, DCP-L2550DN, MFC-L2730DW und MFC-L2750DW.

Kompatible Toner verfügbar?

Brother hat es den Toner-Nachbauern in technischer Hinsicht leicht gemacht. Keine Toner-Chips haben Nachbauten verhindert. So scheint es auch diesmal wieder zu sein. Die erhöhte Geschwindigkeit könnte aber die Tonerpulver-Auswahl erschweren. Eine höhere Geschwindigkeit reduziert die Zeit, die für die Tonerhaftung auf dem Papier zur Verfügung steht.

G&G Pinguin Patronen als Ersatz für LC-3217 und LC-3219 sind jetzt lieferbar

Die NP-B-03217BK soll wie die Brother LC-3217BK ca. 550 Seiten drucken.

Die NP-B-03217BK soll wie die Brother LC-3217BK ca. 550 Seiten drucken.

Bereits letzte Woche sind die neuen Alternativpatronen von G&G in unserem Lager eingetroffen. Am Freitag wurden sie dann in unserem Fotostudio fotografiert. Über das Wochenende wurden die Produktbilder bearbeitet und ab sofort können die Tintenpatronen online bestellt werden. Damit scheint es, als wären diese Druckerpatronen die ersten Alternativpatronen für die aktuelle Brother Tintenstrahldrucker-Serie. Bei amazon konnten wir heute zumindest noch keine kompatiblen LC-3217 bzw. LC-3219 finden und auch in den einschlägigen Onlineshops unserer Mitbewerber war nur das Original gelistet.

Ninestar war wieder einmal der Schnellste

Der größte Hersteller alternativer Druckerpatronen Ninestar hat mit seinen G&G Pinguin-Patronen es also erneut geschafft als erster ein Ersatzprodukt anzubieten. Das liegt vor allem daran, dass zur Ninestar-Gruppe auch die führenden Tintenpatronen-Chiphersteller Apex und Static-Control gehören. Apex ist meist der schnellste Entwickler für Tintenpatronen-Chips und Static Control war in der Vergangenheit bei Tonerkartuschen-Chips sehr schnell in der Entwicklung alternativer Toner-Chips.

In Deutschland zuerst bei TONERDUMPING verfügbar – dank exklusiver Partnerschaft

Seit Anfang diesen Monats hat TONERDUMPING eine exklusive Partnerschaft für die Vermarktung der Marke G&G mit Ninestar geschlossen. Gemeinsam mit Karl Kallinger, der TONERDUMPING als Berater zur Seite steht, wird TONERDUMPING mit den Pinguinpatronen rasch Marktanteile in Deutschland gewinnen. Wir haben neulich darüber im Blog berichtet. Bei der Produkteinführung die Nase vorn zu haben ist ein entscheidender Vorteil der G&G-Marke.

Die kompatiblen Brother LC-3217 Patronen sind mit der Marke G&G billiger als bei Brother

Im Gegensatz zu den Brother Originalpatronen sind die G&G Patronen deutlich preiswerter. So kosten die NP-B-03217BK 12,99 €. Die kompatible Originalpatrone von Brother, die LC-3217BK kostet 21,99 €. Auch bei den Farbpatronen sind die Pinguin-Patronen günstiger. 9,99 € statt 15,99 bei Brother. Die Reichweite ist bei G&G und Brother, mit 550 Seiten nach ISO, gleich.

Auch bei der Brother LC-3219-Serie lässt sich mit Ninestar viel Geld sparen

Auch die XL-Patronen sind bei Ninestar deutlich billiger. So kostet die NP-B-03219BK 19,99 €. Die Brother LC-3219XLBK kostet 34,99 €. Beide drucken 3.000 Seiten. Die Farbpatronen NP-B-03219C/ M/ Y kosten in der Pinguin-Varriante 15,99 und bei Brother 22,99 € und drucken jeweils 1.500 Farbseiten.

 

Brother erhält Schadenersatz von deutschem Toner-Distributor

In einer Pressemitteilung verkündet Brother sich mit einem deutschen Toner-Distributor vor Gericht geeinigt zu haben. Brother habe – so steht es in der Presseerklärung – einen erheblichen Schadenersatz erhalten. Nach der Schilderung Brothers gab es im Jahr 2016 eine Abmahnung gegen den Distributor. Der Distributor hatte dann vermutlich eine nicht ausreichende oder gar keine Unterlassungserklärung abgegeben. Brother habe dann eine einstweilige Verfügung erwirkt. Als die Angelegenheit nun vor Gericht kam, hat der Distributor eingeräumt Patente verletzt zu haben, hat sich verpflichtet keine Patente von Brother künftig zu verletzen und eben einen Schadenersatz zu zahlen. Zudem musste der Distributor seine Einkaufsquellen und die Umsatzhöhe offen legen und von seinen Kunden die patentverletzende Ware zurück rufen. Zudem mussten die Namen der gewerblichen Kunden offen gelegt werden. Die Kosten für die Abmahnung und das Gerichtsverfahren, inklusive der Anwaltskosten beider Seiten, hatte ebenfalls der Distributor vollständig zu tragen.

Vermutlich hat sich Brother im Gegenzug dazu verpflichtet den Namen des Distributors und die Höhe des Schadenersatzes nicht zu veröffentlichen.

Tadashi Ishiguro, Vertretungsdirektor und Senior Managing Executive Officer von Brother kommentiert: „Brother ist mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, es zeigt einmal mehr, dass wir starke IP-Rechte haben, deren Verletzung sehr teuer werden kann.“

Illustration eines Brother-Toners aus einem Patentschrift

Illustration eines Brother-Toners aus einem Patentschrift

Wer ist dieser Distributor?

Darüber lässt sich nur spekulieren. Ich vermute es ist ein Player, der kompatible Tonerkartuschen aus Fernost verkauft und dabei nicht bei einem Premiumanbieter gekauft zu haben (Printrite, Ninestar oder Aster), sondern bei einem der Tonerproduzenten, die das Tonergehäuse möglichst ohne Veränderung eins zu eins kopieren. Diese Händler findet man vor allem bei Ebay oder im amazon-Marketplace.

Welche Patente wurden verletzt?

Auch das wird in der Pressemitteilung nicht verraten. Es könnte sich beispielsweise um ein relativ neues Patent aus dem Jahr 2011 handeln, das vermutlich noch bis 2031 gültig sein wird. Hierbei handelt es sich um Farblaser-Toner. Es könnte aber auch ein Patent aus dem Monochrom-Bereich sein.

Wie hoch könnte so einer Schadenersatzzahlung sein?

In der Regel wird der Rohertrag ermittelt, den der Patentverletzer erzielen konnte – also Umsatz abzüglich Einkaufswert. Wurden beispielsweise 50.000 Tonerkartuschen verkauft und beträgt der Rohertrag 10 € pro Kartusche, kann es schnell ein mittlerer sechsstelliger Wert werden. Und so schätze ich den Fall hier ein. Sollten es deutlich weniger sein, würde Brother diesen Fall nicht für eine internationale Pressemeldung verwenden.

Kann ein Kunde ebenfalls Probleme erhalten, wenn er der Aufforderung des Rückrufs nicht folgt?

Definitiv – ja. Patentverletzende Ware darf weder produziert, importiert, verkauft oder verwendet werden. Bei einer einzelnen Kartusche dürfte das kein Problem sein. Wenn hier ein Wiederverkäufer ebenfalls hunderte Toner weiter verkauft hat, dann ist das ernst zu nehmen. Auch größere Kunden, die diese Toner in großen Stückzahlen gekauft haben, sollten alle nicht verbrauchten Toner umgehend an den Distributor zurück senden. Spätestens dann dürfte aber der Name des Distributors an die Öffentlichkeit durch sickern.