Werden Toner für Lexmark und Samsung bald teurer?

Heute steht der Eurokurs bereits unter der 1,18 Dollar-Marke. Damit ist der Euro auf seinem tiefsten Stand seit 9 Jahren. Der höchste Kurs im vorigen Jahr war knapp 1,40. Seit April letzten Jahres sinkt der Kurs des Euros und man prognostiziert vielerorts schon mit der Dollar-Parität. Doch was hat das alles mit Druckern, Tinte und Toner zu tun? Es ist eben nun einmal eine Tatsache, dass in Europa kein Druckerhersteller mehr existiert. Sowohl in Asien und natürlich auch in den USA ist noch immer der Dollar die wichtigste Währung. Und da der Dollar zur Zeit stark und der Euro schwach ist, sind in den nächsten Wochen Preiserhöhungen im Original-Tinten und Original-Tonerbereich zu erwarten. Zumindest gilt das für die US-Druckermarken wie Lexmark und Hewlett Packard. Der Japanische Yen schwächelt zur Zeit ähnlich wie der Euro. 100 Yen sind seit einem Jahr etwa 0,70 Euro wert. Japanische Marken wie Kyocera, Epson, Canon, Brother oder Ricoh wird es daher vermutlich nicht treffen. Der südkoreanische Won hat aber ähnlich wie der US-Dollar im Vergleich zum Euro zugelegt. Preiserhöhungen von Samsung sind daher wahrscheinlich.

Gegen eine Preiserhöhung sprechen allerdings niedrigere Rohölpreise, die Transport und die Herstellung bei Plastikteilen verbilligen. Somit sind Preiserhöhungen vermutlich nur bei Lexmark und HP zu erwarten.

Bei HP beginnt das nächste Quartal Anfang März – spätestens dann, werden die Original-Tinten und Toner deutlich teurer werden. Bei Lexmark und Samsung enden Geschäftsquartale jeweils einen Monat früher – hier könnte es daher Anfang Februar zu Preiserhöhungen kommen.

Wer klug ist kauft daher noch jetzt im Januar Lexmark- und Samsung Original-Druckerzubehör, bevor die Preise steigen.

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