Welcher Drucker ist der Richtige?

Große Kaufberatung – Stand Ende 2018.

Was gibt es außer Laser und Tinte noch?

Sicherlich gibt es auch andere Drucktechnologien. Sie spielen aber nur eine untergeordnete Rolle. Beispielsweise wäre da der Nadeldrucker, der wegen seiner Fähigkeit Durchschläge zu drucken, findet man Nadeldrucker noch in manchen Arztpraxen und in Logistikunternehmen. Bei Nadeldruckern hat mittlerweile OKI seinen Konkurrenten Epson überholt.

Dann gibt es auch noch die Zink-Technologie, bei dem die Farbe bereits im Papier befindet. Hier sind die Ausdrucke allerdings äußerst teuer. Somit fristet diese Technologie sein Dasein nur im Fun-Segment. Als Beispiel wäre der HP Sprocket zu nennen.

Muss es ein Multifunktionsgerät sein?

Grundsätzlich bleiben dann als geläufige Technologien die Tintenstrahldrucker und die Laserdrucker. Der große Trend im Jahr 2018 geht in Richtung Multifunktion. Kaum ein Anwender gibt sich heute noch mit einem Singe-Function-Drucker zufrieden. Heute soll ein Drucker auf jeden Fall auch kopieren und scannen können. Selbst eine Faxfunktion erwarten heute noch viele Kunden. Das ist übrigens eine deutsche Spezialität. In vielen anderen Ländern hat die Email das Fax bereits vollständig abgelöst. In Deutschland hat das Faxgerät immer noch seine Daseinsberechtigung.

Tipp: Eigentlich ist heute ein Scanner oder ein Kopierer für den Privat-Anwender gar nicht mehr notwendig. Es gibt mittlerweile sehr gute Scan-Ergebnisse mit dem Smartphone. Besonders wenn es um das Einscannen von Fotos geht, sind moderne Smartphones besser als preiswerte Scanner. Auch wenn es um das Kopieren geht, ist das mit der Smartphone-Drucker-Kombination durchaus machbar. Android und iOS bieten schon in der Grundausstattung ganz gute Bildbearbeitungsfunktionen an. Selbstverständlich ist aber das Kopieren mit einem richtigen Kopierer deutlich komfortabler, als mit einer Handy-Drucker-Kombination. Wer aber nur ein paar Mal im Jahr eine Kopie benötigt, für den reicht das Zusammenspiel mit dem Smartphone aus.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Eigentlich hängt das ganz klar von den Ansprüchen des Kunden ab. Wer einen schnellen Ausdruck benötigt, aber eigentlich nur Flugtickets, Internetseiten und Word-Dateien druckt, für den ist der Laserdrucker das ideale Druckgerät für zu Hause. Soll hin und wieder ein Foto gedruckt werden, kommt man an einem Tintenstrahldrucker nicht vorbei. Der Tintenstrahldrucker hat den Nachteil, dass er eine sehr zeitintensive Druckkopfreinigung durchführt sobald man ihn einschaltet. Ist der Drucker dann endlich druckbereit, sind mit dem Laserdrucker bereits die ersten 20 Seiten gedruckt.

Vorteile von Business-Tintenstrahldrucker gegenüber Farblaserdruckern

Früher hieß es, wer viel druckt oder einen Drucker für das Büro braucht, der kauft einen Laserdrucker. Das gilt heute nicht mehr. Heute drucken sogenannte Business-Tintenstrahldrucker äußerst schnell und zu günstigen Seitenpreisen. Diese Drucker gibt es von Brother, Canon, Epson und HP. Sie sind ab ca. 250 € zu haben. Die Vorteile gegenüber Farblaserdrucker: Sie brauchen deutlich weniger Strom, sie werden nicht heiß, sind wartungsarm und meistens auch bei den Druckkosten günstiger als Laserdrucker der gleichen Preiskategorie.

Die Vorteile der Laserdrucker

Was selbst bei Business-Tintenstrahldruckern lästig ist, ist das Reinigen der Druckkopfdüsen. Und das kostet wirklich oft eine Menge Zeit. Moderne HP Laserdrucker wärmen sich binnen weniger Sekunden auf und sind sofort druckbereit. Ist der Tintenstrahldrucker den ganzen Tag über beschäftigt, dann fallen die morgentlichen Reinigungsläufe nicht mehr ins Gewicht. Ein Laserdrucker hat meistens auch ein schärferes Druckbild. Ein Druckbild, das Tintenstrahldrucker meistens nur in der besten Qualitätseinstellung nachahmen können. Dafür sind dann aber wirklich Original-Druckerpatronen oder Markenpatronen notwendig, die die dazu wichtigen Farbpigmente enthalten, die das Ausfransen des Schriftbildes verhindern.

Wohin geht der Trend?

Brother erweitert sein Buiness-Ink-Sortiment

Brother und HP setzen weiterhin auf beide Technologien. Brother erweitert sein Sortiment aber derzeit im Tintenbereich auf das Business-Segment. Bislang gab es für Privat-Anwender das Tintenstrahl-Multifunktionsgerät von Brother. Firmenkunden hatten bei Brother bislang ausschließlich auf Laserdrucker zurück gegriffen. Heute steht dem Office-Kunden auch der Business-Tintenstrahldrucker zur Verfügung. Bei Brother geht der Trend also schon einmal leicht von Laserdruck zu Tintenstrahl.

HP will in allen Bereichen punkten

HP hat mit der Übernahme der Samsung-Druckersparte seinen Laserdrucker-Bereich deutlich ausgebaut. Gleichzeitig entwickelt HP seine Officejet-Pro-Serie weiter und bietet auch Tintenstrahldrucker für den Privatanwender. HP bringt in allen Druck-Segmenten ein passendes Angebot auf den Markt. Angefangen von billigen Tintenstrahldruckern, die zwei Druckkopfpatronen ausgestattet sind. Hier ist der Anschaffungspreis eines Multifunktionsgerät dann bei 60 € – der Seitenpreis erreicht dafür ungeahnte Höhen. Der Zugang zum Alternativmarkt ist hier nur beschränkt verfügbar. Nachgefüllte HP 62 oder HP 304 Druckerpatronen sind leider nur wenig preiswerter als HP Originalpatronen. Bei den großen Officejet Pro X-Tintenstrahldruckern kommen Druckerpatronen zum Einsatz, die so breit sind wie ein DIN-A4-Blatt. Die Druckgeschwindigkeit ist schneller als die meisten Laserdrucker schaffen. Die Druckköpfe sind robust und halten fast ewig. Und die Alternativ-Druckerpatronen von G&G oder TONERDUMPING sind deutlich preiswerter als die Originalpatronen von HP. Alles gute Gründe, die bei HP-Freunde für einen HP Officejet Pro-X Drucker sprechen.

Die superschnellen HP Officejet Pro X Geräte

Die neuen Mittelklasse-HP Laserdrucker gehören zu den besten Laserdruckern auf den Markt. HP bewirbt sie mit dem Slogan „reinvented“. Und das ist nicht ganz falsch. Das Tonerpulver wurde so verändert, dass es bereits bei niedrigeren Temperaturen schmilzt. Das verkürzt die Aufwärmzeit und senkt gleichzeitig den Energieverbrauch des Geräts.

Canon ist weiterhin bei Tintenstrahl spitze

Bei Canon liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Tintenstrahl-Technologie. Sicher, Canon bietet auch eine Reihe von Laserdruckern an. Merkwürdigerweise kaufen die deutschen Kunden die Canon Laserdrucker-Technologie lieber nur dann, wenn ein HP-Logo auf dem Drucker klebt.

Ansprechendes Design und tolle Fotos bietet der Canon Pixma TS-8250.

Bei Canon gibt es weiterhin die Pixma-Serie. Leider steigen mit jedem Generationenwechsel die Seitenpreise und für das gleiche Geld erhält man weniger Funktionen. Beispielsweise kann man DVDs nur noch mit den teuersten Tintenstrahldruckern bedrucken. Vor ein paar Jahren ging das auch mit Druckern im 80-€-Segment. Auch bei Canon gibt es Multifuntionsgeräte, bei denen man mit jeder neuen Druckerpatrone den Druckkopf immer mittauscht, da die Druckdüsen auf der Patrone sitzen. Diese Geräte kosten in der Anschaffung nur 60 € und auch hier sind die Seitenpreise äußerst hoch. Günstiger wird es dann mit den Single-Ink-Patronen. Aber auch hier ist die neueste Generation im Seitenpreis sehr hoch. Auch die Alternativpatronen von G&G sind vergleichsweise teuer.

Nur noch für kurze Zeit gibt es ein gutes Canon Multifunktionsgerät: Den Canon Pixma TS5050. Die Druckerpatronen-Generation ist nicht die neueste und deshalb sind hierfür schon preiswertere Alternativen lieferbar. Der Drucker ist kompakt und sehr gut für den Fotodruck geeignet. 10 Patronen von TONERDUMPING (also 2 komplette Sätze) in XL-Befüllung kosten übrigens nur 49,99 €.

Der Canon TS5050 benötigt die PGI-570 und CLI-571 Druckerpatronen.
Der Canon TS5050 benötigt die PGI-570 und CLI-571 Druckerpatronen.

Richtig günstig werden die Druckkosten mit den Maxify-Geräten. Die Reichweite ist ähnlich wie bei den Brother Business-Tintenstrahldruckern sehr hoch. Die PGI-2500 Druckerpatronen gibt es nicht nur von Canon, sondern auch deutlich preiswerter von G&G.

Epson holt sich am liebsten seinen Gewinn beim Druckerkauf

Epson hat sich schon vor Jahren von der Laser-Technologie verabschiedet. Epson möchte mit den Ecotank-Druckern vom Wettbewerb abheben. Das Prinzip dahinter: Der Kunde kauft einen Drucker und bekommt gleich Tinte für 6.000 Seiten dazu. Danach kauft er keine Druckerpatronen mehr nach, sondern Tinte in Flaschen, die dann in den Tintentank des Druckers gefüllt wird. Der Nachteil dabei: Die Anschaffung des Druckers ist so hoch, dass sich das Geschäft für den Kunden nur dann rechnet, wenn er hunderte Seiten pro Monat druckt.

Als besonderes Schnäppchen erweist sich hier der EPSON Ecotank ET-2600, der bei Tonerdumping aktuell nur 199,99 € kostet. Der UVP lag vor kurzem noch bei 299,99 € – jetzt geht das Modell „end of life“ und wird somit deutlich billiger. Der ET-2600 ist in allen Belangen ein solider Drucker für den Homeoffice-Anwender. Der Tinte, die bereits im Lieferumfang mitgegeben wird, reicht schon für ein paar Tausend Seiten. Die Herstellerangaben sind aber mit Vorsicht zu genießen, da bei der Erstinstallation der Tinte, einiges an Tinte für das Befüllen der Schläuche verwendet wird. Die Original-Tintenflaschen kosten aber nur 9,99 € und enthalten bereits jeweils 70 ml pro Flasche und Farbe. Die Alternativflaschen von G&G kosten übrigens nur halb so viel.

Beim EPSON Ecotank ET2600 sind die Tintentanks nun im Drucker versteckt.

Epson hat aber auch weiterhin Drucker im niedrigeren Preissegment und dafür normale Druckerpatronen – so wie gehabt. Und hier kommen dann die Alternativpatronen-Anbieter wieder zum Zug. Es gibt selbst zu den neuesten Epson 202 Druckerpatronen bereits eine Alternative von der Druckerpatronenmarke G&G.

Wer für einen Drucker weniger als 80 € ausgeben will, der ist vielleicht mit dem Epson Expression Home XP442 ganz gut beraten. Ein paar Restbestände kann man bei Tonerdumping übrigens erwerben. Im großen und ganzen kann der XP442 etwa das gleiche wie der ET-2600, nur dass man beim XP442 Tintenpatronen nachkaufen muss und eben keine Tintenflaschen. Hier ist die Rechnung einfach: Das 10er-Set kostet bei TONERDUMPING 49,99 €. Der Preisunterschied zum ET beträgt ca. 120 €. Wer also in den nächsten 3 Jahren für Druckerpatronen mehr als 120 € ausgibt, der sollte zum ET-2600 greifen.

Der Epson Expression Home XP442 kostet keine 80 € benötigt aber Druckerpatronen - im Gegensatz zum ET-2600.
Der Epson Expression Home XP442 kostet keine 80 € benötigt aber Druckerpatronen – im Gegensatz zum ET-2600.

Im Business-Bereich bietet Epson ebenfalls ein sehr breites Sortiment an. Hier lohnt sich ein näherer Blick auf jeden Fall. Auch aus dem Gesichtspunkt, dass bei Tintenstrahldruckern eben wirklich kaum andere Verschleißteile gewechselt werden müssen.

Lexmark und Pantum setzen auf Laserdrucker

Und da wäre noch der chinesische Player Pantum / Lexmark. Offiziell soll Lexmark sich für den Profibereich mit großen, schnellen Geräten kümmern und Pantum soll den Privatbedarf an Laserdruckern decken. In der Realität deckt Pantum weiterhin den Ostasiatischen und Afrikanischen Markt ab, während Lexmark in Nordamerika und Europa mit seinen Druckern seine Märkte findet. Lexmark ist in den letzten Jahren zudem mit sehr billigen Farblaserdruckern aufgefallen. Leider waren dann die Toner sehr, sehr teuer und Alternativen sind erst seit kurzem verfügbar. Und Pantum gibt es eigentlich nur als Schwarzweißdrucker. Der Farblaserdrucker von Pantum ist baugleich mit einem Lexmark-Modell, das allerdings um ein Vielfaches teurer ist, als der Lexmark-Farbdrucker. Und der zweite Nachteil bei Pantum sind die Verbrauchskosten. Zwar ist der Seitenpreis meist billiger als bei der Konkurrenz – allerdings nur wenn man Originaltoner mit Originaltonern vergleicht. Für Pantum Drucker gibt es nämlich noch immer kein Alternativprodukt. Für Pantum spricht seine robuste Verarbeitung. Selbst der billigste Einstiegsdrucker basiert auf einem stabilen Metallrahmen. Bei HP und Samsung findet man in den Einstiegsgeräten deutlich mehr Plastikteile verbaut.

Der Pantum P2500W ist zumindest in der Anschaffung sehr preiswert. Der Monochrom-Laserdrucker kostet 79,99 € und ist nicht nur relativ schnell (22 Seiten pro Minute), sondern auch noch sehr kompakt und daher auch ganz gut zu transportieren, wenn mal ein Drucker irgendwo gebraucht wird. Der Toner selbst kostet 49,99 und hält für 1.600 Seiten. Günstig für einen Originaltoner – leider aber alternativlos.

Superkompakt: Der Pantum P2500W. Laserdruckertechnologie made in China.
Superkompakt: Der Pantum P2500W. Laserdruckertechnologie made in China.

Ricoh und Xerox sind mit Großgeräten stark – doch wer braucht die noch?

Zu guter letzt wäre für einen kompletten Marktüberblick auch Marken wie Ricoh, Xerox oder Kyocera zu erwähnen. Leider hat Ricoh sich von der sehr erfolgreichen Geljet-Technologie verabschiedet. Und für die nicht mehr ganz so billigen Ricoh-Laserdrucker ist das Interesse gering. Ricoh bietet nichts, was nicht andere Anbieter bieten können. Vor ein paar Jahren waren die Geljet-Drucker ein Alleinstellungsmerkmal. Oder ein Laserdrucker, der unter 50 € angeboten wurde war natürlich ein Hingucker. Beides hat Ricoh aus seinem Sortiment gestrichen. Das macht Ricoh zu einem soliden Anbieter großer Kopiermaschinen – nicht mehr und nicht weniger. Diese Geräte sind wartungsintensiv und deshalb langfristig nicht mehr marktgerecht. Das gleiche gilt auch für Xerox-Geräte.

Kyocera füllt eine Nische mit langlebigen Laserdruckern

Bei Kyocera gibt es zumindest noch die solide Verarbeitung der Trommeleinheit. Bei Kyocera tauscht man im Grunde meist nur ein billiges Tonermodul. Die Trommel hält dann oft 100.000 Seiten lang. Und das garantiert Kyocera sofern man Original-Toner verwendet. Nachgebaute Tonermodule, die Tonerpulver aus Japan verwenden (zB von Mitsubishi oder Tomoegawa) sind aber mindestens genauso gut wie das Kyocera-Original.

OKI ein hidden Champion?

OKI ist ein wirklicher Geheimtipp, wenn es um richtig guten Farblaser-Druck geht. Unser Designer-Team bei Tonerdumping setzt daher auf einen OKI Farblaserdrucker. Auch der Etikettendruck gelingt mit OKI erstaunlich gut. Die Anschaffungspreise sind vergleichsweise niedrig und die Verfügbarkeit ausgezeichneter Alternativtoner ist ebenfalls gewährleistet. Mit TONERDUMPING oder G&G Tonern bemerken wir mit unserem OKI Gerät keinen Unterschied.

Samsung Drucker und Toner gibt es nicht mehr bei Samsung

Samsung Toner jetzt bei HP.

Samsung Toner jetzt bei HP.

Auf der Samsung-Internetseite sind jetzt Tinte und Toner verschwunden. Der Menüeintrag IT -> Drucker & Multifunktionsgeräte ist noch vorhanden. Klickt man darauf, kommt man zu einem Weiterleitungshinweis. Hier die neuen wichtigen Links zu Samsung Drucker und Verbrauchsmaterialien:

Die Umstellung erfolgt schon am 1. November. Die Toner sind allerdings erst ab 1. Januar 2018 von HP lieferbar. Das bedeutet, dass es bei einigen Samsung-Originaltonern zu Lieferengpässen kommen kann. Schließlich liefert Samsung seit 1. November nicht mehr und HP erst ab 1. Januar. Die meisten Großhändler und Distributoren haben allerdings noch genug Ware am Lager. Somit konnte TONERDUMPING genug Ware für die nächsten 2 Monate bestellen. Ein Engpass ist daher für die meisten Samsung Originaltoner bei TONERDUMPING nicht zu erwarten.

Das Viererpack P4072C ist im HP Shop noch nicht lieferbar.

Das Viererpack P4072C ist im HP Shop noch nicht lieferbar.

Gleichzeitig gibt es bei dieser Umstellung eine neue OEM-Artikelnummer. Beispielsweise heißt das Multipack CLT-P4072C jetzt bei HP SU382A. Des weiteren gibt es einen neuen EAN-Code. Die Toner-Produktbilder sind auf der HP Samsung-Supplies Seite vom Samsung Shop übernommen worden. Vermutlich wird es aber auch eine Designänderung bei der Verpackung geben. Sicher ist zumindest jetzt schon, dass es einen neuen EAN-Code geben wird.

In die Suchfunktion beim Tinte/Toner Bereich von HP kann man allerdings weder ein Produkt unter „P4072C“ noch über die Nummer „SU382A“ finden.

TONERDUMPING wird in den nächsten Tagen die neuen Tonerbezeichungen einpflegen, damit Kunden auch darunter im Tonerdumping-Shop die Samsung Toner finden können.

Angekündigt ist bereits auch schon eine saftige Preiserhöhung. Diese macht sich auch jetzt schon bei manchen Samsung-Distributoren bemerkbar. Ob Großhändler damit auf die bevorstehende Stückzahlverknappung vorsorgen, oder ob es eine offizielle Preiserhöhung zum 1. Januar geben wird, ist noch nicht sicher. Ich gehe davon aus, dass HP die Samsung Tonerpreise zum 1. Januar um ca. 10 bis 15 Prozent anheben wird.

Damit zieht HP nicht nur einen Druckerhersteller Konkurrenten aus dem Markt, HP verdient nun auch noch ordentlich an den Tonern, ohne neue Samsung Geräte künftig auf den Markt bringen muss. Ein kluger Schachzug für HP. Gut ist das allerdings auch für den Alternativ-Toner-Markt. Steigen die Originalpreise, wird auch die Ersparnis zum kompatiblen Produkt größer.

Canon erwirkt einstweilige Verfügung gegen JT Company UG

Die Kupplung beim CE505- bzw. CF280-Toner

Die Kupplung beim CE505- bzw. CF280-Toner. Sie ist in alle Richtungen beweglich – und das hat sich Canon als Patent schützen lassen.

Canon veröffentlicht eine Pressemitteilung, bei der über eine weitere Einstweilige Verfügung wegen einer Patentverletzung berichtet wird. Die in Aschheim ansässige Firma „JT Company UG“ erhielt eine einstweilige Verfügung. Bei den Patentansprüchen geht es wieder einmal um HP-Toner der Serie  CE505X. Und beim Patent mit der Nummer EP 2087407 ist der Knackpunkt erneut die in alle Richtungen bewegliche Kupplung, das sogenannte „Dongle Gear“. Diese Kupplung wird auch bei Tonern der Serie CF280X und auch bei den neueren CF226A Tonern verwendet.

JT Company UG habe diese Toner auf amazon.de verkauft. Die betreffenden Artikel sind von Amazon gelöscht worden – zumindest sind sie nicht mehr auffindbar. Auch der Marketplace Account dieses Anbieters ist vermutlich gesperrt worden.

Canon geht also nun verstärkt gegen Amazon-Marketplace Händler vor. Ganz besonders gerne gegen jene, die ihren Firmensitz in Deutschland haben. Schließlich konnte Canon bereits in weiteren Instanzen seine Patentansprüche durchsetzen. Theoretisch könnte nun JT Company UG gegen diese einstweilige Verfügung vorgehen. Das Landgericht in Düsseldorf hat aber bereits in anderen Fällen bei diesem Patent immer für Canon entschieden.

Eine sehr sichere Umgehung der entsprechenden Patente gibt es von den Anbietern Ninestar G&G und von Aster. Für Recycler bietet Printrite ebenfalls eine Kupplung an, die laut Printrite ebenfalls patentsicher sei.

Die G&G Toner bei TONERDUMPING sowie die TONERDUMPING-Eigenmarke basiert auf einer sehr intelligenten Umgehung des Patents. Die Kupplung wird bei dieser Lösung erst durch das Schließen des Druckerdeckels nach außen geschoben und ist dann nicht mehr seitlich beweglich. Wer also keine Patentprobleme haben will, kann sich gerne bei uns melden. Händlerkunden sind bei uns willkommen!

Druckertest: HP DeskJet 3636 Testbericht

Der HP DeskJet 3636
Ein Multifunktions-Tintenstrahldrucker für 44€, kann der etwas taugen? Diese Frage stellten wir uns, als kürzlich HP selbst beim großen Onlinehändler mit dem kleinen »a« seinen HP DeskJet 3636 verschleuderte. Also wurde der kleine Tausendsassa bestellt, und bei uns einem Test unterzogen.

Was bietet der HP DeskJet 3636 fürs Geld?

Vor einigen Wochen hatten wir mit dem DeskJet 3720 den kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt im Test. Und waren etwas enttäuscht. Der Einzugsscanner war nur als Notlösung zu gebrauchen, so richtig multifunktional ist der Drucker also nicht. Beim DeskJet 3636 setzt HP glücklicherweise auf einen klassischen DIN A4-Flachbettscanner. Damit lassen sich auch schon mal Buchseiten oder Fotos einscannen.

Ansonsten bietet der 3636 noch WLAN und unterstützt AirPrint und Mopria – kann also direkt vom Smartphone oder Tablet drucken.

Das war es dann aber auch schon an Ausstattung – für den Preis ist das aber völlig in Ordnung.

Der DeskJet 3636 kommt sogar inklusive - sehr kurzem - Druckerkabel

Alles drin, alles dran. Der DeskJet 3636 kommt sogar inklusive – sehr kurzem – Druckerkabel

Gehäuse und Verarbeitung

Runde, organische Formen bestimmen die Optik des HP 3636. Luigi Colani könnte sich damit sicher ebenso anfreunden, wie er niemandem im Auge schmerzt, oder schnell veraltet wirken würde.

Ja, das Design ist gelungen. Eine Papierschublade gibt es nicht, der 3636 verfügt nur über den hinteren Einzug. Wer wenig druckt sollte immer nur das Papier einlegen, das er benötigt, sonst kann am Papiereinzug auf Dauer eine Menge Staub eindringen.

Die Bedienung erfolgt über Folientasten an der Oberseite des Druckers, ein kleines Display gibt dem Nutzer Rückmeldungen zum Druckerstatus.

Die Bedienung des HP DekJet 3630 ist kinderleicht

Die Bedienung des HP DekJet 3630 ist kinderleicht

Die Kunststoffe machen einen soliden Eindruck – gemessen am Preis – und die Verarbeitung ist wie meist bei HP einwandfrei. Bei einem Drucker für 44€ muss man natürlich auf robuste Details wie Metallscharniere am Scannerdeckel verzichten, das tut der Funktion aber keinen Abbruch.
Nicht besonders sinnvoll ist die Kabelführung an der Rückseite, das Netzkabel ragt mittig aus dem Gerät heraus – das hätte man kompakter lösen können.

Installation und Inbetriebnahme

HP liefert eine Schnellstartanleitung mit, und wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, dann ist der HP 3636 auch schnell aufgebaut. Windows installiert automatisch Basistreiber, wer die volle Funktionsvielfalt des DeskJet 3636 nutzen will, der muss aber die Treiber von CD installieren, oder sich aktuelle Treiber bei HP herunterladen.

Die Installation verlief einfach, HP versucht aber penetrant einem das Instant-Ink-Abo aufzudrängen. Mit einem Gratismonat will man möglichst viele Kunden zum Abschluss des Tintenabos bewegen. Damit schneiden sich die Anwender aber ins eigene Fleisch, denn HP nimmt so das für alternative Tintenpatronen benötigte Leergut aus dem Kreislauf – kein Leergut = keine günstigen Refill-Druckerpatronen

Drucken vom Smartphone oder Tablet

Dank WiFi-Direct kann man den Drucker auf direkt vom Smartphone oder Tablet ansteuern. Das klappte im Test problemlos, und ist im Alltag ein klares Plus an Komfort.

Drucken – Druckqualität des HP Deskjet 3636

Einfach das Bild anklicken, um es in voller Größe zu sehen, oder unten die Testdruck-Scans in 1200dpi herunterladen

Einfach das Bild anklicken, um es in voller Größe zu sehen, oder unten die Testdruck-Scans in 1200dpi herunterladen

Wir haben die Druckqualität mit den Original-Setup-Patronen getestet. Dabei waren die Ergebnisse wie erwartet ordentlich, aber auch nicht mehr als das. Beim Foto- und Grafikdruck auf Normalpapier zeigen sich horizontale Streifen in den Farbflächen, in der Qualitätseinstellung »Optimal« fallen diese nicht mehr ganz so ins Gewicht. Die Farben zeigen allgemein ein gewisses Rauschen.

Texte werden ordentlich gedruckt, zeigen aber Ausfransungen am Rand, und wirken allgemein etwas verwaschen – auf Fotopapier sind detailierte Schriften in kleinen Größen deutlich schärfer.

Für den Fotodruck ist der 3636 mit seiner Kombipatrone für Cyan, Magenta und Gelb nicht wirklich geeignet. Für unsere Testseite benötigte der DeskJet 3636 etwas über 5 Minuten, die Qualität scheint dabei erst einmal ausreichend für den gelegentlichen Fotodruck. Auf unserem Fotopapier bildete sich jedoch eine feine Schicht »Farbstaub« auf den schwarzen Flächen. Der lässt sich einfach abwischen, damit ist der Druck aber nicht sonderlich haltbar.

Hier die Scans der Testdrucke zum Download in 1200dpi:

Testdruck auf Normalpapier in Entwurfseinstellung

Testdruck auf Normalpapier in Normaleinstellung

Testdruck auf Foto-Glanzpapier in Einstellung »Optimal«

Scannen und kopieren – ein klassischer Scanner, mit wenig Einstellmöglichkeiten

Der Scanner reicht für einfache Scans und Kopien vollkommen aus. Die Detailqualität reicht jedoch nicht für Vergrößerungen oder hochwertige Fotoscans aus. Dafür bietet die Scansoftware von HP eine übersichtliche, einsteigerfreundliche Oberfläche. Der Kenner ärgert sich über fehlende Einstellmöglichkeiten, die jedoch den Normalnutzer kaum interessieren dürften.

Patronenempfehlung: Tonerdumping HP 302 Refill-Patronen mit mehr als doppelter Reichweite!

Die HP 302 Druckerpatronen im HP DeskJet 3636Wir empfehlen als Patronen unsere Refill-302, die in der schwarzen Variante auf satte 1030 Seiten, statt der 480 Seiten der Original HP 302 XL kommt. Bei der dreifarbigen sind es immerhin 370 statt 330. Die Standardpatronen von HP sollte man nicht in Betracht ziehen, diese haben eine geringe, kaum praxistaugliche Reichweite.

Fazit: Multifunktionsgerät für Gelegenheitsnutzer

Der HP DeskJet 3636 dürfte vielen Gelegenheitsnutzern voll und ganz ausreichen. Dank WLAN-Unterstützung ist er schnell ins Heimnetz eingebunden, das Gehäuse ist angenehm kompakt und ansehnlich, und die Druck- und Scanbedürfnisse von Wenignutzern werden abgedeckt. Wenn man auf unsere Refill-Druckerpatronen setzt, sind sogar die Druckkosten in einem erträglichen Rahmen, auf den Fotodruck sollte man jedoch verzichten – das wird sonst teuer.

Preisschock nach dem Kauf: extrem hohe Druckkosten beim HP DeskJet 3636

Über diverse Webportale wie chip.de wird recht unreflektiert zur Zeit der HP DeskJet 3636 beworben. Ein Multifunktionstintenstrahldrucker für zeitweise nur 44€ statt der UVP von 79,99€. Das klingt erst einmal nach einem unglaublich günstigen Angebot. Und der Drucker bietet in der Tat einiges: Drucken, Scannen, Kopierfunktionen und WLAN. Da erscheint der Preis geradezu absurd niedrig.

Die böse Überraschung folgt beim Patronenkauf: teure HP 302 Druckerpatronen

Im DeskJet 3636 setzt HP wie bei all seinen Einsteigerdruckern auf Druckkopfpatronen. Im Falle des DeskJet 3636 auf die Serie HP 302. Sowohl von der schwarzen HP 302 als auch von der bunten 302 sind optional sogenannte XL-Varianten erhältlich. Wie man sich eine XL-Patrone von HP vorstellen muss, das haben wir mit unserer Patronenöffnung der HP 304 kürzlich deutlich gemacht.

Die HP 302 Standardpatronen bieten in schwarz 190 und in Farbe 165 Seiten Reichweite. Gemessen nach ISO sind diese Werte nur im Vergleich aussagekräftig, denn je nach Druckverhalten kann die Seitenleistung auch deutlich geringer ausfallen. Wer zum Beispiel viele Fotos druckt, der verbraucht entsprechend mehr Tinte und kommt auf weniger Druckseiten. Zudem muss die dreifarbige HP 302 auch dann ausgetauscht werden, wenn nur eine der Farben aufgebraucht ist.

HP 302 XL – 330 und 480 Seiten

Die XL-Varianten der HP 302 kommen auf Seitenleistungen von 330 Seiten bei der Cyan-Magenta-Gelb-, und 480 Seiten bei der Schwarzpatrone. Im Vergleich zu den Standardpatronen erscheint das als deutlicher Vorteil. Wenn man jedoch berücksichtigt, das unsere Refill-HP 302 in Schwarz auf ca. 1.030 Seiten nach ISO kommt, dann wird klar, dass HP die 302 XL besser 302 M genannt hätte.

Wie schon bei der HP 304 verkauft HP auch bei der 302 viel Luft an seine Kunden. Die Patronengehäuse sind groß wie eh und je – der Inhalt wurde immer weniger.

Ist der HP DeskJet 3636 ein schlechter Drucker?

Bedeutet das nun, dass man den DeskJet 3636 auf keinen Fall kaufen sollte? NEIN! Der Drucker ist ohne jeden Zweifel ein Schnäppchen für 44€. Allerdings sollte man vor dem Kauf sorgfältig abwägen, ob man so wenig druckt, dass die hohen Folgekosten nicht so sehr ins Gewicht fallen, oder nicht doch lieber zu einem Gerät greift für dessen Patronen man nicht so tief in die Tasche greifen muss.

Druckkosten senken beim HP DeskJet 3636

Wer sich für den DeskJet 3636 entscheidet, und dennoch seine Druckkosten reduzieren will, dem empfehlen wir als erste und in unseren Augen beste Möglichkeit, zu unseren Refill-Druckerpatronen zu greifen. Für handwerklich geschickte Nutzer kommt natürlich auch die Möglichkeit in Betracht zu unseren Refill-Sets für die HP 302 zu greifen. Alle passenden Produkte finden sich im Shop.

 

Druckerpatrone aufgesägt: jetzt auch die HP 304 „XL“

Unser Beitrag zum inneren Aufbau der HP 304 Druckerpatrone hat für einiges an Presseecho, und viele Reaktionen von Besuchern geführt. Berichtet haben unter anderem golem.de und in Österreich die Website der Tageszeitung »der Standard«. Dabei kamen einige Fragen auf, die hier beantwortet werden sollen.

Warum wurde die HP 304 und nicht die HP 304 XL verglichen

Der Unterschied zwischen unserer HP 304 Ersatzpatrone und der originalen HP 304 mit normaler Füllmenge ist mit 120 zu 975 Seiten so unglaublich groß, dass wir schlicht Angst hatten unsere angegebene Seitenleistung könnte unrealistisch erscheinen. Eine etwas höhere Leistung erscheint im Bereich des möglichen, aber die achtfache Reichweite der normalen HP 304, und immer noch eine mehr als dreifache Leistung im Vergleich zur HP 304 XL – wer sollte uns das denn glauben?

Aus diesem Grund öffneten wir die Original HP 304, die wir bereits im Test leergedruckt hatten, und verglichen sie mit unserer HP 304 Ersatzpatrone. Um visuell zu untermauern, dass der extrem große Reichweitenunterschied nicht in magischer Tinte, sondern einem komplett anderen Innenleben begründet ist.

Jetzt haben wir auch die HP 304 XL geöffnet

Leergedruckte Patronenschwämme Von links nach rechts: HP 304, HP 304 XL, Tonerdumping 304 XXL

Wie angekündigt haben wir nun auch die HP 304 XL geöffnet. Anders als von uns erwartet nutzt diese nicht den gleichen Schwamm mit einer größeren Tintenfüllung, sondern setzt tatsächlich einen größeren Schwamm ein. Allerdings füllt auch dieser das Patronengehäuse wieder bei weitem nicht vollständig aus, was HP durch zwei Stege in der Patrone kaschiert.

Ebenfalls wieder deutlich zu erkennen: auch bei der HP 304 XL lässt HP ordentlich Platz im Schwamm, dieser ist nur zum Teil mit Tinte gefüllt. Man könnte nun auf die Idee kommen, diese Füllmenge mit technischen Gründen zu rechtfertigen. Das würde im Umkehrschluss aber bedeuten, dass unser Produzent über ein besseres Know-How verfügt als HP. Wie glaubwürdig das ist, möge jeder selbst für sich entscheiden.

»Das ist doch nicht neu, dass günstige Drucker hohe Folgekosten haben«

Vielfach gab es auch die Anmerkung, dass es keine Neuigkeit sei, dass Drucker die in der Anschaffung besonders günstig sind – wie eben z.B. die DeskJet 3700-Serie in der die HP 304 zum Einsatz kommt – hohe Preise beim Verbrauchsmaterial aufweisen. Und dem stimmen wir zu: das ist keine Neuigkeit.

Den wenigsten Nutzern dürfte aber klar sein, wie hier über den psychologischen Trick einer äußerlich gleichbleibenden Patronengröße kaschiert wird, dass man immer weniger für sein Geld bekommt. Daher finden wir den Einblick in die Patrone durchaus sehenswert, und denken, dass es auch vielen Nutzern so geht. Die Reaktionen geben uns hier recht.

»Die HP 304 mit kleiner Füllmenge ist aus Kompatiblitätsgründen im XL-Gehäuse«

Auch diese Behauptung wurde in den Kommentarspalten bei golem.de laut. Das ist aber leicht zu widerlegen. Denn wenn dem so wäre, warum setzt HP dann bei der HP 304 XL ebenfalls sehr große Spacer ein? Diese lassen sich aus unserer Sicht nicht technisch begründen. Und ein kleineres Gehäuse ließe sich problemlos mit dem Druckkopf und der Patronenelektronik kombinieren. Die 304 wird in die DeskJet 3700 Drucker von vorne eingesetzt. Eine Bauform mit einer Art Griffzone wäre hier sogar besser zu handhaben.

Ist nur die HP 304 betroffen, oder gibt es auch für andere Drucker so viel günstigere Alternativen

Die HP 304 ist ein Extremfall, bei dem die Unterschiede optisch sehr deutlich zu Tage treten, wenn man die Druckerpatronen öffnet. Das bedeutet aber nicht, das man nur bei der HP 304 derartige Ersparnisse erzielen kann. Ganz im Gegenteil. Da Druckkopfpatronen nicht nachgebaut, sondern aus patentrechtlichen Gründen nur wiederbefüllt werden können, sind die Ersparnisse hier im Vergleich zu kompatiblen Produkten sogar geringer.

Unser Shop bietet für viele Druckermodelle Alternativen mit Ersparnissen über 80% im Vergleich zu den Originalpatronen und -tonern. Und das ohne Verlust der Druckergarantie und mit 3 Jahren Garantie auf die Patronen oder Toner aus unserem Hause. Bewährt bei zahllosen Privatkunden, und vor allem auch in zigtausend Büros und Behörden.

 

Wieso unsere Refillpatrone achtmal so viel druckt wie die Original HP 304

Im Tonerdumping-Testlabor musste sich letzte Woche unsere neue Refill-Druckerpatrone bewähren, die als Ersatz für die originale HP 304 Druckerpatrone dient. Dabei kam unser Testleiter bei der Refill-Druckerpatrone auf eine Druckleistung von 975 Seiten. Wenn man sich anschaut, dass die Original HP 304 eine Leistung von 120 Seiten erbringen soll, dann druckt unser Ersatz also mehr als ACHTMAL so viel.

Äußerlich die gleiche Patrone, innen viel Luft beim Original

Um das ganze nicht nur in Textform zu erklären, und den Eindruck zu erwecken es handle sich um reines Marketing, haben wir eine HP 304 und unsere Refill-Druckerpatrone geöffnet. Die Tinte wird heutzutage in den meisten Druckkopfpatronen in einem Schwamm gespeichert. Unsere Abbildungen zeigen recht deutlich die Unterschiede zwischen dem Schwamm der Originalpatrone von HP, und unserer Refill-Druckerpatrone.
Im direkten Vergleich wirkt der Schwamm der Originalpatrone geradezu winzig.

Die genauen Abmessungen der Tintenschwämme im Vergleich:

19 x 14 x 27mm bei der OriginalHP 304

45 x 28 x 26mm bei unserer Refill-Druckerpatrone

Das ist ca. die sechsfache Größe beim Schwamm. Den Rest zur höheren Reichweite trägt die Befüllung mit mehr Tinte bei. Deutlich zu erkennen, bei beiden leer gedruckten Patronen: der HP-Tintenschwamm hat im oberen Bereich noch nie Tinte enthalten.

Heiße Luft bei der Originalpatrone, satte Tintenfüllung bei Tonerdumping!

Der nur mit Luft gefüllte Bereich in der Original HP 304 ist rot hervorgehoben.

So wird klar, dass es sich bei der achtfachen Seitenleistung nicht um Marketinggeschrei oder unhaltbare Versprechen handelt, sondern Tonerdumping schlicht weniger Luft ausliefert als HP. Die Patronengröße der HP Originalpatrone passt nicht wirklich zum Tintenreservoir, man hat eine Patronengröße beibehalten, die seit Jahren bekannt ist, und baut einfach nur Kunststoff-Spacer ein, um die kleine Füllung und den kleinen Schwamm zu kaschieren.

Nicht so bei Tonerdumping: unsere Patrone ist randvoll. Das sorgt nicht nur für wesentlich mehr Reichweite, man muss auch nicht so häufig einen Ausrichtungstest vornehmen wie beim Original, der ja bei jedem Patronenwechsel ansteht.

Das zeigt sich denn auch im Vergleich der Druckkosten:

Nachteile beim selbst refillen

Wer sich die Originalpatrone anschaut, erkennt auch, dass es beim refillen zu Problemen kommen kann. Nämlich dann, wenn man versehentlich nicht in den Schwamm, sondern die Kunststoffkammer Tinte einfüllt. Aber dank des günstigen Preises unserer Refill 304 lohnt sich das selbst refillen bei den meisten Nutzern sowieso nicht – und wir geben 3 Jahre Garantie auf unsere Refill-Patrone für den HP DeskJet 3720! Das sollten genug Argumente für eine sinnvolle Kaufentscheidung sein.

Update 04.03.2017

Dank einer Erwähnung bei golem – einer der wichtigsten deutschen Seiten für IT-News – haben wir sehr viele Rückmeldungen erhalten. Dabei gibt es relativ viele Anmerkungen, wir hätten statt der „kleinen“ HP-Patrone die XL-Variante öffnen sollen. Wir kennen das Ergebnis, holen das aber als Beweis am kommenden Montag nach, und liefern entsprechendes Bildmaterial.

Druckertest: HP DeskJet 3720 Testbericht

»Na der ist aber süß«, so oder ähnlich dürften viele Reaktionen beim ersten Anblick des HP DeskJet 3720, dem kleinsten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker der Welt, lauten. Und in der Tat ist HP ein sehr ansehnliches Design gelungen. Ähnlich wie vor gut 20 Jahren der erste Apple iMac einen Weg weg von den grauen Kisten beschritt und mit organischer Form und farblichen Akzenten neue Ansätze verfolgte, wirkt der DeskJet 3720 erfrischend anders.

Überzeugt der HP DeskJet 3720 auch auf den zweiten Blick?

Ein hübsches äußeres ist zwar ein netter Bonus, aber ein Drucker soll in erster Linie gut und zuverlässig drucken, und ein Multifunktionsgerät sich beim scannen und kopieren bewähren. Entsprechend hat sich unser Druckerexperte Michael Schneider nicht blenden lassen, und dem DeskJet 3720 genau unter die Haube geschaut – und dort glänzte dann nicht mehr alles ganz so hell.

Nehmen wir uns als erstes dem Alleinstellungsmerkmal der kleinste Multifunktionsdrucker der Welt zu sein an. Im ungenutzten Zustand, alle Klappen geschlossen, stimmt das. Dafür zahlt man allerdings mit dem Nachteil eines reinen Einzugscanners. Um mal einen Brief oder eine andere einseitige Vorlage einzuscannen reicht das aus, wer versucht ein Buch oder auch nur eine Zeitschrift durch den Einzug zu befördern, der steht vor einer unlösbaren Aufgabe.

Auch beim drucken relativiert sich der Größenvorteil. Sind die Klappen für Papiereinzug und -ausgabe geöffnet, ergibt sich eine Grundfläche von 40x50cm bei 30 Zentimeter in der Höhe. Kompakt, ohne Frage, aber die Stellfläche ist nicht kleiner als bei vergleichbaren Druckern.

Gehäuse und Verarbeitung

Der DeskJet 3750 kommt in einem schicken Kunststoffgehäuse daher. Während das weiße Grundgehäuse und die bunte, halbtransparente Applikation oben eine leicht raue Oberfläche aufweisen glänzt das Kunstoffmaterial der Oberfläche der Scaneinheit, die bügelförmig das Gehäuse überspannt. Das sieht gut und für den Preis durchaus hochwertig aus, allerdings auch etwas modisch, und man könnte sich eventuell schnell daran satt sehen.

Die Verarbeitung ist ordentlich, man merkt dem DeskJet 3720 aber auch deutlich an, dass er nicht für den harten Büroalltag, sondern für Gelegenheitsdrucker konzipiert wurde. Besonders beim etwas ruckelig von statten gehenden Patronenwechsel verwinden sich einzelne Teile deutlich hör- und spürbar. Aber für die Preisklasse hält sich das alles im Rahmen.

Installation und Inbetriebnahme

Der Patronenwechsel gestaltet sich wie bereits erwähnt etwas ruckelig, das gilt natürlich auch beim einsetzen der ersten Patronen. Die Treiberinstallation ist hingegen ebenso einfach wie die Einbindung ins WLAN, man merkt HP die jahrzehntelange Erfahrung im Druckergeschäft hier deutlich an. Das Bedienpanel am Drucker ist ebenso einfach und übersichtlich geraten wie die Software.

Nach dem Einsetzen der Patronen ist ein Ausrichtungstest fällig, um bestmögliche Druckqualität zu garantieren, und der macht nicht wirklich Spaß. Von HPs Kompetenz merkt man an dieser Stelle nämlich nichts mehr, der Ausrichtungstest beim DeskJet 3720 erinnerte unseren Tester an Klassiker wie den seligen DeskJet 550C. Das löst HP bei anderen Druckern wesentlich besser.

Besonders unschön ist das im Zusammenspiel mit der geringen Reichweite der kleinen Original HP 304, die Schwarzpatrone kommt auf 120 ISO-Seiten, die bunte gar nur auf 100. Wer also den Drucker häufiger nutzt sollte alleine schon wegen des aufwändigen Ausrichtungstests zumindest zu den Original HP 304XL-Patronen greifen, die kommt in Schwarz und Bunt wenigstens auf 300 Seiten.

Drucken – Druckqualität des HP Deskjet 3720

Nach dem etwas nervigen Ausrichtungstest kann man dann losdrucken. Was bietet der DJ 3700 hier an Qualität? Wir wurden nicht enttäuscht, aber auch nicht überrascht. Texte und Dokumente druckt der DeskJet 3720 in ordentlicher Qualität, allerdings bei – mit Originalpatronen – happigen Druckkosten.  HP empfiehlt den DeskJet 3720 allerdings auch nur für ein monatliches Druckvolumen von 50 bis 200 Seiten.

Als Fotodrucker disqualifiziert sich der DeskJet 3720 alleine schon wegen der exorbitanten Druckkosten und der Kombipatrone für Cyan, Magenta und Gelb. Wer dennoch mal ein Foto mit dem kleinen HP druckt erhält eine erträgliche Qualität, die allerdings im Detail nicht an aktuelle Mittelklasse-Tintenstrahldrucker heranreicht. Beim Drucktempo des HP DeskJet 3720 empfiehlt sich ein ausreichender Tee-Vorrat, denn das Drucktempo kann im Fotodruck nicht überzeugen.

Satte 6:35 Minuten benötigte der 3720 für unsere DIN A4-Testseite im Fotodruck. Abwarten, Tee trinken, und in Anbetracht der Druckkosten den Bankberater bezüglich einer Erweiterung des Dispos ansprechen.

1200dpi Scans der Ausdrucke herunterladen

Druck auf Fotopapier

Druck auf Normalpapier 

Scannen und kopieren – was taugt der Einzugscanner?

Rechts der für den Notfall noch akzeptable Scan von Normalpapier, links der verzerrte Scan von Fotopapier.

Gleich vorweg: der Scanner des DeskJet 3720 konnte uns nicht überzeugen. Um die DeskJet3700-Serie zu den kleinsten Multifunktionsdruckern der Welt machen zu können, setzt HP auf einen Einzugscanner. Das sorgt für massive Einschränkungen bei den möglichen Scanvorlagen. Eine Seite aus einem Buch oder einer Zeitschrift scannen? Unmöglich. Andere gebundene Dokumente scannen? Unmöglich.

Es besteht wirklich ausschließlich die Möglichkeit einseitige Dokumente zu scannen. Und dabei wiederum konnte uns die Scanqualität nicht überzeugen. Die Scan- und Kopierfunktion ist weder Fisch noch Fleisch, erlegt dem Nutzer im Alltag sehr unschöne Beschränkungen auf, und bleibt so leider wirklich nur eine reine Notlösung.

Während die Scan-Qualität bei Normalpapier noch für eine schnelle Kopie ausreicht, sorgt Fotopapier für stark verzerrte Scans.

Originalscans zum Download – unbearbeitet:

Originalscan Normalpapier mit dem DeskJet 3720

Originalscan Fotopapier mit dem DeskJet 3720

Patronenempfehlung: Tonerdumping HP 304 Refill-Patronen mit dreifacher Reichweite!

Zusammen mit dem Drucker haben wir auch unsere neuen HP 304 Refill-Druckerpatronen getestet. Dabei erreichte die zur HP 304 schwarz kompatible Druckerpatrone sensationelle 975 Seiten nach ISO. Damit sinkt der Seitenpreis von 8,32 Cent mit der Original HP 304 auf nur noch 2,56Cent! Eine Ersparnis von knapp 70%, das ist für einen Druckkopfpatronen-Drucker geradezu rekordverdächtig.

Bei der zur HP 304 3-farbig kompatiblen Druckerpatrone kamen wir im Test auf immerhin 345 Seiten, 45 mehr als das Original verspricht. Hier bewegt sich dann die Ersparnis im Bereich von 25% im Vergleich zur normalen HP 304 Originalpatrone

Fazit: Drucker für Gelegenheitsnutzer, Scanner als Notlösung

Der DeskJet 3720 hat bei uns einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Einerseits überzeugen Design, Konnektivität und Preis, andererseits erkauft sich HP das Alleinstellungsmerkmal des kleinsten Multifunktionsdruckers der Welt durch einen im Alltag kaum nützlichen Scanner. Das Prinzip des Einzugscanners macht für Dokumentenscanner Sinn, für Privatanwender schränkt es die Nutzung unschön ein.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, der erhält für einen Straßenpreis von aktuell knapp unter 70€ einen Drucker der für das gelegentliche ausdrucken von Briefen oder anderen Dokumenten ausreicht. Als Fotodrucker eignet der DeskJet 3720 sich nicht, allein schon aufgrund der Druckkosten, aber auch die Druckqualität und das Tempo können hier nicht überzeugen. Gut gefällt uns die hervorragende Konnektivität und die simple Installation.

Abraten müssen wir von den HP 304 Standardpatronen. Mit einer ISO-Reichweite von 100 Seiten bei der Farb- und 120 Seiten bei der Schwarzpatrone sind diese sehr schnell verbraucht, und der bei jedem Patronenwechsel fällige Ausrichtungstest ist ein Ärgernis sondergleichen, das hätte man besser lösen können.

Und jeder der sich dennoch für den DeskJet 3720 entscheidet, sollte regelmäßig die Innenseite der Patronenklappe öffnen. Dort lagerte sich bei unserem Testgerät eine Menge Tintennebel ab.

In Kürze erhältlich: Refill HP 304 Druckerpatronen

Mit der HP DeskJet 3700 Serie hat HP den weltweit kleinsten Multifunktions-Tintenstrahldrucker im Sortiment. Da wir dieses Gerät momentan im Testlabor haben, können wir aus erster Hand bestätigen, dass er äußerst kompakt, und hübsch anzusehen ist.

HP 304 in Kürze als Refill-Variante verfügbar

Beim DeskJet 3720 und DeskJet 3730 setzt HP auf eine neue Patronenfamilie, die HP 304. Wie bei all seinen Einsteigergeräten setzt HP auch bei den 3700 DeskJets auf Druckkopfpatronen. Mit den bekannten Nachteilen.

Zunächst einmal sind Druckkopfpatronen durch den integrierten Druckkopf natürlich deutlich teurer als reine Tintentanks wie etwa die HP 364-Patronen. Dazu kommt, dass in der Farb-Patrone die 3 Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb zusammengefasst sind. Ist eine der Farben leer, muss in jedem Fall die komplette Druckerpatrone ausgetauscht werden.

Da wohl niemand alle Farben gleichmäßig verbraucht, wirft man mitunter erhebliche Mengen an Tinte einfach ungenutzt weg

Keine kompatiblen Druckerpatronen für den HP Deskjet 3720/3730

Die vielen Patente die Hersteller wie HP auf Ihre Druckkopfpatronen haben, verhindern kostengünstige Nachbaupatronen. Es bleibt also nur Leergut zu sammeln, und neu zu befüllen. Das hat mit dem eigenhändigen Refill der Druckerpatronen wenig zu tun, hier kommt wahre High-Tech zum Einsatz.

Um nun aber nach der Einführung einer neuen Patronengeneration Refill-Druckerpatronen anbieten zu können, benötigt man erst einmal Leergut in entsprechender Menge! Daher vergeht je nach Marktbedeutung eines Patronentyps auch mal einige Zeit, bis Refill-Druckerpatronen verfügbar sind.

Refill-Druckerpatronen für den HP DeskJet 3720/3730 im Tonerdumping Testlabor

Dank unserer engen Zusammenarbeit mit einem der weltweit führenden Produzenten und Refiller, können wir zur Zeit in unserem Druckertest des HP DeskJet 3720 auch gleich die Refill-Druckerpatronen für dieses Modell testen. Sobald unser Qualitäts-Manager Michael Schneider sein Ok gibt, nehmen wir diese ins Sortiment auf!

Gute und schlechte Nachrichten für HP

Nach dem gestrigen US-Börsenschluss gab HP Inc. seine letzten Quartalszahlen bekannt. Dabei gab es gute und schlechte Nachrichten zu vermelden.

Ordentliches Plus im Notebook-Geschäft, stabile PC-Umsätze

Den Notebook Absatz konnte HP um satte 12 Prozent steigern. Der Absatz an Desktop-PCs blieb stabil. Damit ist nach der jahrelanger Talfahrt im PC-Sektor endlich wieder eine positive Entwicklung erkennbar. Verantwortlich ist neben Firmenkunden die auf Windows 10 umstellen auch ein gutes Endkundengschäft, gerade auch mit HP-Gaming-PCs rund um die Weihnachtszeit.

3 Prozent Umsatzrückgang im Druckergeschäft

Anders als im PC-Markt hatte HP im Druckergeschäft wenig Grund zur Freude und musste einen Umsatzrückgang um 3 Prozent verkraften. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn während die Umsätze sanken, stiegen die Absatzzahlen im Unternehmensgeschäft um 3 Prozent, und im Endkundenbereich sogar um mehr als respektable 7 Prozent.

Das die Umsätze dennoch zurückgingen, lag am allgemein gesunkenen Preisniveau. HP Inc. konnte also mehr Drucker verkaufen, hat dabei aber weniger Umsatz generiert.