US-Sammelklage: Instant-Ink Anwender gegen HP

Wir hatten ja schon vor ein paar Tagen vor der möglichen Kostenfalle von Instant-Ink Abos gewarnt und dabei vermutet, dass HP möglicherweise nicht immer rechtzeitig kostenlosen Tintennachschub liefern kann. Und das ist ja dann fatal.

Nun erreicht uns die Meldung, dass in den USA tatsächlich eine Sammelklage gegen HP im Gange ist. In dieser Sammelklage haben sich zahlreiche Instant-Ink Kunden zusammen getan, weil sie nach Ihrer Meinung mach deutlich weniger Leistung erhalten haben, als HP in seinen Instant-Ink Werbungen verspricht. Laut der 33-Seiten-Klage wäre HP nicht in der Lage für den kostenlosen Tintennachschub rechtzeitig zu sorgen. Versprochen wird, dass zum Zeitpunkt, wenn die Tintenpatrone leer ist, bereits eine neue Tintenpatrone mit der Post angekommen ist. Nun gab es in den vergangenen Monaten große Lieferprobleme bei HP Original-Patronen und das scheint vermutlich nicht nur normale Originalpatronen, sondern auch Instant-Ink Patronen betroffen zu haben. Laut der Sammelklage sei HP oft tagelang oder wochenlang nicht in der Lage dafür zu sorgen, dass der Instant-Ink Kunde einen brauchbaren Drucker hat.

Die Sammelklage von Instant Ink Kunden gegen HP

Selbst wenn die Tinten rechtzeitig angekommen sind, nerve der HP Drucker dann mit häufigen Fehlermeldungen. Laut der Klage, habe HP auf Kundenbeschwerden nicht reagiert und keine Reparaturversuche unternommen. Stattdessen versende HP dann laufend weitere Patronen mit Lieferzeiten von acht Tagen und mehr, was aber das Problem der Fehlermeldungen nicht behebe.

Auch das Versprechen, dass Kunden kostenlos die leeren Patronen an HP zum Recyceln senden können – ist nach der Formulierung der Klage – nicht eingehalten worden. Stattdessen weise HP seine Kunden darauf hin die Patronen auf ihre Kosten zu HP zu senden oder die leere Patronen einfach wegzuwerfen.

Wer dann seinen Vertrag mit HP kündige, würde dann mit versteckten Kosten konfrontiert, so heißt es zumindest in der Sammelklage, die in Kalifornien eingereicht wurde. Ein Kläger aus NewYork beschwerte sich, dass er 35 Tage nicht drucken konnte.

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