EPSON Drucker starten sich laufend neu

Druckerchannel berichtete gestern über ein mysteriöse Verhalten von EPSON Tintenstrahldruckern. Diese starten sich laufend neu, sofern das Gerät über die Google-Cloud-Print-Funktion mit dem Internet verbunden ist. Betroffen sind nach den Recherchen von Druckerchannel vor allem EPSON Workforce und Stylus Office BX-Geräte.

Beheben lässt sich das Problem, indem man die Google-Cloud-Print-Funktion abschaltet. Drucker das Profil „gesperrt“ zu. Damit kann der Drucker nicht mehr mit dem Internet kommunizieren. Heute hat EPSON zu diesem Problem wie folgt Stellung bezogen:

Seit gestern gibt es Anfragen zu einigen Epson Druckermodellen, die die aufgebaute Wi-Fi-Verbindung verlieren oder nicht starten. Derzeit gehen wir davon aus, dass dieses Verhalten mit der der Google-Cloud-Print Funktionalität zusammenhängt, unser technischer Support untersucht die Zusammenhänge aber weiter. Wir bitten Kunden, sich für eine technische Unterstützung an unsere Hotline zu wenden.

Bis zu einer endgültigen Lösung empfehlen wir Kunden, die dieses Verhalten an ihrem Gerät festgestellt haben, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • 1. Trennen Sie den Drucker von ihrem Netzwerk. Schalten Sie im Falle einer Wi-Fi-Verbindung den Router aus beziehungsweise entfernen Sie das LAN-Kabel von dem Drucker.
  • 2. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen der Google-Cloud-Print Funktion. Falls diese aktiviert ist, deaktivieren Sie sie bitte. Sie können nun die Netzwerkverbindung wieder herstellen und den Drucker normal in Betrieb nehmen.

Bei Fragen steht die Epson Hotline zur Verfügung:

DE: +49 (0) 21 59 – 92 79 500
AT: +43 (0) 1 – 25 34 97 83 33
CH: +41 (0) 22 – 5 92 79 23

HP infiziert massenweise Drucker mit Schadsoftware

Bei sämtlichen kompatiblen Tintenpatronen mit neuem Chip gibt es massive Probleme, seit dem HP ein Firmwareupdate seinen Kunden aufgezwungen hat. Diese Updates sind automatisch über das Internet erfolgt.

Es geht um folgende Patronenserien:

HP hat gegenüber dem niederländischen Radiosender NOS mitgeteilt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Druckerpatronen schützen will. Wiederbefüllte Patronen würden nur dann nicht funktionieren, wenn der Chip durch einen kompatiblen Chip getauscht wurde.

Offenbar wurde das Update am 12. März 2016 automatisch installiert und löste zum 13. September 2016 aus, dass Patronen mit kompatiblen Chip nicht mehr funktionieren sollen. Ein Update mit eingebauter Zeitbombe. Wir bezeichnen dieses „Update“ daher als Schadsoftware. Sie wurde vom Anwender ungewollt installiert, startet erst ein halbes Jahr später und verhindert den freien Wettbewerb.

Unser Tipp: Rufen Sie HP an und fordern Sie HP auf das alte Firmwareupdate (aus dem Jahr 2014) einzuspielen. Das ist technisch möglich, wenn man als Kunde lange genug und oft genug beim HP Support anruft. Einer unserer Kunden hatte damit Erfolg als er mit einem polnischen HP-Support verbunden wurde. Über Fernwartung wurde dann das alten Firmwareupdate auf den Drucker übertragen.

Hier die Telefonnummer des HP-Supports: 069 2999 3434

Als HP-Partner haben wir heute einmal bei HP angefragt, ob denn eine Möglichkeit besteht die Firmware wieder auf den alten Stand zurück zu spielen. Wir sind auf eine Antwort gespannt.

Einfach austauschbarer Chip: Eine Lösung gute für das Problem?

Einfach austauschbarer Chip: Eine Lösung gute für das Problem?

Da wir diese Prozedur unseren Kunden ersparen wollen, stoppen wir vorerst den Verkauf dieser Tintenpatronen. Unser Lieferant wird uns in den nächsten Tagen neue Tintenpatronen schicken. Zudem werden wir Chips erhalten, die nach Lego-Prinzip austauschbar sind. Diese werden wir dann auch in unseren Läden vorrätig halten um Reklamationen vor Ort direkt abwickeln können.

Patronenschutz abschalten

Dann gibt es auch noch das Problem mit dem „Patronenschutz“. Wer eine Originalpatrone verwendet, der wird diese nicht mehr wieder befüllen können, da beim HP Officejet 8100 und 8600 standardmäßig der Patronenschutz eingeschalten ist. Beim Druckertreiber dieser Drucker gibt es im Druckermenü einen Menüpunkt „Einkaufsressourcen“. Hier auf den Link „Geschätzte Tintenfüllstände“ klicken. Es erscheint dann ein Registermenü. Auf dem letzten Register steht „HP Patronenschutz“. Wählen Sie „HP Patronenschutz deaktivieren“.

Firmwareupdates abschalten

"Cancel" ist hier der richtige Knopf!

„Cancel“ ist hier der richtige Knopf! Danach auf „Settings“ und automatische Updates ausschalten!

Auf jeden Fall ist es ratsam automatische Updates bei Druckern auszuschalten. Beim im Juli-Update hat sich allerdings das Update von selbst installiert, ohne dass der Anwender gefragt wurde. Um das zu vermeiden, sollte man automatische Updates bei Druckern immer abschalten. Beim HP Officejet 8610 macht man es so:

Firmwareupdate abstellen HP Officejet 8610

Firmwareupdate abstellen HP Officejet 8610

Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPhone

Was soll geladen werden? Micro-USB oder ein iPhone?

Was soll geladen werden? Micro-USB oder ein iPhone?

Heute morgen haben wir uns gefreut. Endlich kamen die coolen Zipper-Ladekabel an, die sowohl für micro-USB, als auch für die Lightning-Schnittstelle von Apple passen sollen. Die Kabel sehen sorgfältig verarbeitet aus, wurden in vier trendigen Farben geliefert und ein erster Test mit meinem iPhone 6 hat ergeben – es lädt. Ja, das ist schon etwas Besonderes. Ein nicht originales Lightning-Kabel, das trotzdem von einem iPhone mit neuestem Betriebssystem (iOS 9.0.1) akzeptiert wird – einfach genial.

Frisches Design, hochwertig verarbeitet, supergünstiger Preis, aber…

Es sieht schon cool aus, dieses 2-in-1-Ladekabel.

Es sieht schon cool aus, dieses 2-in-1-Ladekabel.

Auch bei den Kollegen kamen die Ladekabel gut an. Dieser Reissverschluss ist einfach sehr cool und der Verkaufspreis von 4,99 ist für ein so hochwertiges Ladekabel supergünstig.

Doch dann kam alles ganz anders. Beim iPhone 6 meines Geschäftspartners stand plötzlich eine Fehlermeldung:

„Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPhone“.

Fehlermeldung. Auf diesem Handy funktionierte das Kabel nicht.

Fehlermeldung. Auf diesem iPhone 6 Plus funktionierte das Kabel nicht.

2 x iPhone 6 Plus mit identischer Firmware – bei einem geht’s beim anderen nicht

Und das war ein und dasselbe Kabel, das bei meinem iPhone 6 noch funktioniert hatte. Ein Blick in meine Einstellungen ergab auch, dass auch in meinem iPhone das iOS 9.0.1 installiert war. Es lag also nicht an einem Update.

Die Lösung: Zubehörhersteller müssen am MFi-Programm teilnehmen

Mit diesem Logo auf der Packung sollte es funktionieren.

Mit diesem Logo auf der Packung sollte es funktionieren.

Eine weitere Recherche ergab (danke an die Apple-Fans-Deutschland-Facebook-Gruppe), dass es ein Lizenzmodell von Apple im Januar 2005 eingeführt wurde. Das sogenannte MFi-Programm (Made for iPod/iPhone/iPad). Zum einen erkennt man zertifizierte Produkte am MFi-Logo. Doch wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kann auch den Hersteller selbst prüfen. Apple veröffentlicht hier eine Liste von Herstellern, die zur Zeit am Lizensierungsprogramm teilnehmen.

Gibt es eine Gebühr um am MFi-Programm teilzunehmen?

Auf der FAQ-Seite des MFi-Programms wird diese Frage so beantwortet:

„There is no program fee at this time. However, all program applicants must purchase and complete a company identity verification through a secure, third party Web-site.“

Übersetzt bedeutet das, dass es zur Zeit keine Gebühr für dieses Programm gibt. Abgesehen davon, müssen alle Teilnehmer eine Identitäts-Überprüfung bezahlen.

HP 364-Problem: Patrone älterer Generation

Wer einen HP-Tintenstrahldrucker mit Singe-Ink-Patronen besitzt, hat immer häufiger das Problem, dass ältere Tintenpatronen plötzlich nicht mehr funktionieren. Aktuell sind davon HP Tintenpatronen der Serie 364 betroffen. Nachdem die neue Druckpatrone eingesetzt wurde, wird auf dem Bedienfeld des Geräts oder auf dem Computerbildschirm folgende Fehlermeldung angezeigt:

Inkompatible HP Druckpatrone eingesetzt

Inkompatible HP Druckpatrone eingesetzt

„Die oben aufgelistete Patrone ist eine Patrone älteren Typs und kann nur noch in einigen älteren Druckermodellen verwendet werden.“

Eine Meldung auf dem Computer liefert möglicherweise mehr Informationen:

„Die oben aufgeführte Druckpatrone ist eine Druckpatrone der älteren Generation, die in Ihrem Drucker nicht funktioniert, der die aktuelle Version der Druckpatrone nutzt. Klicken Sie für weitere Informationen auf ‚Hilfe‘. Um eine Original-HP-Ersatzdruckpatrone zu bestellen, klicken Sie auf ‚Kaufen‘.“

Die Lösung, die HP vorschlägt, möchte ich nicht weiter kommentieren. Ich denke, jeder kann sich selbst seine Meinung darüber bilden:

„Die Druckpatrone muss ersetzt werden. Wenn Sie glauben, dass die Druckpatrone ein Original-HP-Produkt ist, klicken Sie auf dieser Seite auf „Kontakt zu HP“, um weitere Support-Optionen zu erhalten. 

Hinweis: HP kann die Garantie nicht auf Druckpatronen anderer Hersteller, wiederbefüllte oder recycelte Druckpatronen ausdehnen.“

HP schadet damit Tinten-Recycler

Welchen Nutzen hat der Kunde, wenn aktuelle HP-Drucker ältere Druckpatronen nicht mehr akzeptieren? Unstrittig ist, dass eine HP 364 Original-Tintenpatrone technisch gesehen viele Jahre nach dem Kauf noch funktioniert. HP Originalpatronen sind so gut verpackt, dass sie nicht austrocknen. Auch ändert sich in dieser Verpackung nicht die Konsistenz der Tinte. HP zwingt den Kunden dazu, dass Tintenpatronen nach einer gewissen Zeit nicht mehr funktionieren. Das hat für HP den Vorteil, dass das Nachfüllen der Tintenpatronen immer schwieriger wird. Vor allem für HPs Mitbewerber, die sich auf das Nachfüllen von HP-Tintenpatronen spezialisiert haben.

Laut HP trifft dieses Problem auf Original-Druckerpatronen zu, die vor September 2010 erhältlich waren und das Problem tritt bei Druckern und All-in-One-Geräten auf, die 2011 auf dem Markt gekommen sind.

HP begründet diesen Schritt, dass diese Tintenpatronen zusammen mit zukünftigen Geräten entwickelt wurden, um neue Funktionen bieten zu können. Welche Funktionen das sein sollen, verrät HP nicht.

Weitere Informationen finden Sie unter Aktualisierte HP-Druckpatronen 178, 364, 564 und 862. Dieses Dokument enthält auch Informationen zur Identifizierung von Druckpatronen älterer Generation.

HP verstößt gegen eine freiwillige Selbstverpflichtung

Dieses Verhalten widerspricht eindeutig der freiwilligen Selbstverpflichtung der Druckerhersteller gegenüber der EU-Kommission, sämtliche Toner und Druckpatronen wiederbefüllbar zu machen. Ein Eingreifen des EU-Wettbewerbskommissars wäre hier dringend geboten.

Weitere Informationen zur Tintengarantie von HP finden Sie unter Eingeschränkte Gewährleistung für HP-Tintenpatronen, -Druckköpfe und sonstige Verbrauchsmaterialien.

So erkennt man Patronen der neuen Generation

Unterseite der 364 Patrone

Unterseite der 364 Patrone

Eine neue HP-Patrone erkennt man auf der Außenseite der Patronenpackung. Neben dem Ablaufdatum – das ist das Datum, nachdem bei HP die Garantie ausläuft – stehen rechts die Zeichen „v1“ – in diesem Fall handelt es sich um eine aktuelle Tintenpatrone, die mit den aktuellen HP-Druckern funktionieren müsste.

Ist die Patrone ausgepackt und keine Verpackung mehr verfügbar, kann man auch auf der Unterseite der Patrone ermitteln, ob die Patrone alt oder neu ist. Beginnt die Artikelnummer auf der Einprägung mit den Zeichen CN680, CN681, CN682, CN683, CN684, CN685, CN686, CN687, CR276 oder CR277, handelt es sich um eine neue, funktionierende Druckpatrone.

Bei Original-Tinten bietet der HP-Support einen kostenlosen Austausch an.