Neue Canon-Pixma-Drucker: TS5050, TS6050, TS8050, TS9050

Canon stellt eine neue 3-in-1 Pixma-Serie vor: Die Canon Pixma-TS-Serie. Das Design weicht deutlich von den vorherigen Canon Pixma-MG-Geräten ab. Das Display befindet sich nicht mehr auf der Oberseite, sondern auf der Druckervorderseite. Die gute Nachricht: Die PGI-570 und CLI-571-Patronen funktionieren auch mit den neuen TS-Geräten. Ob auch die kompatiblen Patronen von TONERDUMPING funktionieren, müssen wir testen, sobald wir ein Testgerät ausprobieren konnten. Das kann allerdings noch etwas dauern, da die Geräte erst ab November 2016 lieferbar sein werden.

Canon Pixma TS5050: platzsparend

Das derzeit günstigste TS-Gerät ist der Canon Pixma TS5050. Die Besonderheit: Das beliebte quadratische Fotoformat wird unterstützt. Canon bietet dazu eigens ein 13 x 13 cm großes Fotopapier an. Deutlich verbessert wurde auch das Touch-Display. Die Anzeige ist besser lesbar und 7,5 cm groß. Insgesamt ist das Gerät etwa 40 Prozent kleiner als Modelle der MG-Serie. Neben dem schwarzen Modell gibt es auch andere Farben: Der TS5051 ist weiß und der TS5053 grau. Keine Überraschungen gibt es bei der Druckauflösung und bei der Druckgeschwindigkeit. Im ISO-Test schafft der TS5050 12,6 Schwarzweiß-Seiten bzw. 9 Farbseiten pro Minute. Ein randloses 10 x 15 cm Foto schafft das Gerät in 39 Sekunden. Die Druckauflösung beträgt 4.800 x 1.200 dpi.

Neben dem schwarzen Design des Pixma TS5050 gibt es auch ein grau gehaltenes Modell mit der Bezeichnung Canon Pixma TS5053. Das Gerät mit dem weißen Gehäuse ist der Canon Pixma TS5051.

Wie bei allen anderen modernen Farbdruckern werden auch bei der TS-Serie mobile Druckfunktionen und Cloudfunktionen unterstützt.

Größtes Manko: Der TS5050 hat nur einen einfachen Papiereinzug. Wer das Gerät also nur hin und wieder verwendet, für den mag das kein Problem sein, wer eine große Papierschublade gewohnt ist, den wird das stören. Der TS5050 hat einen UVP von 115 €.

Canon Pixma TS6050: schneller, mehr Papier, doppelseitig

Der TS6050 kostet 145 € und ist etwas schneller als der Canon Pixma TS5050: Er schafft 15 Schwarzweiß-Seiten bzw. 10 Farbseiten pro Minute. Zweiter Pluspunkt: Im Gegensatz zum TS5050 gibt es einen automatischen doppelseitigen Druck (Duplex). Neben den 20-Seitigen hinteren Papiereinzug, den auch der TS5050 hat, gibt es zusätzlich noch ein 200-Seiten Papierfach. Somit ist das Gerät auch für Anwender geeignet, die täglich damit drucken wollen.

Auch hier gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für unterschiedliche Gehäusefarben:

Das graue Modell ist der Canon Pixma TS6052 und das weiße Modell der Canon Pixma TS6051.

Canon Pixma TS8050: höhere Auflösung, NFC, 6 Patronen statt 5

Bei der Canon Pixma TS8050-Serie gibt es erst einmal ein größeres Touch-Display, es misst 10,8 cm Diagonale. Das Gerät wird beim Fotodruck auch professionellen Ansprüchen gerecht. So beträgt die Auflösung 9.200 x 2.400 dpi. Wer gerne Schwarz-Weiß-Fotos druckt, wird sich über die zusätzliche Grautinte freuen (CLI-571GY). Zudem gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit eine CD direkt zu bedrucken und man kann auch über einen NFC-Chip einen Druck auslösen. Auch wenn der TS8050 195 € kostet, bekommt man hier ein erstaunlich gutes Preis/Leistungsverhältnis. Gerade für Heimanwender die erstklassige Fotos ausdrucken wollen, sind hier gut beraten.

Bei den Gehäusefarben gibt es auch hier wieder abweichende Modellnummern: Der Canon Pixma TS8051 ist weiß, der Canon Pixma TS8052 ist rot und der Canon Pixma TS8053 ist braun.

Canon Pixma TS9050: sieht einfach toll aus

Wenig technische Unterschiede zum TS8050 bietet der TS9050. Das Touchdisplay ist mit 12,6 cm etwas größer geraten und man kann über die SD-Karte Fotos nicht nur ausdrucken, sondern auch noch mit diversen Filtern bearbeiten. Deutlich teurer ist der TS9050 allerdings wegen der hochwertigeren Materialien beim Druckergehäuse. Wer nicht nur einen Drucker, sondern gleichzeitig ein Designwunder auf seinem Schreibtisch will, der gibt vermutlich auch gerne die 265 € aus, die das TS-Flaggschiff kostet.

Bei der Gehäusefarbe kann man zwischen schwarz-weiß (Canon Pixma TS9050) und schwarz-rot (Canon Pixma TS9055) wählen.

 

HP/Samsung-Deal: 1 Milliarde US-Dollar

HP hat nun in einer Pressemitteilung den Kaufpreis für die Übernahme der Samsung-Druckersparte verraten. Der Kaufpreis beträgt demnach 1,05 Milliarden US-Dollar (940 Millionen €). Gekauft wurde die Druckersparte der Samsung Electronics Co. Ltd.

HP gibt an, dass man vor allem an der Multifunktions-Technologie von Samsung interessiert gewesen war. Das beeindruckende Portfolie von A3-MFPs wären laut der Pressemitteilung von HP „kraftvoll, einfach, zuverlässig undbenutzerfreundlich“. Auch die mobile Anbindung und die Cloud-Funktionen haben HP überzeugt. Auch sei das Dokumentenmanagement und die Datensicherheit bei Samsung A3-MFPs gut gelöst.

Im Deal enthalten ist auch ein Portfolio von 6.500 Drucker-Patenten. Dazu gehören nicht nur Druckerpatente sondern auch Patente von Verbrauchsmaterialien.

Bislang war HP bei der Laserdrucker-Technologie von Canon-Patenten abhängig und hat sämtliche Laserdrucker von Canon herstellen lassen. Der CEO von Canon, Fujio Mitarai sieht die Übernahme überraschend positiv: „Dieser Deal wird unsere Zusammenarbeit weiter entwickeln und für Wachstum für beide Unternehmen sorgen.“

Im Kaufpaket sind neben den Patenten auch die Übernahme von 1.300 Entwicklungs-Mitarbeiter enthalten.

Die Übernahme wird voraussichtlich in 12 Monaten abgeschlossen sein.

Bei HP ging der Druckerumsatz im vergangenen Quartal im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zurück.

Der Laserdrucker-Markt konzentriert sich weiter. Nachdem Pantum Lexmark einverleibt hat, Dell das Druckergeschäft gänzlich aufgibt und EPSON sich vom Laserdrucker verabschiedet hat, bleiben eigentlich nur noch Brother, Canon/HP, Kyocera, Konica-Minolta, Pantum/Lexmark, Ricoh, OKI und Xerox als Laserdrucker-Hersteller übrig.

Jetzt von HP bestätigt: HP kauft Samsungs Druckersparte

Hier die Email, die bei uns heute eingetroffen ist:

HP acquires Samsung’s printer business, expands partner opportunities

Partners,

I want to share our exciting news: Early this morning HP announced an agreement to acquire Samsung’s printing business. And a few hours from now, we will be launching 16 next-generation PageWide and LaserJet A3 multifunction printers, along with new services.

The importance of our partner relationships is underscored in each of today’s announcements: the biggest print acquisition not just in the brief span of HP Inc., but also in the storied history of Hewlett-Packard; and the signal of our bold attack on the copier space with a full lineup of advanced A3 multifunction printers.

Together these actions accelerate all of the strategic initiatives we announced less than a year ago after completion of the separation of Hewlett-Packard Company. They strengthen our core A4 products, they hasten our plan to disrupt the $55 billion A3 copier segment with superior printing technology, and they give us a powerful platform of technologies and tools for future innovation. They strengthen HP’s ability to serve customers as the leader in the worldwide printing industry, prove our firm resolve to capture more pages in A3, and demonstrate our commitment to create profitable growth opportunities for our channel partners.

HP is a smaller, more agile, more tightly focused company, a global leader with the muscle and brains of a Fortune 100 company and the heart and energy of a startup. We promised you that we’re going to take swift, bold actions to seize opportunities and win in every market and every segment where we can deliver profitable growth for us and for our partners. That’s exactly what you’re seeing today.

The acquisition of Samsung’s printer business has built-in momentum. For the past year we have been working closely with Samsung’s printer business to develop the A3 multifunction laser printers that we’re announcing today – so closely and successfully, in fact, that both companies recognized a complementary long-term fit.

With today’s product launches and the agreement to buy Samsung’s printer business, we are building the industry’s most complete and most secure A3 and A4 product portfolio, giving partners a full range of speed, price, finishing, and performance options. But we’re not just giving you more printers to sell; we’re creating the best all-around, end-to-end value proposition, including the industry’s best customer service experience.

We’re also creating exciting new opportunities for some of you in managed services. Customers are discovering that they can save money, predictably manage costs, increase flexibility, and reduce overhead through contractual services managed by trusted partners. It’s a rapidly growing area.

Transactional products from Samsung’s printer business will be fully integrated into our print portfolio and will be accessible to all of our Partner First partners. Contractual products from Samsung’s printer business will be accessible to select partners to complement the full portfolio already based on Samsung technology. We are announcing our new service-led business model for our A3 lineup today.

For ongoing sales or channel questions pertaining to the announcements, please email us at print-hpi@hp.com. We will respond to you within 24 hours.

For more than three decades HP and Canon have had a highly valued, mutually beneficial relationship. Today’s agreement with Samsung will provide exciting new opportunities to strengthen this relationship with Canon, and we are confident that our partnership will continue stronger than ever. It’s a win-win-win scenario.

I look forward to seeing many of you in my coming travels, and to talking in more depth about the significance of these announcements and new opportunities. Thank you for your commitment to HP. Together, we are the new HP!

Verkauft Samsung seine Druckersparte an HP?

Reuters meldet heute, dass Samsung den Verkauf seiner Druckersparte an HP plane. Die Quelle dieser Nachricht kommt wohl direkt aus dem Management von Samsung. Die Gerüchte wurden von HP und Samsung weder bestätigt, noch dementiert. Etwas unglaubwürdig ist der Preis. Angeblich stünde ein Kaufpreis von 1,8 Milliarden € im Raum. Sollte das stimmen, hätte sich HP damit von Canon unabhängig gemacht, die bislang die Laserdrucker für HP produzieren.

Schulaktion sei Dank: Umsatzrekorde in TONERDUMPING-Filialen

Der Höhepunkt der Schulbedarfs-Saison ist der erste Schultag und dieser Fällt in Berlin auf den gestrigen Montag. Zeit also für eine Zwischenbilanz. Und eines vorweg: Noch nie war eine Schulaktion so erfolgreich wie in diesem Jahr. Fast in jeder TONERDUMPING-Filiale wurden an diesem gestrigen Schulanfangstag Allzeit-Umsatzrekorde eingefahren. Noch nie haben an einem einzigen Tag so viele Kunden bei uns eingekauft, wie gestern. Teilweise schlängelte sich der Kundenstrom quer durch unsere Läden.

Eine Warteschlange in den Wilmersdorfer Arcaden.

Eine Warteschlange in den Wilmersdorfer Arcaden.

Hier ein paar Zahlen: Gestern kauften fast 4.000 Kunden in unseren 23 Läden ein. Fast 36.000 € wurden in allen Filialen umgesetzt. Zwischen 17 und 19 Uhr kauften alleine in unserem Geschäft im Gesundbrunnen-Center 195 Kunden ein. Durchschnittlich waren das alle 37 Sekunden ein Kunde. Gut dass wir dort zwei Kassen haben. In dieser Filiale waren wir dann meistens mit 4 Mitarbeitern vertreten.

Ein logistischer Kraftakt ist auch die Nachlieferung mit frischer Ware aus der Zentrale. Hier hat das Team im Lager viele Überstunden geleistet, damit unsere Läden immer wieder Nachschub erhalten haben. Die Lagerbestände waren zwar großzügig geplant gewesen, mit solchen Umsätzen hatten wir nicht gerechnet. Manche Artikel waren also nach kurzer Zeit bereits ausverkauft.

Nachdem der großen Ansturm von gestern ebbt die Nachfrage aber nur langsam ab. Auch heute sind es wieder mehr als 3.000 Kunden. Erfahrungsgemäß wird aber erst in der nächsten Woche wieder mit normalen Umsätzen zu rechnen sein. Dann haben wir etwas Zeit durchzuatmen.

Die Trends der ifa 2016

Auch in diesem Jahr waren wir wieder bei der weltweit führenden Messe für Consumer Electronic, der ifa am Berliner Funkturm. Und es gab wieder eine Menge zu sehen und zu bestaunen. Sicherlich waren die vielen 4K-Fernseher nicht mehr so spannend wie noch vor drei oder vier Jahren. Spannend war diesmal ein Kühlschrank bei Samsung, der ein riesiges Display hat und bei dem man Rezepte aufrufen kann und die Zutaten gleich in einen Virtuellen Einkaufszettel schreiben kann. Zudem lässt sich vom Supermarkt aus auf das Inventar des Kühlschranks zugreifen. Beim selbst Ausprobieren war der Touch-Display leider etwas ungenau und wirkte wie ein Prototyp. Auf diesem Gebiet gibt es aber tolle Innovationsmöglichkeiten für die Zukunft.

Einen immer größeren Stellenwert bekommt die Technik der Virtuellen Realität. Auf fast jedem großen Messestand gab es Angebote eine 3D-Brille aufsetzen zu können. Bei Samsung kann man weiterhin sein Samsung Galaxy-Phone in eine Brille schieben. Richtig neu und vermutlich deutlich erfolgsversprechender ist die VR-Brille von Sony, die sich an eine Playstation 4 koppeln lässt und mit 399 € auch bezahlbar ist.

Nun waren Friedbert und ich nicht nur aus privaten Gründen hier, sondern wollten auch mal sehen, was es neues aus der Druckerbranche gibt. Aufgefallen sind uns zwei Druckerhersteller: Samsung und Epson.

Bei Samsung gibt es im großen City-Cube nur eine vergleichsweise kleine Ecke, bei denen die aktuellen Laserdrucker vorgestellt werden. Dementsprechend gering war das Interesse der Messebesucher. Der Kühlschrank mit eingebautem Tablet-Computer, die Samsung VR-Brille, das Note 7 oder die neue Samsung Gear, waren einfach spannender als Schwarzweiß- und Farblaserdrucker. Doch bei den großen Laserdruckern gibt es auch jede Menge intelligente Softwarelösungen. So gibt es beim Samsung ProXpress M4583FX ein eingebautes Android-Tablett, bei dem man mit Hilfe von Apps einige Workflows programmieren kann. Ein Samsung Mitarbeiter hat uns einen mit Kaffeeflecken beschmierten Ausdruck gezeigt, diesen auf das Scanglas gelegt, eine App gestartet und auf der Kopie waren dann die Kaffeeflecken verschwunden. Die App hat sämtliche Farbtöne, außer die Blautöne, entfernt. Somit waren die braunen Kaffeeflecken ebenfalls verschwunden. So ein Gerät kostet allerdings auch 2.000 €.

Auch in diesem Jahr wieder beeindruckend: Die Samsung Halle im City-Cube

Auch in diesem Jahr wieder beeindruckend: Die Samsung Halle im City-Cube

Auf die Frage, warum denn Samsung immer noch auf Lasertechnik setze, während bei Epson längst die Zeit der Tintenstrahldrucker angebrochen ist, antwortete der Samsung-Vertreter ausweichend. Er erwähnte, dass auch Samsung-Laserdrucker stromsparend und Emissionsarm seien und verwies auf die Blauen-Engel-Aufkleber auf einigen Samsung-Druckern. Und die Druckkosten wären gar nicht so teuer, wenn man sich nur ein möglichst teures Samsung Gerät kaufen würde.

Bei EPSON war in diesem Jahr der Schwerpunkt bei den Ecotank-Druckern. Aus Sicht eines Druckerpatronenhändlers ist so ein Ecotank-Drucker natürlich ein Albtraum. Der Kunde kauft sich den Drucker beim billigsten Anbieter im Internet – bei einem Händler, der auf eine Gewinnspanne fast zur Gänze verzichtet, und braucht dann nie wieder eine Tintenpatrone nachzukaufen. Zumindest nicht für die nächsten 10.000 Seiten. Der Handel bleibt also außen vor. Aber das scheint Epson nicht zu stören. Schließlich macht Epson endlich wieder Gewinn – und zwar ganz einfach beim Verkauf des Druckers. Die Drucker sind im Schnitt zwischen 200 und 300 Euro teurer als Epson-Tintenstrahldrucker mit ähnlicher Ausstattung, bei denen Epson dann auf den Druckerpatronen-Umsatz hofft. Da macht Epson auf jeden Fall jetzt ein besseres Geschäft.

Vom Ecotank-Prinzip profitiert vor allem Epson

Vom Ecotank-Prinzip profitiert vor allem Epson

Wir haben dann nach dem Haar in der Suppe gefragt, und es vermutlich auch gefunden. 30.000 Seiten soll der Ecotank-Drucker funktionieren und drei Jahre Garantie gibt es dazu. Das Problem an der Garantie ist aber, dass der Druckkopf ein Verschleißteil ist und nur dann ersetzt wird, wenn der Kunde nachweisen kann, dass der Druckkopf schon von Anfang an defekt war. Wer profitiert denn nun von den Ecotank-Druckern? Der Handel fällt schon einmal weg. Der Kunde legt erst einmal einen großen Batzen Geld hin und muss hoffen, dass der Druckkopf sein Geld Wert ist. Und da ist ja auch noch Epson – ja Epson, die profitieren davon. Und vielleicht noch Kunden, die sich mit Tintenpatronen nicht beschäftigen wollen.

Unterwegs im Messepark trafen wir dann noch Jan-Michael Sieg, den Chef von KMP und haben uns daraufhin beim Messestand von KMP verabredet. Ja richtig gelesen. Großkonzerne wie HP oder Canon findet man auf der ifa vergebens. Aber eine mittelständische Druckerpatronen-Firma wie KMP ist auf der ifa vertreten. Ich konnte mich dann mit Jan-Michael Sieg etwa eine Stunde unterhalten. KMP ist ja eine feste Größe wenn es um die Produktion von Druckerpatronen und Tonerkartuschen geht. Auch beim Farbbändermarkt mischt KMP immer noch ganz vorne mit. Doch die Nachfrage bei den privaten Anwendern geht stark zurück, seitdem Otto-Normalverbraucher seine Fotos nicht mehr selbst ausdruckt, sondern lieber auf Facebook seinen Freunden zeigen will. KMP hat darauf reagiert und erweitert nun sein Sortiment auf Zubehör für Apples iPhone, iWatch und Macbook. Es gibt hochwertige Schutzhüllen, Ladestationen und sogar eine Dockingstation. Designed in Deutschland, hergestellt in China.

Der KMP-Chef Jan-Michael Sieg

Der KMP-Chef Jan-Michael Sieg

Auf dem Rückweg zum Ausgang konnte ich es mir nicht verkneifen einen weiteren Druckerpatronen-Hersteller anzusprechen. Pelikan Hardcopy hatte einen Mini-Stand. Auf einem Stehtisch waren drei Behälter mit Pelikan-Kugelschreiber aufgestellt. War das die große Innovation von Pelikan? „Nein“, war die Antwort des Pelikan-Mitarbeiters. Das wäre nur ein Werbegeschenk. Pelikan hätte ganz tolle Tintenpatronen und auch Stiftung Warentest würde das bestätigen. Auf die Frage, ob denn Pelikan schon Alternativen für die PGI-570/ CLI-571 habe, schüttelte er mit dem Kopf und meinte, er kenne sich da nicht so gut aus und drückte uns einen Flyer in die Hand. Ich solle doch selbst online nachschauen, welche Patronen Pelikan anbiete. Mein Tipp an die Geschäftsführung von Pelikan nach Hannover: Bitte spart euch die Standmiete. Entweder richtig machen, oder gar nicht.

Selfie vor dem Mini-Messestand von Pelikan

Selfie vor dem Mini-Messestand von Pelikan

Kurz bevor wir die Messe verlassen haben, besuchten wir noch eine Berliner Firma, die uns schon seit längerem mit Taschenlampen, Batterien und Powerbanks beliefert: Die Firma Camelion. Wenn die dunkle Jahreszeit anbricht, werden wir in unseren Läden mit ein paar Camelion-Produkten wieder für etwas mehr Licht sorgen.