Kauftipps für das perfekte Home-Office

Die erste Corona-Welle ist vorüber – dank der Maßnahmen, die in Deutschland getroffen wurden. Viele Angestellte haben in die letzten Wochen zu Hause verbracht und von dort aus gearbeitet. Doch Covid19 wird uns noch eine lange Zeit begleiten. Es gibt keinen Impfstoff und daher ist eine zweite Welle jederzeit möglich. Coworking Geschäftsmodelle stehen vor dem aus, Homeoffice liegt im Trend – und das sicher auch noch die nächsten Monate. Es wird also Zeit einen Blick zu werfen, welches Technische Equipment notwendig ist, um von zu Hause aus zu arbeiten.

PC oder Laptop?

Mit etwas Glück besitzt die Mitarbeiterin/ der Mitarbeiter einen Computer zu Hause. Doch hier ist Vorsicht geboten. Das Gerät könnte mit Viren befallen sein, oder Spionagesoftware oder Werbesoftware aufgrund von irgendwelchen Gratis-Tools sind keine Seltenheit auf privaten Computern. Um ungestört Privat und Arbeit zu trennen empfiehlt sich daher ein Arbeits-Computer. Sollte der Arbeitgeber das Gerät bereit stellen, ist auf jeden Fall ein Laptop einem PC vorzuziehen. Es ist einfacher den Laptop zur Arbeit mitzubringen. Besonders wichtig ist das im Falle einer Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Fällt die Entscheidung auf einen Laptop, ist allerdings in Zweitmonitor und ggf. auch eine Maus oder eine ergonomische Tastatur empfehlenswert.

Reicht die Internetverbindung?

Wichtigste Bedingung für eine reibungslose Videokonferenz ist ein stabiles und flottes Internet. Die meisten Haushalte verfügen über DSL oder VDSL. Auch die meisten Kabel-Internet-Anschlüsse sind für Videokonferenzen gut genug. In manchen Fällen tut es auch ein Router für LTE Simkarten. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Mobilfunktarif keine Datenbeschränkung hat. Diese Verträge kostet zwischen 50 und 100 € pro Monat und sind dann empfehlenswert, wenn kein schnelles WLAN im Homeoffice vorhanden ist. Ein gut ausgebauter Mobilfunkempfang ist allerdings dafür wieder notwendig. Auch das ist in Deutschland selbst im Jahr 2020 noch nicht selbstverständlich.

Webcam? Headset?

Meine persönliche Vorliebe gilt dem Apple-Universum. In meinem Homeoffice steht daher ein iMac mit einer hervorragenden Webcam. Gerne arbeite ich auch mit meinem MacBookPro. Ebenfalls mit exzellenter Webcam. Auch Mikrofon und Lautsprecher sind perfekt. Als Headset verwende ich die Apple Airpods. Mittlerweile die Apple AirPods Pro, wegen der angenehmen Geräuschunterdrückung. Die Geräusche des Kühlschranks oder des Geschirrspülers kann man damit komplett ausblenden und trotzdem angenehm telefonieren. Zudem hat man während des Telefongesprächs die Hände frei und kann in die Tastatur hauen, was das Zeug hält. Davor hatte ich die Apple Airpods 2. Auch eine Gute Sache, deutlich günstiger, aber eben ohne Noise-Chanceling-Technologie.

Die Logitec C310 ist eine der beliebtesten Webcams in Deutschland und seit Corona überall ausverkauft.

Natürlich gibt es auch für Windows gute Laptops mit guten Webcams und für Android-Telefone gibt es gute kabellose Kopfhörer. Seitdem ich auf Apple umgestiegen bin, konnte ich bei mir eine deutlichere Produktivitätssteigerung bemerken. Zumal ist der Preisverfall langsamer. Die teurere Hardware macht sich auf jeden Fall durch die gute Verarbeitung und die wunderbar abgestimmte Software bezahlt. Kein heruminstallieren, weniger Viren, und das Betriebssystem ist einfach angenehmer zu bedienen als Windows. Aber das ist vermutlich auch Geschmacksache.

Für alle, die einen PC verwenden wollen und noch keine Webcam haben, gibt es schlechte Neuigkeiten: Webcams sind seit Corona fast überall ausverkauft. Gerade vom Marktführer Logitec gibt es nahezu nichts mehr im Angebot. Hin und wieder bekommen wir bei Tonerdumping Webcams ins Lager geliefert. Also einfach mal in die Webcam Kategorie schauen.

Die richtige Software für Video-Meetings

Hier ist die Auswahl sehr groß und eine ausführliche Vorstellung aller am Markt befindlichen Programme würde sicher den Rahmen sprengen. Was plattformübergreifend (Mac, Windows, Android, iOS) und gut funktioniert ist die kostenlose Anwendung Zoom. Da scheint es allerdings momentan datenschutzrechtliche Probleme zu geben. Beispielsweise können Meetings aufgezeichnet werden. Wer aber keine Betriebsgeheimnisse bespricht, für den ist das Programm Zoom sicher eine gute Wahl.

Wer bereits ein Office 360 Abo hat, der sollte sich Microsoft Teams näher ansehen. Es erscheint mir etwas leistungsfähiger zu sein und ist für professionellere Meetings wichtig.

Wenn Firmen Meetings mit Firmen in China machen, dann gibt es eigentlich nur noch die App WeChat. Die Geschwindigkeit ist allerdings nicht berauschend und mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit hören dort auch Mitarbeiter des chinesischen Staats mit. Mit Kritik gegenüber China sollte man sich im Gespräch dort zurück halten, sonst ist das WeChat-Konto ganz schnell geschlossen.

Wer eine Mac-Only Belegschaft hat, der kann es auch gerne mit FaceTime probieren. Die Qualität ist hervorragend, der Datenschutz ist auf hohem Niveau und für Apple-Anwender ist Facetime gratis und überall verfügbar. Auf dem iPhone, iPad, iMac, MacBook,…

Fernzugriff auf den Firmenserver

Bei Tonerdumping verwenden wir eine verschlüsselte VPN-Verbindung um auf die Warenwirtschaft zuzugreifen. Das ist sicher, allerdings ist der Internetzugang tagsüber limitiert. Man muss sich daher entscheiden, ob man seine Emails abrufen will, oder in der Warenwirtschaft arbeiten möchte. Ggf muss man VPN einige Male aus- und einschalten.

Bei MacOS ist das Einrichten von VPN eine Standardfunktion. In unserer Firma haben wir uns aber aus Sicherheitsgründen für eine kostenpflichtige Profi-Version entschieden. Datensicherheit hat bei uns eben absolute Priorität.

Damit lässt sich ein Rechner komplett fernsteuern – also in unserem Beispiel von zu Hause aus. Eine weitere Möglichkeit von der Ferne auf seinen Firmenrechner zuzugreifen ist der Teamviewer.

Datensicherheit ist auch zu Hause wichtig

Die DSGVO hört nicht auf, wenn man das Firmengelände verlässt. Sie hat auch im Home-Office bestand. Und auch der Datenschutz hat keine Corona-Pause. Daher gehört in jedes Home-Office ein Aktenvernichter. Sicher muss es kein Hochsicherheitsshredder mit Mirkoschnipsel sein. Auch muss der Auffangbehälter keine 20 Liter fassen. Ein kleines bis mittelgroßes Gerät tut es auch. Und ein vernünftiger Partikelschnitt reicht für das Home-Office aus. Da zu Hause der Aktenvernichter nicht rund um die Uhr läuft, darf es sicher auch ein Gerät sein, das nach ein paar Seiten eine kleine Pause zur Abkühlung einlegt. Damit kommen wir auf eine Preisklasse zwischen 40 und 70 €. Diese Aktenvernichter sind aufgrund der gestiegenen Nachfrage nicht immer sofort lieferbar. Wie viele Aktenvernichter bei uns in der Shop-Kategorie da sind, zeigen wir stückgenau an. Kaufen Sie also den Shredder, der vorrätig ist. Und ob es jetzt ein Genie oder ein Olympia-Gerät ist, macht meist keinen Unterschied.

Aktenvernichter bei Tonerdumping
Aktenvernichter bei Tonerdumping zB von Olympia

Jedes Home-Office braucht einen Drucker

Je nachdem wieviel gedruckt wird, sollte die Wahl auf einen Drucker fallen, der auch höheren Druckanforderungen gewachsen ist. Gerade dann, wenn man Kinder zu Hause hat, die jeden Tag ihre Schulaufgaben ausdrucken müssen. Homeschooling ist nämlich deutlich druckintensiver als das Home-Office.

Hier empfehlen wir entweder ein Schwarzweiß-Multifunktionsgerät – einfach deshalb, da Corona vielleicht irgendwann kein Thema mehr ist, und dann hat man noch viele Jahre Verwendung dafür. In Kürze werden wir von Pantum einen preiswerten Schwarz-Weiß-Multifunktionsdrucker anbeiten.

Oder man holt sich ein Tinten-Multifunktionsgerät mit größeren Tintenpatronen. Da gibt es von Brother Geräte ab 200 €, oder die Canon Maxify Modelle in ähnlicher Preisklasse. Hat man sogar zwei oder mehr schulpflichtige Kinder, sollte man sich einen Epson Ecotank Drucker gönnen. Hier werden dann keine Patronen mehr gekauft, sondern Tinten in Flaschen.

Der MAXIFY MB2050
Der MAXIFY MB2050 hat riesige Tintenpatronen

Bitte immer darauf achten, dass es neben den Original-Patronen auch kompatible Patronen gibt. Und vor HP-Druckern wollen wir erst einmal ganz abraten, solange dort die Politik der zahlreichen Firmwareupdates nicht irgendwann aufgegeben wird. Die Upgrades zerstören regelmäßig die Funktion von Nicht-Original-Patronen. Das wird wohl kein Kunde freiwillig wollen.

Was das Arbeiten von zu Hause aus noch angenehmer macht

Gönnen Sie Ihren Mitarbeitern eine Profitastatur oder ein Mauspad mit Handballenauflage. Und es darf dann wirklich auch einmal eine etwas bessere Tastatur oder Maus von Logitec sein? Nicht nur Hardware-Peripherie können das Home-Office-Leben erleichtern. Auch spezielle Software wie Zeiterfassungssysteme oder Team-Management Apps sind für das Homeoffice wichtig für die Kontrolle und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn man dem Tag eine feste Struktur gibt und auch zu Hause die Pausenvorgaben einhält, dann steht einer deutlich höheren Produktivität nichts mehr im Weg. Man spart jede Menge Zeit und Geld allein dadurch, dass man sich den Arbeitsweg spart. Auch Zoom-Besprechungen laufen geordneter ab, als Teambesprechungen im Besprechungsraum. Und das wichtigste ist: Wir bleiben alle gesund. Es gibt auch wirtschaftlich nichts schlimmeres, wenn eine ganze Belegschaft wegen Corona für zwei bis drei Wochen ausfällt. Das kann kein Chef wollen.

Ein Mousepad mit Handballenauflage kostet nicht viel, erhöht aber die Produktivität spürbar.

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