Atemschutzmasken: Welche schützt das Umfeld? Welche schützt den Träger?

Die Infektionszahlen steigen in Deutschland in den letzten Wochen dramatisch an. Die meisten versuchen so weit es geht die Abstands- und Hygiene-Regeln einzuhalten. Vermutlich reicht das aber nicht aus. Und nach ersten Gerüchten soll es bereits ab Anfang November einen Lock-Down-Light geben. Einige Medien melden, dass dann zwar Geschäfte weiterhin offen haben werden, Restaurants und Cafes geschlossen werden und auch Veranstaltungen verboten werden sollen.

Als ein wirksames Mittel gegen eine schnelle Ansteckung, haben sich Atemschutzmasken erwiesen. Doch hier ist die Unsicherheit groß: Welche Masken schützen überhaupt?

Selbstgenähte Masken aus Stoff helfen kaum

Die DIY-Masken sehen auf jeden Fall schon einmal optisch am besten aus. Es gibt sie in lustigen Motiven. Sei es mit dem Logo seiner Liebslings-Fußballmannschaft, oder in einem bunten Blumenmuster – die selbstgenähten Masken sind zumindest die, die optisch am meisten etwas her machen. Doch mit der Schutzwirkung sieht es eher mau aus. Ein Selbstschutz besteht nämlich überhaupt nicht. Viel zu viele Aerosole können von außen in die großmaschigen gewebten Stoffe durchdringen. Etwas besser ist bei den waschbaren Stoffmasken der Schutz des Umfelds. Aber auch hier ist die Schutzwirkung eher mittelgut. Aerosole können auch nach außen gelangen – vor allem seitlich, wenn die Masken nicht richtig dicht abschließen. Gerade Menschen, die sich selbst schützen sollten, weil sie in die Risikogruppe gehören, sollten eine professionelle Maske verwenden. Wichtig ist bei den Stoffmasken, dass diese auch regelmäßig gereinigt werden.

Stoffmasken mit Nanosilber-Filter sind ein guter Kompromiss

Sehr beliebt sind waschbare Stoffmasken, in denen Silberfasern eingearbeitet sind. Silber tötet Bakterien und Viren ab. Deshalb wird mit einer Nanosilbermaske der Maskenträger selbst gut geschützt. Sie reichen zwar nicht ganz an den FFP-2-Standard heran – dazu wären 94 % Filterwirkung notwendig – immerhin halten sie 93 % der Viren und Bakterien ab. Kurz um: Nanosilber-Masken schützen sowohl den Träger, als auch das Umfeld ganz gut vor Ansteckung. Trotzdem sollten auch hier Abstände so weit es geht eingehalten werden. Bei 93 % Filterwirkung ist es wichtig trotz Maske in die Armbeuge zu nießen und auch lautes Schreien oder Singen zu unterlassen. Haben Nanosilbermasken einen Filter, dann schützen diese Masken nur den Träger und nicht das Umfeld. Auch bei den Nanosilber-Stoffmasken ist eine regelmäßige Reinigung wichtig.

Die Nanosilber Maske von Tonerdumping gibt es als Doppelpack
Die Nanosilber Maske von Tonerdumping gibt es als Doppelpack

OP-Masken kann man nur einmal verwenden

Im Operationssaal tragen die Ärzte OP-Masken. Sie schützen den Patienten davor, dass Keime aus Nase und Mund der Ärzte in die offene Wunde gelangen. OP-Masken schützen daher das Umfeld gut. Allerdings müssen sie nach wenigen Stunden weggeworfen werden. Es handelt sich also um Einwegmasken. Vor allem dann, wenn die Maske durch die Aerosole feucht geworden ist. OP-Masken schützen das Umfeld gut, aber den Träger eher weniger. OP-Masken funktionieren also nur dann gut, wenn alle anderen ebenfalls eine Maske tragen. Bei Tonerdumping gibt es neben den normalen OP-Masken auch OP-Masken für Kinder, die etwas schmaler sind und sich dadurch besser zu einem kleineren Kinderkopf passen.

OP-Masken gibt es auch für Kinder.
OP-Masken gibt es auch für Kinder.

FFP2/ EN95 Masken sind perfekt für die Risikogruppe

Die FFP2-Norm sagt kurz zusammengefasst, dass 94 % der Viren und Bakterien durch die Maske aufgehalten werden. Bei EN95 sind es sogar mindestens 95 %. Bei FFP3-Masken sind es sogar mindestens 99 %. Gerade für Risikogruppen, sind FFP2-Masken unerlässlich, wenn sie sich beispielsweise im Supermarkt einkaufen wollen. Hat die FFP2-Maske kein Ventil, so schützt die Maske nicht nur den Träger, sondern auch das Umfeld. Ein Draht über der Nase ermöglicht es, die Maske wirklich dicht an das Gesicht anzulegen. Da die FFP2 und FFP3-Masken sehr gut die Luft filter, ist das Tragen dieser Masken auf die Dauer etwas anstrengend. Nach ca. 75 Minuten sollte man eine Pause einlegen.

KN95/ FFP2-Masken schützen den Träger und das Umfeld
KN95/ FFP2-Masken schützen den Träger und das Umfeld

Was tun wenn die Brille beschlägt?

Brillenträger ärgern sich vor allem wenn die Brille beim Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung beschlägt. Das liegt daran, dass die Aerosole nach oben unter die Brille strömen. Ein klares Anzeichen dafür, dass die Maske nach oben nicht dicht abschließt. Passen Sie daher mit dem eingebauten Draht die Passform der Maske exakt an das Gesicht an und legen Sie die Brille über die Maske.

Welche Maske ist im Flugzeug erlaubt?

Im Flugzeugen sind Masken mit eingebautem Ventil verboten. Zusätzlich sollte man neben der Atemschutzmaske noch ein Visier tragen. Wenn nämlich das Getränk serviert wird – und das passiert meistens gleichzeitig für die gesamte Sitzreihe – wird die Maske ja abgenommen. Dann hilft zumindest das Visier noch etwas.

Die Nano-Silber Maske ist sogar FFP3 geprüft
Masken mit Filter sind angenehm zu tragen, schützen aber nicht das Umfeld.

Wie man sich außer einer Maske noch vor Corona schützen kann

Die Bundesregierung hat das AHA-Prinzip über Soziale Medien verbreitet. Es steht für Alltagsmaske, Hygiene und Abstand. Als Ergänzung wird seit Wochen noch das Lüften und die Kontaktvermeidung als wirksames Mittel gegen eine zu schnelle Ausbreitung von Covid19 empfohlen.

Hinter dem Wort Hygiene steht das mehrmalige Händewaschen. Bakterien und Viren tötet man erfolgreich nach 30 Sekunden Händewaschen. Gründliches Einseifen und Abwaschen sind dabei notwendig. Sehr gut geeignet ist dabei auch spezielle Desinfektionsseife. Ist kein Wasserhahn in der Nähe, eignet sich ein Desinfektionsmittel als kleiner, praktischer Helfer. Perfekt für die Handtasche oder für das Auto kann man sich so nach dem Einkaufen desinfizieren. Unsere Topseller sind übrigens das Desinfektionsgel von Anti-bac und das günstige Desinfektionsgel von Keratine Clean.

Desinfektionsgels sind perfekt, wenn kein Wasserahn in der Nähe ist.

Abstand und Kontaktvermeidung sind einer der stärksten Waffen gegen die Ausbreitung viraler Infekte. Wer keine Maske trägt, sollte mindestens 2 Meter Abstand halten. Beim Tragen einer Alltagsmaske sind 1,5 Meter angemessen. Für den Träger einer FFP2-Maske reicht auch ein Abstand von einem Meter aus – das ist eine gute Armlänge. Kontakte kann man vermeiden, in dem man auf private Parties komplett verzichtet.

Für wen es möglich ist, sollte das Home-Office der Arbeitsplatz der Wahl sein. Vor allem dann wenn man selbst Kinder hat, die die Schule oder den Kindergarten besuchen. Tritt ein Coronafall in der Schulklasse auf, können die Eltern zumindest ihre Kollegen auf Arbeit nicht anstecken. Wer den Arbeitsweg vermisst, der kann einen sogenannten Fake-Arbeitsweg auf sich nehmen. Vor der Arbeit einen Spaziergang machen und man ist danach hellwach und kann sich konzentriert in die Arbeit stürzen.

Homeschooling und Homeoffice
Homeschooling und Homeoffice

Gerade in der kalten Jahreszeit sind wir Menschen in geheizten Räumen. Regelmäßiges Lüften ist ebenfalls eine wirksame Methode die Virenlast in der Luft zu reduzieren. Gönnen Sie sich daher einen Spaziergang im Park. Öffnen Sie die Fenster zu Hause – mindestens drei Minuten lang und alle zwei Stunden.

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