Bald verfügbar: G&G Ersatzpatronen für EPSON 34 und 35

In gut einem Monat – voraussichtlich Ende September – wird es für die aktuellen EPSON-Patronenserien 34XL (Golfball) und 35XL (Vorhängeschloss) Ersatzpatronen der Ninestarmarke G&G geben. Als G&G-Exklusivpartner kann TONERDUMPING dann als einer der ersten Händler in Deutschland eine Alternative zu den Originalen anbieten.

Die Golfball-Patronen passen u.a. in den EPSON WF-3725 – ein Multifunktionsgerät, das aktuell in vielen Elektromärkten promotet wird. Bei einem Preis von unter 130 Euro für ein leistungsstarkes 4-in-1-Gerät (Drucken, Scannen, Faxen, Kopieren) werden wohl viele Kunden schwach werden. Einziger Nachteil bisher: Die Patronen kosten mehr als der Drucker – im Viererset sogar mehr beim Einzelkauf.

Pigmentierte Premiumtinte und neuer Chip

Doch mit den neuen Alternativpatronen wirds demnächst sehr viel günstiger. G&G-Produzent Ninestar verspricht eine gleich hohe Druckleistung wie beim Original – das bedeutet 1100 ISO-Seiten mit der Schwarzpatrone, je 950 ISO-Seiten mit den Farbpatronen. Auch sonst werden die G&G-Patronen alles bieten, was man braucht: pigmentierte Premiumtinte für exzellente Ausdrucke und vor allem einen neuen, patentsicheren Chip. Ninestar ist weltweit der erste Hersteller von kompatiblen Tinten, der einen Chip für diese beiden Patronenserien anbieten kann – natürlich als erstes für die Ninestar-Premiummarke G&G.

Für Vieldrucker: EPSON 35XL – bald auch günstig von G&G

Zeitgleich mit den Ersatzpatronen für die 34er Serie, wird es auch kompatible Patronen für die EPSON 35XL geben – das sind die mit dem Vorhängeschloss. Diese Patronen passen hauptsächlich in die etwas größeren Businessdrucker, zum Beispiel den WF-4720. Ein Viererset Original XL-Patronen kostet zurzeit mehr als 160 Euro – das geht also ganz schön ins Geld, auch wenn die Patronen mit 2600 Schwarz- bzw. 1900 Farbseiten eine Menge drucken. Trotzdem gibts da noch eine Menge Sparpotential für die neuen G&G Patronen.

Bisher hat Ninestar zwar noch keinen konkreten Preis veröffentlicht. Aber deutlich billiger als die Originalen werden die Pinguinpatronen auf jeden Fall. Sobald es einen Preis gibt, informieren wir darüber. Ab Ende September wird es die neuen G&G Patronen für Epson 34XL und 35XL dann bei TONERDUMPING geben.

Neue EPSON Patronen: Kiwi und Eichhörnchen

EPSON stellt zwei neue Tintenserien vor, die ab September erhältlich sein werden: Die Serie 202 (Kiwi) und die Serie 378 (Eichhörnchen).

Die EPSON Kiwi Druckerpatronen

Das Kiwi Multipack in der Standardbefüllung

Das Kiwi Multipack in der Standardbefüllung

Die Epson Kiwi-Patronen wird es in den Farben textschwarz, fotoschwarz, cyan, magenta und gelb geben. Eine Farbkombination, die typisch für den privaten Anwender ist. Zum einen kann man mit dem Gerät gestochen scharfe Texte auf Normalpapier drucken, zum anderen gibt es dank der Farbstofftinte sehr gute Ergebnisse auf Fotopapier. Zum Einsatz kommen die Kiwis bei den EPSON Expression Premium XP-6500 und XP-6505. Beide Drucker hat EPSON bisher offiziell noch nicht vorgestellt. Umso detailreicher sind die Informationen, die wir über die Kiwi-Patronen erhalten haben:

Es gibt die Druckerpatronen-Serie 202 in zwei Füllmengen: EPSON 202 und EPSON 202XL. Die XL-Variante hat mehr oder weniger doppelt so viel Tinte und eine doppelt so hohe Seitenreichweite als die Standardpatronen. Da der UVP nicht ganz doppelt so teuer ist, kommt man auf einen Schwarzweiß-Seitenpreis von 4,7 Cent bei der XL Schwarzpatrone. Bei der Standard-Patrone sind es 6,4 Cent pro Seite. Ein ISO-Farbdruck kostet dann mit einem Satz Standardpatronen etwa 21 Cent. Die Farbseite bei den XL-Patronen kostet 17 Cent.

Die Standardpatronen drucken 300 Farbseiten, bzw. 250 Schwarzweißseiten. Mit der fotoschwarzen Patrone lassen sich 400 Fotos drucken. Die 202XL schaffen 550 Schwarzweißseiten, 650 Farbseiten und die fotoschwarze XL-Tinte schafft 800 Fotos.

Kaum Ersparnis erhält man mit dem Multipack. Rechnet man die UVPs der Einzelpatronen zusammen, kommt man auf 107,95 €. Das Multipack kostet 107,49 €. Bei der Standard-Füllmenge ist es auch nicht besser. Die Summe der Einzel-UVPs beträgt 63,95. Der UVP des Multipacks ist mit 63,49 unwesentlich billiger.

Die Eichhörnchen Druckerpatronen von EPSON

Ist das Eichhörnchen nicht süß?

Ist das Eichhörnchen nicht süß?

Die Eichhörnchen Tinte hat die Nummer 378 und enthält sogenannte Claria Photo HD-Tinte. Die Tinte soll langlebig, hochauflösend und besonders lebendige Farben enthalten. Deshalb gibt es cyan und magenta in zwei unterschiedlichen Intensitäten. Somit hat man neben der schwarz, cyan, magenta und gelb auch noch die Zusatzfarben lightcyan und lightmagenta.

Diese Farbkombination wird man für die EPSON Expression Photo 8500 und 8505 verwenden können. Diese Geräte eignen sich wegen der fehlenden pigmentierten Schwarzpatrone nur für den reinen Fotodruck und weniger als Drucker für Textdokumente. Allerdings sind die hellcyan und hellmagenta Patronen nicht für den EPSON Expression Photo HD 15000 geeignet. Dieser Drucker verwendet ausschließlich schwarz, cyan, magenta und gelb. Aber das ist nur eine Vermutung, denn Informationen zu diesen drei Druckern haben wir von EPSON nicht erhalten. Wir wissen nur, für welche Drucker, welche dieser Patronen geeignet sind.

Auch die 378-Druckerpatronen mit dem Eichhörnchenmotiv wird es in zwei Füllmengen geben. Die Standardpatronen und die 378XL. Und auch hier wird es für beide Füllmengen noch einmal ein Multipack geben. Das XL-Multipack wird dann fast einen Euro billiger sein, als die sechs Einzelpatronen (126,49 € statt 127,44 €). Beim Standard-Multipack sind es nicht einmal 50 Cent Ersparnis. Das Sechserset kostet 68,49 €, die Einzelpatrone 11,49 € pro Stück.

Die Füllmenge der Eichhörnchen beträgt jeweils 4,1 ml bei cyan, mangenta und gelb. Bei lightcyan und lightmagenta sind es 4,8 ml. Die schwarze Patrone ist mit 5,5 ml befüllt. Damit kann man dann 240 Schwarzweißseiten oder 360 Farbseiten drucken. Bei den 378XL Patronen sind es 500 Schwarzweißseiten oder 830 Farbseiten. Die Füllmengen betragen 11,2 ml bei der schwarzen, jeweils 9,3 ml bei cyan, magenta und gelb. Lightcyan und lightmagenta wurden mit je 10,3 ml befüllt.

Hintergrundwissen über gefälschte Toner

Billiger Preis = gefälschter Toner?

Ein unüblich günstiger Preis bei einem Kyocera-Originaltoner muss zwar nicht zwingend ein gefälschter Toner sein, aber umso billiger der Preis, desto wahrscheinlicher ist der Original-Toner gefälscht. Manchmal gibt es auch gut vernetzte Großhändler, die Originalware weltweit einkaufen und dann auf Grund von unterschiedlichen Preisstrukturen die Ware preiswerter einkaufen können. In einigen Fällen ist aber auch Kyocera für billige Originalware verantwortlich. Wenn eine große Behörde Originaltoner ausschreibt, bietet Kyocera extrem günstige Originalpreise für einzelne Großkunden an. Der Zwischenhändler bestellt dann mehr als er braucht und kann die übrige Ware auf dem freien Markt mit einer hohen Gewinnspanne und zu einem deutlich niedrigeren Preis verkaufen.

HP kämpft mit Contract-Tonern gegen die Verwässung seiner Ausschreibungs-Ware

HP macht es vor, wie man für Großkunden Preise macht. Bei HP sind es sogenannte Contract-Toner, also Toner die ausschließlich für Großkunden gedacht sind. Die Verpackung sieht komplett weiß aus und die Artikelnummer wird mit einem „C“ am Ende ergänzt. Auch Kyocera könnte bei ähnlichem Vorgehen zumindest die Ausschreibungsware vom freien Markt drängen. Solange Ausschreibungsware am Markt verteilt wird, ist ein niedriger Preis noch kein Beweis für eine Fälschung.

Wie kann man einen gefälschten Kyocera Toner erkennen?

Am Aussehen lässt sich ein gefälschter Toner kaum von einem Original-Toner unterscheiden. In beiden Fällen stammt das Gehäuse nämlich von Kyocera. Bei der Fälschung ist es ein gebrauchter Original-Toner in einem nachgemachten Karton. Nun ist der Kyocera-Originalkarton sehr simpel und sehr leicht zu kopieren. Das Design ist lieblos auf einem braunen Standard-Karton gedruckt. Die Druckqualität des zweifarbigen Aufdrucks hängt auch von der Lagerdauer ab. Eine Unterscheidung an Hand der Verpackung ist daher nahezu unmöglich. Ein wichtiges Indiz für eine Fälschung wären aber Kratzspuren an der Tonerkartusche. Das ist ein Hinweis dafür, dass der Toner schon einmal gebraucht wurde und Kratzspuren sind bei Kyocera-Original-Tonern ausgeschlossen.

Gefälschte Toner können den Drucker beschädigen

Sollten Sie also Originaltoner mit Kratzspuren finden, reklamieren Sie diese bei Ihrem Händler. Kyocera kann nämlich nur für seine eigenen Toner garantieren, dass die Entwicklereinheit des Druckers nicht beschädigt wird. Und dubiose Tonerfälscher sind bei der Auswahl des passenden Tonerpulvers nicht so zimperlich.

Kyocera-Toner Fälscherbande vom Zoll verhaftet

Das Lager der Kyocera-Tonerfälscher

Das Lager der Kyocera-Tonerfälscher

Das Zollfahndungsamt aus Frankfurt am Main hat in der vergangenen Woche eine Tonerfälscher-Werkstatt aufgelöst. Während einer Razzia wurden 28 Wohnungen und Geschäftsräume gleichzeitig durchsucht. Dabei wurde auch Bargeld in Höhe von 106.140 € sicher gestellt. Schätzungsweise wurden Toner im Wert von 10 Millionen € und weitere Beweismittel sicher gestellt.

Der Trick: Leere Originaltoner befüllt und als Kyocera Original-Toner verkauft

Einblick in die Toner-Fälscherwerkstatt

Einblick in die Toner-Fälscherwerkstatt

Die Fahnder gaben an, dass die mutmaßlichen Fälscher leere Kyocera Tonerkartuschen in Europa gekauft haben, diese in China oder Dubai befüllten und die fertigen Toner als sogenannte Kyocera Original-Toner wieder verkauften. Verkauft wurden diese Toner über ein kompliziertes Firmengeflecht in Deutschland und in den Niederlanden.

200 Beamte von Zoll, LKA, Staatsanwaltschaft, dem Technischen Hilfswerk sowie Sachverständige von Kyocera waren am Einsatz beteiligt.

 

Canon TS5050 jetzt bei TONERDUMPING

Sehr kompakt: Der Canon TS5050

Sehr kompakt: Der Canon TS5050

Für 79,99 € (statt 86 € UVP) gibt es das 3-in-1 Multifunktionsgerät Canon TS5050 bei TONERDUMPING. Das Gerät ist ideal für das kabellose Drucken geeignet. Auch das Scannen direkt in die Cloud ist mit dem TS5050 kein Problem. Wer gerne Fotos in Laborqualität selbst drucken möchte, der wird sich über das Gerät freuen.

Kompakt nur bei zugeklapptem Papierfach

Verbessert hat Canon im Vergleich zum Vorgänger (Canon Pixma MG5750) die um 40 % kleinere Stellfläche. Sind die Papierfächer zugeklappt ist der Drucker wirklich sehr kompakt. Klappt man das Papierfach hinten auf, ist die Stellfläche dann doch sehr groß. Außerdem ist das Papierfach nur für 100 Blätter geeignet. Ein zweites Papierfach gibt es nicht. Auch das Bedrucken von CDs ist nicht möglich. Viel wichtiger für die meisten Kunden ist aber, dass man mit diesem Drucker auch gleichzeitig einen Scanner und einen Kopierer hat. Auch wenn ein praktischer automatischer Dokumenteneinzug fehlt. Gescannt und gedruckt wird also ausschließlich über das Vorlagenglas.

Niedrige Verbrauchskosten für das Home-Office

Der Anschaffungspreis ist auf jeden Fall sehr niedrig und die Verbrauchskosten liegen dank der einzeln zu tauschenden Farbpatronen im Mittelfeld. Greift man auf das 10er-Tintenset von TONERDUMPING zurück, dann kann man die Folgekosten als niedrig einstufen.

Wer 10 bis 200 Seiten im Monat druckt, kommt mit den Folgekosten aber gut zu recht. Wer auf weniger als 10 Seiten pro Monat kommt, sollte dann doch lieber auf einen billigeren Drucker mit Druckkopfpatronen zurück greifen. Wer seinen Drucker monatelang nicht verwendet riskiert bei der Tintenstrahltechnik schließlich einen eingetrockneten Druckkopf.

Die passenden Druckerpatronen heißen PGI-570 und CLI-571

Wer unbedingt Originalpatronen will, sollte in jedem Fall auf die XL-Patronen zurück greifen. Diese kosten nur 10 % mehr und drucken fast das Doppelte an Seiten. Bei den hochwertigen Eigenmarkenpatronen von TONERDUMPING gibt es garantiert keine Qualitätseinbußen. Sowohl die Druckqualität, als auch die Reichweite und insbesondere auch der Verschleiß des Druckkopfes ist mit TONERDUMPING-Patronen nicht anders, als bei den Canon-Patronen. Das garantieren wir und viele tausende Kunden können das gerne bestätigen.

Asters und Ninestars Anwälte rüsten sich zum Patentkrieg

Die Patentlösung von Aster

Die Patentlösung von Aster

Aster und Ninestar sind erbitterte Konkurrenten um den Alternativ-Tonermarkt. Nun wird der Wettbewerb vermutlich auch vor Gericht ausgetragen. Hintergrund des Streits: Canon hat weltweit sein „Dongle-Gear“-Patent gegen den Toner-Alternativmarkt verteidigen können. Canon verklagte europäsiche Recycler wie KMP, Pelikan und WTA, aber neulich auch Importeure chinesischer Newbuilt-Toner zB M&S Vertriebsservice. Aster und Ninestar haben das Patent erfolgreich umgehen können und jeweils eine pfiffige Lösung gefunden, die allerdings sehr ähnlich funktionieren. Canon hatte die 360-Grad-Beweglichkeit des Trommelzahnrads geschützt. Diese Beweglichkeit ist aber wichtig, damit das Tonerkartuschenzahnrad in das Gegenstück im Drucker greifen kann. Bei Aster und Ninestar ist dieses Zahnrad nach innen versetzt und nicht seitlich beweglich. Erst das Schließen des Druckerdeckels führt dazu, dass das Zahnrad sich nach außen bewegt und in das Gegenstück im Drucker greift.

Beide Kartuschenhersteller konnten ihre eigenen Lösungen patentieren. Aster hat für den deutschen Markt deutsche Patente eingetragen (DE212014000227U1 und DE202016103441U1) und Ninestar hat zwei US-Patente (US9671742B2742 und US9599949B2949) für die Ninestar-Lösung gesichert. Erstaunlich ist aber, dass auch Aster ein US-Patent eingetragen hat (8731435).

Am 17. Juli hat Static Control, Tochter der Ninestar Group, Klage in Kalifornien gegen einen Händler eingereicht, der Aster-Toner der HP Serien CE505A/X und CE280A/X verkaufen. Beide Seiten haben bereits öffentlich beteuert, alles unternommen zu haben um eine außergerichtliche Lösung zu finden. Das ist offensichtlich nicht gelungen.

Ninestar hat heute seine europäischen Kunden bereits zugesichert, im Falle eines Gegenschlags Asters vorbereitet zu sein. Ninestar werde seine Kunden mit einer deutschen Anwaltskanzlei zur Seite stehen.

Geljet Druckerpatronen für Ricoh SG2100N jetzt auch von G&G lieferbar

Mehr als 2.000 Seiten lässt sich mit dieser G&G Druckerpatrone drucken.

Mehr als 2.000 Seiten lässt sich mit dieser G&G Druckerpatrone drucken.

Heute hat unser Produkt- und Qualitätsmanager Michael Schneider den Seitenreichweiten- und Druckqualitätstest für die Geljet-Druckerpatronen von G&G abgeschlossen. Die Druckerpatronen mit dem Pinguin drucken dabei erstaunlich viele Seiten. Bietet Ricoh nur Patronen mit einer Reichweite von 600 Seiten für den Ricoh SG2100N an, drucken die G&G-Patronen 1.952 Seiten. Die cyan und schwarze Patrone halten sogar noch bis zur Seite 2.281 durch. Der Verkaufspreis liegt bei 19,99 € pro Stück. Damit ist der Ricoh SG2100N einer der preiswertesten Drucker, wenn es um den Anschaffungspreis und wenn es um das Thema Folgekosten geht – ein echter Geheimtipp also!

Wir haben bei TONERDUMPING neben den Druckerpatronen auch noch einige Ricoh SG2100N-Drucker am Lager. Während unserer Schulaktion sind diese zur Zeit für nur 69,99 € zu haben – der UVP war bei Markteinführung 125 €.

Samsung mahnt in Europa ab

Das Samsung Patent für die billigen Farblaserdrucker. Geschützt ist die Position des Chips.

Das Samsung Patent für die billigen Farblaserdrucker. Geschützt ist die Position des Chips.

In den letzten Tagen wurden erneut Abmahnschreiben von Samsung an zahlreiche Toner-Wiederverkäufer verschickt. Es geht bei den Abmahnungen um das europäische Patent EP2037327. Geschützt ist das Design der Tonerkartuschen der Serien 406, 4092, 4072 und 116.

Bei diesen Tonerkartuschen ist die Position eines Speicherchips geschützt. Da ein Tonerhändler meist kein ausgewiesener Patentjurist ist, ist es erst einmal schwierig zu beurteilen, ob die Alternativtoner das Patent verletzen oder nicht.

Ist ein Rebuilt-Toner patentsicher?

Das ist eine schwierige Frage. Zum einen gibt es die Regel, dass wenn ein Produkt verbraucht ist, dass dann sämtliche Patente erloschen sind. Nun gab es aber bei der Entscheidung Canon vs. WTA einen ähnlich gelagerten Fall. Hier hatte WTA die Trommeleinheit getauscht. Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist hier noch zu erwarten. Die Instanzen davor hatten entschieden, dass bei einem neuen Verschleißteil das Patent aktiv bleibt. Beim Rebuilt-Toner werden die Speicher-Chips gegen neue Chips ausgetauscht, damit der Drucker die Toner als „neu“ erkennt. Wie Gerichte diesen Fall beurteilen, müsste juristisch noch ausgefochten werden. Eindeutig ist die Sache also nicht. Somit ist ein Rebuilt-Toner mit ausgetauschtem Seitenzähler-Chip keine hundertprozentig wasserdichte Lösung.

Sind Newbuilt-Toner patentsicher?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Große chinesische Hersteller – wie zum Beispiel Ninestar mit seiner Marke G&G – haben eine Lösung entwickelt, die die Kontaktstelle zur Druckerelektronik weiter leiten. Der Speicherchip sitzt dann an einer anderen Stelle. Damit wird das Designpatent, das die Position des Chips beschreibt, umgangen. Bei Printrite ist der Ansatz ähnlich. Hier werden die Kontakte mit einem Kabel weiter zu einem Chip geführt, der ebenfalls an anderer Stelle sitzt. Bei Aster sitzt der Chip zwar an der Stelle, wo auch der Originalchip sitzt. Der Chip wird aber erst durch einen Schalter aktiviert, sobald das Druckergehäuse geschlossen ist. In diesem Fall wurde zwar eine andere technische Lösung gefunden – die Position des Chips ist aber unverändert. Ich würde daher die Versionen von Printrite und G&G Ninestar als sicher einstufen. Bei der Aster Variante würde ich zumindest ein kleines Fragezeichen dahinter setzen.

Der Apex-Chip bei G&G Tonern ist etwas versetzt

Der Apex-Chip bei G&G Tonern ist etwas versetzt

Dann gibt es weitere chinesische Hersteller, die sich um diese Frage nicht kümmern und einfach wie bisher die Originalkartuschen 1:1 nachbauen. Hier rate ich allen Kunden und Wiederverkäufen dringend die Finger davon zu lassen. Das vermeidliche Schnäppchen kann hier zu einem juristischen Bumerang werden.

Wer kann abgemahnt werden?

Abgemahnt werden können nicht nur Importeure, auch der Fachhandel und sogar Endkunden gehen bei der Verwendung patentverletzender Toner ein Risiko ein. Existenzgefährdend ist dieses Risiko vor allem bei Firmen, die diese Toner in großen Stückzahlen verkaufen oder einsetzen, da Samsung vor Gericht den entgangenen Gewinn als Schadenersatz einfordern kann.

Cyberport kauft HQ-Patronen

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren dass die Cyberport GmbH HQ-Patronen kaufen will. Im Moment wird diese Übernahme von den deutschen Kartellbehörden geprüft. Damit wird einer der führenden Druckerzubehör-Onlineshops mit einem Jahresumsatz von mehr als 35 Millionen Euro an einen der größten Technik-Onlineshop verkauft. Zu den Stärken von HQ-Patronen gehört eine leistungsstarke Logistik, die vor allem von Tinten- und Tonerfachhändlern geschätzt wird. Zu Cyberport gehören neben dem Onlineshop auch zahlreiche Elektro-Fachgeschäfte.

G&G Pinguin Patronen als Ersatz für LC-3217 und LC-3219 sind jetzt lieferbar

Die NP-B-03217BK soll wie die Brother LC-3217BK ca. 550 Seiten drucken.

Die NP-B-03217BK soll wie die Brother LC-3217BK ca. 550 Seiten drucken.

Bereits letzte Woche sind die neuen Alternativpatronen von G&G in unserem Lager eingetroffen. Am Freitag wurden sie dann in unserem Fotostudio fotografiert. Über das Wochenende wurden die Produktbilder bearbeitet und ab sofort können die Tintenpatronen online bestellt werden. Damit scheint es, als wären diese Druckerpatronen die ersten Alternativpatronen für die aktuelle Brother Tintenstrahldrucker-Serie. Bei amazon konnten wir heute zumindest noch keine kompatiblen LC-3217 bzw. LC-3219 finden und auch in den einschlägigen Onlineshops unserer Mitbewerber war nur das Original gelistet.

Ninestar war wieder einmal der Schnellste

Der größte Hersteller alternativer Druckerpatronen Ninestar hat mit seinen G&G Pinguin-Patronen es also erneut geschafft als erster ein Ersatzprodukt anzubieten. Das liegt vor allem daran, dass zur Ninestar-Gruppe auch die führenden Tintenpatronen-Chiphersteller Apex und Static-Control gehören. Apex ist meist der schnellste Entwickler für Tintenpatronen-Chips und Static Control war in der Vergangenheit bei Tonerkartuschen-Chips sehr schnell in der Entwicklung alternativer Toner-Chips.

In Deutschland zuerst bei TONERDUMPING verfügbar – dank exklusiver Partnerschaft

Seit Anfang diesen Monats hat TONERDUMPING eine exklusive Partnerschaft für die Vermarktung der Marke G&G mit Ninestar geschlossen. Gemeinsam mit Karl Kallinger, der TONERDUMPING als Berater zur Seite steht, wird TONERDUMPING mit den Pinguinpatronen rasch Marktanteile in Deutschland gewinnen. Wir haben neulich darüber im Blog berichtet. Bei der Produkteinführung die Nase vorn zu haben ist ein entscheidender Vorteil der G&G-Marke.

Die kompatiblen Brother LC-3217 Patronen sind mit der Marke G&G billiger als bei Brother

Im Gegensatz zu den Brother Originalpatronen sind die G&G Patronen deutlich preiswerter. So kosten die NP-B-03217BK 12,99 €. Die kompatible Originalpatrone von Brother, die LC-3217BK kostet 21,99 €. Auch bei den Farbpatronen sind die Pinguin-Patronen günstiger. 9,99 € statt 15,99 bei Brother. Die Reichweite ist bei G&G und Brother, mit 550 Seiten nach ISO, gleich.

Auch bei der Brother LC-3219-Serie lässt sich mit Ninestar viel Geld sparen

Auch die XL-Patronen sind bei Ninestar deutlich billiger. So kostet die NP-B-03219BK 19,99 €. Die Brother LC-3219XLBK kostet 34,99 €. Beide drucken 3.000 Seiten. Die Farbpatronen NP-B-03219C/ M/ Y kosten in der Pinguin-Varriante 15,99 und bei Brother 22,99 € und drucken jeweils 1.500 Farbseiten.