Die Patentlösung von Aster

Canon erwirkt einstweilige Verfügung gegen einen weiteren amazon-Tonerhändler

Canon gibt heute bekannt, dass Canon eine einstweilige Verfügung gegen die „Inkjets Toners and Cartridges Ltd.“ am Düsseldorfer Amtsgericht erwirkt hat. Laut der Canon-Presseerklärung habe die Gegenseite mit dem Verkauf von kompatiblen Tonern bei amazon gegen das europäische Patent EP2087407 verstoßen. Die betreffenden Produkte wurden von amazon umgehend gelöscht. Es handelt sich um Alternativtoner, die mit dem HP CE255X, CE505A, CF280X und CF280A kompatibel sind. Canon hält die Patente dieser HP-Tonerkartuschen.

Die einstweilige Verfügung des Amtsgerichts Düsseldorf ist noch nicht rechtskräftig. Beklagte haben die Möglichkeit, Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einzulegen. Da jedoch die Zustellung an die Beklagten durchgeführt wurde, kann Canon diese Entscheidung durchsetzen.

Hintergrund: beim Patent EP2087407 ist der Knackpunkt ein Zahnrad auf einer beweglichen Kugel-Gelenk. Diese 360-Grad-Beweglichkeit ist von Canon als Erfindung gesichert. Im Moment gibt es zwei Lösungen auf dem Markt dieses Patent zu umgehen:

  1. Man nutzt das Original Canon-Gear – löst es von der Trommel und ersetzt die Trommel durch eine neue Trommel. Das gilt als zulässige Reparatur – das wurde bereits durch die oberste Instanz in Karlsruhe bestätigt. KMP und WTA konnten sich mit dieser Lösung gegen eine Canon-Klage durchsetzen.
  2. Man verwendet ein Zahnrad, dass durch einen komplizierten Mechanismus sich erst dann nach außen bewegt, wenn der Nutzer die Klappe des Druckers schließt. Das Donglegear ist dann ein nondongling Donglegear. Diese Lösung wird von Aster und Ninestar (G&G) verkauft.
Die Lösung von G&G Ninestar die BlueDrive Technologie

Die Lösung von G&G Ninestar die BlueDrive Technologie

Es gibt allerdings weiterhin sehr billige 1:1 Klone auf dem Markt bei denen die Canon-Lösung einfach kopiert wurde. Diese sind mit einer großen Sicherheit patentverletzend und werden immer noch im großen Stil bei amazon und ebay verkauft. Canon mahnt diese Händler allerdings Stück für Stück ab. Wegen der Hohen Rechtsstreitkosten ist das Anbieten von Tonerklonen für Marketplace Händler ein existenzbedrohendes Risiko. Amazon und ebay kooperieren mit Canon in diesen Fällen auch anstandslos. Neben der Rechtskosten riskiert der Marketplace-Händler auch eine komplette Verkäufer-Kontosperrung.

G&G Distributor Conference in Hamburg: Drucker, MPS-System und Patent-News aus erster Hand

Die diesjährige G&G EMEA Distributor Conference stand ganz im Zeichen von Managed Print Service. G&G wird zwei Lösungen anbieten: Eine In-House-Lösung, die auf dem Server großer Kunden installiert werden. Und eine Cloud-basierende Lösung. Der Cloud-Server wird hierbei in Europa liegen. Die Cloud-Lösung sei die beste Variante für Kunden, die weniger als 200 Drucker im Betrieb nutzen. Die Software ist fertig, jetzt fehlen nur noch die abgeschlossenen Verträge und ein Drucker, mit dem man mögliche Altgeräte ersetzen kann.

MPS fähiger Drucker von G&G basiert auf der Pantum M7300 Serie

Kompakt mit ADF, Touchscreen und 250-Blatt-Papierfach

Kompakt mit ADF, Touchscreen und 250-Blatt-Papierfach

Der G&G Laserdrucker wird ein robustes Schwarzweiß-Multifunktionsgerät mit großem Touch-Display sein. Es basiert auf dem Pantum M7300FDW oder Pantum M7300FDN. Dieser hat folgende Eigenschaften:

  • Sehr kompaktes Design
  • 4-in-1 Gerät (drucken, scannen, kopieren und faxen)
  • Duplexdruckfunktion
  • 33 Seiten pro Minute Druckgeschwindigkeit
  • Sicheres Drucken
  • Kein Papierstau mehr
  • Robuste Verarbeitung dank stabilen Metallrahmens – 60.000 Seiten pro Monat einmalige Spitzenauslastung
  • 256 MB Speicher
  • 600 MHz Prozessor
  • 24 Seiten pro Minute Scangeschwindigkeit
  • Netzwerkanbindung auch wireless und mit NFC
  • USB-Direktdruck
  • Silentmode druckt besonders energiesparsam und leise
  • Toner (TL-410) und Trommel (DL-410) getrennt austauschbar, daher günstige Folgekosten

Details: http://global.pantum.com/global/pdf/Leaflet/M7300.pdf

2018 G&G EMEA Distributors Conference fand im Hamburg statt

Jason Wang, CEO von Ninestar Image begrüßt die Teilnehmer mit den Piunguinen Gloria und Gustav.

Jason Wang, CEO von Ninestar Image begrüßt die Teilnehmer mit den Pinguinen Gloria und Gustav.

Ninestar Image hat auch dieses Jahr wieder zur Distributor Conference eingeladen. Das Event fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Die Firma TONERDUMPING hatte die Ehre die Veranstaltung mit vorzubereiten. Karl Kallinger durfte unter anderem die Markenstrategie von G&G in Deutschland vorstellen.

Friedbert Baer und Daniel Orth, die Geschäftsführer von TONERDUMPING durften in ihrer Begrüßungsrede die wunderschöne Stadt Hamburg vorstellen.

Interessanter Vortrag von Patentanwältin Dr. Katja Dauster

Neben dem MPS Thema waren auch die aktuellen Patentklagen im Focus. Die renommierte Patentanwältin Dr. Katja Dauster gab einen groben Überblick zum Thema und klärte über die Fälle in den USA auf. Die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Vortrag: Recycling schützt nicht vor Patentklagen. Die Frage ist immer, ob es sich beim Tonerkartuschen-Rebuilt-Verfahren um eine zulässige Reparatur handelt, oder ob es sich um eine weitgehende Rekonstruktion handelt.

Als Beispiele aus der Automobilwelt unterschied Dr. Dauster zwischen einer Reifenpanne und einem Totalschaden. Bei der Reifenpanne wird nur der zerstörte Reifen ersetzt, was in der Regel keine Patentverletzung ist. Wird bei einem Totalschaden der Motor und die halbe Karosserie getauscht, dann handelt es sich um eine Rekonstruktion. Umso mehr Verschleißteile beim Rebuilt-Verfahren durch Neuteile getauscht werden, desto eher handelt man sich eine Patentklage ein. Auch das Wiederbefüllen von patentverletzenden Klonen ist nicht erlaubt. Sowieso verboten sind Counterfeit-Kartuschen, bei denen nicht nur der Markenname des Druckerherstellers auf der Kartusche ist, sondern auch die Verpackung der einer Originalkartusche gleicht. Bei Newbuilt-Produkten gibt es Clone-Kartuschen, die Patente ignorieren und ebenfalls illegal sind. Bei G&G werden Newbuil-Toner allerdings so produziert, dass die Ansprüche aus Patenten umgangen werden.

Dongle-Gear: Sonderfall USA nicht auf Europa übertragbar

In den USA wurde neben dem bekannten Dongle-Gear-Patent nun ein weiteres Patent eingetragen. Hier wird nicht die 360-Grad-Beweglichkeit des Dongle-Zahnrades geschützt, sondern nur der Abstand zwischen vor und nach dem Einsetzen in den Drucker. Dieses nachträglich eingereichte Patent bereitet in den USA sämtlichen Newbuilt-Lösungen großes Kopfzerbrechen. In Europa hätte – so Dr. Dauster – ein solches Patent keine Chance. Schließlich existiert zwischen dem ersten und dem zweiten Patent gar keine technische Weiterentwicklung, somit könne es in Europa nicht eingetragen werden. Der Verkauf der Tonerkartuschen von G&G seien daher in Europa überhaupt kein Problem.

Regionalisierung von Refillpatronen

In Europa spricht man von einem Binnenmarkt. Innerhalb dieses Binnenmarktes gilt: Ist ein Produkt verbraucht, sind auch die Patente für dieses Produkt verbraucht. Der Kunde darf damit also machen, was er will. Beispielsweise darf der Kunde die Druckerpatrone nachfüllen. Oder er lässt sie nachfüllen. Auch das industrielle Nachfüllen von Druckköpfen ist zulässig. Mit zwei Einschränkungen: Das Leergut muss in Europa gekauft worden sein. Da ein Händler das kaum nachprüfen kann, ist es umso wichtiger mit einem seriösen Produzenten zusammen zu arbeiten. Anhand einer Nummer auf der Patrone kann der Ninestar-Kunde nachvollziehen, woher das Leergut stammt. Dieses Wissen ist allerdings nur für Ninestar-Kunden zugänglich. In den USA war die letzte Gerichtsentscheidung auf der Seite der Recycling-Industrie. Dort darf man nun auch Leergut aus anderen Regionen verwenden. Das setzt den Markt für europäisches Leergut noch einmal zusätzlich unter Druck. Bei der Ninestar-Image Niederlassung in Malaysia wird das Leergut professionell nach Regionen getrennt und sicher gestellt, dass kein Distributor ein wiederbefüllten Produkt erhält, dass von einer außereuropäischen Quelle stammt.

Stellungnahme von Ninestar zur Canon Patentklage in den USA

Wir hatten ja darüber berichtet, dass Canon in den USA zahlreiche Importeure und Händler wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt hat. Heute hat Ninestar seine Kunden per Email darüber informiert, dass sich Ninestar sicher ist, dass deren Produkte keine Canon Patente verletzen. Ninestar werde weiterhin hinter ihren Produkten und Kunden stehen.

Hier die Erklärung im Wortlaut:

Dear Customer,

You are likely aware that Canon Inc. has filed proceedings against dozens of companies before the US International Trade Commission and United States District Court central District of California claiming certain cartridges sold by the respondents/defendants infringe Canon’s certain US patents. Ninestar does not believe that any of our products infringe any valid Canon patents.

We will continue to stand behind all of our products and our customers.  As always, if you have concerns please let us know.

Ninestar Image Tech Limited

Merkwürdige Bilder im Clover Newsletter

Am 6. März hatte Clover seine Kunden über Canons Patentklage informiert. In diesem Newsletter bildete Clover Toner ab, die Canon an die US-Bezirksgerichte übermittelt hat. Interessant ist beim letzten Bild unten, dass hier ein Karton abgebildet wurde, der womöglich von Ninestar stammen könnte. Allerdings ist diese Artikelnummer seit vielen Jahren nicht mehr bei Ninestar erhältlich und wurde durch ein anderes Produkt ersetzt, das keine Canon-Patente verletzt. Abgebildet ist eine kompatible HP 05A Tonerkartusche. Die aktuelle Artikelnummer bei Ninestar heißt „NT-PH505C“ und nicht „NH-CE505A“. Das „P“ in der Artikelbezeichnung steht für patentsicher.

Beispielbilder aus einem Clover Newsletter

Erster Messeauftritt von TONERDUMPING am G&G Stand der Paperworld

Das Regal ist fertig. Es fehlt nur noch die Ware.

Das Regal ist fertig. Es fehlt nur noch die Ware.

Die Distribution der Marke G&G nimmt nun immer mehr Form an. Letzte Woche ging die Website (www.gg-image.de) online. Eine Facebookseite (www.facebook.com/ggimagede) ist ebenfalls schon fertig und dank einer Stoff-Pinguin-Verlosung, sind bereits über 300 „Gefällt mir“-Abos eingesammelt. Ein Newsletter wurde bereits eingerichtet. Die Produkte mit einer Verpackung, die für den deutschen Markt geeignet sind, ist fertig gestellt. Einige Druckerpatronen, Toner und Beschriftungsbänder sind bereits mit dem Flugzeug von China unterwegs in die TONERDUMPING-Firmenzentrale.

Ein Wandregal ist bereits fertig gestaltet, Prototypen von zwei Karton-Displays sind ebenfalls rechtzeitig fertig gestellt worden. Seit heute ist eine deutschsprachige G&G Image-Broschüre im Druck und wird ebenfalls rechtzeitig vor der Messe fertig. Der Messe-Terminkalender ist bereits fast vollständig mit Terminen gefüllt und wir freuen uns schon auf spannende Gespräche. Namhafte Retail-Kunden, Distributoren und Branchen-Zeitschriften haben sich Termine gesichert – sie wollen von Anfang an dabei sein.

Zahlreiche Neuheiten – fast alles zuerst von G&G

Wir zeigen brandheiße Neuheiten, die bisher noch keiner der bekannten Markenanbieter im Sortiment hat. Da ist zum Beispiel die gesamte Brother-Tintenserie im Programm: Die Ersatzpatronen der LC-3211, LC-3213, LC-3217 und LC-3219 werden wir bei der Messe vorstellen und ab Mitte Februar schon ausliefern können.

Neu gestaltete Verpackungen für Tinte, Toner und Schriftbänder

Neu gestaltete Verpackungen für Tinte, Toner und Schriftbänder

Auch bei den EPSON-Patronen hat Ninestar mit seiner Marke G&G die Nase vorn. Hier zeigen wir die Alternativen zur EPSON Zahlenschloss-, Eichhörnchen-, Golfball– und Kiwi-Patronen. Patronen, die es bei ARMOR, KMP oder Embatex noch nicht gibt.

Neu ist auch ein riesiges Sortiment an Schriftbändern für Beschriftungsgeräte und Etikettenrollen für Etikettendrucker. Außerdem zeigen wir beim Messestand auch die Tonerneuheiten. Die gibt es vor allem für HP Laserdrucker zu sehen. Auch ein kompatibler Toner als Ersatz für Brother TN-2420 wird ausgestellt – allerdings ohne Chip, den muss der Anwender dann selbst umsetzen. Das soll aber sehr einfach sein.

Neue Verpackung mit dem Clou

Vorstellen werden wir nicht nur neue Produkte, sondern auch eine Verpackung, die in der Produktion sehr aufwändig und teuer ist – aber dafür die Hochwertigkeit und die Qualität der neuen G&G Marke unterstützen soll. Was dabei der besondere Clou ist, erfährst du in Frankfurt in der Hallo 6.0, am Stand C41 (das ist so ziemlich in der Mitte der Messehalle).

Fast 1500 Likes, fast 1000 Kommentare und fast 500 x geteilt, die Pinguin-Verlosung auf der Facebook-Seite von G&G…

Kompatible LC3211 und LC3213: Ninestar ist wieder der erste Anbieter

Ninestar hat uns heute mitgeteilt, dass in einer Woche kompatible Druckerpatronen für die neuesten Einstiegs-Tintenstrahldrucker von Brother verfügbar sein werden.

Die G&G Druckerpatronen von Ninestar haben bei der schwarzen Patrone pigmentierte Tinte, also Everbrite-Tinte. Bei den Farbpatronen handelt es sich um Dye-Tinte, also um Gloria-Tinte. Die schwarzen Patronen eignen sich daher besonders gut für den Textdruck auf Normalpapier und die Farbpatronen sind besonders gut geeignet für den Fotodruck auf Fotopapier.

Die Seitenreichweite gibt Ninestar genauso hoch an wie beim Original von Brother. Bei der NP-B-3213BK, die die LC-3213BK von Brother ersetzt, sind es 400 Seiten. Genauso verhält es sich bei den Farbpatronen. Diese drucken ebenfalls 400 Seiten wie bei Brother.

Bei der Patrone mit der kleineren Füllmenge schafft Ninestar mit seiner NP-B-3211BK und die Farbpatronen NP-B-3211C, NP-B-3211M und NP-B-3211Y nur halb soviele Seiten, also 200 Seiten. Bei den Brother LC-3211BK, LC-3211C, LC-3211M und LC-3211Y sind es ebenfalls nur 200 Seiten.

Beim Preis kann man mit den G&G Druckerpatronen von Ninestar ca. 40 Prozent sparen – im Vergleich zum UVP von Brother. So kosten die NP-B-3211BK 9,99 €, die Farbpatronen von G&G kosten 5,99 €.

Die G&G Patronen mit der größeren Füllmenge, die NP-B-3213BK kostet 12,99 €. Die Farbpatronen kosten jeweils 9,99 €. Somit ist die Ersparnis mit diesen XL-Patronen vor allem bei der schwarzen G&G Patrone besonders groß. Für beide Serien gibt es von G&G auch jeweils ein 4er-Set.

Anfragen von Fachhändlern wenden sich einfach an kundenservice@toner-dumping.de, wir senden Ihnen dann gerne eine Preisliste zu. Wir haben eine größere Menge bereits bestellt. Diese dürfte allerdings bald ausverkauft sein. Wer zuerst bestellt, bekommt zuerst.

Auch TONERDUMPING wird die XL-Variante dieser Druckerpatronen mit der Marke TONERDUMPING in sein Sortiment aufnehmen.

Ninestars Quartalsgewinn steigt auf 655 Millionen €

Mit einem Rekordgewinn überrascht die Ninestar Corporation seine Investoren. Im dritten Quartal stieg der operative Gewinn um 554 Prozent auf 655 Millionen €. In den ersten drei Quartalen klettert der Gewinn nun auf 2,07 Milliarden €. Und das sind 634 Prozent mehr als noch im gleichen Zeitraum 2016.

Zieht man jedoch den Verlust des außergewöhnlichen Geschäftes ab, so entsteht ein anderes Bild. Im dritten Quartal bleibt als Nettogewinn zumindest noch ein Gewinn von 65 Millionen € übrig. Im Jahr 2017 steht allerdings damit ein Gesamtverlust von 65 Millionen €. Das ist vermutlich damit begründet, dass Ninestar viel Geld in die Übernahme von Firmen bezahlt hat.

Positiv für den Konzerngewinn haben sich die drastischen Preiserhöhungen in der Tonerchip-Sparte ausgewirkt. Vor allem bei Tonerchips für Lexmark-Drucker gingen die Preise für Chips von Static Control und Apex deutlich nach oben.

 

Ersatzpatronen für Epson 34 und 35 von G&G – weitere Informationen

Wir hatten ja Ende August angekündigt, dass wir die Ersatzpatronen für die EPSON Zahlenschlosspatronen und Golfballpatronen schon Ende September liefern können. Nun hat sich das um mindestens einen Monat verschoben. Zumindest können wir heute schon das Geheimnis lüften, zu welchen Preisen die G&G Druckerpatronen verkauft werden.

G&G Alternativpatronen als Ersatz für Epson-Golfball-Tintenpatronen (EPSON 34XL)

Die schwarze G&G Patrone heißt NP-R-3471BK(PG) und wird die gleiche Füllmenge und Seitenlaufleistung wie das XL-Original von EPSON haben. Statt der 43,49 €, die das Produkt des Druckerherstellers kostet, kostet die G&G Patrone nur 24,99 €. Etwas niedriger ist der Unterschied bei den Farbpatronen. Die G&G Patronen NP-R-3472C(PG) / NP-R-3473M(PG) / NP-R-3474Y(PG) kosten 14,99 €. Auch hier sind die Füllmengen dann mit dem EPSON XL-Modell vergleichbar. Die EPSON XL-Patronen kosten 7 € mehr, also 22,99 € pro Farbe.

G&G Alternativpatronen als Ersatz für Vorhängeschloss-Tintenpatronen (EPSON 35XL)

Die EPSON 35XL schwarz kostet 56,99 €. Deutlich preiswerter ist die G&G schwarze Patrone mit der Bezeichnung NP-R-3591BK(PG). Sie wird nur 29,99 € kosten. Die Farbpatronen kosten bei EPSON in der XL-Variante 34,99 €. Die G&G Patronen mit den Namen NP-R-3592C(PG), NP-R-3593M(PG) und NP-R-3594Y(PG) kosten dann 22,99 pro Stück. Auch hier sind Füllmengen und Seitenzahlen laut Herstellerangaben identisch.

Ninestar verspricht Pigmentierte Tinte

Ist das Wasserglas einmal umgekippt, ist bei herkömmlichen Tintenstrahlausdrucken nur noch wenig zu erkennen. Nicht so bei Ausdrucken mit EverBrite-Tinte.

Ist das Wasserglas einmal umgekippt, ist bei herkömmlichen Tintenstrahlausdrucken nur noch wenig zu erkennen. Nicht so bei Ausdrucken mit EverBrite-Tinte.

Die G&G Patronen von Ninestar sollen pigmentierte Tinte enthalten. Das bedeutet, dass die Tinte besonders schnell auf dem Papier trocknet. Es kommt daher zu randscharfen Ausdrucken. Perfekt für Geschäftsausdrucke und Grafiken.

Und für diese Zielgruppen sind diese EPSON-Drucker ausgelegt. Die Kunst in der Entwicklung ist dass die Tinte eben auf dem Papier trocknet und nicht im Druckkopf. Das ist Ninestar mit seiner Everbrite-Tinte bislang sehr gut gelungen.

APEXMIC stellt Chips für neueste Kyocera Toner vor

Der chinesische Chiphersteller Apex – Tochter der Ninestar Group – hat für die Kyocera Drucker aus dem Jahr 2016, in dieser Woche nachgebaute Tonerchips auf den Markt gebracht. Es betrifft die Tonerserien TK-1150, TK-1160, TK-1170, TK-3160, TK-3170, TK-3190 und TK-5220. Apex verspricht die gleiche Seitenzahl wie beim Original zu unterstützen. Zudem können diese Chips für recycelte Kyocera Toner verwendet werden. Apex hat bereits im Vorfeld begonnen die Chips an die Konzernschwester Ninestar Image auszuliefern. Die Toner unter deren Marke G&G werden daher vermutlich wieder die ersten sein, die diese Toner bereits mit Chip ausliefern können.

Rebuilt-Toner funktionieren notfalls auch ohne neuen Chip

Vereinzelt bereits lieferbar sind wiederbefüllte Originaltoner ohne neuem Chip. Diese geben zwar eine Fehlermeldung aus – der Toner sei leer – sie drucken aber dennoch normal weiter. Für den Netzwerkbetrieb ist diese Lösung aber weniger geeignet. Schließlich erkennt man erst am Druckbild, wenn der Toner leer ist. Für Einzelplatzgeräte ist ein Rebuilt-Toner mit nicht gewechseltem Original-Chip aber durchaus eine kostengünstige und vertretbare Alternative.

Enorme Preisersparnis möglich – vor allem bei Kyocera Toner TK-1150

Der Kyocera Toner TK-1170 kostet mehr als doppelt so viel wie der TONERDUMPING-Alternativtoner

Der Kyocera Toner TK-1170 kostet mehr als doppelt so viel wie der TONERDUMPING-Alternativtoner

Die TONERDUMPING-Toner ohne neuem Chip werden für das TK-1150 Ersatzprodukt voraussichtlich 34,99 € kosten. Das gleiche Produkt als G&G Toner mit kompatiblen Chip wird einen Preis von 59,99 € haben. Der Originaltoner kommt bei TONERDUMPING auf 78,99 €.

Der TONERDUMPING-Toner ohne neuem Chip als Ersatz für Kyocera TK-1160 oder TK-1170 wird 44,99 € kosten. Der G&G Toner dieser Serie mit APEX-Chip wird 74,99 € kosten. Der Kyocera TK-1160 hat bei TONERDUMPING einen Preis von 114,99 €. Der TK-1170 kostet bei TONERDUMPING 99,99 €.

Alle genannten Preise verstehen sich inklusive MWST.

Die TONERDUMPING-Toner mit OEM-Chip sind Ende diesen Monats lieferbar. Die G&G Toner mit neuem APEX-Chip kommen vermutlich im Oktober auf den Markt.

Asters und Ninestars Anwälte rüsten sich zum Patentkrieg

Die Patentlösung von Aster

Die Patentlösung von Aster

Aster und Ninestar sind erbitterte Konkurrenten um den Alternativ-Tonermarkt. Nun wird der Wettbewerb vermutlich auch vor Gericht ausgetragen. Hintergrund des Streits: Canon hat weltweit sein „Dongle-Gear“-Patent gegen den Toner-Alternativmarkt verteidigen können. Canon verklagte europäsiche Recycler wie KMP, Pelikan und WTA, aber neulich auch Importeure chinesischer Newbuilt-Toner zB M&S Vertriebsservice. Aster und Ninestar haben das Patent erfolgreich umgehen können und jeweils eine pfiffige Lösung gefunden, die allerdings sehr ähnlich funktionieren. Canon hatte die 360-Grad-Beweglichkeit des Trommelzahnrads geschützt. Diese Beweglichkeit ist aber wichtig, damit das Tonerkartuschenzahnrad in das Gegenstück im Drucker greifen kann. Bei Aster und Ninestar ist dieses Zahnrad nach innen versetzt und nicht seitlich beweglich. Erst das Schließen des Druckerdeckels führt dazu, dass das Zahnrad sich nach außen bewegt und in das Gegenstück im Drucker greift.

Beide Kartuschenhersteller konnten ihre eigenen Lösungen patentieren. Aster hat für den deutschen Markt deutsche Patente eingetragen (DE212014000227U1 und DE202016103441U1) und Ninestar hat zwei US-Patente (US9671742B2742 und US9599949B2949) für die Ninestar-Lösung gesichert. Erstaunlich ist aber, dass auch Aster ein US-Patent eingetragen hat (8731435).

Am 17. Juli hat Static Control, Tochter der Ninestar Group, Klage in Kalifornien gegen einen Händler eingereicht, der Aster-Toner der HP Serien CE505A/X und CE280A/X verkaufen. Beide Seiten haben bereits öffentlich beteuert, alles unternommen zu haben um eine außergerichtliche Lösung zu finden. Das ist offensichtlich nicht gelungen.

Ninestar hat heute seine europäischen Kunden bereits zugesichert, im Falle eines Gegenschlags Asters vorbereitet zu sein. Ninestar werde seine Kunden mit einer deutschen Anwaltskanzlei zur Seite stehen.

Geljet Druckerpatronen für Ricoh SG2100N jetzt auch von G&G lieferbar

Mehr als 2.000 Seiten lässt sich mit dieser G&G Druckerpatrone drucken.

Mehr als 2.000 Seiten lässt sich mit dieser G&G Druckerpatrone drucken.

Heute hat unser Produkt- und Qualitätsmanager Michael Schneider den Seitenreichweiten- und Druckqualitätstest für die Geljet-Druckerpatronen von G&G abgeschlossen. Die Druckerpatronen mit dem Pinguin drucken dabei erstaunlich viele Seiten. Bietet Ricoh nur Patronen mit einer Reichweite von 600 Seiten für den Ricoh SG2100N an, drucken die G&G-Patronen 1.952 Seiten. Die cyan und schwarze Patrone halten sogar noch bis zur Seite 2.281 durch. Der Verkaufspreis liegt bei 19,99 € pro Stück. Damit ist der Ricoh SG2100N einer der preiswertesten Drucker, wenn es um den Anschaffungspreis und wenn es um das Thema Folgekosten geht – ein echter Geheimtipp also!

Wir haben bei TONERDUMPING neben den Druckerpatronen auch noch einige Ricoh SG2100N-Drucker am Lager. Während unserer Schulaktion sind diese zur Zeit für nur 69,99 € zu haben – der UVP war bei Markteinführung 125 €.