Berliner Tonerdumping-Läden bleiben geöffnet

Heute veröffentlicht der Berliner Senat die Verordnung zur Neufassung der Berliner Vorschriften zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Unter anderem steht dort folgendes:

„Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes dürfen nicht geöffnet werden. Ausgenommen vom Verbot ist der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, Tabakprodukte, Schreibwaren, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Tierbedarf, Apotheken, Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf sowie von Hör- und Sehhilfen und Verkaufsstellen zum ausschließlichen Erwerb von Weihnachtsbäumen, Drogerien, Reformhäuser, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte mit Beschränkung auf die für den Einzelhandel zugelassenen Sortimente, gewerblicher Handwerkerbedarf, Fahrrad- und Kfz-Werkstätten und Großhandel.“

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1030169.php

Das kam für uns jetzt ein wenig überraschend. Wir hatten bereits gestern Plakate gedruckt, Gutscheincodes erstellt und ein kleines Hilfsprogramm für unsere Franchisenehmer überlegt. Wir hatten Mitarbeiter aus den Läden für den Versand eingeplant und bereits Kurzarbeit vorbereitet. Und nun kommt es doch anders, was uns natürlich sehr freut.

Die Tonerdumping Läden in Berlin sind geöffnet.
Die Tonerdumping Läden in Berlin geöffnet.

Gestern gab es noch einmal einen riesigen Ansturm auf unsere Läden. Panik machte sich breit. Viele Kunden deckten sich mit Schreibwaren und Druckerpatronen, Tonern und Papier ein.

Was wir bei Tonerdumping allerdings jetzt gut gebrauchen könnten wären motivierte, fröhliche Menschen, die uns im Versandlager in Berlin-Tempelhof helfen wollen. Bewerben kann man sich am einfachsten über unseren Facebook-Account. Gleichzeitig müssen wir unsere Versandkosten von 3,99 € auf 4,99 € anheben, da wir sonst nicht die höheren Stückzahlen pünktlich abarbeiten können.

In der Hamburger Verordnung ist eine Ausnahme für Schreibwarenläden nicht vorgesehen. Aus diesem Grund müssen wir unsere beiden Läden in Hamburg während des Lockdowns schließen.

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