HP Deskjet 1110 - der neue Einstiegs-HP-Tintenstrahldrucker

Testbericht: HP Deskjet 1110

Da wäre er, der HP Deskjet 1110. Ein kleiner, weißer Tintenstrahldrucker, der keine 50 Euro kostet, UVP wohlgemerkt. Wer einen PC mit Windows 7, 8, 8.1 oder 10 hat, oder einen Mac ab OS X 10.8, der kann den Deskjet schon einmal bedenkenlos installieren.

Wenn man die technischen Daten betrachtet, merkt man, dass es sich hier wirklich um ein Gerät für den einfachen Hausgebrauch handelt. Die Originalpatronen sollte man lieber durch günstige Druckerpatronen von Tonerdumping ersetzen. Nur 60 Blätter haben im Papierfach Platz. Handelt es sich um Fotopapier oder dickere Karten, sind nur 20 Blätter möglich.

Der Drucker druckt nur 7,5 Monochromseiten oder 5,5 Farbseiten pro Minute, sofern die Druckeinstellungen nicht geändert werden (also nach genormter ISO-Methode). Ein randloser Druck ist nicht möglich. Es bleibt ein oberer Rand von 14,5 mm, an den anderen Rändern bleiben 3 mm unbedruckt.

Die maximale Druckauflösung beträgt 4.800 x 1.200 dpi.

Ausstattung? Beim HP Deskjet 1110 eher bescheiden

Ein Kartenlesegerät oder eine USB-Pictbridge gibt es nicht. Auf Scannen und Kopieren muss man beim Deskjet 1110 ebenfalls verzichten. WLAN, mobiles Drucken – ebenfalls Fehlanzeige.

Das empfohlene monatliche Druckvolumen liegt laut HP bei 50 bis 200 Blatt. Wenn man allerdings einen Blick auf die Folgekosten riskiert, sollte man besser unter diesem Bereich bleiben. Wer wirklich nur sehr wenig druckt, für den ist dieser Ducker eine sinnvolle Anschaffung.

HP 302 Druckerpatronen für den Deskjet 1110 

Im Deskjet 1110 kommen Patronen der 302-Serie zum Einsatz, nicht zu verwechseln mit den seit vielen Jahren bekannten HP 301 Druckerpatronen.

  • HP 302 Schwarz Tintenpatrone (ca. 190 Seiten)
  • HP 302 Cyan/Magenta/Gelb Farbpatrone (ca. 165 Seiten)
  • HP 302 XL Schwarz Tintenpatrone (ca. 480 Seiten)
  • HP 302 XL Cyan/Magenta/Gelb Tintenpatrone (ca. 330 Seiten)

Refill Druckerpatronen für den HP Deskjet 1110 sind bereits erhältlich

Die aufgrund der Druckkopfpatronen – Schwarz und CMY – recht hohen Druckkosten lassen sich durch die Nutzung unserer günstigeren Refill-Druckerpatronen senken. Sowohl die 302-Patrone in schwarz, als auch die dreifarbige 302-Patrone sind bei uns im Shop erhältlich.

Energieverbrauch und Lieferumfang

Energieverbrauch: 10 Watt (max.), 0,1 Watt (ausgeschaltet), 1,3 Watt (Bereitschaftsmodus), 0,7 Watt (Ruhemodus)

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Drucker auch Tintenpatronen mit den jeweils kleineren Füllmengen (165 Farbseiten oder 190 Schwarzweiß-Seiten). Dazu gibt es eine Software-CD, eine gedruckte Installationsanleitung und ein Stromkabel. Verpackt wiegt der Drucker 2,9 kg. Ausgepackt kommt man auf 2 kg.

Testergebnis:

Ausstattung: 2 von 20 Punkten (keine Multifunktion, kein Kartenlesegerät, kein mobiles Drucken, keine Netzwerkschnittstelle, kein WLAN, kein randloser Druck, das Papierfach ist sehr klein, einen Einzelblatteinzug gibt es nicht)

Verarbeitung: 2 von 10 Punkten (maximale einmalige Auslastung wird mit 1.000 Seiten angegeben)

Druckgeschwindigkeit: 3 von 20 Punkten (5,5 Farbseiten / 7,5 Seiten schwarzweiß pro Minute)

Druckqualität: 10 von 25 Punkten (4.800 x 1.200 dpi, Fotodruck auf Fotopapier ist ok. Beim Grafikdruck auf Normalpapier hat das Gerät seine Schwächen).

Folgekosten: 5 von 25 Punkten (selbst mit den XL-Patronen kommt man auf einen Seitenpreis von 5,2 Cent (schwarzweiß) bzw. 12,8 Cent (Farbe). Im Moment sind noch keine Alternativpatronen lieferbar. Der Energieverbrauch ist dafür extrem niedrig.

Gesamtwertung: 22 von 100 Punkten

 

Die besten Drucker Teil 6: Samsung

Eigentlich wollten wir nur Druckerhersteller für unseren großen Vergleichstest heranziehen, die sowohl Tintenstrahldrucker, als auch Laserdrucker herstellen. Bei Samsung machen wir eine Ausnahme. Samsung ist nämlich nach den aktuellen Druckerverkaufsstatistiken zumindest bei den Laserdruckern weit vorne. Der meistverkaufte Laserdrucker ist zur Zeit der Samsung SL-M2022W. Bei Multifunktionslaserdruckern belegt ein Samsung-Gerät zumindest den vierten Platz: der Samsung Xpress M2070FW. In der Kategorie Farblaserdrucker steht der Xpress C410W an dritter Stelle. Diese drei Geräte haben wir uns einmal etwas genauer angesehen:

Samsung SL-M2022W superkompakter Laserdrucker mit WLAN für 80 Euro

Der Samsung SL-M2022W ist sehr kompakt

Der Samsung SL-M2022W ist sehr kompakt

Dieser wirklich sehr kompakte Monochrom-Laserdrucker Samsung Xpress M2022W hat eine Stellfläche von 33 x 22 cm. Das ist nur unwesentlich größer als ein DIN-A4-Blatt. Mit 1.200 x 1.200 dpi sind Schwarzweißausdrucke gestochen scharf und lassen keine Wünsche offen. Die Druckgeschwindigkeit von 20 Seiten pro Minute ist für diese Preisklasse in Ordnung. Als Besonderheit bietet der Drucker neben der Möglichkeit ihn über USB oder WLAN anzusteuern, auch eine NFC-Verbindung. Mit einem NFC-fähigem Smartphone kann man dann ebenfalls Dokumente ausdrucken, sofern man sich in der Nähe des Druckers aufhält.

Die WLAN-Verbindung ist mit einem WPS-Knopf am Drucker sehr komfortabel gelöst. Wenn auch der WLAN-Router WPS unterstützt, kann der Drucker per Knopfdruck ins Netzwerk eingebunden werden.

Bei den Druckertreibern ist Samsung vorbildlich. Berücksichtigt wurden sowohl die gängigen Windows-Betriebssysteme, Linux und MacOS.

Der Businesstoner druckt statt 1.000 Seiten sagenhafte 2.400 Seiten

Der Businesstoner druckt statt 1.000 Seiten sagenhafte 2.400 Seiten

Gäbe es nur den D111S-Original-Toner, so käme man auf einen Seitenpreis von 4,5 Cent. Glücklicherweise bietet TONERDUMPING einen BUSINESSTONER an, der statt 1.000 Seiten sogar 2.400 Seiten druckt. Damit kann man den Seitenpreis auf erträglich 1,87 Cent reduzieren. In Verbindung mit dem recht preiswerten Anschaffungspreis von unter 80 Euro, ist das Gerät aber als Einzel-Arbeitsplatzdrucker geeignet – vorausgesetzt man kann auf den Farbdruck verzichten.

Samsung Xpress C410W – Farblaserdrucker für wenig Geld

Samsung Xpress C410W Farblaserdrucker für 150 Euro

Samsung Xpress C410W Farblaserdrucker für 150 Euro

Auch der Samsung Xpress C410W ist ein kompakter Drucker. Da hier jedoch vier verschiedene Toner zum Einsatz kommen, ist der C410W etwas größer als der vorher erwähnte M2022W. Das W im Druckernamen verrät, dass der Farblaserdrucker in ein WLAN eingebunden werden kann.

Das Gerät druckt 4 Farbseiten pro Minute. Bei reinen Schwarzweiß-Dokumenten ist das Tempo höher. In diesem Fall sind dann 18 Seiten pro Minute möglich.

Leider sind die Toner nur mit sehr wenig Pulver befüllt und die Toner sind so kompakt, dass auch bei wieder aufbereiteten Tonern nur geringfügig mehr Pulver Platz hat. Somit hat der Xpress C410W den großen Nachteil hoher Folgekosten. Neben den Tonern muss nach nur 4.000 Farbseiten (oder 16.000 Monochromseiten) die Trommeleinheit gewechselt werden. Diese kostet fast 100 Euro. Der Drucker selbst kostet knapp 150 Euro. Da bei einem neuen Gerät auch neue Toner im Lieferumfang sind, könnte man eigentlich nach 4.000 Seiten auch gleich einen neuen Drucker kaufen. Die Toner im Lieferumfang drucken immerhin 700 Schwarzweiß oder 500 Farbseiten.

Wer ordentliche Farbdokumente drucken will, aber nur ein Druckaufkommen von maximal 100 Farbseiten im Monat hat, für den ist dieser Drucker eine gute Wahl.

Samsung Xpress M2070FW: 4-in-1 aber nur Schwarzweiß für 150 Euro

der Samsung SL-2070FW. Ein kompaktes 4-in-1 Gerät.

der Samsung SL-2070FW. Ein kompaktes 4-in-1 Gerät.

Der Samsung Xpress M2070FW macht aus dem M2022 ein 4-in-1 All-in-One-Gerät. Der Drucker hat daher die gleiche Druckqualität und die gleichen Folgekosten, wie der oben beschriebene Xpress M2022W. Für die 150 Euro, die der Drucker kostet bekommt man ein kompaktes Gerät, das für das Homeoffice oder für Kleinbetriebe eine ideale Anschaffung ist, wenn man wenig Platz hat und einen vernünftigen Kopierer, ein gutes Faxgerät und einen guten Schwarz-Weiß-Laserdrucker benötigt.

Hier geht es zu den vorherigen 5 Teilen:

Teil 1: Die besten Drucker: Brother

Teil 2: Die besten Drucker: Canon

Teil 3: Die besten Drucker: Epson

Teil 4: Die besten Drucker: HP

Teil 5: Die besten Drucker: Ricoh

Die besten Drucker Teil 4: Hewlett Packard

Deutschlands Drucker Nummer 1: Der HP Deskjet 2540

Deutschlands Volksdrucker 2014: Der HP Deskjet 2540

Deutschlands Volksdrucker 2014: Der HP Deskjet 2540

Es wird schon Gründe haben, warum der meistverkaufte Drucker in Deutschland im Jahr 2014 der HP Deskjet 2540 war. Es handelt sich dabei um ein 3-in-1-Gerät. Das besondere an diesem Drucker ist sein Preis. Für etwas mehr als 53 Euro erhält man den Topseller. Was kann man für 53 Euro erwarten? Für wen ist dieser Drucker geeignet und warum verkauft sich das Teil so gut?

Wer einen Drucker zu Hause benötigt um vor dem Urlaubsantritt eine Flugdatenbestätigung zu drucken oder um einmal hin und wieder ein Formular zu kopieren oder einzuscannen, für den reicht dieser Drucker aus. Sicher, er ist alles andere als schnell. 4 Farbseiten oder 7 Monochromseiten pro Minute sind wirklich für manche eine Geduldsprobe. Die Druckauflösung von 4.800 x 1.200 dpi reicht aus um auf Fotopapier ein Foto zu drucken.

Die Computerzeitschrift CHIP hat im November 2013 den Drucker getestet und kommt zum Ergebnis, dass Text-, Grafikdruck und Scans gut aussehen, die Schwächen aber beim Fotodruck liegen.

Die HP 301 Patrone von TONERDUMPING

Die HP 301 Patrone von TONERDUMPING

Das wertvollste im Drucker scheinen aber die beiden Tintenpatronen zu sein, die mit dem Gerät mitgeliefert werden. Die HP 301 Patronen kosten bei TONERDUMPING zusammen in einem Multipack  J3M81AE 20,99 Euro. Mit dieser Starter-Ausstattung drucken Sie 190 Schwarzweiß- oder 165 Farbseiten. Damit kommt man auf einen Farb-Seitenpreis von 12,7 Cent. Mit XL-Tintenpatronen von HP wird es nur wenig billiger – auch mit wiederbefüllten Patronen von TONERDUMPING ist diese Angelegenheit alles andere als billig. Erschwinglich wird es erst dann, wenn man seine Patronen selbst nachfüllt. Dafür gut geeignet sind Nachfüllsets von Inktec.

Wer mit seinen 165-Seiten-Patronen ein Jahr lang auskommt, für den lohnt sich die Anschaffung dieses Deskjets. Und das dürfte auf viele Menschen zutreffen. Wer 5 bis 20 Seiten im Monat druckt, der wird mit dem Deskjet 2540 glücklich, zumal dieser Drucker wirklich sehr günstig in der Anschaffung ist.

Übrigens: Im Moment ist der meistverkaufte Drucker Deutschlands der Canon Pixma MX925. Mehr über diesen Drucker lesen Sie im zweiten Teil dieser Serie.

HP Officejet 2620: ein 4-in-1-Gerät für 60 Euro

HP Officejet 2620: 4-in-1 für 60 Euro

HP Officejet 2620: 4-in-1 für 60 Euro

Wer auch noch eine Faxfunktion benötigt, der kann den HP Officejet 2620 kaufen. Er kostet nur 7 Euro mehr und verwendet ebenfalls die HP 301-Druckerpatronen. Und ich finde, der Officejet 2620 gibt vom Design her einiges her. In den Druckercharts belegt das Gerät im Star-Trek-Design den achten Platz. Vermutlich hat nicht jeder so viel Platz auf seinem Schreibtisch.

Keine HP LaserJet-Empfehlung

Sollte jetzt nicht noch ein guter Laserdrucker von HP empfohlen werden? Ein Blick in die Druckerverkaufszahlen schlägt den HP Color LaserJet Pro MFP M277dw vor. Immerhin von allen verkauften Druckern in Deutschland liegt dieses Gerät auf Platz 9. Doch was für mich dagegen spricht diesen Drucker zu empfehlen sind zwei Hauptgründe: Zum einen sind die Anschaffungskosten von über 300 Euro happig, vor allem wenn man einen Blick auf die Folgekosten riskiert: Da vorerst wieder einmal ausschließlich Original-Toner verfügbar sind, kommt man auf einen Schwarzweiß-Seitenpreis von 4,7 Cent. Der Farbdruck schlägt 21,5 Cent zu Buche. Da helfen auch keine 18 Seiten pro Minute und die kompaktere Bauweise (verglichen mit dem Vorgängermodell).

Hier geht es zu den vorherigen Test-Teilen:

Teil 1: Die besten Brother-Drucker

Teil 2: Die besten Canon-Drucker

Teil 3: Die besten Epson-Drucker

Teil 5: Die besten Ricoh-Drucker

Teil 6: Die besten Samsung-Drucker

Druckerkauf-Beratung Teil 3: Diese EPSON-Drucker sind empfehlenswert

Schlichtes Design, günstige Folgekosten, ordentliche Ausdrucke

Schlichtes Design, günstige Folgekosten, ordentliche Ausdrucke

EPSON hat sich vom Laserdruck verabschiedet. Trotzdem gibt es heute noch den einen oder anderen Laserdrucker von EPSON zu finden. Ein herausragender EPSON-Drucker, der sich vor allem für Einzelplatzdrucker in Büros gut eignet, ist der EPSON Aculaser C1700. Wer oft Farbpräsentationen druckt, gerne aber auch einen günstigen Schwarzweißdruck benötigt aber nur wenig Geld für einen Laserdrucker ausgeben will, der wird mit dem Aculaser C1700 glücklich.

Auspacken und 700 Seiten drucken. Das geht mit den Starter-Tonern, die EPSON mit dem Gerät mitliefert. Bei TONERDUMPING kostet es aktuell nur 129,99 Euro – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels. Da auch nur noch eine kleinere Menge am Lager ist, sollte man zugreifen, solange der Drucker noch verfügbar ist. Bei den Verbrauchskosten sieht es – dank nachgebauter Tonerkartuschen – sehr gut aus. Die einzelnen Toner kosten nur je 16,99 Euro und drucken 2.400 Schwarzweiß bzw. 1.400 Farbseiten. Damit kommt man auf einen Seitenpreis von 0,85 Cent für Schwarzweiß und 4 Cent für eine Farbseite (das 4er-Set kostet nämlich nur 59,99 Euro).

Laserdrucker halten länger durch, als Tintenstrahldrucker in ähnlicher Preisklasse. So ist der C1700 für 0 bis 2.000 Seiten pro Monat gebaut worden. Einmalig kann das Gerät 20.000 Seiten in einem Monat drucken. Das Papierfach hat Platz für 150 Blatt. Sollte der Drucker mehrere Monate nicht verwendet werden, schadet das nicht. Bei Laserdruckern gibt es kein Problem mit verstopften Druckerdüsen.

Familiendrucker: EPSON XP-720

Der EPSON XP-720 ist familientauglich

Der EPSON XP-720 ist familientauglich

Auch EPSON hat einen Familiendrucker im Programm: Den Expression Premium XP-720. Als Tintenpatronen kommt die 26er-Serie zum Einsatz. Bei den Originalpatronen handelt es sich um die Eisbären-Patrone. Das sind insgesamt 5 verschiedene Farben in zwei unterschiedlichen Füllmengen. Bei den TONERDUMPING-Patronen sind es nur XL-Patronen und als Motiv wird die Berliner Waldbühne verwendet. Das 10er-Set kostet bei TONERDUMPING nur 34,99 Euro. Kauft man 20 Patronen, beträgt der Preis für die XL-Patrone nur noch 3 Euro pro Stück.

Das 10er-Set für den XP-720

Das 10er-Set für den XP-720

Der Nachteil bei EPSON-Tintenstrahldruckern ist das aggressive Verhalten gegenüber anderen Tintenpatronen-Herstellern. EPSON hat in der Vergangenheit immer wieder Firmwareupdates veröffentlicht, damit kompatible Tintenpatronen-Chips nicht mehr erkannt werden. Im Moment gibt es damit kein Problem. Umso wichtiger ist es, dass Druckeranwender generell keine Firmwareupdates installieren.

Zu der Ausstattung des ca. 200 Euro teuren Druckers: Die Auflösung des Piezo-Druckers ist ganz ordentlich. Mit 5760 x 1440 dpi kann man gute Fotos auf Fotopapier drucken. Für ein 10 x 15cm Foto braucht der Drucker nur 12 Sekunden. Mit normaler Druckqualität schafft das Gerät 13 Monochrom- bzw. 10 Farbseiten pro Minute.

Es gibt 2 Papierfächer: Eines für 100 Blatt Normalpapier und eines für 20 Blatt Fotopapier. Angeschlossen wird der XP720 über USB oder über WLAN.

Gut: ein automatischer doppelseitiger Druck (duplex) ist möglich. Außerdem lassen sich CDs bedrucken. Praktisch: dank eines eingebauten Kartenlesegeräts kann man Fotos auch direkt ohne PC ausdrucken. In Verbindung mit dem riesigen 10cm-Touch-Display ist das gut gelöst.

Treiber gibt es für Windows und MacOS. Für mobile Geräte gibt es eine EPSON-App (Android, und Apple iOS).

Ein toller A3-Drucker für das Büro: der WorkForce WF-7620DTWF

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Braucht viel Platz, kann aber viel, der WFT 7620DTWF von Epson

Braucht viel Platz, kann aber viel, der WFT 7620DTWF von Epson

Etwas mehr als 300 Euro kostet der Epson WF-7620DTWF und für dieses Geld bekommt man eine sehr gute Ausstattung und einen Drucker mit günstigen Folgekosten. Dabei handelt es sich um ein 4-in-1 All-in-One-Gerät, es kann daher drucken, scannen, kopieren und faxen. Dabei kommt es mit 2 Papierkassetten daher und kann bis zu 500 Blatt A3 verstauen. Es gibt einen automatischen Dokumenteneinzug, der auch beidseitig scannen kann. Da auch eine Duplexeinheit verbaut ist, ist auch beidseitiges Kopieren und Drucken komfortabel machbar.

Für Präsentationen oder Glückwunschkarten reicht die Druckauflösung von 4.800 x 2.400 dpi aus. Auch Fotos sehen ganz gut aus, auch wenn sie an echte Laborqualität nicht ganz heran kommen. Die Druckgeschwindigkeit ist mit der eines Einstiegs-Farblaserdruckers durchaus vergleichbar. 18 Monochromseiten bzw. 10 Farbseiten pro Minute schafft der Workforce im genormten ISO-Test.

Beim Papiergewicht verträgt er Stärken zwischen 64 und 256 Gramm. Auf der Rückseite des Geräts gibt es einen Einzelblatteinzug für Spezialmedien. Damit lässt sich dann auch ein randloses Foto bedrucken.

Die Folgekosten sind beim WF-7620DTWF günstig. Mit der TONERDUMPING-Patrone kommt man auf einen Schwarzweiß-Seitenpreis von 0,23 Cent. Das ist ein Spitzenwert. Eine Farbseite kostet etwa 2 Cent. Auch das ist ein guter Wert. Besonders sympathisch finde ich die Möglichkeit den Resttintenbehälter austauschen zu können.

Die Druckqualität überzeugt dank der gewohnt guten EPSON-Tinte, die schnell trocknet und gut pigmentiert ist. Das gleiche gilt für die kompatible Tinte von TONERDUMPING.

Fazit: Beim WF-7620DTWF gibt es nichts zu meckern. Ein richtig guter Drucker für das ambitionierte Home-Office oder auch für kleinere Arbeitsgruppen im Büro geeignet.

Hier geht es zum

Teil 1: Die besten Brother-Drucker

Teil 2: Die besten Canon-Drucker

Teil 4: Die besten HP-Drucker

Teil 5: Die besten Ricoh-Drucker

Teil 6: Die besten Samsung-Drucker

Handyzubehör als Sortimentserweiterung

Weihnachten rückt näher und viele wissen vermutlich immer noch nicht, was man seinen Liebsten unter den Baum legen soll. Und bei TONERDUMPING fragen wir uns, welche Produkte sonst noch ins Sortiment passen könnten. Was nahezu jeder bereits besitzt ist ein Smartphone. Und für diesen Bereich gibt es eine Reihe an Handy-Zubehör, das nützlich sein könnte. Ich möchte heute einmal einen kleinen Einblick geben, wie bei TONERDUMPING die Entscheidung fällt, welches Produkt tauglich ist, und welches eher ein Reinfall wäre.

Ich besitze ein Samsung Galaxy Note 3, und da ich zwei Schulkinder habe, die mein Smartphone jeden Abend in die Hände nehmen, sollte man sich vor Kratzern schützen. Also muss eine Schutzfolie her.

Billig und schwierig anzubringen. Schützt nur vor Kratzern.

Billig und schwierig anzubringen. Schützt nur vor Kratzern.

Der Markt für Schutzfolien ist groß und wir haben von ein paar Lieferanten Testmuster herbestellt.

Erster Testkandidat war die Folie von „ScreenGUARD“ – eine billige Schutzfolie. Im Lieferumfang ist neben der Folie ein recht grobes Microfasertuch. Die Folie wird durch zwei weitere Folien geschützt. Die erste Folie wird vor dem Anbringen abgezogen, die zweite danach. Leider zieht diese Folie Staub an und trotz mehreren Versuchen und vorheriger gründlicher Reinigung des Handys, gelang es mir nicht die Folie staubfrei, also blasenfrei, anzubringen. Zudem ist die Folie sehr dünn und hält vermutlich nur kleinere Kratzer ab. Das Touchgefühl war ok und die Folie ist komplett durchsichtig. Da ich an der Montage scheiterte, scheitert das Produkt auch bei der Entscheidung, ob wir es ins Sortiment aufnehmen. Wir hätten das Produkt gerne für 1,99 verkauft, aber die Montage ist zu kompliziert.

Ultimate Professional Panzerglas

Ultimate Professional Panzerglas

Zweiter Kandidat: Ultimate Shock Absorbtion Screen Protector. Diese dicke Folie wirbt damit, dass man es mit Cuttermesser, Hammer, Bohrmaschine und Taschenmesser bearbeiten kann. Da ich mein Smartphone mag, habe ich das nicht getestet.

Bei der Montage hatte ich auch mit dieser Folie Probleme. Das Material ist flexibel wie eine Folie, aber deutlich dicker. Die Oberfläche ist richtig klebrig. Ein Säubern mit dem Mikrofasertuch führte dazu, dass gerade dadurch Staub daran festklebte. Die Aussparung des Handyknopfes ist sehr großzügig, was mir persönlich nicht so sehr gefällt. Von unserer Kalkulation her, würden wir das Produkt für 2,99 Euro verkaufen können. Da auch

GLASS PREMIUM, unser Testsieger

GLASS PREMIUM, unser Testsieger

hier die Installation zu kompliziert ist, lehnen wir auch das Produkt in der goldenen Verpackung ab.

Zu guter letzt versuchte ich mich am sehr hübsch verpackten „GLASS PREMIUM TEMPERED GLASS SCREN PROTECTOR“. Und vom Preis her könnte das Produkt bei 5,99 Euro liegen. Diesen Preis ist es aber auch wert. Dieses Produkt hat neben dem Mikrofasertuch auch noch ein feuchtes, alkoholgetränktes Tuch mit dem man das Handy erst einmal entfetten kann. Es handelt sich auch nicht um eine Folie, sondern um eine starre Glas-Folie. Die Installation war staubfrei und ohne Luftbläschen. Optisch sieht der Bildschirm glasklar aus und meine Finger fühlen sich richtig wohl auf der Oberfläche. Ein richtiges Premiumprodukt, dass wir gerne verkaufen werden. Ins Sortiment wird es vermutlich erst Anfang Januar aufgenommen werden.

Weitere Testprodukte sind bereits bestellt, vielleicht werden es ja noch mehr Folien…

TN-2220 wiederbefüllt und getestet: 11.033 Seiten

Das Ergebnis ist Guinnes-Buch-verdächtig. Wir haben einen TN-2220 rand voll mit Tonerpulver befüllt und konnten in einem zweiwöchigen Test nach ISO/IEC 11.033 Seiten drucken. Insgesamt wurde 199 g Tonerpulver verbraucht. Der Nachteil: Nach 2.600 Seiten muss man den Drucker resetten. Das erfolgt über eine komplizierte Tastenreihenfolge, die man am Gerät drücken muss. Danach verlangt der Drucker alle 1.600 Seiten einen Reset. Mit dieser Methode war dann immerhin ein Vielfaches der OEM-Leistung möglich.

Das Testergebnis hat dazu geführt, dass wir ein neues Produkt einführen werden. Einen Economytoner, der 2.600 Seiten + 300 % Extra-Life druckt. Die Anleitung, wie man den Drucker resettet, liegt dann dem Toner bei.

Erster Test: Brother HL-1110

Brother HL-1110 ausgepackt

Brother HL-1110 ausgepackt

Gestern hatten wir erwartungsfroh den derzeit billigsten und kleinsten Brother-Laserdrucker ausgepackt und Fotos in diesem Blog veröffentlicht. Heute hat unser Laborchef Michael Schneider den Startertoner eingesetzt und leer gedruckt. Der Startertoner ist an seinem Etikett „TN“ zu erkennen. Verwendet wurde der Testdruck nach ISO/IEC 19752 und zwar immer zu 100-Seiten-Druckjobs.

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