Corona-Update: Gut, dass Tonerdumping auf Onlineshop und Ladengeschäfte setzt

In der Corona-Zeit macht sich eine Multichannel-Strategie besonders bezahlt. Jetzt zeigt sich wieder einmal, wie gut es ist, nicht nur Ladengeschäfte, sondern auch einen Onlineshop zu haben.

Können Ladenkonzepte ohne Online-Angebot noch überleben?

Zwar sind auch die Tonerdumping-Läden derzeit alle geschlossen – was auch für uns eine schwierige Situation ist. Aber wir können von Glück reden, dass Tonerdumping auch einen starken Onlineshop hat. Wer bisher ausschließlich auf stationären Handel gesetzt hat, muss in Zukunft wohl umdenken. Dort kann man ausschließlich auf Kurzarbeit und Staatshilfen setzen. Nur ob und wann die fließen, ist mehr als fraglich. Da ist es besser, man kann auch noch selbst agieren – und kann Kunden über den Onlineshop erreichen. Davon profitieren auch unsere Verkaufs-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die es auch weiterhin Arbeit gibt – nämlich jetzt im Versandlager. Denn dort gibt es im Moment eine Menge zu tun.

Ladenschließungen lösen Onlineshop-Boom aus

Das Gebot möglichst zu Hause zu arbeiten, und die Tatsache, dass viele Läden nicht mehr geöffnet haben, zwingt die Deutschen ihre NonFood-Einkäufe im Internet abzuwickeln. Deshalb erfährt in diesen Tagen der Online-Kanal einen regelrechten Boom. Doch auch hier zahlt sich bei Tonerdumping die Multichannel-Strategie aus. Während amazon seine Kunden bereits bei vielen Produktbereichen enttäuschen muss, kann Tonerdumping immer noch fast alles liefern und das in gewohnter Geschwindigkeit. Bei amazon gehen die Läger bereits leer und für den Bestellansturm gibt es kurzfristig nicht genug Mitarbeiter. Bei Tonerdumping konnten wir bereits im Januar beginnen, große Mengen zu bestellen, weil wir damals Lieferschwierigkeiten aus China vorhergesagt hatten. Und wie gesagt, Mitarbeiter haben wir genug.

Konzentration auf das Wesentliche: Die Kundin/ der Kunde.

Sicherlich liegt der Fokus diese Tage ausschließlich in der Warenannahme und im Versenden der vorrätigen Ware. Das Sortieren von Leergut ist etwas, was im Moment verschoben wird.

Bürokunden bestellen andere Produkte als Home-Office-Kunden

Ein weiterer sehr positiver Nebeneffekt ist das Sortiment, das Kunden nachfragen, die ihr Home-Office ausstatten wollen. Während in vielen mittelständischen Unternehmen sehr viele Ausdrucke mit einem großen A3-Gerät gemacht werden, verwenden Privatleute meistens einen kleinen Laserdrucker oder ein Tintenstrahl-Multifunktionsgerät. Dementsprechend ist die Nachfrage in diesem Bereich regelrecht explodiert.

Zweimal am Tag nimmt DHL Pakete mit. Normalerweise sind es zwei bis drei volle DHL-Wagen. In Corona-Zeiten sind es mindestens fünf volle Wagen.

Ein zweiter Effekt, den wir merken, ist die hohe Akzeptanz von Alternativprodukten bei Privatleuten. Vor allem, da viele Original-Produkte auch gar nicht mehr lieferbar sind. Brother und HP konnten ihre Toprenner gar nicht mehr rechtzeitig nachliefern. Manche Großhändler vermelden Liefertermine im Mai oder Juni – und das Ende März.

In Corona-Zeiten hilft auch der Chef gerne im Lager mit.

Webcams sind nicht mehr lieferbar

Ein interessanter Nebeneffekt in Zeiten von Corona, ist dass es einen Run auf Webcams gab. Der Hauptgrund dürfte sein, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen wurden auch per Videoschalte bereit zu stehen. Wer einen guten Eindruck machen will, der hat eine kleine Kamera mit Stativ zB von Logitech. Diese Kameras sind jetzt deutschlandweit ausverkauft. Selbst auf der Herstellerseiten von Logitech steht bei jedem Modell „nicht lieferbar“. Wir hatten jetzt noch ein paar Modelle erhalten und warten darauf und werden diese Kameras dann genauer im Blog vorstellen. Waren bislang Webcams total out – schließlich hat jedes Notebook, jedes Tablet und jedes Smartphone eine Kamera – scheint das jetzt wieder ein gefragtes Produkt zu sein.

Eine zweite Ursache ist, dass Großeltern per Webcam Kontakt zu ihren Enkelkindern haben wollen. Und vielleicht auch, dass Mitarbeiterinnen des ältesten Gewerbes per Webcam ihrer Arbeit nachgehen, um den gebührenden physikalischen Abstand einzuhalten – wer weiß 😉

Die Webcam C310 von Logitech kostet normalerweise um die 60 €. Unser Einkaufspreis lag leider deutlich darüber.

Nachfrage an kleinen Aktenvernichtern steigt

Trotz Corona und Home-Office bleiben die Datenschutzgesetze bestehen. Deshalb kaufen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten müssen auch noch einen kleinen Shredder. Bei Tonerdumping haben wir deshalb die Auswahl an Aktenvernichtern deutlich erhöht, aber leider ist nicht jedes dieser Geräte sofort ab Lager lieferbar. Ausreichend Nachschub ist bestellt und wir rechnen ab Anfang April mit ausreichender Menge an Shreddern.

Für das Homeoffice gut geeignet: Der Olympia P54CC Aktenvernichter. Ein zuverlässiges Gerät mit hoher Datensicherheit (P-4) für 54,99 €.

Toilettenpapier verkauft sich auch online

Wir hatten bei einem Bürobedarfsgroßhändler noch 320 Packungen Toilettenpapier gekauft und beim Preis von 4,99 € wurden diese in drei Tagen abverkauft. Viele Kunden hatten gleich 5 Packungen bestellt. Was uns bei der Bonitätsprüfung von Neukunden aufgefallen ist: Kundinnen und Kunden, die ausschließlich Toilettenpapier bei Tonerdumping bestellen, haben oft eine schlechte Bonität. Deshalb haben wir dann Kunden, die für 4,99 + 3,99 Versandkosten eine Packung Toilettenpapier bestellen auch ohne Bonitätsprüfung auf Vorauskasse umgestellt. Sicher ist sicher – das gilt nicht nur beim Papier.

320 Packungen Klopapier (je 8 Rollen) waren in nicht mal einer Woche bereits verkauft.

Anti-Bac Desinfektionsgel ist nicht lieferbar

Als wir letzte Woche noch einmal 90 Packungen Desinfektionsgel erhalten haben – für einen irrwitzig hohen Preis – dauerte es wenige Minuten bis diese bereits wieder ausverkauft waren. Die nächste Lieferung kommt dann im Mai – vermutlich wenn der Corona-Spuk vorüber ist. Wir konnten aber noch ein paar Kontakte in China nutzen, um noch Desinfektionsprodukte zu bestellen.

Gesichtsmasken in Kürze lieferbar

Die Forderung Gesichtsmasken zu tragen, werden lauter. Es könnte sein, dass unter der Auflage, diese Masken zu tragen, die Geschäfte am 20. April wieder öffnen dürfen. Das Problem: Gesichtsmasken sind nicht mehr in Deutschland zu bekommen. Auch hier konnten wir chinesische Kontakte nutzen und ein paar Bestellungen auslösen, um einer enormen Nachfrage gerecht zu werden. Schutzbrillen und Schutzanzüge haben wir bereits am Lager.

Schutzaugenmaske mit Belüftungslöcher gleich einmal ausprobiert.

Treue Kunden und ein tolles Team

Alles in allem versuchen wir das Beste aus der Krise zu machen. Ganz spurlos geht sie auch an uns nicht vorbei – die Onlineshop-Umsätze gleichen die Ladenumsätze nur zum Teil aus. Aber wir sind sehr froh und dankbar: unsere Kunden sind uns treu, jeden Tag bekommen wir viel Zuspruch und auch viele neue Kunden. Wir haben ein tolles Team, der Zusammenhalt ist groß und wir sind sicher, dass wir auch diese Situation meistern werden. Und natürlich freuen wir uns auf den Tag, an dem wir unsere Kunden auch wieder persönlich in unseren Läden begrüßen dürfen. Denn Multichannel heißt ja schließlich Onlineshop UND Läden!

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