Welcher Drucker ist der Richtige?

Große Kaufberatung – Stand Ende 2018.

Was gibt es außer Laser und Tinte noch?

Sicherlich gibt es auch andere Drucktechnologien. Sie spielen aber nur eine untergeordnete Rolle. Beispielsweise wäre da der Nadeldrucker, der wegen seiner Fähigkeit Durchschläge zu drucken, findet man Nadeldrucker noch in manchen Arztpraxen und in Logistikunternehmen. Bei Nadeldruckern hat mittlerweile OKI seinen Konkurrenten Epson überholt.

Dann gibt es auch noch die Zink-Technologie, bei dem die Farbe bereits im Papier befindet. Hier sind die Ausdrucke allerdings äußerst teuer. Somit fristet diese Technologie sein Dasein nur im Fun-Segment. Als Beispiel wäre der HP Sprocket zu nennen.

Muss es ein Multifunktionsgerät sein?

Grundsätzlich bleiben dann als geläufige Technologien die Tintenstrahldrucker und die Laserdrucker. Der große Trend im Jahr 2018 geht in Richtung Multifunktion. Kaum ein Anwender gibt sich heute noch mit einem Singe-Function-Drucker zufrieden. Heute soll ein Drucker auf jeden Fall auch kopieren und scannen können. Selbst eine Faxfunktion erwarten heute noch viele Kunden. Das ist übrigens eine deutsche Spezialität. In vielen anderen Ländern hat die Email das Fax bereits vollständig abgelöst. In Deutschland hat das Faxgerät immer noch seine Daseinsberechtigung.

Tipp: Eigentlich ist heute ein Scanner oder ein Kopierer für den Privat-Anwender gar nicht mehr notwendig. Es gibt mittlerweile sehr gute Scan-Ergebnisse mit dem Smartphone. Besonders wenn es um das Einscannen von Fotos geht, sind moderne Smartphones besser als preiswerte Scanner. Auch wenn es um das Kopieren geht, ist das mit der Smartphone-Drucker-Kombination durchaus machbar. Android und iOS bieten schon in der Grundausstattung ganz gute Bildbearbeitungsfunktionen an. Selbstverständlich ist aber das Kopieren mit einem richtigen Kopierer deutlich komfortabler, als mit einer Handy-Drucker-Kombination. Wer aber nur ein paar Mal im Jahr eine Kopie benötigt, für den reicht das Zusammenspiel mit dem Smartphone aus.

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker?

Eigentlich hängt das ganz klar von den Ansprüchen des Kunden ab. Wer einen schnellen Ausdruck benötigt, aber eigentlich nur Flugtickets, Internetseiten und Word-Dateien druckt, für den ist der Laserdrucker das ideale Druckgerät für zu Hause. Soll hin und wieder ein Foto gedruckt werden, kommt man an einem Tintenstrahldrucker nicht vorbei. Der Tintenstrahldrucker hat den Nachteil, dass er eine sehr zeitintensive Druckkopfreinigung durchführt sobald man ihn einschaltet. Ist der Drucker dann endlich druckbereit, sind mit dem Laserdrucker bereits die ersten 20 Seiten gedruckt.

Vorteile von Business-Tintenstrahldrucker gegenüber Farblaserdruckern

Früher hieß es, wer viel druckt oder einen Drucker für das Büro braucht, der kauft einen Laserdrucker. Das gilt heute nicht mehr. Heute drucken sogenannte Business-Tintenstrahldrucker äußerst schnell und zu günstigen Seitenpreisen. Diese Drucker gibt es von Brother, Canon, Epson und HP. Sie sind ab ca. 250 € zu haben. Die Vorteile gegenüber Farblaserdrucker: Sie brauchen deutlich weniger Strom, sie werden nicht heiß, sind wartungsarm und meistens auch bei den Druckkosten günstiger als Laserdrucker der gleichen Preiskategorie.

Die Vorteile der Laserdrucker

Was selbst bei Business-Tintenstrahldruckern lästig ist, ist das Reinigen der Druckkopfdüsen. Und das kostet wirklich oft eine Menge Zeit. Moderne HP Laserdrucker wärmen sich binnen weniger Sekunden auf und sind sofort druckbereit. Ist der Tintenstrahldrucker den ganzen Tag über beschäftigt, dann fallen die morgentlichen Reinigungsläufe nicht mehr ins Gewicht. Ein Laserdrucker hat meistens auch ein schärferes Druckbild. Ein Druckbild, das Tintenstrahldrucker meistens nur in der besten Qualitätseinstellung nachahmen können. Dafür sind dann aber wirklich Original-Druckerpatronen oder Markenpatronen notwendig, die die dazu wichtigen Farbpigmente enthalten, die das Ausfransen des Schriftbildes verhindern.

Wohin geht der Trend?

Brother erweitert sein Buiness-Ink-Sortiment

Brother und HP setzen weiterhin auf beide Technologien. Brother erweitert sein Sortiment aber derzeit im Tintenbereich auf das Business-Segment. Bislang gab es für Privat-Anwender das Tintenstrahl-Multifunktionsgerät von Brother. Firmenkunden hatten bei Brother bislang ausschließlich auf Laserdrucker zurück gegriffen. Heute steht dem Office-Kunden auch der Business-Tintenstrahldrucker zur Verfügung. Bei Brother geht der Trend also schon einmal leicht von Laserdruck zu Tintenstrahl.

HP will in allen Bereichen punkten

HP hat mit der Übernahme der Samsung-Druckersparte seinen Laserdrucker-Bereich deutlich ausgebaut. Gleichzeitig entwickelt HP seine Officejet-Pro-Serie weiter und bietet auch Tintenstrahldrucker für den Privatanwender. HP bringt in allen Druck-Segmenten ein passendes Angebot auf den Markt. Angefangen von billigen Tintenstrahldruckern, die zwei Druckkopfpatronen ausgestattet sind. Hier ist der Anschaffungspreis eines Multifunktionsgerät dann bei 60 € – der Seitenpreis erreicht dafür ungeahnte Höhen. Der Zugang zum Alternativmarkt ist hier nur beschränkt verfügbar. Nachgefüllte HP 62 oder HP 304 Druckerpatronen sind leider nur wenig preiswerter als HP Originalpatronen. Bei den großen Officejet Pro X-Tintenstrahldruckern kommen Druckerpatronen zum Einsatz, die so breit sind wie ein DIN-A4-Blatt. Die Druckgeschwindigkeit ist schneller als die meisten Laserdrucker schaffen. Die Druckköpfe sind robust und halten fast ewig. Und die Alternativ-Druckerpatronen von G&G oder TONERDUMPING sind deutlich preiswerter als die Originalpatronen von HP. Alles gute Gründe, die bei HP-Freunde für einen HP Officejet Pro-X Drucker sprechen.

Die superschnellen HP Officejet Pro X Geräte

Die neuen Mittelklasse-HP Laserdrucker gehören zu den besten Laserdruckern auf den Markt. HP bewirbt sie mit dem Slogan „reinvented“. Und das ist nicht ganz falsch. Das Tonerpulver wurde so verändert, dass es bereits bei niedrigeren Temperaturen schmilzt. Das verkürzt die Aufwärmzeit und senkt gleichzeitig den Energieverbrauch des Geräts.

Canon ist weiterhin bei Tintenstrahl spitze

Bei Canon liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Tintenstrahl-Technologie. Sicher, Canon bietet auch eine Reihe von Laserdruckern an. Merkwürdigerweise kaufen die deutschen Kunden die Canon Laserdrucker-Technologie lieber nur dann, wenn ein HP-Logo auf dem Drucker klebt.

Ansprechendes Design und tolle Fotos bietet der Canon Pixma TS-8250.

Bei Canon gibt es weiterhin die Pixma-Serie. Leider steigen mit jedem Generationenwechsel die Seitenpreise und für das gleiche Geld erhält man weniger Funktionen. Beispielsweise kann man DVDs nur noch mit den teuersten Tintenstrahldruckern bedrucken. Vor ein paar Jahren ging das auch mit Druckern im 80-€-Segment. Auch bei Canon gibt es Multifuntionsgeräte, bei denen man mit jeder neuen Druckerpatrone den Druckkopf immer mittauscht, da die Druckdüsen auf der Patrone sitzen. Diese Geräte kosten in der Anschaffung nur 60 € und auch hier sind die Seitenpreise äußerst hoch. Günstiger wird es dann mit den Single-Ink-Patronen. Aber auch hier ist die neueste Generation im Seitenpreis sehr hoch. Auch die Alternativpatronen von G&G sind vergleichsweise teuer.

Nur noch für kurze Zeit gibt es ein gutes Canon Multifunktionsgerät: Den Canon Pixma TS5050. Die Druckerpatronen-Generation ist nicht die neueste und deshalb sind hierfür schon preiswertere Alternativen lieferbar. Der Drucker ist kompakt und sehr gut für den Fotodruck geeignet. 10 Patronen von TONERDUMPING (also 2 komplette Sätze) in XL-Befüllung kosten übrigens nur 49,99 €.

Der Canon TS5050 benötigt die PGI-570 und CLI-571 Druckerpatronen.
Der Canon TS5050 benötigt die PGI-570 und CLI-571 Druckerpatronen.

Richtig günstig werden die Druckkosten mit den Maxify-Geräten. Die Reichweite ist ähnlich wie bei den Brother Business-Tintenstrahldruckern sehr hoch. Die PGI-2500 Druckerpatronen gibt es nicht nur von Canon, sondern auch deutlich preiswerter von G&G.

Epson holt sich am liebsten seinen Gewinn beim Druckerkauf

Epson hat sich schon vor Jahren von der Laser-Technologie verabschiedet. Epson möchte mit den Ecotank-Druckern vom Wettbewerb abheben. Das Prinzip dahinter: Der Kunde kauft einen Drucker und bekommt gleich Tinte für 6.000 Seiten dazu. Danach kauft er keine Druckerpatronen mehr nach, sondern Tinte in Flaschen, die dann in den Tintentank des Druckers gefüllt wird. Der Nachteil dabei: Die Anschaffung des Druckers ist so hoch, dass sich das Geschäft für den Kunden nur dann rechnet, wenn er hunderte Seiten pro Monat druckt.

Als besonderes Schnäppchen erweist sich hier der EPSON Ecotank ET-2600, der bei Tonerdumping aktuell nur 199,99 € kostet. Der UVP lag vor kurzem noch bei 299,99 € – jetzt geht das Modell „end of life“ und wird somit deutlich billiger. Der ET-2600 ist in allen Belangen ein solider Drucker für den Homeoffice-Anwender. Der Tinte, die bereits im Lieferumfang mitgegeben wird, reicht schon für ein paar Tausend Seiten. Die Herstellerangaben sind aber mit Vorsicht zu genießen, da bei der Erstinstallation der Tinte, einiges an Tinte für das Befüllen der Schläuche verwendet wird. Die Original-Tintenflaschen kosten aber nur 9,99 € und enthalten bereits jeweils 70 ml pro Flasche und Farbe. Die Alternativflaschen von G&G kosten übrigens nur halb so viel.

Beim EPSON Ecotank ET2600 sind die Tintentanks nun im Drucker versteckt.

Epson hat aber auch weiterhin Drucker im niedrigeren Preissegment und dafür normale Druckerpatronen – so wie gehabt. Und hier kommen dann die Alternativpatronen-Anbieter wieder zum Zug. Es gibt selbst zu den neuesten Epson 202 Druckerpatronen bereits eine Alternative von der Druckerpatronenmarke G&G.

Wer für einen Drucker weniger als 80 € ausgeben will, der ist vielleicht mit dem Epson Expression Home XP442 ganz gut beraten. Ein paar Restbestände kann man bei Tonerdumping übrigens erwerben. Im großen und ganzen kann der XP442 etwa das gleiche wie der ET-2600, nur dass man beim XP442 Tintenpatronen nachkaufen muss und eben keine Tintenflaschen. Hier ist die Rechnung einfach: Das 10er-Set kostet bei TONERDUMPING 49,99 €. Der Preisunterschied zum ET beträgt ca. 120 €. Wer also in den nächsten 3 Jahren für Druckerpatronen mehr als 120 € ausgibt, der sollte zum ET-2600 greifen.

Der Epson Expression Home XP442 kostet keine 80 € benötigt aber Druckerpatronen - im Gegensatz zum ET-2600.
Der Epson Expression Home XP442 kostet keine 80 € benötigt aber Druckerpatronen – im Gegensatz zum ET-2600.

Im Business-Bereich bietet Epson ebenfalls ein sehr breites Sortiment an. Hier lohnt sich ein näherer Blick auf jeden Fall. Auch aus dem Gesichtspunkt, dass bei Tintenstrahldruckern eben wirklich kaum andere Verschleißteile gewechselt werden müssen.

Lexmark und Pantum setzen auf Laserdrucker

Und da wäre noch der chinesische Player Pantum / Lexmark. Offiziell soll Lexmark sich für den Profibereich mit großen, schnellen Geräten kümmern und Pantum soll den Privatbedarf an Laserdruckern decken. In der Realität deckt Pantum weiterhin den Ostasiatischen und Afrikanischen Markt ab, während Lexmark in Nordamerika und Europa mit seinen Druckern seine Märkte findet. Lexmark ist in den letzten Jahren zudem mit sehr billigen Farblaserdruckern aufgefallen. Leider waren dann die Toner sehr, sehr teuer und Alternativen sind erst seit kurzem verfügbar. Und Pantum gibt es eigentlich nur als Schwarzweißdrucker. Der Farblaserdrucker von Pantum ist baugleich mit einem Lexmark-Modell, das allerdings um ein Vielfaches teurer ist, als der Lexmark-Farbdrucker. Und der zweite Nachteil bei Pantum sind die Verbrauchskosten. Zwar ist der Seitenpreis meist billiger als bei der Konkurrenz – allerdings nur wenn man Originaltoner mit Originaltonern vergleicht. Für Pantum Drucker gibt es nämlich noch immer kein Alternativprodukt. Für Pantum spricht seine robuste Verarbeitung. Selbst der billigste Einstiegsdrucker basiert auf einem stabilen Metallrahmen. Bei HP und Samsung findet man in den Einstiegsgeräten deutlich mehr Plastikteile verbaut.

Der Pantum P2500W ist zumindest in der Anschaffung sehr preiswert. Der Monochrom-Laserdrucker kostet 79,99 € und ist nicht nur relativ schnell (22 Seiten pro Minute), sondern auch noch sehr kompakt und daher auch ganz gut zu transportieren, wenn mal ein Drucker irgendwo gebraucht wird. Der Toner selbst kostet 49,99 und hält für 1.600 Seiten. Günstig für einen Originaltoner – leider aber alternativlos.

Superkompakt: Der Pantum P2500W. Laserdruckertechnologie made in China.
Superkompakt: Der Pantum P2500W. Laserdruckertechnologie made in China.

Ricoh und Xerox sind mit Großgeräten stark – doch wer braucht die noch?

Zu guter letzt wäre für einen kompletten Marktüberblick auch Marken wie Ricoh, Xerox oder Kyocera zu erwähnen. Leider hat Ricoh sich von der sehr erfolgreichen Geljet-Technologie verabschiedet. Und für die nicht mehr ganz so billigen Ricoh-Laserdrucker ist das Interesse gering. Ricoh bietet nichts, was nicht andere Anbieter bieten können. Vor ein paar Jahren waren die Geljet-Drucker ein Alleinstellungsmerkmal. Oder ein Laserdrucker, der unter 50 € angeboten wurde war natürlich ein Hingucker. Beides hat Ricoh aus seinem Sortiment gestrichen. Das macht Ricoh zu einem soliden Anbieter großer Kopiermaschinen – nicht mehr und nicht weniger. Diese Geräte sind wartungsintensiv und deshalb langfristig nicht mehr marktgerecht. Das gleiche gilt auch für Xerox-Geräte.

Kyocera füllt eine Nische mit langlebigen Laserdruckern

Bei Kyocera gibt es zumindest noch die solide Verarbeitung der Trommeleinheit. Bei Kyocera tauscht man im Grunde meist nur ein billiges Tonermodul. Die Trommel hält dann oft 100.000 Seiten lang. Und das garantiert Kyocera sofern man Original-Toner verwendet. Nachgebaute Tonermodule, die Tonerpulver aus Japan verwenden (zB von Mitsubishi oder Tomoegawa) sind aber mindestens genauso gut wie das Kyocera-Original.

OKI ein hidden Champion?

OKI ist ein wirklicher Geheimtipp, wenn es um richtig guten Farblaser-Druck geht. Unser Designer-Team bei Tonerdumping setzt daher auf einen OKI Farblaserdrucker. Auch der Etikettendruck gelingt mit OKI erstaunlich gut. Die Anschaffungspreise sind vergleichsweise niedrig und die Verfügbarkeit ausgezeichneter Alternativtoner ist ebenfalls gewährleistet. Mit TONERDUMPING oder G&G Tonern bemerken wir mit unserem OKI Gerät keinen Unterschied.

Keine Gelsprinter Drucker mehr von Ricoh – warum?

PBS-Business berichtet heute aus Ricoh-Unternehmenskreisen erfahren zu haben, dass Ricoh künftig keine Geljet-Drucker mehr auf den Markt bringen wird. Offiziell gibt es dazu von Ricoh noch keine Pressemitteilung, der Schritt scheint aber zu den Restrukturierungsmaßnahmen zu passen, die Ricoh neulich ergriffen hat. Wir berichteten bereits, dass Ricoh-Deutschland fast 500 Mitarbeiter betriebsbedingt kündigen wird und dass Ricoh keine Billig-Drucker mehr herstellen will.

Eigentlich eine großartige Technologie

Die Geljet-Technologie war bislang ein sehr guter Kompromiss zwischen Laserdruck und Tintenstrahldruck und aufgrund seiner Eigenschaften perfekt für den Officebetrieb gedacht.

Für weniger als 30 € wurde der SG2100 in großen Stückzahlen verkauft – ein großer Verlust für Ricoh

Als Ursache für das Einstellen dieser Technologie könnte auch die Verfügbarkeit günstiger Nachbau-Tintenpatronen zu sein. Ricoh hatte am Schluss mit Preisen unter 30 € seine Gel-Drucker auf dem Markt verbreitet, um danach das große Geschäft mit den Gel-Druckerpatronen machen zu können. Hier haben aber einige chinesische Anbieter aber auch Anbieter von wiederbefüllten Originalpatronen dem japanischen Druckerhersteller einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Händler entbundeln massenweise Geräte

Ein Drucker ohne Verbrauchsmaterial. Bei TONERDUMPING für 19,99 €. Perfekt als Ersatzteillager oder Austauschgerät.

Ein Drucker ohne Verbrauchsmaterial. Bei TONERDUMPING für 19,99 €. Perfekt als Ersatzteillager oder Austauschgerät.

Zudem sind beim Ricoh Aficio SG2100 ganz normale Gel-Patronen dabei – also keine Starterpatronen mit geringer Laufleistung. Die Folge ist, dass viele Händler massenweise den Gelsprinter 2100 für weniger als 30 € eingekauft haben, um dann die enthaltenen Patronen für insgesamt 80 € verkauft haben. Selbst der Restgelbehälter kostet normalerweise 30 €. Auch dieser ist im Lieferumfang enthalten und kann entnommen und verkauft werden. Aus diesem Grund sind heute viele Ricoh-Original-Patronen ohne Kartonverpackung auf dem Markt, die aus diesen Druckerkäufen stammen. Die Idee von Ricoh nach dem Dumpingpreis der Drucker jetzt das große Geld mit dem Verkauf normaler Original-Patronen zu machen, ist auch durch diesen Effekt zum Scheitern verurteilt. Dabei wäre es einfach gewesen die Drucker mit Starterpatronen und Starter-Restgelbehälter auszustatten. Dann wäre ein entbundeln der Geräte nicht möglich gewesen.

Auch TONERDUMPING hat den SG2100 ausgeschlachtet

Ganz nebenbei, auch wir haben einige Drucker ausgepackt und das enthaltene Verbrauchsmaterial entnommen und extra verkauft. Die neuen Drucker ohne Verbrauchsmaterial verkaufen wir dann später an Kunden, bei denen eine Reparatur des Gerätes notwendig wäre. Hier ist der Kauf eines Druckers ohne Verbrauchsmaterials deutlich günstiger als die Reparaturkosten. Da Ricoh vermutlich irgendwann auch den Support für diese Geräte einstellt, sei den Nutzern empfohlen ein paar Zweitgeräte für den Notfall zu kaufen. So ein Gerät ohne Verbrauchsmaterial kostet bei TONERDUMPING 19,99 €. Kauft man 2 davon, ist die Lieferung sogar versandkostenfrei.

Ricoh kehr zurück zu seinen alten Stärken

Am Ende steht Ricoh wieder dort, wo sie vor ein paar Jahren waren. Ein Spezialist für große Kopiermaschinen. Für den Massenmarkt, den Heimanwender oder für das kleine Office will Ricoh nichts mehr anbieten. Vielleicht ist es nicht das schlechteste sich auf seine Kernkompetenz zu konzentrieren. Perfekt für die vielen kleinen und mittelgroßen Systemhäuser, die diese Maschinen bei ihren Kunden betreuen. Schlecht für Onlineshops oder Retailer, die einen günstigen Drucker für den Endkunden anbieten wollen. Aber es gibt auch neue Alternativen für das Einstiegssegment: zB Pantum.

Schlechte Stimmung bei Ricoh

SP150: Ricohs letzter Billigdrucker?

Angespannte wirtschaftliche Situation bei Ricoh Deutschland

Der Firma Ricoh Deutschland geht es im Moment nicht so gut. Von massivem Stellenabbau ist die Rede. Fast 500 Mitarbeiter werden betriebsbedingt entlassen. Ricoh scheint auch in seiner Sortimentspolitik etwas unruhig und hektisch zu reagieren. Als eine der Ursachen gilt die Übernahme der bereits insolventen Systemhauses ADA. Durch diese Übernahme sind die Personalkosten regelrecht explodiert. Zudem trifft Ricoh auch der rückläufige Druckermarkt. Es wird weniger gedruckt, Geräte werden länger genutzt. Das führte zu einem Preisverfall. Außerdem gab es hohe Belastungen auf Grund von Währungsschwankungen. Die Mutter sitzt in Japan, wo der Yen deutlich stärker ist, als der Euro. Die Europazentrale befindet sich in England. Das Pfund hat seit der Brexit-Entscheidung deutlich an Wert verloren.

Ricoh stoppt Produktion und Auslieferung seines billigsten Druckers

Da gibt es einen interessanten Schwarzweiß-Laserdrucker. Man könnte auch sagen, er ist der billigste Schwarzweiß-Laserdrucker, den man derzeit kaufen kann. Für etwas mehr als 50 Euro bekommt man den Ricoh SP 150. Und das seit einem knappen Jahr. Bei der Bestenliste der meistverkauften Laserdrucker bei Amazon hält sich der SP 150 auf Platz 4. Wenn man beim Keywordplanner von Google recherchiert, sieht man wie oft nach „Ricoh SP 150“ gesucht wird. Die Suchanfragen haben im März 2016 zaghaft begonnen (10 x pro Monat) und erreichten ihren Höhepunkt im Januar und Februar 2017 mit jeweils 1.900 Suchanfragen pro Monat. Für einen Laserdrucker ist das ein sehr hoher Wert.

Doch jetzt sagt Ricoh: Schluss mit billig. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, geht der SP 150 jetzt „End of Life“. Die Produktion wurde eingestellt, die Lagerbestände bei Großhändlern neigen sich langsam dem Ende zu. Doch warum stellt Ricoh ein Produkt gerade dann ein, wenn es am meisten nachgefragt wird?

Billigdrucker sind Verlustbringer

Die Antwort liegt auf der Hand. Wer einen Drucker für 50 € verkauft erhält nach Abzug von Mehrwertsteuer und Urheberrechtsabgabe nur 30 € netto. Zieht man dann die Gewinnspanne von Händler und Distributor ab, drüften vermutlich für Ricoh am Ende nur noch zwischen 20 und 23 Euro Umsatz pro Drucker liegen. Die Kosten für Produktentwicklung, Transport, Vertrieb und Produktion dürften aber deutlich darüber liegen. Warum hat Ricoh das gemacht?

Marktanteile kosten Geld und bringen später Profite beim Tonerverkauf

Ricoh wollte sich im Consumer-Markt einen Namen machen und bei ordentlichen Marktanteilen später beim Tonerverkauf die Gewinne einstreifen. Doch diese Strategie erfordert einen langen Atem. Ricoh hat aber erst einmal alle Hände voll zu tun aus den roten Zahlen wieder heraus zu kommen.

Erste Alternativtoner versalzen Ricoh die Suppe

Erste Fremdtoner sind aufgetaucht. Auch TONERDUMPING hat bereits einen Alterativtoner getestet. Die Druckqualität war ausgezeichnet, nur die Seitenleistung war etwas niedriger als beim Original. Wegen des deutlich billigeren Preises, lohnt sich der kompatible Toner trotzdem.

Kurztest Ricoh SP 150

Wenn wir schon einen Ricoh SP 150 in unsere Finger bekommen, dann wollen wir auch unsere Erfahrungen kund tun. Auffällig ist sein wirklich ansprechendes Design. Ist der Deckel geschlossen erinnert er an einen etwas zu groß geratenen Mac-Mini. Die abgerundeten Ecken passen auch sehr gut zu einem Mac-Book. Apple-Anwender werden sich also bei diesem Drucker wieder finden. Klar, dass es deshalb neben den Windows-Treibern auch MacOS-Treiber im Lieferumfang gibt. Der Drucker druckt saubere Schwarzweiß-Drucke in einer flotten Geschwindigkeit. Dabei ist das Gerät relativ leise und scheint generell hochwertig verarbeitet zu sein. 22 Seiten druckt er pro Minute und die erste Seite ist nach 11 Sekunden fertig.

Kleines Manko: Die Papierzufuhr ist nicht in einer staubgeschützten Schublade, sondern wird von schräg oben zugeführt – so wie bei einer Schreibmaschine. Für mehr als 50 Blatt ist daher kein Platz.

Papierausgabe: Mangelhaft

Mit einem Ablagekorb bleiben die Ausdrucke auch auf dem Tisch.

Mit einem Ablagekorb bleiben die Ausdrucke auch auf dem Tisch.

Der größte Haken beim SP 150 ist das Papierausgabefach. Beim Testen fällt das Papier nicht nur aus dem Ausgabeschlitz auf den Tisch. Das Papier fliegt mit einer enormen Geschwindigkeit so schnell aus dem Drucker, dass es über den glatten Schreibtisch gleitet und dann zu Boden fällt. Eine patente Lösung fiel unserem Qualitätsbeauftragten Michael Schneider ein. Einfach einen Ablagekorb davor stellen und die Blätter werden nicht nur daran gehindert vom Tisch zu fallen, sie landen gleichzeitig in der Ablage.

Das war dann ein Running-gag bei den Kollegen. Weitere Vorschläge waren: Warum nicht gleich mit dem Aktenvernichter kombinieren. Oder ein etwas konstruktiverer Vorschlag: Man kombiniert den Drucker gleich mit einem Papierfalzgerät – somit spart man sich bei Mailings einen Handgriff.

Fazit: Eigentlich schade, dass Ricoh die billigsten Drucker einstellen will. Sowohl beim Geljet fallen die Ricoh Aficio SG2100N weg und beim Schwarzweiß-Sortiment die SP150. Das aktuelle Einstiegsgerät ist der Ricoh SP 220Nw und kostet ca. 100 € und somit etwas mehr als die billigsten Monochromgeräte von HP, Brother und Samsung. Damit ist Pantum der Druckerhersteller, der zur Zeit das billigste Laserdruckermodell anbietet: Den Pantum P2500. Bei TONERDUMPING kostet der Pantum P2500W nur 79,99 €.

Drei neue A4-Laser für HomeOffice und kleine Büros: Ricoh SP 220Nw/SNw/FNw

Wir hatten bereits vor wenigen Tagen 2 neue Ricoh-Laserdrucker für kleine und mittelgroße Büroumgebungen vorgestellt. Ricoh hat seinem Drucker-Portfolio aber noch drei weitere leistungsstarke Laserdrucker und Multifunktionslaser hinzugefügt, die sich eher an die Zielgruppe der kleineren Büros und Home-Offices richten.

Die Ricoh SP 220 Drucker

Schauen wir uns zunächst die Gemeinsamkeiten der drei neuen Geräte von Ricoh an. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um drei Geräte mit identischer Drucktechnik aber unterschiedlicher Ausstattung.

Das Laserdruckwerk schafft bei einer maximalen Auflösung von 1200 x 600 dpi bis zu 23 Seiten pro Minute. Eine Aufwärmzeit von 30 Sekunden ist ebenso respektabel wie die 10 Sekunden die bis zum ersten Ausdruck vergehen. Da kann man wahrlich nicht meckern, für die avisierte Zielgruppe sind das gute Werte.

Ebenfalls hervorzuheben, da bei Ricoh keine Selbstverständlichkeit: eine automatische Treiberinstallation soll die Drucker schnell und mühelos betriebsbereit machen – wir werden das bei Gelegenheit testen.

Treiber und Konnektivität der SP 220-Serie

Was die Konnektivität angeht lassen die SP 220-Drucker keine Wünsche offen. USB, LAN, WLAN in allen drei Modellen, Unterstützung für Apple AirPrint™, Mopria, Google Cloud Print und NFC – perfekt.

An Treibern werden alle wichtigen Windows-Versionen seit Windows Vista unterstützt und Treiber für OS X >10.8 geboten. Zum Thema Linux konnten wir bisher nichts in Erfahrung bringen.

Unterschiedliche Ausstattung der Geräte

Der SP 220Nw ist ein reiner Schwarzweiß-Drucker ohne besondere Zusatzfunktionen, wenn man mal von der Netzwerkfähigkeit absieht. Der SP 220SNw kommt als klassischer MFP daher, bietet also die Funktionen drucken, scannen und kopieren. Wer zusätzlich noch eine Faxfunktion benötigt, der greift zum 4-in-1-Modell SP 220SFNw.

Die beiden Multifunktionsgeräte bieten auch einen automatischen Dokumenteinzug (ADF) beim mit 600dpi auflösenden Scanner – das ist aber bei Geräten für diese Zielgruppe auch nicht anders zu erwarten.

Toner und Druckkosten bei Ricoh SP 220-Druckern

Alle drei Geräte kommen laut Ricoh mit einem Startertoner der 700 Seiten schafft. Das ist wahrlich nicht viel. Wer nachkauft hat die Wahl zwischen einer kleinen Tonerkartusche mit 1.000 Seiten Reichweite und einer großen die immerhin 2.600 bietet. Der SP 201HE Originaltoner bietet 2.600 Seiten Reichweite – bei unserem aktuellen Shoppreis kommt man so auf Seitenpreise von ca. 2,88 Cent mit dem Originaltoner.
Greift man sinnvollerweise zu unserem Businesstoner, reduziert sich der Seitenpreis auf nur noch ca. 1,23 Cent. Das sind deutlich über 55% Ersparnis – so wird der Ricoh SP 220 zu einem Drucker mit guter Ausstattung und durchaus niedrigen Seitenpreisen.

Neu: Ricoh Aficio SP 400DN und SP 450DN

Ende Januar hat Ricoh zwei neue Schwarzweiß-Laserdrucker vorgestellt, die Modelle hören auf die Namen Ricoh Aficio SP400DN und Ricoh Aficio SP450DN. Was bieten die beiden neuen Ricoh-Drucker?

Der Ricoh SP 400DN – Drucker für kleine Arbeitsgruppen

Ricoh hat den SP 400DN für kleine Arbeitsgruppen konzipiert, und entsprechend robust und zuverlässig konstruiert. Das kompakte, zurückhaltende Design sorgt für einen geringen Platzbedarf des Druckers.

Konkret liegen die Abmessungen bei 392 * 370 * 268mm (Länge/Breite/Höhe).

Der Kommunikation mit dem Nutzer dient ein 4-zeiliges LED-Display, mit dem dann auch dank eindeutiger Rückmeldungen die Bedienung entsprechend leicht fällt. Mit einer maximalen Auflösung von 1200 x 1200dpi erfüllt der Drucker höchste Qualitätsansprüche und druckt auch kleinste Details scharf und präzise. Auch das Drucktempo kann sich mit 30 Seiten pro Minute sehen lassen.

Anschluss findet der SP 400DN über USB 2.0 oder Ethernet/LAN.

Der Ricoh SP 450DN – 25% schneller als der SP 400DN

Auch der SP 450DN kann mit kompakten Abmessungen überzeugen. Die Stellfläche entspricht dem SP 400DN, der SP 450DN ist jedoch 38mm höher. Ansonsten sind von außen kaum Unterschiede zum SP 400DN auszumachen, beide Drucker fügen sich harmonisch in jede Büroumgebung.

Ebenfalls mit dem 4-zeiligen Display ausgestattet bietet der SP 450DN mit 40 Seiten pro Minute ein 25% höheres Drucktempo, und richtet sich laut Ricoh an mittlere Arbeitsgruppen. Das zeigt sich denn auch im maximalen monatlichen Druckvolumen von bis zu 150.000 Seiten pro Monat, während beim SP 400 nur 50.000 zugemutet werden.

Der SP 450DN unterstützt Ricohs Dokumentenmanagement-System StreamlineNX. Anders als der SP 400DN unterstützt der 450DN auch WLAN. Und der professionellere Anspruch wird zu guter letzt durch die Möglichkeit untermauert eine 320GB Festplatte im Gerät unterzubringen.

Drucken vom Smartphone oder Tablet

Mit der »Ricoh Smart Devide Print&Scan« App können beide Drucker problemlos auch vom Smartphone oder Tablet angesprochen werden. Die App ist für iOS und Android verfügbar.

Einfaches und staubfreies Papiermanagement

In das Papierfach passen immerhin 250 Blätter. Das Papierfach hat zudem einen sehr schönen und gut bedienbaren Griff. Somit wird das Papiernachlegen zum Kinderspiel.