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Kostspielige Software-Updates bei Druckern

Der Austausch von Tonern kann schnell ins Geld gehen. TONERDUMPING-Geschäftsführer Daniel Orth (Foto: Baer) warnt vor Software-Updates, die den Einsatz günstiger Alternativtoner verhindern.
Der Austausch von Tonern kann schnell ins Geld gehen. TONERDUMPING-Geschäftsführer Daniel Orth (Foto: Baer) warnt vor Software-Updates, die den Einsatz günstiger Alternativtoner verhindern.

Wir warnen vor einem Klick, der viel Geld kostet

Es ist nur ein Klick auf ein harmloses Ja – aber der kann richtig ins Geld gehen. Manche Druckerhersteller versuchen mit Softwareupdates die Verwendung von günstigen Alternativtonern oder Tintenpatronen zu verhindern. Obwohl der Drucker schon eine ganze Weile installiert ist und problemlos läuft, taucht bei vielen Kunden irgendwann auf dem Bildschirm ein kleines Fenster auf. Darin steht die Frage: „Soll der Drucker jetzt ein Software-Update durchführen?“ Wer jetzt auf Ja klickt – der ist schnell eine Menge Geld los.

Denn das Update dient in der Regel nur einem Zweck: Der Druckerhersteller sorgt damit dafür, dass man künftig nur noch teure Originalpatronen verwenden kann. Auf den meisten Tonern und Druckerpatronen sind inzwischen kleine Elektronikchips. Über die Chips kommunizieren Drucker und Patrone miteinander – so weiß der Drucker beispielsweise, ob noch genug Farbe in der Patrone ist. Aber der Drucker entscheidet auch, ob das überhaupt die richtige Patrone ist.

Auf den günstigen Alternativpatronen sind ebenfalls solche Chips– und die Toner und Tinten funktionieren ohne Probleme. Es sei denn, der Druckerhersteller blockiert diese „fremden Chips“ plötzlich durch ein Update der Software. Mit diesem Trick versuchen die Hersteller, den Alternativtonerherstellern das Leben schwer zu machen – und ihren Marktanteil zu verringern. Letztlich leiden aber die Kunden. Denn für sie wird das Update richtig teuer.

Beispiel: Der Farblaserdrucker Samsung CLP-320 – einer der am weitesten verbreiteten Geräte in diesem Segment. Die Originaltoner kosten beispielsweise beim TONERDUMPING pro Stück 45 Euro – der Drucker braucht vier Toner – macht zusammen also 180 Euro. Man kann es aber auch billiger haben, indem man Alternativtoner einsetzt – da kostet ein ganzes Set sogenannter Businesstoner bei TONERDUMPING nur 85 Euro – weniger als die Hälfte.

Viele Kunden entscheiden sich für die günstigere Variante. Das gefällt Samsung nicht – und deshalb hat der Druckerhersteller vor einiger Zeit seinen Kunden ein solches Software-Update angeboten. Nach dem Update konnte der Drucker allerdings nicht mehr als vorher. Genau genommen konnte er nur weniger – die günstigen Alternativtoner wurden plötzlich nicht mehr erkannt – und mussten gegen teure Originale getauscht werden.

An der TONERDUMPING-Hotline beschweren sich viele Kunden und machen ihrem Ärger über diese Praktiken Luft. Der Händler empfiehlt deshalb allen Kunden, auf diese Softwareupdates zu verzichten. Der Klick aufs „Nein“ ist ohne Risiko und kann jede Menge Geld sparen. Geschäftsführer Daniel Orth: „Ich fände es fair, wenn Kunden selbst entscheiden können, welche Produkte sie für ihren Drucker nutzen. Wir bieten beides an – Originale und Alternativtoner. Die Kunden sollten die Wahl haben und nicht durch irgendwelche Software-Spielchen eingeschränkt werden.“

Autor: Friedbert Baer
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