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Die Geschichte der Firma Epson

Die Geschichte der Firma Epson

Laut der Firmenwebseite von Epson wurde das Unternehmen am 18. Mai 1942 als Daiwa Kogyo Ltd. gegründet und schloss sich mit dem von der SEIKO Uhrenmanufaktur ausgegliederten Werk in Suwa (Japan) zur Suwa Seikosha Co.Ltd. zusammen. Diese produzierte damals Uhrenteile und Teile für Präzisionsuhren und stieg erst 1964 ins Drucker und Lochkartengeschäft ein, als Suwa Seikosha die Uhren für die Olympischen Sommerspiele lieferte und Drucker für die Ausgabe der Ergebnisse benötigt wurden. Diese wurden vom EPSON Vorläufer Shinshu Seiki Co. hergestellt und daraufhin kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt, bis 4 Jahre später der erste Kleinstdrucker der Welt vorgestellt wurde. Sein Name war EP-101 und Aufgrund seiner sehr kompakten Bauweise konnte er schon bald in viele Tisch- bzw. Taschenrechner eingebaut werden. Dabei handelte es sich nicht wirklich um einen Drucker wie wir Ihn heute kennen, sondern eher um ein Druckwerk für das Drucken mit anderen Maschinen.

Durch die überwältigende Nachfrage und den großen Erfolg des EP 101, war klar, dass es davon bald auch einen Nachfolger geben werde. Dieser erschien dann 1975 unter der Bezeichnung Son of EP-101 und sollte auch der Namensgeber der, für die Druckerherstellung ausgegliederten, Firma Epson sein. Bis ins Jahr 1985 stellte Epson parallel zum ursprünglichen Unternehmen Suwa Seikosha dann elektronische Geräte her, bevor beide dann zur heutigen Seiko Epson Corporation fusioniert. Dabei wurden 1975 die Epson America Inc. Und 1979 die Epson Deutschland GmbH gegründet.

Epson der Pionier der computergestützten Drucktechnologie

Auch wenn, mit dem LA30 von der Digital Equipment Corporation, schon 1970 der erste Dot-Matrix-Printer (Nadeldrucker) vorgestellt wurde und Centronics mit dem Centronics 101 auf den Markt kam, konnten diese nur in geringen Stückzahlen verkauft werden. Das änderte sich Ende der 70er Jahre als Epson mit dem TX-80 den ersten, kompakten, tragbaren und an die gerade aufkommenden Heimcomputer anschließbaren, 8-Nadel-Drucker auf den Markt brachte. Obwohl dieser auf Grund diverser Mängel zu einem Misserfolg wurde, machte Epson zwei Jahre später mit dem Nachfolger, dem MX-80 seine Fehler wieder gut, brach alle Rekorde in den USA und definierte einen neuen Standard. Gut lesbare Drucke, die kompakten Abmessungen und der günstige Preis sorgten für eine ungeheure Popularität und enorme Verkaufszahlen. Kurz danach war Epson der Konkurrenz bereits weit voraus, als das Unternehmen im Jahr 1982 mit dem HC-20 den ersten tragbaren Computer der Welt präsentierte.

Der HC/HX20 bei Wikipedia (englisch)

www.old-computers.com/museum/computer.asp?c=143&st=1

Piezo-Druck - bei Epson quasi Standard

ein aktueller EPSON-Tintenstrahldrucker

Auch forschte Epson schon seit den siebziger Jahren an der damals neuen Piezotechnologie, die schon bald den Markt für Tintenstrahldrucker ebnen sollte und konnte so 1984 den ersten Drucker nach dem piezoelektrischen Prinzip anbieten. Der Epson SQ 2000 war zur damaligen Zeit revolutionär und im Gegensatz zum kleineren Konkurrenzprodukt von HP dem Thinkjet,war es möglich Papier bis zu einer Größe von A3 zu bedrucken. Im selben Jahr stellte Epson den JX-80 und damit den erste Farb-Nadeldrucker vor. Auch wenn die leiseren und schnelleren Tintenstrahldrucker interessanter waren gelang es zunächst nicht die Tintenstrahler im Massenmarkt zu etablieren - das schaffte erst HP in den 90er-Jahren. Epson investierte in den darauf folgenden Jahren viel in Forschung und Entwicklung im Bereich Drucktechnologien, ist der Piezo-Technik dabei treu geblieben und entwickelte diese kontinuierlich weiter. Viel Zeit und Geld wurde auch in die Entwicklung spezieller Tinten gesteckt.

Epson gehörte zu den ersten Druckerherstellern, die für Ihre Modellserien unterschiedliche Tinten für unterschiedlichste Anforderungen anboten und darauf Patente anmeldete. So existieren etwa drei Epson Claria Varianten. Epson Claria Home Ink für tagtägliche Anwendungen, Epson Claria Premium Ink für besonders präzise Textdrucke und Farbausdrucke mit toller Farbbrillanz und Epson Claria Photo HD Ink, die professionelle Fotodrucke gewährleisten soll. Auch Tinten für besondere Veredelungen hat Epson in der Vergangenheit entwickelt. Die DURABrite Ultra Ink, die zB. Beim Epson Stylus oder Epson Workforce zum Einsatz kommt ist gekennzeichnet durch eine Schutzschicht, die der gedruckten Farbe und dem Ausdruck eine besonders lange Lebensdauer verleiht. Mit einer Harzummantelung der Farbpigmente wurde diese DURABrite noch einmal deutlich verbessert und als Epson UltraChrome Ink auf den Markt gebracht. Diese Pigmenttinte kann dadurch satte Schwarztöne nahezu perfekt dargestellten und auch alle anderen Farben bieten auf Grund der hohen Dichte eine extrem gute Farbstabilität.

Innovation durch Forschung

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Die neueste Entwicklung von Epson wurde von Epson im Jahr 2012 vorgestellt und ist seit diesem Oktober auch endlich in Deutschland erhältlich. Die so genannten ECO-Tank Drucker werden nicht mit Tintenpatronen, sondern mit Tinte aus der Nachfüllflasche versorgt. Dabei werden die Multifunktionsgeräte EcoTank L355 und EcoTank L555 mit Tinte für bis zu 4.000 Seiten in Schwarzweiß und 6.500 Seiten in Farbe ausgeliefert. Laut Epson soll dabei der Tintenvorrat 2 Jahre halten und 65% Kosten einsparen.

Autor: Daniel Hüpenbecker
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