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Die Firmengeschichte von Canon

80 Jahre Kamerageschichte

Am 10. August 1937 gründete Yoshida Goro, Uchida Saburo und Takeshi Mitarai die Firma "Kiyanon kabushiki-gaisha". Ziel des Unternehmens war die Herstellung billiger Kleinbild-Kameras nach dem Vorbild der Leica. Bereits im Jahr 1934 wurde die Kwanon-D (abgebildet) entwickelt und vorgestellt. Anfangs wurden die Gläser von Nikkon geliefert, später produzierte Canon seine Linsen selbst - allerdings erst im Jahr 1947. Heute ist Canon im Kamerabereich Weltmarktführer.

Der Einstieg in den Kopierermarkt

Die Grundlage für die Elektrofotografie (oder Xerographie genannt) wurde vom US-Physiker Chester F. Carlson im Jahr 1938 gelegt. Er erfand den Laserdrucker, der allerdings erst im Jahr 1959 von der US-Firma Haloid (heute Xerox Corporation) auf den Markt gebracht wurde. Canon legte drei Jahre später mit den ersten Canon NP-Kopierer nach. 1979 verabschiedete sich Canon vom Zweikomponententoner. Bisher war es üblich ein Entwicklungspulver (eisenhaltig) mit dem Tonerpulver getrennt voneinander zuzuführen. Nicht so beim Monokomponententoner, der im NP-200J zum Einsatz kam. Die Tonerpartikel waren deutlich kleiner und die Technologie war kompakter und kostengünstiger in der Herstellung. Die Trommeleinheit war zudem deutlich langlebiger.

All-in-One-Tonerkartusche

Im Jahr 1982 entwickelte Canon einen kompakten Kopierer für das Home-Office, den Canon PC-10/20. Das Besondere: Neben seiner kompakten Bauweise war das einzige Verschleißteil eine All-in-One-Tonerkartusche, die PC-30. Spätestens nach dem großen Erfolg der Family-Copier (Canon FC-Serie), wurde Hewlett Packard auf Canon aufmerksam und lizensierte diese Technologie für seine LaserJets.

Einstieg in das Tintengeschäft

1977 entwickelte Canon das thermische Inkjetverfahren - auch Bubblejet-Technologie genannt. Das Prinzip dahinter: Eine Heizplatte erhitzt die Tinte davor - eine Luftblase bildet sich und verdrängt einen Tintentropfen, der blitzschnell von der Düse auf das Druckerpapier schießt. Das Heizelement kühlt ab, die Luftblase verkleinert sich und die Kapillarwirkung sorgt dafür, dass die Tinte in der Düse bleibt - solange, bis die Heizplatte hinter der Tintendüse erneut erhitzt wird. Die Technik war kompliziert und es gab viele Probleme und Hürden zu bewältigen. So dauerte es acht Jahre vom Patenteintrag bis zum Erscheinen des ersten Canon Tintenstrahldruckers. Im Jahr 1985 war es dann soweit: Der Canon BJ-80 kam auf den Markt. Ein Schwarzweiß-Tintenstrahldrucker.

Die Tintenstrahldrucker-Technologie wurde daraufhin immer besser. Die Druckerdüsen wurden kleiner, immer mehr Düsen wurden auf immer kleineren Druckköpfen verbaut. Auf molekularer Größe wurden die Düsen immer feiner. 1999 wurde die Technologie mit dem BJC-8500 perfektioniert. Canon nennt die Technik "FINE".

Autor: Daniel Orth
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