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Tonerpatronen, Tonerkartuschen und Drucker-Toner

Aber worauf muss man beim Tonerkauf achten, wo liegen die Unterschiede?

Wer im Internet nach Tonerpatronen oder Tonerkartuschen für seinen Laserdrucker sucht, der wird mit einer Reihe von Begrifflichkeiten konfrontiert die einer Erklärung bedürfen. Da ist von Original- oder OEM-Toner die Rede, von Refill-Toner, Rebuild-Toner, Newbuilt-Toner die Rede. Wer für seinen Laserdrucker oder sein Laser-Multifunktionsgerät einfach nur das passende Verbrauchsmaterial günstig kaufen möchte, der blickt da mitunter nur noch schwer durch.

Daher erklären wir von TONERDUMPING die wichtigsten Begriffe und Bezeichnungen an dieser Stelle und hoffen so zur Aufklärung beizutragen. Und sollte doch einmal eine Frage offen bleiben steht unser Kundenservice unter 030 47 49 71 71 immer fachkundig mit Rat und Tat zur Seite - gleiches gilt natürlich für die Mitarbeiter in unseren Filialen.

OEM-Toner bzw. Originaltoner

OEM-Tonerpatronen oder Original-Tonerkartuschen

OEM ist die Abkürzung von »Original Equipment Manufacturer«, zu deutsch: Originalhersteller bzw. Erstausrüster. Wenn von OEM-Tonerpatronen die Rede ist sind also die Druckertoner der Gerätehersteller selbst, also das original Verbrauchsmaterial gemeint. Da diese Tonerkartuschen vom Hersteller selbst kommen liegt der Hauptvorteil in der perfekten Abstimmung der Toner auf die Laserdrucker und Laser-Multifunktionsgeräte in denen sie zum Einsatz kommen. Der eingesetzte Toner berücksichtigt optimal die Anforderungen des jeweiligen Druckwerks im genutzten Laserdrucker oder Laser-Multifunktionsgert.

Größter Nachteil der OEM-Tonerpatronen sind die meist sehr hohen Kosten und Seitenpreise. Zwar bieten viele Hersteller für Nutzer mit höherem Druckvolumen mittlerweile XL-Varianten ihrer Tonerkartuschen. Doch selbst mit diesen lassen sich die Kosten selten wirklich deutlich senken. XL-Befüllungen mit mehr Tonerpulver für höhere Seitenleistungen sind in den meisten Fällen jedoch auch bei Rebuild-Toner und Refill-Toner erhältlich.

Refill-Toner bzw. nachgefüllte/wiederbefüllte Tonerpatronen

Refill-Tonerpatronen oder nachgefüllte Tonerkartuschen

Eine leergedruckte Tonerpatrone wegzuwerfen, zu shreddern oder anderweitig als »Müll« zu behandeln wäre eine enorme Verschwendung, denn die meisten Bauteile lassen sich problemlos weiterverwenden. Diesen Umstand macht man sich bei Refill-Toner zunutze. Refill-Toner, also wiederbefüllte Tonerkartuschen, sind professionell gereinigte und neu befüllte Tonerpatronen. Der größte Vorteil der Refill-Toner ist ihr sehr günstiger Preis und die Schonung der Umwelt durch die Wiederverwendung der Tonergehäuse. Nachteilig sind eine mitunter etwas schlechtere Druckqualität die sich bei anspruchsvolleren Drucken bemerkbar machen kann. Für normalen Textdruck und weniger anspruchsvolle Druckaufgaben stellen Refill-Tonerkartuschen jedoch die günstigste Variante dar.

Rebuilt-Toner bzw. TONERDUMPING-BUSINESSTONER

OEM-Tonepatronen oder Original-Tonerkartuschen

Wie beim Refill-Toner werden auch beim Rebuild-Toner - abweichende Schreibweise: Rebuilt-Toner - leergedruckte Originaltoner neu befüllt. Auch hier wird also statt die hochwertigen Tonerkartuschen-Gehäuse einfach zu entsorgen die Umwelt durch die direkte Wiederverwendung enorm geschont.

Anders als bei einfachen Refill-Tonern wird bei Rebuild-Toner jedoch nicht nur das Gehäuse gereinigt, sondern eine aufwändige Aufarbeitung durchgeführt bei der die Tonerpatronen komplett in ihre Einzelteile zerlegt werden. Nach der Demontage werden alle Bauteile einer Prüfung unterzogen und bei Verschleiß gegebenenfalls ausgetauscht. Es werden also nur einwandfreie Bauteile weiterverwendet und alle anderen Teile ersetzt. Das Ergebnis dieser Aufarbeitung sind weiterhin deutlich niedrigere Preise als bei OEM-Toner, zugleich aber eine bessere Qualität und Zuverlässigkeit als bei einfachen Refill-Tonern. Die Druckergebnisse von Rebuilt-Tonern liegen dicht am Original, womit sich diese auch für anspruchsvolle Drucksachen eignen.

Toner-Klone - Nachbauten, patentrechtlich bedenklich, qualitativ minderwertig

Sogenannte Toner-Klone sehen OEM-Tonern mitunter zum verwechseln ähnlich, sind jedoch illegale Nachbauten die Patente verletzen und deren Herkunft meist völlig unklar ist. Durch die Verletzung der Patente macht sich dabei nicht nur der Hersteller strafbar, auch als Händler kann man hier zu Rechenschaft gezogen werden.

Die Herkunft und verwendeten Materialien der Toner-Klone sind meist schwer oder gar nicht zu ermitteln. Die Verwendung minderwertiger Werkstoffe und Tonerpulver sorgt nicht nur mitunter für eine deutlich höhere Umweltbelastung, sondern auch für Ausfälle und schlechte Druckqualität.

Autor: Daniel Hüpenbecker
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