Warum sich viele Billigdrucker nicht für Fotos eignen

Wir hatten kürzlich einen HP DeskJet 3720 im Test. Den kleinsten Multifunktionsdrucker der Welt – auch wenn wir den Einzugscanner eher als Spielerei betrachten. Seit einigen Tagen nun steht ein HP DeskJet 3636 im Testlabor, und zugleich laufen Tests mit Druckerpatronen für den Canon PIXMA MG2450. Was haben all diese Drucker gemeinsam? Sie setzen auf Druckkopfpatronen.

Druckkopfpatronen – Cyan, Magenta und Gelb in einer Patrone

Druckkopfpatronen sind wenn man so will der Klassiker unter den Drucker-Tintenpatronen. In unserem Know-How-Bereich erklären wir zum Thema Druckerzubehör die Vor- und Nachteile von Druckkopfpatronen. Einer der wichtigsten Nachteile, vor allem im Bezug auf den Druck von Grafiken und Fotos: Cyan, Magenta und Gelb werden in einer einzigen Patrone zusammengefasst. Damit disqualifizieren sich diese Geräte für den Foto- und Grafikdrucker mehr oder weniger von selbst.

Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz = alle Farben

Viel Luft in der HP 62 – und Cyan, Magenta und Gelb kombiniert

Im Druck kommt das Prinzip der subtraktiven Farbmischung zum Einsatz. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: durch das mehr oder minder starke überlagern von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz lassen sich unzählige Farben aufs Papier zaubern. Hochwertige Fotodrucker verfügen mitunter über zusätzliche Farben wie Hellmagenta, Hellcyan, zusätzliche Grautöne, um eine noch bessere Farbdarstellung zu erzielen, aber hier soll es um einfache Billigdrucker gehen, die nur eine Trennung in Schwarz- und CMY-Patrone aufweisen.

Wer druckt so, dass alle Farben gleichmäßig verbraucht werden?

Beim genutzten Beispielbild, der Nahaufnahme eines Grashüpfers, wurden die Kanäle einzeln ausgegeben, um die Anteile von Cyan, Magenta und Gelb zu verdeutlichen. Es fällt zunächst mal auf, dass auch dort, wo wir nur schwarz sehen, alle Prozessfarben verdruckt werden. Das ist nicht einmal ein Fehler. Auch im professionellen Offsetdruck wird dem Schwarz z.B. Cyan beigemischt, um ein tiefes, sattes schwarz zu erzeugen.

Was aber vor allem auffällt: bei dem Bild wird wesentlich mehr Gelb und Magenta verbraucht, als Cyan. Die Farben werden also nicht gleichmäßig, sondern sehr ungleichmäßig verbraucht.

Ein paar Fotos und eine halbvolle Patrone landet im Müll

Stellen wir uns nun vor, wir wollen von diesem Foto eine handvoll Abzüge für Familienmitglieder drucken, oder wir drucken eine Einladungskarte mit pinker Schrift, einige Fotos vom blauen Himmel über der Ostsee: in allen Fällen wird die Farbe in unserer Kombipatrone sehr ungleichmäßig verbraucht.

Sitzt im Drucker eine Patrone mit so lächerlich geringer Reichweite wie etwa die Original HP 304 Color mit ihren ca. 100 Seiten – die bei Fotos aufgrund des viel höheren Farbauftrags im Vergleich zum Messverfahren zur Ermittlung der Reichweite nie erreicht werden -, dann kann es einem passieren, dass bereits nach einigen Fotos die Patrone meldet sie sei leer.

Tinte ist extrem teuer – und dann soll man sie einfach wegwerfen?

Dieses Preisschild ist bei Twitter aufgetaucht und machte Schlagzeilen.

Dieses Preisschild ist bei Twitter aufgetaucht und machte Schlagzeilen.

Nicht erst, seit ein MediaMarkt-Preisschild versehentlich den Literpreis von 7.998€ für Epson-Tinte anzeigte, wissen wir, was für eine teure Flüssigkeit Druckertinte ist. Freiwillig dürfte die also niemand wegwerfen. Bei Druckkopfpatronen die Cyan, Magenta und Gelb kombinieren muss man das aber. Denn wenn auch nur eine der Farben aufgebraucht ist, lässt die Patrone sich nicht länger benutzen.

Deshalb ist das Drucken von Fotos und bunten Grafiken mit Billigdruckern nicht nur aufgrund der teuren Patronen nicht zu empfehlen! Denn man zahlt nicht nur die hohen Patronenpreise, sondern wirft auch noch einen mehr oder minder großen Teil des investierten Geldes einfach in den Müll.

Wer Fotos oder bunte Grafiken druckt, sollte einen Drucker mit Einzeltinten wählen

Wenn man also vor der Kaufentscheidung steht, und die Wahl zwischen einem Drucker mit Druckkopfpatronen und einem mit Einzeltinten hat, dann sollte man sich Gedanken darüber machen, ob die Kombipatrone mit Cyan, Magenta und Gelb zum eigenen Druckverhalten passt. Und ob die Ersparnis von oft nur 10-20€ zum Drucker mit Einzeltinten die deutlich höheren Folgekosten rechtfertigt. Wir empfehlen außer für Nutzer die wirklich sehr, sehr selten drucken immer Drucker mit Einzeltinten!

Die besten Drucker Teil 5: Ricoh

In den ersten vier Teilen haben wir Brother, Canon, Epson und HP bereits abgeklappert. Doch warum Ricoh? Ricoh gehört zu den wenigen Druckerherstellern, die ein Vollsortiment anbieten. Also so wie Brother, Canon, Epson, HP und Samsung. Vom Tintenstrahldrucker (oder auch Geljet-Drucker genannt) bis zum Laserdrucker und Multifunktionssystem ist alles in der Palette dabei. Ricoh hat in den letzten beiden Jahren ordentlich Marktanteile gewonnen und zielt ganz klar ins Homeoffice. Mit seinen günstigen Einstiegsgeräten findet man Ricoh Drucker sogar schon im Supermarkt und natürlich auch bei TONERDUMPING.

Geljet in Perfektion zum Superpreis: SG2100N und SG3100snw

Der Geljet SG2100N von Ricoh. Supergünstig in der Anschaffung, preiswert im Verbrauch.

Der Geljet SG2100N von Ricoh. Supergünstig in der Anschaffung, preiswert im Verbrauch.

Ricoh verspricht mit seiner schnelltrocknenden Liquid Gel Technologie scharfe Ausdrucke auf Normalpapier. Das Gerät druckt leise, schnell und benötigt nur wenig Strom. Sowohl der Ricoh SG2100N, als auch der Ricoh SG3100SNW lassen sich komplett von vorne bedienen. Austauschbar sind nicht nur die riesigen Gel-Patronen, sondern auch der Restgel-Behälter.

Dank XL-Patronen von TONERDUMPING kommt man auf einen sensationellen Seitenpreis von 0,96 Cent. Eine Farbseite kostet nur 4 Cent. Mit dem Economy-Color-Modus kann man die Kosten für die Farbseite nocheinmal halbieren. Dabei werden Texte in guter Qualität und Bilder mit nur der hälfte der Tinte benötigt. Für Entwürfe, bei denen es auf den Text ankommt, ist das eine gute Möglichkeit Tinte zu sparen. Mit den Starterpatronen druckt man übrigens 400 Seiten, also beim Kauf sollte man gleich einen Satz TONERDUMPING-Patronen dazu bestellen, diese drucken dann ca. 3.000 Seiten.

Beide Geräte drucken übrigens 12 Seiten pro Minute. Im Entwurfsmodus sind es 29 Seiten. Das ist deutlich langsamer, als aktuelle Laserdrucker drucken, dafür ist die erste Seite bereits nach 6 Sekunden fertig gedruckt – und das schafft kaum ein Laserdrucker.

Erstaunlich günstig ist auch der Anschaffungspreis. Der reine Farbdrucker SG2100N kostet bei TONERDUMPING nur 49,99 Euro. Das 3-in-1-Gerät SG3100snw kommt auf 139,99 Euro.

Positiv für einen Drucker dieser Preisklasse ist das Papierfach. Ebenfalls von vorne bedienbar, passen ganze 250 Blatt hinein. Als maximale einmalige Spitzenauslastung gibt Ricoh 10.000 Seiten pro Monat an. Übersetzt bedeutet das, dass die empfohlene Druckmenge zwischen 500 und 1000 Seiten pro Monat liegt. Vor dem Eintrocknen des Druckkopfes muss man sich erst einmal nicht fürchten. Unser Vorführgerät bei Mitarbeiter-Schulungen wird oft monatelang nicht verwendet und nach ein paar Druckkopfreinigungen, druckt das Gerät wieder wie am ersten Tag.

Punktabzug gibt es wegen der etwas aufwändigeren Installation. Treiber gibt es erst einmal nur für Windows-Rechner. Mac-Freunde werden – wie so oft bei Ricoh – wieder ausgeschlossen. Dann sollte man es vermeiden die Installations-CD zu verwenden. Die Treiber auf der CD sind meist veraltet und mit heißer Nadel gestrickt – soll heißen: fehlerhaft. Also gleich zur Support-Seite von Ricoh und den passenden Treiber herunter laden.

Bei der Gelegenheit unbedingt das Gerät bei Ricoh online registrieren, damit das mit der Gewährleistung auch funktioniert, sollte ein Problem mit den Drucker irgendwann über die Garantie abgewickelt werden. Wichtig dabei ist auch die im Lieferumfang enthaltene Garantiekarte sowie die Rechnung aufzuheben.

Abgesehen von der etwas aufwändigeren Installation und dem bürokratischen Support, sind beide Geljet-Geräte uneingeschränkt empfehlenswert. Nicht umsonst verwenden alle unsere Läden einen Ricoh-Geljet-Drucker als Kassendrucker.

Ricoh SP211 – ein supergünstiger Einstieg in den Laserdruck

Der Ricoh SP211 braucht nur wenig Platz auf dem Schreibtisch

Der Ricoh SP211 braucht nur wenig Platz auf dem Schreibtisch

Nachdem der SP100e und SP112 eher misslungen sind, langsamer Druck, Mini-Tonerkartuschen, Riesenstellfläche wenn er in Aktion ist,… versucht sich Ricoh nun erneut mit einem Billig-Monochrom-Laserdrucker und diesmal scheint das deutlich besser zu gelingen. Druckte der SP112 nur 16 Seiten pro Minute, sind es beim Ricoh SP211 immerhin schon 22 Seiten. Das ist ein angenehmes Drucktempo.

Die einmalige maximale monatliche Spitzenauslastung wurde von 10.000 auf 20.000 Seiten angehoben. In der Praxis bedeutet das am besten nicht mehr als 2.000 Seiten zu drucken, damit das Gerät ein paar Jahre lang gut funktioniert.

Der Drucker ist ein GDI-Drucker. Somit sind ausschließlich Windows-Rechner lauffähig. MacOS- oder Linux-User bleiben außen vor.

Im Startertoner ist Pulver für 700 Seiten vorhanden. Nachkaufen kann man entweder eine 1.500-Seiten- oder eine 2.600-Seiten-Version. Die Toner sind übrigens die gleichen wie die für den SP201N oder SP203S. Daher funktionieren für diesen neuen Drucker die bereits verfügbaren kompatiblen Tonerkartuschen. Mit diesem Toner kommt man auf einen Seitenpreis von 1,73 Cent. Da es sich um All-in-One-Kartuschen handelt, muss kein weiteres Verschleißteil gewechselt werden. Insgesamt kann man daher die Folgekosten alles gut bis befriedigend werten.

Der Drucker wird in wenigen Tagen für 49,99 Euro erhältlich sein und sein größter Vorteil ist seine niedrige Anschaffung – kombiniert mit relativ günstigen Folgekosten. Der SP112 kostet zur Zeit 39,99 Euro, hat aber auch höhere Folgekosten. Diese belaufen sich auf 2,5 Cent, wenn man TONERDUMPING-Toner verwendet. Nach 1.300 Seiten hat sich deshalb der SP211 schon gelohnt – verglichen mit dem SP112. Und der SP112 ist übrigens zur Zeit der am zweitbesten verkaufte Laserdrucker Deutschlands.

Weitere Druckerempfehlungen finden Sie in den vorherigen Teilen:

Teil 1: Die besten Brother-Drucker

Teil 2: Die besten Canon-Drucker

Teil 3: Die besten Epson-Drucker

Teil 4: Die besten HP-Drucker

Teil 6: Die besten Samsung-Drucker

Die besten Drucker Teil 4: Hewlett Packard

Deutschlands Drucker Nummer 1: Der HP Deskjet 2540

Deutschlands Volksdrucker 2014: Der HP Deskjet 2540

Deutschlands Volksdrucker 2014: Der HP Deskjet 2540

Es wird schon Gründe haben, warum der meistverkaufte Drucker in Deutschland im Jahr 2014 der HP Deskjet 2540 war. Es handelt sich dabei um ein 3-in-1-Gerät. Das besondere an diesem Drucker ist sein Preis. Für etwas mehr als 53 Euro erhält man den Topseller. Was kann man für 53 Euro erwarten? Für wen ist dieser Drucker geeignet und warum verkauft sich das Teil so gut?

Wer einen Drucker zu Hause benötigt um vor dem Urlaubsantritt eine Flugdatenbestätigung zu drucken oder um einmal hin und wieder ein Formular zu kopieren oder einzuscannen, für den reicht dieser Drucker aus. Sicher, er ist alles andere als schnell. 4 Farbseiten oder 7 Monochromseiten pro Minute sind wirklich für manche eine Geduldsprobe. Die Druckauflösung von 4.800 x 1.200 dpi reicht aus um auf Fotopapier ein Foto zu drucken.

Die Computerzeitschrift CHIP hat im November 2013 den Drucker getestet und kommt zum Ergebnis, dass Text-, Grafikdruck und Scans gut aussehen, die Schwächen aber beim Fotodruck liegen.

Die HP 301 Patrone von TONERDUMPING

Die HP 301 Patrone von TONERDUMPING

Das wertvollste im Drucker scheinen aber die beiden Tintenpatronen zu sein, die mit dem Gerät mitgeliefert werden. Die HP 301 Patronen kosten bei TONERDUMPING zusammen in einem Multipack  J3M81AE 20,99 Euro. Mit dieser Starter-Ausstattung drucken Sie 190 Schwarzweiß- oder 165 Farbseiten. Damit kommt man auf einen Farb-Seitenpreis von 12,7 Cent. Mit XL-Tintenpatronen von HP wird es nur wenig billiger – auch mit wiederbefüllten Patronen von TONERDUMPING ist diese Angelegenheit alles andere als billig. Erschwinglich wird es erst dann, wenn man seine Patronen selbst nachfüllt. Dafür gut geeignet sind Nachfüllsets von Inktec.

Wer mit seinen 165-Seiten-Patronen ein Jahr lang auskommt, für den lohnt sich die Anschaffung dieses Deskjets. Und das dürfte auf viele Menschen zutreffen. Wer 5 bis 20 Seiten im Monat druckt, der wird mit dem Deskjet 2540 glücklich, zumal dieser Drucker wirklich sehr günstig in der Anschaffung ist.

Übrigens: Im Moment ist der meistverkaufte Drucker Deutschlands der Canon Pixma MX925. Mehr über diesen Drucker lesen Sie im zweiten Teil dieser Serie.

HP Officejet 2620: ein 4-in-1-Gerät für 60 Euro

HP Officejet 2620: 4-in-1 für 60 Euro

HP Officejet 2620: 4-in-1 für 60 Euro

Wer auch noch eine Faxfunktion benötigt, der kann den HP Officejet 2620 kaufen. Er kostet nur 7 Euro mehr und verwendet ebenfalls die HP 301-Druckerpatronen. Und ich finde, der Officejet 2620 gibt vom Design her einiges her. In den Druckercharts belegt das Gerät im Star-Trek-Design den achten Platz. Vermutlich hat nicht jeder so viel Platz auf seinem Schreibtisch.

Keine HP LaserJet-Empfehlung

Sollte jetzt nicht noch ein guter Laserdrucker von HP empfohlen werden? Ein Blick in die Druckerverkaufszahlen schlägt den HP Color LaserJet Pro MFP M277dw vor. Immerhin von allen verkauften Druckern in Deutschland liegt dieses Gerät auf Platz 9. Doch was für mich dagegen spricht diesen Drucker zu empfehlen sind zwei Hauptgründe: Zum einen sind die Anschaffungskosten von über 300 Euro happig, vor allem wenn man einen Blick auf die Folgekosten riskiert: Da vorerst wieder einmal ausschließlich Original-Toner verfügbar sind, kommt man auf einen Schwarzweiß-Seitenpreis von 4,7 Cent. Der Farbdruck schlägt 21,5 Cent zu Buche. Da helfen auch keine 18 Seiten pro Minute und die kompaktere Bauweise (verglichen mit dem Vorgängermodell).

Hier geht es zu den vorherigen Test-Teilen:

Teil 1: Die besten Brother-Drucker

Teil 2: Die besten Canon-Drucker

Teil 3: Die besten Epson-Drucker

Teil 5: Die besten Ricoh-Drucker

Teil 6: Die besten Samsung-Drucker

Druckerkauf-Beratung Teil 3: Diese EPSON-Drucker sind empfehlenswert

Schlichtes Design, günstige Folgekosten, ordentliche Ausdrucke

Schlichtes Design, günstige Folgekosten, ordentliche Ausdrucke

EPSON hat sich vom Laserdruck verabschiedet. Trotzdem gibt es heute noch den einen oder anderen Laserdrucker von EPSON zu finden. Ein herausragender EPSON-Drucker, der sich vor allem für Einzelplatzdrucker in Büros gut eignet, ist der EPSON Aculaser C1700. Wer oft Farbpräsentationen druckt, gerne aber auch einen günstigen Schwarzweißdruck benötigt aber nur wenig Geld für einen Laserdrucker ausgeben will, der wird mit dem Aculaser C1700 glücklich.

Auspacken und 700 Seiten drucken. Das geht mit den Starter-Tonern, die EPSON mit dem Gerät mitliefert. Bei TONERDUMPING kostet es aktuell nur 129,99 Euro – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels. Da auch nur noch eine kleinere Menge am Lager ist, sollte man zugreifen, solange der Drucker noch verfügbar ist. Bei den Verbrauchskosten sieht es – dank nachgebauter Tonerkartuschen – sehr gut aus. Die einzelnen Toner kosten nur je 16,99 Euro und drucken 2.400 Schwarzweiß bzw. 1.400 Farbseiten. Damit kommt man auf einen Seitenpreis von 0,85 Cent für Schwarzweiß und 4 Cent für eine Farbseite (das 4er-Set kostet nämlich nur 59,99 Euro).

Laserdrucker halten länger durch, als Tintenstrahldrucker in ähnlicher Preisklasse. So ist der C1700 für 0 bis 2.000 Seiten pro Monat gebaut worden. Einmalig kann das Gerät 20.000 Seiten in einem Monat drucken. Das Papierfach hat Platz für 150 Blatt. Sollte der Drucker mehrere Monate nicht verwendet werden, schadet das nicht. Bei Laserdruckern gibt es kein Problem mit verstopften Druckerdüsen.

Familiendrucker: EPSON XP-720

Der EPSON XP-720 ist familientauglich

Der EPSON XP-720 ist familientauglich

Auch EPSON hat einen Familiendrucker im Programm: Den Expression Premium XP-720. Als Tintenpatronen kommt die 26er-Serie zum Einsatz. Bei den Originalpatronen handelt es sich um die Eisbären-Patrone. Das sind insgesamt 5 verschiedene Farben in zwei unterschiedlichen Füllmengen. Bei den TONERDUMPING-Patronen sind es nur XL-Patronen und als Motiv wird die Berliner Waldbühne verwendet. Das 10er-Set kostet bei TONERDUMPING nur 34,99 Euro. Kauft man 20 Patronen, beträgt der Preis für die XL-Patrone nur noch 3 Euro pro Stück.

Das 10er-Set für den XP-720

Das 10er-Set für den XP-720

Der Nachteil bei EPSON-Tintenstrahldruckern ist das aggressive Verhalten gegenüber anderen Tintenpatronen-Herstellern. EPSON hat in der Vergangenheit immer wieder Firmwareupdates veröffentlicht, damit kompatible Tintenpatronen-Chips nicht mehr erkannt werden. Im Moment gibt es damit kein Problem. Umso wichtiger ist es, dass Druckeranwender generell keine Firmwareupdates installieren.

Zu der Ausstattung des ca. 200 Euro teuren Druckers: Die Auflösung des Piezo-Druckers ist ganz ordentlich. Mit 5760 x 1440 dpi kann man gute Fotos auf Fotopapier drucken. Für ein 10 x 15cm Foto braucht der Drucker nur 12 Sekunden. Mit normaler Druckqualität schafft das Gerät 13 Monochrom- bzw. 10 Farbseiten pro Minute.

Es gibt 2 Papierfächer: Eines für 100 Blatt Normalpapier und eines für 20 Blatt Fotopapier. Angeschlossen wird der XP720 über USB oder über WLAN.

Gut: ein automatischer doppelseitiger Druck (duplex) ist möglich. Außerdem lassen sich CDs bedrucken. Praktisch: dank eines eingebauten Kartenlesegeräts kann man Fotos auch direkt ohne PC ausdrucken. In Verbindung mit dem riesigen 10cm-Touch-Display ist das gut gelöst.

Treiber gibt es für Windows und MacOS. Für mobile Geräte gibt es eine EPSON-App (Android, und Apple iOS).

Ein toller A3-Drucker für das Büro: der WorkForce WF-7620DTWF

epson_2794_kompatible_patrone

Braucht viel Platz, kann aber viel, der WFT 7620DTWF von Epson

Braucht viel Platz, kann aber viel, der WFT 7620DTWF von Epson

Etwas mehr als 300 Euro kostet der Epson WF-7620DTWF und für dieses Geld bekommt man eine sehr gute Ausstattung und einen Drucker mit günstigen Folgekosten. Dabei handelt es sich um ein 4-in-1 All-in-One-Gerät, es kann daher drucken, scannen, kopieren und faxen. Dabei kommt es mit 2 Papierkassetten daher und kann bis zu 500 Blatt A3 verstauen. Es gibt einen automatischen Dokumenteneinzug, der auch beidseitig scannen kann. Da auch eine Duplexeinheit verbaut ist, ist auch beidseitiges Kopieren und Drucken komfortabel machbar.

Für Präsentationen oder Glückwunschkarten reicht die Druckauflösung von 4.800 x 2.400 dpi aus. Auch Fotos sehen ganz gut aus, auch wenn sie an echte Laborqualität nicht ganz heran kommen. Die Druckgeschwindigkeit ist mit der eines Einstiegs-Farblaserdruckers durchaus vergleichbar. 18 Monochromseiten bzw. 10 Farbseiten pro Minute schafft der Workforce im genormten ISO-Test.

Beim Papiergewicht verträgt er Stärken zwischen 64 und 256 Gramm. Auf der Rückseite des Geräts gibt es einen Einzelblatteinzug für Spezialmedien. Damit lässt sich dann auch ein randloses Foto bedrucken.

Die Folgekosten sind beim WF-7620DTWF günstig. Mit der TONERDUMPING-Patrone kommt man auf einen Schwarzweiß-Seitenpreis von 0,23 Cent. Das ist ein Spitzenwert. Eine Farbseite kostet etwa 2 Cent. Auch das ist ein guter Wert. Besonders sympathisch finde ich die Möglichkeit den Resttintenbehälter austauschen zu können.

Die Druckqualität überzeugt dank der gewohnt guten EPSON-Tinte, die schnell trocknet und gut pigmentiert ist. Das gleiche gilt für die kompatible Tinte von TONERDUMPING.

Fazit: Beim WF-7620DTWF gibt es nichts zu meckern. Ein richtig guter Drucker für das ambitionierte Home-Office oder auch für kleinere Arbeitsgruppen im Büro geeignet.

Hier geht es zum

Teil 1: Die besten Brother-Drucker

Teil 2: Die besten Canon-Drucker

Teil 4: Die besten HP-Drucker

Teil 5: Die besten Ricoh-Drucker

Teil 6: Die besten Samsung-Drucker

Der perfekte Drucker. Teil 2: Canon

Canon unterteilt sein Sortiment in Consumer- und in Business-Produkte. Im Consumer-Bereich findet man die Tintenstrahldrucker der Pixma-Serie. Ich erinnere mich noch gut, als vor mehr als 10 Jahren die Pixma-Serie auf den Markt kam. Mit einer Druckauflösung von 9.600 x 2.400 dpi wurde ein bezahlbarer Tintenstrahldrucker zum familientauglichen Fotolabor.

Auch heute sind die Canon-Drucker drucktechnisch gesehen die gleichen geblieben. Weiterentwickelt hat sich eigentlich nur die Funktionalität. Heute hat ein Multifunktionsgerät eine gute Anbindung an das Smartphone und an die Daten-Cloud. Leider sind die Tintenpatronen von heute kleiner, als die Tintenpatronen, die es für die Pixma-Reihe vor 10 Jahren gab.

Aus meiner Sicht sind die beiden besten Canon-Drucker, die es auf dem Markt gibt – der Canon Pixma MG5650 und der Canon Pixma MX925. Die passenden Tintenpatronen für diese Geräte sind die gleichen. Es handelt sich um die PGI-550 und CLI-551. Bei alternativen Tintenpatronen sollte man darauf achten, dass es sich bei der PGI-Ersatzpatrone auch um pigmentierte Tinte enthalten ist. Das ist bei Tintenpatronen von G&G, KMP oder TONERDUMPING der Fall. Bei Patronen, die nur einen Euro oder noch weniger kosten (findet man bei Ebay oder im Amazon-Marketplace), ist garantiert keine pigmentierte Tinte enthalten. Textpatronen ohne pigmentierte Tinten erzeugen ein lasches, ausgefranstes Druckbild, während bei pigmentierter Tinte tiefschwarze Texte erzeugt werden.

Billig in der Anschaffung, günstige Verbrauchskosten, Ausstattung aber nur Mittelmaß: Der Canon Pixma MG5650

PIXMA MG5650 - der Drucker für Familien

PIXMA MG5650 – der perfekte Drucker für Familien

Wer auf ein Fax verzichten kann und auch keine hundertprozentige Fotolabor-Druckqualität benötigt, ist mit dem Canon Pixma MG5650 ganz gut beraten. Dieser Drucker ist ein vernünftiger Kompromiss zwischen günstiger Anschaffung und einigermaßen preiswerter Folgekosten. Mit dem 10er-Set von TONERDUMPING kann man exakt die gleiche Druckqualität erwarten, wie bei Canon-Originalpatronen und kommt damit auf einen Seitenpreis von 0,6 Cent pro Schwarzweiß-Seite. Die Farbseite kostet ca. 2,5 Cent. Der Anschaffungspreis beträgt bei TONERDUMPING 119,99 Euro, wobei hier neben den 5 Original-Starter-Tintenpatronen auch 10 alternative Patronen von TONERDUMPING enthalten sind. Für das kleine Familienbudget ist das wirklich ein guter Preis.

Das 10er-Tintenset von TONERDUMPING für 44,99 €

Das 10er-Tintenset von TONERDUMPING für 44,99 € mit pigmentierte Textpatronen

Wer zwischen 10 und 100 Seiten pro Monat druckt, ist mit dem Pixma MG5650 gut beraten. Schließlich ist der Drucker für 10.000 bis 20.000 Seiten gebaut worden. Die Drucktechnik ist beim MG5650 so aufgebaut, dass man bei jedem Patronenwechsel immer nur den Tintentank wechselt. Der Druckkopf bleibt im Gerät. Druckköpfe von Canon halten in der Regel 10.000 bis 20.000 Seiten. Mehrere Wochen Druckpause können allerdings auch den Druckkopf so massiv eintrocknen, dass dieser dann nicht mehr zu retten ist. Oft kann aber die Reinigungsfunktion des Druckkopfs weiterhelfen. Ein Geheimtipp ist dabei die Düsenreinigungsflüssigkeit, die es bei TONERDUMPING zu kaufen gibt. Hier weitere Informationen zum Thema Druckkopf reinigen.

Der MG5650 ist ein gemütlicher Drucker. Im Normalmodus schafft er 12 Schwarzweiß- und fast 9 Farbseiten pro Minute. Für ein randloses 10 x 15 cm-Foto benötigt der MG5650 44 Sekunden. Das ist schneller als bei Brother-Tintenstrahldruckern, aber es gibt auch Canon-Drucker, die das schneller können, beispielsweise der MX925, auf den ich gleich noch eingehen werde.

Beim Papiermanagement ist der MG5650 etwas spartanisch. Es gibt nur ein Papierfach, das 100 Blatt Normalpapier fassen kann. Bei den Papiersorten wird normales Papier (64 – 105g), Fotopapiere (bis 300g) und auch Briefumschläge unterstützt.

Der Scanner hat eine optische Auflösung von 1.200 x 2.400 dpi. Für eine gescannte Seite brauch der CIS-Scanner 14 Sekunden. Der Kopierer schafft 7 Kopien pro Minute (bei normaler Druckqualität).

Anschließen kann man den Drucker entweder über USB oder über ein WLAN-Netzwerk. Unterstützt wird Windows XP, Vista, 7, 8, 8.1 sowie MacOS X 10.6.8 oder höher. Die mobilen Plattformen iOS (Apple), Android und Windows RT werden ebenfalls unterstützt.

Hier eine Videoanleitung, die die Cloudfunktionen von Canon vorstellt:

Der Canon Pixma MX925, ein Drucker für hohe Ansprüche

Canon MX925 mit 5 Starter- und 10 TONERDUMPING-Patronen für 199,99 €

Canon MX925 mit 5 Starter- und 10 TONERDUMPING-Patronen für 199,99 €

Wem die Ausstattung des MG5650 zu mager und die Druckqualität nicht gut genug und die Druckgeschwindigkeit zu langsam ist und zudem auch noch eine Faxfunktion benötigt – der sollte sich den MX925 etwas genauer ansehen. Die Tintenpatronen sind die gleichen und auch die Lebensdauer von 10.000 bis 20.000 Seiten ist unverändert. Auch hier gilt: am besten drucken Sie 10 bis 100 Seiten pro Monat, dann haben Sie lange Freude damit.

Die Druckauflösung ist doppelt so hoch, wie beim MG5650, nämlich 9.600 x 2.400 dpi. Damit drucken MX925-Besitzer in perfekter Fotolabor-Qualität. Ein randloses 10 x 15 Foto benötigt aber nur noch 21 Sekunden. Bei der Einstellung „normale Druckqualität“ schafft der MX925 15 Monochromseiten und 10 Farbseiten pro Minute. Das ist nicht ganz so schnell wie ein Laserdrucker, für das Homeoffice ist das aber flott genug.

Die Ausstattung des MX925 ist wirklich beeindruckend und die Liste der Unterschiede zum MG5650 ist lang.

  • Höhere Druckgeschwindigkeit
  • Höhere Druckauflösung
  • Duplexdruck (automatischer, beidseitiger Druck)
  • Ein Fach für den CD-Druck
  • 2 Papierfächer: Eines für 250 Blatt Normalpapier und eines für 20 Blatt Fotopapier.
  • Faxfunktion – und auch diese ist üppig ausgestattet. Vom Farbfax über eine eingebaute Telefon/Faxweiche, bis zu einem Faxspeicher von bis zu 250 Blatt machen die Faxfunktion zu einem mächtigen Werkzeug.
  • Der Scanner hat eine feinere Auflösung: 2.400 x 4.800 dpi. Zudem kann man nicht nur über das Vorlagenglas, sondern auch über einen automatischen Dokumenteneinzug scannen. Beidseitiges Scannen und Kopieren ist damit ebenfalls automatisch möglich.
  • Nicht nur USB und WLAN ist möglich, sondern auch der Anschluss über ein kabelgebundenes Netzwerk.

Für 199,99 € bekommt man bei TONERDUMPING nicht nur dieses tolle Gerät, sondern auch noch 10 TONERDUMPING-Patronen extra. Wichtig ist, dass man allerdings zuerst die 5 Starter-Original-Patronen einsetzt, diese verlangt der Drucker zwingend zuerst.

Hier geht es zu den weiteren Teilen:

Teil 1: Die besten Brother-Drucker

Teil 3: Die besten Epson-Drucker

Teil 4: Die besten HP-Drucker

Teil 5: Die besten Ricoh-Drucker

Teil 6. Die besten Samsung-Drucker

Welchen Drucker soll ich mir kaufen? Teil 1: Brother

Der Druckermarkt ist in den letzten Jahren übersichtlicher geworden. Epson macht nur noch Tinte. Samsung und Lexmark nur noch Laserdrucker. Kodak hat sich komplett vom Endkunden-Druckermarkt verabschiedet. Trotzdem fällt die Wahl schwer und viele Kunden ärgern sich über ihre Kaufentscheidung. In diesem Beitrag will ich eine Antwort auf die Frage geben: Welchen „Drucker soll ich kaufen?“ Oder: „Welcher Drucker passt perfekt zu meinen Ansprüchen?“

Grundregel Nummer 1: Wer viel druckt, sollte nicht bei der Anschaffung sparen – Wer wenig druckt, sollte ein Gerät kaufen, das in der Anschaffung möglichst preiswert ist.

Bevor also einzelne Drucker verglichen werden können, sollte man sich im klaren sein, wofür man den Drucker künftig verwenden will. Stellen Sie sich also vorher die Fragen:

  • Wollen Sie damit Fotos drucken? Und wenn ja, wie hoch sind Ihre Ansprüche auf Qualität und Folgekosten?
  • Reicht Ihnen Schwarzweiß? Oder muss es ein Farbdrucker sein?
  • Muss das Gerät auch scannen, kopieren oder faxen können?
  • Wie wichtig ist Ihnen eine Netzwerkanbindung. Benötigen Sie die Anbindung an ein kabelloses Netzwerk?
  • Und zu guter letzt: Wieviele Seiten werde ich pro Monat drucken? Sind es ca. 10, ca. 100 oder sogar mehr als 1000 Seiten pro Monat?

Wenn diese Fragen beantwortet sind, dann lohnt sich ein Blick zu den aktuell wichtigsten Druckerherstellern: Brother, Canon, Epson, HP, Kyocera, Lexmark, Ricoh und Samsung. Das sind zumindest die Anbieter, die für fast jeden Bedarf noch ein passendes Gerät anbieten können. Hersteller wie oder Konica-Minolta oder Xerox richten sich zur Zeit eher an größere Firmen, die leistungsfähige Kopierer oder Netzwerkdrucker benötigen.

Bei Brother galt bis 2014: Tinte für Privat, Toner fürs Büro

Brother ist sowohl im Tintenbereich also auch im Laserbereich mit vielen aktuellen Geräten vertreten. Brother richtete sich bisher mit seinen Geräten immer an das Homeoffice oder an kleinere und mittlere Unternehmen. Zumindest hat Brother mit seinem Gerätespektrum keinen wirklich guten Fotodrucker. Bringt Brother einen Tintenstrahldrucker auf den Markt, dann muss es zwingend ein Multifunktionsgerät sein. Tintenstrahldrucker sind immer für das Homeoffice und Laserdrucker für Firmen geeignet.

Tintenflaggschiff, ideal für Architekten und Baufirmen geeignet

Das Tintenflaggschiff: MFC-J6925DW

Das Tintenflaggschiff: MFC-J6925DW

So war das zumindest bisher. Seit diesem Jahr gibt es bei Brother das erste Mal auch sogenannte Business-Tintenstrahldrucker. Also Tintendrucker, die auch schon mal 750 Euro kosten aber dafür auch sehr flott drucken und preiswert im Verbrauch sind.

Das Tintenflaggschiff ist dabei der Brother MFC-J6925DW. Er druckt 20 Farbseiten pro Minute und ist für 1500 Seiten pro Monat geeignet. Die Druckkosten sind dank riesiger Tintenpatronen mit Laserdruckern gleicher Preisklasse vergleichbar. Besonderheit bei diesem Gerät: Das 4-in-1-Gerät druckt bis DIN-A3. Sehr flexibel ist das Multifunktionscenter sowohl beim Betriebssystem (Windows, Linux und MacOS werden unterstützt), als auch bei den Anschlussmöglichkeiten (USB, Netzwerk, WLAN und diverse mobile Anbindungen über eine Brother App).

Die LC12EBK - eine Patrone, die 2.400 Seiten druckt und 30 Euro kostet.

Die LC12EBK – eine Patrone, die 2.400 Seiten druckt und 30 Euro kostet.

Für Baufirmen dürfte das Gerät perfekt sein. Damit kann man nicht nur Angebote und Rechnungen ausdrucken, sondern auch Baupläne in DIN-A3. Auch ein Foto ist damit schnell gedruckt. Als Familiendrucker eignet sich das Gerät nur unter der Voraussetzung, dass genügend Platz vorhanden ist – die Stellfläche ist nämlich enorm und auch der Anschaffungspreis von ca. 750 Euro ist für viele Familien einfach zu hoch. Da das Gerät allerdings auch nur für ein Druckvolumen von ca. 1.500 Seiten pro Monat ausgelegt ist, ist das doch recht teure Gerät nicht für größere Arbeitsgruppen geeignet – hier sollte es dann doch besser ein Laserdrucker werden. Aber Vorsicht: noch gibt es keine kompatiblen Alternativ-Patronen. Die Originalpatronen drucken zwar 2.400 Seiten, kosten aber auch entsprechend viel.

Das Familiengerät: Der MFC-J470DW

Einstiegs-Multifunktionscenter: MFC-J470DW

Einstiegs-Multifunktionscenter: MFC-J470DW

Für Familien eignet sich da schon eher der Brother MFC-J470DW. Auch dieses Gerät kann drucken, scannen, kopieren und faxen. Es kostet nur 150 Euro und die Verbrauchskosten sind dank bereits verfügbarer kompatibler Patronen immer noch erschwinglich. Verglichen mit dem Tintenflaggschiff ist dafür die Geschwindigkeit nur halb so schnell und auch bei der Papierauswahl ist bei DIN-A4 schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Trotzdem: Für 150 Euro bekommt man ein ordentliches Gerät und die Stellfläche von 41 x 37 cm passt auch auf fast jeden Schreibtisch gut. Idealerweise druckt man mit einem solchen Einsteiger-Gerät zwischen 5 und 100 Seiten pro Monat. Doppelseitigen Druck und WLAN ist übrigens auch dabei.

Brother kann auch Laserdrucker

Für das Büro muss man zwei Druckertypen unterscheiden: Den Arbeitsplatzdrucker und den Arbeitsgruppendrucker. Beim Arbeitsplatzdrucker ist Kompaktheit wichtig. Auch hier schadet es nicht, wenn das Gerät scannen und kopieren kann, während es hier auf eine Faxfunktion nicht ankommt. Für manche Büro-Einzelplatz-Drucker ist auch ein Drucker okay, der nur drucken kann. Bei Brother bieten sich hier Laserdrucker an. Sie sind robust, halten 50.000 bis 100.000 Seiten lang, während ein Tintenstrahlgerät oft schon nach 20.000 Seiten das Zeitliche segnet.

Brothers Farblaserdrucker und Farblaser-Multifunktionsgerät sagen mir insgesamt weniger zu. Die Anschlaffungskosten sind zu hoch. Der billigste Farblaserdrucker ohne Kopier- und Scanfunktion soll mehr als 200 Euro kosten.

Günstiger Einstieg in den Monochromdruck: Ideal für Studenten

Der Einstiegsdrucker: HL-1112

Der Einstiegsdrucker: HL-1112

Seine Stärken spielt Brother im Schwarzweiß-Laserbereich aus. Hier gibt es einen Drucker mit einem sehr günstiegen Anschaffungspreis: Den Brother HL-1110 und HL-1112. Beide Geräte sind identisch, nur das Plastikgehäuse unterscheidet sich ein wenig von seiner Farbe. Für 89 Euro bekommt man einen kompakten und relativ flotten Monochromdrucker. Ein perfekter Drucker für Büroplätze, die nur Schwarzweiß benötigen und wenig Stellplatz auf dem Schreibtisch haben. Es ist 34 cm breit und nur 24 cm tief – passt also sogar in ein Bücherregal. Leider kann das Gerät nur über USB angebunden werden – vergessen Sie also das Bücherregal – der Drucker muss in die Nähe des PCs, damit man über kein Kabel stolpert. Das Gerät hat eine gute Druckqualität und druckt 20 Seiten pro Minute. Mit dem TONERDUMPING-BUSINESSTONER druckt man zudem auch nur für 2,5 Cent pro Minute. Das ist bei einem so niedrigen Anschaffungspreis wirklich günstig. Doch Vorsicht: Nach 10.000 Seiten muss die Trommelkassette DR-1050 getauscht werden und diese kostet dann noch einmal um die 35 Euro. Idealerweise druckt man mit diesem Gerät sowieso höchstens 300 Seiten pro Monat.

Schnell und günstig im Verbrauch: der ideale Arbeitsgruppendrucker

Brother MFC8510DN - ein Arbeitsgruppendrucker mit niedrigen Folgekosten

Brother MFC8510DN – ein Arbeitsgruppendrucker mit niedrigen Folgekosten

Ein sehr schönes Gerät als Arbeitsgruppen-Drucker ist der Brother MFC-8510DN. Für kleinere bis mittlere Arbeitsgruppen, die auch noch ein Fax benötigen aber auf Farbdruck verzichten können, für die ist dieser flotte Drucker ideal. Ca. 500 Euro muss man investieren und bekommt ein netzwerkfähiges und schnelles Gerät (38 Seiten pro Minute) mit Duplexeinheit (doppelseitigem Druck). Und bei den Druckkosten kann man sich auf supergünstige Toner von TONERDUMPING freuen. Der Brother TN-3380 kostet im Original mehr ca 115 Euro. Das entspricht einem Seitenpreis von 1,44 Cent. Da kann man schon mal nicht meckern. Mit dem kompatiblen Toner kommt man bei TONERDUMPING auf einen Seitenpreis von unglaublichen 0,37 Cent. Hier kann man also drucken, bis der Arzt kommt. Zumindest mit der Einschränkung, dass das Gerät für ca. 3.500 Seiten konzipiert wurde. Für ganz viele Büros könnte das der ideale Brother-Arbeitsgruppen-Drucker sein.

Hier geht es weiter mit Teil 2 bis Teil 6:

Teil 2: Die besten Canon-Drucker

Teil 3: Die besten Epson-Drucker

Teil 4: Die besten HP-Drucker

Teil 5: Die besten Ricoh-Drucker

Teil 6: Die besten Samsung-Drucker

Wo bleibt denn die ganze Tinte?

Wofür nutzen Tintenstrahldrucker Tinte noch, außer zum drucken?

wo_bleibt_die_tinteImmer wieder kommt in unseren Filialen und im telefonischen Kundenservice die Frage auf wo denn eigentlich die ganze Tinte der leeren Patronen abgeblieben ist, man hätte doch gar nicht so viel gedruckt. Warum wird also die angegebene Reichweite nicht erreicht? Die Erklärung ist einfach: erstens geben die ISO-Normen nach denen die Reichweite von Druckerpatronen ermittelt wird nicht das Druckverhalten jeden Anwenders wieder, und zweitens wird Tinte wird in Tintenstrahldruckern nicht nur beim drucken verbraucht!

Der ISO/IEC 24712 Teststandard zur Reichweitenmessung

Die Reichweite bzw. Seitenleistung wird heute von den meisten Herstellern – so auch bei TONERDUMPING-Druckerpatronen – nach ISO 24712 gemessen und angegeben. Dabei wird ein fünfseitiges Testdokument mit einer Mischung aus Texten, Grafiken, Farbflächen und Fotos genutzt. Da aber das Druckverhalten der meisten Anwender längst nicht so ausgeglichen ist wie das ISO-Dokument, wird es alleine deshalb im Alltag schon zu deutlichen Abweichungen kommen.

ISO Testdokument zur Reichweitenmessung

ISO Testdokument zur Reichweitenmessung

Wer beispielsweise seinen Tintenstrahldrucker für Geschäftskorrespondenz nutzt und als einzigen farbigen Bestandteil seiner Dokumente ein blaues Logo mitdruckt, der verbraucht natürlich deutlich mehr Cyan als Magenta und Gelb.

Ein Teil der Tinte wird zur Reinigung genutzt

Feine Staubpartikel und Papierfasern lagern sich – vermischt mit eintrocknenden Tintenresten – mit der Zeit am Druckkopf von Tintenstrahldruckern ab. Selbst wenn man nicht explizit eine Druckkopfreinigung über das Druckermenü startet wird von Tintenstrahldruckern regelmäßig eine kleine Menge Tinte durch die Düsen gepumpt um stärkeren Verschmutzungen vorzubeugen und vor dem Druck Partikel »wegzuspülen« die das Druckergebnis verschlechtern könnten.

druckerreinigung verbraucht viel tinte

Eine Reinigung über den Druckertreiber verbraucht viel Tinte!

Bei einer vom Drucker selbst oder vom Nutzer gestarteten Reinigung wird sogar eine erhebliche Menge Tinte durch den Druckkopf gespült.

Da können dann in manchen Fällen schon mal 20-30 Seiten von der angegebenen Reichweite der Druckerpatrone in einem Reinigungsvorgang verloren gehen.

Wer seltener druckt verbraucht mehr Tinte

Zum Tintenverlust durch Druckerreinigungen muss man so absurd es im ersten Moment klingt noch anmerken: wer seltener druckt, der verbraucht tatsächlich mehr Tinte. Je seltener ein Tintenstrahldrucker genutzt wird, um so häufiger muss er gereinigt werden, bzw. reinigt er sich selbst. Und wie oben beschrieben, verbraucht die Reinigung des Druckkopfs teilweise enorme Mengen an Tinte.

Es bleibt immer Tinte in der Patrone zurück

HP 901 geöffnet mit sichtbarem Schwamm

HP 901 geöffnet mit sichtbarem Schwamm

Die meisten Tintenstrahler-Druckerpatronen nutzen einen Schwamm zur Speicherung und kontrollierten Abgabe der Tinte. In einem solchen Schwamm bleibt ebenso wie in anderen Patronenkonstruktionen auch immer gewisse Mengen an Tinte zurück die nicht vom Drucker genutzt werden kann.

Ein Teil der Tinte verdunstet mit der Zeit

Druckerpatronen sind nicht hermetisch versiegelt. Entsprechend geht auch ein kleiner Teil an Tinte mit der Zeit durch Verdunstung verloren. Dabei handelt es sich wirklich nur um sehr geringe Mengen, aber je länger man die gleichen Druckerpatronen im Einsatz hat, um so größer ist auch die Menge der Tinte die auf diesem Weg verloren geht.

Mehr Tintenverbrauch durch unterschiedliche Druckeinstellungen

tinte sparen mit schnelldruck

Im Schnelldruck- oder Entwurfsmodus wird weniger Tinte verbraucht

Wer jedes unbedeutende Dokument in höchster Qualität druckt, wird immer mehr Tinte verbrauchen als ein Nutzer der je nach Dokument auch mal auf den Entwurfs- bzw. Schnelldruck ausweicht.

Jeder Druckertreiber bietet die Möglichkeit einen Schnelldruck, bzw. Sparmodus zu nutzen in dem weniger Tinte verbraucht wird.

Die Qualitätsnachteile die sich ergeben sind in den meisten Fällen, bzw. bei den meisten Ausdrucken bedeutungslos – probieren Sie es also ruhig mal aus!

Bunte Tinte wird auch in schwarzen Flächen genutzt

Auch beim drucken schwarzer Texte und Flächen wird bunte Tinte mit verbraucht. Das ist keineswegs ein Trick der Druckerhersteller um den Tintenverbrauch in die Höhe zu treiben. Vielmehr hilft die Verwendung der zusätzlichen Farbe dabei das Schwarz satter und tiefer erscheinen zu lassen. So ist es z.B. im professionellen Offsetdruck üblich schwarze Flächen mit 40% – 60% Cyan zu unterlegen um ein sattes, tiefes schwarz zu erzielen.

Viele Druckertreiber bieten jedoch die Möglichkeit explizit nur mit schwarzer Tinte zu drucken.

Fazit – ISO-Werte spiegeln den Alltag nur ungenau wieder

Die genannten Punkte verdeutlichen warum die Reichweitenangaben bei Druckerpatronen keine absolute Größe darstellen, und das Tinte eben nicht nur sichtbar auf dem Papier landet, sondern auch anderweitig verbraucht wird.
Je nach Druckverhalten, Anzahl der Druckerreinigungen, Standzeiten etc. kann die Reichweite deutlich von den Herstellerangaben abweichen. Dennoch sind die Angaben wichtig und sinnvoll, denn sie ermöglichen – sofern das selbe Testverfahren genutzt wurde – den Vergleich der Reichweiten unterschiedlicher Patronentypen und Druckermodelle.

Ratgeber: Beamer an die Decke hängen

Viele Beamerbesitzer fragen sich beim Aufstellen, ob es nicht sinnvoll wäre den Beamer an die Decke zu hängen. Ein paar wirklich gute Tipps und Anleitungen habe ich im Hifi-Forum.de gefunden. Eine einfache, aber wirklich gelungene Konstruktion ist beispielsweise diese Methode:

Doch wo bekommt man ein Kabel, das lang genug ist, damit es zum DVD- oder Blu-Ray-Player gelangen kann? Hier kommt TONERDUMPING zum Einsatz. Wir bieten jetzt ein SVGA-Kabel mit einer Länge von 15 Metern und sogar ein SVGA-Kabel, das 25 Meter lang ist, an. Beide Kabel wurden von MediaRange hergestellt und sind daher von hoher Qualität – und das selbstverständlich zum Dumpingpreis von 10,99 für das 15 Meter-Kabel bzw. 15,99 für das 25-Meter-Kabel.

Lexmark Firmwareupdates zwingen zum Original

Gebetsmühlenartig wiederholt Static Control seine Warnungen an seine Kunden, keine Firmwareupdates zu installieren. Jetzt wissen wir warum. Wie wir aus gut unterrichteten Tonerherstellerkreisen erfahren haben, funktionieren die aktuellen Chips von Static-Control für die Lexmark MX– und MS-Drucker ab Firmware Version 3 nicht mehr. Ein Firmwareupdate ist auch nicht mehr rückgängig zu machen. Da hilft keine Druckerdeinstallation. Ist der Chip im Drucker erst einmal mit der neuen Firmware überschrieben, funktionieren nur noch Original-Chips.

Der Dumme ist in diesem Fall der Recycling-Tonerhersteller, da Static jede Gewährleistung ausschließt, sollte der Druckeranwender ein Update installieren. Mittlerweile kann man aber sogar davon ausgehen, dass die aktuellen Monochrom-Laserdrucker von Lexmark generell nur noch mit der aktuellsten Firmware ausgeliefert werden. Wer also wissen will, ob auch günstigere Toner funktionieren, sollte in seinen Druckertreiber-Einstellungen prüfen, ob die Firmwareversion kleiner als 3 ist. Sollte das so sein, sollte man tunlichst Druckersoftwareupdates vermeiden. Egal, wie oft Sie Ihr Drucker danach fragt, lehnen Sie Softwareupdates ab.

Ein anderer unserer Tonerlieferanten meint, er habe berteits 500 Stück verkauft und bisher keine Probleme gehabt. Tonerdumping selbst hat wegen einer nicht akzeptierten Tonerkartusche bei diesen Modell bislang auch noch keine Reklamation. Wir beobachten das natürlich weiter und informieren Sie auch hier, sobald es Neuigkeiten dazu gibt. Bis dahin, lehnen Sie erstmal weiter Drucker-Softwareupdates ab.

Update 12.2.: Polypore hat für uns bei Static Control nachgefragt. Das Problem mit den Tonerchips bei Lexmark MX/MS-Geräten tritt nur sehr selten auf. Wenn die Seriennummer des Chips bei den ersten beiden Ziffern den gleichen Wert hat, dann blockiert der Drucker die Tonerkartusche. Static hat bereits auf die Problematik reagiert und wird nun mehr unterschiedliche Seriennummern verwenden. Polypore konnte die Probleme noch nicht nachvollziehen, der Fall scheint daher nur sehr selten aufzutreten.