Stiftung Warentest: TONERDUMPING Patronen erhalten die Note 2,6

Das erste Mal wurden TONERDUMPING-Druckerpatronen von der Stiftung Warentest berücksichtigt

Drei Jahre hat es gedauert bis Stiftung Warentest erneut Druckerpatronen für Tintenstrahldrucker getestet hat. In der aktuellen August-Ausgabe war es wieder so weit. Und das erste Mal in seiner fünfzehnjährigen Firmengeschichte wurden auch Druckerpatronen von TONERDUMPING getestet. Die Stiftung testete Original- und Alternativpatronen für Brother-, Canon-, Epson– und HP Drucker. Leider wurden die TONERDUMPING-Patronen nur für die EPSON Drucker getestet. Aber immerhin – es ist das erste Mal, dass TONERDUMPING für die Stiftung Warentest als relevanter Anbieter berücksichtigt wurde.

Von Stiftung Warentest leider nicht berücksichtigt: Die TONERDUMPING Patronen hätte es noch günstiger im 10er-Set gegeben.

Von Stiftung Warentest leider nicht berücksichtigt: Die TONERDUMPING Patronen hätte es noch günstiger im 10er-Set gegeben.

„Etwas schlechtere Qualität, aber 60 Prozent Ersparnis“

Das Testergebnis selbst kann sich auch sehen lassen. Für den Bereich Druckqualität – der mit 75 Prozent in die Wertung einging – gab es ein „gut“, auch bei der Handhabung – die mit 20 Prozent gewichtet wurde – gab es ebenfalls ein „gut“. Nur bei der Verpackung gab es ein „ausreichend“ – diese ging mit 5 Prozent Gewichtung in der Wertung. Am Ende steht TONERDUMPING mit der Schulnote 2,6 nur knapp hinter KMP, die mit 2,4 bewertet wurden. Besser ist dann nur noch das Original mit einer 2,1. Auf dem vierten Platz landete Ink Swiss mit der Note 3,1.

Zu TONERDUMPING gibt die Stiftung Warentest das Fazit: „Etwas schlechtere Qualität (als das Original), aber deutliche Ersparnis.“ Die Schwäche unserer Patrone ist vor allem, dass auf der Verpackung nicht sämtliche Hinweise standen, die die Stiftung Warentest von einer Patrone erwartet. Hinweise wie: „Plastikverpackung bitte in die gelbe Tonne werfen“ oder „Nicht für Kinderhände geeignet“ oder „Druckerpatrone wegen des Chips nicht in den Hausmüll werfen“. Das sind Hinweise, die wir bei der nächsten Überarbeitung unserer Verpackung berücksichtigen werden. Bei der Druckqualität waren die Ergebnisse entweder gut oder sehr gut. Nur beim Fotodruck und bei der UV-Resistenz gab es ein „befriedigend“. Kurz um, wer seine Fotos mit seinem Epson-Drucker ausdruckt und an die Wand hängt, kommt nicht am Original vorbei. Bei KMP und TONERDUMPING verblassen die Ausdrucke nach längerer Zeit.

An sonsten spart man vor allem bei TONERDUMPING. Beim Preisvergleich wurde übrigens nicht das 10er-Set oder unser 4er-Pack als Grundlage genommen, sondern die Einzelpatronen.

Tintentest bei Stiftung-Warentest: KMP und Peach fallen durch

Aus TONERDUMPING-Sicht ist es schade, dass die Zeitschrift „test“ auch in diesem Jahr TONERDUMPING Patronen nicht berücksichtigt hat. Getestet wurden neben den Original-Tintenpatronen auch acht kompatible Druckerpatronen-Marken.

Richtig schlecht schnitt dieses Jahr KMP mit seinen Brother- und Canon-Patronen ab. Für beide Patronen gab es von der test-Redaktion ein Mangelhaft (Note 5). Bei Brother wurden zu viele Patronen erst gar nicht erkannt und bei Canon sind bei fast allen getesteten Patronen die Halterungen abgebrochen. Im Brother-Test scheiterten auch zahlreiche Peach-Patronen. Daher gab es auch für diese nur ein Mangelhaft (5). Das gleiche Problem trat auch bei Armor in Verbindung mit HP-Druckern auf.

Testsieger wurden in allen Fällen die Original-Tintenpatronen. Bei Brother gab es laut Stiftung-Warentest keine funktionierende Alternative zu den LC-123-Patronen. Bei Canon konnte Peach und Pelikan mit „Gut“ abschneiden. Bei Epson schaffte iColor, Armor und Edding ein „Gut“ und beim HP-Test gab es für Agfaphoto, iColor und Pelikan ein „Gut“.

Stiftung-Warentest hat also aufgehorcht und ruft seine Leser auf bei einer Umfrage mit zu machen. Test will herausfinden, ob es in den letzten 5 Jahren verstärkt zu Problemen mit dem Erkennen von kompatiblen Patronen gab. Es wäre nett wenn auch unsere Kunden an der Umfrage teilnehmen.

Den Test kann man online für 2,50 Euro als PDF-Datei kaufen oder man holt sich die aktuelle Juni-Ausgabe am Kiosk.

Bei TONERDUMPING gibt es übrigens für alle vier getesteten Drucker bereits gute und zuverlässige Patronen. Vielleicht haben wir ja nächstes Jahr mehr Glück und werden von der Stiftung Warentest berücksichtigt. Immerhin setzt TONERDUMPING fast 10 Millionen Euro pro Jahr um, betreibt 21 Geschäfte in vier verschiedenen Bundesländern und einen deutschlandweiten Onlineshop.

So testet Stiftung Warentest Druckerpatronen

Gute Noten haben alternative Tintenpatronen in der Märzausgabe der Zeitschrift „Test“ bekommen. Die Stiftung Warentest hat vor allem für die Besitzer von Epson- und Brotherdrucker die Verwendung von alternativen Patronen empfohlen: Die Preisersparnis sei groß, die Qualitätsunterschiede im Vergleich zu den teuren Originalen gering.

Ein schönes Ergebnis, finden wir. Geld sparen bei gleicher Qualität ist immer schön. Trotzdem: Der Test hat einige Fragen offen gelassen. Ein paar davon haben wir auch hier im Blog schon gestellt: Wonach entscheidet die Stiftung Warentest eigentlich, welche Patronen, von welchen Herstellern sie testet? Patronen von Pelikan wurden beispielsweise genauso wenig getestet wie die von TONERDUMPING.

Wir haben deshalb einfach mal bei der Stiftung Warentest nachgefragt. Und die Antworten sind durchaus spannend:

Wer nicht getestet wird, ist noch lange nicht schlecht

Die Untersuchungen seien sehr kostspielig, schreibt eine Mitarbeiterin des Leserservices. Die Zahl der Testplätze sei zudem begrenzt. „Wir stehen deshalb ständig vor der Aufgabe, den Markt mit relativ wenigen Modellen möglichst gut abzubilden.“ Als wichtige Entscheidungskriterien nennt die Stiftung Warentest Verkaufshäufigkeit und die Marktbedeutung. Nicht getestet zu werden, bedeutet in jedem Fall nicht, dass Patronen beispielsweise von TONERDUMPING schlechter wären. Zitat:  „Wenn Patronen der Fa. Tonerdumping nicht im Testfeld berücksichtigt wird, ist dies jedoch nicht mit einer Negativwertung verbunden. Es sind schlicht und einfach Kapazitätsgründe, die dem Umfang unserer Tests Grenzen setzen.“ Ok. Akzeptiert. Und wir sind ja auch sicher: Gerade was den Preis anbelangt, können vor allem die Zehnersets von TONERDUMPING mit allen getesteten Wettbewerbsprodukten mithalten.

Pelikan fällt raus

Die Marktbedeutung mag für ein Unternehmen in der Größe von TONERDUMPING noch ein Ausschlusskriterium sein. Warum aber wurde auch keine einzige Patrone von Pelikan getestet – lange Zeit immerhin der Marktführer in Sachen Alternativpatronen? Da ist Stiftung Warentest so deutlich wie gnadenlos: „Die Pelikantinten konnten wir nicht bewerten, weil es für die ausgesuchten Druckermodelle keine Tinten gab.“ Das entspricht auch dem, was wir seit langem beobachten: Pelikan verliert den Anschluss an den Markt. Neue Modelle gibt es kaum noch – der Marktanteil schrumpft gewaltig.

Während Pelikan also im Test gar nicht mehr vorkommt, schafft es manch ein Hersteller gleich mit verschiedenen Marken in die Auswertung. Armor beispielsweise ist sowohl mit der eigenen Marke getestet worden, aber auch mit der Marke Edding, die genauso von Armor produziert wird. Merkwürdigerweise bekommen beide unterschiedliche Wertungen – auch für Patronen, die in den gleichen Drucker passen.

Die Verpackung macht´s

Dass Armor und Edding zusammengehören, weiß auch Stiftung Warentest – so schreibt es jedenfalls die Leserservice-Mitarbeiterin: „Umso interessanter sind dann auch die Testergebnisse, denn die Ausdrucke hatten eine unterschiedliche Qualität.“ Allerdings die Qualität allein habe für die abweichenden Testergebnisse gar keine so große Rolle gespielt. Als gravierender bezeichnet die Mitarbeiterin die Unterschiede in der Verpackung. Zweckmäßigkeit, Größe und die Recyclingangaben seien da bewertet worden. Übersetzt heißt das wohl so viel wie: Drin ist zwar bei Armor und Edding wirklich nahezu das gleiche – kommen ja schließlich auch aus der gleichen Fabrik. Weil aber die Verpackung unterschiedlich ist, gibts auch unterschiedliche Testergebnisse. Da stellt sich doch die Frage: Lohnt es sich wirklich die begrenzten, teuren Testplätze für zwei unterschiedliche Verpackungen zu nutzen? Wo es doch eigentlich um die Tinte gehen sollte.

Aber ok. Immerhin hat die Stiftung Warentest ihre Ergebnisse so noch einmal etwas transparenter gemacht. Ist doch auch schon mal was.