Neu: Brother DCP-J132W und DCP-J152W

Brother DCP-J132W
Brother DCP-J132W: Teure Folgekosten

99 Euro soll der Brother DCP-J132W kosten. Neu bei diesem Drucker sind vor allem die Tintenpatronen. Statt der im Vorgänger noch verwendeten LC-985, befinden sich jetzt die LC-121 oder LC-123-Patronen im Gerät. Diese Tintenpatronen sind als richtige Innovation zu sehen. Sie haben einen Chip – und das macht das Nachbauen dieser Patronen teuer. Bei der Auswahl der Tintenpatronen hat man die Wahl zwischen LC-121 und LC-123-Druckerpatronen. Hier eine kurze Übersicht der Preise und Seitenleistungen der beiden Patronenserien:

Patronen für DCP-J132W, J152W, u.a. Seitenreichweite nach ISO unverbindlicher Verkaufspreis Preis bei Tonerdumping
LC-121BK (schwarz) 300 Seiten 18,99 Euro 14,99 Euro
LC-121C (cyan) 300 Seiten 10,99 Euro 8,99 Euro
LC-121M (magenta) 300 Seiten 10,99 Euro 8,99 Euro
LC-121Y (gelb) 300 Seiten 10,99 Euro 8,99 Euro
LC-123BK (schwarz) 600 Seiten 24,99 Euro 18,99 Euro
LC-123C (cyan) 600 Seiten 15,99 Euro 11,99 Euro
LC-123M (magenta) 600 Seiten 15,99 Euro 11,99 Euro
LC-123Y (gelb) 600 Seiten 15,99 Euro 11,99 Euro

Für die LC-121 und LC-123 gibt es im Moment noch keine Alternativen. Aber selbst wenn es kompatible LC-123 in kürze geben wird, werden diese Patronen deutlich teurer sein, als die Vorgänger-Druckerpatronen. Einen Druckerpatronenchip zu entschlüsseln ist ein sehr teures und aufwändiges Verfahren – derjenige, der das zuerst schafft, lässt sich diese Investition dann auch ordentlich bezahlen.

Jetzt zu den Geräten: Der DCP-J132W hat – wie es sich vom Druckernamen bereits ableiten lässt – eine Druck-, Kopier-, und Scanfunktion. Die Faxfunktion ist bekanntlich nur der MFC-Serie vorbehalten. Das „W“ im Namen verrät, dass der Drucker neben einer USB-Schnittstelle auch eine WLan-Antenne verfügt. Eine komfortable Angelegenheit. Der Drucker braucht daher nur irgendwo eine Steckdose für seinen Stromanschluss, die Daten werden dann praktischer Weise über das kabellose Heimnetzwerk transportiert. Und hier ist auch schon das Stichwort. Der DCP-J132W ist in jeder Hinsicht ausschließlich für den Heimgebrauch gedacht. Die Druckgeschwindigkeit ist mit 6 Farbseiten oder 11 Monochromseiten pro Minute für einen Tintenstrahldrucker in Ordnung. Dass die Papierkassette nur 100 Blatt fasst ist für jeden halbwechs professionellen Betrieb ein Ausschlusskriterium. Dass der DCP-J132W nur für Anwender gedacht ist, die regelmäßig äußerst wenig drucken. Der ideale Anwender für dieses Gerät druckt einmal pro Woche ein bis zwei Blätter. Dann kommt man mit einem kleinen Patronensatz auch ein Jahr aus, ohne dass der Druckkopf vorzeitig eintrocknet.

Das Kopieren klappt übrigens auch ohne PC, allerdings nur über ein Vorlagenglas. Einen automatischen Papiereinzug gibt es nicht. Für Leute, die nur 2 Seiten pro Woche drucken, ist das aber kein Problem. An der Scanfunktion gibt es nichts auszusetzen. Mit der Brother App iPrint&Scan für Apple iOS, Android, WindowsPhone und Kindle Fire sowie die AirPrint-Funktion oder Google Cloud-Print, liegt Brother im Smartphone-Trend.

Brother DCP-152W
Brother DCP-152W

Für 20 Euro mehr bekommt man bei Brother den DCP-J152W. In der Liste der technischen Daten gibt es nur einen einzigen Unterschied zum DCP-J132W (man möge mich gerne korrigieren – ich habe nur diesen gefunden): Der DCP-J152W hat statt einem einzeiligen Display einen 4,5 cm kleines Farbdisplay.

Besonders hervorzuheben sind bei beiden Druckern die wirklich sehr niedrigen Stromkosten. Während des Drucks verbrauchen sie nur 16 Watt. Auch aus diesem Grund wurden beide Geräte mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

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