Druckerverkäufe gehen weiterhin zurück

Die Marktforscher von Contextworld haben ermittelt, dass der Verkauf von Single-Function-Laserdruckern im dritten Quartal 2017 um 15 Prozent zurück ging – im Vergleich zum dritten Quartal 2016. Multifunktions-Tintenstrahldrucker wurden im gleichen Vergleichszeitraum um neun Prozent zurück. Der Trend geht bei Laserdruckern immer mehr in Richtung Multifunktionsgerät. Der Absatz von Farblaser-MFPs ist um 2 Prozent gestiegen.

Bei den Umsätzen sieht es noch gravierender aus. Schließlich sind die Preise um zwei Prozent bei Mono-MFPs und um drei Prozent bei Farb-MFPs gesunken.

Fazit: Das Schrumpfen des Druckermarktes geht vor allem im privaten Segment ungebremst weiter. Das Ausdrucken von Fotos ist seit Facebook und Instagram nicht mehr so wichtig, wie noch vor 10 Jahren. Auch das Kino- oder Flugticket lässt sich heute bequem auch mit dem QR-Code auf dem Smartphone-Display vorzeigen. Der Privatuser ist also immer mehr mit seinem Smartphone online und das auch EU-weit. Ein Tintenstrahldrucker wird im Privatbereich dann etwas für Hobbykünstler, die ihre Fotos an die Wand hängen wollen. Ähnlich wie heute der Plattenspieler bei einer kleinen Zielgruppe wieder total angesagt ist.

Im Büro hingegen ist der Drucker noch nicht weg zu denken. Das papierlose Büro ist zwar schon in Ansätzen vorhanden, aber noch immer nicht in allen Firmen vorhanden. Langfristig werden aber auch hier Digitalisierung und Dokumenten-Managementsysteme immer mehr verbreitet sein. Der Drucker wurde jetzt zum MFP. Das Scannen wird den Übergang vom gedruckten zum digitalen Dokument einleiten und letztendlich werden Dokumente nur noch elektronisch erstellt, elektronisch übermittelt und schließlich elektronisch in der Cloud archiviert. Wer braucht dann noch eine Druckerpatrone?

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