IFA 2017: EPSON ET-16500 A3 Ecotank Drucker für Heimbüros

Auf der Internationalen Funkaustellung – vom 1.-6. September in Berlin – hat Epson sein neuestes Druckermodell der Ecotank-Reihe vorgestellt: den EPSON Workforce ET-16500 – einen A3-duplexfähigen 4-in-1-Tintenstrahler. Neu ist jedoch nur der Marktstart in Deutschland, in den USA ist das Gerät bereits seit einem guten Jahr erhältlich. Und selbstverständlich kann man bei Tonerdumping auch Ecotank Tinte kaufen.

Touchscreenbedienung und perfekte Konnektivität

Über einen 10,1-Zentimeter-Touchscreen kann der ET-16500 komfortabel bedient werden. In der Konnektivität lässt er keine Wünsche offen: WLAN, Ethernet und USB stehen zur Verfügung, und über Epsons iPrint-App ist auch die Verbindung mit einem Android- oder iOS-Gerät kein Problem. Epson Connect ist ebenfalls an Bord, was Remote-Druckertreiber und E-Mail-Druck ermöglicht. Zu guter letzt wird noch Googles Cloud-Print unterstützt, womit sich wirklich für jeden Bedarf die passende Verbindung finden sollte.

Scanner mit 1200dpi, integriertes Fax

Der ET-16500 ist ein klassisches 4-in-1-Multifunktionsgerät, bietet also die Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen. Dank ordentlicher 1.200 dpi Scanauflösung sollte die Qualität im Alltag kaum Wünsche offen lassen. Mit dem Fax eignet der ET-16500 sich für kleinere Büros oder das HomeOffice.

Epson liefert den ET-16500 mit zwei Tintenpaketen für bis zu 10.500 DIN-A4-Seiten in Schwarz-Weiß oder 11.300 A4-Seiten-in Farbe. Beim Drucktempo gibt Epson zehn Seiten pro Minute in Farbe und 18 Seiten pro Minute in Schwarz-Weiss an. Zum deutschen Preis des ab November 2017 erhältlichen Geräts hat sich EPSON bisher nicht geäußert, laut epson.com beträgt der Preis in den USA 999,99 US-Dollar.

Kaum Kostenvorteile durch Ecotank-Tintenflaschen

Epson Tintenflaschen

© Seiko Epson Corporation

Die Ecotank-Drucker die von Epson seit einigen Jahren angeboten werden könnten theoretisch durch den Wegfall der teuren Tintenpatronen bedeutende Kostenersparnisse bringen.

Da die Anschaffungspreise jedoch deutlich höher als für klassische Patronendrucker angesetzt werden, kommt dieser theoretische Vorteil über die normale Lebensdauer des Druckers nicht wirklich zum tragen.

In Ausnahmefällen könnte sich das Prinzip rechnen, bei den meisten Nutzern egalisiert der hohe Anschaffungspreis aber die geringeren Verbrauchskosten.

Canon stellt 6 neue Pixma Drucker und eine neue Tintenserie vor

Die Neuheiten an diesen Druckern lassen sich in drei Punkte zusammenfassen:

  1. Es gibt eine neue Druckerpatronen-Serie PGI-580/ CLI-581 (und somit erst einmal nur Original-Patronen)
  2. Bei den Druckerpatronen gibt es erstmals drei Füllmengen: Standard, XL und XXL.
  3. Zwei der neuen Drucker heißen das erste Mal Pixma TR-XXXX.

Fangen wir erst einmal mit dem billigsten Gerät an:

Canon Pixma TS-5150

Günstiger Einstiegsdrucker mit Druckkopfpatronen: Canon Pixma TS5150

Günstiger Einstiegsdrucker mit Druckkopfpatronen: Canon Pixma TS5150

Normalerweise hat ein Pixma-Drucker mit einer Modellnummer über 5000 immer einen Druckkopf mit separat auswechselbaren Einzelfarben. Beim Canon Pixma TS-5150 ist das anders. Hierfür hat Canon das Druckkopfpatronen-Paar PG-540, CL-541 aus der Mottenkiste ausgegraben. Eigentlich wurden diese Patronen längst von den PG-545 und CL-546 abgelöst – für den TS-5150 wird diese vorletzte Generation wieder aktiviert – warum auch immer…

Größter Nachteil ist folgerichtig, dass die Druckkosten extrem teuer werden, wenn man häufiger drucken möchte. Eigentlich lohnt sich die Anschaffung nur für Anwender, die eher das Problem haben, dass Tintenpatronen wegen Nichtbenutzung eintrocknen, als Tintenpatronen, die leer werden. Wer also im Monat höchstens 20 Blätter druckt, lohnt sich die Anschaffung. Bei längeren Druckpausen kann ein Druckkopfreiniger eine sehr lohnenswerte Anschaffung sein.

Druckkosten sparen dank TONERDUMPING-Alternativpatronen

Die Druckkosten kann man allerdings mit TONERDUMPING Druckerpatronen deutlich reduzieren. Die schwarze wiederbefüllte Patrone druckt 765 Seiten und somit kommt man mit der Alternativpatrone auf einen Seitenpreis von 2,61 Cent. Die Original XL-Patrone von Canon kostet normalerweise 27,99 – bei TONERDUMPING kostet sie nur 22,99. Diese druckt 600 Seiten und erzielt somit einen Seitenpreis von 4,66 Cent. Die Standard PG-540 Originalpatrone hat einen Seitenpreis von 10,55 Cent. Das Sparpotential ist also enorm.

Dank TONERDUMPING Patronen können die Druckkosten reduziert werden.

Dank TONERDUMPING Patronen können die Druckkosten reduziert werden.

Wer also nun selten druckt, der wird sich an der doch eher langsamen Druckgeschwingigkeit von 6,8 Farbseiten pro Minute nicht sonderlich stören. Die maximale Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi reicht für gute Fotos auf Fotopapier, wobei hier nicht ganz die Laborqualität erreicht wird. Zudem ist beim Fotodruck die Farbpatrone ganz besonders schnell leer. Nach 69 10×15-Fotos ist Schluss. Die XL-Farbpatrone schafft immerhin 150 Fotos.

An sonsten wäre zu erwähnen, dass der TS-5150 nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren kann – allerdings nur vom Vorlageglas. Das kann bei mehreren Seiten etwas lästig sein – aber wie gesagt, für das private Homeoffice ist das okay.

Modern zeigt sich der Pixma mit seiner Internetanbindung. Apple AirPrint, Google Cloud Print und das Drucken über eine Canon-Android App ist möglich. Dann lässt sich der Drucker über WLAN oder USB ansteuern.

Das Papier lässt sich in zwei Zufuhren platzieren. Automatischer Duplexdruck wird dabei unterstützt. In die geschlossene Papierkassette passen 100 Blatt Standardpapier. In den hinteren Papiereinschub kommen bis zu 20 Blatt Fotopapier oder noch einmal 100 Blatt Kopierpapier. Für einen Drucker für den Privatgebrauch reicht die Kapazität aus.

Den Canon Pixma TS5150 wird es in den Farben schwarz oder weiß geben. Markteinführung ist Anfang September und der unverbindliche Verkaufspreis wird bei 105 € liegen.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TS5150

Die Vorteile:

  • Günstiger Anschaffungspreis für einen Multifunktionsdrucker
  • Gute Druckqualität
  • Mit jeder neuen Patrone gibt es frische Druckdüsen
  • Ideal für zu Hause
  • Alternativpatronen verfügbar, Patronen lassen sich nachfüllen
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN und Bluetooth
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Keine Einzelfarbenpatronen
  • Teurer Fotodruck
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)

Canon Pixma TS-6150 – eine neue Druckerpatronen-Generation kommt…

Neu beim TS-6150: Die Patronen

Neu beim TS-6150: Die Patronen

Beim Canon Pixma TS-6150 hat der Druckerpatronen-Käufer eine große Auswahl an Produkten. Aber egal, welches Angebot mal nimmt, im Moment ist die neue Druckerpatronen-Generation nur als Canon-Original verfügbar. Dementsprechend teuer sind die Druckkosten. Diese werden erst mit der Verfügbarkeit von Alternativpatronen sinken.

Wer also einen guten Fotodrucker von Canon will und sofort billiger drucken will, sollte auf die vorherige Tintengeneration setzen (PGI-570/ CLI-571) oder – noch günstiger – auf Drucker mit der PGI-550/ CLI-551 Patronen. Vereinzelt sind noch Canon Pixma IP7250 oder MX925 erhältlich. Bei diesen Druckern sind die Alternativpatronen äußerst preiswert.

Neue PGI-580 und CLI-581 Druckerpatronen

Zurück zum TS-6150 und der neuen Druckerpatronen-Generation. Es handelt sich um die PGI-580 und CLI-581 Patronen. PGI steht für „Pigmented Ink“ und CLI steht für „Chromalife Ink“. Die pigmentierte Tinte eignet sich sehr gut für den Textdruck auf Normalpapier. Die Farbstoffteilchen legen sich auf das Papier, dringen also nicht so tief ein. Ein Ausfransen der Schrift wird dadurch verhindert. Es gibt also keinen Löschblatt-Effekt. Aber das kennen wir schon von den Vorgänger-Generationen.

Drei Füllmenge: Standard, XL und XXL

Neu an der PGI-580 und CLI-581 Generation ist, dass diesmal nicht nur zwei verschiedene Füllmengen lieferbar sind, sondern dass man auf drei Kapazitäten zurückgreifen kann: Standard, XL und XXL. Canon hat bislang für die Druckerpatronen noch keine unverbindlichen Verkaufspreise bekannt gegeben. Einer unserer Großhändler hat bereits Preise gelistet. So können wir zumindest schon einmal einen TONERDUMPING-Verkaufspreis nennen.

Wir haben uns entschieden für die PGI-580 auch wirklich alle drei Füllmengen anzubieten. Bei den Farbpatronen werden wir vorerst nur XL und XXL anbieten. Die PGI-580 PGBK kostet bei TONERDUMPING 11,99 und druckt 200 Seiten. Der Seitenpreis beträgt daher 6 Cent. Die PGI-580 PGBK XL Patrone kostet 14,99 und druckt 400 Seiten. Der Seitenpreis geht damit auf 3,75 Cent zurück. Am günstigsten druckt man mit der PGI-580 PGBK XXL. Sie kostet bei TONERDUMPING 20,99 € und sie druckt 600 Seiten. Das ergibt einen Seitenpreis von 3,5 Cent.

Die CLI-581XXL kosten jeweils 19,99 €. Die CLI-581XL bietet TONERDUMPING für 13,99 € an. Canon plant auch die Einführung zahlreicher Multipacks in unterschiedlichen Füllmengen. Das sind also eine große Menge neuer Produkte für ausgesprochen wenige Produkte. Bei einem rückläufigen Markt wird der Platz auf dem Verkaufsregal besonders eng.

10 Farbseiten pro Minute, 7,5 cm großes Display und Duplexdruck

Nun was kann der TS-6150? Auch hier bekommt man ein Multifunktionsgerät wahlweise in schwarz oder weiß. Das Papiermanagement ist identisch zum TS-5150. Auch hier ist Duplexdruck möglich und es stehen zwei Papiereinschübe zur Verfügung zu jeweils 100 Blatt. Unterschiede gibt es bei der Druckgeschwindigkeit. Beim Canon Pixma TS-6150 sind es 10 Farbseiten oder 15 Monoseiten pro Minute. Etwas größer geraten ist das Touch-Display – seine Diagonale misst 7,5 cm.

Die CLI-581 Patronen gibt es in den Farben schwarz, cyan, magenta und gelb. Dazu kommt noch die PGI-580 Patrone für schwarze Texte.

Für 145 € bekommt man das Gerät ab September. Wer etwas mehr Fotos druckt, sollte den 40 € Aufpreis investieren. Aber wie gesagt sind die Vorgänger-Drucker wegen der Alternativpatronen vorerst vorzuziehen.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TS6150

Die Vorteile:

  • Günstiger Anschaffungspreis für einen Multifunktionsdrucker
  • Gute Druckqualität
  • Einzelfarbenpatronen
  • Ideal für zu Hause
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN und Bluetooth
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Im Moment noch keine Alternativpatronen verfügbar
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)

Canon Pixma TS-8150 und TS-9150 – die Drucker mit der blauen Extra-Tinte

Der Canon Pixma TS-8150 ist beim Fotodruck deutlich schneller als der TS-6150. Das randlose 10×15 Foto ist bereits nach 17 Sekunden gedruckt. Beim TS-6150 sind es 37 Sekunden. Beim Normaldruck auf Standardpapier sind es aber ebenfalls 10 Farb- oder 15 Monoseiten pro Minute. Der TS-8150 richtet sich also an den Fotofreund. Das merkt man auch an einer weiteren Tintenpatrone, die nur in den TS-8150 und TS-9150 passt: Die Patrone mit der Farbe fotoblau. Canon schreibt dazu in seiner Pressemitteilung:

„Das neue Sechsfarbsystem der PIXMA TS8150 und PIXMA TS9150 Modelle ermöglicht den Druck noch natürlicher wirkender und leuchtender Fotos. Das Pigment-Schwarz sorgt für gestochen scharfe Texte und das neue Fotoblau reduziert die Körnigkeit beim Fotodruck besonders bei Farbverläufen von Blau bis Weiß. Dieser Effekt wird unter speziellen Druckeinstellungen sichtbar.“

Mit dem TS-8150 gelingen nicht nur tolle Ausdrucke, auch der Scanner ist top.

Mit dem TS-8150 gelingen nicht nur tolle Ausdrucke, auch der Scanner ist top.

Scanner mit sehr hoher optischer Auflösung

Beim Scanner bekommt der TS-8150 Anwender die doppelte Auflösung spendiert. Statt 1.200 x 2.400 dpi wie beim TS-6150, sind es beim TS-8150 2.400 x 4.800 Bildpunkte pro Inch. Gemeint ist die tatsächliche, optische Auflösung. Das bedeutet, dass man mit dem TS-8150 nicht nur einen guten Fotodrucker, sondern auch einen professionellen Scanner erhält.

CD-Druck und SD-Kartenslot

Beim Canon Pixma TS-8150 gibt es zudem auch noch eine Kassette mit der man CDs direkt bedrucken kann. Dann gibt es ein SD-Karten-Slot mit dem man beispielsweise seine Fotos auch ohne PC ausdrucken kann. Und ein weiterer Unterschied ist ein noch größeres Touch-Display mit einer Diagonale von 10,8 cm.

Der TS-8150 kostet 195 € und für ambitionierte Hobby-Fotografen, die einen Fotodrucker und einen guten Scanner benötigen eine gute Wahl.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TS8150/ TS9150

Die Vorteile:

  • Gute Druckqualität
  • Einzelfarbenpatronen
  • Ideal für Hobbyfotografen danke Extra-Fotoblaupatrone
  • Gute Scanauflösung
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN und Bluetooth
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Im Moment noch keine Alternativpatronen verfügbar
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)
  • Etwas zu hoher Anschaffungspreis – besonders was den TS-9150 betrifft.
Das Design des Pixma TS-9150 zeigt klare Kante.

Das Design des Pixma TS-9150 zeigt klare Kante.

Beim Canon Pixma TS-9150 gibt es erst einmal einen optischen Unterschied. Das Design ist kantiger und wirkt daher wertiger als beim TS-8150. Dazu gibt es auch noch eine LAN-Schnittstelle für eine kabelgebundene Netzwerkanbindung. Das Touchdisplay ist mit 12,6 cm etwas größer als beim TS-8150. Doch rechtfertigen diese Unterschiede noch einmal einen Aufpreis auf 245 €? Scheinbar richtet sich dieser Drucker an Kunden, die einfach immer das teuerste kaufen wollen und auf Design großen Wert legen – und auch diese Kunden soll es geben. Das wusste auch schon Steve Jobs.

Zwei neue 4-in-1 Geräte: Canon Pixma TR7550 und TR8550

Canon Pixma TR7550. Ein 4-in-1-Gerät für 195 €.

Canon Pixma TR7550. Ein 4-in-1-Gerät für 195 €.

Diese 4-in-1 Multifunktionsgeräte lösen den Pixma MX725 und MX925 ab. Der Canon Pixma TR7550 und der Pixma TR8550 überspringen die PGI-570/ CLI-571 Tinten und verwenden gleich die neuesten Tinten PGI-580 und CLI-581. Eine fotoblau-Patronen findet man aber bei beiden Geräten nicht. Dafür gibt es eine Faxfunktion, eine automatische Dokumentenzufuhr. Zielgruppe dieser Geräte ist also das Homeoffice, mit Betonung auf „Office“.

Canon hat seine Drucker geschrumpft

Aber auch Fotos gelingen auf Fotopapier in einer Qualität, die für Laien ausreichend ist. Im Vergleich zu den Vorgängern wurde am Volumen der Drucker deutlich gespart. Ein gutes Argument für die enge Studentenbude. Die Standfläche ist 20 Prozent kleiner und das Volumen misst 35 % weniger als bei den Vorgänger-Modellen.

Das Druckwerk beim TR7550 entspricht dem des TS6150. Die Druckgeschwindigkeit ist beim Normal- und Fotodruck gleich schnell wie beim TS6150.

Doch was sind die Unterschiede zwischen TR7550 und TR8550?

Der TR8550 hat mit 10,8 cm das größere Touch-Display. Die Diagonale des TR7550 beträgt nur 7,5 cm. Der TR8550 hat eine LAN-Schnittstelle und einen Slot für SD-Karten. Beides Dinge, die dem TR7550 fehlen. Der UVP des TR7550 beträgt 195 € für nur 20 € mehr bekommt man den TR8550. Mir scheint, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim TR8550 etwas besser. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Vor- und Nachteile Canon Pixma TR7550/ TR8550

Die Vorteile:

  • Gute Druckqualität
  • Einzelfarbenpatronen
  • Ideal für das Home-Office dank Faxfunktion und ADF
  • Gute Online- und mobile Anbindung
  • WLAN
  • Automatischer doppelseitiger Druck (Duplex)

Die Nachteile:

  • Im Moment noch keine Alternativpatronen verfügbar
  • Nur für geringe Druckvolumen ausgelegt (Druckkosten, Papierfach, Druckgeschwindigkeit, kein Dokumenteneinzug)
  • Etwas zu hoher Anschaffungspreis

Fazit: Lohnt sich die Neuanschaffung?

Meine Antwort, ganz klar: Nein. Die Druckkosten sind einfach viel zu hoch für die Drucker der PGI-580 und CLI-581 Generation. Wer dringend einen Canon-Drucker braucht, sollte jetzt noch schnell einen Canon TS-5050 kaufen, wer eine Faxfunktion benötigt greift zum Canon Pixma MX725 oder MX925, von denen wir noch ein paar Restbestände in unserem Onlineshop anbieten können. Wer keinen Kopierer oder Scanner braucht – schließlich gibt es gute Smartphones, die Dokumente und Bilder gut abfotografieren können – der nimmt den Canon Pixma IP7250. Supergünstig in der Anschaffung, CD-Druckfunktion, druckt schnell und macht Superbilder – und das zu niedrigen Druckkosten dank der TONERDUMPING-Alternativpatronen.

Eine weitere Option ist abwarten. Vermutlich dauert es kein halbes Jahr und die Entwicklungsabteilung von Apex bringen demnächst einen kompatiblen Chip auf den Markt. Und dann gibt es günstigere Alternativpatronen von G&G bei TONERDUMPING.

Ninestar verrät seine Lexmark/ Pantum-Strategie

Bei der dritten Distributorenkonferenz von Seine Holland (die europäische Ninestar-Niederlassung) hat Ninestar einige Neuheiten verraten.

Pantum und Lexmark sollen sich ergänzen

Lexmark Präsentation

Lexmark Präsentation

Um den Firmenwert von Lexmark zu erhalten, will Ninestar Lexmark als eigenständiges Unternehmen beibehalten. Lexmark werde sich aber auf seine Stärken konzentrieren und diese künftig ausbauen. Das bedeutet dass Lexmark komplexe Drucklösungen und Dokumenten-Management und Lösungen anbieten wird. Dabei kommen schnelle und große Multifunktionssysteme zum Einsatz. Einstiegsdrucker und kleine Farblaserdrucker wird Lexmark künftig nicht mehr verkaufen.

Pantum wird im vierten Quartal ein Farblaser-Multifunktionsgerät auf den Markt bringen, der 30 Seiten pro Minute drucken soll – der Pantum CM3000DN. Außerdem gibt es mit dem Pantum P5000DN einen 42 Seiten-pro-Minute Schwarzweiß-Laserdrucker. Und einen auf dem gleiches Druckwerk basierendes Multifunktionsgerät, den M7600DN.

Pantum Roadmap ab dem 2. Quartal

Pantum Roadmap ab dem 2. Quartal

Die Toner für die schnellen Monochrom-Drucker und das Druckwerk sind aus dem Lexmark-Portfolio entnommen. Die Toner werden 5.000, 10.000 oder 20.000 Seiten drucken und sehen aus wie Lexmark 502-Toner, die es ja ebenfalls in 5.000, 10.000 oder 20.000 Seiten gibt. Die Toner für die Farbdrucker sehen vom Gehäuse aus wie die aktuellen Lexmark 802-Farbtoner. Diese werden bei Pantum 4.000 Seiten schwarz oder 3.000 Farbseiten drucken. Bei Pantum heißen die Farbtoner CTL-200HK, 200HC, 200HM und 200HY. Die Monochromtoner für die schnellen Pantum-Geräte heißen TL-500H, TL-500X und TL-500U. Die Buchstaben H, X und U wurden ebenfalls von der Lexmark-Serie übernommen.

Wer ist Seine Tech? Wer ist Ninestar Corp? Was gehört zu wem?

Interessant fand ich auch die Folie, bei der sehr übersichtlich dargestellt wurde welche Marke, zu welchem Firmenteil gehört. Der Mutterkonzern heißt Seine Tech. Darunter finden wir Ninestar Corp und Pantum. Die Ninestar Corp besteht aus den Firmen Static Control (Tonerchips, Tonerpulver, Verschleißteile für Tonerkartuschen), Ninestar Image Tech Ltd (die Marke G&G und Ninestar), Apex Microelectronic Co Ltd (Chips, Tinte, Tonerpulver) und Lexmark (Drucker, Drucklösungen, Verbrauchsmaterial für die Marke Lexmark).

Immer wieder taucht auch die Marke Lenovo auf. Diese ist aber nicht Bestandteil der Seine Tech. Ein großer Eigentümer der Seine Tech ist Legend Capitals und diese sind ebenfalls bei Lenovo Großaktionär.

Der Seine Tech Konzern

Der Seine Tech Konzern

Canon bringt Drucker mit Tintentanks nach Deutschland

Canon GI-590 Tintenflaschen

Die GI-590 Tintenflasche mit 135 ml schwarzer Tinte

Die GI-590 Tintenflasche mit 135 ml schwarzer Tinte

Nun gibt es nicht nur von EPSON Drucker mit Tintenfläschchen als Nachfülloption, sondern auch ein Serie von Canon-Druckern. Mit den sehr preiswerten Flaschen kann man 7.000 Monochromseiten oder 6.000 Farbseiten drucken. Ein Satz GI-590 Tinten kosten dabei bei TONERDUMPING etwas weniger als 40 €. In der schwarzen Tintenflasche befinden sich 135 ml. In den Farbflaschen jeweils 70 ml.

Erster Haken: Die Drucker sind relativ schlecht ausgestattet und kosten dafür umso mehr. Canon versucht also das Geld, das sie beim Tintenverkaufen nicht mehr verdienen können, gleich am Anfang beim Verkaufs des Druckers einzustreifen.

Canon Pixma G1500

Canon Pixma G1500

Canon Pixma G1500

Für 199 € bekommt man einen simplen Drucker mit einer sehr langsamen Druckgeschwindigkeit. Es sind nur 5 Farbseiten pro Minute und für ein 10 x 15 Foto benötigt der Canon Pixma G1500 eine ganze Minute. Canon gibt an, dass der Drucker für hohes Druckaufkommen geeignet ist. Wenn man die Tintenkosten einrechnet, stimmt das. Offen bleibt aber wie robust das Gerät ist, also wieviele Seiten pro Monat empfohlen werden. Diese Angabe fehlt bei den technischen Daten auf der Canon-Website. Außerdem ist auch nicht klar, wie lange man drucken kann, bis dann der Tintenauffangbehälter voll ist und wie viele Seiten der Druckkopf hält. Tintenrestbehälter und Druckkopf werden zumindest nicht als Druckerzubehör angeboten.

Canon Pixma G2500

Einen 3-in-1 Multifunktionsdrucker mit den GI-590 Tintenflaschen bekommt man für 50 € mehr. Die Druckgeschwindigkeit ist beim Canon Pixma G2500 genauso langsam wie beim G1500. Das Papierfach hat nur Platz für 100 Blätter und auch hier ist die Frage offen, ob man Druckkopf und Resttintentank wechseln kann. Deshalb ist der Drucker bestenfalls für das Homeoffice geeignet – auch wenn man dann wirklich günstig drucken kann.

Canon Pixma G3500

Der Canon Pixma G3500

Der Canon Pixma G3500

Für dann insgesamt knapp 300 € gekommt man schließlich einen Tintentank-Drucker der von seinen Eigenschaften aussieht wie ein Drucker aus dem 21. Jahrhundert. WLAN und Cloudprint sowie mobiles Drucken ist mit dem Canon Pixma G3500 3-in-1 Drucker möglich. Die Druckgeschwindigkeit entspricht aber weiterhin eher Ende 20. Jahrhundert. Das Papierfach hat aber weiterhin nur Platz für 100 Blätter und auch hier ist unklar wie es mit der Lebensdauer des Druckkopfs und des Resttintentanks aussieht. Daher auch hier nur eine Empfehlung für das Homeoffice.

Drei neue PANTUM Drucker im Sortiment

TONERDUMPING ergänzt sein PANTUM Laserdrucker Sortiment. Hier eine kurze Vorstellung der Geräte:

PANTUM P3500DN – der schnellste PANTUM der viele Jahre lang hält was er verspricht

Beeindruckend schnell und robust: Der PANTUM P3500DN

Beeindruckend schnell und robust: Der PANTUM P3500DN

Der PANTUM P3500DN ist der aktuell am robustesten verarbeitete Laserdrucker von PANTUM. 80.000 Seiten pro Monat soll das Gerät ohne Papierstau bewältigen. Für diese Preisklasse ein Top-Wert. PANTUM bringt mit seinem Metallrahmen und der hochwertigen Materialien die Qualität zurück in das Druckerbusiness. Ein Laserdrucker soll eben nicht nur innerhalb der gesetzlichen Gewährleistung funktionieren, sondern viele Jahre mehr.

Beeindruckend ist auch die Druckgeschwindigkeit. 33 Seiten pro Minute ist eine Geschwindigkeit, die man bei dieser Preisklasse nicht erwartet. Die Ausdrucke sind zudem mit echten 1.200 x 1.200 dpi gestochen scharf und selbst Grautöne lassen sich damit gut unterscheiden. Schließlich ist der Druckerspeicher von 256 MB groß genug für aufwändige Dokumente. In der Standardversion gibt es ein Papierfach für 250 Blätter und eine Einzelblattzuführung für 60 Blätter. Diese Kapazität lässt sich mit maximal zwei weiteren Papierschubladen auf insgesamt 1410 Seiten erweitern.

Und dann sind auch noch die Druckkosten und die Anschaffungskosten sehr niedrig. Für einen Mittelklasse-Monolaserdrucker sind die 157,99 ein günstiger Preis. Die Folgekosten werden erst mit dem 10.000-Seiten-Toner äußerst günstig. Damit kommt man auf 1,25 Cent pro Seite. Mit dem Originaltoner von PANTUM!

Praktisch ist natürlich auch der automatische, doppelseitige Druck (Duplex) und die Netzwerkschnittstelle. Insgesamt ist der P3500DN ein flotter und robuster Drucker mit niedrigen Kosten. Was will man mehr?

PANTUM M6550NW – 3-in-1 Laserdrucker für das Home-Office

Sehr günstig. 3-in-1 mit ADF für nur 129,99 €.

Sehr günstig. 3-in-1 mit ADF für nur 129,99 €.

WLAN, scannen und drucken mit dem Smartphone, kopieren und eine supereinfache Treiberinstallation. All das zeichnet den PANTUM M6550NW aus. Zudem gibt es ein praktisches ADF, mit dem man mehrseitige Dokumente einziehen und schnell scannen oder kopieren kann. Das Gerät scannt, kopiert und druckt 22 Seiten pro Minute. Nach fast 8 Sekunden ist die erste Seite gedruckt. Die Ausdrucke sehen dank der 1.200 x 1.200 dpi sehr scharf und detailreich aus. 128 MB Druckerspeicher sind für kleine Arbeitsgruppen auf jeden Fall ausreichend. Für größere Arbeitsgruppen ist der M6550NW nicht geeignet. Hier bremst vor allem das nicht erweiterbare Papierfach von 150 Blatt aus. Daher ist der M6550NW eher für das Home-Office oder für kleine Arbeitsgruppen geeignet. Dafür ist der Preis auch unschlagbar günstig. Wo bekommt man sonst einen 3-in-1 Laserdrucker mit ADF für 129,99 €?

PANTUM M6600NW – 4-in-1 Laserdrucker mit WLAN und Mobile Printing

Soll das Gerät auch faxen? Dann kostet es 149,99 €.

Soll das Gerät auch faxen? Dann kostet es 149,99 €.

Sehr ähnlich wie der M6550NW ist der PANTUM M6600NW. Der einzige große Unterschied ist die zusätzliche Faxfunktion. An sonsten ist auch der M6600NW schnell installiert und arbeitet auch mit dem Smartphone gut zusammen. Auch hier gibt es ein ADF und der Preis ist wegen der Faxfunktion mit 149,99 etwas höher.

Hier ist die Verarbeitung äußerlich ähnlich gut. Allerdings gibt PANTUM hier nur eine maximale Seitenauslastung von 15.000 Seiten pro Monat an. In Anbetracht des kleineren Druckerspeichers, und der etwas höheren Verbrauchskosten und des kleinen Papierfachs, ist dieses Gerät ohnehin nur für Anwender geeignet, die ca. 100 bis 500 Schwarzweiß-Seiten pro Monat drucken. Für diese Zielgruppe ist es das perfekte Gerät.

Der Toner für den M6550NW und M6600NW ist der gleiche wie beim P2500W, den wir schon seit Dezember 2016 erfolgreich verkaufen. Es ist der PA-210 für 49,99 €. Er druckt 1.600 Seiten.

Neue Toner: PANTUM PA-310 und PA-310X

Neu ist der PA-310 und der PA-310X Toner. Diese Toner passen in den PANTUM P3500DN. Der PA-310 druckt 3.000 Seiten und kostet 89,99 €. Richtig preiswert druckt man mit dem PA-310X. Er druckt 10.000 Seiten und kostet bei TONERDUMPING zur Zeit 124,99 €.

Noch mehr neue Brother Farblaserdrucker

Neue Ultra-Jumbo-Toner: TN-910

Wir haben ja am Montag fünf neue Mittelklasse-Farblaserdrucker von Brother vorgestellt. Heute stellen wir fünf neue Oberklasse-Farblaserdrucker vor. Als Toner kommen die Ultra-Jumbo-Toner TN-910 zum Einsatz. Der TN-910BK druckt 9.000 Seiten und ist mit 112,99 € vergleichsweise preisgünstig. 284,99 € kosten die einzelnen Farbtoner pro Stück. Diese drucken 9.500 Farbseiten. Das Drucken einer Farbseite ist damit trotz der relativ hohen Drucker-Anschaffungskosten, kein billiges Unterfangen.

Ausgelegt für 6.000 Seiten pro Monat

Was alle fünf Oberklasse-Drucker gemeinsam haben, ist die Druckgeschwindigkeit von 31 Seiten pro Minute. Für die Spitzenklasse ist das eindeutig zu langsam. Bei diesen Geräten gibt es einen NFC-Kartenleser, mit dem man seine Ausdrucke schützen kann. Jeder Anwender bekommt so eine Karte und meldet sich dann beim Drucker mit der Karte an, bevor der Ausdruck startet. Und dann ist die Garantie von 3 Jahren oder 400.000 Seiten – je nachdem was zuerst eintritt. Neben der LT-330CL, einer Papierkassette für 250 Blatt, kann man diese Geräte auch mit der LT-340CL aufrüsten. Diese hat dann Platz für 500 Blätter. Ausgelegt sind die Geräte für 6.000 Seiten pro Monat (empfohlenes Druckvolumen). Pro Arbeitstag können es also problemlos 300 Seiten gedruckt werden. Das reicht für die meisten Büro-Arbeitsgruppen aus.

Brother HL-L9310CDW – WLAN-Drucker mit NFC

In der Grundausstattung fasst das Papierfach nur 250 Blätter.

In der Grundausstattung fasst das Papierfach nur 250 Blätter.

Der Brother HL-L9310CDW ist die Basisausstattung der Spitzenklasse. Die Speicherausstattung mit 1 GB ist sehr ordentlich und reicht für einen klassischen Arbeitsgruppen-Netzwerkdrucker aus. Das Papiermanagement ist hier etwas spärlich, aber einfach aufzustocken. 250 Blatt – also nur eine halbe Papierpackung – passen in die Schublade. Dazu kann man noch einmal 50 Blatt in die manuelle Zufuhr dazu rechnen. Die Papierausgabe hat Platz für 150 Blätter. Das „D“ im Druckernamen verspricht die automatische Duplexfunktion. Das bedeutet doppelseitiger Druck und eine Broschürendruckfunktion. Eine nette Funktion ist, dass man beim Gerät einstellen kann, dass man eine Email erhält, sobald zu wenig Papier im Drucker befindet. Das „W“ im Namen steht für die WLAN-Anbindung.

Ein 6,8 cm großer Touch-Bildschirm vereinfacht die Ansteuerung vor allem dann wenn es um die mobile Anbindung geht. Auch der Druck aus verschiedenen Cloud-Diensten wird unterstützt (OneDrive, Dropbox, Google-Drive). Für Profis könnte die BSI-Schnittstelle sein (Brother Solutions Interface). Hier kann man eigene Anwendungen für den Drucker entwickeln um bestimmte Abläufe zu automatisieren.

Für 772 € bekommt man also einen flotten Farblaserdrucker für mittelgroße Büroarbeitsgruppen. Der Funktionsumfang ist gut und die Druckkosten sind beim Monochromdruck niedrig und liegen beim Farbdruck im Mittelfeld. Erhältlich ist diese Druckerserie ab Ende März 2017.

Brother HL-L9310CDWT und HL-L9310CDWTT

Links das Gerät mit zwei Papierfächern, rechts der Brothrer-Drucker mit einer Extra-Schublade.

Links das Gerät mit zwei Papierfächern, rechts der Brother-Drucker mit einer Extra-Schublade.

Wem die 250 Blatt-Papierkassette zu wenig ist, der kann zwischen dem Brother HL-L9310CDWT und dem Brother HL-L9310CDWTT wählen. Das zusätzliche „T“ im Druckernamen steht für „Tray“, also Schublade. Die beiden Ts stehen daher logischerweise für zwei Schubladen. Dabei handelt es sich um die LT-340CL – 500 Blatt-Schubfächer. Damit wären die einzigen Unterschiede dieser Drucker gegenüber dem HL-L9310CDW erklärt. Ach ja, natürlich kostet das größere Papiervolumen auch mehr Geld. Der HL-L9310CDWT kostet 891 € und der HL-L9310CDWTT kostet 1.010 €. Auch diese Drucker werden ab Ende März im Handel sein.

Brother MFC-L9570CDW und Brother MFC-L9570CDWT

Brothers Flaggschiff: Der MFC-L9580CDW.

Brothers Flaggschiff: Der MFC-L9580CDW.

Zwischen dem Brother MFC-L9570CDW und dem Brother MFC-L9570CDWT gibt es nur einen Unterschied im Druckernamen: Das „T“. Und ihr habt richtig geraten: Der L9570CDWT hat wegen des zusätzlichen Papierfachs Platz für 800 Blätter (statt 300).

Richtig ansprechend ist das 17,6 cm Touch-Display. Ein Display, das von seiner Größe so zwischen einem großen Smartphone und einem Tablet liegt.

An sonsten stecken in diesen 4-in-1 Geräten neben der doppelseitigen Druckfunktion auch ein doppelseitiger Scanner und doppelseitiger Kopierer zur Verfügung. Wer lieber Zeitschriften oder Bücher kopiert, wird sich über das Vorlagenglas freuen. Der automatische Dokumenteneinzug (ADF). Der Vorlageneinzug kann maximal 80 Blätter in einem Rutsch abarbeiten. Ein tolles Arbeitstier für Rechtsanwaltskanzleien.

Für 1.189 € kann man die Papierkapazität um 2.100 Seiten erweitern.

Für 1.189 € kann man die Papierkapazität um 2.100 Seiten erweitern.

Was die Druckfunktionen betrifft, entsprechen die beiden MFCs der HL-L9310-Serie. Der MFC-L9570CDW kostet 1.320 €. Der MFC-L9570CDWT kostet 1.439 €. Wer einen Allround-Farbkopierer für anspruchsvolle Arbeitsgruppen will, sollte auf jeden Fall zu dem etwas teureren Gerät greifen. Für ein so gut ausgestattetes Gerät ist eine Papierkapazität von 300 Blatt geradezu lächerlich. 800 Blätter sollten es mindestens sein. Der MFC-L9570CDW macht nur dann Sinn, wenn man ihn in Verbindung mit einem TT-4000 bestellt. Der TT-4000 ist ein Rollwagen, auf dem 4 Papierfächer zu je 520 Blättern aufgebaut sind. Dann wird das Gerät zum derzeit am besten ausgestatteten Brother-Drucker, den man heute kaufen kann. Allerdings addieren sich zu den 1.320 € für den Drucker die Kosten für das TT-4000 und man kommt dann insgesamt auf einen Preis von 2.509 €.

Brother stellt 5 neue Farblaserdrucker vor

31 Seiten pro Minute, Duplex, WLAN und stufenbar erweiterbares Papierfach

Brother ersetzt mit fünf neuen Farblaserdruckern seine mittlere Preisklassen-Drucker. Sie sind mit 31 Seiten pro Minute für den Officebetrieb für die meisten Anwender schnell genug. Die 2.400 x 600 dpi bieten eine gute Auflösung für Geschäftsbriefe und ordentliche Grafiken. Für den Fotodruck reicht diese Auflösung wie erwartet nicht aus. Spannend finde ich die Papierfach-Erweiterungen. Mit 250-Blatt-Kassetten kann man die Kapazität nach und nach aufrüsten, bis man bei 1000 Blatt angekommen ist.

Zwei neue Toner-Serien: TN-421, die Jumbo-Toner TN-431 und die Super-Jumbo-Toner TN-426

Der TN-246BK druckt 9.000 Seiten. Passt aber nur in den HL-L8360CDW und MFC-L8900CDW

Der TN-246BK druckt 9.000 Seiten. Passt aber nur in den HL-L8360CDW und MFC-L8900CDW

Negativ fallen die Druckkosten auf. Die neue Toner-Serie TN-421 bietet eine für Farblaserdrucker eher geringe Reichweite (3000 Seiten schwarz, 1.800 Seiten je Farbe). Der UVP dieser Toner beträgt 99,99 für den schwarzen und jeweils 88,99 € für die drei Farbtoner. Ein komplettes Tonerset kostet also fast 400 €. Etwas günstiger ist der Seitenpreis wenn man die Jumbo-Toner einkauft. Ein Set der sogenannten Brother TN-431-Serie druckt 6.000 Monoseiten und 4.000 Farbseiten. Der TN-431BK kostet 115,99 € und die Jumbo-Farbtoner jeweils 155,99 €. Bei dieser Preiskalkulation sollte man also auf keinen Fall zum TN-421BK greifen. Für nur 16 € mehr gibt es einen Toner, der die doppelte Reichweite druckt. Bei den Farbtonern ist der Unterschied geringer.

Nur für die etwas teureren Brother-Geräte, also für den HL-L8360CDW und den MFC-L8900CDW, gibt es auch noch „Super-Jumbo-Toner“. Diese nennt Brother auch TN-426. Auch hier ist der schwarze Toner nur geringfügig teurer, nämlich 124,99 € und druckt dann satte 9.000 Seiten. Für Besitzer einer dieser beiden Drucker, also ein Muss. Bei den Farben hält sich die Ersparnis dann wieder in Grenzen. Hier bekommt man zwar jeweils 6.500 Seiten geboten, muss dafür aber 229,99 € je Toner hinblättern, wenn es nach der unverbindlichen Preisempfehlung von Brother geht.

Kompatible Toner in kürze lieferbar

Ein erster chinesischer Lieferant hat bereits angekündigt, dass man in wenigen Wochen bereits mit einem kompatiblen Toner anbieten wird. Diesmal könnte sogar der Nachbautoner schneller lieferbar sein als der Original-Toner. Brother hat nämlich auch dieses Mal wieder auf einen Seitenzähl-Chip verzichtet. Das macht es einfacher eine kompatible Tonerkartusche zu entwickeln. Allerdings sind auch hier wieder mit vielen Geschmacksmuster-Patenten zu rechnen. Sicherheitshalber wird die Nachbau-Variante wieder einmal sich äußerlich deutlich vom Original unterscheiden. Die kompatiblen Toner werden vermutlich weniger als die Hälfte kosten und somit dazu beitragen, dass die Geräte durchaus interessante Verbrauchskosten bekommen.

Brother HL-L8260CDW – kleinster gemeinsamer Nenner

Das preiswerteste der fünf neuen Modelle ist der Brother HL-L8260CDW. 31 Seiten pro Minute, 256 MB Druckerspeicher, automatischer Duplexdruck, WLAN und ein 250-Blatt-Papierfach gehören zu der Grundausstattung. Wenig spektakulär ist das Design. Es ist im 90er-Jahre-grau schlicht und strahlt dabei konservative Zuverlässigkeit aus. Ein paar brothertypische Knöpfe bedienen das Gerät und als Rückmeldung gibt es ein einfach LCD-Display. Die meiste Interaktion hat man ja sowieso mit seinem Endgerät – also am Computer, oder mit seinem Tablet oder Smartphone. Brother liefert das Gerät mit Windows, MacOS und Linux-Treibern aus. Die kostenlose App Brother iPrint&Scan funktioniert mit dem iPhone, iPad, Android-Smartphones, Windows-Phone und sogar mit dem Kindle Fire. Auch Apple AirPrint oder die Google Cloud Print 2.0 werden unterstützt – vorbildlich und zeitgemäß. Mit ca. 400 € ist der Farblaser eine gute Wahl für Anwender, die einen Farbdrucker für das Büro brauchen. Allerdings ist hier das optimale Druckvolumen zu beachten. Dieses gibt Brother mit 3.000 Seiten pro Monat an.

Brother Hl-L8360CDW – auch mit NFC und Farbdisplay

Der HL-L8360CDW: schlicht, robust und zuverlässig.

Der HL-L8360CDW: schlicht, robust und zuverlässig.

Für nur 100 € mehr erhält man eine deutliche Menge mehr. Größter Vorteil beim Brother HL-L8360CDW ist die Möglichkeit auch die Super-Jumbo-Toner – die TN-426-Serie – nutzen zu können. Diese bringen vor allem im Schwarzweißdruck noch einmal deutliche Druckkosten-Einsparungen. Das Gerät scheint auch deutlich robuster zu sein, als sein kleiner Bruder.

Brother empfiehlt ein monatliches Druckvolumen von 4.000 Seiten. Der Druckerspeicher ist mit 512 MB doppelt so groß, als beim HL-L8260CDW. Etwas netter ist das 6,5 cm große Touch-Display.

Für Arbeitsgruppen bietet ein NFC-Kartenlesegerät eine sichere Möglichkeit für die Authentifizierung von Mitarbeitern am Drucker. Erst Druckjob starten, dann zum Drucker laufen, Karte ranhalten und der Drucker startet den Job. Somit besteht nicht die Gefahr, dass neugierige Kollegen vertrauliche Ausdrucke unbemerkt entwenden.

Brother DCP-L8410CDW – kann 3 in 1

Der Brother DCP-L8410CDW ist im Grunde so ähnlich wie der HL-L8260CDW, nur dass auf dem Drucker noch eine Scanner-Einheit steht. Mit dieser kann man dann entweder vom Vorlageglas aus ein Buch scannen, oder über den Einzelblatteinzug bis zu 50 Blätter einlegen, die dann automatisch gescannt werden. Leider ist ein automatisches, doppelseitiges Scannen nicht möglich. Ein weiterer Unterschied ist das 9,3 cm große Touch-Display. Der Druckerspeicher ist mit 512 MB genauso wie beim HL-L8360CDW. Das monatlich empfohlene Druckvolumen orientiert sich allerdings mit 3.000 Seiten am kleineren Bruder.

Leider fehlt beim DCP-L8410CDW die Funktion mit dem NFC-Kartenlesegerät und auch die Super-Jumbo-Toner passen nicht. Man muss dich mit den TN-421 und TN-423 begnügen. In Anbetracht dessen, sind die knappen 630 € die Brother für den Kopierer haben will, nicht gerade billig.

Brother MFC-L8690CDW – Preis/Leistungs-Sieger

Der MFC-L8690CDW hat ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Der MFC-L8690CDW hat ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Für ca. 80 Euro mehr – also für ca. 713 € bekommt man aus dieser Druckerserie eine Faxfunktion dazu. Das Gerät nennt sich dann Brother MFC-L8690CDW. Neben der Faxfunktion ist ein entscheidender Unterschied zum DCP-L8410CDW, dass man hier auch die ökonomischeren Super-Jumbo-Toner TN-426 nutzen kann.

Ein Riesen-Unterschied ist auch die Möglichkeit Dokumente über den ADF-Einzug doppelseitig scannen und kopieren zu können.

Wegen der Faxfunktion und der günstigeren Folgekosten aber vor allem auch wegen seiner Duplex-Kopier und Duplex-Scanfunktion hat das MFC-Gerät gegenüber dem DCP- das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Der MFC-L8690CDW ist ab April erhältlich.

Brother MFC-L8900CDW

Mit seinen 1082 € ist der Brother MFC-L8900CDW eigentlich kein Mittelklasse-Farbdrucker mehr, sondern gehört schon fast in die Premium-Liga. Hier wird das beste zusammengefasst, was wir bisher gesehen haben. Es gibt also im Grunde die gleiche Ausstattung wie beim MFC-L8690CDW, nur mit ein paar kleinen Upgrades: Zum einen ist hier ein NFC-Kartenlesegerät verbaut. Auch hier haben die Anwender die Sicherheit, dass niemand unbemerkt Ausdrucke entwendet. Der automatische Papiereinzug (ADF) fasst 70 statt 50 Blätter. Das empfohlene, monatliche Druckvolumen liegt hier bei 4.000 Seiten. Und das Touch-Display ist mit 12,6 cm etwas größer.

Insgesamt rechtfertigen diese wenigen Unterschiede allerdings nicht den großen Preissprung von 713 auf 1082 €. Ausschließlich für Anwender, die diese NFC-Kartenlösung unbedingt benötigen werden sich mit dem Gedanken dieses Gerät anzuschaffen anfreunden können. Der Brother MFC-L8900CDW ist ab Mai erhältlich.

Neu: Ricoh Aficio SP 400DN und SP 450DN

Ende Januar hat Ricoh zwei neue Schwarzweiß-Laserdrucker vorgestellt, die Modelle hören auf die Namen Ricoh Aficio SP400DN und Ricoh Aficio SP450DN. Was bieten die beiden neuen Ricoh-Drucker?

Der Ricoh SP 400DN – Drucker für kleine Arbeitsgruppen

Ricoh hat den SP 400DN für kleine Arbeitsgruppen konzipiert, und entsprechend robust und zuverlässig konstruiert. Das kompakte, zurückhaltende Design sorgt für einen geringen Platzbedarf des Druckers.

Konkret liegen die Abmessungen bei 392 * 370 * 268mm (Länge/Breite/Höhe).

Der Kommunikation mit dem Nutzer dient ein 4-zeiliges LED-Display, mit dem dann auch dank eindeutiger Rückmeldungen die Bedienung entsprechend leicht fällt. Mit einer maximalen Auflösung von 1200 x 1200dpi erfüllt der Drucker höchste Qualitätsansprüche und druckt auch kleinste Details scharf und präzise. Auch das Drucktempo kann sich mit 30 Seiten pro Minute sehen lassen.

Anschluss findet der SP 400DN über USB 2.0 oder Ethernet/LAN.

Der Ricoh SP 450DN – 25% schneller als der SP 400DN

Auch der SP 450DN kann mit kompakten Abmessungen überzeugen. Die Stellfläche entspricht dem SP 400DN, der SP 450DN ist jedoch 38mm höher. Ansonsten sind von außen kaum Unterschiede zum SP 400DN auszumachen, beide Drucker fügen sich harmonisch in jede Büroumgebung.

Ebenfalls mit dem 4-zeiligen Display ausgestattet bietet der SP 450DN mit 40 Seiten pro Minute ein 25% höheres Drucktempo, und richtet sich laut Ricoh an mittlere Arbeitsgruppen. Das zeigt sich denn auch im maximalen monatlichen Druckvolumen von bis zu 150.000 Seiten pro Monat, während beim SP 400 nur 50.000 zugemutet werden.

Der SP 450DN unterstützt Ricohs Dokumentenmanagement-System StreamlineNX. Anders als der SP 400DN unterstützt der 450DN auch WLAN. Und der professionellere Anspruch wird zu guter letzt durch die Möglichkeit untermauert eine 320GB Festplatte im Gerät unterzubringen.

Drucken vom Smartphone oder Tablet

Mit der »Ricoh Smart Devide Print&Scan« App können beide Drucker problemlos auch vom Smartphone oder Tablet angesprochen werden. Die App ist für iOS und Android verfügbar.

Einfaches und staubfreies Papiermanagement

In das Papierfach passen immerhin 250 Blätter. Das Papierfach hat zudem einen sehr schönen und gut bedienbaren Griff. Somit wird das Papiernachlegen zum Kinderspiel.