Corona-Update: Gut, dass Tonerdumping auf Onlineshop und Ladengeschäfte setzt

In der Corona-Zeit macht sich eine Multichannel-Strategie besonders bezahlt. Jetzt zeigt sich wieder einmal, wie gut es ist, nicht nur Ladengeschäfte, sondern auch einen Onlineshop zu haben.

Können Ladenkonzepte ohne Online-Angebot noch überleben?

Zwar sind auch die Tonerdumping-Läden derzeit alle geschlossen – was auch für uns eine schwierige Situation ist. Aber wir können von Glück reden, dass Tonerdumping auch einen starken Onlineshop hat. Wer bisher ausschließlich auf stationären Handel gesetzt hat, muss in Zukunft wohl umdenken. Dort kann man ausschließlich auf Kurzarbeit und Staatshilfen setzen. Nur ob und wann die fließen, ist mehr als fraglich. Da ist es besser, man kann auch noch selbst agieren – und kann Kunden über den Onlineshop erreichen. Davon profitieren auch unsere Verkaufs-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die es auch weiterhin Arbeit gibt – nämlich jetzt im Versandlager. Denn dort gibt es im Moment eine Menge zu tun.

Ladenschließungen lösen Onlineshop-Boom aus

Das Gebot möglichst zu Hause zu arbeiten, und die Tatsache, dass viele Läden nicht mehr geöffnet haben, zwingt die Deutschen ihre NonFood-Einkäufe im Internet abzuwickeln. Deshalb erfährt in diesen Tagen der Online-Kanal einen regelrechten Boom. Doch auch hier zahlt sich bei Tonerdumping die Multichannel-Strategie aus. Während amazon seine Kunden bereits bei vielen Produktbereichen enttäuschen muss, kann Tonerdumping immer noch fast alles liefern und das in gewohnter Geschwindigkeit. Bei amazon gehen die Läger bereits leer und für den Bestellansturm gibt es kurzfristig nicht genug Mitarbeiter. Bei Tonerdumping konnten wir bereits im Januar beginnen, große Mengen zu bestellen, weil wir damals Lieferschwierigkeiten aus China vorhergesagt hatten. Und wie gesagt, Mitarbeiter haben wir genug.

Konzentration auf das Wesentliche: Die Kundin/ der Kunde.

Sicherlich liegt der Fokus diese Tage ausschließlich in der Warenannahme und im Versenden der vorrätigen Ware. Das Sortieren von Leergut ist etwas, was im Moment verschoben wird.

Bürokunden bestellen andere Produkte als Home-Office-Kunden

Ein weiterer sehr positiver Nebeneffekt ist das Sortiment, das Kunden nachfragen, die ihr Home-Office ausstatten wollen. Während in vielen mittelständischen Unternehmen sehr viele Ausdrucke mit einem großen A3-Gerät gemacht werden, verwenden Privatleute meistens einen kleinen Laserdrucker oder ein Tintenstrahl-Multifunktionsgerät. Dementsprechend ist die Nachfrage in diesem Bereich regelrecht explodiert.

Zweimal am Tag nimmt DHL Pakete mit. Normalerweise sind es zwei bis drei volle DHL-Wagen. In Corona-Zeiten sind es mindestens fünf volle Wagen.

Ein zweiter Effekt, den wir merken, ist die hohe Akzeptanz von Alternativprodukten bei Privatleuten. Vor allem, da viele Original-Produkte auch gar nicht mehr lieferbar sind. Brother und HP konnten ihre Toprenner gar nicht mehr rechtzeitig nachliefern. Manche Großhändler vermelden Liefertermine im Mai oder Juni – und das Ende März.

In Corona-Zeiten hilft auch der Chef gerne im Lager mit.

Webcams sind nicht mehr lieferbar

Ein interessanter Nebeneffekt in Zeiten von Corona, ist dass es einen Run auf Webcams gab. Der Hauptgrund dürfte sein, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen wurden auch per Videoschalte bereit zu stehen. Wer einen guten Eindruck machen will, der hat eine kleine Kamera mit Stativ zB von Logitech. Diese Kameras sind jetzt deutschlandweit ausverkauft. Selbst auf der Herstellerseiten von Logitech steht bei jedem Modell „nicht lieferbar“. Wir hatten jetzt noch ein paar Modelle erhalten und warten darauf und werden diese Kameras dann genauer im Blog vorstellen. Waren bislang Webcams total out – schließlich hat jedes Notebook, jedes Tablet und jedes Smartphone eine Kamera – scheint das jetzt wieder ein gefragtes Produkt zu sein.

Eine zweite Ursache ist, dass Großeltern per Webcam Kontakt zu ihren Enkelkindern haben wollen. Und vielleicht auch, dass Mitarbeiterinnen des ältesten Gewerbes per Webcam ihrer Arbeit nachgehen, um den gebührenden physikalischen Abstand einzuhalten – wer weiß 😉

Die Webcam C310 von Logitech kostet normalerweise um die 60 €. Unser Einkaufspreis lag leider deutlich darüber.

Nachfrage an kleinen Aktenvernichtern steigt

Trotz Corona und Home-Office bleiben die Datenschutzgesetze bestehen. Deshalb kaufen viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten müssen auch noch einen kleinen Shredder. Bei Tonerdumping haben wir deshalb die Auswahl an Aktenvernichtern deutlich erhöht, aber leider ist nicht jedes dieser Geräte sofort ab Lager lieferbar. Ausreichend Nachschub ist bestellt und wir rechnen ab Anfang April mit ausreichender Menge an Shreddern.

Für das Homeoffice gut geeignet: Der Olympia P54CC Aktenvernichter. Ein zuverlässiges Gerät mit hoher Datensicherheit (P-4) für 54,99 €.

Toilettenpapier verkauft sich auch online

Wir hatten bei einem Bürobedarfsgroßhändler noch 320 Packungen Toilettenpapier gekauft und beim Preis von 4,99 € wurden diese in drei Tagen abverkauft. Viele Kunden hatten gleich 5 Packungen bestellt. Was uns bei der Bonitätsprüfung von Neukunden aufgefallen ist: Kundinnen und Kunden, die ausschließlich Toilettenpapier bei Tonerdumping bestellen, haben oft eine schlechte Bonität. Deshalb haben wir dann Kunden, die für 4,99 + 3,99 Versandkosten eine Packung Toilettenpapier bestellen auch ohne Bonitätsprüfung auf Vorauskasse umgestellt. Sicher ist sicher – das gilt nicht nur beim Papier.

320 Packungen Klopapier (je 8 Rollen) waren in nicht mal einer Woche bereits verkauft.

Anti-Bac Desinfektionsgel ist nicht lieferbar

Als wir letzte Woche noch einmal 90 Packungen Desinfektionsgel erhalten haben – für einen irrwitzig hohen Preis – dauerte es wenige Minuten bis diese bereits wieder ausverkauft waren. Die nächste Lieferung kommt dann im Mai – vermutlich wenn der Corona-Spuk vorüber ist. Wir konnten aber noch ein paar Kontakte in China nutzen, um noch Desinfektionsprodukte zu bestellen.

Gesichtsmasken in Kürze lieferbar

Die Forderung Gesichtsmasken zu tragen, werden lauter. Es könnte sein, dass unter der Auflage, diese Masken zu tragen, die Geschäfte am 20. April wieder öffnen dürfen. Das Problem: Gesichtsmasken sind nicht mehr in Deutschland zu bekommen. Auch hier konnten wir chinesische Kontakte nutzen und ein paar Bestellungen auslösen, um einer enormen Nachfrage gerecht zu werden. Schutzbrillen und Schutzanzüge haben wir bereits am Lager.

Schutzaugenmaske mit Belüftungslöcher gleich einmal ausprobiert.

Treue Kunden und ein tolles Team

Alles in allem versuchen wir das Beste aus der Krise zu machen. Ganz spurlos geht sie auch an uns nicht vorbei – die Onlineshop-Umsätze gleichen die Ladenumsätze nur zum Teil aus. Aber wir sind sehr froh und dankbar: unsere Kunden sind uns treu, jeden Tag bekommen wir viel Zuspruch und auch viele neue Kunden. Wir haben ein tolles Team, der Zusammenhalt ist groß und wir sind sicher, dass wir auch diese Situation meistern werden. Und natürlich freuen wir uns auf den Tag, an dem wir unsere Kunden auch wieder persönlich in unseren Läden begrüßen dürfen. Denn Multichannel heißt ja schließlich Onlineshop UND Läden!

Woche 2 – der Zuhause-Zeit

Die Woche 2 der Homeschooling/ Homeoffice-Phase beginnt mit der personellen Verstärkung meiner 16-jährigen Stieftochter Celine.

Hier geht es zum Beitrag der letzten Woche

Schon am Wochenende war bei der Gestaltung der Tage Kreativität gefragt. Unser Plan, eine Wandertour in der Sächsischen Schweiz zu unternehmen, fiel durch die verschärften Corona-Maßnahmen ins Wasser.

Also entstanden ein paar neue Tonmodelle, die X-Box wurde in Betrieb genommen und kräftig in die Luft geboxt. Einige Sonnenstrahlen durften draußen getankt werden und ein paar Filme sollten natürlich auch nicht fehlen.

Montag, 23.03. Lernstart 9:00 Uhr

Der Montag startete also wie geplant um 9 Uhr auf einem fast aufgeräumten Esstisch. Schon war die erste Arbeitsanweisung per WhatsApp auf dem Handy meiner 12-jährigen Tochter (6. Klasse) von ihrer Lehrerin eingetroffen: „Als erstes schreibt ihr mir eine schöne Geschichte!“ Sofort war große Freude auf Marias Gesicht abzulesen und die Bitte an mich folgte sogleich, ob sie wieder meinen Laptop benutzen dürfe. So viel Motivation sollte natürlich nichts im Wege stehen. Also lieh ich ihr meinen kleinen Firmen-Laptop. Sogleich machte sie es sich auf der Couch gemütlich. Sie sollte dann noch ein paar gewürfelte Wörter, die per Foto nachgeschickt wurden, in die Geschichte mit einbauen und machte sich sofort ans Werk.

Ein etwas anderes Homeschooling für die große Oberschülertochter

Bei Celine (10. Klasse) läuft das Homeschooling etwas anders ab. Unterrichtsmaterialien werden per Cloud heruntergeladen und ausgedruckt, welche dann zu bestimmten Tagen fertig gestellt sein sollen. Nach Fertigstellung werden sie per E-mail an die jeweiligen Fachlehrer zurückgesendet. Gleichzeitig bereitet sie sich mehr oder weniger angestrengt auf ihre MSA-Prüfung vor (der Termin wurde bisher nicht verschoben).

Biologie schafft sie dank Google mit Links 😉

Die Mathe-Themen bereiten ihr schon eher Probleme. Jedoch umschifft sie diese scheinbar unbemerkt, indem sie bei den Probeprüfungsunterlagen schnell weiterblättert, wenn ihr ein Thema missfällt. Manchmal tönt dann doch eine Frage zum anderen Ende des Tisches herüber: „Was ist denn der Grundwert?“. Da bin ich erst einmal auch überfragt, habe nur eine vage Vorstellung (sind das nicht einfach 100%?) und suche lieber mein PONS-Mathebuch im Bücherregal heraus. Gemeinsam suchen wir das Thema „Prozentrechnung“ und finden auch bald die wichtigsten Begriffe, die Celine benötigt um selbständig weiter zu lernen. Das Buch lege ich ihr vorsichtshalber mal für weitere Nachfragen zum Nachschlagen bereit. Schon des öfteren entpuppte es sich bei schulischen Mathethemen als eine große Unterstützung: PONS: Das große Übungsbuch Mathematik 5.-10. Klasse

Hier wird jedes Thema beispielhaft und anschaulich erklärt mit zahlreichen Übungsaufgaben und einem Lösungsteil am Ende des Buches.

Homeschooling – Arbeitsabläufe

Außer ein paar Seufzern und Blättergeräuschen war es eine stille Lern- und Arbeitsatmosphäre, die sich im Wohnzimmer nun breit machte. Ich arbeitete online noch Bonitätsprüfungen und Preisänderungen für den Tonerdumping-Onlineshop ab, bis ich um 10:30 Uhr ein leichtes Hungergefühl verspürte. Ich legte eine Pause ein und bereitete Ei-Brote und Tee als Pausenmahlzeit für meine Mädels und mich vor. Da die Sonne auch noch scheinte, schickte ich sie nach der Zwischenmahlzeit hinaus, um mit Hund und Katze zu spielen. Danach lernten beide noch bis 12:30 Uhr weiter. Maria ließ sich dazu überreden, sich etwas um die spontanen WhatsApp-Aufgaben zu kümmern, und das Geschichtenschreiben dazu zu unterbrechen. Celine machte mit ihren Prüfungsvorbereitungen weiter. Nach erledigten Arbeitsaufträgen wurde dann wieder fotografiert und das fertige Werk an die Lehrkraft verschickt.

Abfotografieren der Arbeitsaufträge

Dienstag, 24.3. – müder Start mit guter Landung

Der nächste Tag begann leider mit etwas schlechter Laune, da Maria erst um 9 Uhr bemerkte, dass ihr Handyakku leer war und sie gestresst das Ladegerät suchte. Auch Celine erhob sich nur sehr morgenmuffelig aus dem Bett. Etwas verspätet, dafür aber gut gefrühstückt, da der Bäckerwagen heute in unserem Ort hielt und ich frische Brötchen holen konnte, starteten wir die Home-Office&Schooling-Zeit.

Die Papierfliegerdynamik

Maria durfte heute einen Papierflieger der etwas anderen Art per Videoanleitung basteln. Ihre Lehrerin schickte ihnen nicht nur die Videoanleitung, sondern machte auch ein Video ihres selbstgebastelten Papierfliegers, den sie in ihrer Wohnung starten ließ. Dies motivierte alle Schüler der Corona-WhatsApp-Gruppe enorm. In kürzester Zeit folgten auch die Videos der Schüler, eines lustiger als das andere. Auch diese soziale Dynamik via Kommunikation nur über das Smartphone beeindruckte mich stark.

Wachrütteln der verschlafenen Kinder

Kurz zuvor wurden noch einige Kinder darauf Aufmerksam gemacht, dass diese täglichen Arbeitsaufträge Pflicht seien und als Mitarbeitsnote gewertet würden. Aufgezählt wurde dann, welche Kinder hierbei auf einem guten Weg seien und welche noch etwas Nachholbedarf hätten. Nun kommt es auf die Entwicklung der Selbständigkeit jedes einzelnen Kindes an, die Lehrerin von Maria erklärt sehr gut: „Ihr seid nun alle meine kleine Studenten, die sich selbständig zum Lernen motivieren müssen.“

Kriesenzeit – Zeit für neue Ideen und Arbeitsdynamiken

Diese eingeschränkte Zeit des Corona-Virus ist ungefragt eine große Herausforderung für Lehrer, Schüler, Eltern und jedem Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Einige haben Angst um Arbeit oder Lohn oder einfach um die Existenz des eigenen Betriebs. Andererseits entwickeln sich durch diese neuartigen Probleme viele neue Wege. Zusammenarbeiten entstehen, die es vorher noch nicht gab (bei Tonerdumping packt nun der Chef am Packtisch neben dem Lagermitarbeiter und unsere Filialverkäufer lernen die Abläufe des Lagers kennen), neue Ideen und Arbeitsweisen entwickeln sich, die auch nach dieser Kriese weiter existieren könnten. Das macht Mut!

Mittwoch, 25.03. – grünes Lernen

Langsam kehrt Normalität in den Lern- und Arbeitsalltag zu Hause ein. Ich arbeite seit 7:30 Uhr schon etwas vor und wecke dann um 8:30 die beiden Mädels. Nach einem etwas demotivierten Frühstück und kurzer Katzenwäsche setzen sich alle wieder an den Esstisch und beginnen die Lern- und Arbeitszeit.

Langeweile muss bekämpft werden

Leider ist unserem Dreierteam heute schon etwas Alltagsverdruss aus den Gesichtern abzulesen. Celine versucht sich an einem Geschichtsthema und fragt: „Was ist bitte Antisemitismus?“ – Maria möchte am Liebsten nichts anderes mehr machen, als Geschichten zu schreiben und beschwert sich über den Sinn jeder anderen Tätigkeit. Und ich muss zugeben, meine Konzentration bei so viel Frust links und rechts neben mir sinkt zunehmend…

Kurzentschlossen unterbrechen wir unsere sitzende Tätigkeit, ziehen uns warm an und gehen in den Garten. Es müssen noch ein paar Erdbeerpflanzen in das vorbereitete Beet eingesetzt werden. Also werden beide Mädchen von Celines Vater Sven im „Einsetzen von Jungpflanzen“ unterwiesen. Warum also nicht mal praktisches Lernen in der Natur?

Freiland-Lernen beim Erdbeeren pflanzen

So wurde heute mehr draußen gemacht, als an unserem, dem Alltagsverdruss abgestempelten, Esstisch. Aber man lernt doch fürs Leben – und nicht für die Schule, oder? 😉

Zeit für Kreatives hilft der Seele

Nachmittags nahmen sich die Mädchen Zeit zu Malen – man konnte geradezu spüren, wie sie diese Zeit dazu nutzten, um einfach einmal innerlich durchzuatmen. Eine gute Abwechslung neben den vielen Filmen und Serien, die zu dieser Zeit zeitintensiv konsumiert werden.

Kunstwerke entstehen und die Seele entspannt. ZB mit dem Faber-Castell-Malkasten.

Donnerstag, 26.03.

Heute startete ich voller Vorfreude den Tag mit meinen beiden Mädels. Warum? Am Abend zuvor vereinbarten wir, dass das heutige Mittagessen von ihnen allein zubereitet werden würde. Maria und Celine überlegten sich also ein Mittagsgericht, das sie dann ab 12 Uhr selbständig kochen dürfen.

Zuvor wurde natürlich gearbeitet, gelernt und eine Pause um 10:30 Uhr mit Brotsnack absolviert. Maria machte eine Seite aus einem Deutsch-Arbeitsbuch, die sie dann abfotografierte und Celine erledigte eine Englisch-Arbeitsanweisung.

Kochen ist auch Lernen fürs Leben

Um 12 Uhr ging es dann los. Es sollte eine Zucchini-Tomatensoße geben mit Basmati-Reis als Beilage. Ich erklärte vom Tisch aus, was sie tun müssten und die Mädchen schnippelten und rührten bis wir uns das Ergebnis dann gemeinsam schmecken lassen konnten.

die elektrische Pfeffermühle beeindruckte sehr

Außer dass die Soße leicht pfeffrig schmeckte, war das Essen wirklich lecker! Auch der Reis war genau auf den Punkt gebracht. Großes Lob an meine beiden Kochschülerinnen!

Freitag, 27.03. – wieder zu Zweit

Unser Team besteht nun heute wieder aus Maria und mir, da Celine am Vortag zurück nach Berlin fuhr, um ihre Mutter beim Babysitting zu unterstützen. Die meisten KITAs haben ja zu, da ist großer Zusammenhalt in der Familie gefragt.

Schreiben in der Sonne mit tierischer Ablenkung

Da die Sonne schon morgens so toll scheint und die Temperatur so langsam nachzieht, verlegte Maria ihren Arbeitsplatz selbstbestimmt nach draußen. Heute sollte ihre Geschichte von Montag aber fertig werden – ihre Lehrerin fragte nach, ob sie schon einmal bei einem Verlag anfragen sollte. Sie verlängerte aber gerne die Abgabefrist, da sie weiß, dass bei bei der zukünftigen Autorin Maria ein Geschichtenschreib-Auftrag sehr ernst genommen und manchmal auch etwas übertrieben wird.

Ich versuche das freie Lernen, das in den letzten Wochen entstanden ist zu fördern und begrüße ihren Vorschlag. Ihr Geschichte umfasst nun 14 Seiten – Zeit ans Ende zu denken…

Geschichtenschreiben mit tierischer Ablenkung

Videoanleitungen und Englisch-Adios über WhatsApp

Für die Videoanleitung zur Erklärung des Koordinatensystems war unser Esstisch dann doch der bessere Lernort ohne tierische Ablenkungen. Der Geometrie – Unterricht lief wieder über die WhatsApp-Gruppe der Klasse 6B ab. Das machte Maria keine Probleme. Alles wurde Schritt für Schritt genau erklärt.

Beim englischen Märchen über eine Audio war dann doch meine Hilfe gefragt und ich zeigte ihr, wie sie ihre PONS-Wörterbuch-App nutzen konnte. Diese war beim Kauf des PONS-Schülerwörterbuchs mit dabei und stellt sich nun als sehr praktisch heraus. Die Kinder können heutzutage eben besser eine App anwenden, als das streng alphabetisierte System eines Nachschlagewerks…

Überraschung des Tages: ein großer Bildschirm wird geliefert!

Meine Hündin Smila kündigte die Lieferung an und bellte was das Zeug hält – als ich draußen war, stand er schon da: ein LG LED LCD Monitor 27UL850!

Er wurde direkt von Techdata im Auftrag meiner Firma in mein Dorf geliefert – Perfekt! Auf das Unterschreiben bei Annahme eines Pakets wird ja zur Zeit aus Coronaangst verzichtet, soll mir recht sein. Meine Freude war groß, aufgebaut war alles in 30 Minuten.

Mein Chef Daniel Orth nahm sich mein Gejammer im Blog letzter Woche zu Herzen und bestellte mir einen tollen und besonders großen Bildschirm, den ich nun an meinen Laptop anschließen kann. Meine Augen- bzw. Konzentrationsprobleme müssten nun gelöst sein! Mein Canon Pixma IP 7250 musste ein Stockwerk tiefer und so passte der Bildschirm gerade noch unter das Bücherregal:

So, nun aber ab ins Wochenende! Die Sonne lockt ins Freie und meine Hündin (und ich) braucht Bewegung! Bis nächste Woche…

HP sabotiert zum achten Mal die Funktion von kompatiblen Tintenpatronen

Mitten in der Corona-Krise hat HP wohl nichts besseres zu tun, als seine Kunden erneut zu ärgern. HP Anwender, die die Patronen 903 oder 953 verwenden, dürfen jetzt zum achten Mal ihre kompatiblen Patronen wegwerfen bzw. reklamieren. Der weltweit größte Hersteller alternativer Druckerpatronen, Ninestar, hat jetzt bekannt gegeben ihre neunte Chip-Version für diese Patronen bereit zu stellen. Ninestar ist in der Lage die Patronen so umzuprogrammieren, dass es mit dem neuesten Firmwareupgrade wieder funktioniert.

Lösung 1: Automatische Firmwareupdates ausschalten

Das fiese bei diesen Updates ist, dass HP seine Anwender weder darüber informiert, noch sie von einem Update warnt, bzw. über dessen Konsequenzen hinweist. Die Updates passieren stillschweigend im Hintergrund, sobald der Drucker mit dem Internet verbunden ist.

Glücklicherweise besteht bei HP Druckern die Möglichkeit diese Updates auszuschalten. Wer günstigere Patronen als HP verwenden will, sollte das unbedingt tun.

So geht G&G/ Ninestar mit Firmwareupdates um

Achten Sie beim Kauf von Tintenpatronen auf den V9-Aufkleber

In der Europazentrale von Ninestar in Holland programmiert man den aktuellen Lagerbestand gerade auf die Version 9 um. Auf der Verpackung erkennt man diese neu programmierten Chips an einem „V9“-Aufkleber.

TONERDUMPING Geschäftsführer Daniel Orth testet den Haarschneider an sich selbst aus. Mit Erfolg.

Frisöre haben geschlossen – wir haben die Lösung…

Als in den Nachrichten über die Schließung aller Frisöre berichtet wurde, war mir klar, dass die Nachfrage an Haarschneidegeräten schlagartig ansteigen müsste. Und nach kurzer Suche konnten wir einige Haarschneidemaschinen finden: den Gemei GM-772. Heute kamen sie im Lager an und ich habe mir gleich eines mit nach Hause genommen, um es zu testen.

Die Verpackung macht schon einmal einen wertigen Eindruck.

Ein erstes Ausprobieren ließ bereits beim Laufgeräusch erahnen, dass die beiden mitgelieferten Akkus nur minimal aufgeladen waren. Also erst einmal aufladen und nach dreißig Minuten konnte man zumindest loslegen. Was positiv überrascht ist, dass man den zweiten Akku auch ohne dass er sich im Haarschneider befindet aufladen kann. Also konnte ich während des Haarschneidevorgangs gleichzeitig den Zweitakku aufladen.

Das Design ist ansprechend und der Haarschneider liegt gut in der Hand.

Im Lieferumfang befinden sich insgesamt 4 Kammaufsätze mit denen man die Haarlänge beeinflussen kann: 3mm, 6mm, 9mm und 12mm. Ich entschied mich in Halsnähe erst einmal den 3mm Aufsatz zu verwenden. Bis zum Ohr hin verwendete ich 6mm und für den gesamten restlichen Hinterkopf nahm ich die 9mm. Die 12mm kamen für vorne in Frage.

Insgesamt war ich etwa 20 Minuten damit beschäftigt und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe mit meinem Selbsthaarschnitt nicht nur Geld gespart, sondern habe auch auf den Weg zum Frisör und die Wartezeit dort verzichtet. Ach und wegen der Corona-Pause, geht es ja sowieso erst einmal nicht anders.

Im Paket befinden sich dann noch eine kleine Bürste zum Reinigen der Haare und ein kleines Ölfläschchen um das Schneidewerk einzuölen. Für nur 29,99 € erhält man ein wirklich gutes Werkzeug und wir können das mit gutem Gewissen verkaufen – schließlich hat es ja der Chef selbst an sich ausprobiert.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen im Lager

Die schlechte Nachricht: Unser Lagerverkauf hat nun auch geschlossen. Um das Ansteckungsrisiko unserer Mitarbeiter*innen im Lager möglichst gering zu halten, sind die Verkaufstore unseres Lagerverkaufs in Berlin-Tempelhof geschlossen. Weiterhin geöffnet hat unser Onlineshop und der geht gerade durch die Decke. Unsere Lagermitarbeiter könnten diesen Ansturm an Online-Bestellungen gar nicht bewältigen. Deshalb haben wir auch Mitarbeiter*innen unserer Läden angeboten im Lager zu helfen. Damit kann das Szenario einer Kurzarbeit zumindest verschoben werden – je nachdem wie lange die Geschäfte geschlossen bleiben.

Kleine aber sehr wirksame Maßnahmen gegen die Ansteckung im Lager

Die Arbeitszeiten wurden deutlich ausgedehnt. Dadurch arbeiten weniger Mitarbeiter*innen gleichzeitig im Lager. Kleine Maßnahmen, wie Aufteilung der Packzettel auf 2 Stapel erleichtern die gebotene Abstandsregel von 2 Metern. Es liegen Desinfektionsmittel aus, Gesichtsmasken stehen zur Verfügung. Wir tun alles, damit unsere Mitarbeiter*innen gesund bleiben und dass unsere Kunden*innen Ihr Paket rechtzeitig erhalten. Da leider die Kantine geschlossen hat, versorgt Tonerdumping seine Lagermitarbeiter mit einer leckeren Suppe und kostenlosen Getränken.

Wir bestellen für Sie online, wenn Sie das mögen

Unsere Filial-Telefonnummern werden im Moment auf eine zentrale Hotline umgeschalten wo wir gerne Ihre Bestellungen online aufnehmen. Das richtet sich gerade an die Menschen, die bisher mit dem Einkaufen im Internet keine Erfahrung hatten.

So unterstützt Tonerdumping seine Franchisenehmer

Bei den Franchiseläden, die geschlossen haben müssen, berechnen wir keine Franchisegebühren. Sollten wir eine Mietminderung bei den Vermietern erreichen, geben wir die natürlich auch an die Franchisenehmer weiter. Die Mitarbeiter*innen, der Franchisenehmer gehen in Kurzarbeit und können aber im Versandlager ein paar Stunden aushelfen, damit sie keine finanziellen Einbußen hinnehmen müssen.

Homework und Homeschooling – mein Wochentagebuch: Woche 1

Die aktuelle Situation ist für alle neu und beunruhigend. >>Bleib zu Hause<< wenn es geht >>mach Homework<< und klar: zur gleichen Zeit >>betreue deine Kinder<< und achte natürlich darauf, dass sie den Schulanschluss in dieser Zeit nicht verlieren. Puhhh….

Wir machen das beste daraus – zu dieser ungewöhnlichen Situation lest ihr hier mein Homework-Homeschooling-Wochen-Tagebuch:

Die erste Woche Coronazeit zu Hause ist nun vorüber, eine ganz neue Situation – als ein Start für eine lange Phase des Zusammenarbeitens zu Hause hat begonnen.

Homework-Homeschooling-Zeit


Ich beginne um 8 Uhr, schalte meinen Homeworklaptop ein und erledige die Bonitätsprüfungen für unseren Onlineversand, der nach wie vor weiterlaufen darf. Meine Tochter frühstückt noch ein wenig verschlafen neben mir.

Corona-Ferien! Oder doch nicht?

Meine 12-jährige Tochter Maria war zunächst begeistert von der Nachricht: Unsere Schule hat nun Corona-ferien! Dass es nicht ganz so läuft, merkte sie schon am 1. Tag.

Zunächst wurde eine Corona-Whats-App-Gruppe gegründet, in der alle Schüler ihrer Klasse 6B samt Klassenlehrerin Teilnehmer wurden. Dann wurde eine Lernzeit von 9 – 11 Uhr von ihrer Lehrerin festgelegt, die die Kinder einhalten sollten um einen geregelten Schulbetrieb auf Sparflamme aufrecht zu erhalten. Meine Tochter erklärte es so: „Unser Hirn soll nicht einschlafen und wir sollen gut in die 7. Klasse starten können.“

Während dieser geistigen Anwesenheitspflicht werden von der Lehrerin also immer wieder spontan ein Paar Aufgaben per Corona-Gruppe versendet, die dann fertig bearbeitet, auf ihre private Nummer zurückgeschickt werden. Arbeitsblätter per E-mail sind schnell ausgedruckt, an Druckerpatronen sollte es in der Zeit der Homework-Homeschooling-Phase nie fehlen 😉

Dabei wurde auch ein Informationsblatt zur Erklärung angehängt, und beschrieben warum diese Zeit der Corona-Pandemie keine Ferienzeit für die Kinder sein soll und wie die tägliche Lernzeit und die Kontrollen ablaufen.

Arbeitsblätter werden per Whats-App-Gruppe an die Schüler verteilt

Es gibt also nun für jeden Tag ein Arbeitsblatt, das so einfach ist, dass die Kinder es selbständig bearbeiten können dazu dann noch die paar Zusatzaufgaben, die zwischen 9 und 11 Uhr per Whats-App eintrudeln. Die Kinder werden schon am 1. Tag angehalten nicht so viel Quatsch in die Gruppe zu schreiben, damit die Übersicht behalten werden kann.

Ab 9 Uhr ist unser Esstisch also fertig abgeräumt und meine Tochter macht sich an ihr erstes Pflichtarbeitsblatt. Eine Übung zu Nomen – das kennt sie schon aus der 4. Klasse – ist also schnell erledigt. Per Whats-App kommt ein Link zu einer Matheseite, wo sie Brüche addieren, subtrahieren soll, auch kein Problem. Dann und wann fragt sie mich nun doch: „Mama stimmt das so?“Ich finde es eine nette Ablenkung und kann ihr durch kleine Tipps beim Kürzen weiterhelfen.

Eine große Aufregung ist von allen Kindern der Gruppe aus den Beiträgen herauszulesen. Die Lehrerin schickt in den ersten Tagen Videos zu Covid-19, zum Händewaschen und so weiter – aber auch zu vielen Falschmeldungen, die gerade kursieren und welchen Quellen sie getrost vertrauen könnten.

Per 2-minütiger Sprachnachricht von einer Klassenfreundin erfährt nun meine Tochter, dass eine Buchvorstellung vorbereitet werden soll, die dann nach den Osterferien vorgetragen wird. Sie ist begeistert, lässt alle anderen Aufgaben liegen und beginnt mit der Vorbereitung zu einem Buch ihrer derzeitigen Lieblingsstaffel „Warrior cats“. Sie darf meinen Privatlaptop benutzen und schreibt nun konzentriert an einer Katzen-Personen-Beschreibung.

konzentriertes Arbeiten an der Buchvorstellung

Ein weiterer Vorteil der Homeschooling-Zeit, wie ich finde: meine Tochter arbeitet nun stark interessensorientiert und somit konzentriert stundenlang an ihrem Projekt. Ich arbeite daneben an meinem Firmen-PC und muss einige Preisänderungen bei HP durchführen, die möglicherweise aufgrund von Lieferschwierigkeiten aktuell wurden. Dies wird mich noch die ganze Woche beschäftigen.

Zu Mittag koche ich uns etwas Schnelles: Tomaten-Couscous mit Zucchini und nach dem Essen verzieht sich meine Tochter auf die Couch und liest ihre Katzenstaffel weiter. Ich denke mir: So kann die Homework – Homeschooling – Phase gerne weiter gehen…

Doch nicht alles läuft so rund, wie angedacht. Der etwas zu kleine Bildschirm meines Homework-PCs wird spätestens nach 5 Stunden zur großen Herausforderung für meine Konzentrationsfähigkeit und zwingt mich zu immer mehr Pausen. Abends bin ich leider so erschöpft, dass all die Pläne, die ich gerne in der Feierabendszeit als „Zeit für die Familie“ geplant hatte, ins Wasser fallen und müde auf der Couch enden. So kommt die Bewegung leider auch zu kurz, sodass außer einer kleinen Runde mit dem Hund im Wald, keine Energie für mehr übrig bleibt.

Eine etwas kreativere Abwechslung bringt das Modellieren am Donnerstag: ich hatte schon seit einiger Zeit Modelliermasse zu Hause, die immer als: „das müssen wir aber mal machen“ auf die lange Bank verschoben wurde. Ich hatte sie von meiner Firma zum Testen bekommen und nun packten wir sie endlich aus. Diese Modelliermasse kann genau auf die gleiche Art wie Ton verarbeitet werden. Nach einem kurz gefassten Plan meiner Tochter legt sie auch schon los.

Sie nimmt sich vor eine Trink- und Futterschale für unsere Vögel draußen zu formen und war damit sicherlich 2 Stunden zu Gange. Ich saß daneben mit meinen Preisänderungen und freute mich sie manchmal aus dem Augenwinkel heimlich zu beobachten, wie angestrengt sie versuchte, die Modelliermasse zunächst zu einem flachen Pfannkuchen und danach zu einer flachen Schale zu formen. Sie benutzte etwas Wasser um die Masse geschmeidiger zu machen bzw. um unterschiedliche Teile zu verbinden. Am Ende formt sie noch einen Vogel aus dem tonähnlichen Zeug und setzte ihn hinein. Fertig ist ihr Kunstwerk:

Auch am Freitag blieb Raum für Kreatives – an dem Tag konnte ich rechtzeitig meine Arbeit beenden und nach einer halben Stunde Pause mit meiner Tochter Musik machen.

Abends kommt meine 16-jährige Stieftochter Celine per Zug an.
Nun bin ich gespannt wie Woche 2 mit 2 Homeschooling-Töchtern so läuft – ich werde euch auf dem Laufenden halten 😉

Wie geht es bei TONERDUMPING weiter?

Verunsicherung macht sich bei manchen Kunden breit. Heute stellt sich Geschäftsführer Daniel Orth den Fragen seiner Kunden und Mitarbeiter.

Wie geht es bei TONERDUMPING weiter, nachdem sämtliche Läden vorübergehend schließen mussten?

Geschäftsführer Daniel Orth beantwortet Fragen zur Corona-Krise.

Seit Mittwoch, 18. März 2020 sind alle unsere Geschäfte geschlossen. In Hamburg wurden die beiden Läden schon einen Tag vorher geschlossen. Glücklicherweise darf unser Lagerverkauf in Berlin-Tempelhof noch geöffnet bleiben, da es sich um einen Liefer- bzw. Abholdienst handelt. In den ersten Tagen nach den bundesweiten Geschäftsschließungen schossen die Bestellungen in unserem Onlineshop nach oben. Von Tag zu Tag wurden es mehr Bestellungen und zwar vor allem von Neukunden, was uns ganz besonders freut. Die Anzahl der Neukunden hat sich seit der Schließung der Läden verdreifacht. Heute am Freitag hatten wir sogar sechsmal mehr Neukunden im Onlineshop, als am Freitag vor einer Woche.

Warum boomt das Onlinegeschäft?

Wir vermuten, dass die Schließungen fast aller Geschäfte in Deutschland, die Nachfrage auf das Internet deutlich erhöht hat. Die meisten Deutschen sitzen jetzt zu Hause und arbeiten dort weiter. Auch die Schüler, die ihre Aufgaben online erledigen, müssen nun auch zu Hause drucken. Für das Homeoffice haben wir gestern erst ein tolles Drucker-Set im Blog vorgestellt. Ob Tonerdumping besser dasteht als andere, wissen wir nicht. Die Umsatzsteigerungen können auch nicht wirklich die Einnahmeverluste aus den Läden ausgleiche. Aber die doch sehr beachtliche Anzahl an Neukunden, lässt uns hoffen.

Wie stellen wir sicher, dass weder die Gesundheit unserer Lagermitarbeiter noch die Onlineversand gefährdet wird?

Der neuralgische Punkt ist jetzt unsere Logistik. Alle Kundendienstmitarbeiter, oder Mitarbeiter vom Marketing oder Einkauf, arbeiten vom Home-Office aus. Hier konnten wir sehr schnell die technischen Voraussetzungen schaffen. Doch für Lagermitarbeiterinnen und Lagermitarbeiter ist ein Homeoffice leider nicht möglich. Hier besteht allerdings die Gefahr, wenn sich nur ein Kollege ansteckt, dass dann das gesamte Team in Quarantäne muss. Dann wäre der Onlineversand gefährdet. Die Lösung war die Aufteilung unserer Lager-Mitarbeiter in zwei Gruppen. In das A-Team und in das B-Team. In beiden Mannschaften sind erfahrene, neuere Mitarbeiter und aus Mitarbeiter von unseren Berliner Filialen. A und B wechseln sich wöchentlich ab. Steckt sich ein Mitarbeiter aus Team A an, gibt es sofort einen Komplettwechsel zu B.

Wie lange kann Tonerdumping eine erzwungene Ladenschließung aushalten?

Wegen Corona geschlossen: Unsere Läden in Berlin und Hamburg
Wegen Corona geschlossen: Unsere Läden in Berlin und Hamburg

Einerseits sind wir in der glücklichen Lage erst kürzlich eine ordentliche Kapitalerhöhung machen zu können. Der größte Hersteller kompatibler Druckerpatronen, Ninestar, ist nun mit einer Minderheitsbeteiligung an Tonerdumping investiert. Dieses Geld werden wir teilweise in Onlinewerbung investieren, um das Momentum dieses Online-Booms zu verstärken.

Wie reagiert Tonerdumping bei Produktneuheiten auf die Krise?

Gleichzeitig konzentrieren wir uns auch auf neue Produkte und Sortimente und versuchen da am Puls der Zeit zu sein. Beispielsweise haben wir einen Lieferanten für Desinfektionsmittel und Gesichtsmasken gefunden. In ca 2 Wochen kommen erste Mengen per Luftfracht. Auch der Fotodrucker von G&G ist bereits lieferbar und wurde bestellt. Auch das könnte ein spannendes Produkt werden. Oder im Bereich Baby-Zubehör steigen wir ganz neu ein und haben Produkte von H+H und Olympia ins Sortiment aufgenommen. Ein interessantes Produkt könnte ein Fieberthermometer-Set werden. Oder ein Set um Kleinkinder im Haushalt zu schützen. Das ist gerade jetzt wichtig, wo doch die Kitas geschlossen sind.

Ein Thermometer-Set von H+H gibt es bei Tonerdumping.

Werden die Waren demnächst knapp?

Wir haben enorme Mengen an Tonerkartuschen in den letzten 2 Monaten eingelagert. Wir haben also einer Verknappung wegen der Produktionsausfälle in China rechtzeitig zuvorkommen können. Im Moment läuft die Produktion in China wieder auf Hochtouren. Gleichzeitig haben wir unser Sortiment erweitert und haben die Kategorie Haus und Garten ins Leben gerufen. Da kommt uns der Home-Office-Trend entgegen. Darüber könnt ihr im Blog später noch mehr erfahren.

Wie sicher sind die Arbeitsplätze bei Tonerdumping?

Natürlich haben die Ladenschließungen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst einmal sehr geschockt und verunsichert. Da viele Verkäuferinnen und Verkäufer noch Überstunden und Resturlaube aus dem Vorjahr haben, können wir hier auch ohne Kündigungen eine längere Zeit die Schließungen abfedern. Gleichzeitig sind auch Mitarbeiter aus den Filialen, die wenig oder keine Überstunden haben, jetzt zusätzlich im Versandlager eingesetzt. Sollten die Filialschließungen länger andauern, als jetzt vorläufig geplant (bis zum 18. April 2020), müssen wir vom Instrument der Kurzarbeit gebrauch machen. Je nachdem wie gut der Onlineshop zu diesen Zeitpunkt läuft, können wir auch das niedrigere Einkommen der Mitarbeiter mit einem steuerfreien Zuschuss abmildern. Ich bin aber sehr froh, dass unsere Mitarbeiter in ersten Gesprächen ihre Bereitschaft erklärt haben das Instrument der Kurzarbeit zu akzeptieren.

Die Welt steht vor einer großen Wirtschaftskrise. Wie beeinflusst das das Geschäft von Tonerdumping?

Der Druckerpatronen- und Toner-Markt hat ja seit Jahren seine eigenen Probleme – ganz unabhängig davon ob nun die Wirtschaft stark oder schwach wächst. Gefährlich ist es, wenn größere Kunden zahlungsunfähig werden und Tonerdumping diese Forderungen dann abschreiben muss. Glücklicherweise ist die Kundenstruktur von Tonerdumping sehr breit. Am Ende ist der Markt ein Verdrängungswettbewerb und Tonerdumping versucht es besser zu machen, als seine Mitbewerber. Je nachdem wie kreativ unsere Ideen sind, desto eher haben wir die Chance sogar gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen. Eine Rezession hat für Tonerdumping auch eine Chance bei künftigen Mietverhandlungen gute Mietverträge auszuhandeln. Gleichzeitig sind viele Kunden nicht mehr bereit dreimal so viel Geld für Original-Produkte auszugeben.

Gab es schon einen Corona-Fall bei Tonerdumping?

Bislang ist die Belegschaft verschont geblieben. Die Büromitarbeiter sind konsequent zu Hause und die Lagermitarbeiter kommen mit dem Auto zur Arbeit und versuchen möglichst wenig soziale Kontakte in dieser schwierigen Phase zu pflegen. Gleichzeitig desinfizieren wir Flächen, die oft angefasst werden mehrmals am Tag. Im Lagerverkauf darf immer nur ein Kunde den Verkaufsbereich betreten und ist angehalten auch zum Verkäufer Abstand zu halten. Nach jeder Berührung mit dem EC-Terminal oder von Bargeld, werden die Hände desinfiziert. Den Mitarbeitern steht es zudem frei Gesichtsmasken zu tragen – die wir dankenswerter weise von Ninestar aus China erhalten haben. Bisher sind also alle gesund und wir hoffen es bleibt auch so lange wie möglich so.

Das Homeoffice-Set: Ein Drucker, 4 zusätzliche Patronen und 2.500 Blatt Papier

Home-Office-Starterkit: Brother DCP-J572DW, 2.500 Blatt Papier und zusätzliche XL-Tintenpatronen von G&G

Wegen des Corona-Virus sind viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gezwungen ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Bei Tonerdumping haben wir uns überlegt, wie wir unsere Kunden dabei unterstützen können und haben ein perfektes Set zusammen gestellt. Das Set besteht aus einem 3-in-1 Drucker von Brother, 2.500 Blatt Papier und 4 zusätzliche XL-Druckerpatronen von G&G.

1. Der Drucker

Der Brother DCP-J572DW ist ein 3-in-1 Tintenstrahldrucker. Er ist perfekt für das Homeoffice geeignet. Er ist kompakt, kann doppelseitig drucken. Man kann damit nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren. Das Drucktempo ist mit 12 Seiten pro Minute im Schwarzweißmodus relativ flott für seine Preisklasse. Im Farbdruck schaffe er 6 Seiten pro Minute. Der Drucker kann über WLAN, per USB-Kabel, mit einer Speicherkarte oder über das Smartphone angesteuert werden. Das Gerät selbst wiegt nur ca. 7 Kg.

Da der Brother DCP-J572DW ein Tintenstrahldrucker ist, ist der Stromverbrauch um ein Vielfaches niedriger, als bei einem Laserdrucker. Beim Drucken verbraucht das Gerät nur 16 Watt.

Ausdrucke von Fotos gelingen ebenfalls ganz gut, wenn man geeignetes Fotopapier verwendet. Seine Stärke ist aber vor allem seine niedrigen Folgekosten.

2. Die Druckerpatronen

Markenpatronen von G&G im Wert von knapp 40 € sind auch dabei.

Im Lieferumfang des Brother DCP-J572DW sind wie üblich 4 Original-Starter-Patronen mit einer Reichweite von 200 Seiten. Der Clou an dem Set sind allerdings die 4 kompatiblen XL-Druckerpatronen von G&G, die 500 Seiten drucken. Insgesamt ist es sowieso sehr hilfreich, dass beim DCP-J572DW die Farbpatronen einzeln nachzukaufen sind. Wenn also cyan leer ist, muss nur cyan nachgekauft werden. Bei den zusätzlichen Druckerpatronen handelt es sich dabei nicht um irgendwelche Billigpatronen, sondern um Patronen der Marke G&G. G&G ist die Marke des größten Herstellers kompatibler Druckerpatronen der Welt. Man erkennt G&G Patronen an den Pinguinen auf der Verpackung.

3. Das Papier

Damit man wegen des Papiers nicht noch einmal außer Haus muss, haben wir uns überlegt, gleich einen großen Papiervorrat mitzuliefern. Und mitgeliefert werden 2.500 Blatt Papier. Sie ersparen sich somit das Schleppen von einer 12,5-Kg-Kiste. Das Papier ist ein solides 80g-Papier mit einem hohen Weißegrad in einer ordentlichen Qualität.

Alles zusammen würde normalerweise ca. 200 € kosten. Bei Tonerdumping gibt es das komplette Set für 159,99 € – allerdings nur solange der Vorrat reicht.

Jetzt mit 3.000 Seiten Kapazität: Der TN-2420 von Brother

Brother Original-Toner und Original-Tinte jetzt ca. 10 Prozent teurer

Tonerdumping hat das relativ früh erkannt und große Mengen kurz vor der Preiserhöhung noch einkaufen können. In den nächsten Tagen werden wir Brother-Original-Toner und Original-Druckerpatronen noch zu den günstigeren Preisen verkaufen können. Werden die Bestände knapp, müssen dann auch wir die Preise leider anheben. Es handelt sich dabei aber nicht um eine offizielle Preiserhöhung von Brother. Vielmehr sind nun bei den meisten Großhändlern die Läger leer und die Restbestände werden nun überteuert verkauft.

Auch bei Alternativ-Produkten gibt es bereits den einen oder anderen Engpass. Tonerdumping hat bereits im Februar begonnen große Mengen zu bestellen, als eine Verknappung bereits absehbar war. Bei manchen Produkten haben wir Vorräte, die normalerweise ein halbes Jahr reichen. Bei anderen Produkten werden auch bei uns die Mengen knapp. Prüft also rechtzeitig nach und bestellt lieber mal zwei statt einen Toner. Bei Alternativ-Produkten gibt es bei Tonerdumping beim Kauf von 2 gleichen Produkten 10 Prozent Rabatt. Bei 4 gleichen Produkten sind es sogar 15 Prozent.

Perfekte Qualität zum günstigen Preis bekommt man mit den fabrikneuen Alternativtonern von G&G.
Wegen Corona geschlossen: Unsere Läden in Berlin und Hamburg

Berliner TONERDUMPING-Läden ab Mittwoch geschlossen

Nachdem heute zahlreiche Kunden in unsere Berliner Läden gestürmt sind, um noch Druckerpatronen und Toner für die Zeit der Quarantäne zu überbrücken, werden ab morgen, dem 18. März 2020 für einen Monat lang unsere Geschäfte geschlossen bleiben müssen.

Der Toner-Abhol- und Lieferdienst in der Industriestraße bleibt geöffnet

Unser Abhol- und Lieferdienst in der Industriestraße 1-3, wird allerdings weiter geöffnet bleiben. Folgende Maßnahmen ergreifen wir dabei, damit es zu keiner Ausbreitung des Virus kommt:

  • Es darf immer nur ein Kunde den Abholbereich unseres Lagers betreten.
  • Wir haben den Abstand zwischen Verkäufer und Kunden auf 2 Meter vergrößert.
  • Nach jedem Kunden werden die Hände der Verkäufer desinfiziert und bei Benutzung des EC-Geräts die Tasten des EC-Geräte desinfiziert.
  • Unsere Verkäufer im Abholmarkt tragen beim Bedienen der Kunden eine Schutzmaske. Dankenswerter weise haben wir von Ninestar 150 Atemschutzmasken erhalten. Der Druckerhersteller Pantum hat uns weitere 500 Gesichtsmasken versprochen.

Laut der heutigen Berichterstattung des RBB, wird es Abhol- und Lieferdiensten weiterhin erlaubt sein geöffnet zu haben. Solange das so ist, werden wir das auch gerne tun. Vor unserem Abholmarkt gibt es übrigens ausreichend Parkplätze. Der Abholmarkt ist sehr leicht mit dem Auto erreichbar. Von der A100-Autobahnabfahrt ist der Lagerverkauf nur noch 3 Minuten entfernt.